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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
49
3,6 von 5 Sternen
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am 27. April 2017
Ja erstens war es pünktlich ist es ja immer, dann war der Film genau so wie im Tv auch ohne was weg gelassen wurde.
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Der Film fällt ein wenig aus dem Rahmen. Entweder sind die meisten schwulen Spielfilme zwar sexy aber von selten dämlicher Handlung. Oder es wird ein langweiliges Drama draus.

Nicht so, beim französischen Streifen "Der Fremde am See". Unverblümt und voyeuristisch spielt sich fast alles an einem FKK Badesee ab, der für Gays nicht nur zum Baden aufgesucht wird... Die meist recht hübschen Darsteller agieren alle erfrischend offen und die Kamera scheut sich nicht Dinge zu zeigen, bei denen ich manchmal dachte "da hat die FSK aber mal einen guten Tag gehabt..." denn er ist noch ab 16...

Eigentlich laufen 3 Handlungsstränge nebeneinander her. Einmal das erotische Treiben der "Schwestern" am See. Dann die Thriller Komponente (ja, es gibt auch Mord und Todschlag...), und dazwischen, das Anfreunden und die Gespräche des Hauptdarstellers mit einem älteren Hetero Mann (der fast ein Clone von Gérard Depardieu sein könnte), und der uns Schwulen durchaus den Spiegel vorhält.

Bis auf das Ende habe ich den Film sehr genossen. Es war mein erster "nicht physisch" gekaufter Film über Amazon, den ich nun quasi "in der Cloud" überall zur Verfügung habe. Denn es gibt ihn nicht als Blu-ray zu kaufen, aber die Streaming Version ist in HD und mit deutscher Synchronisation. Das Bild ist bei den Tagesaufnahmen sehr gut und HD würdig (gesehen auf 55" TV und per Beamer), schwächelt aber in den dunklen Nachtpassagen, was wahrscheinlich durch die Komprimierung der Streaming Version unvermeidbar ist. Der Ton ist Genrebedingt eher unspektakulär, bringt aber einen sehr schönen Music Score mit!

Wer sich nach dem Sommer zurück sehnt und von gutaussehenden sympathischen Darstellern und einem tollen Drehbuch unterhalten werden will, dem kann ich dieses sexy Bonbon sehr warm ans Herz legen !!
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am 1. Januar 2014
In der Ersten hälfte ein unbeschwerter leichter Film . Der nette Schwule Frank fährt gerne an einen See der ein Treffpunkt für Schwule Männer ist , Sonne , Wasser Stand und Sex ... dann passiert ein Unfall ein Mann ertrinkt im See oder war es Mord , Frank weiß es , hat er sich doch ausgerechnet in den Mörder und Ex des Toten verliebt .Als die Polizei Fragen stellt verstrickt er sich in Lügen bis er selber um sein Leben bangt ...
Super gemachter Französischer Film der einen mit einem offenen Ende zurück lässt .Wie Frank aus der Situation raus kommt kann sich jeder selber erdenken . Nur eine Frage hab ich da doch ? Was macht der beruflich um jeden Tag Zeit zu haben sich nackt an den See zu legen ? ;-)
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am 21. Oktober 2013
Der Film, den ich im Kino gesehen habe, hat mich über seine volle Länge in den Bann gezogen und damit auch hervorragend unterhalten! Ich habe mir auch gleich die DVD bestellt. Wer allerdings lieber das meist platte und immer wieder auf dieselbe Art gestrickte Hollywoodkino erwartet, wird hier sicher enttäuscht. Das Ganze hat schon einen gewissen filmisch-künstlerischen Anspruch mit Stilmitteln, auf die man sich auch einlassen muss. Die scheinbar monotonen, immer wiederkehrenden Einstellungen, die Geräusche des Windes.... man kann die schwule Sommerhitze richtig erahnen. Das alles schafft eine tolle, dichte Atmosphäre, in der sich die Spannung dann ganz langsam und zunächst fast unmerklich steigern kann bis es zum Schluss zum großen Knall kommt... Ein kleiner Film, aber großes Kino!

