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am 27. Februar 2015
Ich wollte diesen Film schon immer sehen, kam aber nie dazu. Heute war er dann endlich mal an der Reihe.
Da ich kein Glaubensvertreter bin, diesem aber auch niemand strittig machen werde/möchte waren die Rezensionen die ich bisher so las eher abschreckend.

Zu jeder Zeit in der Menschheitsgeschichte wurden Glaube, Religion und die Suche nach dem Sinn von Menschen entartet um die eigene Machtposition zu stärken oder abscheuliches Handeln zu legitimieren.

In diesem Film geschieht das ebenfalls. Die Quintessenz ist aber eine völlig andere.

Zur Erklärung:

Eli wandert seit mehr als 30 Jahren durch diese postapokalyptische Welt im Auftrag Gottes die letzte Bibel an den richtigen Ort zu bringen.
Er verteidigt diese Bibel mit allen mitteln und handelt so gegen die Botschaft, die dieses Buch eigentlich vermitteln soll.
Erst als er die Bibel an sich verliert wird ihm klar, dass das Buch an sich keine Bedeutung hat, solange man nicht versteht was in ihm steht.
Als bei ihm das Verstehen einsetzt fügen sich die Dinge, er findet mit Hilfe einer gewonnenen Freundin seinen Bestimmungsort und kann seine Aufgabe erfüllen.

Wer nun sagt, dieser Film rechtfertigt Kriege auf Grundlage von Religion. hätte bis zu einem gewissen Punkt recht gehabt, aber der Film sagt deutlich, dass nur der "friedliche" Weg zum Ziel führt. Wer dies nicht beherzigt, wird ewig im dunklen Umherwandern.

Und auch als nicht gläubiger kann ich diese Botschaft nur unterstützen. Wenn der Glaube jemandem hilft mit sich und seinen Mitmenschen in Frieden und Freiheit zu leben, dann muss es der richtige sein. Allerdings müssen beide Punkte Friede und Freiheit erfüllt sein, denn eine höhere macht, wie Gott beschrieben wird, Bedarf es keiner falscher Anbetung. Ein Lippenbekenntnis wäre sogar noch schlimmer als "Ungläubigkeit" letzteres schulden wir dem Zweifel, welcher Teil von uns ist und, egal wie wir uns unsere Entstehung vorstellen, auch so gewollt ist. Ersteres wäre der Versuch bewusst eine Macht zu betrügen die höher ist als unsere Vorstellungskraft.

Nur so nebenbei, ein Lippenbekenntnis ist für mich der Versuch durch Religion und Glaube, dessen man NICHT teilt oder so auslegt wie es einem grade in den Kram passt, Macht zu erlangen.
Wer Zwangskonvertiert um sein Leben, dass seiner Familie odg. zu schützen, der wird seinen wahren Glauben nicht aufgeben und dass hat dann auch nichts mit Verrat zu tun. Ungerechtigkeit wird niemals ewig bestehen und wenn es einfach keine mehr gibt, weil sich alle geopfert haben, wer soll dann noch die Botschaft überbringen, die sie für wichtiger als ihr Leben hielten?

Naja, es ist nur ein Film, aber aktuelle Geschehnisse werfen Fragen in Bezug auf Religion und deren Grenzen auf. Ich hoffe irgendwann verstehen auch die verblendeten, welcher Weg der richtige ist und irren nicht 30 Jahre im dunkeln. Je mehr ich mir Gedanken über die verwendeten Zahlen und Symbole in diesem Film mache, desto tiefgründiger scheint er zu werden.

Wenn jemand mal ne vernünftige Analyse zu dem hat, würde ich mich freuen diese lesen zu dürfen.
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am 11. Juni 2016
ich liebe endzeitfilme und dieser hier gehört definitiv zu den besten!

auf dümmliche glaubensdiskusisonen wie ich sie hier zu hauf gelesen hab lass ich mich garnicht ein.

ob da nun die bibel die tora der koran ne sankskritrolle oder die edda drin is,ist doch total egal...

es geht doch darum das der protagonist ein relikt des glaubens mit sich trägt,das ihm so viel kraft gibt das er alles zu meistern scheint,nur,um dieses relikt vor dem untergang zu bewahren.und sich so der kreislauf der göttlichkeit zeigt,unabhängig welcher gott es nun auch ist,oder ob es ihn gibt...und vor allem bewahrt er ja die menschlichkeit...

