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TOP 500 REZENSENTam 24. August 2013
Am Ende ist es die Stimme. Dieses dunkle Raunen, dieses Vokale ins Endlose dehnende Organ, das man jedem Mittdreißiger ohne Zögern zugesteht, einem Neuzehnjährigen aber irgendwie nicht abnehmen will. Archy Marshall, Rotschopf aus dem Londoner Südosten, vorsichtiger Blick, schmale Silhouette, vom Zoo Kid zum King Krule in nur zwei Jahren und jetzt schon der allerhippste Geheimtipp, heißer und jünger als Skrillex – dieser Junge mit so einer Stimme? Sie macht tatsächlich den Unterschied, teilt die Lager in die Bereitwilligen, restlos Begeisterten und die ewigen Abwinker, die – ach! – schon so viele haben kommen und gehen sehen und ohnehin hinter jeder noch so kleinen Überraschung nur die windigen Trendforscher und die gierigen Plattenbosse vermuten, die sich feixend gegenseitig auf die Schultern klopfen.

Sie ist nicht schön, sondern sehr markant, diese Stimme, spricht eher als dass sie singt, klingt wie ein tiefer Abgrund, wie hohles Gehölz, klingt nach Jahren an Erfahrung (nicht der besten), nach Joe Strummer und Gil Scott Heron, in den weicheren Momenten kann mit ihr auch mal Kurt Maloo durch die Erinnerung blitzen, der einst wunderschöne Songs für das Schweizer Duo Double besungen hat. Man mag sie oder eben nicht. Mehr als anderswo ist sie hier zusätzliches Instrument, Unterscheidungsmerkmal, Formgeber. Was Marshall dann um sie herumbaut, ist eine ausgefuchste Mixtur aus Dubstep, Jazz und trippigen Electrobeats. Der Einstieg mit dem herrlich nölenden „Easy Easy“ ist dabei klanglich eher die Ausnahme, in der Mehrheit werkelt King Krule an trägen, düster hallenden Downtempotracks á la Burial, wechselweise mit forschen (Foreign 2, The Krockadile) oder hintergründigen, zähen Drums (Has This Hit?) illustriert.

Nicht minder überraschend auch die Lyrics. Auch das macht er schon wie ein Großer, wenn er etwa in „Baby Blue“ in den schummrigen Halbschatten croont: „My sandpaper sigh engraves a line into the rust of your tongue. I could've been someone to you, would have painted the skies blue, baby blue...“ Puh, was will man dem charmanten Hochstapler denn da noch erzählen? Sonst: Stilwechsel allerorten, hier (Neptune Estate, Bathed In Grey) versucht sich Marshall in Rap, für das quirlige „A Lizard State“ kommt viel Blech mit Saxophon zum Zuge. Was immer ihm für die vierzehn Stücke einfällt, er bewegt sich auf jedem Terrain mit beeindruckender Sicherheit und einer Reife, die man (siehe Stimme) von einem Jungen mit kaum zwanzig Lebensjahren nun wirklich nicht erwartet. Ohne Zweifel eine der interessantesten Platten der Saison, wenigstens ein Platz auf der Shortlist zum renommierten Mercury-Prize sollte ihm in diesem Jahr deshalb sicher sein. mapambulo:blog
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am 4. Oktober 2013
"Rock Bottom" war mein Stück des Jahres 2012. Entsprechend gespannt wartete ich auf das Debütalbum des Ausnahmetalents, wobei ich befürchtete, dass King Krule sich zu viel Zeit lassen und sonstwo landen würde, wenn denn die Platte endlich fertig sein würde. Gottlob fand man schnell ein Ende mit dem Herumproduzieren und das Album klingt im Grunde so wie "Rock Bottom": eine verblüffende Melange aus allen möglichen Moden und Tendenzen der Popmusik seit Mitte der 1950er Jahre bis heute. Spannend fand ich, dass King Krule eher wie ein Hip Hopper an das Songwriting rangeht. Also eher keine Endreime, sondern irgendwie dazwischen oder am Anfang der Verse, noch dazu atmosphärisch unheimlich dicht und trotzdem minimalistisch, meinetwegen auch nur spröde. Tolle Musik. Trotz der vielschichtigen Verweise neu klingend. Einige Tracks, die bereits in früheren Version im Internet kursieren, wurden nochmal aufgenommen, was erstmal etwas seltsam erscheinen mag, nichtsdestrotz im Albumkontext wunderbar aufgeht. Kaum zu glauben, dass das von einem nichtmal neunzehnjährigen Jüngelchen gestemmt worden sein soll. Aber egal. Für mich die Platte des Jahres. Weil: was soll denn noch Besseres kommen? Ich kann's mir im Moment echt nicht vorstellen.
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am 26. August 2013
Da bringt das Musikjahr 2013 doch noch Überraschungen: Archy Marshall, einst als Zoo Kid und zuletzt als Gastsänger auf Mount Kimbies neustem Streich unterwegs, legt nun nach Single und EP-Veröffentlichungen seine Debüt-LP nach. Wie macht sich die polarisierende Charakterstimme des gerademal 19-jährigen Jungtalents aus England im Album-Format?

