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Kundenrezensionen

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am 22. April 2013
Da es bei den Rezensionen hier oftmals mehr um Kinski/Herzog geht, als um die Story selbst, möchte ich auf das Bonus-Material der BluRay hinweisen. Da gibt es einmal den Audiokommentar Herzogs, durch den man sehr viel über die Dreharbeiten und die Hintergründe des Films erfährt. Zum anderen gibt es als Bonus den Film „Mein liebster Feind“ (den es auch als Solo-DVD zu kaufen gibt), in dem Herzog die Hassliebe Kinski/Herzog beschreibt mittels Erinnerungen, Filmmaterial von den Dreharbeiten und durch Aufsuchen alter Drehorte und Zeitzeugen. Zusammen, also die Konquistadoren-Geschichte, Geschichte der (oftmals improvisierten) Dreharbeiten im Dschungel und das explosive Gemisch Kinski/Herzog machen die BluRay zu einem sehr vielschichtigen und unterhaltsamen Filmerlebnis. Wer sich für Aguirre selbst interessiert, dem sei das Buch „Aguirre“ von Stephen Minta empfohlen, der vor 30 Jahren die Route Aguirres nachgereist ist und in seinen Ortsbeschreibungen immer wieder die geschichtlichen Ereignisse einblendet.
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am 16. März 2002
Nach dem Einlegen der DVD gab es zwei Überraschungen:
1) Der Soundtrack ist in Deutsch - war mir recht
2) Die englischen Untertitel sind nicht abschaltbar - weniger schön
Von einer Umsetzung auf DVD hatte ich mir in dieser Hinsicht
mehr versprochen.
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am 24. Oktober 2013
Ein faszinierender Film, der einen immer mehr gefangen nimmt. Der Gegensatz zwischen dem schweißtreibenden Klima im Amazonas Regenwald und
der durch Popol Vuhs Musik unterstützten ruhigen Stimmung ist beeindruckend. Dazu kommt der sich immer wahnsinniger gebärdende Klaus Kinski,
der unter guten Regiesseuren bedeutende Leistungen ablieferte. Die verheerende Wirkung von Fanatismus wird bildhaft vor Augen geführt, das
zeigt sich einmal an dem Geistlichen, der die Expedition begleitet, und dann natürlich an Aguirre, der mit seiner Tochter als Partnerin eine
neue Dynastie gründen will. Was meiner Meinung nach die Atmosphäre des Films ausmacht, ist die geschickte Mischung von Sprache und Schweigen.
Dazu kommen die weitgehend unbekannten Schauspieler, welche nicht auf irgendwelche Klischees festgelegt werden können, und welche gerade des-
halb in ihren Rollen so überzeugend wirken. Die Schlussszene wirkt ungeheuer nachhaltig auf jeden, der den Film genießen kann.
Die Lautstärke der Tonspur ist manchmal etwas schwankend, und auch beim Bild tritt von Zeit zu Zeit ein leichtes Flackern auf. Neben zwei Au-
diokommentaren (Werner Herzog und Laurens Straub) gibt es als Extras nur Fotos, Biographien und Trailer, ein wenig mehr zum geschichtlichen
Hintergrund wäre mir lieber gewesen.
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am 31. Dezember 2015
Mehr kann man zu dem Film kaum sagen, ein richtiger Kinski.

Die Qualität des Filmmaterials ist natürlich für heutige Standards nicht so toll, immerhin ist der Schinken ja auch schon ein paar Tage alt und wurde damals unter widrigsten Umständen (nicht nur wegen der Launen des Hauptdarstellers) gedreht. Daher habe ich mir statt der BD auch nur die DVD geholt. Bin voll und ganz zufrieden.

