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am 18. September 2015
Diese Rezension gilt für die gesamte Serie.

Ausgangslage: Deutschland hat den 1. Weltkrieg gewonnen und den nordischen Bund gegründet, dem Länder wir Frankreich angehören und hat damit Europa bis auf Großbritannien und Russland unter sich vereint.

Ich bin ein großer Fan geworden, der Grundgedanke des neuen deutschen Reiches mit seinen Weltanschauungen und ihrer Moral. Der perfekte Staat mit Leistungsaristokratie ist besonders in der momentanen Zeit interessant.

Für jeden der mal was anderes im Military Bereich haben will, kann ich diese Serie nur empfehlen. Für mich war es der erste Alternativwelt Roman und ich bereue es kein bisschen und habe die gesamte Serie + Nachfolger gelesen. Zwar sind die Charaktere ein bisschen zu glatt und stereotypisch, aber es liest sich sehr flüssig und besonders die neuen Waffen sind super cool.

Es geht hauptsächlich darum wie der Nordische Bund unter Deutscher Führung versucht auf der einen Seite sich auf eine Alien Invasion vorzubereiten und gleichzeitig einen 2. Weltrkieg zu verhindern, was natürlich misslingt. Schlachten werde super geschildert.
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am 21. April 2017
Pure Ferienkost fuer Liebhaber von technischer und speziell militaerischer Gechichten.
Diese Romane sind etwas schwer zu beurteilen. Zum Einen ist der Schreibstil des Autors fluessig und fuehrt zu einer spannenden Geschichte in einer alternativen Realitaet, in der das deutsche Reich und seine Verbuendeten (eigentlich per Zufall) den ersten Weltkrieg gewonnen haben. Zum Anderen sucht man als Leser natuerlich nach Stellen, die der political correctness von heute nicht zutraeglich sind. Aber, auch wenn hier ganz im Stil der Fiction von Robert Heinlein der deutsche (nordische) Erfindergeist und die Kultur triumphiert, so empfinde ich die (Selbst-) Beweihraeucherung nicht als schlimmer als in genre-gleichen amerikanischen Buechern (z.B Tom Clancy: Red Storm Rising, Dale Brown: Tin Man, The Flight of the Old Dog). Nimmt man die Story als das was sie ist, naemlich Unterhaltungsliteratur, und ist man als Person freiheitlich-demokratisch verankert, so spricht, soweit ich das nach den ersten 2 Baenden beurteilen mag, nichts gegen den fast-food artigen Genuss dieser Roman-Reihe. Zumal der erste Band mit niedrigem Preis gesponsort wird - leider sind die nachfolgenden Buecher doch sehr viel teurer.
Ich werde vermutlich dran bleiben, denn die Baende haben leider echte Cliff-Hanger.
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am 26. März 2017
Eine der in den USA so beliebten "Was wäre wenn" Geschichte, jetzt mal aus Deutschland, glänzend recherchiert, sprachlich gut und spannend geschrieben, was will man mehr.
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am 23. März 2014
Es wird durch die Kombination Kaiser und nicht verlorener 2. WK ein neues Genre aufgemacht. Die verwendeten technischen Entwicklungen scheinen trotz außerirdischer Technik teilweise recht überzogen. Nach einigen Bänden kann die Fortsetzung relativ leicht erahnt werden. Das teilweise aufgesetzte ritterliche Verhalten erscheint eher unglaubwürdig.
Fazit: interessante Idee, muss aber nicht unbedingt gelesen werden.
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am 24. Mai 2010
Irgendwie erinnert der Schreibstil des Physikers doch sehr stark an den einstigen 'Geschichtsprofessor' Torn Chaines (ein Schelm, der böses dabei denkt). Insgesamt muss man sagen sind bei Kaiserfront Rassismus- und Faschismusvorwürfe fehl am Platz. Im Gegensatz zu Stahlfront wird hier nicht immer auf Rassenherkunft etc. rumgeritten und wenn Leute aufschreien, wenn jemand holländischer Käse auf deutschen Brötchen gut schmeckt, denen ist auch nichtmehr zu helfen. Trotzdem hätte der liebe Heinrich von Stahl ruhig mal ein bisschen besseres recherchieren können.
Man muss nicht unbedingt Militärhistoriker sein um hier über grobe Patzer zu stolpern, Grundkenntnisse in der Anwendung von Google hätten schon ausgereicht hier grobe Fehler zu vermeiden.
Der Landkreuzer ist doch ein totaler griff ins Klo, selbst Alfred Speer würde ihnen das bescheinigen, Tauchfähigkeit hin oder her als könnte man mit 'nem 30 Meter langen Fahrzeug so einfach durch ein Flussbett fahren. Da latschen Soldaten in ne Kneipe außerhalb des Stützpunktes, einen Tag vor einer Mission, die den 2. Weltkrieg entfesseln könnte und was für Pflichtbewusste Soldaten das sind, sie wollen kein Alkohol trinken, damit sie wohl Morgen nicht mit 'nem Kater losfliegen müssen, also bitte. Man muss nicht seinen Grundwehrdienst abgeleistet haben um zu wissen, was das für ein riesen Unsinn ist. Da wird ein Hauptmann richtigerweise als Rittmeister bezeichnet aber gleichzeitig wird ein Begriff wie Kastrup eingeführt (Kaiserliche Schutztruppe -> Wer stand hier wohl Vorbild). Hier ist dem Autor wohl ganz offensichtlich entfallen oder er wusste es nie, dass es ein solches Äquivalent im tatsächlichen Kaiserreich gegeben hat also wieso wird das hier dann neu benannt?! Übrigends die SS hatte auch nicht schwarze Uniformen, weil die sich mal so einfach gedacht hatten, dass so ein paar schwarze Uniformen und ein Totenschädel am Mützchen ganz fesch aussieht. Das macht alles den Eindruck als hat hier jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht! Das kann man jetzt als Trivial abtun aber das sind doch Dinge die besonders beim Military Scifi besondere Beachtung verdient haben oder irre ich mich da.

