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Kundenrezensionen

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am 5. März 2009
Wie alles begann:
Kathryn Janeway ist der Captain des Forschungsraumschiffs Voyager. Sie wird mit der geheimen Mission betraut nach einem Schiff der Maquisrebellen zu suchen, das in den "Badlands" verschollen ist. In den Badlands angekommen wird die Voyager von einem mächtigen Wesen in den Lichtjahre entfernten Delta Quadranten gezogen.
In der Pilotfolge mit Spielfilmlänge müssen sich die Voyager und das Maquis Schiff zusammentun und gegen einen mächtigen Fein kämpfen. Nachdem die Phalanx, die sie ins andere Ende der Galaxie gezogen hat, zerstört wurde ist eine schnelle Rückkehr unmöglich. So tun sich die beiden Schiffsbesatzungen zusammen und treten die Jahre dauernde und viele spannende Abenteuer umfassende Rückreise in die Heimat, den Alpha Quadranten, an.
In dieser ersten Staffel lernt man die Crew allmählich kennen, erlebt ihre ersten Erfolge und Tiefschläge und trifft auf viele neue freundliche und feindselige Rassen und "boldly goes where no man has gone before".

Ein einwandfreier Einstieg in eine neue Star Trek Serie:
Voyager, dieses zweitjüngste Serienkind aus dem Star Trek Universum, ist meine persönliche Lieblings Star Trek Serie. Obwohl ich ein geradezu despotischer TNG Fan bin, war und bleibe und auf Picard und Co. nichts kommen lasse, hat es diese neue Serie doch bereits in dieser allerersten Staffel geschafft, mich komplett für sich einzunehmen. Sowohl die Figuren als auch die Abenteuer haben sich Episode für Episode in mein Trekkie-Herz gespielt und dort den ersten Platz eingenommen.
Denn hier gibt es - im Gegensatz zur DS 9 - endlich wieder Bewegung und Neues und vor allem frische, sehr authentische und mehrdimensionale Charaktere, die sich vom ermüdenden und oft unglaubwürdigen Starfleet-Gutmenschentum (bei TNG) spürbar verabschiedet haben und ein richtig liebenswertes Sammelsurium von skurrilen, verrückten und aufregenden Typen geworden sind. Sie zeigen dunkle Facetten ebenso wie nachahmenswerte Stärken und sind insgesamt einfach näher an echten Menschen dran. Was nicht heißt dass andere Spezies, wie Vulkanier, Ocampa oder Talaxianer nicht auch sehr glaubwürdige "Menschen" wären. ;-)

In dieser 1. Staffel lernt man "seine" Helden allmählich kennen. Hier erhalten sie ihre groben Konturen und eine Vita verpasst von der spätere Staffeln zehren können. Sie erleben ihre ersten Abenteuer und man spürt besonders bei den letzten drei Episoden dieser ersten Staffel, welch großartiges Potential in dieser neuen Serie steckt.

Figuren:

Kate Mulgrew als Kathryn Janeway bleibt in der 1. Staffel noch etwas spröde und manchmal hat einen Touch zu viel übertrieben mütterliches Gehabe an sich. Dennoch lässt sie schon in der Episode "Transplantationen" ahnen, dass sie darstellerisch noch viel mehr drauf hat und dass sie dereinst als Captain dieser Super-Schiffes der Intrepit Klasse noch richtig über sich hinauswachsen wird. In den Specials sagt sie im Interview, dass "ihre" Janeway erst richtig glaubwürdig wurde, als man ihr gestattete, die Figur nach ihren eigenen Vorstellungen zu spielen.
Übrigens wurde die Pilotstaffel mit Geneviève Bujold als Captain Nicole Janeway begonnen. In den Specials ist sie in einigen Ausschnitten zu bewundern und ich bedauere fast ein wenig, dass dieser charismatischen Darstellerin am Set offenbar schon nach zwei Drehtagen das Durchhaltevermögen ausging. Andererseits entschädigt Kate Mulgrew in den folgenden Jahren reichlich für ihren etwas holprigen Einstieg.

