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am 26. September 2013
Oh schaurig ist’s…
Auch dieses 3. Buch der Triologie bietet wieder eine rasante mystische Story. Die Handlung setzt nahtlos an das Ende von Morbus Dei „Inferno“ an. Schon von der ersten Seite an ist man schon wieder mitten in der Handlung. Aber auch Neueinsteiger werden gut eingeführt. So kann auch jemand, der die ersten beiden Bände nicht gelesen hat, die Story verstehen und seine Freude an dem Buch haben.
Im dritten Band werden die Protagonisten getrennt und müssen an verschiedenen Orten bestehen. So laufen mehrere Geschichten parallel, aber doch eng miteinander verwoben.
Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Man spürt förmlich das Böse, Schaurige, das über der ganzen Geschichte schwebt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Sie wachsen dem Leser ans Herz, er fiebert in dieser düsteren Zeit mit ihnen. Die Handlung ist stimmig.
Insgesamt ein spannendes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
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am 7. Oktober 2013
Nachdem ich den 2.Teil ( Morbus Dei - Inferno ) fertig gelesen hatte, das gelesene lies mich nicht mehr los, wartete ich mit Freude auf den letzten und 3. Teil der Morbus Dei Saga. Schon auf den ersten Seiten, nimmt einen die Geschichte wieder in Ihren Bann. Diesesmal jedoch, musste Johann ohne seiner Elisabeth reisen. Mit seinen Freunden startete er eine gnadenlose Jagd auf seinen Erzfeind Gamelin. Bis zum Aufeinandertreffen der beiden in Turin, und dem erreichen ihres Zieles, frisst einem die Geschichte regelrecht auf. Ein mit Spannung erwarteter 3.Teil, der durch sein Mystisches Treiben, der Dunklen und geheimnissvollen Erzählung, diese Trilogie beschliesst. Zach und Bauer haben mir schlaflose Nächte bereitet, und dafür sage ich Danke.! Ich kann diese Trilogie nur weiter empfehlen. Freut Euch drauf...
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am 13. Februar 2014
ja, die Trilogie ist spannend, fesselnd und man will wissen, wie es endet. Wie schon an anderer Stelle erwähnt ist die Darstellung der Krankheit etwas überzogen und natürlich ist die Leidensfähigkeit von Johann List und seinen Begleitern, ebenso überzogen, wie ihre Fähigkeiten im Kampf und die ganzen wunderbaren Wendungen und Fähigkeiten, aber: das Buch ist gut, spannend und wer die ersten beiden Teile gelesen hat, will natürlich wissen, was am Ende geschieht. Im Laufe der Trilogie hat sich natürlich das gute Ende abgezeichnet wie in einem amerikanischen B-Movie und gegen Ende "kitscht" es gewaltig, weil sich ja alle Probleme zum Besten wenden, aber was soll's: schön geschrieben ist es allemal. Spannend ist's - was will man mehr?
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am 8. Oktober 2013
Selbstverständlich habe ich auch den dritten Teil in kürzester Zeit verschlungen, auch wenn diesmals schon ein bisschen klar war, worauf alles hinauslaufen wird. Die Rückblenden auf die beiden ersten Bände waren von angenehmer Kürze und haben durchaus auch für Kenner derselben zum Wiederhineinfinden beigetragen. Fast schade, dass es mit den lieb gewonnenen ProtagonistInnen wohl keine Fortsetzung mehr geben wird. Auf jeden Fall freue ich mich aber auf neue Lektüre aus der Feder der beiden Autoren. Denn ihre gleichzeitig packender und historisch interessanter Erzählstil in prägnantem gutem Deutsch fehlt mir schon seit der letzten Zeile!
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am 28. Oktober 2013
Österreich im Jahre 1704, Elisabeth wurde von General Gamelin, einem Sondergesandten der französischen Armee, gefangen genommen und weggebracht. In der Zwischenzeit hat sich Johann auf den Weg gemacht, um seine geliebte Elisabeth aus den Fängen des Franzosen zu befreien und die Ausgestoßenen in Tyrol vor einem Unglück zu bewahren, das ihnen durch einen Abgeordneten aus Rom droht. Viele unerwartete Wendungen machen Morbus Dei: Im Zeichen des Aries bis zum Ende ein spannendes mitreißendes Leseerlebnis, leider der letzte Teil der Morbus Dei Trilogie. Empfehlenswert!!!!
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am 1. Februar 2014
Mein erster Eindruck

