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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
24
4,5 von 5 Sternen
Vintage Love: Roman
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:8,99 €


am 17. Mai 2017
Wer New York kennt, findet viele Plätze wieder; in der "alten Zeit" sowie in der "Neuen".Die Geschichten auf zwei Zeitebenen lassen sich gut lesen. Es sind nette Lebensgeschcihten, obwohl es sich in jeder nur um ein bestimmtes Jahr handelt. Im Klappentext wurde die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses vorher gesagt. Ich habe bis zu letzt darauf gewartet. Außerdem war mir das Ende einfach zu plötzlich und ließ noch manche Fragen offen. Also, der "Renner" war dieses Buch für mich. Monika Zicke
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am 27. April 2014
Diese Geschichte hat mich tief in ihren Bann gezogen. Die 39-jährige Amanda hat eine Affäre mit ihrer Jugendliebe, der allerdings inzwischen verheiratet und Vater ist. Auch ihr Vintage-Laden läuft nicht so gut und ihr Vermieter verlängert ihren Vertrag nicht. Es läuft also alles andere als gut für Amanda. Alles ändert sich, als sie das Tagebuch von Olive findet.
In diesem Buch gibt es zwei Geschichten die abwechselnd erzählt werden. Amandas Geschichte spielt 2007 und Olives Geschichte 1907/1908. Beide Frauen leben in New York und haben einige scheinbar unlösbare Probleme. Die 20-jährige Olive verweigert sich den geläufigen Konventionen der damaligen Zeit und möchte lieber Karriere machen anstatt zu heiraten und Kinder zu bekommen.
Man ahnt nicht ansatzweise wie diese Geschichte ausgeht.
Die Autorin hat auch ein paar interessante Fakten aus dem alten New York mit einfließen lassen.
Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. November 2014
Die Geschichte der beiden Frauen, Olive, geb. 1887, und Amanda, in den 1970er-Jahren geboren, wird jeweils in 2 Ebenen erzählt. Amanda, die in der Gegenwart in New York lebt und einen Vintage-Klamotten-Laden betreibt, findet durch Zufall das geheime Tagebuch der natürlich längst verstorbenen Olive, und liest es in kleinen Abschnitten. So erfährt der Leser immer abwechselnd von den beiden Frauen, ihren Freuden und Nöten, ihren Beziehungen, Erlebnissen. Die Parallelen sind unübersehbar, ausser dass natürlich anfangs des 20. Jahrhunderts für Frauen eine völlig andere Zeit war: Sie durften nicht wählen, nicht allein in einem Hotel wohnen (!!), überhaupt hatte eine alleinstehende Frau kaum eine Chance. Arbeitende Frauen wurden als Flittchen angesehen, und nicht selten "verkauften" sie sich an einen reichen, verheirateten Mann, um trotz ihres minimalen Lohnes über die Runden zu kommen.
Das Buch ist trotz seiner 540 Seiten nie langatmig oder langweilig, weil es zwischen dem Schicksal der Olive und Amanda hin und her springt.
Faszinierend, zu erfahren, wie die Frauen damals um ein bisschen Recht und Freiheit kämpfen mussten, wenn sie nicht, wie allgemein üblich und erwartet wurde, sich einen Ehemann suchten, Hausmütterchen wurden und Kinder gebaren. Sexuelle Aufklärung war so gut wie gar nicht vorhanden.
Und im Gegensatz dazu die selbständige Amanda, die zwar auch etliche psychische Störungen aufweist (so ihre Schlaflosigkeit), sich aber nicht beirren lässt von den Widrigkeiten des Lebens. Oder etwa doch?? Manchmal scheint es, es hätte sich seit 100 Jahren nicht viel verändert, ist sie doch auch auf der Suche nach Mr. Right, denn ihre gegenwärtige Beziehung ist in einer Sackgasse gelandet.
Ein Schmöker, den man nicht gerne weglegt, weil einen erstens die Zeitläufte interessieren, und zweitens die Erlebnisse, ob gut oder schlecht, der beiden Frauen.
Der Schluss ist ein wenig bemüht, nach 540 Seiten scheint er mir ein bisschen hastig hingeschrieben, aber immerhin war nicht alles vorhersehbar schon auf den ersten paar Seiten.
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am 19. Dezember 2013
Zum Inhalt:

