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am 1. Oktober 2013
Erst einmal ein Dankeschön an Amazon. CD vorbestellt und am Erscheinungstag geliefert. Sehr gut!
Jetzt, nach dreimaligem Hören, möchte ich meine Renzension zu dieser Folge schreiben. Ich möchte
das Fazit gerne schon vorwegnehmen: Endlich wieder eine sehr gute Folge wie zu alten TKKG Zeiten.

Wintersonnenwende, kurz vor Weihnachten – die Millionenstadt erstrahlt wie jedes Jahr im Glanz der
unzähligen Lichterketten. Auf der Jagd nach den letzten Geschenken strömen die Menschen durch die
Einkaufsstraßen. Tim, Karl, Gaby und Klößchen flüchten vor dem Weihnachtstrubel und gönnen sich einen
spannenden Kinoabend. Doch gleich zu Beginn der Vorstellung fällt der Strom aus. Und das nicht nur im
Kino. Eine unheimliche Finsternis legt sich über die gesamte Stadt! Die längste Nacht des Jahres
beginnt.

Soviel zur Story. Und diese Story behandelt ein spannendes und aktuelles Thema eines möglichen
Stromausfalls und das Themea Regenerative Energien versus Atomkraft. Die Charaktere dieser Folge
spielen endlich wieder Ihre alten Rollen. Tim als Anführer, Gabe diesmal längst nicht so zickig wie
in den letzten Folgen, Karl gibt wieder den Computer mit sehr interessantem und informativem Wissen
und Klößchen ist wieder witzig wie zu alten Zeiten mit großem Hunger. Endlich passt die Rollenverteilung
wieder. Das war in der einen oder anderen der letzten Folgen nicht immer der Fall. Sehr gut.

Die Namensgebung weiterer Darsteller bzw. Charaktere ist wieder TKKG like. Roman Lämmerlich (Anspielung
auf Roland Emmerich) als Filmregisseur und dem Bürgermeister Karl-Walter Wichtigmann, mit Anspielung auf
die Wichtigkeit seines Amtes, passen gut. Klaus Schrauber als Handwerker braucht man wohl nicht neher zu
erklären. Perfekt.

Im Allgemeinen ist das Hörspiel realistisch. Warum es zu dem Stromausfall in der Stadt kommt ist aber ein
wenig unrealistisch. Wobei man natürlich sagen muss, das es nicht wirklich leicht ist, zu erklären, wie man
es vorsetzlich schafft, einen Stromausfall zu erzeugen.

Persönlich gut finde ich, dass in diesem Hörspiel Bezug auf Personen älterer Folgen genommen wird.
So kommt ein bisserl Nostalgie auf und realistisch und passend ist das allemal, nach all den Geschichten,
die TKKG bereits in der Millionenstadt erlebt haben und den Personen, die Sie in 184 Folgen kennengelernt
haben. Ich möchte nicht zu viel von der Story verraten, aber in diesem Hörspiel wird ein Uhrmacher benötigt.
Wie gut, dass Gaby einen kennt: Leopold Odenhafer. Dieser kam bereits im Hörspiel "Der Mörder aus einer anderen Zeit"
(Folge 125) vor. Schön auch, dass Leopold Odenhafer, wie schon in der Folge 125, vom gleichen Sprecher (Rüdiger Schulzki)
gesprochen wird. Das passt!

Wolfgang Kaven als Erzähler macht wie immer einen Topjob! Auch Wolfgang Draeger als Kommissar Glockner ist
mit hoher Beteiligung in diesem Hörspiel endlich wieder öfter zu hören. Angenehm auch, sich langsam wieder
an die Stimme von Wolfgang Draeger zu gewöhnen, da er nach einer langen "Kommissar Glockner Sprecher Pause"
wie als Kommissar Glockner tätig ist.

Die Produktion unter Leitung und Regie von Heikedine Körting ist perfekt. Ebenfalls sind die Effekte von
Andre Minninger sehr gut in den Verlauf des Hörspiels eingebunden. Auch die Musik zwischen den Übergängen
ist erfreulich gelungen.

Fazit: Eine rundum gelungene Folge und eine absolute Kaufempfehlung! Weiter so! So macht TKKG wieder Spaß!
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am 1. Oktober 2013
ACHTUNG: Es könnten ein paar kleine inhaltliche Spoiler vorhanden sein.

