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Kundenrezensionen

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Erster Eindruck: Aufregung nach einer Fernsehshow

Der 16-jährige Vincent Berger hat ein erfülltes Leben als beliebtes Mitglied eines Münchner Privatgymnasiums, erfolgreicher Teilnehmer an Schwimmwettbewerben und seit neuestem auch mit seiner Freundin Johanna. Als er mit ihr zusammen jedoch im Fernsehen das Foto eines vermissten Jungen sieht, erkennt er sich sofort selbst wieder und hegt einen schrecklichen Verdacht: Haben seine Eltern ihn damals entführt?

Mit „Atemlos“ feiert die Contendo Media- Hörspielreihe „Mord in Serie“ ihr erstes kleines Jubiläum: Es ist die zehnte Folge. Und dort wurde auch gleich eine kleine Neuerung vorgenommen: Es ist die erste Folge mit Erzähler. Das steht der Handlung hier recht gut, der externe Erzähler bringt ein wenig Ruhe in die Handlung. Zumal wirkten die inneren Monologe der Protagonisten, die stattdessen verwendet wurden, manchmal etwas hölzern oder unbeholfen, hier ist nun alles stimmig. Und auch die Story kann sich hören lassen, ist spannend erzählt und wirkt in sich stimmig. Der Anfang ist eher ruhig gehalten und zeigt knapp Vincents Alltag. Nur beim Einstieg in die eigentliche Handlung holpert es ein wenig, dass Johanna gerade am ersten Date bei Vincent zu Hause zuerst den Fernseher anmacht und gerade dann die oben erwähnte Sendung läuft, wirkt doch etwas konstruiert, dies hätte man sicherlich auch etwas subtiler einflechten können. Danach wird die Geschichte jedoch gut erzählt, man kann an Vincents aufkommenden Gefühlschaos teilhaben, und auch die Auflösung der Geschichte erschließt sich nur langsam. Zwar gibt es hier auch diesen einen Aha-Moment, die große Wendung in der Geschichte, diese ist jedoch besser integriert und wirkt nicht s aufgesetzt wie in einigen anderen Folgen. Dafür ist „Atemlos“ nicht so temporeich und bleibt insgesamt ruhiger, was aber durchaus seinen Reiz hat und gut zu dieser Geschichte passt. Und am Ende gibt es dann wieder eine gekonnte Mischung aus dem Abschluss der Story und einer ordentlichen Portion Action. Eine sehr runde und gut erzählte Folge der Serie, die deutlich realistischer wirkt als andere Teile der Reihe.

Patrick Mölleken liefert hier in der Rolle des Vincent Berger eine überzeugende Leistung ab. Er spricht durchgängig glaubwürdig und kann besonders die aus dem Lot geratene Gefühlswelt des jungen Mannes gut darstellen. Luisa Wietzorek steht ihm als Johanna, seiner Freundin, zur Seite und kann ihn gut ergänzen, nimmt sich meist zurück um Mölleken den Vortritt zu lassen, kann sich in den richtigen Momenten aber auch mal in den Vordergrund stellen. Erzähler Uve Teschner kann seine recht kurz gehaltenen Texte locker herüberbringen. Weitere Sprecher sind Tilo Schmitz, Claudia Urbschat-Mingues und Annina Braunmiller.

In Sachen Atmosphäre wird wieder der bewährte Mix aus Musik und Geräuschen eingesetzt, der auch schon in den vorigen neun Folgen genutzt wurde. Die Musik hat dabei stets einen Hang zum Düsteren – insbesondere der am Ende angehangene Bonussong von „dayBehaviour“ – und kann für eine stimmige Atmosphäre sorgen, während die Geräusche gut eingepasst sind und einen lebendigeren Eindruck vermitteln.

Ziemlich schlicht ist wieder das Cover, das hier noch mehr nur andeutet als die vorigen Motive. Zu sehen sind auf tiefschwarzem Hintergrund einige Luftblasen unter Wasser, die in einem dunklen Blau zu leuchten scheinen – sehr ansprechend! Das Innere enthält neben den üblichen Angaben viel Werbung für andere Produktionen von Contendo Media sowie eine kleine Covergalerie zu den bisher erschienen Folgen.