Und ja, ich fands auch OK, dass man Sex mal so zeigt wie er ist. Warum auch nicht? Ich finde es einfach nur lächerlich, dass sich die Leute, egal ob schwul oder hetero, in vielen Filmen immer erst mal unter riesigen Decken verstecken müssen bevor es los geht. Oder ist hier einer, der so Sex hat??? Dabei mutiert DER FREMDE AM SEE aber niemals zum Porno sondern bleibt immer das, was er ist, ein Spielfilm, der mit ungewönlichen Mitteln eine Geschichte erzählt.

Was mich gewundert hat, ist, dass fast gleichzeitig LOSE YOUR HEAD ins Kino kam, allerdings in einer etwas anders (und schlechter) geschnittenen Version als auf der Berlinale. Beide Filme haben praktisch dieselbe Story, wenn sie auch an anderen Orten spielen. Zufall? Oder hat da einer vom anderen die Idee "geliehen" und zeitgleich seinen eigenen Film draus gemacht?
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TOP 500 REZENSENTam 4. Dezember 2013
Die helle Sommersonne läßt die Oberfläche des Sees in flirrendem Licht spiegeln. Wer vom staubigen Parkplatz durch die kleinen Pfade im Wald an den steinigen Strand des Sees kommt, trägt meistens nur shorts und t-shirt. Am See sind ausschließlich Männer, alle sind nackt beim Sonnen und Baden und mustern jeden Neuankömmling mit prüfenden Blicken. Frank, ein junger Mann, der zuletzt - wie er nur einmal kurz erzählt - auf dem Markt Gemüse und Obst verkauft hat, jetzt aber nach etwas Neuem sucht, will unbeschwert den Sommer genießen, er kommt fast täglich hierher: Er stellt sein Auto an immer der gleichen Stelle des (wilden) Parkplatzes ab (so wie alle Autos immer an der gleichen Stelle parken), begrüßt die Männer, die er kennt, und gesellt sich dazu. Alle Männer sind aber nicht nur an Sonnenbad oder Schwimmen interessiert, sondern sie kennen den Platz als Cruising-Ort: im umgebenden Waldgebiet oberhalb des Sees streift man(n) umher, um Sex miteinander zu haben, sucht sich abgelegene Winkel im Gras oder unter Bäumen. Frank trifft dort auf Henri, der immer etwas abseits sitzt und niemals seine Hose auszieht. Die beiden sehr unterschiedlichen Männer kommen ins Gespräch und genießen es, wenige Erfahrungen des eigenen Lebens miteinander zu teilen. Henri ist mehr an Frauen interessiert und beteiligt sich nicht am Cruising. Ein weiterer Mann wird noch namentlich bekannt: Michel ist dunkelhaarig und braungebrannt, er erinnert mit seinem Schnäuzer ein wenig an Tom Selleck (Magnum). Er wird das Objekt der Begierde für Frank, zugleich warnt Henri, dieser Michel sei "schräg". Als ein Ertrunkener gefunden wird und täglich ein Inspektor umherstreift und alle befragt, wird die Situation auch für Frank zwiespältig: Das Begehren bleibt, aber die Furcht wächst.