1.) Wie man es von Europa gewohnt ist, ist die Folge handwerklich ohne wirklichen Fehl und Tadel: Professionelle Sprecher, gute und sinnvoll eingesetzte Geräusche, passende Musik und alles sinnvoll in Einklang gebracht. Dann kann man nicht meckern.

2.) Der Inhalt der Folge greift durchaus aktuelle Themen auf: Energieverbrauch und Abkehr von atomarer Energie und die abergläubisch hysterische Diskussion um den Maja Kalender. Die Gangster sind recht harmlos und auch ein bissi doof die Handlung ist durchaus spannend und man hat nicht das Gefühl, dass es irgendwo hängt. Für Kinder und Jugendliche ein durchaus guter Inhalt.

3.) TKKG agieren in meinen Augen moderner, als in alten Folgen: Gaby wird nicht ob ihres 'Mädchen-seins' ausgeschlossen (dafür dem Autor ein 'Chapeau!'), Tim ist nicht die alberne Kampfmaschine á la Kill Bill, Karl darf seine Intelligenz einsetzen und Klößchen ist der Spaßmacher. Das alles ist in meinen Augen gut und zeigt eine gute neue Richtung des Quartetts.

4.) Es ist sicherlich nicht einfach immer neue Geschichten zu erfinden, wenn man schon 183 vor sich hatte - dort wurde im Grunde schon jedes Thema irgendwie verwurstet. Aber dennoch: Gangster legen eine ganze Stadt in Finsternis, um dann ganz schnöde ein paar mittelmäßig wertvolle Uhren zu klauen? Also bitte. Das hätte man auch weniger schwachsinnig konstruieren können.

5.) Auch wenn ich es gut finde, dass sich die Autoren offensichtlich von den stark klischeebeladenen Geschichten von Wolf direkt etwas wegbewegt, sollten dennoch die Übeltäter auch in Zukunft irgendwelche infantilen Namen und Bezeichnungen bekommen. Dies ist in meinen Augen irgendwie ein Markenzeichen der Serie. Auch der Titel fühlt sich mehr nach 'Drei Fragezeichen', als nach TKKG an.

6.) Dem geneigten Hörer ist sofort beim Auftritt des Installateurs 'Heinz' klar, dass dieser einer der Übeltäter sein muss, da dies eine seperate Sprechrolle ist, die auch noch explizit in einer eher ruhigeren Szene auftritt. Hier in Zukunft bitte etwas mehr verstecken.

7.) am 27. September 2013 erscheint eine Folge, die im Grunde am 21.12.2012 spielt. Hm. Welche Pfeife hat denn bei Europa da die Folgenplanung gemacht? Entweder ich bringe sowas dann wirklich im Dezember 2012 raus oder ich warte bei Dezember 2013. Und sollte in diesem Jahr noch eine Weihnachtsfolge kommen (was ich durchaus hoffe), dann bringt man im Dezember halt zwei Folgen raus. Aber so? Ich finde das durchaus im Moment lächerlich. Das relativiert sich natürlich, aber dennoch.

Von daher als kleines Fazit:
Das ist eine bessere Folge, die man durchaus mit Spaß hören kann. Sie geht in die richtige Richtung und räumt mit einigen unsinnigen Klischees auf, sowie gibt jedem der vier Hauptakteure seine Rolle. Gut, wie schon einige Folgen vor dieser.
Die Story ist dennoch ein bissi schwachsinnig kontruiert (wird Kindern und Jugendlichen aber weniger auffallen, von daher ok) und der Erscheinungstermin im Herbst ist für eine Dezemberfolge Unsinn.

Aus all diesen Gründen durchaus empfehlenswert und mit lockere 4 Sterne wert.
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Erster Eindruck: Totale Finsternis in der Millionenstadt

Tim, Gaby, Karl und Klößchen hatten kurz vor Weihnachten auf einen gemütlichen Kinoabend gehofft. Doch ein kompletter Stromausfall legt die ganze Stadt lahm, weder die Straßenbeleuchtung noch die Alarmsysteme der Stadt oder die Haushalte werden mit Elektrizität versorgt. Am nächsten Tag wird Bilanz gezogen: Zwar kann man sich nicht erklären, warum der Strom plötzlich ausgefallen ist, aber dafür haben einige Ganoven die Gunst der Stunde genutzt…