Allein die Anfangsszene, in der die Gruppe mit vollem Gepäck durch knietiefen Schlamm watet und in der der Kameramann offensichtlich ein paar mal in irgendein Loch tritt und fast stolpert, sagt schon alles aus. Die Jungs haben ihr Geld echt schwer verdient. Hervorragend authentisch, toller Film.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Juli 2008
In fünf seiner Filme (Aguirre, Nosferatu, Woyzeck, Fitzcarraldo, Cobra Verde) besetzte Werner Herzog die Hauptrolle mit seinem Jugendfreund Klaus Kinski. Über die oftmals schwierige Beziehung der Männer drehte er 1999 den Dokumentarfilm Mein liebster Feind.
Aguirre ist die erste Arbeit der beiden Egozentriker, entstand 1972 und avancierte sehr schnell zum Kultfilm, vor allem in Frankreich und in den USA. Er taucht regelmässig in vielen Best of Listen auf.
16. Jahrhundert...Erzählt wird von einer fiktiven Expedition spanischer Eroberer durch den Dschungel des Amazonas, welche das Goldland Eldorado ausfindig machen soll.
Nachdem die Expedition zu Lande kaum mehr vorankommt und sich eine Odyssee ohne Rückkehr anbahnt, wird eine 40 Mann starke Gruppe zusammengestellt, die per Floß weitersuchen soll. Unter ihnen befinden sich ein christlicher Missionar und zwei Frauen.
Aber auch diese Mission steht unter schlechten Sternen, nach diversen Fehlschlägen befiehlt der Anführer Don Pedro die Rückkehr zum vielleicht noch wartenden Basislager, deshalb meutert aber der stellvertretende Befehlshaber Don Lope de Aguirre (Klaus Kinski), setzt nach der erfolgreichen Meuterei einen Marionettenführer ein und treibt das merkwürdige Himmelfahrtskommando weiter in Richtung unbekannter Dschungel an.
Innere Konflikte, Fieber, Krankheit...aber auch kriegerische bis kanibalische Eingeborene dezimieren die Mannschaft. Am Ende bleibt nur noch der wahnsinnig gewordene Conqusitator Aguirre übrig und erklärt einer Meute von kleinen Affen, die inzwischen das Floß übernommen haben, seine Eroberungspläne von Süd- und Mittelamerika.
Tatsächlich sind gewisse Ähnlichkeiten zu "Apocalypse Now" vorhanden,beide Verfilmungen sind wohl inspiriert von Joseph Conrads Erzählung "Herz der Finsternis".
Aguirre ist ein Verwandter von diesem Colonel Walter Kurtz. Im Dschungel wahnsinnig geworden, das humanistische Denken über Bord geworfen und zum Tier des Dschungels geworden.
Allerdings ist der Herzog Film sehr suggestiv, mental und unglaublich ruhig. Er fliesst sozusagen wie ein ruhiger langer Fluss, kein klassischer Aufbau einer Dramaturgie mit einem Höhepunkt...der Film steuert ohne Rücksicht fast emotionslos dem Untergang entgegen. Die 70s Psychedelic Mucke von Popol Vuh verstärkt diesen Charakter. Action gibt es bei Herzogs Abenteuer natürlich keine, allerdings sind die 90 Minuten (nach meinem Empfinden) durchgehend faszinierend...
Kann mir aber gut vorstellen, dass viele Zuschauer den Film als kalt und langweilig empfinden. Ein Film, der sicherlich polarisiert.
Es ist m.E. Herzogs bestes Werk, allerdings muss man sich auf die eigenwillige Inszenierung mit viel Bildsprache einlassen können.
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am 5. Juli 2015
Dem Film gelingt es eindrücklich, Machtgehabe, Intrigen, Gier, Dummheit und Niedertracht auf bedrückende Weise zu veranschaulichen, dann aber durch den Kontrast zur übermächtigen Natur zu demontieren und der Lächerlichkeit preiszugeben. Ein etwas ungeschliffener Schnitt und robuste Kameraführung tragen zur gelungenen Atmosphäre des Films bei, der das Elend und die Grausamkeiten spürbar macht und zugleich mit entspannten und sinnlichen Momenten abzuwechseln weiß, sich intellektuell über das Geschehen erhebt, ohne den Blick abzuwenden.
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am 4. Juni 2002
Dieser Film verkörpert wie kein anderer die Magie der Zusammenarbeit von Herzog und Kinski. Die ständige unterschwellige Bedrohung des Dschungels, dessen schwüle Hitze man förmlich zu spüren scheint, und das beständige abgleiten Aguirres in immer tiefere Regionen des Wahsinns fesseln ungemein! Fitzcarraldo mag spektakulärer sein, doch Aguirre ist ein Film, der einen noch nach seinem Ende gefangen hält. Unvergesslich Kinskis Monolog mit dem Äffchen, der seinen ganzen Wahsinn offenbart - " [...]und dann werden wir Trinidad der spanischen Krone entreißen!" Ein Meisterwerk des Erlebniskinos und eine beklemmende Studie einer Menschengruppe, die durch einen Einzelnen langsam, aber sicher ins Verderben gestürzt wird...
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am 18. Juli 2013
Ich bin sehr zufrieden mit dem Kauf der Aquirre Bluray.

