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am 7. Dezember 2013
Für Paul Walker sollte 'Hours' eine wichtige Arbeit darstellen. In Interviews drang durch, dass er mit diesem Film beweisen wollte, dass er ein guter Schauspieler sei und das trifft zu. In 'Hours' spielt Walker eine andere Rolle, als jene, die man bisher von ihm gewohnt war. Er spielt einen verzweifelten Vater, der alles daran setzt seine zu früh geborene Tochter am Leben zu erhalten. Eine fiktive Geschichte, die in eine reale Katastrophe eingesetzt wird ist in Hollywood ja keine Seltenheit, aber meist artet es in überschwängliches Blockbuster-Kino aus oder überdimensionales Melodram. In 'Hours' wird still und ruhig eine Szenario dargestellt und erzählt, die die Verzweiflung von Walkers Charakter Nolan extremisiert darstellt, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Der Film lebt von einer ruhigen und stillen Atmosphäre und baut zwischenzeitlich kurzweilige Thrillerelemente ein, die jedoch nie die Überhand zu eigentlichen Thematik nehmen.

Walkers schauspielerische Leistung ist hier zweifelsohne erwähnenswert, immerhin hat dieser Film nur ihn als Hauptcharakter. Lange musste man auf die Veröffentlichung des Filmes warten und immerhin ist er in Deutschland nun mal vor einer US-Veröffentlichung erschienen, wo die Produzenten (einer von ihnen war Walker selbst) ihn nun doch noch in den US-Kinos auswerten möchten. Einerseits scheint diese Idee natürlich aufgrund des tragischen Ablebens Walkers zurückzuführen sein, andererseits hat dieser Film seine Daseinsberechtigung auf der großen Leinwand und es ist sehr schade, dass dieser Film es nicht auch in Deutschland in die Lichtspielhäuser geschafft hat.

Aber immerhin muss man nicht auf dieses überzeugende Drama endlose Monate warten und kann so einen spannendes Drama auf dem heimischen Sofa sehen und in Gedanken Walker stille Lobeshymnen geben für dieses überzeugende Drama und seine Darbietung aussprechen.

Fazit: Sehenswert!
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am 13. November 2013
“Hours” ist das Regiedebüt von Drehbuchautor Eric Heisserer (“A Nightmare on Elm Street“, “The Thing“), in dem er und Produzent/Hauptdarsteller Paul Walker die Hurrikan-Katastrophe als Rahmenhandlung hernehmen, um die Regeln für ihr ganz persönliches Drama aufzustellen. Für mich vor allem spannend dabei war es endlich Walker wieder mal in einer anspruchsvollen Rolle zu sehen, denn seinen Sunnyboy aus den Fast and Furious Teilen, spielt er nun ja schon jahrelang gekonnt, überraschen kann er so aber Niemanden mehr.

Zunächst mal ist dies ein Film, der überhaupt nicht funktioniert, wenn man über dem Geschehen steht oder logisch drüber nachdenkt, was man in so einer Situation denn selber machen würde. Ein Mann. Ein Baby. Eine Kurbel. Je drei Minuten um in einem leeren Gebäude nach Hilfe zu suchen, bevor es wieder Zeit ist, die Batterie des Belüftungsgerätes mittels eines glücklicherweise gefundenen “Oldschool-Apparates” anzutreiben. Das ist die Ausgangslage. Ein anderes Gerät der gleichen Sorte suchen um dort die Batterie zu tauschen? Gibt es so eine Maschine noch mal im Haus? Hat sie der Hurrikan zerstört? Für mich waren solche und ähnliche Fragen völlig egal. Warum? Weil ich von Anfang an emotional berührt wurde und nur drauf gewartet habe, was als nächstes passiert.

Als Nolan seine Frau verliert, kann er das nicht akzeptieren. Er redet mit ihrer Leiche, will das Baby nicht sondern lieber sie wieder zurück. Es gibt da die Schlüsselszene wie er zu seiner Tochter “I Don't know you” sagt, was Schmerz, Wut und Trauer ausstrahlt und man als Zuschauer richtig mitfühlen kann. Als dann die Hölle losbricht ist dieses Baby plötzlich alles, was dieser Mann noch hat und es ist klar dass er alles tun wird, um es am Leben zu halten.