Robert Beltran als Lt. Commander Chakotay, erster Offizier, Ex-Maquis Rebell und Nachfahre der nordamerikanischen Indianer ist von Anfang an einfach nur gut. Er hat einen interessanten Charakter den er glaubhaft zu spielen versteht. Er ist neben Seven of Nine, die erst in der 4. Staffel hinzukommt, mein absoluter VOY-Liebling.

Robert Picardo als blasiertes Hologramm, MHN ist für mich in jeder Voyager Episode ein absolutes Highlight. Gewitzter hätte man in diesen liebenswürdigen "Kotzbrocken" nicht in die Voyager Crew einbinden können und Picardos darstellerisches Können sticht eigentlich alle anderen aus.

Noch ein Robert, nämlich der süße Robert Duncan McNeill, spielt den charmanten Taugenichts und Frauenhelden Tom Paris, und auch seine Figur bekommt schon im Laufe der 1. Staffel Schliff und Tiefe.

Garret Wang spielt den blutjungen Fähnrich Harry Kim, der im Verlaufe der langen Reise, erwachsen und echt cool wird ;-). In der ersten Staffel ist er noch etwas blass aber schon bald kommt ihm eine unverzichtbare Rolle im Kernteam zu.

Roxann Dawson spielt B'Elanna Torres, die schönste, wildeste und klügste Halbklingonin, die jemals lebte ;o) und neben Janeway die einzige Power-Frau im Team.

Ethan Philipps spielt den bunt gescheckten talaxianischen Schiffskoch UND Moraloffizier Neelix. Ich fand ihn immer ein wenig nervig, gelegentlich sogar peinlich aber er und sein gruseliges Kochstudio sind natürlich Garanten für so manchen Lacher. Mit ihm gibt es viele denkwürdige Episoden. In dieser ersten Staffel ist er noch mit Kes zusammen, was seiner Figur nicht unbedingt gut tut.

Jennifer Lien spielt die junge Ocampa Kes, die als Nelix Freundin mit an Bord der Voyager lebt und sich hie und da nützlich macht. Sie ist ein sehr hübsches und ganz braves Mädchen, mehr aber auch nicht. Leider ist sie zu brav für das neue und komplexe Format der Voyager-Crew, so dass zumindest ich ihren Weggang aus der Serie leicht verschmerzen konnte.

Einen Quoten-Vulkanier braucht natürlich jedes vernünftige Raumschiff der Sternenfoltte. In diesem Falle ist es Tim Russ als Lt. Commander Tuvok, geradlinig, logisch und stoisch aber meist auch ein wenig langweilig. Nur in der Interaktion mit anderen - hauptsächlich mit Neelix - erlebt man Tuvok als Bereicherung für die Serie.

Diese erste Staffel enthält folgende Episoden, Disk 1:
* Caretaker - Der Fürsorger
* Parallax - Parallaxe
* Time and Again - Subraumspalten

Disk 2:
* Phage - Transplantationen
* The Cloud - Der mysteriöse Nebel
* Eye of the Needle - Das Nadelöhr
* Ex post facto - Die Augen des Toten

Disk 3:
*Emanations - Das Unvorstellbare
* Prime Factors - Das oberste Gesetz
* State of Flux - Der Verrat
* Heroes and Demons - Helden und Dämonen

Disk 4
* Cathexis - Bewusstseinsverlust
* Faces - Von Angesicht zu Angesicht
* Jetrel - Dr. Jetrels Experiment
* Learning Curve - Erfahrungswerte

Disk 5:
Special Features:
Braving the Unknown: Seasons One; Voyager Time Capsule: Kathryn Janeway; The First Captain: Bujold; Cast Reflections: Seasons One; On Location with the Kazon; Red Alert; Visual Effects Seasons One; Launching Voyager on the Web; Real Science with André Bormanis; Star Trek: The Experience