Mir fällt sofort auf, dass dieses Cover das Hellste von den drei Ausgaben ist. Auch hier ist zwar ein Mensch mit Umhang abgebildet. Jedoch ist der Hintergrund deutlich heller gehalten und auch die Haut sieht wieder klar aus, ohne die Verästelungen, die die Krankheit bestimmten. Aber wie auf allen Ausgaben hält auch hier derjenige ein Buch in den Händen, mit dem Zeichen des Aries. Somit hofft man schon beim Anblick des Covers, dass der dritte Teil Licht ins Dunkle bringt bzw. die Rettung aller Charaktere.

Das Buch und der Inhalt

Auch hier findet man sofort den Anschluss an die voran gegangen Bücher. Das Buch beginnt mit einem Rezept gegen eine Krankheit.

Elisabeth ist immer noch in Gefangenschaft und soll als Waffe von dem Franzosen Gamelin eingesetzt werden. Er will ihre Krankheit an feindliche Soldaten in Turin übertragen und sie somit Kampfunfähig machen. Elisabeth ist eine ungeheuer starke Frau, besonder für eine Frau zu dieser Zeit. Der Gedanke an Johannes und das ungeborene Kind lässt sie unglaublich viel Energie und Mut aufbringen. Sie ist fest entschlossen, Johannes wieder zu treffen und mit ihm und dem gemeinsamen Kind glücklich leben zu können. Sofern es ihre Krankheit zulässt.
Johannes ist natürlich ihnen auf den Fersen, denn er will seine Liebste retten. Mittlerweile hat er auch erfahren, dass Elisabeth ein Kind von ihm erwartet. Beide sind voller Vorfreude, obwohl sie nicht wissen, ob das Kind die Krankheit tragen wird. Allerdings muss Johannes Umwege machen und kommt dabei auch an den Ort seiner Kindheit, Kloster Altmarienberg, zurück, um Hilfe bezüglich der Krankheit zu finden. Wie diese Hilfe aussieht, wird hier jedoch nicht verraten.
Johannes nimmt jeden Kampf in Kauf, um Elisabeth retten zu können und entwickelt dabei ungeahnte Kräfte.

Der Leser ist voller Spannung bei der Suche dabei, die auch zurück nach Tyrol (man beachte die Schreibweise: Tyrol mit y) führt in das Dorf, in dem alles begann: das Treffen von Johannes und Elisabeth bis hin zu deren Flucht und neue Bekanntschaften mit den Ausgestoßenen, wobei auch hier wieder ein Charakter des ersten Buches, Sophie, einen Part einnimmt.
Auch in diesem Buch nimmt die korrupte, mörderische katholische Kirche wieder starken Einfluss und zeigt deutlich, wie sie an Macht und Geld kommen konnte

Das Buch wandert sprachlich zwischen der Flucht Elisabeths und der Suche Johannes nach ihr hin und her, ohne jedoch jemals dabei langweilig zu sein oder den Faden zu verlieren. Die Spannung ist auch hier enorm hoch und eine Aktion nie vorhersehbar.
Es gibt keinerlei Probleme, dem Vorgang zu folgen und ab und an sorgen auch kleinere Gespräche der Charaktere für Lacherfolge. Aber ebenso spielt sich wieder das Kopfkino ab bei Kämpfen oder traurigen Ereignissen. Der Leser fiebert richtig mit und wird in den Bann von Johannes und Elisabeths Lebensweg gezogen.

