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am 6. März 2013
Ich möchte nur kurz auf den Film selbst eingehen, da er den meisten bekannt sein dürfte.
Im Grunde ist "A view to a kill" ein Bond zu viel, zumindest für Roger Moore. Schon in "Octopussy" zwei Jahre zuvor stand seine gereifte Erscheinung zunehmend im Kontrast mit der von Bond-Schöpfer Ian Fleming in seinen Romanen gemachten Beschreibung des britschen Geheimagent. War die Darstellung von Moore in "Octopussy" aufgrund seines Alters schon grenzwertig, so wurde sie in "A view to a kill" endgültig zu Farce, was die höhere Auflösung der Blu-ray erst richtig zum Vorschein bringt. Mit ihr ist nun sehr genau zu erkennen, wann Moore zu sehen ist und wann sein Stuntman Martin Grace. Und Grace ist sehr oft nicht nur zu sehen, sondern genau zu identifizieren. Das macht es so schwierig, Moore in seiner Rolle als James Bond überhaupt noch ernst zu nehmen. Trotzdem: "A view to a kill" hat einen wunderbaren "80's-Touch", den kuriosen Kampf um die Welt-Monopolstellung in der Herstellung von Micochips und mit Christopher Walken einen spannenden Bösewicht, wie man ihn sich gerade für "A Quantum of Solace" gewünscht hätte. Die Tatsache, dass sich eine Frau wie Tanya Roberts nach Vorgabe des Drehbuchs in einen Mann verlieben soll, der alterstechnisch ihr Vater sein könnte, sorgt eher für ungläubige Erheiterung, weniger für erotische Momente. Ja, die einzige Fehlbesetzung in diesem Film ist der Hauptdarsteller. Und leider zeigt sich auch die Blu-ray wenig begeisterend.
Ihr Bild ist - im Vergleich zu deutlichen älteren Bonds wie bspw. "Goldfinger" oder "On her Majesty's Secret Service" - erstaunlich mies. Dabei stammte der Film von 1985, nicht wie "Goldfinger" von 1964. Es wird von einer permanenten Unschärfe begleitet, wobei sich mir der Eindruck aufdrängt, dass diese (damals?) bewußt gewählt wurde, um Moores Falten zu mildern und den Einsatz der Stuntmen unauffälliger zu machen. Selbst im Vergleich zum Nachfolger "The Living Daylights" (1987), ist die Bildqualität eher mittelmäßig und einer Blu-ray nicht angemessen.
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am 5. Juni 2017
Der letzte 007 mit Roger Moore ist nach meiner Meinung gelungen. Was aber in der Synchro komisch ist: Gert Günther Hoffmann sprach zwischen 1963 und 1971 James Bond, in "Angesicht des Todes" spricht Hoffmann eine Nebenrolle, was sich schon etwas ulkig anhört.
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am 10. April 2016
Und wieder bedroht ein größenwahnsinniges Genie die Welt. Der millionenschwere Großindustrielle Zorin und seine extravagante Leibwächterin May Day wollen den San-Andreas-Graben fluten und Silicon Valley zerstören ("Die größte Sintflut in der Geschichte der Menschheit!"), um so die Kontrolle über die internationale Produktion von Computerchips zu erlangen.
Als Pferdeliebhaber St. John Smythe getarnt (mit Rolls-Royce und Chauffeur Tibbett), muss Geheimagent 007 die beiden aufhalten...

"Ihr Pferd, Mister St. John Smythe." - "Eine schöne Bestie. Wie heißt er?" - "Inferno!"

IM ANGESICHT DES TODES (Originaltitel: A View to a Kill) ist der 14. Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (Im Angesicht des Todes ist eine von fünf Kurzgeschichten, die in "In tödlicher Mission", dem achten Teil der Cross Cult-Reihe, veröffentlicht wurden. Außerdem noch in der Ausgabe enthalten: In tödlicher Mission, Ein Quantum Trost, Risiko und Die Hildebrand-Rarität). Fleming (1908-1964) war im Zweiten Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.

