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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
4
4,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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Als ich damals las, daß diese Geschichte des gehyjackten Containerschiffs, welche wochenlang in den Medien breitgetreten wurde, mit Tom Hanks in der Hauptrolle des Captain Phillips verfilmt werden sollte, fragte ich mich : Was soll das ??!!
Auch als der Film im Kino und dann auf DVD erschien, war ich völlig desinterssiert .... aber dann, eines Abends, ich hatte nichts Besseres auf dem Schirm, landete dieser Streifen dann doch in meinem DVD-Player .... es brauchte keine zehn Minuten - und ich war völlig gefesselt !!!!
Wenn Tom Hanks auf der Kommandobrücke seines riesigen Schiffes, das gerade Volldampf gibt, steht und durch sein Fernglas diese winzige Nußschale von Boot immer näher kommen sieht und er weiß, daß diese Burschen darin nicht klein beigeben werden ....
Spätestens von da an ist absolute Hochspannung garantiert - und wird bis zum Ende voll durchgezogen !!!!
Wer ihn wie ich ignoriert hat und diesen Streifen noch nicht gesehen - holt es nach !!!!

Den Score zu diesem großen Filmerlebnis mit einem wieder einmal großartigen Tom Hanks schrieb Henry Jackman, einer der vielen und zusammen mit Steve Jablonsky wohl talentierteste Schüler der Remote-Control-Schmiede von Hans Zimmer ....

Einen Score für einen Thriller zu komponieren, ist denke ich einmal eine der undankbarsten Aufgaben für einen Komponisten, gleichzusetzen mit dem Schreiben von Musik für Komödien ....
Gerade in diesen Genres liegt das Hauptaugenmerk auf der Geschichte und ihren Protagonisten - diese beiden Komponenten haben alleine (oder besser gesagt zusammen) absolut fähig zu sein, dem Film seine Wirkung zu verleihen : Die Musik darf allenfalls sie dabei unterstützen - mehr nicht.
Besticht ein Thriller in erster Linie durch seine Musik, kann man ihn in der Regel als Film abschreiben ....
Während man als Komponist bei Dramen, Fantasy- und Abenteuer- und auch Science-Fiction-Filmen in Melodien geradezu schwelgen und Meisterwerke schaffen kann, kann man sich bei Thrillern nur dezent im Hintergrund bemerkbar machen und ein um das andere Mal den Adrenalinspiegel hochtreiben - vielleicht im Eröffnungs- und End-Titles-Stück kann man zeigen oder erahnen lassen, wozu man sonst fähig ist ....

Persönlich finde ich hat Henry Jackman diese Aufgabe im Falle von "CAPTAIN PHILLIPS" ganz hervorragend gemeistert !
Obwohl er sich, was sein Können im Vergleich zu Filmen wie "X-MEN : FIRST CLASS" anbelangt, mehr als zurückhält, ist sein Score zu "CAPTAIN PHILLIPS" ein Werk, das vielleicht zuerst enttäuscht, aber bei jedem weiteren Hören immer mehr Nuancen bereithält, als man zuerst vielleicht erhören konnte ....

Wie es für einen Thriller-Score üblich ist, sind nicht alle Stücke melodisch - manche Momente sind aufgrund der Spannung und Dramatik der jeweiligen Szene nicht mehr als atonales Sounddesign.

Sounddesign ist das Stichwort - gerade das generelle Sounddesign hat es mehr als in sich !
Über Kopfhörer genossen, wird der geneigte Zuhörer mehr als einmal staunen, wie wuchtig, detailreich und weiträumig dieser Score bisweilen daherkommt !
Eine perfekte Vermischung von Elektronik und Orchester, in der immer wieder afrikanisch-orientalisch anmutende Stilelemente ihren Auftritt finden, die einen - wie der Film selber - perfide gleichbleibenden Spannungsbogen aufrechterhalten : Selbst beim alleinigen Hören dieses Scores geht der Adrenalinspiegel nach oben - und das ist wahrlich große Kunst oder besser formuliert großes Können !

In den mehr actiongetriebenen Momenten fühlt man sich durchaus ein wenig an die Scores von John Powell zu der BOURNE-Trilogie mit Matt Damon erinnert, aber das fällt - glaube ich - nur echten Insidern sprich Kennern der Materie auf ....
Aber das sind wahrlich verdammt gute Referenztitel, um es einmal zu erwähnen ....

Und wie bereits angedeutet : Im Endstück mit dem Titel "Safe Now" fährt Jackman zu voller Größe auf - ein wundervoll melancholisches Stück Musik voller Liebe und Schmerz, mit einem absolut fies-abrupten Ende.

Sicherlich ist der Score zu "CAPTAIN PHILLIPS" nicht Henry Jackman's Sternstunde in Sachen Filmmusik - aber definitiv eine, die es zu entdecken gilt !!!!