und davon mal abgesehen,es ist nunmal ein afroamerikaner des vermeindlich 21.jahrhunderts in amiland,und da,herscht nunmal der christliche glaube.

wäre das n bollywoodstreifen wär der indische protagonist hindu,wär ich es gewesen,trüge er einen mjölnir...;-)

abgesehen von der religiösen seite des films,hat dieser aber auch andere coole aspekte.ich liebe tom waits,seine musik is der hammer,seine nebenrollen in jedem film ebenfals...der trader ist echt mal was das gefehlt hat...

auch gary oldman hat mal wieder alles gegeben,ich hab ihm den schmierigen gierigen machtbesessenen bürgermeister abgenommen ohne gary dabei wahrzunehmen...großartig!

auch die lungerneden wegelager und das rentnerehepaar sind gelungene aspekte dieser endzeit-vorstellung.

was ich in diesem film gesehen habe:

mich hat der film inspiriert oder bestätigt,denn wenn um dich herum die hyänen alle schwachen zerreißen,die habgier und die rücksichtslosigkeit immer größer wird,ja sogar gesellschaftsfähig geworden ist,wenn politiker,bürgermeister,vorstände und firmen, vor dem "gesetz" nicht so behandelt werden wie die kleinen,ja selbst im straßenverkehr der egoismus größer wird als das wohl der anderen,und jeder in der gesellschaft danach strebt dir an das leder zu wollen,ja da ist es um so wichtiger an etwas zu glauben,sich nicht anzupassen,sondern stoisch den eigenen "guten weg" zu gehen,nicht der gier oder dem egoismus anheim zu fallen,sondern trotz geringer resourcen den schwachen und armen zu helfen,nicht zu jedem preise die natur zu verraten,denm profit zu fröhnen,oder einfach nur dem autofahrer die vorfahrt zu nehmen weil ja ich es eilig habe,und im ernstfall,diese ideologie mit dem schwerte zu verteidigen! "wenn unrecht zu recht wird,wird wiederstand zur pflicht" denn wenn die menschen einander nicht mehr achten,nicht mehr helfen,sich respekt und verständnis geben,dann ist die menschheit unter gegangen.ob sie noch leben oder nicht spielt keine rolle,denn dann sind sie nur tiere!
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Hallo liebe Leser und potentielle Käufer,

zu allererst: ich finde den Film gut. Tolle Optik, gute Hauptdarsteller, universelle Geschichte, überraschend angemessender Schluß.
Natürlich handelt es sich wieder um eine subjektiv objektive Meinung, nichts für ungut.

Erwartung:

Als ich vor Monaten den Trailer zu TBoE gesehen habe, dachte ich nur: "Den Film musst Du sehen, endlich mal wieder ein Kinofilm mit dem Thema Postapokalypse."
So weit, so gut, leider lief der Film nicht im Kino bei uns und so musste ich auf die Erscheinung der DVD warten. Zwischendurch hatte ich den Film ganz vergessen und - und jetzt kommt das eigentlich Wichtige an der Vorgeschichte - ich hat so GAR KEINE Erwartungen an den Film. Ich habe mir weder Making-ofs angeschaut noch irgendetwas zur Handlung durchgelesen. Ich wusste nur Gary Oldman und Denzel Washington spielen mit. Ich hatte keine Ahnung um welches Buch, welchen Helden, welche Geschichte es geht.

Optischer Eindruck:

Die DVD musste also nach dem Erscheinen her. Der große Tag kam und mit ihm die DVD: Kinoabend zu Hause auf dem Sofa.
Ja nun, was soll ich sagen. Der erste Eindruck - optischerweise - war: "Gut gemacht, Jungs." Endlich mal wieder ein schlüssiges Konzept, wo die Optik die Geschichte bedient und nicht nur Mittel zum Selbstzweck ist; passt, wie die Faust auf's Auge. Die Landschaft, die Kamerawinkel, die Art und Weise der Erzählung und die damit einhergehende Kohärenz von Optik, Sound und Geschichte, für mich ein wahrer Augenschmauß. Allein die Eingangsszene, die einen ganz, ganz absichtlich in eine andere Richtung führt. Fallout, blau-grau und düster, kaum Hintergrundgeräusche und dann der Revolver und... na ja, nicht zu viel, sonst würde ich ja vorweg greifen. Jedenfalls geht es danach ganz anders weiter, anders als erwartet (wenn man die Trailer nicht gesehen hat). Der Film bleibt dann auch bis zum Ende seiner Linie treu und mir sind keine Schwächen oder Makel an der so geschaffenen fiktiven Realität aufgefallen. Man spürt die Hitze, kneift automatisch die Augen ein bisschen zu, wenn unsere Protagonisten in das gleißende Sonnenlicht hinaustreten.