Fazit: Hier wird ein eher ruhiger Thriller erzählt, der sich langsam entwickelt, dafür aber insgesamt recht glaubwürdig ist und die sympathische Figur des 16-jährigen Vincent in den Mittelpunkt stellt. Die eingefügten Szenen, die der Hörer als Wissensvorsprung enthält, können die Spannung weiter anfachen. Und auch das Finale gestaltet sich stimmig und kurzweilig. Ein gelungener Thriller aus der Reihe.
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Mit „Atemlos“ feiert die Hörspielreihe MORD IN SERIE ihr erstes Jubiläum, nämlich die zehnte Folge. Zehnmal bereits hat Markus Topf die Hörer mit originellen, wendungsreichen Audio-Thrillern spannend unterhalten, und bislang ist kein Ende abzusehen, und es sind auch keine Einbußen in Sachen Qualität zu verzeichnen. Im Gegenteil, die vorliegende Episode überzeugt mal wieder mit einem gut durchdachten Plot und einer raffinierten Pointe. Geschickt lotst Topf den Hörer auf die falsche Fährte und schlussendlich kommt es doch anders als erwartet. Zugeben, das Finale ist ein wenig theatralisch inszeniert worden und die Art und Weise wie Vincent von dem Kindesraub erfahren hat, erscheint arg zufällig zu sein, doch unterm Strich überzeugt die Story durch den geschickt konstruierten Spannungsbogen. Gewöhnungsbedürftig ist allein der auktoriale Erzähler, gesprochen von Uve Teschner, der die Handlung ein wenig entschleunigt. Dafür gebührt den Hauptdarstellern Patrick Möllecken (Vincent Berger) und Luisa Wietzorek (Johanna Kamp) ein enormes Lob, denn die Nachwuchssprecher stehen ihren professionellen Kollegen Claudia Urbschat-Mingues, Tilo Schmitz, Annina Braunmiller und Bernd Vollbrecht in Nichts nach.
Auch diese spannende Episode wird durch einen klangvollen Bonustrack gekrönt, gesponsort von der Band dayBehavior.
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am 22. September 2013
Meinung

Vincent Berger ist erschüttert. Zusammen mit seiner Freundin Johanna sieht er eine Fernsehsendung, bei der es um vermisste Personen geht und erkennt sich in einem der Fotos eines seit 14 Jahren vermissten Jungen selbst.
Johanna und Vincent beginnen Fragen zu stellen, aber die Ergebnisse ihrer Recherchen bringen sie in tödliche Gefahr...

Mord in Serie feiert ein kleines Jubiläum, mit Atemlos ist bereits die 10. Folge der erfolgreichen Reihe erschienen.
Die Geschichte beginnt, anders als die voran gegangenen, weniger actionreich, aber nicht minder spannend. Nachdem Vincent erfahren hat, dass er vermutlich nicht der ist, für den er sich seit 14 Jahren gehalten hat, versucht er zusammen mit seiner Freundin Johanna Licht ins Dunkel seiner Vergangenheit zu bringen. Während die beiden Teenager ermitteln und Kontakt zu der Moderatorin der Fernsehsendung aufnehmen, bei der Vincent sich wieder erkannt hat, geraten auch seine Eltern unter Druck. Was verbergen seine Eltern? Und wer ist Vincent wirklich?

Mit Atemlos hat das Team Markus Topf und Christoph Piasecki eine würdige Jubiläumsfolge geliefert. Trotz des ruhigen Beginns ist die Geschichte von Anfang an spannend, überrascht, wie wir es schon von Mord in Serie gewohnt sind mit der ein oder anderen Wendung und steigert sich bis hin zu dem actiongeladen Finale, das dann auch den Titel erklärt und bei dem es einen Kampf auf Leben und Tod gibt.

Wie auch schon bei den vorangegangen Folgen von Mord in Serie ist auch das Sprecherteam von Atemlos hervorragend und hochkarätig besetzt.
Vincent Berger wird von Patrick Mölleken gesprochen, den wir schon aus anderen Produktionen von Contendo Media, u.a. den Team Undercover-Folgen kennen und spricht seine Rolle absolut überzeugend.
Als Eltern von Vincent sind Claudia Urbschat-Mingues und Tilo Schmitz zu hören und den fiesen Bösewicht spricht Johannes Berentz sehr überzeugend.
In weiteren Rollen sind u.a. Uve Teschner, Bernd Vollbrecht und Annina Braunmiller zu hören, deren Darbietung durchweg gelungen ist.