"CAPTAIN PHILLIPS" von Henry Jackman :
Eine echte und absolute Empfehlung - eine Perle, die es zu entdecken gilt !!!!
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am 23. November 2013
Captain Phillips ist wahrlich kein einfacher Film. Unheimlich intensiv wird hier eine wahre Begebenheit dargestellt und man begleitet die Protagonisten auf engstem Raum über mehrere Stunden. Ein Thriller braucht meistens keine großen Melodien oder ausschweifende Kompositionen um zu begeistern, er muss das Gefühl vom Film gut wiedergeben und die Handlung unterstützen, kann aber auch in dieser Rolle absolut überzeugen. Henry Jackman ist ganz klar auf dem Weg in die ganz große Reihe von Komponisten. Alleine 2013 hat er 5 große Filmprojekte betreut und quer durch alle Genres gearbeitet. Mit Puss in Boots und Abraham Lincoln: Vampire Hunter hat er sich in Hollywood bereits einen Namen gemacht und als ich ins Kino ging, war ich auch gespannt was der Engländer für diesen Film beigesteuert hat.

Im Film hat mich die Musik absolut begeistert und viel zur beeindruckenden Stimmung im Film beigetragen, auf CD ist dies jedoch nicht ganz so leicht. Jackman arbeitet zu einem großen Teil mit Synthesizern und viel Sounddesign. Es gibt keine Themen oder große Orchesterarbeit und alles dient dabei ganz klar den Film zu unterstützen. Neben verschiedenen Elementen, die zu den Piraten passen " Choose your Crew " setzt der Komponist viel auf Dissonanzen und ein unharmonisches Klangbild. Schnelle Rhythmen werden hier immer wieder von verschiedenen Blasinstrumenten unterbrochen was besonders im Track " Second Attack " deutlich wird. Im gGegensatz zu manchen Filmen wird die Musik hier bewusst nicht " schön " gehalten. Jackman erschafft ein Klangbild voller Spannung und unheimlicher Emotionen ohne direkt mit der Angst zu spielen.

Die Arbeit mit dem Sound ist extrem gut gelungen und macht die Musik hörenswert, auch wenn sie gleichzeitig anstrengend ist und man sich sogar wünscht, dass mal kurz etwas mehr Harmonie einkehrt. Einer der wenigen Momente klassischer Schönheit finden sich meiner Meinung nach im zweiten Track " Maersk Alabama " wieder. Im Film ist das die Szene, in der das Boot zum ersten mal den Hafen verlässt. Ein unglaublich tolles Cello unterstützt von Synthezisern und einem Bass erzeugt ein extrem gutes Stück. Neben der angesprochenen Action gibt es auch immer wieder absolut minimalistische Stellen, in denen pures Underscoring zu hören ist. Das ist zwar auf den ersten Blick nicht interessant aber durchaus zu empfehlen.

" High Speed Maneuvers " treibt die Grenze des Erträglichen auf die Spitze und weißt Ählichkeiten zum Joker Thema aus The Dark Knight auf. Großartig umgesetzt zieht Jackman hier alle Register und reisst einen förmlich in seinen Bann. Mit " Save Now " wird das Album sehr harmonisch abgeschlossen und zum ersten mal kommt klasschicher Orchestersound zum tragen. Das Stück ist nach allem sehr befreiend und wunderschön, erinnert aber viel zu sehr an das Stück "Time" aus Hans Zimmers Inception Score. Das ist zwar sehr auffällig, aber doch ein guter Abschluss einer anstrengenden aber lohnenswerten Reise.

Fazit: Jackman treibt Sounddesign auf die Spitze und schafft eine unheimlich dichte Atmosphäre. Anstrengend und sehr schwer zu hören ist dieser Score sicher für viele nichts. Wer aber die Reise wagt wird mit einigen interessanten Elementen belohnt und zeigt wie vielfälltig der Komponist ist. Auch wenn es auf den ersten Blick nichts zu sehen gibt, hören Sie zweimal hin und geben Sie dem Score eine Chance.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Februar 2014
Henry Jackman gehört seit seinen Scores zu X-Men First Class und Puss in Boots für mich zu den besten Komponisten derzeit und ich finde auch er ist generell einer der besten Schüler aus Hans Zimmers Talenteschmiede. Doch wo die genannten Scores tolle Tracks boten, die auch mal heraus stachen oder verspielt waren, ist Captain Phillips das nicht.
Der Score passt perfekt zu einem Thriller, keine Frage. Durch afrikanische Instrumente weiss man die ersten Tracks direkt, wo man in der Filmhandlung ist. Die gesamten Stücke sind durchgängig pulstreibend, dynamisch und insgesamt wie aus einem Guss. Ruhige Sequenzen, wo man mal Luft holen kann, findet man nicht. Doch genau das wäre nötig gewesen. So wirkt der Score eigentlich fast, wie die Actionsequenzen von Greengras - der ja bei Captain Phillips auch Regie führte - Bourne-Filmen: unheimlich schnell geschnitten, in Punkto Musik eben komponiert, so dass es für manchen echt anstrengend wird. Definitiv kein Soundtrack, bei dem man entspannen kann, aber für Situationen wo man was dynamisches braucht.
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am 2. Februar 2014
Henry Jackman hat hier einen ungewöhnlichen Score komponiert, der sich aber gerade deshalb vom sogenannten Einheitsbrei abhebt. Wie der Film ist auch die Musik packend mit ruhigen und dramatischen Elementen. Für Soundtrack Fans absolut zu empfehlen!!
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