Das Ende des Buches werde ich natürlich nicht verraten.

Meine Meinung zu dem Buch bzw. zur Triologie

Der dritte Teil, im Zeichen des Aries, lässt sich genauso gut lesen wie die ersten beiden Ausgaben. Es fehlt nichts an Spannung, Unterhaltung und Gefühlen. Alles ist perfekt abgestimmt und zieht sich wie ein Faden durch das Buch.
Ich habe sonst die Erfahrung gemacht, gerade bei Mehrteilern, dass ich den ein oder anderen Teil schlechter oder besser einstufe. Hier kann ich nur sagen, dass alle drei Ausgaben perfekt geschrieben sind und einen Favoriten habe ich hier nicht gefunden. Die Schreibweise ist hervorragend und auch die eigenen Gedanken von den Charakteren erreichen die Leserschaft vollkommen und setzen damit das Kopfkino in Gang.

Die Beschreibung der Krankheit hinterlässt ein leichtes Gruseln, ohne jedoch abstoßend zu wirken; es hebt lediglich die Spannung. Sie wird schon als grauenvoll dargestellt und zu Anfang denkt man an die Pest. Doch die Pest war zu dieser Zeit schon bekannt und kurz vorher aufgetreten. Somit bleibt auch hier eine Spannung um diese rätselhafte Krankheit, die sich rapide auf unterschiedliche Weise fortsetzt.
Die Liebe zwischen Johannes und Elisabeth zieht sich durch alle drei Bände und zeigt dadurch die Romantik, aber auch die Kraft, die eine Frau zu dieser Zeit schon hatte.

Zur Kirche habe ich mich schon geäußert; gerade im 17./18. Jahrhundert hatte sie viel Macht und dies wird hier mehr als deutlich (negativ für die Kirche gesehen).
Ich habe alle drei Ausgaben regelrecht verschlungen und bin froh, dass ich sie erst jetzt entdeckt habe, da zwischen dem ersten und zweiten Buch fast zwei Jahre bis zur Veröffentlichung lagen. Ich jedoch konnte alle Drei sofort hintereinander lesen.

Es ist geradezu bewundernswert, wenn man berücksichtigt, dass die Menschen damals alle Wege zu Fuß bzw. zu Pferd bewältigen mußten und es natürlich keinerlei technische Möglichkeiten gab, um sich zu informieren. Dennoch gab es durch Mund-zu-Mund Getratschte oft Informationen, um zu erfahren, wohin jemand soeben unterwegs war. Getratscht wurde also immer schon.

Die Leserschaft

Auch wenn der dritte Band nicht ganz so extrem an Brutalität ist, reicht es dennoch aus, zu sagen, dass ich es auch nur Erwachsenen empfehle. Außerdem macht es Sinn, denn es ist der dritte Band, der nur super interessant, wenn man die ersten beiden Ausgaben gelesen hat und somit weiß, worum ist in der Abhandlung geht.

Mein Fazit

Ich habe alle drei Ausgaben verschlungen. Für mich waren sie perfekt: sie waren spannend, berührend und auch informativ. Ich werde sie defintiv nicht von meinem Kindle löschen; sie gehören zu den ebooks, die ich mit Sicherheit nochmals lesen werde nach einer gewissen Zeit. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung, mit ganz vielen Sternen. Wer immer noch unschlüssig ist, kann sich Leseproben auf seinen Kindle schicken lassen oder auch so bei amazon Probelesen gehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
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am 6. Januar 2014
Elisabeth wurde von General Gamelin in einer schwarzen Kutsche entführt und der Preuße verwundet. Johann brennt natürlich darauf Gamelin zu verfolgen und seine Elisabeth aus seinen Fängen zu befreien, doch die Verletzung des Preußen, der um sein Leben ringt, verzögert die Verfolgung um ein paar Tage. Schon bald kann Johann die Verfolgung des Wagentrecks beginnen, doch als sie Gamelin endlich einholen, finden sie nur Tod und Zerstörung vor: Der gesamte Wagentreck wurde vernichtet, die Söldner und die Gefangenen getötet. Es sind keine Überlebenden zu finden, nur Gamelin ist anscheinend entkommen. Johann ist am Boden zerstört und sinnt auf Rache…