"Gentlemen, das ist ein aus Silikon [leider falsch übersetzt, gemeint ist Silizium] hergestellter integrierter Schaltkreis. Der wichtigste Bestandteil aller modernen Computer." - M: "Keine Belehrungen, Q. Die Verwendung von Mikrochips ist uns bekannt." - Q: "Bis vor kurzem waren alle im Handel befindlichen Mikrochips äußerst schadensanfällig gegenüber dem magnetischen Puls einer nuklearen Explosion." - Verteidigungsminister: "Magnetischer Puls?" - Bond: "Jawohl, Sir. Eine Explosion, die irgendwo im Weltall stattfindet, kann jeden Mikrochip, angefangen vom modernen Toaster bis zum empfindlichen Computer, und unsere Verteidigungssysteme beeinflussen und damit außer Gefecht setzen." - Verteidigungsminister: "Wir werden paralysiert und ständen hilflos da..." - Q: "Um dem vorzubeugen hat eine private Elektronikfirma diesen Chip entwickelt. Er ist gänzlich unempfindlich gegen magnetische Schwingungen gleich welcher Art. Passen Sie auf. Das hier ist der Chip, den Commander Bond bei der Leiche von 003 gefunden hat. Wenn ich jetzt einen Mikrovergleich mache..." - Verteidigungsminister: "Sie sind identisch! Der KGB muss also eine Pipeline zu dieser Firma haben..." - M: "Alles spricht dafür. Sie wurde vor sechs Monaten von einem anglo-französischen Unternehmen erworben: Zorin Industries." - Bond: "Ich nehme an, bei der Gelegenheit wurde eine gründliche Kontrolle gemacht?" - M: "Wir haben jede Schraube zerlegt. Aber ohne Erfolg." - Bond: "Was ist mit Zorin, dem Inhaber?" - Verteidigungsminister: "Max Zorin? Unmöglich. Ein führender französischer Industrieller. Ein ganz integrer Mann mit einflussreichen Freunden in höchsten Ämtern." - Bond: "Ja, aber bei allem Respekt, Sir, das Loch ist erst entstanden nachdem Zorin die Firma übernommen hat." - M: "Was diesen Punkt betrifft sind bereits Nachforschungen im Gange." - Verteidigungsminister: "Seien Sie um Himmels willen diskret in dieser Angelegenheit." - M: "Selbstverständlich, Sir. Sie haben 35 Minuten, um sich umzuziehen, 007!"

Mit dem 58-jährigen Engländer Roger Moore (Simon Templar, Die Zwei) zum siebten und letzten ("Möchtest du es härter?" - "James, du hast dich nicht verändert.") Mal als 007 ("Im Dienst bin ich sogar bereit, mich selbst zu opfern!") bzw. James St. John Smythe ("Gut gefahren ist besser als schlecht gelaufen!"),
Christopher Walken (Oscar-Gewinner 1979 für Die durch die Hölle gehen und nominiert 2003 für Catch me if you can) als Zorin ("Intuitive Improvisation: Das Geheimnis des Genies!")
"Sie machen mir Spaß, Mr. Bond." - "Sie mir nicht unbedingt."
Grace Jones (Conan der Zerstörer, jamaikanische Sängerin und Model) als May Day (mit den wohl schlimmsten Frisuren der Filmgeschichte)
und Tanya Roberts (Drei Engel für Charlie, Beastmaster, Sheena) als Geologin mit wahnsinnig schönen Augen (allerdings auch nominiert für die Goldene Himbeere) Stacey Sutton ("Ich bin eine miserable Köchin!").

"Zorin kann den Graben durch Sprengung jederzeit überfluten!" - "Und verursacht dadurch ein doppeltes Erdbeben?" - "Das kann Tausende umbringen!"

Außerdem Patrick Macnee (161 Folgen als John Steed in Mit Schirm, Charme und Melone) als Sir Godfrey Tibbett (mit der deutschen Stimme von Sean Connery), Robert Brown (zum zweiten Mal) als M, Geoffrey Keen (zum fünften Mal) als Verteidigungsminister, Desmond Llewelyn (insgesamt siebzehn Auftritte) als Q und die mittlerweile 58-jährige Lois Maxwell (zum vierzehnten und letzten Mal) als Miss Moneypenny (sie hatte bis dahin als einzige in jedem(!) Bond-Film mitgespielt).