Es geht auf Weihnachten zu, und dieses Thema wird auch immer wieder in diversen Hörspielen aufgegriffen. Auch die 184. Folge von TKKG spielt mitten im Dezember, doch statt besinnlich Plätzchen zu backen muss das Detektivquartett wieder mal einen Kriminalfall lösen – und der ist gar nicht mal so schlecht erzählt und eine der besseren Folgen der letzten Zeit. Der mangelnden Qualität, die einige Fans den Vorgängern vorwarfen, wurde hier mit einer gelungenen Geschichtsführung und einer guten Ausnutzung der einzelnen Charaktere begegnet. Gerade vier Hauptfiguren wirken glaubwürdiger und werden nicht so überzogen, fast schon sich selbst karikierend dargestellt. Tim ist kein unschlagbarer Superheld, Gaby nicht einfach nur das Mädchen ohne selbstständige Eigenschaften. Die Dunkelheit in der Stadt wird gut genutzt, um eine unheimliche Stimmung zu schaffen, einige der Szenen wirken wirklich unheimlich und spannend. Auch der Verlauf der Geschichte ist flüssig und kommt zu großen Teilen ohne überflüssigen Ballast aus. Eine Höchstwertung wird jedoch durch einige Elemente verhindert, die einfach nicht passen wollen und die Glaubwürdigkeit arg trüben. Dass in einer so großen Stadt gerade für Banken auch bei einem Stromausfall keine Elektrizität für Alarmanlagen zur Verfügung gestellt wird beispielsweise. Auch wurden einige Themen zu viel verarbeitet, die Handlung wirkt an einigen Stellen etwas zu überladen. Aber eine deutliche Steigerung der Serie ist zu erkennen, entstanden ist eine runde und gelungene Folge.

Wolfgang Draeger hat hier mal wieder einen etwas größeren Auftritt als Kommissar Glockner und kann dabei sehr warmherzig klingen, aber auch mal seine etwas strengere Seite hervorkehren. Als Gastsprecher ist unter anderem Hein Lieven als Karl-Walter Wichtigmann zu hören, der gut in die Atmosphäre dieser Geschichte passt und seinen Charakter gut auszustatten weiß. Auch Rüdiger Schulski, der schon in anderen Folgen der Serie auftrat, kann als Leopold Odenhafer eine überzeugende Leistung abliefern. Weitere Sprecher sind Henry König, Robert Steudtner und Alexander Mettin.

Von heimeliger Weihnachtsmusik ist hier natürlich nichts zu hören, dafür wurden einige passende und stimmige Melodien ausgewählt, um der Geschichte die passende Atmosphäre zu verleihen – einige davon sind schon aus anderen Produktionen bekannt. Doch es sind die verschiedenen Geräusche, die hier effizient und gut platziert eingesetzt wurden, um die unheimliche Stimmung einiger Szenen umzusetzen.

Die Gestaltung mit den Zeitungsausrissen wird seit einigen Folgen eingesetzt und verliert auch hier seine Wirkung nicht, auch die Trackliste auf der Rückseite gehört hierzu und lockert gleichzeitig die Gestaltung auf. Das Titelbild zeigt die dunkle Stadt und wirkt dabei hübsch unheimlich und greift somit die Stimmung der Handlung auf. Auch die stellenweise Beleuchtung von Mond und Taschenlampe wirken hier gut.

Fazit: Auch wenn einige Elemente überzogen oder unglaubwürdig wirken, ist insgesamt eine gute und positiv zu bewertende Folge entstanden. Der Verlauf ist flüssig und kurzweilig, viele Szenen sind spannend und stellen die Charaktere in ein Licht, in dem sie gut wirken können. Hier wird gezeigt, was noch alles in der Serie stecken kann.
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Nach dem Ableben von TKKG-Autor Stefan Wolf vor einigen Jahren haben die Autoren einiges gewagt, verändert und auch verbessert, insbesondere die Handlung wurde mehr und mehr modernisiert und die stereotypischen Vorurteile zurückgeschraubt. So ist "Die ewige Finsternis" ein gutes Beispiel für diese neue inhaltliche Ausrichtung und besitzt durchaus den Charme älterer Folgen, aber auch deren Problematik: eine gute Idee und eine schwächelnde Umsetzung. Der Einstieg im Kino ist typisch TKKG-like: mit einem verdrehten Regisseursnamen der für die Folge, genau wie der Titel - hier ist nichts ewig -, keinerlei Auswirkung hat. Topaktuell (wir haben Herbst 2013), wurde dafür das Ende des Maya-Kalenders (Dezember 2012) eingebaut. Hinzukommt auch noch die Atomenergie und ach ja, fast vergessen, natürlich die Gangster, um die es eigentlich geht.