Strom wieder herstellen mit Hilfe eines Generators. Hilferufe über ein Funkgerät. Signallichter nutzen um Helikopter anzulocken. Dazwischen neue Infusionen für die Tochter suchen. Sämtliche Automaten im Gebäude nach Essen und Getränken absuchen, um selber länger durch zu halten. Für das alles immer nur drei Minuten Zeit haben und im Verlauf auch weniger, denn die Batterie wird schwächer. Das quälende Geräusch der von Nolan eingestellten Stoppuhr und das Piepsen der leeren Batterie hängen ständig bedrohlich in der Luft. Durch Plünderer und der durch Schlafentzug und Nahrungsmangel immer schwächer werdenden Konstitution des Vaters, wird die Lage nach einiger Zeit dann noch auswegloser.

Bleibt diese fixe Konstellation die gesamte Filmlänge über spannend? Für mich eindeutig ja, denn die Inszenierung und die Darsteller schaffen es in beindruckender Form, eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Nein, dieses Baby darf jetzt einfach nicht sterben, genau so wenig wie der Vater. Das war für mich immer 100 prozentig klar. Zwischen den Krankenhaus Szenen werden als “Auflockerung” Berichte über die Auswirkungen von Katrina eingeblendet und ein paar wirklich herzliche Rückblicke zeigen, wie Nolan seine Frau kennen und lieben gelernt hat.

Mehr ein Mann Show gibt es selten in einem Film. Was Paul Walker (Takers) hier schafft, ist sicherlich eine der besten Vorstellungen seiner Karriere. Glaubwürdig von Beginn an schreit er zunächst seine Verzweiflung und Wut heraus, nur um dann um so mehr Liebe auszustrahlen. Wenn er seiner Tochter Fotos zeigt, ihr von ihrer Mutter erzählt oder einfach nur die Maschine bittet nicht aufzugeben, dann fühlt man einfach mit und kann ihn nur gerne haben. Auch die Szenen mit seiner Filmehefrau Genesis Rodriguez (“Man on a Ledge“, “The Last Stand“) sind wunderschön zum Anschauen, die zwei haben vor der Kamera echt eine super Chemie zusammen.

Für mich als Fan von düsteren und auch brutalen Filmen war “Hours” ein Erlebnis, das ich echt wieder mal gebraucht habe. Emotional mitreissend, zu tiefst menschlich, was für manche Leute vielleicht mit Kitsch gleich gesetzt wird, was ich in diesem speziellen Fall aber für völligen Blödsinn halte. Spannend und spitze gespielt, mit einem befriedigenden Ende, dass mich als Zuschauer aufgewühlt aber glücklich zurückgelassen hat.

“Hours” bekommt von mir 5/5 mit viel Liebe und Kampfgeist gegen schlechte Überlebenschancen ankämpfende Empfehlungspunkte. P.S.: Handlungen bzw. Ereignisse, die im Trailer vorkommen, sehe ich bei keiner Kritik als Film-Spoiler.
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am 23. März 2014
Inhalt:
26. August 2005 - die werdenden Eltern Nolan und Abigail führen eine glückliche Ehe und freuen sich sehr auf ihr Baby. Doch als die Wehen frühzeitig einsetzen und ihre Tochter zur Welt kommt, verliert Abigail dabei ihr Leben. Nolan ist am Boden zerstört und kann es einfach nicht fassen, dass sie geliebte Frau nie wieder bei ihm sein wird. Seine kleine Tochter ist währenddessen an einen Respirator angeschlossen, der sie mit Sauerstoff versorgt, da sie noch nicht in der Lage ist, alleine zu atmen. Währenddessen wütet Hurrikan Katrina über der Stadt und verwüstet diese. Auf Grund des Hochwassers und den drohenden Stromausfällen muss das Krankenhaus evakuiert werden. Nolan muss tatenlos zusehen, wie alle das Weite suchen, während seine Tochter auf den Respirator angewiesen ist, der nicht wegbewegt werden kann. Sie bleiben alleine zurück und hoffen darauf, gerettet zu werden. Als der Strom schließlich ausfällt, bleiben seiner Tochter noch 3 Minuten, bis die Notfallbatterie ebenfalls leer ist. Diese kann per Hand immer wieder aufgeladen werden, jedoch läuft den beiden die Zeit davon. Nach Stunden der Verzweiflung und Müdigkeit schaffen es schließlich Plünderer in das Krankenhaus und es ist nicht nur das Versagen der Maschine, die Nolan fürchten muss.