Die Extras behaupten zwar, das die Optik was ganz Tolles und Einzigartiges ist und so noch nie dagewesen sei, aber das kann man ruhig unter Hype verbuchen. Natürlich gab es schon andere Filme mit ähnlicher Optik, nehmen wir nur einmal Mad Max, oder die Juggers oder beispielsweise Slipstream (der Film mit Mark 'Luke Skywalker' Hamill). Trotzdem, nach wie vor, tolle visuelle Leistung!

Ballereien und andere Effekte:

Wunderbar gemacht. Ich mag es, wenn sich Effekte demütig der Geschichte unterordnen. Natürlich gibt es das eine oder andere Feuerwerk. Ich würde mir z.B. gut überlegen, mir ein einsam gelegenes Haus in der Wüste zuzulegen, jetzt, da ich den Film gesehen habe. Lieber zahle ich für etwas stabileres mehr, man weiß einfach nie, wer klingeln kommt. Aber, was soll's, Filme dürfen Spezialeffekte haben, und wenn sich diese so schlüssig in den Film einbetten lassen, dann profitiert der Film auch davon.

Schauspieler:

Mein lieber Scholli, das hätte ich nicht gedacht: Denzel Washington als einsamer, wettergegerbter und schweigsamer Suchender und Wanderer. Weniger ist hier eindeutig mehr und so ist sehr ertragreich gewesen, dass die Sprüche und Dialoge dieses Herren bei den Dreharbeiten zusammengestrichen worden sind, wohl von ihm selbst. Ich war ganz erschrocken, als er dann doch sprach. Da sieht man mal wieder bewiesen, was alles nicht unbedingt nötig ist, wenn man andere Mittel nutzen kann. Und das liefert uns eine sehr überzeugende Darstellung von Seiten Herrn D.W. Gestik und Mimik, beide harmonieren fast ausnahmslos mit dem Drumherum und dem, das erzählt werden soll. Ich habe ihm die Rolle abgekauft und mir persönlich hat Herr D.W. eine seiner bisher stärksten Leistungen abgegeben.

Der Gute ist nur so gut, wie der Böse. Hand drauf. Mr. Gary Oldman hat es mal wieder geschafft, mich zu verblüffen. Ich gebe zu, er war auch einer der Gründe, mir diesen Film anzuschauen. Allerdings spielt er den Bösen ' und das ist nur ein Cliché in diesem Film, denn wirklich gut oder böse gibt es nicht, sondern "nur" menschlich ' bravourös. Klug, gebildet, skrupellos, menschlich und seiner eigenen Hybris verfallen. Was will man mehr. Es gab Momente wo ich gehofft habe, dass sich Protagonist und Antagonist am Ende zusammenraufen. Dass das nicht machbar war, war mir zwar klar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Einfach köstlich: in seiner ersten Szene liest er ein Buch über Mussolini, damit war (mir) alles klar.

Überhaupt ist die Ambivalenz der beiden oben Genannten ein zentrales, wenn auch unterschwelliges Thema der gesamten Geschichte und hat mich die ganze Zeit in ihrem Bann gehabt. Jede Figur in diesem Film hat diese mindestens zwei Facetten. Das hat sehr zur Glaubwürdigkeit beigetragen. Vielen Dank dafür.

Jennifer Beals und Mila Kunis waren in Ordnung. Jennifer Beals kenne ich eigentlich nur aus Flashdance und es war mir ein angenehmes Wiedersehen, sie hat ihre Sache gut gemacht, ich hätte gern etwas mehr von ihr gesehen und von ihrem Charakter erfahren. Dasselbe gilt für Mila Kunis, die sicherlich die meisten von 'Die wilden Siebziger' kennen werden. Sie war stellenweise etwas blass (es geht hier nicht um die Hautfarbe!) neben Herrn D.W., aber sie hat sich redlich bemüht, Schritt zu halten und das ist ihr stellenweise gelungen.