Diese losen Assoziationen von Stromausfall, Dunkelheit, Atomenergie und Weltuntergang passen zwar thematisch irgendwie zueinander, sind aber nur lieblos miteinander verknüpft. Nach der Belehrung, dass Atomstrom nicht so ungefährlich ist, wie es manchmal erzählt wird, ist dieser Punkt auch abgeschlossen. Ermittlungen in diese Richtung werden erst gar nicht gestartet und bis auf ein wenig Kreischen in der Dunkelheit bleibt auch vom Weltuntergang nichts übrig. Einige weitere Ungereimtheiten haben sich ebenfalls in die Folge eingeschlichen. Wurde Klößchen nun angefahren oder konnte er ausweichen? Wo kommt dann die Fahrerflucht her? Schön ist hingegen der Griff zurück auf den alten Bekannten Leopold Odenhafer, der TKKG bereits aus dem Fall "Der Mörder aus einer anderen Zeit" bekannt ist. Sein noch nicht ausgeraubtes Geschäft bietet den Einstieg in die Jagd nach den Ganoven.

Eine Stunde Spielzeit hat die CD, und während dieser wird einiges geboten. Zwar auch viele merkwürdige Ansätze, wie das Zerschießen einer Lampe mit Gabys Haargummi oder einen nächtlichen Ausflug von Gaby(!), die sich aus ihrem Elternhaus schleicht, aber eben auch charaktertreue Protagonisten und eine gar nicht so absurde Auflösung. Die Idee hinter der Finsternis ist überzeugend, der Weg dahin zwar etwas holprig, aber die Folge unterhält und darauf kommt es an. Tim hält sich etwas mehr zurück, Klößchen futtert und sorgt für Gags, Karl versorgt den (jungen) Hörer mit Wissen und Gaby, ja, Gaby hat einen wichtigen Papi.

Neben dem souveränen Auftritt von Wolfgang Dreager als Kommissar Glockner ist es schön, das Rüdiger Schulzki - heute wie damals - die Rolle von Herrn Odenhafter übernommen hat und ihm eine sympathische Stimme verleiht. TKKG werden gewohnt gesprochen und auch die Soundeffekte und Übergangsmelodien sind ordentlich eingearbeitet.

Kurzum: "Die ewige Finsternis" wird der Millionenstadt erspart und dem Hörer über weite Strecken eine unterhaltsame Story präsentiert. Allerdings haben sich einige Lücken in die Handlung eingeschlichen und letztendlich bleibt bei all den Ansätzen wenig übrig.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. August 2016
„Die ewige Finsternis“ ist einer der spannendsten Fälle von TKKG. Anlässlich des Endes des Maja-Kalenders dreht sich hier alles um die ewige Finsternis oder auch um Stromausfälle in der ganzen Millionenstadt. Der Stromausfall bringt TKKG dabei mitten in ihren Fall, nachdem Klöschen auf der Straße laufend von einem Auto, das ohne Licht unterwegs ist, beinahe angefahren wird. Zugleich werden in der Stadt während des Stromausfalls verschiedene Geschäfte ausgeraubt, was das Interesse von TKKG ebenfalls weckt und sie durch einen absolut gelungenen und spannenden Fall führt.