Soundeffekte, Geräuschkulisse und die musikalische Untermalung sind gelungen, nicht übertrieben und unterstreichen die Szenerie perfekt und sind qualitativ hochwertig.

Auf dem Cover ist ein Gesicht unter Wasser mit einigen Luftblasen zu sehen. Der Hintergrund schwarz, das Gesicht in Blautönen gehalten, wirkt es beklemmend und ausdrucksstark.
Die eigentliche Bedeutung des Covers erschließt sich dem Hörer erst mit dem Finale der Geschichte.

Fazit
Spannende Jubiläumsfolge, die auch für Neueinsteiger der Reihe ein Appetitanreger ist und Lust auf mehr macht.
Eine gute Geschichte nebst hochwertiger Produktion und tollem Sprecherteam können überzeugen und warten mit Spannung, schlüssiger Handlung und Action auf. Ein würdiger Thriller aus dem Hause Contendo Media.
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am 26. September 2013
Konnte die Serie mich bisher durch wirklich gut gemachte Geschichten und deren atemlose Inszenierung – „Todgeweiht“ einmal ausgenommen – begeistern, so können auch die gewagtesten Experimentierfreudigkeiten ab und an in einer Implosion enden.

Er ist da: Der Erzähler. Kam MiS bisher sehr gut ohne ihn zurecht, so braucht die Geschichte um den Teenager „Vincent“ scheinbar dieses Hilfsmittel um vom Hörer verstanden zu werden. Mir erschloss sich diese Entscheidung nicht und Uve Teschner vermag genau das, was viele Erzähler in ihren Serien tun: Die Lebendigkeit von Erzählung und Inszenierung zu negieren.

Zwar ist die Geschichte vom Grundtenor her nicht wirklich temporeich und die Vorgänger hatten mehr Atemlosigkeit und Wendungen zu bieten, doch gerade aus diesem Grund wäre es für mich ratsamer gewesen den Erzähler nicht einzusetzen und sich eher auf einen inneren Monolog von „Vincent“ zu verlegen, welcher die Geschehnisse aus seiner Sicht „panisch“ kommentiert – nur so als Idee eines Hörers und nicht Machers.

Ansonsten ist nicht anders – gottseidank. Die Inszenierung von Konrad Dornfels und Christoph Piasecki kann einfach nicht anders als gut zu sein und das muss man ihr auch zum zehnten Mal hoch anrechnen.

Der Sprecherpool bedient sich erneut bekannter Stimmen und Neulingen, welche ihre Begabung erneut unter Beweis stellen können. Patrick Mölleken, welcher schon sehr positiv in „Team Undercover“ aufzufallen weiß, bekommt durch den Einsatz des Erzählers leider nicht die Möglichkeit noch mehr von seinem Talent zu zeigen, als er es eh schon tut. Der oben hypothetisch vorgeschlagene „innere Monolog“ von „Vincent“ wäre die Möglichkeit für ihn gewesen sich mal so richtig auszutoben. Neben ihm agieren Luisa Wietzorek, Annina Braunmiller (als Nicht-Bella), Thilo Schmitz, Claudia Urbschat-Mingues und eine Menge bekannte Namen mehr.

In der Hoffnung, das der Erzähler in den nächsten Folgen Hausverbot bekommt, bekommt diese Folge die mittlere Wertung, denn sie wirkte für mich eher altbacken, wie von anderen Serien gewohnt und lies die innovative Moderne und die frische Aktualität der Vorgänger schmerzlich vermissen...
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am 12. November 2015
Manchmal stolpern sie doch.

Konnte die Serie mich bisher durch wirklich gut gemachte Geschichten und deren atemlose Inszenierung – „Todgeweiht“ einmal ausgenommen – begeistern, so können auch die gewagtesten Experimentierfreudigkeiten ab und an in einer Implosion enden.

Er ist da: Der Erzähler. Kam MiS bisher sehr gut ohne ihn zurecht, so braucht die Geschichte um den Teenager „Vincent“ scheinbar dieses Hilfsmittel um vom Hörer verstanden zu werden. Mir erschloss sich diese Entscheidung nicht und Uve Teschner vermag genau das, was viele Erzähler in ihren Serien tun: Die Lebendigkeit von Erzählung und Inszenierung zu negieren.