Amanda Rosenbloom – Besitzerin eines Ladens für Vintage-Kleidung am Astor Place in New York – findet zufällig ein Tagebuch, das in einem alten Muff eingenäht ist. Sie behält es und fängt an, es zu lesen: Es ist das Tagebuch von Olive Westcott, gerade Anfang 20. Sie kam im Jahre 1907 mit ihrem Vater aus der Provinz nach New York und wollte dort, wie so viele andere auch, ihr Glück finden. Immer mehr wird Amanda in die wahre Geschichte der jungen Frau hineingezogen, entdeckt Parallelen zwischen sich und Olive und kommt schon bald einem alten Familiengeheimnis auf die Spur…

Meine Meinung:

Wenn man “Vintage Love” von Stephanie Lehmann in die Hand nimmt, merkt man recht schnell, dass die Autorin quasi zwei Bücher in einem geschrieben hat. Neben dem Leben von Amanda bekommt man auch ausführlich die Geschichte von Olive zu lesen. Und das nicht nur in Form von kleineren Tagebucheinträgen – wie ich vor dem Lesen noch annahm. Amanda und Olive haben zu gleichen Teilen ihren Platz in diesem Buch erhalten. So kommt man in den Genuss, beide Frauen und ihre Leben gleichermaßen kennenzulernen.

“Mein Laden, Astor Place Vintage, lag im Erdgeschoss des Gebäudes, in dem ich wohnte. Zwar stand es nicht am Astor Place – der lag einige Häuserblocks weiter nördlich -, doch ich fand, es konnte nicht schaden, wenn die Leute mein Geschäft mit John Jacob Astor, Manhattans erstem Multimillionär, in Verbindung brachten.” (Seite 82)

Durch diesen Stil durfte ich als Leserin New York auch in zwei Epochen erleben. In den frühen 1900er Jahren mit Olive und 2007 mit Amanda. Die so entstanden Überschneidungen bei Orten, Personen und Ereignissen haben dem Buch einen schönen Flair verliehen. Zudem hat die Autorin so auch die gesellschaftlichen Unterschiede gut zu Papier gebracht, ohne dass das Ganze den Anschein eines Lehrbuch hatte.

Stephanie Lehmann hat die Lebensgeschichten von Amanda und Olive so niedergeschrieben, dass die jeweilige Sprache wunderbar in die entsprechende Zeit passt. So wirkt das Gelesene zu jeder Zeit authentisch. Und immer dann, wenn die Handlung anfängt, ein wenig schleppend voran zu gehen, sorgen die ständigen Wechsel zwischen den beiden Frauen für die nötige Abwechslung, um am Leseball zu bleiben.

Amanda und Olive sind zwei Frauen, die zwar in verschiedenen Epochen leben, aber auch vieles gemeinsam haben. Die Suche nach der wahren Liebe verbindet die beiden ebenso wie berufliche Fragen und die ganz alltäglichen Probleme von Frauen. Jede meistert ihr Leben auf ihre ganz persönliche Art und offenbart dem Leser eine Menge, während man sie dabei begleitet.

“Gott sei für all die Freiheiten gedankt, die für mich selbstverständlich waren. Olive riskierte es, Regeln zu brechen, die es für mich nie gegeben hatte. Ihr ganzes Leben war ein Spagat zwischen der viktorianischen Ära und der Moderne. Sie hatte sich den Herausforderungen ihrer Zeit gestellt. Wie wär’s, wenn ich mich endlich meinen stellte?” (Seite 453)

Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch bezieht sich auf das Ende, das mich so gar nicht begeistern konnte. An sich zwar schön konstruiert, kam es mir aber viel zu schnell und plötzlich daher. Während ich die Seiten zuvor die angenehme Ruhe des Buches genoss, fühlte ich mich zum Schluss ein wenig gehetzt.

“Vintage Love” ist ein schönes und ruhiges Buch, voll von Vintage-Kleidern, Schicksalen, Liebe und natürlich New York. Für gemütlichen Stunden auf der Couch bestens geeignet.

© bookwives.wordpress.com
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am 14. Dezember 2014
Es gibt ja unglaublich viele Romane, die sich um entdeckte "Familiengeheimnisse" drehen, die durch Briefe, Tagebücher usw. ans Tageslicht kommen. Aber bislang hat es für mich keiner geschafft, derart lebendig die Brücke zur Vergangenheit zu schlagen, wie dieses tolle Buch von Stephanie Lehmann!

Eine echte Überraschung, versteht sie es doch meisterhaft, zwei Leben miteinander zu verquicken, die unterschiedlicher nicht sein könnten... Die "moderne", emanzipierte Amanda mit ihrem Vintage-Secondhand-Laden in New York, die nicht nur mit ihrer Vorliebe für alte Kleidung und der Geschichte ihrer Stadt etwas zu sehr in "Altem" hängenbleibt, sondern vor allem mit ihrem Festhalten an ihrer mittlerweile verheirateten Jugendliebe Jeff.... Jetzt, mit fast 40, muss sie feststellen, dass sie ihre Träume für die Zukunft durch dieses Festhalten an Vergangenem aufs Spiel gesetzt hat.