Plot: (Achtung: SPOILER!!!)

Die Grundzüge des Plots sind an sich nichts Neues. Ich sehe Parallelen zu manchem Italo-Western oder manchem Sience-Fiction-Film, gerade den etwas älteren. Was hier jedoch zu sagen ist, ist dass die Geschichte sehr gut umgesetzt wurde. Wir haben hier eine einfach gestrickte Erzählung welche die eine oder andere Tiefgründigkeit durchblicken lässt. Ich behaupte hier sogar, dass uns einiges an Geschichte bzw. Plot vorenthalten worden ist, dass hin und wieder die Akteure unverhofft und teilweise zwar erahnbar aber doch nicht genau nachvollziehbar reagieren, ist ein Indiz dafür, dass hier etwas rausgeschnitten worden ist.

Symbolik: (Achtung: wieder SPOILER)#

Ja, es ist die Bibel, und wisst Ihr was? Es ist mir Wurscht. Ich hätte es zwar besser gefunden, die Leute im unklaren darüber zu lassen, welches religiöse Buch es ist, aber da hätte man so universelle Stellen nehmen müssen, dass es viele nicht verstanden hätten. Egal welches Buch es nun sonst gewesen wäre, immer wären Leute auf die Barrikaden gesprungen und hätten gewettert. Dieser Film ist beileibe keine Predigt. Dass ein Mensch anderen nicht hilft, die in Bedrängnis sind und Gef
ahr laufen, getötet und vergewaltigt zu werden, und das nur um auf seinem Weg zu bleiben, wie er meint, ist keine gute Werbung für eine Religion.
Dass das Buch am Ende erst einmal seinen Platz neben anderen religiösen Büchern findet, finde ich angemessen und ich will mich gar nicht erst darauf einlassen herum zu diskutieren, warum das eine Buch dicker als das andere oder edler gebunden ist. Das können gerne die 'Kirchengelehrten' und Kirchengelehrten übernehmen. Die Aussage des Filmes bleibt dieselbe: Religion hat Macht und man braucht Menschen, um sie zu nutzen.

Was ich wirklich schade finde ist, dass die Bibel in dem DVD-Menü durch das Kreuz klar als solche erkennbar ist. Da hätte ich mir lieber ein blankes Cover gewünscht. Das ist ein unnötiger Vorweggriff. Im Film wurde das Buch ja lange Zeit aus entsprechend günstigen Kamerawinkeln gezeigt, welche kaschierten, dass das Buch die Bibel ist und was wie darin geschrieben steht. Und diese Doppeldeutigkeit der Brailleschrift war einfach fantastisch. Eine wirklich elegante Lösung, welche mich sehr überrascht hat.

Fazit:

Ich kann diesen Film gerne weiterempfehlen. Er hat seine Wahrheiten, er hat seine Clichés, er hat seine Qualitäten und er hat mich die ganze Zeit an die Mattscheibe gefesselt. Ich habe nicht zwangsläufig an das Christentum oder an die Bibel gedacht, sondern war einfach nur erstaunt, wie ähnlich die Prozesse nach dem Niedergang einer Gesellschaft sein müssen und mich gefragt, ob nicht auch der Glaube an die menschliche Vernunft und deren Möglichkeiten, in das Reich der Religionen gehören. Starker Tobak, huiuiui. (*schmunzel*)
Es ist ein guter Film mit einer stark erzählten Geschichte, die zu unterhalten weiß. Die Schauspieler sind gut gecastet, die technichen Möglichkeiten und Effekte bedienen den Film in einer angenehmen und sehr dienlichen Weise, die dem ganzen Filmerlebnis hier allemal zugute kommt.

Bestes Zitat:

'Es hat schon einmal funktioniert!'

Lieben werden ihn:
Leute, die dystopischer Geschichten mögen
Leute, die Italo-Western lieben
Leute, die auch mal einer Geschichte mit stellenweise wenigen Worten folgen mögen
Leute, die kritischen Betrachtungen zum Thema Religion nicht aus dem Weg gehen

Und nun bedanke ich mich für Eure/Ihre Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen und verbleibe mit den Worten von Herrn Robert E. Howard (Autor von 'Conan'): 'Auf Zivilisation folgt stets die Barbarei, welche die natürliche Lebenform des Menschen ist.'*