Die Typen die sich da der Kaiser als seine Berater um sich geschart hat scheinen ja auch eher nicht die hellsten Stifte im Malkasten gewesen zu sein'.
Da wird massive Aufrüstung (15.000 Tiger und ähnlich wahnwitzige Bedarfszahlen) damit begründet, dass hier ein Bauchgefühl vorhanden ist und der Kaiser, diese Oberpfeife segnet das auch noch ab'..
Wenn mir mein oberster militärischer Berater mit so ner Begründung daher gekommen wäre, den hätt ich aus meinem Thronsaal oder wo die sich halt immer treffen gejagt. Der hätte am nächsten Tag gleich seine Koffer packen können.
Der Kaiser wundert sich, dass die 'Verbündeten' abtrünnig werden? In dem Bündnis schienen die ja auch nie eine Wahl gehabt zu haben ala sei mein Verbündeter oder du kriegst auf die Nase'
Eine bestechende Logik, die sehr stark an das Amerika im kalten Krieg erinnert, die auch mit einer schwarz/ weißen Weltansicht untermauert wird. Der nordische Bund bzw. das Deutsche Reich sind die Guten, der Rest ist Böse und wenn die nicht machen wie wir wollen, gibt's auf den Deckel. Da wird dauern über das böse imperialistische Amerika hergezogen, dabei ist das hier dargestellte außenpolitische Kaiserreich eine ungewollte Parodie des Amerikas der 60er 70er Jahre. Insgesamt sind die Handlungen der Personen einfach nicht nachvollziehbar und teils zu platt und wer hier von einer stringenten Handlung spricht, naja als gäb es eine alternative bei einer schlichten Aneinanderreihung von Ereignissen.
Sonst alles wie gehabt, alle Beteiligten sind wieder konsequent am Grinsen wie die blöden, kennt man ja aus Stahlfront.
Trotzdem gebe ich 2 Sterne aus zwei schlichten Gründen.
1. Hab ich mich teils unterhalten gefühlt als ich das Buch gelesen habe (Sicherlich nicht in der Weise, wie es vom Autor beabsichtigt war).
2. Es wird umsonst als E-Book vom Verlag zur Verfügung gestellt, das ist eine so konsumentenfreundliche Politik des Verlags, dass ich sogar fast einen dritten Stern gegeben hätte. Sicher steckt dahinter eine Verkaufsstrategie aber darum geht's hierbei gar nicht. Deswegen kann man die 12,90 für ca. 180 Seiten nicht negativ auslegen. Jeder kann das Buch ja lesen oder anlesen und wer es dann immer noch kaufen will für 12,90 kann das ja dann tun, wohlwissend was ihn erwartet.
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am 29. Oktober 2013
Ich habe die reihe grade angefangen und muss sagen es gefällt mir sehr das ist das perfekte buch für die ma eine story wollen in der die deutschen auch ma die guten was ja immer selten vorhanden ist leider und es ist ohne rassistische inhalte ein muß für alle die ma über ein alternatives ende lesen wollen
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am 30. März 2014
Past hat alles super geklappt, Lesen tut es sich auch echt super bis auf paar kleine Passagen. Immer wieder gern
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am 19. Juni 2011
"Warum tu ich mir das nur an?"