Fazit:
„Hours – Wettlauf gegen die Zeit“ ist ein sehr bewegendes Drama um einen jungen Vater, der gerade seine Frau Abigail (Génesis Rodríguez) verloren hat und nun um das Leben seiner kleinen Tochter kämpfen muss. Nolan (Paul Walker) muss sowohl seine körperlichen, als auch sein psychischen Grenzen überschreiten, um für die Sicherheit seiner Tochter sorgen zu können. Die Zeit ist dabei sein größter Feind, denn durch das ständige Aufladen der Batterie verringert sich deren Leistung mit der Zeit immer mehr, sodass es beinahe unmöglich ist, sich von dem Zimmer zu entfernen und nach Hilfe zu suchen.
Es ist eine von Paul Walkers letzten Rollen, bevor er am 30. November 2013 bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben kam. Ihm war dieser Film unheimlich wichtig und er spielte nicht nur die Hauptrolle, sondern war auch maßgeblich an der Produktion beteiligt. Dieser Film beweist, dass man Paul Walker nicht nur auf seine Rolle in „The Fast and the Furious“ reduzieren kann und dass er ein unglaublich guter Schauspieler sein kann. Dies ist wohl seine emotionalste und auch beste Rolle und obwohl dieser Film eher ein großer Monolog von Nolan ist, steckt darin doch mehr Spannung, als in manchem Action-Streifen. Egal, was er in seiner Verzweiflung tut, man hat immer die Uhr im Blick und bangt um das Leben des Babys. Die Anspannung ist beinahe greifbar und das Gänsehautfeeling garantiert. Von den Schäden, die Katrina außerhalb des Krankenhauses verursacht, bekommt man großteils nur durch kurze Nachrichteneinblendungen etwas mit. Um die düstere Stimmung ein wenig aufzuhellen, gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen Nolan und Abigail sich kennengelernt oder schöne gemeinsame Momente geteilt haben.
„Hours – Wettlauf gegen die Zeit“ ist berührend, emotional und spannend zugleich. Paul Walkers schauspielerisches Talent kann man nicht bestreiten und die Filmwelt hat wahrlich einen großen Verlust erlitten….
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am 13. Januar 2014
Aufmerksam wurde ich auf diesen Film im Rahmen eines NTV Artikels (beigefügt der Link)

[...]

Der Film fängt spannend an. Nolan (Paul Walker) und seine Frau Abigail müssen wegen der bevorstehenden Geburt ihres Kindes ins Krankenhaus. Notgeburt.

Bei der Geburt kommt es Komplikationen woraufhin seine Frau Abigail verstirbt.
Schon hier merkt man Paul Walker sein schauspielerisches Talent deutlich an.
Die Verzweiflung springt förmlich auf einen über.

Das Kind überlebt die Geburt, muss allerdings noch mindestens 48 Stunden an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden, da die Lungen noch nicht alleine arbeiten.

Darauf nimmt Hurrikan Kathrina allerdings keine Rücksicht, er zeigt sich in seiner vollen Wucht und der Strom fällt aus.
Als das Krankenhaus evakuiert wird vergisst man Nolan und seine Tochter im Krankenhaus..

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, schaut euch den Film selbst an.