*Bitte nagelt mich nicht auf den genauen Wortlaut fest.
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am 7. September 2010
Ich habe zunächst die Trailer zu Book of Eli gesehen und war total gespannt auf den Film. Als er im Kino lief, meinte allerdings der eine oder andere aus meinem Freundeskreis, dass das Thema Religion im Film vorkommen würde. Denn natürlich handelt es sich bei dem besagten Buch um die Bibel. Ich wollte ihn aber unbedingt sehen, weil ich Denzel total mag und ging also mit gemischten Gefühlen ins Kino. Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Was für ein wunderbarer visueller Film mit einem so toll auf den Punkt gebrachten Schluss, der berührt und bewegt. Nicht nur das man tolle Action und fantastische Bilder bekommt... nein, obendrauf gibts auch noch ne Story mit Tiefgang! Ich sehe den Film als eine Art Metapher für das was der Menschheit verloren gehen würde, wenn es zu einer großen Katastrophe kommen würde, die unsere Zivilisation wie wir sie heute kennen vernichten würde. Die Frage ist einfach, was bleibt dann dem Menschen? Was macht uns aus? Über viele Jahrhunderte und Jahrtausende entwickelten sich die unterschiedlichsten Religionen auf allen Teilen der Welt. Und sie alle (oder viele) haben im Kern die gleichen Aussagen. Die letzte Bibel ist das Symbol unserer eigenen Menschlichkeit. Einfach eine tolle Geschichte ... grandios umgesetzt.

Ein Wort auch noch zur Special Edition. Ein wirklich gelungenes schön illustriertes Booklet, ein cooles leeres Notizbuch, auf das man seinen eigenen Namen schreiben kann und ein Schlüsselanhänger. Mit enthalten ist das super gelungene Steelbook auf Blu-ray. (FSK-Sticker ist abziehbar) Einfach eine tolle Sammleredition. Für Denzel Fans ein Muss :)
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am 14. Dezember 2014
Entspricht der Beschreibung. Sehr gute Bild- und Tonqualität und genauso wie erwartet. Sehr gutes Preis- Leistungs- Verhältnis.Toller Film und wir warten auf den nächsten! Es hat sich für uns gelohnt ihn zu kaufen.
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am 12. Februar 2016
Von Anfang an hat man das Gefühl, dass Eli es schaffen wird, seine Mission zu vollenden. Er ist aber auch ein eiskalter Hund in der Hitze der nach-apokalyptischen Welt, wo nicht nur um Wasser gestritten wird. Und er ist schlau, schlauer jedenfalls als alle anderen, die ihm auf dem Pfad zum Ziel über den Weg laufen.
Diese Unaufgeregtheit und Selbstsicherheit, die Denzel Washingtons Charakter verkörpert, nimmt einen gefangen und man möchte wissen, worum genau es eigentlich geht und ob man sich wirklich, wirklich sicher sein kann, dass er's schafft. Dazu noch die realistisch anmutende Umgebung und fertig ist ein guter Film, den man sich auch mehr als einmal anschauen kann.
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am 13. Februar 2015
Der Film hat mir gefallen. Die Handlung kombiniert Motive aus "Mad Max" (Apokalypse, marodierende Rockerbanden, exzessive Gewalt etc.) mit anderen dystopischen Filmen wie "Equilibrium" (Vernichtung der Bücher etc.) und wird erzählt im Stil eines düsteren Endzeit-Westerns. Konsequent sind daher auch die meist sparsamen Dialoge und fahlen Farben.
Held der Geschichte ist – wie so oft – ein einsamer (und lange Zeit namenloser) Wanderer mit einer wichtigen Mission. Er hat ein Buch bei sich, das er unbedingt nach Westen bringen muss. Das ist sein Auftrag, der seit nunmehr 30 Jahren sein Leben und Handeln bestimmt (ähnlich wie Rolands Suche nach dem Dunklen Turm in Stephen Kings großartiger Fantasy-Saga). Natürlich handelt es sich nicht um irgendein beliebiges Buch, das er bei sich trägt, weshalb auch andere, weitaus finstere Gesellen großes Interesse daran zeigen und nichts unversucht lassen, um in seinen Besitz zu kommen. Der Wanderer ist ein stiller Mann des Friedens, der keinen Streit sucht, sich aber durchaus zu verteidigen weiß, wenn es sein muss…
Die Welt nach dem letzten großen Krieg wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet, bietet aber keine echten Überraschungen, ebenso wenig die Charaktere der Hauptpersonen. Denzel Washington ist der Gute und Gary Oldman sein böser Gegenspieler, der sich mittels einer brutalen Söldnerbande zum Herrscher über eine kleine Stadt aufgeschwungen hat und sich von dem Buch eine grenzenlose Erweiterung seiner Macht verspricht. Hinzu kommen Jennifer Beals als blinde Gespielin des Oberschurken und Mila Kunis als ihre Tochter, die sich schließlich auf die Seite des Wanderers schlägt.
Zum Ende hin hält der Film noch eine interessante Wendung bereit, die an "Fahrenheit 451" erinnert, alles in allem folgt er aber den ausgetretenen Pfaden des Genres. Doch er ist gut gespielt und solide inszeniert und weist ordentliches Handwerk in allen Belangen auf, auch bei den Action-Szenen. Kein Meilenstein, aber um ein vielfaches besser als so manch andere Endzeit-Vision.
Zur DVD selbst (ausgeliehen bei LOVEFILM) kann ich sagen, dass ich mit der Bild- und Sound-Qualität vollauf zufrieden war. Dazu sei jedoch erwähnt, dass ich weder über einen HD-Fernseher noch über eine BluRay-Player oder eine Dolby-Surround-Anlage verfüge, also darf man auf mein Urteil in Sachen Technik nicht viel geben. Mit dem Bonusmaterial habe ich mich nicht beschäftigt, also bin ich auch hierzu nicht aussagefähig. Mir kommt es in erster Linie auf den Film an, und den fand ich, wie eingangs schon erwähnt, sehr gelungen.
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am 13. Februar 2015
Das Steelbook sieht äußerst edel aus und macht sich gut im Schrank. USK Logo lässt sich abziehen. Der Film selber hat eine gute BluRay Qualität. Die Extras befinden sich ebenfalls auf dieser Disc. Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet, alle Extras, Kapitel usw. sind bequem anzuwählen.Die Extras lassen sich interaktiv in den Film einbinden. Sehr interessant und herauszuheben sind die Lost Tales, die die Vorgeschichte des Protagonisten und Antagonisten näher beleuchten.