Zwar ist die Geschichte vom Grundtenor her nicht wirklich temporeich und die Vorgänger hatten mehr Atemlosigkeit und Wendungen zu bieten, doch gerade aus diesem Grund wäre es für mich ratsamer gewesen den Erzähler nicht einzusetzen und sich eher auf einen inneren Monolog von „Vincent“ zu verlegen, welcher die Geschehnisse aus seiner Sicht „panisch“ kommentiert – nur so als Idee eines Hörers und nicht Machers.

Ansonsten ist nicht anders – gottseidank. Die Inszenierung von Konrad Dornfels und Christoph Piasecki kann einfach nicht anders als gut zu sein und das muss man ihr auch zum zehnten Mal hoch anrechnen.

Der Sprecherpool bedient sich erneut bekannter Stimmen und Neulingen, welche ihre Begabung erneut unter Beweis stellen können. Patrick Mölleken, welcher schon sehr positiv in „Team Undercover“ aufzufallen weiß, bekommt durch den Einsatz des Erzählers leider nicht die Möglichkeit noch mehr von seinem Talent zu zeigen, als er es eh schon tut. Der oben hypothetisch vorgeschlagene „innere Monolog“ von „Vincent“ wäre die Möglichkeit für ihn gewesen sich mal so richtig auszutoben. Neben ihm agieren Luisa Wietzorek, Annina Braunmiller (als Nicht-Bella), Thilo Schmitz, Claudia Urbschat-Mingues und eine Menge bekannte Namen mehr.

In der Hoffnung, das der Erzähler in den nächsten Folgen Hausverbot bekommt, bekommt diese Folge die nicht-fünf-sterne Wertung, denn sie wirkte für mich eher altbacken, wie von anderen Serien gewohnt und lies die innovative Moderne und die frische Aktualität der Vorgänger schmerzlich vermissen...
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Erster Eindruck: Aufregung nach einer Fernsehshow

Der 16-jährige Vincent Berger hat ein erfülltes Leben als beliebtes Mitglied eines Münchner Privatgymnasiums, erfolgreicher Teilnehmer an Schwimmwettbewerben und seit neuestem auch mit seiner Freundin Johanna. Als er mit ihr zusammen jedoch im Fernsehen das Foto eines vermissten Jungen sieht, erkennt er sich sofort selbst wieder und hegt einen schrecklichen Verdacht: Haben seine Eltern ihn damals entführt?

Mit „Atemlos“ feiert die Contendo Media- Hörspielreihe „Mord in Serie“ ihr erstes kleines Jubiläum: Es ist die zehnte Folge. Und dort wurde auch gleich eine kleine Neuerung vorgenommen: Es ist die erste Folge mit Erzähler. Das steht der Handlung hier recht gut, der externe Erzähler bringt ein wenig Ruhe in die Handlung. Zumal wirkten die inneren Monologe der Protagonisten, die stattdessen verwendet wurden, manchmal etwas hölzern oder unbeholfen, hier ist nun alles stimmig. Und auch die Story kann sich hören lassen, ist spannend erzählt und wirkt in sich stimmig. Der Anfang ist eher ruhig gehalten und zeigt knapp Vincents Alltag. Nur beim Einstieg in die eigentliche Handlung holpert es ein wenig, dass Johanna gerade am ersten Date bei Vincent zu Hause zuerst den Fernseher anmacht und gerade dann die oben erwähnte Sendung läuft, wirkt doch etwas konstruiert, dies hätte man sicherlich auch etwas subtiler einflechten können. Danach wird die Geschichte jedoch gut erzählt, man kann an Vincents aufkommenden Gefühlschaos teilhaben, und auch die Auflösung der Geschichte erschließt sich nur langsam. Zwar gibt es hier auch diesen einen Aha-Moment, die große Wendung in der Geschichte, diese ist jedoch besser integriert und wirkt nicht s aufgesetzt wie in einigen anderen Folgen. Dafür ist „Atemlos“ nicht so temporeich und bleibt insgesamt ruhiger, was aber durchaus seinen Reiz hat und gut zu dieser Geschichte passt. Und am Ende gibt es dann wieder eine gekonnte Mischung aus dem Abschluss der Story und einer ordentlichen Portion Action. Eine sehr runde und gut erzählte Folge der Serie, die deutlich realistischer wirkt als andere Teile der Reihe.

