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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2014
Was nicht für den Film spricht
Nach den vielen negativen Kritiken, die ich hier zu den schauspielerischen Leistungen und Dialogen gelesen habe, frage ich mich, ob ich mir den Film nun ein zweites mal ansehen muss, um der mehrheitlich negativen Bewertung recht geben zu können. Zumindest fiel mir keine so schlechte Schauspielleistung auf, auch wenn sie sicher noch besser hätte sein können. Immerhin hat jener Schauspieler, auf dem - neben Aishwarya Rai - das Hauptaugenmerk lag, nämlich Thomas Sangster (Romulus), seine Rolle wirklich gut gespielt. Für ein Budget von 67 Millionen Dollar hätte man sich allerdings tatsächlich mehr erwarten können. Die Kulissen wirkten billig und bei der Kameraführung hätte man wahrscheinlich auch mehr herausholen können (deshalb mindestens ein Stern abgezogen). Mit dem "Adler der Neunten Legion" (2011) kann es der Film, bei einem weit niedrigeren Budget von 25 Millionen Dollar, bei weitem nicht aufnehmen.

Was für den Film spricht
Die Erzählung fand ich sehr originell. Mir war von Anfang an klar, dass außer den Namen der historischen Persönlichkeiten, die Erzählung nichts mit realen historischen Begebenheiten zu tun hat. Wenn manche Rezensenten deshalb nur ein Punkt vergaben, weil sie meinten, hier würde einem Unwahrheiten aufgetischt werden, ist die Bewertung ungerechtfertigt. Nirgendwo im Film wird einem gesagt, dass es sich hier um eine Geschichte nach wahrer Begebenheit handelt. Dagegen werden andere Erzählungen, die von sich aus Behaupten wahr zu sein (z.B. Der Da Vinci Code) oft weit besser bewertet. Dabei sind diese genauso Fiction und nicht weit besser.
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am 21. August 2013
Trotz aller negativen Rezensionen - mir hat der Film gefallen. Abenteuer, Humor und tolle Darsteller - allen voran Colin Firth und Thomas Sangster - ich kann den Film nur empfehlen. Falls man nicht grad eine Geschichtsstunde besuchen will - für einen angenehmen Fernsehnachmittag taugt es allemal.
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am 26. Oktober 2015
uns hat der Film gefallen!

Schon die tolle Stimme von Ben Kingsley ist einen eigenen Stern wert! Er passt mit seinen ernsten Augen und langen Gandalf-Haaren einfach perfekt! Auch Colin Firth und Thomas Sangster spielen glaubwürdig.

Sicher sind nur die Namen der historischen Persönlichkeiten belegbar und der Rest ist Fiktion. Wer hier über "Unwahrheiten" meckert soll doch eine Doku anschauen! Nirgendwo wird einem gesagt, dass es sich hier um eine Geschichte nach wahren Begebenheiten handelt.

Ich konnte auch keine "billigen" Kulissen sehen. Wer weiß schon, wie Rom 400 - 500 ausgesehen hat????
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am 16. Januar 2016
Also dieser Film ist ein richtig guter Vertreter seines Genre. Hier wird eine spannende Geschichte interessant erzählt. Gute Schauspieler bringen hier eine tolle Athmosphäre rüber. Also ganz großes Kino. Die negativen Bewertungen verstehe ich nicht ganz. Von mir eine klare Kaufempfehlung!!!
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am 1. Juli 2014
Aus meiner Sicht ein netter, recht gut gemachter Fantasy-Film,
der soooo gerne eine Brücke bauen möchte aus dem Untergang Roms und
den Legenden Britanniens.
Spannend und recht hollywood-ähnlich gut gemacht, mit einem Spritzer Kinderfilm
und einem sympathischen "Merlin", einfach gute Unterhaltung.
Einen Stern Abzug gibt es von mir für die "Süsse". Kinder regieren eben NICHT die Welt,
schon gar nicht im Altertum (vordergründige "Fakten" mal ausgenommen).
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am 9. Februar 2008
Au weia, wie waren meine Erwartungen hoch! Und wie war ich entschlossen, diesen Film um jeden Preis zu lieben, schon alleine wegen Colin Firth und Ben Kingsley! Aber bei allem Wohlwollen, selten habe ich so einen mit Klischees beladenden, B-Movie-artigen Trash mit so hochkarätiger Besetzung gesehen. Ich weiß gar nicht, wo ich bei meinem Gemecker anfangen soll.