Amanda stößt bei der Durchsicht exquisiter Kleider aus dem vergangenen Jahrhundert einer alten Dame auf ein Tagebuch einer Olive Wescott. Und jetzt beginnt der zweite, überaus lebendige Erzählstrang dieser jungen Dame der "Upper Class" um 1907 in New York, die nach dem tragischen Tod ihres Vaters plötzlich nicht nur Waise, sondern auch völlig verarmt zurückbleibt. Und was man da aus dem täglichen Leben einer Frau um die Jahrhundertwende so erfährt, ist wirklich spannend! Welche Einschränkungen, Vorbehalte und Unwissenheit in Bezug auf zwischenmenschlichen Kontakt damals üblich war, ist faszinierend.

Und beide "Leben" sind so bilderhaft, interessant und mit faszinierenden Persönlichkeiten gespickt, dass es eine wahre Freude ist, Olive und Amanda auf ihrem Weg zu begleiten.

Echt tolles Buch - schön dick für ein richtig schön langes Lesevergnügen! Nicht verpassen :-)
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am 29. Juni 2014
... über die Lebensgeschichten zweier Frauen.
Nach vielen Krimis wollte ich mal wieder etwas anderes lesen und dieses Buch gefällt mir richtig gut. Es liest sich sehr schön, man kann sich gut in die beiden Frauen versetzen, lernt beide kennen und ist gespannt wie sich ihre Leben weiterentwickeln werden.
Es ist toll, dass man nebenbei viel über die Entwicklung der Stadt und das Leben vor ca 100Jahren erfährt. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen- ein richtiges Schmökerbuch!
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am 1. Februar 2014
In Vintage Love laufen zwei verschiedene Geschichten parallel zueinander, einmal die von Olive Westcott und die von Amanda Rosenbloom. Beide leben in einem anderen Jahrhundert und doch wird ihrer beider Leben durch ein Tagebuch aus 1907 verbunden. Was Amanda in diesem Tagebuch zu lesen bekommt, wird ihr eigenes Leben nicht unberührt lassen.

Inhalt – Vintage Love

Amanda

Amanda kann nicht unbedingt von sich behaupten, glücklich zu sein. Seit sechs Jahren lebt sie in einer „Beziehung“ und ist trotzdem das dritte Rad am Wagen. Warum? Jeff ist verheiratet und Amanda seine Affäre. Amanda hofft inständig das er sich von seiner Frau scheiden lässt und sich mit ihr gemeinsam ein neues Leben aufbaut. Doch bald muss sie herausfinden, dass das für ihn nie in Frage kommen wird. Außerdem wird Amanda von schlimmen Schlafstörungen gequält, die ihr den letzten Nerv rauben. Als Amanda von Jane Kelly gebeten wird, deren Kleider durchzusehen und aufzukaufen stößt sie auf einen kleinen Schatz: Ein Tagebuch. Ohne darüber nachzudenken steckt Amanda es ein und so einiges wird sich nun in ihrem Leben ändern, denn das Tagebuch gehörte Olive Westcott.

Olive

Olive gehört zu den eher reicheren Frauen und ist doch von dem Wunsch erfüllt Einkäuferin in einem Kaufhaus zu werden. Doch zu ihrer Zeit galt es als Anstößig für eine Frau zu arbeiten, erst recht in einem Kaufhaus. Olive sehnt sich sehr nach der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.

Durch einen traurigen Schicksalsschlag steht Olive von einem Tag auf den anderen vor dem Nichts. Ihr Vater ist gestorben und hat ihr uns ihrer Tante nur Schulden hinterlassen. Das Leben so wie sie es kannte ist vorbei. Trotzdem möchte Oilve weiter in New York leben. Als alleinstehende Frau merkt sie schnell wie sie an ihre Grenzen stößt. Doch sie verliert nicht den Mut und kämpft sich zurück ins Leben.

Olive's und Amandas Geschichte werden über kurz oder lang auf einen gemeinsamen Nenner kommen: Jane Kelly.

Fazit – Vintage Love

Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen! Er liest sich flüssig und Stephanie Lehmann lässt die Protagonistinnen fast lebendig werden. Auch wenn es zwei Geschichten zu zwei völlig verschiedenen Zeiten sind, suchen beide Frauen das gleiche: Die wahre Liebe.