Das fragte ich mich immer wieder, nachdem ich die erste Seite dieses vollkommen überteuerten "Romans" aufgeschlagen hatte.

"Warum nur?"

Naja, ich weiß warum: weil es deutschsprachige "Alternate History" nunmal nicht grade gibt wie Sand am Meer; da kann man nicht so arg wählerisch sein (es sei denn man bleibt bei den weitaus besseren, englischsprachigen Autoren). Und die Hintergrundidee ist ja auch interessant: Was wenn das Kaiserreich den WK 1 gewonnen hätte? Die Idee hat soviel Potenzial für Irrungen und Wirrungen. Vielleicht hat die Michaelsoffensive von 1918 funktioniert? Vielleicht waren die Italiener bündnistreu? Vielleicht hat Österreich-Ungarn seine Probleme in den Griff bekommen?

Natürlich nicht. Wär ja auch zu plausibel und interessant gewesen. Der Kaiser dankt 1917 zu Gunsten seines Sohnes ab, der erschafft die "Kastrup", eine Truppe die im Grunde genommen nichts als die SS fürs Kaiserreich ist und in den kommenden zwei Jahren sozialistische Arbeiterstreiks und Aufstände mit einer Brutalität niederkämpft, an der selbst Vlad Tepesz seine wahre Freude gehabt hätte.

Die Hochseeflotte läuft gegen die Royal Navy aus und zerstört 90% von ihr, wobei sie glorreich bei eigenen Verlusten von 100% untergeht. Warum die ganze Royal Navy bei England rumschwirrt und nicht die ohnehin schon zahlenmäßig überlegene Homefleet? Keine Ahnung, "Heinrich von Stahl" war sich offensichtlich nicht bewusst, dass es da einen Unterschied gibt. Und dass dann einfach die zahlenmäßig ebenfalls überlegene USN die Lücke füllen würde wohl ebenfalls nicht.

Naja, "von Stahl" kann dadurch dann die Seeblockade ignorieren, und 1919 schafft es dann das Heer im Westen den Sieg zu erringen, u.a. durch den Einsatz von K-Wagen (Panzern). Wie das möglich sein soll, wo doch im tatsächlichen Deutschland schon Kirchenglocken eingeschmolzen wurden, nur um Eisen für Gewehre zu erhalten, und wo doch in der Realität nur wenige Panzer produziert wurden, weil die Industrie nicht mehr konnte, darüber schweigt sich "von Stahl" aus. Genauso, wie er sich darüber ausschweigt, wie denn ein Heer, dass spätestens seit der fehlgeschlagenen Michaelsoffensive auf dem letzen Loch pfiff, 1919 den Sieg erringen kann, obwohl es einer um hunderttausende angewachsenen Streitkraft mit de facto unendlicher Versorgung gegenübersteht.

Und von da an gehts munter weiter im hirntoten Stechschritt; zu weit, um hier alles zu sezieren.

Und ich möchte ausdrüclich betonen, dass meine Kritik sich auf das Buch selbst bezieht, und nicht auf den Fakt, dass die Deutschen mal "die Guten" sein dürfen. Grade deswegen hätte ich mir was besseres gewünscht.

Schwachsinnskategorie 2 stellt dann die Technik dar. Für jemand, der AH schreibt, kennt sich "von Stahl" erbärmlich wenig mit Kriegsgerät aus. Streubomben auf befestigte Industriekomplexe? Maus-Panzer? Eine Horten B1 mit 10,000 Kilometer Reichweite, die von Island aus Silverlake bombardiert (Distanz in *eine* Richtung: 7,000 Kilometer)? Eine Monstrosität wie LK-1, bei der sogar Hitler mit den Augen gerollt hätte?

Und dann: Aliens! Als ob der Plot nicht ohnehin schon lächerlich genug wäre, nein, außerirdische Artefakte in der sudanesichen Wüste, dass hat noch gefehlt (muß ich echt noch anmerken wie total schwachsinnig die ganze Szene im Sudan war, mit 20,000 Briten in einem schwer befestigten Wüstenfort, die von 2,000 Mann Kastrup geschlagen werden? Wohl bisschen zuviel "Eben Emael" gekuckt, Herr "von Stahl"?!)!

