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am 24. Juni 2014
Kurze Kritik: Ich habe den Film bereits im Kino gesehen. Ich bin Psychotherapeut für Kinder und hadere seit langer Zeit mit dem gängigen Schulsystem und den Folgen für unsere Kinder. Herr Wagenhofer wirft mit diesem Film Fragen auf, die es in der öffentlichen Disskussion bisher sot kaum gibt.
Es gibt namenhafte Kritiker wie Gerald Hüther, der in dem Film auch zu Wort kommt, oder Jesper Juul, der trotz großem Publizismus wenig Gehör findet.
Dennoch bleibt die Frage bestehen: Wären unsere Kinder ohne Schule nicht besser beschult, als in inserem gegenwärtigen Schulsystem?

Der Film transportiert sehr präzise ein Plädoyer für eine völlig neue Schulform, ein neues Verständnis von Bildung.

Meine Bemerkung also zu dem Kunden, der diesen Film mit 2 Punkten bewertet: ???
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am 26. September 2014
Jeder Mensch, zumindest jeder Pädagoge sollte diesen Film gesehen haben. Mindestens ein Mal oder auch mehrmals, da die Botschaft so existenziell ist, dass man sie sich öfter anschauen muss, um sie zu verinnerlichen. Alphabet regt zum Nachdenken an, weckt auf und gibt Impulse, in welche Richtung wir mit unseren Kindern gehen wollen. Es geht nicht nur um das Bildungssystem. Es geht um das Menschenbild als solches. Wie wollen wir leben? Wer wollen wir sein? Die Kritiker dieses Films bemängeln die fehlende Objektivität und die Wahl zu extremer Positionen der Protagonisten. Ich gebe ihnen recht. Dieser Film ist zutiefst persönlich. Er berührt die Menschen nicht im Kopf, sondern im Herz. Dort gibt es keine Zahlen und Fakten. Von daher würde ich sagen, dieser Film ist keine Dokumentation im klassischen Sinne, sondern ein Essay, ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Und davon bräuchte es mehr in dieser Welt!
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am 15. März 2014
“Wir müssen anders leben” sagte der Regisseur Erwin Wagenhofer schon in seinem Film “We feed the world”. In seinem neuen Film “alphabet” versucht er seine globalisierungskritische Sicht noch grundsätzlicher zu fassen. Dabei nutzt er treffsichere Zitate und Aussagen, für die man im Film mehrfach das Notizheft zücken möchte.

Letztlich braucht der talentierte Regisseur die portraitierten Persönlichkeiten und das Thema “Bildungsmisere” als Vehikel, um die wichtige Frage zu stellen: wenn das aktuelle System, welches auf Kontrolle und Angst beruht, eine freie Entwicklung hindert oder gar unmöglich macht – was könnte dann ein Gegenmodell sein?

Der britische Bildungsforscher Sir Ken Robinson, der im Film eine Art geistige Klammer bietet, meint dazu:

“People do their best when they do the thing they love, when they are in their element”.

Weiter sagt Ken Robinson: “Wir haben diese außergewöhnliche Kraft, damit meine ich die Kraft der Vorstellung. Jede Ausformung menschlicher Kultur ist die Folge dieser einzigartigen Fähigkeit. Doch ich glaube, dass wir sie systematisch in unseren Kindern zerstören. Denn wir akzeptieren blind gewisse Vorstellungen über Erziehung, über Kinder, darüber, was Ausbildung bedeutet, über gesellschaftlichen Bedarf und Nutzen, über wirtschaftliche Zweckmäßigkeit.”

Da ich selber in der Erwachsenenbildung tätig bin und auch schon Aufträge in China ausführte, hat mich dieser Teil des Filmes besonders berührt.

Fazit: Ein kontroverser und aufrüttelnder Film, dem ich viele Zuschauer und weiterführende Debatten wünsche. Dies auch, weil für den Regisseur nicht einfach das System verantwortlich ist, sondern jeder einzelne von uns. Vermutlich stellte Erwin Wagenofer die Forderung nach einer eigenen Haltung, noch nie drängender als im Film "alphabet”.
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am 4. Juni 2014
Nachdem ich diesen Film im Dezember 2013 im Kino gesehen habe, wollte ich ihn unbedingt haben! Dieser Film hat das prädikat "besonders wertvoll" wirklich verdient. Er geht auf das Thema genau ein. Vor allem ist er für mich sehr berührend, weil ich selbst noch in die Schule gehe, der Film ist sozusagen, genau auf mich zugeschnitten, weil er (fast) 1:1 zu meinem Leben passt. Ich weiß nicht warum, aber offensichtlich interessiert die Erwachsenenwelt nicht, wie es uns in der Schule geht, unter welchem Druck wir arbeiten müssen. Das wird von den Erwachsenen immer verdrängt oder verleugnet. Vor allem vom Unterrichtsministerium und der (in Österreich) zuständigen Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch - Hosek. Die interessieren sich ja nicht einmal für die Probleme von uns Jugendlichen. Aber auch meinen Eltern ist es ziemlich egal, wie es mir in der Schule geht und das ich deswegen Depressionen habe. Dieser Film bringt, vor allem, Erwachsenen dieses Thema "pikant" und "würzig" näher. Eine wahre Meisterleistung!!!