Patrick Mölleken liefert hier in der Rolle des Vincent Berger eine überzeugende Leistung ab. Er spricht durchgängig glaubwürdig und kann besonders die aus dem Lot geratene Gefühlswelt des jungen Mannes gut darstellen. Luisa Wietzorek steht ihm als Johanna, seiner Freundin, zur Seite und kann ihn gut ergänzen, nimmt sich meist zurück um Mölleken den Vortritt zu lassen, kann sich in den richtigen Momenten aber auch mal in den Vordergrund stellen. Erzähler Uve Teschner kann seine recht kurz gehaltenen Texte locker herüberbringen. Weitere Sprecher sind Tilo Schmitz, Claudia Urbschat-Mingues und Annina Braunmiller.

In Sachen Atmosphäre wird wieder der bewährte Mix aus Musik und Geräuschen eingesetzt, der auch schon in den vorigen neun Folgen genutzt wurde. Die Musik hat dabei stets einen Hang zum Düsteren – insbesondere der am Ende angehangene Bonussong von „dayBehaviour“ – und kann für eine stimmige Atmosphäre sorgen, während die Geräusche gut eingepasst sind und einen lebendigeren Eindruck vermitteln.

Ziemlich schlicht ist wieder das Cover, das hier noch mehr nur andeutet als die vorigen Motive. Zu sehen sind auf tiefschwarzem Hintergrund einige Luftblasen unter Wasser, die in einem dunklen Blau zu leuchten scheinen – sehr ansprechend! Das Innere enthält neben den üblichen Angaben viel Werbung für andere Produktionen von Contendo Media sowie eine kleine Covergalerie zu den bisher erschienen Folgen.

Fazit: Hier wird ein eher ruhiger Thriller erzählt, der sich langsam entwickelt, dafür aber insgesamt recht glaubwürdig ist und die sympathische Figur des 16-jährigen Vincent in den Mittelpunkt stellt. Die eingefügten Szenen, die der Hörer als Wissensvorsprung enthält, können die Spannung weiter anfachen. Und auch das Finale gestaltet sich stimmig und kurzweilig. Ein gelungener Thriller aus der Reihe.
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am 3. Oktober 2013
(Diese Rezi enthält SPOILER!!!)

"Atemlos" handelt von dem jungen Vincent, der durch Zufall auf Ungereimtheiten in seiner eigenen Vergangenheit stößt. Seine Nachforschungen bezüglich seiner Kindheit bringen ihn jedoch sehr bald in Lebensgefahr....

Diese Episode von "Mord in Serie" beginnt wie üblich zunächst recht ruhig, steigert sich aber mit jeder vergangenen Hörminute. Zwar ist diese Folge nicht ganz so temporeich, wie so mancher Vorgänger, dies muss letztlich aber kein Nachteil sein. Die Geschehnisse wirken zunächst plausibel und nachvollziehbar. Störend empfand ich dann das Ende, bei dem letztlich die Bedeutung des Titels "Atemlos" offenbart wird, allerdings zeigt sich Vincent für meinen Geschmack dann doch zu heldenhaft, die Action-Elemente wirken für den (im Vergleich zu anderen Folgen) ruhigeren Hörspielverlauf am Ende dann doch zu überladen. Ein Jugendlicher, der einen Auftragskiller erledigt, zugleich den Vater rettet und dann noch seine Freundin ins Leben zurückholt ... na ja ... da hat man dann doch ein wenig zu dick aufgetragen. Weniger ist manchmal einfach mehr!

Die SprecherInnen können überzeugen, die Musik zwischen den Szenen wirkt etappenweise etwas in die Länge gezogen. Erstmals tritt in dieser Hörspielreihe ein Erzähler auf, der das Publikum durch die Handlung führt. Das empfindet man als geübte/r MIS-HörerIn möglicherweise als ungewohnt. Wegen der Unterwasser-Szene hielt man einen solchen wohl für notwendig, da man nicht auf einen inneren Monolog des Protagonisten zurückgreifen wollte. Ich selbst empfand die Erzählinstanz aber nicht als störend.

Fazit: Ein Hörspiel für Zwischendurch, mit Sicherheit kein Highlight in der Sammlung, für Leute, die kurzweilige Unterhaltung suchen, ist es aber durchaus empfehlenswert. Wer es nicht hört, hat aber auch nichts verpasst.
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am 14. September 2013
Sollten die beiden Menschen, die er für seine Eltern hielt, etwa seine Entführer sein? Zusammen mit Johanna macht sich Vincent auf die Suche nach der Wahrheit - und begibt sich dadurch in Gefahr.