„Morbus Dei: Die Ankunft“ war für mich eines der Überraschungsbücher 2010 und ich bin sehr froh, dass auch der zweite Band „Morbus Dei: Inferno“ qualitativ absolut mithalten konnte. Aber was hat der dritte und finale Band „Morbus Dei: Im Zeichen des Aries“ zu bieten? Alles, was auch seine Vorgängerbände zu etwas außergewöhnlichem gemacht hat! Tolle Charaktere, eine interessante, wenn auch dunkle Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts, ein toller Handlungsort (Tyrol) und ein wunderbarer Schreibstil, den ich immer wieder nur loben kann! Dies alles macht die „Morbus Dei“-Trilogie zu einer Reihe, die ich absolut nicht missen möchte! Auch im dritten Teil schreitet die Handlung rasant voran, denn Johann wird immer von etwas getrieben, sei es Sorge oder Rache, was sofortiges Handeln unabdingbar macht. Wir treffen dieses Mal sogar auf italienische Soldaten und aus Feinden werden Freunde.

Der Schreibstil ist für mich eines der Kriterien, das die Bücher zu etwas Besonderem machen. Sie lesen sich nämlich durchweg wie ein total spannender und düsterer Actionfilm. Schnelle Perspektivwechsel wechseln sich mit niveauvollen Dialogen ab, es passiert immer etwas und somit wird es nie langweilig. Ich hatte immer das Gefühl, mich mitten im Geschehen zu befinden. Die Beschreibungen der Personen und der Umgebung waren auch absolut bildlich und zauberten die Bilder vor mein inneres Auge, wie es kaum ein Autor zuvor vermochte.

Die meisten Personen sind aus den Vorgängerbänden schon bekannt. Johann List, unser Hauptprotagonist verwandelt sich im Laufe der Geschichte zu einem Racheengel der nur von dem Gedanken getrieben wird Gamelin zur Strecke zu bringen. Begleitet wird er dabei vom Preußen, drei weiteren Mitstreitern und Leutnant Wolff von der Wiener Rumorwache, der auch hinter Gamelin her ist. Wolff ist ein mutiger und kampferprobter Soldat, der aber auch über eine gehörige Portion Humor verfügt und Johann eine große Unterstützung ist. Gamelin ist das personifizierte Böse, der Elisabeth in seine Klauen bekommen und furchtbares mit ihr vorhat. Aber auch die Ausgestoßenen im abgeschiedenen Tyroler Bergdorf spielen wieder eine große Rolle.

Das Cover ist wieder von Bastian Zach in der Manier der Vorgängerbände gestaltet worden. Dieses Mal steht die dunkle Kapuzengestalt in der Nacht vor einem Hügelpanorama und hält das Buch in seiner Hand. Es sieht sehr düster und mystisch aus. Gefällt mir unheimlich gut!

Fazit: Auch der Abschlussband „Morbus Dei: Im Zeichen den Aries“ von Zach/Bauer hält wieder atemlose Spannung für uns bereit und Ereignisse, die an einem Happy End zweifeln lassen. Insgesamt ist dieser dritte Teil ein toller und würdiger Abschluss einer wirklich außergewöhnlichen Trilogie, die ich allen, die auf historische Spannung mit einer Prise Mystery stehen, wirklich ans Herz legen kann! Ich vergebe sehr gute 4,5 von fünf Sternen!
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am 28. Dezember 2013
Von Pranckh ist tot. Nach der Meuterei gegen den Offiziersstab konnte Johann List die Pläne, einen kompletten Landstrich und seine Bevölkerung zu vernichten, mit Gewalt verhindern, aber der Preis dafür war hoch. Seine Kameraden wurden alle hingerichtet. Alle, bis auf einen. Der "Preuße" entkam damals ebenfalls. Und heute, nach der erneuten Flucht und dem Sieg gegen Pranckh, sind die Kameraden endlich gerächt, doch wieder ist der Preis ein hoher.