Wer "Der Fremde am See" ausschließlich als (schwulen) Erotikfilm wahrnimmt, wird ebenso enttäuscht wie diejenigen, die sich für eine Krimihandlung begeistern. Beides spielt zwar eine Rolle und es gibt eine ganze Reihe sehr expliziter (auch pornografischer) schwuler Sexszenen, aber dem Regisseur Alain Guiraudie geht es um atmosphärische und metaphorische Aussagen. In einem Interview, das als Extra auf der DVD zu finden ist, sagt er, dass er sich dafür interessiere, wie man Begehren (Blicke, Gefühle, Stimmungen) ins Bild setzen könne und dabei gleichzeitig das Erfüllende und das Abgründige thematisieren könne. Sein Film erzählt von körperlicher Nähe, Lusterfüllung, aber auch von der Sehnsucht nach Zweisamkeit, die zugleich - im Zeitalter von HIV und Aids - belastet ist durch Gefährdung und dem Risiko auch emotional verletzt zu werden. Die Krimihandlung ist also mehr eine Metapher für den Abgrund, der hinter der schönen Oberfläche des sommerlichen Idylls lauert. Ein weiteres (nur sprachliches) Bild ist die Rede vom übergroßen Wels, der im See schwimmen soll. Frank und Henri finden in ihrer Einsamkeit und Suche nach Zuneigung ein Stück Seelenverwandtschaft. Michel hingegen symbolisiert die körperliche Begierde, die zugleich auch (z.B. durch den unbefangenen Umgang mit nicht safem Sex) einen Abgrund darstellt, der Glück zugleich in Unglück umschlagen lassen kann. Die Konzentration auf diesen einen Ort (außer Parkplatz, Wald und See ist nichts zu sehen und die Zeit zwischen den Aufenthalten am See wird vollständig ausgespart), einen immergleichen Ablauf (Parken, Ankommen, Entkleiden und Genießen) und den Verzicht auf Musik wird ein fast meditativer Rhythmus erzeugt, der in den letzten Szenen des Films jäh durchbrochen wird, sich aber letztlich im Dunkeln verliert. (Anmerkung: Dies ist kein Spoiler, da es dem Film ohnehin nicht um Auflösung am Schluss geht!)

"Der Fremde am See" ist ein überaus stimmungsvoller, erotisch-emotionaler aber zugleich auch meditativ-metaphorischer Film über das Begehren, über Körperlichkeit und tiefere Sehnsüchte und über Gefährdung und Furcht, die mit der Begierde einhergehen. Für aufgeschlossene, geduldige Zuschauer, die Sympathie für den französischen Film á la Francois Ozon mitbringen, sehr sehenswert!

In den Extras sind neben verschiedenen Trailern vor allem Interviews mit dem Regisseur und dem Hauptdarsteller zu sehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Januar 2014
Alan Guriaudis Film "L'inconnu du lac" (Der Fremde am See) war in Frankreich im letzten Jahr ein Skandalfilm, die Städte Saint-Cloud und Versailles liessen aus moralischen Gründen die Kiinoplakate entfernen, da das gemalte Cover zwei sich küssende Männer an einem Strand zeigt. Immerhin fanden dann die Kritiker von "Cathiers du Cinema" den Nudistenkrimi so gut, dass sie ihn noch vor "Spring Break", La vie D'Adele" und "Gravity" zum Film des Jahres kürte. Das ist vielleicht doch etwas zu hoch gegriffen, aber der Film hat was und überzeugt mit einer sehr gelungenen Atmosphäre. Viel trägt dazu bei, dass der Regisseur die Natur als eigentlichen Hauptdarsteller ausgewählt hat. Dieser See, der von Hügeln und Wäldern umgeben ist, ist im Sommer ein beliebter Ort für Nudisten. Und dort gibt es auch einen Bereich, in dem sich vor allem schwule Männer treffen und am Ufer in der Sonne liegen. Immer sehr aufmerksam, sobald ein neuer Besucher in dieser Cruising-Area auftaucht, immer mit einem Blick in das Wäldchen, wer dort gerade rumläuft. Nach dem Schwimmen ein Spaziergang im Dickicht, wo man im Gebüsch und im Gras nackte Körper wahrnimmt. Ein Paradies für schnellen Sex unter der sommerlichen Sonne, ein Klima von Promiskuität. Jeden Tag legt dort Franck (Pierre Deladonchamps) sein Handtuch auf die weißen Kieselsteine, viele der anderen Männer, die da sind, kennt er ganz gut. Es kommen aber immer wieder neue Besucher dazu. Beispielsweise Henri (Patrick D`Assumcao), der immer etwas abseits liegt und so gar kein richtiges Interesse für die hinter ihm abgehende Sexaffären zu haben scheint. Langsam freundet sich Franck mit dem etwas sonderbaren Eigenbrötler an. Doch sein größtes Interesse gilt dem attraktiven Michel (Christophe Paou), den er mit einem anderen Mann im Gebüsch beim Sex beobachtet. Es scheint als hätte Michel auch Interesse, aber dessen heutige Eroberung quittiert die Blicke mit Eifersucht. Franck bleibt an diesem Tag bis in die Nacht am Strand. Dort beobachtet er Michel mit dem anderen im See. Er wird dabei Augenzeuge des Geschehens und erkennt die Gefahr, die Michel mit sich bringt. Doch andererseits will er auch die Leidenschaft mit dem Fremden ausleben und spielt damit erheblich mit dem Feuer...
Sehr cool wirkt die Beiläufigkeit mit der der ruhige pornographisch angehauchte Krimi inszeniert wurde. Er spielt sich ausschliesslich an diesem sommerlichen Fleck ab, die Szenen werden immer wieder unterbrochen mit dem Bild des Parkplatzes vor dem See, der Zuschauer sieht wie ein Auto kommt oder wenn einer nach dem schnellen Vergnügen wieder dort wegfährt. Dabei ist es Guiraudie sehr gut gelungen das Geschehen dort lebhaft zu machen, man fühlt sich manchmal mittendrin in diesem Kosmos des sommerlichen Cruisings. Der Schluß wirkt zuerst sehr irritierend, aber immer mehr plausibel und man erkennt das Thema "Lust am Masochismus". "Der Fremde am See" ist trotz der ruhigen, stillen Art von einer eigentümlichen Spannung. er ist trotz expliziter Szenen von einer poetischen Grundstimmung
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am 1. Oktober 2013
...über die DVD kann man natürlich noch nichts sagen, da sie auch noch nicht erschienen ist. Aber zu dem Film schon.

