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Kundenrezensionen

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am 11. November 2013
Leider hat dieses Album im Gegensatz zum ersten etwas nachgelassen. Es fängt zwar gut an, doch in der zweiten Hälfte verliert es sich etwas im Einheitsbrei. Lediglich der letzte Song "Ich gebe auf mein Licht" spricht dann wieder an. Für die Texte und dafür, dass es Thees ist, gibt es dann aber doch die vier Sterne.
Besondere Empfehlungen:
Zugvögel
Es brennt
Ich gebe auf mein Licht
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am 9. April 2015
Ich habe überlegt, ob ich 4 Sterne geben soll. Ich persönlich finde das Album nicht ganz so stark wie das erste von Thees Uhlmann. Aber verglichen mit anderen Alben sind das immer noch glatte 5 Sterne. Super Album, kann man zu jeder Zeit hören.
Daher meine Empfehlung:
1. Dieses Album kaufen!
2. Falls noch nicht geschehen: Auch das erste Album von Thees Uhlmann kaufen!
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am 13. Dezember 2013
... geht die musikalische Reise von Thees Uhlmann. Während Uhlmann auf seinem Debutalbum als Opener die Lachse ziehen ließ, lässt er auf #2 die Vögel in den Süden fliegen. Ganz sicher kein Zufall. Zudem, für mich als Rezensenten, auch ein passender Einstieg, denn: Ich halte #2 weder für einen musikalischen Vor- noch Rückschritt für Uhlmann. Der Norddeutsche Junge, der mittlerweile in Berlin lebt, hat schon einiges in seinem Musikerleben auf die Beine gestellt. Er war das Herz der wunderbaren Tomte und sein Label Hotel Van Cleef halte ich noch immer für eine der besten deuschen Plattenschmieden überhaupt. Jetzt ist Uhlmann allein unterwegs. Seine Konzerte sind begehrt, da zeigt Uhlmann, dass er eine echte "Live-Rampensau- ist. Jeder Euro für die Eintrittskarte ist dabei sehr gut angelegtes Geld. Auf den Studioalben kommt "dieser Thees Uhlmann" nicht ganz so gut rüber, aber die 11 Songs auf #2 sind gute deutsche Poprockmusik, die ordentlich produziert wurde und ein paar Höhen aber auch Tiefen aufweisen.

Das Album startet mit den Zugvögeln. Ein Synonym für den Aufbruch. Musikalisch wie im Leben. Es folgen -Die Bomben meiner Stadt-, das fast schon ein bisschen wie Neue Deutsche Welle klingt. -Im Sommer nach dem Krieg- punktet mit Uhlmanns Stärke: Minimale Instrumentierung mit starkem Text. Ein Klavier und ein starker Rhytmus tragen -Es brennt- vom Anfang zum Ende. Die Single-Auskopplung -Am 07. März- ist schlichtweg geile, deutsche Musik. Mit Abstand mein Lieblingssong auf #2 ist -Der Fluss und das Meer-. Ja; genau so hätte ich das gern. -Weiße Knöchel- schnappt sich textlich ein Thema, das ich so noch nie in einem deutschen Songtext gehört habe. Für den -Trommlermann- hat Thees Uhlmann ganz sicher Anleihen bei Seeed genommen. Ausdrucksstark kommt -Zerschmettert in Stücke- daher. Ein pathetisch schönes Lied. Das kleine, aber feine -Kaffee & Wein- gefällt mir ebenfalls sehr gut. Der Rausschmeißer -Ich gebe auf mein Licht-, angelehnt an das schöne Laterne-Lied, beendet eine CD, in die man sich erst einhören muss. Sie ist ganz sicher nicht die geniale Weiterentwicklung des Debutalbums, aber auch kein Abdriften ins musikalische Nichts. Im Gegenteil: Ich finde, Uhlmann hat das Niveau gehalten. #2 wird seine Fans finden und Uhlmanns Fangemeinde dürfte sich nach und nach erhöhen. Schauen wir mal...
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am 10. Dezember 2013
Grandiose Platte von dem grandiosesten Thees! Wenn ein von mir geschätzter Künstler oder eine von mir geschätzte Künstlerin 1. was allein versucht (Bandextern quasi), dann ist das schon mal aufregend, und wenn er oder sie es dann 2. einfach nochmal macht! dann mischen sich immer die Gefühle der freudigen, euphorischen, entzückten Erwartung und der Angst davor enttäuscht zu werden in mir. Im Falle Thees überwiegen glücklicherweise jedes Mal Freude, Entzücken und Euphorie. Auch dieses Mal. Die Platte brennt, Thees brennt, Bremen brannte, ich brenne, alle brennen.
Thees erzählt Geschichten, malt Bilder, befiehlt zu tanzen, zu singen und zu springen. Wenn ich Thees' Songs höre, bin ich hinterher immer ein bisschen glücklicher als vorher und das ist was ganz schön Gutes! Und nun erwarte ich freudig #3 und natürlich das Hurricane 2014!
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TOP 500 REZENSENTam 30. September 2013
Hat Thees Uhlmann Twitter für sich entdeckt? Das war mein erster Gedanke, als ich den Titel seines zweiten Solo – Albums erstmals gelesen habe.