Regie führte im Jahr 1985 (mit einem Budget von 30 Mio. $) wieder John Glen (DER Bond-Regisseur der 80er Jahre: drehte noch In tödlicher Mission 1981, Octopussy 1983, Der Hauch des Todes 1987 und Lizenz zum Töten 1989).

Fazit: 131 Minuten Mikrochips und Pferde, Ski-Action (mit Bogner), einem Sprung vom Eiffelturm ("Folgen Sie dem Fallschirm!"), einem Leiterwagen der Feuerwehr, der Golden Gate Bridge und einem Zeppelin ("Wenn du ein Taxi brauchst, ist nie eins da!"). Wunderbar kurzweilig und für mich Note 2-

"Meine Abteilung weiß, dass ich hier bin. Wenn Sie mich umbringen, rächen sie mich." - "Wenn Sie der Beste sind, den sie haben, dann werden sie Ihre Inkompetenz wohl eher geheim halten!"

Der Titelsong "A View to a Kill" (absolutes Highlight) wird von der britischen Band Duran Duran gesungen (Nr. 1-Hit in Deutschland 1984 mit "The Wild Boys").

Der Schwede Dolph Lundgren (Rocky IV, The Expendables Teile 1 bis 3) ist für gefühlte zehn Sekunden als Bodyguard von General Gogol zu sehen (er war damals der Lover von Grace Jones und kam so zu seiner ersten Filmrolle). Der Rolls-Royce gehörte Produzent Albert R. Broccoli.

EXTRAS: Audiokommentar von Regisseur John Glen und Mitgliedern der Besetzung und der Crew, Aus dem Geheimarchiv des MI6 (BBC-Reportage 4:37, Original Promo-Featurette 7:45, Entfallene Aufnahmen aus den Straßen von San Francisco 3:03, Probeaufnahmen des Schmetterling-Tanzes 1:32, Vier entfallene Szenen 6:27, Drei alternative Kameraperspektiven), Missions-Dossier (Die Entstehung von Im Angesicht des Todes 37:28, Der Bond-Sound: Die Musik von James Bond 21:38, Musikvideo: A View to a Kill von Duran Duran 4:32, Exotische Drehorte 4:28), Propagandaministerium (Kinoarchiv 5:53, Bond im Fernsehen 2:08), Bilder-Datenbank (atemberaubende Fotogalerie)

"Großvater ruft Q! Wie stehen die Aktien?" - "Gut, so viel ich von hier sehen kann. 007 lebt." - "Wo ist er? Was macht er?" - "Er hat noch ein paar Kleinigkeiten zu bereinigen..."
"Oh, die Seife ist mir runtergefallen." - "Ich hab sie!" - "Das ist nicht die Seife..." - "James!"

James Bond will return... [zum ersten Mal wird aber im Abspann nicht gesagt in welchem Film] ...in Der Hauch des Todes.
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am 14. Juli 2010
Auch wenn "Im Angeicht des Todes" eher zu einem der schwächeren Bonds zählt, ist er für mich persönlich doch der beste Bond - außer natürlich "Casino Royale" - .

Ich finde, dass dieser Bond in allen belangen spitze ist. Fangen wir mit Roger Moore an, der auf seine alten Tage nichts an Witz und Charme verloren hat. Zwar sieht man ihm an, dass er bereits mehrere Einsätze hinter sich hat, trotzdem wirkt er in keiner Szene veraltet. Auch Christopher Walken als der Bösewicht "Max Zorin" überzeugt von Anfang an, weil er den gewissen "Wahnsinn" in seinem Blick hat, was ihn von Beginn an unberechenbar macht. Seine Komplizin "May Day" gespielt von Grace Jones ist wohl eine der extravagantesten Charaktere in allen Bond-Filmen. Auch sie brilliert durch ihr starkes und enorm ernstes Auftreten. Die positivste, darstelleristische Überaschung stellt für mich doch Patrick MacNee in der Rolle von Bonds Diener " Godfrey Tibbett" dar. Die einzige Person, die etwas schwach in ihrem Auftreten ist, ist Tanya Roberts in der Rolle von "Stacey Sutton".