Es ist ein typischer französischer Film, eher still, es werden Moment & Stimmungen in Bildern eingefangen, ohne das viel passiert.

Beschrieben wird die Affäre von Franck, der sich an einem Cruising-Weiher im Süden Frankreichs in einen Fremden verliebt. Er verfällt ihm regelrecht - obwohl er weiß, wie gefährlich dieser Mann ist, zieht dieser Franck immer mehr in seinen Bann. Das Verlangen/die Liebe sind Stärker als die Vernunft und die warnenden Worte von Bekannten.

Es ist kein Film, der mit Special-Effekts aufwartet oder action-reich ist - vielmehr lebt der Film von den Momenten, die er einfängt und der dargestellten Monotonie, in der die Protagonisten agieren. Der sich immer wiederholende Tagesablauf und das sich Zuspitzen der Situation sind das zentrale Moment des Films.

Ein Film für Liebhaber des französischen Kinos - schöne Bilder und sehr gut eingefangene Stimmungen. Ich fand den Film gut und würde ihn mir wieder anschauen - jedoch muss ich gestehen, dass er nicht jeders Geschmack ist. Meine bessere Hälfte verließ das Kino mit den Worten: Der Film hätte ihn kostbare, nicht wiederkehrende Lebenzeit gekostet! ;)
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am 20. Juni 2017
der gesamteffekt des films ist nicht schlecht. der autor dieses films ist wirklich toll. ich sah diesen film mit meinem vater. der schauspieler spielt im ort. dieser film ist sehr sch?n. das ende kam unerwartet.
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(Filmbesprechung)

Südfrankreich im Hochsommer, nicht am Meer sondern an einem schön gelegenen Binnensee. Was für ein bezauberndes Plätzchen, dieser leicht ansteigende Kieselstrand, an den sich ein lichtes Wäldchen anschließt. Doch Überraschungen, hier halten sich ausschließlich Männer auf und das auch zumeist noch nackt. Schnell wird offensichtlich, es handelt sich nicht um keinen gewöhnlichen Badesee, sondern um einen Ort der sexuellen Obsession, Begierde und der Befriedigung fleischlichen Verlangens.