Mord in Serie geht zur Abwechslung mal etwas ruhigere Wege. Dieser kleine Umschwung tut der Serie übrigens sehr gut. So beginnt die Geschichte ganz seicht. Zunächst muss Vincent erfahren, dass er ein ganz anderer ist, als derjenige für den er sich seit Jahren hält. Das löst eine Detektivarbeit aus, die sich spannend gestaltet. Auf der anderen Seite geraten die Eltern des Jungen in einen Verdacht, der dem Hörer zunächst klar macht, wer hier Gut und Böse ist. Doch MiS wäre nicht MiS wenn sich die Handlung sich nicht noch um 360 Grad wenden würde. Als erprobter MiS-Hörer weiß man das und rechnet auch damit. Insofern sind das Ende und die Auflösung nicht völlig überraschend.

Action gibt es allerdings doch. Am Schluss liefern sich die Protagonisten einen Kampf auf Leben und Tod mit dem Bösen. Und dann weiß man auch was der Titel "Atemlos" zu bedeuten hat. Spannend diesmal und erfrischend anders. Die besagte Schlussszene ist mir dann aber doch ein bisschen zu dick aufgetragen.

Vincent Berger wird von Patrick Mölleken gesprochen. Mittlerweile ein Allrounder für derartige Rollen. Ich finde er kann wesentlich mehr und könnte auch mal andere Rollen bekleiden. Claudia Urbschat-Mingues überzeugt genau wie Tilo Schmitz als zunächst bösartiges Ehepaar was irgendwas verheimlicht.
Johannes Berentz ist ein typischer Reißbrett-Bösewicht mit fiesen Lachen. Mehr gab die Figur offenbar nicht her.

Musik und Effekte sind auf die Geschichte abgestimmt und liefern den idealen Hintergrund. Das Cover mutet zunächst nicht so recht passend zum Inhalt an - doch wer die Geschichte zu Ende gehört hat, wir dieses ebenso wie den Titel zuordnen können.

Fazit: Teils langsam aufbauende Spannung mit Detektivspaß, teil dann aber doch actionbeladen. So ganz ohne geht es wohl doch nicht.
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Das Leben des 16-jährigen Vincent Berger wird komplett auf den Kopf gestellt, als er mit seiner Freundin Johanna in einer TV-Sendung über vermisste Personen sein Foto entdeckt. Vincent beginnt, sein bisheriges Leben in Zweifel zu ziehen. Sind seine Eltern wirklich die Personen, für die sie sich ausgeben? Vincent begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und wendet sich an die Fernsehjournalistin Amélie Lissek. Er ahnt nicht, dass er sich, Johanna und seine ganze Familie in große Gefahr bringt.

ATEMLOS ist die zehnte Folge der Thrillerserie „Mord in Serie“. Gerade zu Anfang der Geschichte habe ich einige Male gestutzt, denn wirklich neu ist die Story nicht. Vielmehr weist sie große Parallelen zum amerikanischen Action-Thriller ABDUCATION auf, der in Deutschland unter dem Titel ATEMLOS - GEFÄHRLICHE WAHRHEIT im Kino lief. Hier wird ein Schüler über eine Website, die vermisste Kinder sucht, auf sich aufmerksam. Im weiteren Verlauf entwickelt sich das Script von Markus Topf in eine andere Richtung, ohne dabei aber wirklich eine Überraschung zu bieten. Erfahrene Krimi- und Thrillerfans ahnen sehr schnell, wie die Auflösung ist.

Das das Hörspiel trotzdem recht unterhaltsam ist, verdankt man sicher den guten Sprechern, welche die Figuren hervorragend zum Leben erwecken. So agieren neben Uve Teschner als Erzähler unter anderem Patrick Mölleken (Vincent Berger), Luisa Wietzorek (Johanna Kamp), Timo Schmitz (Erik Berger), Claudia Ubschat-Mingues (Maria Berger), Johannes Berner (Ricardo Costa) oder Annina Braumiller (Amélie Lissek).

ATEMLOS hat durchaus seine spannenden Momente, auch wenn die Story für meinen Geschmack recht vorhersehbar ist. Dank der guten Inszenierung und der ausgezeichneten Sprecher gibt es aber gut eine Stunde recht solide Thrillerunterhaltung.
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