Neben dem fantastischen Film bietet die Blu-ray ein natürlich wirkendes Bild mit kräftigen Farben. Teils ist starkes Filmkorn sichtbar, was jedoch den dokumentarischen Charakter von Aguirre unterstreicht. Der Ton ist unspektakulär, die Dialoge sind jedoch gut verständlich.

Das Highlight sind die Extras. Hier wird neben dem informativen Audiokommentar, der gesamte Film "Mein liebster Feind" der die Beziehung zwischen Kinski und Herzog beleuchtet, geboten. Sodass man eigentlich zwei Filme erwirbt.

Insgesamt hat man sich mit dem Release wirklich Mühe gegeben.
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am 12. Oktober 2006
Dieser Werner Herzog-Streifen, der von der Suche der Conquistadoren nach dem legendären Goldland El Dorado im 16. Jahrhundert handelt, ist m.E. einzigartig. Schon die Eingangssequenz, die den Abstieg der spanischen Expedition vom Andenplateu in die damals völlig unbekannte Amazonassenke beschreibt, ist symbolhaft zu verstehen: Es steht eine Reise in den menschlichen Abgrund bevor, die ein wenig an Joseph Conrads berühmte Novelle "Heart of Darkness" erinnert, nicht nur, weil sie das Motiv der Flussfahrt ins Innere eines Kontinents aufgreift. Es geht um die dünne Schicht Zivilisation, die den Menschen ausmacht. Macht- und Geldgier treiben die Spanier in das unbekannte Land, ihre mangelnde Ehrfurcht vor der Natur und fremden Kulturen, die sich aus dem jahrhundertelangen Kampf gegen die Mauren speist, bringt sie dazu, selbst in Momenten höchster Bedrohung und absoluter Orientierungslosigkeit die neu entdeckten Lande ihren Vorstellungen von Politik gemäß zu einem neuen Staat zu erklären, lange bevor die eigentliche Lebensgrundlage überhaupt gesichert ist. Anstatt Solidarität zu üben werden Ränke nach dem Vorbild europäischer Fürstenhäuser geschmiedet, an der Behandlung der Indios zeigt sich bereits die Menschenverachtung europäischer Kolonisatoren und Faschisten, die die Weltgeschichte vom 16. bis ins 20. Jahrhundert prägen sollte. Und am Schluss sterben natürlich alle, und verdient haben sie's irgendwie auch. Die Szene, die den sterbenden Kinski, umgeben von wilden Äffchen zeigt, bringt es wunderbar auf den Punkt: Evolutionär ist es nur ein Steinwurf vom Homo sapiens sapiens zu seinen tierischen Vettern, die schnell die Position des Menschen auf dem Floß einzunehmen verstehen und es nicht schlechter machen als diese "Krone der Schöpfung" - der Mensch, das Schwein.
Offensichtlich inspirierte der Film Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now", ebenfalls ein fantastischer Streifen. Aber der Herzog-Film ist einfach wesentlich poetischer, weniger effekthascherisch und erlangt m.E. durch die größere historische Distanz zum Dargestellten fast schon archetypische Wucht. Absolut empfehlenswert! Kauft ihn Euch!
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am 21. Februar 2013
beeindruckende Landschaftsaufnahmen, spannende Handlung, fulminate Schauspielleistung und nicht zuletzt eine starke Atmosphäre machen diesen Film zu einen Erlebnis das man so schnell nicht vergisst.Klaus Kinski als Aguirre ist so Überzeugend das man Angst kriegt, der ganze Film ist so großartig wie man es von Werner Herzog gewohnt ist. ACHTUNG dieser Film wurde auf englisch gedreht, die Englische Tonfassung ist also das orginal und vor allem bei Kinski merkt man das sehr stark (obwohl die deutsche Sycronstimme sehr überzeugend ist) er klingt im Orginal noch bedrohlicher und größenwahnsinniger.
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