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am 25. August 2015
Ein Buch ist es eigentlich nicht, dafür ist es viel zu kurz. Es ist eine Essay, eine Abhandlung mit Gedanken, Anmerkungen und Überlegungen Robert Thuls zum Fall Barschel. Ich habe diese Abhandlung mit großem Interesse gelesen. Sie beleuchtet interessante Aspekte und eröffnet den Blick auf eine andere Sicht des damaligen Geschehens. Es ist nur sehr schade, dass sich in die Veröffentlichung so viele Grammatik- und Zeichensetzungsfehler eingeschlichen haben, die das flüssige Lesen erschweren. Aber leider gibt es auch inhaltliche Merkwürdigkeiten, die auf eine mangelhafte Recherche hindeuten.

So beschreibt der Autor einen Flugzeugabsturz im April 1987 durch eine Explosion. Dieser Flugzeugabsturz ist leider weder in der Liste der Flugunfälle von Luftfahrzeugen der Allgemeinen Luftfahrt, noch in der Liste von Flugunfällen der Militärluftfahrt, noch in der Liste der Flugunfälle der Verkehrsluftfahrzeuge verzeichnet. Ich hätte aber erwartet, dass Robert Thul über den Flugzeugabsturz am 31. Mai 1987 in Lübeck-Blankensee berichtet, bei dem eine gecharterte zweistrahlige Cessna mit zwei Piloten an Bord im Landeanflug viel zu niedrig flog, einen Sendemast streifte und abstürzte. Beide Piloten kamen sofort ums Leben, ein Leibwächter starb im Krankenhaus, nur Uwe Barschel kam mit dem Leben davon, wenn auch schwer verletzt mit Wirbelbrüchen und Rippenbrüchen. Eine Überprüfung der Flugzeug-Wrackteile gab keinen Hinweis auf Sabotage. Es erscheint aber rätselhaft, weshalb die erfahrenen Piloten damals nicht bemerkten, dass sie viel zu tief flogen. War der Höhenmesser ausgefallen oder war er doch manipuliert worden?

So ein wichtiges Ereignis im Leben Barschels hätte meines Erachtens unbedingt in dieser Abhandlung Erwähnung finden müssen.

Von derlei Ungenauigkeiten einmal abgesehen, habe ich das Werk von Robert Thul jedoch mit Interesse und überwiegend mit Zustimmung gelesen. Vieles wird wohl erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten aufgeklärt, wenn bisher noch geheime Akten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Für mich persönlich wichtig ist die Überlegung, dass Uwe Barschel bei seiner damaligen "Ehrenwort" Pressekonferenz tatsächlich die Wahrheit gesagt haben könnte. Er war vielleicht das Opfer, nicht der Anstifter zu den Taten seines Medienreferenten Pfeiffer. Klar, das nachfolgende Krisenmanagement Barschels war grottenschlecht. Er verhedderte sich in Rechtfertigungen und verstrickte sich in Widersprüche und hat wohl auch Mitarbeiter zu falschen Aussagen angestiftet. Gleichwohl weist Robert Thul darauf hin, dass man in zwei Untersuchungsausschüssen Barschel keine Schuld an den Machenschaften Reiner Pfeiffers gegen Björn Engholm nachweisen konnte.

Eine gute Recherche hätte auch ergeben, dass diejenigen Mitarbeiter, die damals aussagten, dass Uwe Barschel (CDU) sie zur Abgabe einer eidesstattlichen Falschaussage veranlasst habe, später - ein Schelm, der Böses dabei denkt - in SPD geführten Ministerien beschäftigt wurden. Nachzulesen im Buch des ehemaligen Staatsanwaltes und Chefermittlers Heinrich Wille.
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am 31. Januar 2014
...aber eben auch keine Hochspannung. Das Buch ließ sich schnell lesen, brachte daber nicht viel Neues an's Tageslicht - eher etwas zum "Zwischendurchlesen".
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am 24. Mai 2015
Die Spekulationen zu diesem Fall reißen nicht ab.
Der Autor beleuchtet neue Aspekte - und das ist immer interessant.

Das Titelbild gefällt mir nicht und auch der Text hat hin und wieder kleine Macken.
Aber in der Gesamtwertung hat das Buch die vier Sterne verdient.
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am 6. Dezember 2013
aber ich kann nur 3 Sterne vergeben. Das Buch ist sicher nicht schlecht, wenn man die politischen Zusammenhänge von Deutschland kennt. Da ich aber aus Österreich bin, verstehe ich so manches nicht und habe dann bei der Hälfte des Buches resigniert und aufgegeben.
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