Der Film selber behandelt ein Endzeitszenario 2044, indem der einsame Wanderer, der in einer durch Atomkriege zerstörten USA ein "Buch mit großer Macht" durch die Einöde zu seinem Bestimmungsort im Westen transportieren muss. Der Schurke Carnegie will diesem Buch habhaft werden, um Macht über die Menschen zu erlangen. Somit beginnt eine Jagd nach Eli und dem Buch. Dabei wird er von Solara einer jungen Ödlandbewohnerin unterstützt. Wieso oder warum Eli das tut bleibt wohl ewig ein Rätsel. Bei der Geschichte einfach das Hirn abschalten. Trotzdem gefällt das Endzeitszenario.
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am 23. April 2016
Bei diesen Endzeitstreifen halten sich Stärken und Schwächen in etwa die Waage: Einerseits einige originelle Ideen und starke Szenen, andererseits aber auch Längen und vor allem eklatante Logiklücken. Einerseits mit Denzel Washington ein überzeugender Hauptdarsteller, anderseits mit Mila Kunis eine Partnerin, die in dem düsteren Ambiete des Films ziemlich deplatziert wirkt.
Dennoch, so viel sei verraten: Es lohnt sich, bis zum Schluss durchzuhalten.
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am 17. Dezember 2012
he Book of Eli fängt eigentlich genauso an, wie man sich einen Endzeitfilm vorstellt. Alles kaputt, überall Wüste, zum Abendbrot gibt's eine abgemagerte Katze die mit der Maus geteilt wird, welche dann als Frühstück endet. Ein iPod zur Unterhaltung ist sicher auch noch irgendwo nachvollziehbar.

Dann wendet sich das Blatt plötzlich und Denzel Washington entpuppt sich als Superheld mit Superreflexen, Superkräften und Supergeruchssinn. Darauf folgt ein Blutbad, welches stark an das Texas Chainsaw Massacre erinnert und wohlweißlich nur silhouettenhaft dargestellt wird. Anschließend wird der Held Zeuge einer Vergewaltigung auf offener Straße, greift aber trotz seiner übermenschlichen Kampfkünste nicht ein: denn die eigene Mission ist nämlich viel wichtiger, als seinen Mitmenschen zu helfen!
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