Vielleicht bei der dürftigen Story?
Romulus Augustus (Thomas Sangster), der letzte römische Kaiser, ist 12 Jahre alt als der gotische Heerführer Odoaker ihn absetzt und zusammen mit seinem Lehrmeister (Sir Ben Kingsley) nach Capri in die Verbannung schickt. Wenige Getreue der kaiserlichen Leibwache unter der Führung von Aurelius (Colin Firth) befreien ihn von dort und fliehen mit ihm nach Britannien, wo man sich Unterstützung von der letzen römischen Legion, der Neunten, erhofft. Doch in Britannien erleben die Flüchtlinge eine Überraschung.

Was für eine Talentverschwendung!
Die Rolle des rätselhaften Ambrosinus, gespielt von einem Giganten des Films wie Sir Ben Kingsley ist mit so dämlichen Dialogen versehen, dass es auch nichts nützt wenn der große Meister zu gegebener Zeit unheilverkündend dreinblickt oder bedeutungsschwangere, gandalfähnliche Floskeln absondert. Er wirkt einfach nur albern. Auch der alt gediente Feldherr Aurelius ist mit dem klassischen Gentleman und Romantic Hero Colin Firth meilenweit fehlbesetzt. Man stelle sich einfach Mister Darcy mit Sandalen, Schwert und Brustpanzer vor. Das ist nicht einmal mehr lustig. Es ist lächerlich. Wenigstens ist Aishwarya Rai ein Lichtblick. Die Bollywood Queen überzeugt als byzantinische Kampfmaschine mit sexy Outfit. Sie bietet einige witzige, sehr unterhaltsame und vor allem actionreiche Szenen frei nach "Xena", und nur ihretwegen bereue ich den Kauf diese DVD nicht.

Der Film quillt zudem über von naivem Pathos und er ist bestückt mit allen nur denkbaren, berühmten Szenarien aus zig anderen besseren Filmen, so dass man hier nicht einmal mehr von einem Mangel an eigenen Ideen reden kann, sondern man kann den Film nur noch eine bunte Herr-der-Ringe-Gladiator-King-Arthur-Collage nennen.
Was hingegen die angeblichen Logiklücken und historischen Unkorrektheiten in diesem Film angeht, so darf man da nicht kleinlich sein, denn es handelt sich trotz des historischen Hintergrunds um einen Low-Fantasy Film und er hat damit das Recht, die Artuslegende ebenso wie die Gesichte des letzten römischen Kaisers nach Herzenslust frei zu interpretieren.

Doch trotz der Kritik:
Der Film hat unbestritten einen bizarren Humor, und wenn man mal - der Fairness halber - versucht "Die letzte Legion" nicht ausgerechnet mit den Augen eines Colin Firth Fans (Darcymaniacs) zu sehen, sondern wenn man sich vorstellt, es sei nichts weiter als ein unterhaltsames und spannendes Jungenabenteuer, dann hat dieser altmodisch anmutende und schlichte Sandalen-Unfug seinen Zweck vollkommen erfüllt, denn dafür sind Story, Action und Pathos mehr als ausreichend, zumal es nicht an tollen Kulissen und sehenswerten Gefechten fehlt. Ich muss es wissen, denn meinen Söhnen hat dieser Film ausgesprochen gut gefallen und wir haben viel gelacht (ich manchmal auch über die eher unfreiwillige Komik des Films ;-)). Unter Zurückstellung aller Bedenken vergebe ich daher 3,5 Sterne: 2 Sterne für ein annehmbares Jungen-Abenteuer und 1,5 für Aishwarya als supersexy Mira.

Fazit:
Ein naiver aber weitgehend unterhaltsamer Film ohne Überraschungen oder neue Ideen, aus dem man so viel mehr hätte machen können. Ein Film, der aber ein junges Publikum durchaus zufrieden stellen dürfte und mich mit einer letzten Frage zurück lässt: Wie viel hat man Sir Ben Kingsley bezahlen müssen, damit er überhaupt bereit war da mitzuwirken?