DVD:
Diese UK-DVD hat neben der Englischen auch eine Französische, Italienische, Spanische UND eine DEUTSCHE Tonspur (5.1) und sie ist inhaltlich mit den beiden deutschen DVD-Ausgaben von Seasons 1.1. und 1.2 identisch. Hier lohnt sich unbedingt ein Preisvergleich!
Untertitel: Englisch, Englisch für Schwerhörige, Dänisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch;
Aspect Ratio: Full Frame,
Laufzeit: 911 Minuten
3434 Kommentare| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2005
Star Trek: Voyager zählt zu meinen Favoriten der Star Trek Serien. Im Gegensatz zu all den anderen Inkarnationen, die alle in die Ferne reisen um neue Welten und Zivilisationen zu entdecken, muß die Voyager zurück nach Hause reisen. Dennoch zählt sie eher zu einer Serie nach Gene Roddenberrys Geschmack, dem Schöpfer von Star Trek, als zum Beispiel Deep Space Nine.
Wie bei jeder anderen Serie auch ist der Anfang recht schwer und die Crew/Serie muß erst noch ihren Stil finden. Besonders die Handlung zwischen der Sternenflottencrew und den Maquis Mitgliedern hätte man in der ersten Staffel besser ausbauen können, aber dennoch sind viele interessante Folgen vorhanden.
"Helden und Dämonen" und "Erfahrungswerte" möchte ich hier als Anspieltipps nennen.
Diese mysteriösen fehlenden Folgen, die in anderen Rezensionen genannt werden, fehlen nicht wirklich. Sie wurden zwar für die erste Staffel produziert, wurden aber erst mit der zweiten Staffel gesendet. Es handelt sich dabei um die Folgen "Die 37er", "Das Holo-Syndrom", "Elogium" und "Die Raumverzerrung".
Es ist also wirklich sehr großzügig von Paramount, dass sie noch zusätzlich zwei Classic Folgen auf die DVDs gepresst haben.
Ich gebe nur 4 Sterne, weil es eigentlich unverständlich ist, dass diese Staffel mit 16 Standard Folgen genauso viel kostet wie die anderen Staffeln mit 26 Folgen.
Fazit: Wer wirklich Star Trek Fan ist muß sich die Staffel ohnehin besorgen. Wenn nicht muß jeder überlegen, ob er bereit ist soviel Geld dafür auszugeben.
11 Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2015
Vielleicht bin ich ja von der alten Enterprise mit Kirk und Co. zu verwöhnt. Die Ur-Serie wird hier ebenfalls für Prime Mitglieder kostenlos angeboten und dies in einer trotz ihres Alters sehr guten Qualität (HD). Erschreckend hingegen die Qualität der letzten grossen Serie "Raumschiff Vojager" aus dem Star Treck Universum. Zum einen nur in SD, dazu kommt es dann noch immer wieder zu Bildstörungen (gesehen in "Der Fürsorger Teil I + II) und eine hässlicher heller Streifen im linken Bildrand im schwarzen Bereich der in 4 x 3 Format aufgenommenen Serie. Warum geht das nicht besser ???

Ich weiß nicht ob ich dies meinen Augen noch weiter antuen werde, schade....
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am 28. Juni 2016
Über die Serie ist schon viel geschrieben worden, und ich denke, inzwischen weiß jeder, worum's geht. Daher hier nur einige zusätzliche Gedanken, die zu meiner euphorischen Bewertung geführt haben.

In einigen Folgen, z. B. "Die Augen des Toten", merkt man deutlich, dass die Serie im Studio gefilmt wurde. Jedoch entschädigen viele andere Details, Charaktere und vor allem Handlungsstränge für dieses Manko. Beste Figur dieser ersten Staffel ist Seska (Martha Hackett); ich empfehle die Szene in der Folge "Der Verrat", im Flur mit Chakotay [ab 17:52], vorzugsweise in Englisch. Hier hat Martha mich gefangen; die deutsche Synchro kann hier leider nicht im Entferntesten mithalten. Übrigens scheint es eine gute Idee zu sein, die Serie im O-Ton anzuschauen; die Sprache ist nicht zu schnell und recht gut verständlich, und für Notfälle gibt's deutsche Untertitel.