#2 – nur zwei Zeichen braucht der ehemalige Frontmann der Band Tomte, der seit zwei Jahren die Solo-Pfade erfolgreich beschreitet, um einen Titel für sein neuestes Werk zu finden.

Sein erstes Album Thees Uhlmann ist innerhalb kürzester Zeit zu meinen Lieblings-Alben avanciert und hat auch heute noch einen festen Platz in meinen Playlists. Ob es Uhlmann gelungen ist, den Erfolg aus dem Jahr 2011 zu wiederholen?

Auf diese Frage kann ich mit einem eindeutigen und klaren Jein antworten. Denn #2 hat einige verdammt gute Stücke, allerdings auch einige Tracks, auf die ich gern verzichtet hätte, da die Songs so belanglos und ideenlos klingen.

Eine Stärke des Mannes aus Hemmoor ist seit jeher das Songwriting. Die Macht und Kraft der Worte und aneinandergereihten Sätze verstehen nur wenige Künstler so gut wie Thees Uhlmann.

Insbesondere in dieser Hinsicht enttäuscht #2 nicht. Die Themen der Lieder sind so vielfältig wie auch vielschichtig und bringen auf den ersten Blick krude klingende Konstruktionen und Wortpaare wie Kaffee & Wein, Weisse Knöchel und Ich gebe auf mein Licht als Songtitel hervor.

Auch musikalisch kann die zweite Solo-Platte überzeugen. Kräftige Musikstücke (wie die erste Single-Auskopplung Am 07. März (Hörprobe), Es brennt (Hörprobe) und der Opener Zugvögel) wechseln sich mit ruhigen Rhythmen wie Im Sommer nach dem Krieg (im übrigen textlich mein absoluter Lieblingslied und ein klarer Anspieltipp!) und Der Fluss und das Meer ab.

Wer es melancholisch mag, wird große Freude an Zerschmettert in Stücke (Im Frieden der Nacht) (Hörprobe) haben. Ein wunderbarer Song, der wie ganz wenige Tracks traurige Stimmung und Melancholie transportieren kann.

Allerdings gibt es auch Lieder wie Die Bomben meiner Stadt, deren tieferer Sinn sich mir nicht erschließt und die einfach textlich daneben sind. Zuerst dachte ich gleiches auch von “Kaffee & Wein”, doch melodisch fesselt mich dieses Stück nach mehrmaligem Hören auf eine ganz unbekannte Weise.