Protagonistin Olive seht sich nach der Zukunft, sie wünscht sich nichts sehnlicher als das Frau und Mann endlich gleichberechtigt sind. Amanda dagegen lebt in der Vergangenheit, sie sammelt und verkauft Vintage Kleidung und kommt von ihrer mittlerweile verheirateten Jugendliebe Jeff nicht los. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend wie beide Frauen am Ende doch ihr Leben meistern. Es bleibt überraschend wie sie ihre Entscheidungen fällen werden…
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am 11. Februar 2016
Amanda ist eine selbstbewusste und unabhängige Protagonistin, die sich besonders durch ihre Liebe zur Vergangenheit auszeichnet. Sie liebt die Stadt New York, ihre Geschichte und ist fasziniert von den Kleidungsstücken vergangener Zeiten. Als Besitzerin eines kleinen Vintage Ladens trägt sie ihre Leidenschaft durch den Alltag.

Olive ist eine junge Frau kurz nach der Jahrhundertwende. Anfangs beschwingt von Leichtigkeit ist sie gezwungen, ihr Leben neu zu ordnen. Von ihr erfährt der Leser einiges über die damalige Zeit und ihre Lebensart. Der Weg junger Frauen in eine Unabhängigkeit. Die Hürden und Steine die den jungen Frauen von damals noch in den Weg gelegt worden. Sie macht einen mit ihrer Geschichte durchaus bewusst was die Frauen von damals für die Frauen von heute erreicht haben.

In Vintage Love begegnen uns mit den beiden jungen Frauen zwei interessante Protagonistinnen, deren Leben sich für einen kurzen Zeitraum kreuzt. Verknüpft werden die Geschichten durch den Fund des Tagebuches. Hierdurch taucht Amanda in die Geschichte von Olive ein. Allerdings wird die Geschichte um Olive nicht komplett in Tagebuchform erzählt, sondern enthält nur Auszüge aus diesem. Den Großteil von Olive erlebt der Leser aus der Geschichte von Olive als normale Erzählung.

Auch wenn der Schreibstil flüssig, und angenehm zu lesen ist, finde ich es hierbei schade, das sich beide Erzählstile nicht wirklich unterscheiden, obwohl zwischen den beiden Leben gut 100 Jahre liegen. So geht man als Leser davon aus, dass zu dieser Zeit die Artikulation sich doch zu der von heute unterschied. Lediglich durch ihre Naivität und ein paar ursprüngliche hineingeworfene Beschreibungen der damaligen Zeit lassen den Leser den Unterschied erkennen. Das macht es zuweilen schwierig die Geschichten zu unterscheiden, insbesondere wenn man die Überschriften überliest.

Zum Ende hin hatte die Autorin allerdings ein hohes Maß an Geschwindigkeit. Das Ende selbst kommt daher relativ unerwartet und offen daher. Als Leser hatte ich den Eindruck, dass die Autorin am Ende keine Lust mehr hatte, das Skript beiseitelegte und am Ende dann doch so abgeschickt hat. Die eine oder andere Frage blieb daher offen und eigentlich möchte man gern noch mehr über das Leben von Olive, Angelina und auch Amanda erleben. Etwas detaillierter, ausschweifender und abschließender hätte der Geschichte durchaus gut getan.

Fazit:
Vintage Love ist ein faszinierender, locker leichter Roman über zwei junge Frauen und gleichzeitig eine Hommage an New York, die den Leser den Wandel einer vergangenen Zeit bis heute nahe bringt. Eine Liebesgeschichte der anderen Art.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. April 2014
INHALT:
Amanda liebt Vintage-Mode und verkauft diese in ihrem eigenen Laden in New York. Während einer Kleiderbesichtigung in der Wohnung von Jane Kelly findet sie in ein Tagebuch, das in einen Muff eingenäht wurde. Amanda kann diesem Fund aus dem Jahre 1907 nicht widerstehen, leiht es sich aus und taucht immer tiefer in das Leben der Tagebuchschreiberin Olive Wescott ein. Amanda ist sehr fasziniert, was die 20-jährige Olive, die für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Ansichten hatte, alles erlebt und gedacht hat - und findet auch einige Parallelen zu ihrem eigenen Leben...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: War eine Empfehlung einer lieben Bloggerkollegin
Reihe: Nein, Einzelbuch

Handlungsschauplatz: New York, die Geschichte birgt wundervolle Schauplatzbeschreibungen.