Bereits in der ersten Single "Easy Easy", scheinen Krules gitarrenbegleitete Vocals wie ehrliche One-Takes, die jeden Song besonders machen. Klugerweise ist der Song an den Anfang gesetzt, denn es wird noch besser. Die sich abkühlende Wut in "Has This Hit?" wirkt ungemein authentisch: "Why when i look into the sky/There is no meaning/Girl i'm the only one believing/There is nothing to believe in" klagt er voller Inbrunst ins Leere.

Ein weiteres brilliantes Beispiel für sein Stimmtalent: Der flotte Blues "A Lizard State" über seine einseitige Liebe zu einem Mädchen. Über rhytmischen Drums und Jazz-Trompete singt er mal melödios, mal spuckt er die Zeilen wie Raps oder zittert wie am Schluss zerbrechlich dahin.

Trotz durchgehend meist mürrischem Ton und einem Faible für düstere Lyrik sind musikalisch alle Stimmungslagen abgedeckt: Schöne Beats grooven in "Foreign 2" oder "Ceiling"; "Border Line" wird von sonnigen, lässigen Gitarrenriffs begleitet und zum Piano und den warmen Bläsern vom Highlight "Neptune Estate" kann nachdenklich durch den Schnee geschländert werden.

Rock, Soul, Jazz, Blues, Hip Hop und Akustik: Dieser Facettenreichtum und King Krules ausdrucksstarke Stimme mischen sich auf "6 Feet Beneath The Moon" zu einem homogenen Stil und sorgen für konstante Unterhaltung. Sehr gelungenes und erwachsenes Werk. Schönes Artwork obendrauf - 5 Sterne.

Die CD kommt im Digipak mit Faltposter, die Doppel-Vinyl mit Download-Code.
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am 28. Oktober 2013
Eine Stimme mit Potenzial. Ich hoffe sie entwickelt sich noch von dem fast mehr gesprochenen Gesang
weiter. Die Cd lässt sich hören aber die Stücke unterschieden sich für mich zu wenig voneinander.
Nur einzelne Schauen raus wie Eben Octupus. Einzelne MP3 hätten es auch getan.
Insgesamt aber hoffe ich da kommt noch mehr
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am 1. Oktober 2013
Endlich Musik zum verlieben. Na gut, die Texte sind vielleicht nicht so richtig dazu geeignet, aber es soundet unglaublich gut und es ist ja auch in Englisch.

Habe das Vinylalbum gekauft. Das kommt in einem stabilem Klappcover mit ordentlichen Innenhüllen. Die Pressqualität ist sehr gut, kaum Knackser. Klanglich sehr gut, fast audiophil.

Also Ladys, das ist mal eine Ansage, wie sich gute Musik anhört.
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am 20. Mai 2016
Ich kann dieses Album uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich musst mich zwar erst an die Art und Weise des Gesangs gewöhnen aber nun ist die Platte einfach Klasse.
!! thumbs up !!
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am 7. Januar 2014
alter, ausdrucksstärke und ein gefühl für den richtigen falschen ton haengen, wie auch an dieser platte zu hoeren ist, nicht notgedrungen zusammen... ein kleines fest
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