Wie es in China in den Schulen zugeht ist eine Katastrophe. Trotzdem finde ich, wenn man nur ein Bildungssystem kennt, in dem Fall das österreichische, das bei weitem nicht das Beste ist, und sich da schon ständig unter Druck gesetzt fühlt, wie schlimm muss dann das chinesische sein?

Ich habe auch das Buch zu "alphabet" gelesen und bin auch von diesem wirklich überwältigt, weil das Buch und der Film, so berührend und vollkommen wahrheitsentsprechend sind...
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am 7. November 2014
Ich bin auf diesen Film zufällig durch einen Kultursendung aufmerksam geworden, beim Ansehen des Trailers kamen mir schier die Tränen, da mir der Inhalt so aus dem Herzen sprach und ich seit Jahren dafür kämpfe, das Kinder nicht nur auf Ihre Noten, sprich Leistung reduziert werden.
Ich habe das schon in meiner Schulzeit so erlebt und jetzt versuche ich meine Töchter so gut wie möglich davor zu beschützen "verheizt" zu werden.
Eigentlich ist Lernen etwas natürliches und schönes, aber in unserem System wird unseren Kindern die naturgegebene Freude daran, durch permanentes Bewerten und Vergleichen, genommen.
Leistung und Profit "um jeden Preis", wie ein MC Kinsey Manager so schön sagt haben uns dahin gebracht wo wir heute sind, nämlich kurz vor dem totalen " Burnout".
Dieser Film hält uns einen Spiegel vor, in dem wir uns sehr genau betrachten sollten!
Ich finde dieser Film ist ein Muss für alle Schulen, Lehrer, Schüler und Eltern, eigentlich für Jeden!!!
Er macht gerade Eltern Mut sich und Ihre Kinder nicht dieser Leistungshörigkeit auszusetzen.
Ich möchte noch klarstellen das ich kein Leistungsverweigerer bin, ich bin durchaus ehrgeizig und leistungsorientiert, aber bitte alles in Maßen und nicht um jeden Preis!!!
Ich denke dieser Film kann Anregung sein, das "Hamsterrad" zu entschleunigen und uns wieder zu einem lebenswerteren Leben zu verhelfen und das kommt nicht nur unseren Kindern zu Gute, sondern täte uns allen gut!!!!!!
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am 23. Juli 2014
Ein hochinteressanter Film, über den ich im Kino aufmerksam wurde. Er ist so vielfältig unterhaltsam mit Fakten und Beobachtungen gefüllt, die für jeden der sich mit Soziologie, Psychologie und Pädagogik auch in seinem direkten Umfeld beobachtend auseinandersetzt immer wieder einholt. Diesen Film(Kategorie-Doku) kann man sich immer wieder anschauen, weil er so lebensnah Inhalte aufzeigt.
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am 2. November 2014
sagten meine Lehrer ich hätte keine Phantasie.

Als ich Vater war, habe ich bis zum Schuleintritt meiner Kinder jeden Tag eine Geschichte erzählt, die ich spontan erfunden habe.
Meine Kinder sagen heute noch, erzähl noch einmal.

Leider habe ich bei meinem Sohn den gleichen Fehler gemacht, den auch meine Lehrer und Eltern an mir verbrochen haben.

Ich wünsche allen Eltern, die ihre Kinder lieben, dass die Schule Euch Eure Liebe nicht raubt.
Die Schule noch die Lehrer sind es wert, dass Ihr Eure Kinder verachtet, weil sie von denen nicht geachtet werden.

Sind unsere Kinder glücklich, dann werden sie ihr Leben meistern.

Wünschen wir unseren Kindern, dass sie glücklicher sind, als wir das als Kinder waren.

Hier meine Antwort an einen negativ Rezesenten:

Ob der Neurobiologe kein Experte ist? Keine Ahnung.
Ob der Berater der chinesischen Regierung kein Experte ist? Keine Ahnung.
Ob die Lehrer des studierten mongoloiden Mannes keine Experten waren? Keine Ahnung.
Ob der studierte Mongoloide kein Experte ist? Keine Ahnung.
Ob der Lehrer der Malschule und Vater eines glücklichen Mannes kein Experte ist? Keine Ahnung.