Handlungsdauer: Die Story beginnt in der Gegenwart am 12. Juni 2007 und endet am 16. Juni 2007, in der Vergangenheit startet die Geschichte im Oktober 1907 und endet am 18. September 1908.

Hauptpersonen: Amanda Rosenbloom, 39, ist im Jahre 2007 Besitzerin des Vintage-Ladens "Astor Vintage Place", hat eine Affäre mit ihrem Jugendfreund, der zu Amandas Leidwesen verheiratet ist und sie immer wieder vertröstet. Doch Amanda schafft es nicht, sich von ihm zu lösen und sucht sogar Hilfe bei Dr. Markoff, einem Hypnotiseur. Als sie durch einen Zufall das Tagebuch von Olive findet, ist sie von der Geschichte der jungen Frau gefesselt. Olive Wescott ist im Jahre 1907 20 Jahre jung und führt dank ihres Vaters, der als Verkaufsleiter bei Woolworth arbeitet, ein behütetes Leben ohne Sorgen. Als ihr Vater unerwartet stirbt, muss sich Olive ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, was zu dieser Zeit als Frau ohne Referenzen nicht ganz einfach ist, doch Olive gibt nicht auf...
Amanda und Olive sind zwei sympathische Frauen mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchmachen. Mein Lieblingscharakter ist eindeutig Olive, die für Anfang des 20. Jahrhunderts sehr fortschrittliche Ansichten hat und niemals aufgibt. Dagegen konnte ich Amandas Handlungen und Taten nicht immer ganz nachvollziehen.

Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere aus beiden Jahrhunderten sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen.

Romanidee: Faszinierende Grundidee, die gelungen umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden abwechselnd aus der Sicht von Olive (1907) und Amanda (2007) geschildert, wobei uns die Hauptpersonen auf 2 Zeitebenen an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben lassen.

Handlung: Unterhaltsame & abwechslungsreiche Geschichte mit klitzekleinen Längen & ein paar ausführlichen Beschreibungen, die mit verschiedenen Handlungssträngen und Erzählperspektiven sowie mit unerwarteten Wendungen und einigen Überraschungen aufwartet. Leider ist die Zeit mit diesem Roman wie im Flug vergangen und ich hätte gern noch mehr über Olive und Amanda gelesen.

Schreibstil & Co: Abgerundet wird "Vintage Love" durch die ausdrucksstarke Schreibweise, die angenehme Sprache und die Atmosphäre der beiden unterschiedlichen Jahrhunderten.

FAZIT:
Wer hier einen 08/15-Frauenroman vermutet, liegt falsch, denn "Vintage Love" erzählt eine zauberhafte Geschichte mit Tiefgang, die mich dank des reizvollen Plots, den lebendigen Schilderungen von New York und den liebenswerten Charakteren wunderbar unterhalten hat. Für "Vintage Love" vergebe ich tolle 4 STERNE und freue mich auf weitere Werke dieser Autorin.
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am 17. Juli 2014
Im Buch werden zwei Geschichten in immer wechselnden Kapiteln erzählt.
In der Gegenwart (Jahr 2007) wird die Geschichte von Amanda erzählt, die ein Vintage Mode Geschäft führt und mit ihren 39 Jahren in der unglücklichen emotionalen Beziehung und finanziellen Abhängigkeit mit ihrem verheirateten Freund steckt und vor dem Verlust ihres Geschäfts steht
Beim Ankauf alter Kleidung einer sehr betagten Dame findet sie ein Tagebuch aus den Jahren 1907 / 1908.
Und damit beginnt die Geschichte von Olive.
Die junge Frau verliert mit 20 Jahren ihren Vater und ist gezwungen für ihren Lebensunterhalt arbeiten zu gehen, da er durch den Börsencrash sein ganzes Vermögen verloren hat.
Man erfährt als Leser viel aus dieser Zeit, in denen Frauen eindeutig der Platz an Heim und Herd zugewiesen wurde, eine arbeitende Frau galt als unschicklich oder verarmt.
Die Dünkel der Zeit gegenüber Kosmetik und Körperlichkeit wird sehr anschaulich beschrieben und auch die Unaufgeklärtheit und Prüderie der Zeit.

Warum die beiden Frauen miteinander verbunden sind, erkennt man erst zum Ende des Buchs.
Es werden detaillierte Ortsbeschreibungen von New York gegeben, denn Amanda begibt sich auf Spurensuche der im Tagebuch beschriebenen Plätze.
Amanda lernt von Olive, wie man sich von den gesellschaftlichen Konventionen loseist und eigenständig und unabhängig.
Ein interessantes Buch über persönliche Entwicklung und Feminismus.
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