Am imposantesten finde ich auch den Schauplatz des Pferdemarktes von Zorin. Zwar sieht man die komplette Anlage nur für etwa 5 Sekunden, doch hinterlässt es sofort einen bleibenden Eindruck. Auch das Finale auf der Golden Gate Bridge ist eines der Bond-Highlights.

Ebenfalls die Story finde klasse. Sie ist für 1985 schon sehr zukunftsorientiert und bietet eine gelungene Abwechslung zu dem bekannten Krieg Ost-West.

John Glen hat hier für mich ein gelungenes Meisterwerk geschaffen und einen würdigen Abgang für Roger Moore als James Bond.

Ich kann diesen Bond nur empfehlen und für alle die nicht alle 007 Filme haben möchten, ist dieser ein humorvoller, abwechslungsreicher und anspruchsvoller Film, den man sich ohne Langeweile mehr als einmal ansehen kann.
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am 2. April 2013
Dies ist Roger Moore's siebter und letzter James Bond-Film.
Die Pretitlesequenz ist wie immer stark in Szene gesetzt und der Soundtrack ist ebenfalls toll.Christopher Walken und Grace Jones als
Max Zorin und May Day gehören sicherlich zu den besten Bösewichtern der gesamten Reihe und der Aufwand ist wieder einmal gigantisch:Ob Bond
ein Taxi in Paris zerlegt während er einen Attentäter verfolgt,der vom Eifelturm gesprungen ist,das Rathaus von San Francisco brennt,eine Mine
geflutet wird oder ob Bond auf der Goden Gate Bridge kämpft.Alles wurde realisiert.
Patrick Macnee(Mit Schirm,Charme und Melone)hat einen Gastauftritt als Bond's Chauffeur.
Weshalb dieser Bond "nur" 4 statt 5 Sterne bekommt liegt daran,dass Roger Moore schon ein wenig zu alt für die Rolle des James Bond war
und zum anderen,weil man deutlich merkt,dass die Bondmacher nur durch ein Playboy-Cover auf Tanya Roberts aufmerksam geworden sind.
Sonst inszeniert John Glenn die Actionszenen wieder einmal hervorragend und John Barry lässt in seiner vorletzten Bondarbeit durch die richtigen Töne
das gute alte Bondfeeling aufkommen.
Fazit:Würdiger Abschied Roger Moore's,dessen Interpretation als James Bond mir genauso gut gefällt,wie die von Sean Connery.
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am 25. Januar 2014
Auf meiner DVD sind Bild und Ton einwandfrei, Bonus sind zwei Audiokommentare, der eine mit Roger Moore, der andere mit John Glen und anderen Beteiligten.
Der Titelsong "A View To A Kill" von Duran Duran entsprach dem damaligen Durchschnittsgeschmack und ist auch heute noch gut anzuhören.