Elisabeth Karrer, die Liebe seines Lebens, die er damals in jenem unseligen Dorf kennenlernte, ist entführt worden. Beinahe wäre die gemeinsame Flucht gelungen, doch im letzten Moment wurde sie ihm von den Schergen der Dominikaner entrissen. Ein wahrhaft teuflischer Plan: General La Feuillade marschiert mit den französischen Truppen in Richtung Turin. Die Befestigungen wären nur unter großen Anstrengungen zu überwinden. Elisabeths Krankheit könnte aber eine Eroberung mit anderen Mitteln ermöglichen ...

Heinz Wilhelm Kramer - der "Preuße" - musste, von einer Gewehrkugel schwer verletzt, Elisabeth loslassen. Trotzdem gelang die erneute Flucht, diesmal auf einem Boot. Graf von Bindens Boot legte ab, und Johann, der in die eisigen Fluten der Donau gestürzt war, konnte sich ebenfalls an Bord retten. Wien liegt hinter ihnen, Elisabeth aber scheint verloren zu sein.

Doch zunächst sind andere Probleme zu lösen. Von Binden geht in Deutsch-Altenburg von Bord, um einen Arzt an Bord zu holen. Dieser scheint jedoch ebenso unkonventionell zu praktizieren, wie dem Alkohol sehr zugetan zu sein. Für eine Betäubung fehlen Mittel und die Zeit. Medikus Leonardus zieht es vor, sofort zu handeln. Er schneidet die Wunde am Oberschenkel auf, um die Suche nach der Kugel zu beginnen. Gleichzeitig verlangt er, ein Lamm von einem benachbarten Hof zu besorgen ...

Während nach kurzer Genesung die Pläne geändert werden, schmiedet Elisabeth bereits eigene Fluchtszenarien. Johann erfährt von den dunklen Plänen des französischen Generals. Mit zwei Planwagen und einer Kutsche seien sie unterwegs. Sofort brechen Johann und seine Leute auf, um die Verfolgung über den Semmering, den südlichen Jakobsweg, aufzunehmen ...

Die beiden Vorgänger "Morbus Dei: Die Ankunft" und "Morbus Dei: Inferno" wurden von den Autoren mit einem gleichmäßigen Spannungsbogen bedacht. Sie trieben die Geschichte in bildgewaltigem Tempo voran und ließen Leserinnen und Leser kaum Zeit zum Atmen. Im dritten Teil ziehen die beiden Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer jedoch noch einmal alle Register und erhöhen das Spannungsniveau nochmals. Mit der rasenden Flucht aus Wien beginnend, scheint die Geschichte in mehreren Handlungssträngen immer mehr zu eskalieren. Auf die Spitze treiben sie es, wenn sich die Wege von Johann und Elisabeth auf abenteuerliche Weise kreuzen. Doch dies ist nur einer von vielen Höhepunkten ...

Das Wiedersehen ist in greifbarer Nähe, kommt jedoch nicht zustande. Wieder trennen sich, vor dem Hintergrund des französisch-habsburgischen Machtkampfes zu Beginn des 18. Jahrhunderts, die Wege von Elisabeth und Johann. Neben all den Kriegswirren setzen die Autoren den Fokus auf das Schicksal der beiden Liebenden und ihrer abenteuerlichen, ganz persönlichen Geschichte. Am Ende führen die Wege wieder in jenes Dorf, wo sich die beiden einst kennen und lieben lernten, während sich in Turin ein Showdown der besonderen Art anbahnt ...