Von mir gibt's für diese (beste) ST-Serie 5 Sterne.

PS Übrigens habe ich gelesen, dass eine neue ST-Serie gedreht werden soll. Ausstrahlungstermin: 2017!! Hurra, das freut das Fan-Herz :-)
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am 10. Januar 2012
Nachdem es die Voyager-Sonden nicht gebracht haben, hier einen Spannungsbogen des geilen Entertainment über die Menschheit zu legen, mussten wieder einmal die Star-Trek-Macher ran. Genervt und gelangweilt von dem ständigen Verlangen der Menschen, da etwas Spannendes, einen guten, ordentlichen Batzen Science Fiction vorgesetzt zu bekommen, ersannen die ST-Macher einen finsteren Plan, sich von ihren Standards, ihren bisherigen Konzepten zu entfernen und eine Serie zu kreieren, die typisch ist aber untypisch für das trekkologische Universum. Aus patzigen Gefühlen also dann die Kreation der Voyager, einem (insbesondere im Vergleich zur "hässlichen" Enterprise D sowie der Enterprise A und vor allem der äußerst cardassianischen Raumstation Deep Space Nine) Raumschiff, das in seiner schlanken und dynamischen Form sogleich ins Auge positiv sticht. Erstmals auch wurde ein Schiff entworfen, das mithilfe spezieller Landestützen in der Lage ist, auf einem fremden Planeten zu landen. Bei allen anderen Serien konnte das jeweilige Schiff nur im Orbit schweben. Man wollte bei der Originalserie übrigens die Kosten für die Spezialeffekte einer Raumschifflandung sparen, die in den 60s ordentlich ins Geld gegangen wären, drum erfand man das Beamen. Erstmalig auch hat das Schiff sog. "Bussart-Kollektoren, also leicht nach oben bewegliche Warpgondeln.
Erstmals ist eine Dame die Chefin der Crew, was für mich persönlich die ganze Serie schon einmal deutlich positiv gestaltet. Frau am Steuer ist eben doch ganz gut. Erstmals ist auch eine Borg (ab Staffel 4) ein Teil der Crew, erstmals gibt es einen lustigen Schiffskoch, der auch als charmanter Moral-Offizier mitwirkt, als eine Art "Ersatz" zum klassischen Consellor der Next Generation.

Und das ganze Szenario spielt nicht auf einer von den Cardassianern wegeroberten Raumstation inkl. Formwandler und nicht auf einen Schiff, das wie bekloppt neue Welten entdecken muss und neue Zivilisationen kennenlernen (welch ein Stress das dauernd!), sondern versucht, seinen weiten Weg nach Haus zu finden, als es in den entlegenen Delta-Quadranten der Galaxie geworfen wird - von einer massiven Verlagerungswelle aus den Badlands. Der Fürsorger, ein übermächtiges, nichtmenschliches Wesen (das allerdings mithilfe spezieller Holo-Technologien in der Lage ist, alle Arten von Gestalt anzunehmen, in diesem Fall im Pilotfilm die eines rüstigen alten Mannes) ist dafür verantwortlich. Um eine Spezies zu retten, die Ocampa, die vom Fürsorger einst versorgt wurde, weil dieser den Planeten der Ocampa regenlos gemacht hat, entscheidet Captain Janeway, dazubleiben und die Ocampa gegen deren ärgste Feinde, die Kazon (Ogla) zu verteidigen. Als eine Ocampa wird die weniger kesse als vielmehr sensible, liebevolle Kes ein Teil der Crew. Eine Crew, die sich aus den einst radikalen Terroristen des Marquis (eine Art Star-Trek-Pendant zur RAF) der Starfleet zusammensetzt.