Die Folge enthält dabei neben einem spannenden Fall insbesondere auch einen kleinen Ausblick darüber, wie abhängig wir in der heutigen Zeit von Strom sind und was passieren kann, wenn das Stromnetz kollabiert. Einziger Wehrmutstropfen: Der Bürgermeister hat hier anscheinend Zugang zur kompletten Stromversorgung, was in der Realität und durch die Liberalisierung des Strommarktes nicht mehr zeitgemäß ist, selbst dort nicht, wo es noch kommunale Energieversorger gibt, die das Stromnetz betreiben.
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am 1. Februar 2014
Bis zur Folge 100 habe ich alle TKKG-Hörspiele. Anschließend vereinzelt noch einige. Da sie mir jedoch immer weniger gefielen, habe ich keine weiteren gekauft. Nachdem mir "Das Geheimnis der Moorleiche" wieder ganz gut gefallen hatte, wollte ich weiteren neuen Folgen eine Chance geben. Diesen Fall fand ich leider nur langweilig und vorhersehbar. Es hat den Eindruck, dass man nur auf den Zug - aktuelles Thema Energie - aufspringen wollte. Leider hat die Umsetzung nicht geklappt. Meiner Meinung nach, kann man sich die Folge sparen. Ich habe zumindest keine Lust, sie noch ein zweites Mal zu hören.
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am 15. Februar 2014
Inhalt: Wintersonnenwende, kurz vor Weihnachten - die Millionenstadt erstrahlt wie jedes Jahr im Glanz der unzähligen Lichterketten. Auf der Jagd nach den letzten Geschenken strömen die Menschen durch die Einkaufsstraßen. Tim, Karl, Gaby und Klößchen flüchten vor dem Weihnachtstrubel und gönnen sich einen spannenden Kinoabend. Doch gleich zu Beginn der Vorstellung fällt der Strom aus. Und das nicht nur im Kino. Eine unheimliche Finsternis legt sich über die gesamte Stadt! Die längste Nacht des Jahres beginnt ...

Story: Stromfressermonstermaschinen stellen eine Skurrilität dar, der man auf dem Weg zur Arbeit oder beim Gang in den Keller lieber nicht begegnen möchte. Tim, Karl, Klößchen und Gaby treffen im Rahmen ihrer Recherchen zum Fall "Die ewige Finsternis" indes auf ein eben solches Gerät. Ja, ein wenig überzogen ist sie mal wieder, die 184. Folge von TKKG, doch gewährt sie reichlich Unterhaltungswert. Zahlreiche kurzweilige Handlungselemente werden kurz angeschnitten, später dann zu einem schlüssigen und bündigen Faden zusammengeführt. Die Ermittlungsarbeiten führen TKKG auf das Gebiet der Industriespionage. In Ansätzen wird daraus folgend sogar ein Politikskandal und im weitesten Sinne vernichtende Kapitalismuskritik hochstilisiert. (TKKG-Freunde japsen an dieser Stelle bestimmt schon vor Freude.) Vorlagenautor Martin Hofstetter greift im Skript die Thematiken Atompolitik und den 2012 reichlich debattierten Maya-Kalender auf. Beides sorgte vor Veröffentlichung der Folge für reichlich gesellschaftlichen Sprengstoff, was sich teilweise im Skript widerspiegelt. Gleichsam ermöglicht dies die Entfaltung typischer TKKG-Charakteristika: Insbesondere Karl nutzt seine Chance und gibt bei jeder Gelegenheit einen klugen Kommentar von sich, der die Fakten ordnet. Dass bei der Ermittlungsarbeit einige Szenen leider dramaturgisch ungeschickt vom Erzähler übernommen werden, trübt den Gesamteindruck. Weniger ist manchmal mehr, viele Szenen hätten auch in einem geschickt platzierten Dialog beschrieben werden können. Das Wiedersehen mit Leopold Odenhafer, Serienkennern aus "Der Mörder aus einer anderen Zeit" bekannt, ist hingegen geschickt eingebaut und erfreut jene in besonderem Maße, die den vier Spürnasen aus der Millionenstadt über all die Bestehensjahre die Treue gehalten haben. Weitere selbstironische Sprüche von Seiten Klößchens erheitern ebenfalls, sodass "Die ewige Finsternis" insgeamt die altbekannte TKKG-Wohlfühlstimmung aufkommen lässt. Nebst genannter Punkte sind es nur Kleinigkeiten, die stören; darunter beispielsweise stumpfsinnige Kinobesucher, deren erste Reaktion auf einen offenkundigen Stromausfall ein aufforderndes "Licht an" ist. Dies klingt derart skurril, dass ein Lachen nicht ausbleibt. Genau solche Szenen passen allerdings in den Stil von TKKG, das somit doch immer wieder auf ganz eigene Art und Weise überrascht und zufrieden stimmt.