Vorweg "Im Angesicht des Todes" ist keiner der besten Bondfilme, bietet aber rasante Action und einige technische Überraschungen. Dieses Mal bekommt es
James Bond (Roger Moore) mit Max Zorin (Christopher Walken) zu tun, der im IT Bereich die absolute Führungsposition erreichen will, wozu ihm alle Mittel
recht sind. Seine rechte Hand May Day (Grace Jones) ist extravagant und ausgesprochen erfolgreich, was man von Bonds Helfer Godfrey Tibbett (Patrick Mcnee) nur kurze Zeit sagen kann. Neben Pferderennen, dem Eiffelturm und Silicone Valley spielt ein Luftschiff als Schauplatz der Aktion eine große Rolle.
Ach ja, da ist ja auch noch Stacey Sutton (Tanya Roberts), die in "Beastmaster" sehr viel weniger fade war.
Tanya Roberts ist unbedeutend und Roger Moore zu alt für die Rolle, man merkt sehr häufig, dass ein Double für ihn einspringen musste. Christopher Walken
und Grace Jones spielen ausgesprochen gut, und Patrick Mcnees Auftritt ruft Erinnerungen an "The Avengers" wach.
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Dies ist der letzte James Bond mit Roger Moore, der etwas ruhiger war, als die bisherigen und nachfolgenden Bond-Filme. Roger Moore ist eben nicht mehr der Jüngste. In diesem Film dreht es sich um Mikrochips, die Bedrohung des Silicon Valley und noch mehr. Zu Beginn spielt die Story im Schnee, wo sich Stuntmens wilde Verfolgungsjagden liefern. Das erinnert mich stark an den James Bond mit George Lanzenby, nur etwas schwächer. Danach spielt die Handlung auf einem pompösen Gestüt, wo Pferde offenbar mit Steroiden zu mehr Leistung verholfen werden. Die Mikrochips spielen da auch eine nicht untergeordnete Rolle. Nachher verlagert sich die Handlung mit wilden Verfolgungsjagden durch Paris und nach San Fransisco. Mehr möchte ich nicht vorweg nehmen. Die Handlung ist wirklich gelungen und die Actionszenen treten hier nicht so massiv in den Vordergrund, wie in anderen Bondfilmen. Dennoch gibt es am Ende ein bombastischen Showdown in einer Mine und Hochseilaktion an der Golden Gate Bridge. Wirklich gute Unterhaltung!
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am 13. Dezember 2011
Warum musste sich Roger Moore das noch antun? Jedesmal stelle ich mir die Frage wenn ich mir diesen Film anschaue. Im Angesicht des Todes ist kein schlechter Bond. Action ist natürlich wieder super (wobei einige Szenen unglaubwürdig sind) aber von einem Bond wird mehr erwartet. Die Handlung ist an sich nicht schlecht. Es hakt eher bei den Darstellern. Roger Moore gewohnt charmant das Problem ist, er ist meines Erachtens schon viel zu alt. Moore hätte nach In tödlicher Mission aufhören sollen um für einen jüngeren Platz zu machen. Auf der anderen Seite wären die eher durchschnittlichen Filme Octopussy und eben Im Angesicht des Todes mit einem neuen Darsteller eher schlecht gelaufen. Nun aber wieder zurück zum Film. Christopher Walken spielt meiner Ansicht nach sehr überzeugend den Bösewicht und braucht sich nicht hinter Goldfinger oder Stromberg zu verstecken. Grace Jones spielt die Geliebte von Walken. Man merkt ihr schon an das sie über wenig Schauspieltalent verfügt (was manchmal aber nichts heißen muss). Auch das andere Bondgirl gespielt von Tanya Roberts ist wohl das schlechteste der gesamten Reihe. Nicht ohne Grund erhielt sie dafür die goldene Himbeere. Beim Soundtrack gibt es diesmal auch etwas zu meckern. Während einer Skiverfolgung wird ein Beach Boys Song gespielt, der überhaupt nicht in einen Bondfilm gehört. Leider kann ich nicht sagen wer dafür verantwortlich war (den würde ich ein paar Backpfeifen verpassen), ich hoffe nicht John Barry der bisher klasse Bondsoundtracks gemacht hat. Dafür ist das Titellied, von Duran Duran, der Zeit angepasst und dennoch super.

Insgesamt ist Im Angesicht des Todes ein durchschnittlicher James-Bond-Film und mal wieder ein schlechter Abgang eines James Bond Darstellers (wie bei Sean Connery mit Diamantenfieber, Timothy Dalton mit Lizenz zum Töten und Pierce Brosnan mit Stirb an einem anderen Tag; ausgeschlossen sind George Lazenby und Daniel Craig nach Stand 13.12.11).
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Januar 2016
Er sah zwar immer etwas jünger aus. Aber Roger Moore war bei seinem ersten Bond-Auftritt bereits 45 Jahre alt. 12 Jahre später spielte er dann im betagten Alter von 57 Jahren zum letzten Mal den Superagenten. Da er aber für eine ganze Kinogeneration das Gesicht von 007 prägte, war die Suche nach einer geeigneten Nachfolge gar nicht so leicht. Sie sollte ja in der Lage sein die sehr guten Einspielergebnisse von Roger Moore zu halten. So wurde auch "Im Angesicht des Todes" ein riesiger Kassenhit. In Deutschland gingen 3,37 Millionen Zuschauer ins Kino. Er lag aber anhand der Zuschauerzahlen schlechter als der Vorgänger "Octopussy" (4,32 Millionen) und auch schlechter als Sean Connerys inoffizeller Beitrag zur Serie "Sag niemals nie", den hierzulande fast 3,6 Millionen Zuschauer sehen wollten.