Abgesehen davon ist das ganze Konzept einfach nur faul. Echte AH kann man hier dann auch mit Lupe & Pinzette suchen gehen.

Warum zum Beispiel sind die internationalen Staatsoberhäupter Churchill, Truman und Stalin, wenn die Vorgeschichte, die zu ihrem Aufstieg führte nie stattgefunden hat?

Warum ist die ganze Technik ein 1-1 Abklatsch von Waffensystemen des WK 2 (und von Seiten wie Luft46.com) wenn der Grund für die Entwicklung - die realen 30er Jahre & WK 2 - nie stattgefunden hat?

Und zu guter letzt der Preis. Also echt, nur knapp 185 Seiten Fließtext, Schriftgröße 12? Das sind grade mal 53,000 Wörter!

Es ist erbärmlich, wie hier eine gute Grundidee zerhäxelt wird & man dafür auch noch gutes Geld bezahlen darf. Wer gute AH lesen will, soll sich an Robert Conroy und Konsorten halten. Wenn ich könnte, hätte ich "Null Sterne" vergeben!
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am 20. Dezember 2011
"What IF..." heißt es im englischsprachigen Raum, wenn sich Romane mit "Alternative History" beschäftigen.

Darum geht es auch in der Roman-Reihe "Kaiserfront". Was wäre, wenn... Deutschland den 1. Weltkrieg nicht verloren hätte? Die Monarchie besteht weiter, keine Weimarer Republik, kein 3. Reich. Wie hätte die Welt 1949 ausgesehen?

Damit beschäftigt sich der 1. Band der Reihe Kaiserfront. Die Welt steht 1949 am Rande des 2. Weltkriegs. Die Amis bauen Anlagen zur Uran-Anreicherung. Die Propaganda-Maschine läuft auf vollen Touren. Wird es zum Krieg kommen? Wie beginnt er? Wie endet er?

Daß solche Romane in Deutschland sehr selten verlegt werden, liegt vermutlich daran, daß alternative Meinungen zur offiziell verordneten Geschichtsschreibung nicht gern gesehen und auch nicht ganz ungefährlich sind. Die Kaiserfront-Reihe bietet also eine angenehme Ausnahme.

Was kann man von dem Buch erwarten? Unterhaltung. Was kann man nicht erwarten? Die "Wahrheit". Der Roman kann einem nicht sagen, was geschehen wäre. Er sagt nur, was hätte geschehen können. Natürlich sind viele Schlußfolgerungen fragwürdig. Eine deutsche Mond-Expedition 1949? Die Raketen-Technik wurde erst durch die Waffentechnik des 2. Weltkriegs entscheidend vorangetrieben. Ohne den Krieg hätte die erste Mondlandung sehr wahrscheinlich später stattgefunden, aber nicht 20 Jahre früher. Das nur als Beispiel.

Aber es ist natürlich sinnlos, sich in solche Details zu verbeißen, um den Roman zu "widerlegen". Das wäre wie eine Diskussion darüber, welche Flügelfläche ein chinesischer Schmetterling haben müßte, um auf der Zugspitze Windstärke 7 zu entfachen.

Der Roman überzeugt vor allem dadurch, daß er "der einzige seiner Art" ist. Man wird also schon mangels Masse nichts besseres finden.

PS: Sehr schön ist die farbige "Pressemappe" mit Zeitungsartikeln, die gleich einen schnelle Überblick über die Handlung gibt. Sie ist DinA6 und liegt dem Buch bei (zwischen den Seiten). Also aufpassen, daß sie bei gebrauchten Exemplaren nicht fehlt.
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am 11. Mai 2013
Prinzipiell gilt für alle Bände dieser Reihe: Zu wenig gute Story auf regelmäßig 192 Seiten ausgewalzt und damit reine Geldschneiderei. Die Verlagsstrategie ist einfach zu durchsichtig, zumal die Idee der Alternativwelt dahinter mehr zulassen würde. Wahrscheinlich reichts beim Autor einfach nicht für mehr. Also kleiner Tipp am Rande: stark zusammenstreichen und einen Roman aus 8 machen und dann von mir aus für 19,90 € auf den Markt werfen!
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