Ich wäre froh gewesen, wenn ich solche Experten in meinem Leben als Lehrer gehabt hätte.

Schön für Sie, dass Sie ein glückliches und zufriedenes Leben führen und als Kind führen durften.
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am 5. Januar 2015
Als Extrafilm im Kino habe ich es verpasst , Da habe ich es erst mal ausgeliehen und musste den Film sofort kaufen. Ich muss ihn unbedingt so vielen Leuten wie möglich zeigen. Hätte ich doch bloß schon früher mehr Selbstbewußtsein gehabt, meine Kinder auf eine freie Schule zu schicken. Wahrscheinlich hätte ich mir so viel Ärger mit dem Schulpersonal sparen können und meine Kinder wären vielleicht in diesem Sinne gebildet worden. Wenn man sich die Zeit nimmt, es intensiv anzusehen, bleibt ein Gefühl der Empörung zurück, warum die ach so shclauen Lehrer denn nicht endlich nach solchen menshclichen Gesichtspunkten handeln.Ich fühle mich aber selbst auch schuldig, nicht noch mehr gekämpft zu haben. Jetzt habe ich mir mehr Material bestellt und werde mit mehr Leuten reden .Vielelicht profitieren die kommenden Gerationen mal davon
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am 25. Mai 2014
Ein sehr wichtiger, ein sehr eindrücklicher Film vom österreichischen Filmemacher Erwin Wagenhofer.

Der Abschluß seiner Trilogie, die mit „We feed the World“ begann, mit „Let's make Money“ fortgesetzt wurde und schließlich, nun mit „Alphabet“ abgeschlossen ist.

In diesem letzten Film der Reihe stellt Erwin Wagenhofer vor allem die Absurdität des Wettbewerbgedankens vor und wie dieser Gedanke, erschreckender Weise auf globaler Ebene, schon in jüngsten Jahren in die Köpfe der Menschen gepflanzt wird.

Doch zeigt er auch, dass es Möglichkeiten gibt diesem Teufelskreis zu entkommen, denn es ist, wie er im Interview sagt „ein Gefängnis mit offenen Türen.“

Sicherlich ist es hilfreich diesen Film im kleinen oder großen Kreis zu schauen, vielleicht mit Wagenhofers Kommentar oder auch noch das Interview. Sicherlich regt das zum Diskutieren, zur Auseinandersetzung mit den angesprochenen Missständen an.

Was so auch für seine anderen Filme gilt. Oder für Filme mit ähnlicher Thematik.

--- Zur Blu-Ray---

Diese läßt was Bild- und Tonqualität betrifft keine Wünsche offen.

Sprachen/Tonformat: Originalfassung (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Mandarin) 2.0/5.1 Dolby Digital
Untertitel: Deutsch, Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte | Audiodeskription für Sehbehinderte

Extras: Interview&Audiokommentar von Erwin Wagenhofer, 32 seitiges Booklet

--- Im Booklet ---

Findet sich ein Vorwort von Erwin Wagenhofer und Thomas Sattelberger.
Eine Geschichte zur Entstehung des Films.
Ein Interview mit Dr. Gerald Hüther ein Hirnforscher welcher auch im Film einen wichtigen Beitrag leistet.
Ein Interview mit Thomas Sattelberger (ehemaliger Manager und Personalchef international agierender Unternehmen wie Telekom, Lufthansa und Daimler-Benz), ebenfalls äußerst eindrücklich im Film.
Die Initiative „Schule im Aufbruch“ wird vorgestellt.
Und zum Abschluß nochmals alle Protagonisten des Films.
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am 5. November 2014
Der Film regt zum Überlegen an. Exemplarisch werden einige Wissenschaftler, Künstler und (ehemalige) Schüler u.s.w. gezeigt, die ihr Denken und ihre Erfahrungen sowie Meinungen kund geben, zu dem Thema, wie Kinder heute "geschult" oder besser "beschult" werden. Zum Nachdenken regen auch die Kontraste "Wünsche der Wirtschaft " zu den natürlichen Bedürfnissen von Kindern an und dass der Film verschiedene Persönlichkeiten in verschiedenen Nationen zeigt. Sicherlich ist der Film KEIN wissenschaftlich analytischer Film mit fundierten Fakten; eher ein ruhiger Streifen zum Überdenken der eigenen Werte und Wünsche an seine Kinder, wie sie dich entfalten können. Schön ist der Ansatz, dass nahezu jedes Kind bei Geburt perfekt sei.
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