Die beiden Autoren bringen das notwendige Handwerkszeug für einen spannungsgeladenen historischen Thriller mit, und in diesem Zusammenhang kann man nur hoffen, dass die Pläne für eine Verfilmung wieder aufgenommen werden. Wenn schon die Bücher kaum aus der Hand gelegt werden können, würde es die Zuschauer in den Kinosälen in die Sitze pressen. Man sollte in diesem Fall kein Popcorn, sondern Beruhigungstabletten bereithalten.

Alles in allem bietet auch der letzte Teil des Dreiteilers spannende Unterhaltung auf hohem Niveau. Ein historisches Drama vor atemberaubender Kulisse. Dunkle Zeiten, beeindruckend in Szene gesetzt!
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am 31. Dezember 2013
Johann hatte von Pranckh im Kampf besiegt und hatte im letzten Augenblick die Zille erreicht. Doch Elisabeth war nicht da. Gamlin hatte sie geschnappt und in seine Kutsche gezogen. Im Moment konnte Johann nichts tun, er fühlte seine Ohnmacht. Der Preuße war schwer verletzt und sie fuhren bis nach Deutsch-Altenburg, wo ein Medikus sich des Preußen annahm und ihm das Leben rettete. Als alle wieder fit waren, gab es für Johann kein Halten mehr, er musste Elisabeth finden. Er konnte sich auf die Freunde, die ihn begleiteten verlassen und traf unterwegs auch noch Pater von Freising, der sich ihm anschloss. Und dieser erklärte ihm, dass es in dem Kloster, in dem Johann aufgewachsen war, ein Rezept für ein Mittel gab, das die Krankheit zumindest lindern konnte. Und Johann machte sich zunächst auf den Weg dahin…
Wird Johann das Mittel finden? Und wird er Elisabeth finden und retten können? Was wird mit den Ausgestoßenen im Dorf, die der Anführer der Schwarzen Garde ‚erlösen‘ soll? Auch hier in diesem Buch gibt es wieder einen Verräter!
In diesem Buch ging es genauso spannend weiter, wie das letzter aufgehört hat. Und auch hier hat es mich etwas gestört, dass die Sprünge von einer Gruppe zur anderen nicht gleich auszumachen waren, was ich ja schon in meiner Rezi zum Vorgängerband Inferno bemängelt hat. Doch trotzdem ließ sich das Buch gut lesen, da ich mich inzwischen daran gewöhnt hatte. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Es hat mich gefesselt von Anfang bis zum Ende und mir sehr gut gefallen.
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am 16. September 2013
Österreich, 1704: Elisabeth befindet sich in den Händen des französischen Generals Gamelin, der mit Hilfe ihrer Krankheit seine dunklen Pläne in die Tat umsetzen möchte. Johann List gibt nicht auf, seine geliebte Elisabeth aus seinen Fängen zu befreien. Gemeinsam mit seinen Freunden nimmt er die Verfolgung auf bis hin zur mächtigen Festung von Turin...

Die Handlung von "Morbus Dei - Im Zeichen des Aries" setzt nahtlos ans das Ende des zweiten Teils "Morbus Dei - Inferno" an. Auch hier setzen die Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer die gelungene Mixtur der Genres fort; ein historischer Roman vermischt Liebe, Drama und Thriller.

Das Österreich jener Zeit hat auch im dritten Band nichts von ihrer Atmosphäre verloren. Man fühlt sich buchstäblich in jene Zeit zurückversetzt. Die Erzählweise bleibt atmosphärisch dicht und spannend, so wie der Leser es bereits aus den vorangegangenen Teilen gewohnt ist.
Man legt das Buch nur ungern zur Seite, wenn man den Weg von Johann oder Elisabeth verfolgt und mitansehen muss, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind.

Ein gelungener und unterhaltsamer Abschluss der Reihe.
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