Doch davon abgesehen ist #2 von Thees Uhlmann ein tolles Album, das zwar nicht an das Erstlingswerk heranreicht, aber viele Tracks mit Potenzial und Ohrwurm-Charakter bietet.
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am 26. September 2013
Eines Vorweg: Eigentlich macht Thees Uhlmann alles richtig und liefert einfach fast das selbe ab, was er schon mit dem
Debut-Album tat. Das ist gut. Es ist ein feines Pop-Album mit anstaendiger Produktion und catchy Songwriting. Letzteres
koennte allerdings zum Problem werden, denn von Zucker ist man schnell satt. Es kommt also ganz darauf an, was Thees Uhlmann
fuer einen Anspruch an seine Solo-Musik hat. Ich moechte vor allem einmal genauer auf das Songwriting eingehen. Kurz machen
kann man es mit dem `Reim dich auf Brot oder ich schlag dich tot`-Schema, hier wurde jede Zeile nochmal genau mit dem
2rhyme.ch-Tool bearbeitet auf dass es auch passt, Silbenrhythmus ist auch fehlerfrei, aber das waere auch bitter wenn ein
Mann, der seit ueber 20 Jahren Mucke macht, nicht einmal schnell einen Schlagertext runterreissen koennte.
Die Musik selbst bedient sich angesagten Mustern: Vier bis Fuenf aufgehende Akkorde (Vers in Dur, Refrain in Mol und umgekehrt),Streicher aus Pro-Tools und Cubase, so poppige, tragende Choere wie man sie seit ca. 2-3 Jahren aus der Werbung kennt, keine sperrige Half-Time Bridge oder andere Dissonanzen - Pop-Album Konzept eben, das soll ja nicht wehtun sondern entertainen. Nochmal schnell zu den Texten zurueck: Mit einem Auflist-Song wie "Am 7.Maerz", der fantastisch ist, war der Mann schon ziemlich faul, es muss sich, wie bereits erwaehnt, halt eben reimen und irgendwie verwustet man schon
die Wikipedia-Eintraege die man zu diesem Datum findet und baut zur richtigen, rhythmischen Betonung Fuellwoerter ein (...spielten "wirklich irgendwann mal" Tennis - tut man das heute denn nicht mehr?). Im Endeffekt ist es thematisch der selbe Song wie der mit den Lachsen vom ersten Album (Nostalgie/Melancholie, frueher war alles so ein bisschen besser auch wenn es heute nicht unbedingt bes******* ist). Den Song mit dem SPD-Politiker mag ich eigentlich schon, nur wird in diesem Moment klar: Deutsche Themen sind eben nicht so cool wie amerikanische - Singt Bruce Springsteen ueber amerikanische Politik, klingt das eben nach Bruce Springsteen, es klingt richtig. Thematisiert
ein deutscher Songwriter innerpolitische Themen, klingt es eben nach den Prinzen. Oder Klaus Lage. Oder von mir aus auch nach PUR. Das ist nicht schlimm, ueberhaupt nicht. Es ist eben einfach und man darf sich nicht beschweren wenn Thees Uhlmann irgendwann nicht mehr der Soundtrack fuer Chucks-tragende, frisch verliebte Jack Wolfskin-Yuppie-Paerchen ist, sondern auch mal die Hausfrauen-/maenner Szene bedient und vielleicht sogar bald laut zur Kehrwoche durch's Treppenhaus schallt.
Ein persoenliches Problem: Bei sperrigen, deutschen Texten wie der Mann das eben frueher bei Tomte gemacht hat, habe ich immer das Gefuehl gehabt, der Typ besitzt auf jeden Fall die noetige Portion Selbstironie, was er dann bspw. mit seinem Auftritt in der Radiosendung von Jan Boehmermann und Olli Schulz zur Promo-Tour dieses Albums vollkommen torpedierte. Da nahm er sich selbst und sein Produkt zweifellos zu ernst.
Fazit: "Nummer 2" oder "Hashtag Zwei" oder so von Thees Uhlmann ist ein sehr gutes Pop-Album mit eingaengigen Songs, keinen Experimenten und musikalisch sowie textlich leider nicht vom Nachhaltigkeits-Engel gekuesst, was heisst: In fuenf Jahren legen wir beim Griff in die Plattenkiste dann eher wieder die
"Kill 'em all" auf. Weil zeitlos.
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am 27. September 2013
Hab mich wirklich sehr auf das 2. Album gefreut, jedoch muss ich jetzt nach
gut einem Monat sagen, das dieses Album leider eine große Enttäuschung ist.
Die Songs sind zum größten Teil schwermütiger und lassen die Leichtigkeit
des ersten Albums vermissen. Auch textlich finde ich zu den meisten Songs
keinen Zugang. Schade!

PS: Zerschmettert in Stücke (Im Frieden der Nacht) ist für mich der beste
Song auf dem Album.
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am 17. September 2013
Ich spüre nichts, wenn Thees singt. Eintönige Melodien treffen sich mit leeren Texten. Bei mir geht da gar nix ins Ohr oder Herz. Schade, hatte gehofft, dass sein zweites Soloalbum besser wird. Einzig die Spielerei mit "Gebe auf mein Licht" in Anlehnung an den Laternenumzugsklassiker lassen mich diese Album ein zweites Mal einlegen (natürlich nur für eben jenes Lied). Dann wars das und das Warten auf ein neues KANTE-Album geht weiter...
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am 30. August 2013
Seit Wochen lese ich bei Facebook Thees Uhlmanns "Runter zum Album"-Posts und warte seit Monaten auf das Erscheinen von #2. Das muss Amazon gewusst haben - denn bei mir lag das Album schon gestern im Briefkasten.
Ich möchte diese Rezension direkt mit einem Fazit beginnen; wer möchte, kann den Rest noch lesen, wer nicht möchte, kennt das Fazit. Und das Fazit ist: #2 von Thees Uhlmann ist ein Album, indem Geschichten aus dem Alltag und dem Leben brillant dargestellt werden. Dieses wunderbare Album ist ein Muss für jeden, der deutsche Indie-Rock-Musik mag, nein, für jeden, der deutsche Musik mag. Also: kauft es, hört es, lernt davon!