Der flotte Opa Roger Moore hat aber noch einmal zugesagt und so kam es zu einem Bondbeitrag, der noch einmal das Sprichwort "Je olle, desto doller" beweisen sollte. So sehen wir in "Im Angesicht des Todes" den besten britischen Agenten auf einer losen Leiter eines Feuerwerktrucks durch die Straßen von San Franzisco flitzen. Erschwerend kommt da noch hinzu, dass das Gefährt von keiner geringeren als von Tanya Roberts (jung, blond, akademisch, aber insgesamt etwas doof) gesteuert wird. Doch es kommt noch dicker: Im Showdown hängt 007 nur noch an einem Seil. Das Gute daran: Er hat eine irre Aussicht auf die Golden Gate Bridge. Der Nachteil ist aber, dass dieses Seil, an dem Bond in der Luft hängt, zum fliegenden Zeppelin des bösen Schurken gehört. Auch Storymässig hat man so einiges an Kuriositäten aufgefahren. Der Böse ist nicht nur ein größenwahnsinniger Industrieller, der für den KGB arbeitet, sondern auch ein Psychopath. Von einem genauso bösen Nazi-Wissenschaftler geschaffen, der nach dem Krieg für die Russen nützlich wurde. Er hat sein menschliches Experiment bereits als Embryo präpariert und durch Test schizoid gemacht. Dafür gabs aber zum Ausgleich einen phänomenalen IQ. Dieser Mann heißt Max Zorin und wird von Oscarpreisträger Christopher Walken (The Deer Hunter) gespielt. Natürlich darf er die Rolle extrem überzeichnen. Ihm zur Seite stellte man die avangardistische Popikone Grace Jones, die zu dieser Zeit mit "Slave to the Rhythm" einen riesigen Chartserfolg hatte. Den hatte auch der Bondsong, der von den New Wavern von Duran Duran gemeinsam mit John Barry komponiert wurde und mit einem abgehakten und vibrierenden Synthsound des Songs "A view to a kill" begeistern konnten. Er gehört für mich neben "Live and let die", "Nobody does it better" und "You only live twice" zu den vier ganz großen Bond Song, ich kann mich aber kaum entscheiden welcher in diesem Quartett nun der Allerbeste ist.

Eine der besten Szenen ist aber um einiges ruhiger. Der Dialog zwischen James Bond und Sir Godfrey Tibbet, gespielt von "John Steed" Patrick McNee. Letzterer muss den Diener von 007 spielen, schwere Koffer in die Fürstensuite von Zorins Schloß tragen. Roger Moore darf natürlich - da sie abgehört werden - den Untergebenene gemäss seiner Rolle schikanieren - als arroganter britischer Snob Namens James St. John Smythe, gesprochen wird es Sin-Dschin-Smeith). Schade nur, dass es für Patrick McNee nur bei diesem einen Auftritt in einem Bond -Abenteuer blieb

Nach dem Film Intro in Schnee und Eis, verfolgt von dem russischen Militär, gehts weiter mit einem Bond Girl in Richtung Alaska. Dann kommt auch schon der nächste Auftrag. Denn ein Mikrochip, in Frankreich entwickelt, der gegenüber elektromagnetsichen Strahlungen einer nuklearen Explosion völlig unempfindlich ist, fällt in die Hände des russischen Geheimdienstes. Die Spur führt zun diesem Zorin, der sich verdächtig gemacht hat, weil er mit seinen Rennpferden verdächtig oft Siegertiere beim Pferderennen hervorbringt. So kommt es zum getarnten Auftritt Bonds als Pferdeliebhaber. Er findet heraus, dass raffiniert gesteuerte Mikrochips aus ganz normalen Pferden richtige Winner machen. Zorins Tiere siegen also deshalb, weil sie durch gezielte elektrische Impulse manipuliert werden. Bond lernt bei einer Zuchtschau auch Zorins Helfeshelfer kennen. Der Pferdedoktor Dr. Carl Mortimer (Willoughby Gray) ist eigentlich der gesuchte Nazi Hans Glaub und die dunkle Amazone May Day, die aussieht wie Grace Jones (Grace Jones) teilt mit Zorin das Bett und die Trainingsmatte für den Nahkampf.
Es wird aber dann noch viel komplizierter: Zorin hat Interesse an den Pipelines der Sutton-Oil-Gesellschaft. Stacey Sutton (Tanya Roberts) ist die Erbin dieser Firma. Zorins teuflischer Plan sieht vor, eine Bombe unterirdisch an einer Schwachstelle des San Andreas Grabens zu zünden. Dies würde zur Folge haben, dass Silicon Valley springflutartig überflutet und damit für alle Zeit zerstört wäre. Mit der Vernichtung dieses Wirtschaftstandortes wäre der Weg frei für Zorins geplantes Monopol für Mikrochips. Alles würde wie eine Naturkatastrophe aussehen, ganz nebenbei kann der verrückte Psychopath dann noch seinem Mordhobby frönen, denn am Tag des geplanten Supergaus würde es nicht weiter auffallen, wenn er noch Dutzende von Arbeitern abknallen würde...