Hierher kommt Tag für sonnigen Tag der recht attraktive Franck. Er parkt sein Auto immer unter dem gleichen Baum und läuft vor zum Strand, lässt seinen Blick schweifen, mustert und wird gemustert. Gleich am ersten Tag lernt er Henri kennen, einen ziemlich korpulenten älteren Mann, der immer etwas abseits sitzt. Mit ihm kommt er zunehmend ins Gespräch und es entwickelt sich so etwas wie eine Freundschaft, denn sexuelle Interessen hat Franck an Henri nicht.
Im krassen Gegenteil dazu fallen ihm fast die Augen heraus, als er Michel das erste Mal bemerkt, als dieser nackt wie Gott ihn schuf aus dem Wasser steigt. Er folgt ihm in den Wald, doch Michel ist schon „besetzt“. Doch trotz der intimen Vereinigung mit einem anderen Mann wirft er Franck einen Blick zu, der umfassende Hoffnung auf baldige Vereinigung aufkeimen lässt.
Kurze Zeit später beobachtet er unbemerkt, als es bereits dunkelt, wie Michel seinen vermeintlichen Freund im See ertränkt. Was ein Schock, aber auch die Chance für ihn. Nun ist die Bahn zu intensiver Vereinigung mit Michel frei, aber unter welchen fatalen Vorzeichen! Franck scheint das jedoch gänzlich abzuspalten. Auch vor den durchdringenden Fragen des Kriminalinspektors, der im Schwuleneldorado immer wieder wie ein deplatzierter Gegenstand auftaucht, nimmt er Michel fortan in Schutz. Er genießt mit ihm den Sex, als ob es kein Morgen gäbe. Wo wird das alles nur hinführen?.....

Schauplatz des Filmes ist ausschließlich der See und seine unmittelbare Umgebung. Das Leben außerhalb wird nur in den Gesprächen erwähnt. Ansonsten konzentriert sich die Handlung auf das Jetzt und die Vorgänge von ca. 10 Tagen im Sommer. Die Vorgeschichten der Männer bleiben zumeist im Dunkeln, nur von Franck erfahren wir, dass er mal Gemüse verkauft hat und eigentlich einen festen Partner sucht.
Franck ist durchaus ein Sympathieträger. Er weiß um seine Ausstrahlung und geht recht locker mit sich und seinem Körper um. Mit Reizen braucht er nicht zu geizen. Doch taucht auch die Frage auf, weshalb er an den Ort am See kommt, ob er nicht auch anderswo seine Sehnsucht stillen könnte. Auch schüttelt man im weiteren Verlauf über ihn den Kopf, dessen Augen das eine sehen, er aber mit seinem Herzen so völlig anders, möchte sagen irrational reagiert. Spielt er absichtlich mit der Gefahr? Reizt ihn das Risiko? Oder rutscht er mehr oder weniger unbedarft in die Angelegenheit hinein?

Der Film spart nicht mit überaus freizügigen sexuellen Szenen, die mit denen in „I want your love“ von Travis Mathew vergleichbar sind. Es wird alles gezeigt, aber mit einer fast unfassbaren Ungezwungenheit. Michel wiederum wirkt mit seinem Bärtchen einem amerikanische Porno der frühen 80iger entstiegen. Seine Psyche bieten einen krassen Kontrast zu seinem ansehnlichen äußeren Erscheinungsbild.
Ohne zu viel zu verraten: Im letzten Drittel schwenkt die Handlung zu einem blutigen Psycho-Thriller. Das Idyll am See gerät unter die Räder.

Einige (meist weibliche) Zuschauer haben den Kinosaal frühzeitig verlassen, zum Teil nach den Sexszenen, zum anderen erst gegen Ende hin.

Fazit: Ein Film, bei dem man anschließend jedenfalls eine Weile damit beschäftigt ist, ob man ihn guten finden soll oder nicht. Ungewöhnlich ist er auf jeden Fall. Nachdem sich die Sache mit ein paar Wochen Abstand gesetzt hat gebe ich knappe 4 Sterne.
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am 23. Oktober 2015
Der Handlungsaufbau erinnerte mich an die Hitchcockfilme. Alle Darsteller spielten ihre Rollen glaubhaft. Die Handlung ist mit steigender Spannung
sehr gut inszeniert.
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