Jetzt folgt der Teil für die, die weiterlesen wollen - und zwar die Einzelkritik zu den verschiedenen Songs, welche jedoch recht kurz ausfällt - ich gebe nur kurz meine Meinung ab, danach bin ich auch direkt wieder weg.

Das Album beginnt mit dem traumhaften Zugvögel: ein sehr geeigneter Opener; es entsteht direkt diese besondere Stimmung, dieses Kribbeln im Körper - man muss weiterhören, ist fasziniert von dem, was Uhlmann da macht. Man merkt sofort: das ist etwas Neues, etwas Anderes - und man wird in den Bann gezogen. Die Aufgabe, die ein Opener hat, erfüllt dieser Song also ganz bestimmt. Textlich wie musikalisch gut ausgebaut!

Es geht weiter mit Die Bomben Meiner Stadt: Wenn es nach mir geht, hätte man sich diesen Song sparen können. Er ist vor der Album-Veröffentlichung erschienen, man kannte ihn also schon. Was genau Uhlmann mir mit diesem Song sagen möchte, weiß ich nicht. Was wirklich schade ist, denn: textlich ist der Song gar nicht mal so schlecht. Meiner Meinung nach der einzige wirkliche Makel am ganzen Album - schade, aber wenigstens wird es danach noch besser! Und: Die Bomben Meiner Stadt ist immer noch hörbar, so ist es nicht, mich nervt es nur.

Im Sommer Nach Dem Krieg: Hier gibt es wieder einen typischen Uhlmann - und etwas Neues. Ein eigentlich etwas ruhigerer Song, welcher einen dennoch voll und ganz mit ins Geschehen zieht. Diesen Song kann man auf jeden Fall immer und immer wieder hören - und es wird wohl nie langweilig werden. Grundsolide und überzeugend: gut gemacht!

Es Brennt: Mein persönlicher Lieblings-Song vom Album! "Du warst allein / & ich hab' dich bewacht / Ich halt' die Wölfe fern in der Nacht" - ein schöner Song, mit einer wunderbaren musikalischen Ausgestaltung und einem tollen Text. Dieser Song hat mich vom ersten Anschlag an in seinen Bann gezogen - genau deswegen möchte ich Thees Uhlmann hören, genau das erwarte ich von ihm und dieser Musik - Es Brennt hat mir gezeigt, dass auch dieses Album dieses Potential hat; die Stimmung, die Atmosphäre ist großartig - unbedingt anhören, ein ganz wichtiger und exzellenter Song!

Am 07. März: Ein zukünftiger Klassiker. Auch dieser Song ist vorab erschienen, sogar mit Video. Mir gefällt er gut, weil ich die Idee echt pfiffig finde: Ein Datum wählen, dann alle möglichen Ereignisse heraussuchen und Verknüpfungen erstellen - gut gemacht, gar keine Frage. "Das Telefon hat Graham Bell heute patentiert / Ich sollte mich mal wieder melden, es ist einiges passiert" - ein Stimmungslied, einfach verdammt gut gemacht. Man tanzt schon mit, wenn man nur im Bett liegt, und sowas braucht man!

Der Fluss & Das Meer: Ein ruhigerer Song, melancholischer Text - eine abgedumpfte Stimmung entsteht beim Hören. Man achtet auf jedes Wort, so langsam kommt es daher. Und dann, dann setzt der Refrain ein - man zuckt erleichtert zusammen, bis dann die zweite Strophe wieder die Stimmung abklingen lässt. Ein ganz toller Text, ein ganz toller Song. Meiner Meinung nach einer der besten Songs des Albums - gerade wegen der ruhigeren Atmosphäre gibt es dem Album etwas.

Es geht weiter mit Weiße Knöchel: Neben Es Brennt mein Lieblings-#2-Song! Uhlmann besingt hier das Leben eines frustrierten, erschöpften SPD-Mitgliedes - wobei es kein politischer Song ist, ich denke eher, dass es gerade so gepasst hast. "Ich hab' alles versucht, aber es geht nicht mehr" - die weißen Knöchel schmerzen, die Blumen verwelken und er ist allein, nur der Irre in der Stadt redet mit ihm, der reichste Mann der Stadt bemitleidet ihn - keine Zukunft, keine Perspektive. Ganz, ganz großartiger Song, wirklich großartig!