Natürlich muss 007 diesen perfiden Plan mit allen Mitteln verhindern und einmal mehr wird er am Ende als Sieger aus dem Kampf hervorgehen. An der Spitze der Golden Gate Bridge spitzt sich der Konflikt dann zu. Auch war "Im Angesichts des Todes" irgendwie zukunftsweisend, denn am Ende bekommt 007 sogar von den Russen den Lenin Orden überreicht. Und mit einer russischen Agentin namens Pola Ivanova (Fiona Fullerton) betreibt er 1985 schon intensive Entspannungspolitik. Man warf den damaligen Bond Filmen immer wieder vor, dass sie durch die riesige Auflockerung mit ganz viel Humor und irre vielen übertriebenen Szenen ganz nahe in den Bereich der Agentenkomödie rutschen. Da war natürlich der ernsthaft wirkende Sean Connery ein Gegengewicht, Roger Moore - so denke ich - war immer auch bestrebt, vielleicht auch aufgrund seines Alters und resultierend daraus dass man ihn dadurch nicht mehr ganz so den dynamischen, jungen Draufgänger abnimmt, das Szenario nicht allzu ernst aussehen zu lassen. Natürlich mag ich alle Bond Filme irgendwie, aber in einem Ranking wäre dieser letzte Auftritt von Roger Moore bei mir wahrscheinlich auch eher in den hinteren Rängen platziert. Unvergessen bleibt aber auch der Kamikaze-Auftritt von Schurkin Grace Jones, die dann die Seiten wechselt und eine Gute wird. Natürlich bleibt der Ex-Mörderin nur die Selbstopferung - aber immerhin rettet sie San Francisco.
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TOP 500 REZENSENTam 18. März 2016
Als ein spezieller Mikrochip den Russen in die Hände fällt soll Bond in Erfahrung bringen wie es dazu kam.
Der Verdacht fällt auch den smarten Industriellen Zorin dessen Leidenschaft die Pferdezucht ist.
Bond und sein Begleiter Sir Tibbett nutzen dies um Zorin auf die Spur zu kommen.
Auf dem Gestüt verdichten sich die Hinweise das Zorin ein doppeltes Spiel treibt und nicht so harmlos ist wie es den Anschein hat.

Bild und Ton stark verbessert im Vergleich zur DVD.
Der letzte Einsatz als Bond für Roger Moore und ein würdiger Abschluss dieser Ära.
Im Angesicht des Todes aus dem Jahr 1985 besticht durch einen komplexen und spannende Plot, coole Dialoge, gelungene Action und abwechslungsreichen Settings.
Das Ganze wurde recht kurzweilig inszeniert so das die Zeit wie im Flug vergeht.
Ein gelungener Beitrag zur Kult-Reihe.
Mit dabei sind neben Moore u.a.: Christopher Walken, Grace Jones, Patrick MacNee, Patrick Bauchau, Tanya Roberts, David Yip, Desmond Llewelyn, Lois Maxwell, Robert Brown, Walter Gotell, Dolph Lundgren, Fiona Fullerton und Geoffrey Keen.
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