Von nun an sind durchgehend spannende, haarsträubende, belastende und vor allem fasttödliche Abenteuer zu bestehen, unter anderem muss die Voyager und ihre Crew in Staffel 1 nicht weniger als:
- einen schweren Fehler in der Zeit wieder gutmachen, den die Voyager unbeabsichtigt erzeugt hat (in "Time And Again", "Subraumspalten"),
- durch einen Space-Nebel mit Eigenleben fliegen und diesen flicken,
- Neelix' Lunge wiederfinden, die ihm skrupellose Organtransplanteure einer organgeilen Spezies geklaut haben,
- einen Kriminalfall aufklären, bei dem Tom Paris, dem Navigator und ehemaligen Strafgefangenen, ein Mord vorgeworfen wird,
- einen Verrat an die Kazon eines Besatzungsmitgliedes aufdecken,
- Chakoteys Bewusstseinsverlust wieder ins Lot bringen,
- Dr. Jetrels Experiment durchführen und
- viele Sachverhalte auf dem Holodeck klären ("Helden und Dämonen")...

Dann endet leider die erste Staffel, wobei, wie hier mehrfach schon erwähnt, 4 ganze Folgen fehlen, was auch mich sehr wunderte. Insofern aber nicht tragisch, als dass sie dann bei der 2. Staffel umso enthaltener sind. Wenn man also Fan ist (und es lohnt sich, sich nach und nach alle 7 Staffeln der Serie zu kaufen!), dürfte es weniger problematisch sein, wenn auch leicht ärgerlich. Die zwei Original-Serien-Episoden sind ein nettes Extra, allerdings mangelt es an der Bildqualität, die wurde so brutal schlecht und körnig übernommen wie sie wohl schon vorher auf Video war, einfach nur digital überspielt, was ein extremes Manko ist. Lieber in diesem Fall die 3 Staffeln der Original-Serie in der digital verbesserten Version kaufen, da sind die gesamten Effekte, die Farbgebungen vor allem klarer und auch die Körnung ist weitestgehend weg, vom erstklassigen Sound (der auch diese Voyager-Box ziert) mal abgesehen.

Die Specials sonst sind natürlich, na ja, es geht... Man kann damit leben, wobei das Hauptaugenmerk hier auf der Serie selbst und ihren großartigen Episoden liegen muss. Auch in effektischer, tricktechnischer Hinsicht ist diese Serie überragend, vor allem verglichen mit der Next Generation. Hier wird stellenweise ein ganz ordentlicher Batzen mehr Action und Spezialeffekt hinzugelegt, alles wirkt realistischer, die Farbgebungen und die neuen Delta-Quadrant-Spezies sind zudem um einiges düsterer oftmals und einige sehr krass. Die ganze Gegend ist im Gesamten mehr eine Art Outlaw-Niemandsland, in dem nicht dieselben Regeln und "Naturgesetze" herrschen wie im Alpha-Quadranten.
Was mit Next Generation und der Original-Serie schon gemeinsam ist, ist eine gewisse Affinität dafür, neue Spezies kennenzulernen, von ihnen zu lernen, sie zu unterstützen wenn möglich und nötig und sich Freunde/Allianzen zu schaffen. Im Gegensatz zu den erstgenannten beiden Serien passiert dies natürlich nicht mit diesem missionarischen Neue-Welten-Entdeckungs-Eifer, sondern eher mit praktikablen Motiven auch, schließlich geht es um einen Weg, wieder in die eigene Gegend zu gelangen.
Bei aller Tricktechnik und Action kommen natürlich gelungene und durchdachte Story-Konzepte nicht zu kurz, die Dramaturgie und die Passion der Figuren kommen sehr gut herüber, die Psychologie ist logisch und schlüssig (somit ist die Serie auch uneingeschränkt Vulkaniern zu empfehlen).