Trommlermann: Erinnert, gerade zu Beginn, an einen Song vom ersten Album - einige Unkenrufe werden jetzt bestimmt wieder rufen, "Na, der Uhlmann hat sich aber auch nicht weiterentwickelt", aber das ist vollkommen egal: Uhlmann ging es nicht darum, sich neu zu entdecken oder weiterzuentwickeln. Der Song ist gut, ein Ohrwurm, man hört ihn gerne, ohne so wirklich zu verstehen, worum es nun genau geht. Aber verstehen tut ihn jeder!

Zerschnitten In Stücke (Im Frieden Der Nacht): Der ruhigste Song der Platte, vielleicht der ruhigste Song, den Uhlmann je gemacht hat - am Anfang war er mir persönlich zu ruhig, weil er so unscheinbar daherkommt, aber beim zweiten, dritten Mal verliebt man sich. Ein sehr bedachter Text, eine neue musikalische Ausgestaltung - das relativ reife Alter des Thees Uhlmanns spricht aus diesem Album. Und er darf gerne weiterreden. "'Mein letzter Wille - Idylle', sagte Falco einmal / Wien ist alles & der Kaiser ist nichts".

Weiter geht's mit Kaffe & Wein: Nein, keine Einladung, aber ein toller Song. "Kannst nicht bleiben / musst immer reisen / Wir haben einen exzellenten Ruf zu verlieren in schlechten Kreisen" - wenn der Text stimmt, dann stimmt bei Uhlmann auch die Musik. Wie auch hier. Ein wirklich toller Song mit Ohrwurm-Charakter, dennoch vollkommen durchdacht und ausgestaltet. Übrigens auch ein ruhiger Song; die Melodie bleibt durchgehend gleich, nur die Stimme Uhlmanns sorgt für die nötige Stimmung. So macht man Musik!

Ich Gebe Auf, Mein Licht: Mit diesem Song endet das Album; noch einmal wird es stimmungsvoll - der Indie-Rock-Künstler zeigt noch einmal, warum die Fans so lange auf das Album warten. Süßer Text, schöner Refrain, die Musik passt auch - ein guter Song, ohne Wenn und Aber.

Die Deluxe-Edition beinhaltet zudem eine tolle DVD und eine Live-CD mit Songs vom ersten Album - lohnt sich also auf jeden Fall auch zu kaufen! Dann gibt es auch noch ein Rubbellos zu jedem Album (jedenfalls der Deluxe-Edition). Da kann man dann zum Beispiel eine von Uhlmann handsignierte Gitarre, ein T-Shirt, eine CD oder lebenslang freien Eintritt bei allen Uhlmann-Konzerten gewinnen - ich habe leider gar nichts gewonnen; alleine dafür: 0 Sterne. Aber nun, gut, ich habe das Album gestern und heute dennoch gefühlte 20 Mal gehört und diese Rezension geschrieben. Am Ende bleibt schlicht zu sagen: Uhlmann hat sich nicht vollkommen neu entwickelt, es ist kein vollkommen neues Album geworden - aber: Uhlmann hat Mut bewiesen, einige Neuigkeiten mit ins Album gepackt und den Fans große Freude bereitet. Alle, die noch keine Fans sind und dieses Album hören, werden spätestens danach Fan sein - überhaupt keine Frage: Thees Uhlmann ist einer der besten deutschen Rock-Musiker, diese Würdigung hat er verdient. Also: Kauft das Album, hört es, versteht es und lernt davon! Volle fünf Sterne für diese großartige Leistung! Wenn jetzt noch einmal jemand sagt: "Deutsche Musik ist nicht so gut; die deutsche Sprache kann man nicht singen", dann empfehle ich #2 und sage: "Doch, das ist alles sehr wohl möglich". Deutschland hat tolle Musik, Thees Uhlmann ist definitiv einer davon!
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am 24. Dezember 2013
Bin seit kurzem Thees Uhlmann Fan. Einmal live gesehen und schon wieder Karten für nächstes Jahr.
Die neue #2 ist klasse, tolle Texte, schöne Lieder. Und die zweite CD mit der Liveaufnahme in der Großen Freiheit in Hamburg ist einfach nur authentisch und gut gemischt.
Viel Spaß beim Kaufen!
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