DVD:
Laufzeit: Hauptfilm 98 Min, Bonusmaterial 74 Min,
Bild: 2,35:1 (16:9 anamorph codiert), Ton: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Untertitel: Englisch, Regionalcode 2
Special Features: Interviews mit Cast und Crew, Fight Rehearsals, Deleted Scenes, B-Roll, Trailer und TV-Spots
55 Kommentare| 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2009
Also, ich wollte mir den Film, obwohl ich großer Fan von Historien-Spektakeln bin, wegen der ganzen negativen Kritiken nicht anschauen und meine Erwartungen waren dementsprechend niedrig. Aber ich muss ehrlich sagen: so schlecht war das nicht. Ich denke, dass man wirklich diesen Film als Fantasy-Film sehen muss, und sich das ganze einfach nicht durch die Brille historischer Genauigkeit anschauen darf, denn dann ist das ganze, zugegebenermaßen, hahnebüchen.
Ansonsten findet man hier viele, schnell aneinandergereihte Massenszenen und Kostüme, Kampfszenen, steile Mauern Emprogeklettere a la James Bond, Ortswechsel, ebenfalls a la James Bond, harte Kämpfer, böse Bösewichter (ganz klasse, wirklich) und eben alles was ein Fantasy-Film braucht. Das das ganze dann bei der Arthus-Sage endet entbehrt nicht einer gewissen Selbstironie,oder? Und mal ehrlich: die Handlung vom Herr der Ringe ist ja auch eher banal. Da ist dies hier allemal besser aufgemacht als furchtbare Schinken wie Eragon (schüttel).
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am 24. März 2008
Das Negative zuerst: Historisch ist dieser Film ein solcher Gehirnquark, daß ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll! Sei es bei römischen Legionen, die 476 n.Chr. immer noch so aussehen, wie zur Zeit von Augustus, seien es Germanen, die anscheinend gerade aus einer Höhle entlaufen sind (ich sage nur: Felle, gehörnte Helme und ähnlicher Quatsch - und das zu einer Zeit, wo die Goten großenteils besser ausgerüstet waren, wie die kümmerlichen Reste weströmischer Truppen), dann wären da noch eine römische Legion in Britannien, wo die Reste römischer Zivilisation bereits eine Generation früher kollabiert waren, dafür gibt es dort mittelalterliche Burgen (die Festung von Vortigern) - und das in den sog. Dark Ages, wo die Befestigungen bestenfalls Erdwälle und Holzpallisaden besaßen, usw., usw.

Das Positive wäre, daß der Film als (etwas blutarmer) Abenteuerfilm einigermaßen funktioniert. Im Gegensatz zu King Arthur juckt es in diesem Film allerdings nicht wirklich, wenn einer der Hauptpersonen draufgeht - sie bleiben gesichtsloses Beiwerk, man lernt die Figuren, wie es in King Arthur der Fall ist, nie kennen, ehe sie fallen. Im Gegensatz zum Buch ist die Episode in Gallien übrigens völlig weggelassen worden.
So bleibt ein Film, den man sich durchaus mal ausleihen kann - ein Kauf will jedoch wohl überlegt sein.
88 Kommentare| 68 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juli 2016
Ich habe das Buch zuerst gelesen und bin immer noch ein großer Freund dieses äußerst unterhaltsam und spannend geschriebenen Romans. Dann hab ich mir den Film gegeben......und rumms!
Aus einer italischen Rebellin wurde eine oströmische Kriegerin, angezogen wie eine Assassine, dargestellt von einer indischen Schauspielerin gemacht. Ein Großteil der Handlung (alles was zwischen Alpen und der britannischen Küste geschieht) wurde einfach herausgenommen, inklusive der Besessenheit Wulfilas und den Problemen mit regionalen römischen Kriegsherren in Gallien.
Dann kam ich zu dem Schluss, dass die Cutter des Films offenbar einen Fehler gemacht zu haben: anstatt die entfallenen, unnötigen Szenen zu entfernen, haben sie offenbar aus denen den Film zusammengestückelt. Denn genau so wirkt es.
Ich kann jedem, der sich für die durchaus interessante Geschichte und auch eine gute Abenteuergeschichte interessiert, den Vorlageroman von Valerio Massimo Manfredi empfehlen, aber auf den Film kann man durchaus verzichten....
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am 7. April 2016
Abenteuer, Humor und tolle Darsteller - allen voran Colin Firth und Thomas Sangster - ich kann den Film nur empfehlen. Falls man nicht grad eine Geschichtsstunde besuchen will - für einen angenehmen Fernsehnachmittag taugt es allemal.
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