Empfehlung bei dieser ersten Staffel ganz klar: Der Pilotfilm. Der beste Pilotplot, den man bei Star Trek hätte machen können. Tricktechnisch, actionmäßig und auch in Punkto Story hervorragend, sich schon fast mit einem regulären Science-Fiction-Film messen könnend. Wenn es das auf Kinoleinwand gäbe...
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am 4. Mai 2004
Die Bildqualität der ersten Voyager-Box ist unerfreulich schlecht. Wer bei "The Next Generation" die DVDs noch umwerfend fand, weil die Folgen mittlerweile recht alt und in jeder VHS-Sammlung in mieserer Qualität vorhanden waren, fand bei "Deep Space Nine" eine bildqualitativ hochwertige Umsetzung. -- Dieses Level erreicht Voyager leider nicht. Immerhin liegt auch der deutsche Ton von Folge 1 an zeitgemäß in Dolby Digital 5.1 vor.
An der optisch ansprechenden DVD-Box wuerde Plastik für ein paar Cent eingespart - somit werden die Dinger leider zwangsläufig zu Staubfängern. Schade! :( Im Gegensatz dazu sind wiederum ordentliche DVD-Zentriermechanismen enthalten, die den Scheiben (hoffentlich) nicht schaden.
Das Bonusmaterial ist wie üblich für jeden Trekkie unschlagbar. Besonderes Leckerli sind auf DVD 6 die beiden Classic-Folgen "Ganz neue Dimensionen" und "Griff in die Geschichte" mit Kirk, Spock, Pille, Scotty, Uhura, Zulu & Co. - Man glaubt es kaum: Die englische Tonspuren dieser Folgen enthalten speziell für die DVD-Veröffentlichung remasterten, echten diskreten 5.1-Sound! :) Die Bildqualität entspricht dem, was man in den letzten beiden Jahren im Bonusmaterial zu TNG und DS9 sehen konnte bzw. dem, was in der DS9-Jubliäumsfolge "Trials & Tribble-ations" gezeigt wurde: Extrem gute Aufbereitung des "vintage material". -- Wenn das kein Appetithappen auf die fuer Spätsommer/Winter angekündigten Classis-DVD-Boxen ist, dann weiß ich es auch nicht!
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am 16. Juni 2013
Der grosse Vorteil eines UK Import ist das eine Staffel nicht in 2 Boxen unterteilt ist sonder alle Folgen in einer. Die Deutsche Tonspur ist vorhanden wodurch der einzige Nachteil das Englische Cover ist was wie ich finde keine Rolle spielt.