Sprecher: Produzentin und Regisseurin Heikedine Körting erreichte ihren Ruf als "Grande Dame" des kommerziellen deutschen Hörspiels, da es ihr häufig gelang, Stimmen mit hohem Wiedererkennungswert für ihre Produktionen zu gewinnen. Es ist erfreulich zu hören, dass diese Tatsache weiterhin Bestand hat. Die dank des Skriptes in ihren gewohnten Rollen glänzenden Sascha Draeger, Rhea Harder, Manou Lubowski und Niki Nowotny leiten eine bestens klingende Sprecherriege an. Lediglich Wolfgang Draeger wirkt stimmlich blass. Das ist wohl seinem Gesundheitszustand geschuldet, der Kommissar Glockner leider mehr und mehr in einem kraftlosen Bild erscheinen lässt. Dieser Leistungsabfall ist jedoch natürlich und menschlich nachvollziehbar. Es bleibt zu hoffen, dass Draeger im Medium Hörspiel noch einige Jahre tolle Akzente zu setzen imstande ist. Dem ansonsten stattfinden Spiel der Mächtigen in der "ewige[n] (sic!, denn wo war denn die Ewigkeit im Hörspiel?) Finsternis" sind Heinz Lieven (als - Obacht! - Karl-Walter Wichtigmann) und Gordon Piedesack absolut gewachsen. Vor allem Gordon Piedesacks reiflich stolzer und bestimmter Stimmfall überzeugt. Rüdiger Schulzki ist trotz seines Rollenalters agil und mutig, zugleich verleiht er Leopold Odenhafer eine adrette Freundlichkeit. Der bemitleidenswerte und hilfsbedürftige Bettler Franz wird von Henry König glaubwürdig intoniert. Des Weiteren wirken Robert Steudtner, Mike Olsowski und Alexander Mettin mit.

Musik und Effekte: Nach einem anfänglichen musikalischen Fauxpas im Kinosaal gesellt sich zur Handlung eine musikalische Untermalung hinzu, die den gesteckten Erwartungen gerecht wird und die gewohnt solide Qualität des Tonstudio EUROPA beschert. In gleichem Maße glücken Hella von der Osten-Sackens Geräusche und die von André Minninger ausgewählten Effekte, die von quietschenden Autoreifen bis hin zu herunterfallenden Schubladen die entsprechende Bandbreite an notwendigen Klängen abdecken.

Fazit: Die miterlebten Stromausfälle in "Die ewige Finsternis" eignen sich ausgezeichnet als Metapher: Reichlich Licht und zugleich etwas Schatten stehen unter dem Strich zu Buche. Dramaturgisch möchte man etwas zu viel. Mehr Bodenständigkeit täte dem dargebotenen Inhalt gut. Sprechertechnisch schöpft Heikedine Körting aus dem Vollen und bietet eine hervorragende Riege auf. Von technischer Produktionsseite gibt es nur wenig zu beanstanden, allerdings fehlen besondere Spannungsmomente, die ebenso wie humorvolle Passagen Bestandteil eines starken TKKG-Hörspiels sein sollten. Am Schalter ist man schon angelangt. Nun heißt es eben nur noch: "Licht an!".

Note 3+
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am 27. September 2013
Die neue TKKG Folge besitzt durchaus interessante und gut gemachte Elemente. Es werden ein paar (vor einigen Monaten) aktuelle Themen aufgegriffen und gelungen in die Geschichte verflochten. So findet zB der erste Stromausfall ausgerechnet an dem Tag statt, an dem laut Mayakalender die Welt untergehen sollte, oder die Thematik Atomstrom ja/nein...
Der Fall selbst war ok, ich empfand die Story zwar nicht als durchgehend spannend, aber ein paar Spannungsmomente waren durchaus zu finden. Für mich war ziemlich schnell klar, wer zumindest einer der Täter sein würde, der Grund des Stromausfalles jedoch, blieb lange undurchsichtig. Die Sprecherleistungen haben mir im Vergleich zur vorherigen Folge wieder besser gefallen.
Alles in allem eine runde Sache und gerade für jüngere Hörer sicher auch sehr unterhaltsam.
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am 5. August 2015
Also meinen Freunden würde ich schon empfehlen sich die Folge einmal anzuhören. Das einzige was mich in dieser Folge und auch in den anderen Folgen stört ist die Tatsache dass Tim im Gegensatz von früher heute im Umgang mit den Verbrechern wie ein kleiner Angsthase rüberkommt. Ansonsten ist der Plan mit dem Stromausfall doch recht spektakulär.
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am 24. Oktober 2014
Eindeutig eine der besseren Folgen - einfallsreich, gut inszeniert, spannend. Tolle Leistung der Sprecher - wie immer. Gute Unterhaltung garantiert! Die Folgen scheinen wieder besser zu werden.
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