Über den Inhalt dieser Serie braucht man glaub nicht viele Worte verlieren ich für meinen Teil bin der Meinung das dies die letzte grosse Star Trek Serie war.
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am 9. Juli 2005
Mit Star Trek Raumschiff Voyager schuff Rick Berman, Produzent der Serie und leiser Nachfolger von Gene Rodenberry, eine etwas andere Star Trek Serie.
Zum aller ersten mal erhielt eine Frau ein Kommando auf einem Starfleet Raumschiff. Der Name einer Serie rund um die Erlebnisse einer Schiffscrew ist nicht Enterprise und eine Besatzung ist Millionen von Lichtjahren von der Erde entfernt und somit ohne Kontakt zu dieser. Zum allerersten mal schuffen die Produzenten für eine Serie ein Haupthema, dass die groben Geschehnisse, Ereignisse in der Serie bis zum Schluss bestimmten. Star Trek Voyager war leider auch ersteinmal die letzte Star Trek Serie, die wie geplant mit der siebten Staffel auslief.
Der Erfolg der vierten Star Trek Serie begründet sich auf den selben Gründen, wie bei vorherigen. Die Macher fanden mal wieder fantastische Schauspeiler, die mit viel Herz und Verstand ihren Menschlichen wie auch Ausserirdischen Charakteren Leben einhauchten. Dazu schrieben die Drehbuchautoren wirklich gute und abwechslungsreiche Episoden rund um das Haupttehma der gesamten Serie.
Zur Story:
Die USS Voyager startet von Deep Space Nine zu ihrer ersten Mission. Diese führt sie in die Badlands, Chosmische Stürme, auf der Suche nach ein Maquis Schiff, dass sich nach einem Kampf mit den Cardassianern in diese geflüchtet hat. Seit diesem Zeitpunkt ist das Maquis Schiff verschwunden.
Die Voyager hat den Auftrag das Maquis Schiff zu finden und zu stellen.
Doch in den Badlands trifft die Crew auf eine Macht die sie in den Delta-Quadranten zieht. 70.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Im Delta-Quadranten finden beide Crews heraus, dass sie von dem Führsorger in den Delta-Quadranten gezogen wurden. Doch dieser ist unwillens und zu schwach sie wieder nach Hause zu schicken.
Gezwungen durch hohe Verluste bei beiden Manschaften und neuen Feinden vereinen sich beide Crews zu einer Starfeleet Crew. Deren Mission es ist wieder nach Hause zu finden.
Zur Crew:
Captain Kathrin Jainway übernimmt mit der Voyager ihr erstes Kommando. Dafür nimmt sie eine Trennung von ihrem Mann und Hund hin. Im Delta-Quadranten muss ohne Hilfe von Starfleet entscheidungen treffen und tut sich damit am Anfang schwer.
Chakotay war Captain des Maquis Schiffes. Auf der Voyager wird er Captain Jainways erster Offizier. Nach anfänglichen Kompetenz gerangel werden die beiden zu einem guten Team. Chakotays Vorfahren waren Indianer, worauf Chakoty noch heute sehr stolz ist und deren Traditionen hoch hält.
Tuvok ist Vulkanier und war ein Starfeleet Spion beim Maquis. Neben Chakotay ist er Jainways engster Berater. Bei der Crew jedoch ist seine Logik nicht immer beliebt.
Tom Paris war auf der Erde in einem Strafgefangenen Lager interniert. Wurde jedoch wegen seinen Flugkünsten rehabillitiert und auf die Voyager versetzt. Als Steuermann rettet er das Schiff mehr als einmal aus brensligen Situationen.
Harry Kim kommt frisch von Starfleet und freundet sich mit Tom Paris an.
B'Elanna Toris ist halb Klingonin. Sie hat sich nicht immer im Griff und neigt zu Wutausbrüchen. Aber sie ist auch eine der besten Chefingeneure bei Starfleet.
Der Doktor ist eigentlich nur ein Notfallprogramm. Nach dem Tod aller Ärtzte muss er die Crew aber Dauerversorgen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird er mehr und mehr Menschlich.
Neelix ist Talaxianer und kommt neu auf die Voyager. Er ernennt sich selber zum Moral Offizier und bekocht die Crew zu deren Missfallen.
Mit ihm kommt Kes auf die Voyager. Sie wird die Rechte Hand des Doktors.
Star Trek Voyager ist eine typische und eine untypische Star Trek Serie. Und trotz alledem oder gerade deswegen so erfolgreich wie ihre Vorgänger. Die Umsetzung auf DVD ist gelungen wie bei den anderen auch. Extras erklären mehrere Aspekte der Serie die wahre Trekkies begeistern werden.
Auf einer Bonus Disc sind zwei Folgen der KLassik Serie vorhanden. Diese Zeigen schon vorab was Star Trek Fans noch erwartet.
5 verdinte Sterne.
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am 22. Dezember 2012
Ich habe die Staffel für meine Tochter zu Weihnachten gekauft. Über den Inhalt möchte ich kein Wort mehr verlieren.
Mir war wichtig noch die hochwertige DVD Box inkl Staffelbeschreibung zu erhalten.
Im Gegensatz zu den späteren Veröffentlichungen ist diese DVD-Box mit allen weiteren Staffeln ein echter Hingucker in jeder Sammlung.
Die Boxen sind extrem hochwertig, selbst nach Jahren, sind die Farben noch nicht ausgeblichen.
Kleiner Tip, im Marktplace gibt es immer mal wieder günstige Angebote. Bischen gucken und warten lohnt also.
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am 18. August 2016
Das die Serie nicht in HD zu Verfügung steht sehe ich noch ein, aber die SD Qualitätist dermaßen schlecht, dass es Augenschmerzen verursacht. Ich hatte mich schon auf die Abenteuer der Voyager gefreut.
Ob die Qualität beim Konkurrenten besser ist?
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