Mein Fazit:
Ein Sehr bewegender und einfühlsamer Film, der an keiner Stelle langatmig wird.
Anschauen lohnt sich.
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am 11. Dezember 2013
Es wäre falsch Paul Walker nur auf seine Fast & Furious Filme zu reduzieren. In diesem Film fungierte er nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Produzent. Zwar war es eine Low-Budget Produktion die aber von Handlung und Kameraführung an keinen B-Movie erinnert.
In vielen Interviews war zu lesen, dass dies seine emotionalste Rolle war die er jemals gespielt hat und er sehr stolz auf diesen Film ist. Ich war schon sehr angetan von "Das Lazarus Projekt" mit ihm aber "Hours" toppt diesen dennoch. Ein emotionaler und spannender Thriller der in keiner Filme Sammlung fehlen sollte. Paul Walker - Fans sollten diesen Film sowieso gesehen haben.
5 Sterne von mir ! R.I.P. Paul
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am 7. Januar 2014
..was Paul jemals gemacht hat! In diesem Film zeigt er sein Können als Schauspieler! Bei F&F war davon meist nicht viel zu erkennen...*sorry, Paul*....aber hier....das ist sein Meisterstück! R.I.P Paul......
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am 16. Februar 2014
Wer bei diesem Film auf einen Action Streifen hofft, ist fehl am Platz. Nicht umsonst ist dies Paul Walkers emotionalste Rolle. Ich persönlich finde, dass er wirklich ergreifend spielt. Die Fassungslosigkeit über den Tod seiner Frau. Das nicht akzeptieren wollen. Als man ihm seine Tochter zeigt und er nur meint: "Dich kenne ich nicht." Aber wie er dann den Kampf beginnt, um seine zu früh geborene Tochter, ist wirklich ergreifend. Natürlich ist der Film irgendwo eine "One man show", dafür aber eine gute.
Für alle Paul Walker Fans sowieso.
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Manchen Regisseuren gelingt es während ihrer gesamten Karriere nicht, einen wirklich beeindruckenden Film entstehen zu lassen, wohingegen andere gleich mit ihrer ersten Arbeit eine Geschichte erzählen, die dem Zuschauer lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird. Dies ist auch beim Erstling von Eric Heisserer der Fall, denn "Hours - Wettlauf gegen die Zeit" ist ein extrem einfühlsames Drama, in dem der leider viel zu früh verstorbene Paul Walker in einer seiner besten Rollen zu sehen ist. Man sollte gleich zu Beginn erwähnen, das die Geschichte nichts für Freunde rasanter Action ist, denn hier wird vielmehr der Liebhaber von ruhigen Dramen angesprochen, die gerade aufgrund ihrer eher bedächtigen Erzählweise eine unglaublich hohe Intensität erzeugen und dem Betrachter merklich unter die Haut gehen. Im Grunde genommen entwickelt sich mit der Zeit ein fast schon kammerspielartiges Szenario, denn fast über die gesamte Laufzeit ist man allein mit dem verstörten Vater der gerade seine Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes verloren hat. Als wenn das nicht schon tragisch genug wäre, spielt sich das Geschehen auch noch zu der Zeit ab, als Hurrikan Katrina New Orleans verwüstet und der gute Mann ganz allein mit seinem Baby in einem evakuierten Krankenhaus ist. Die Situation an sich deutet schon an, das man hier mit einer äußerst beklemmenden Grundstimmung konfrontiert wird, doch welche tatsächliche Wirkung diese letztendlich auf einen selbst ausüben wird, merkt man im Prinzip erst nach dem Ende des Filmes. Man fühlt sich selbst vollkommen erledigt und merkt zu diesem Zeitpunkt erst, wie sehr man doch in die Ereignisse involviert war, die sich hier in gut 90 Minuten offenbaren.

Beginnt die Geschichte noch relativ normal, so verdichtet sich die vorherrschende Atmosphäre doch zusehends in einer Art und Weise, wie man es eher selten zu sehen bekommt. Heisserer ist es absolut perfekt gelungen eine authentische Situation zu schaffen, in der lediglich eine einzige Person den gesamten Film durch sein herausragendes Schauspiel trägt, denn Paul Walker legt hier eine Performance an den Tag, die ganz eindeutig aufzeigt, wie vielseitig er doch einsetzbar war. Die Rolle scheint ihm regelrecht auf den Leib geschneidert und man nimmt ihm den trauernden Ehemann-und gleichzeitig sorgenden Vater jederzeit ab, der in der gegebenen Lage über sich hinauswachsen muss, um das Leben seines zu früh geborenen Babys zu retten. Dabei präsentiert sich einem ein extrem beklemmendes Szenario denn die Lage scheint so gut wie aussichtslos, da Hilfe anscheinend nicht in Sicht ist. Das Ganze wird noch dadurch intensiver, da man unmöglich die Zeit einschätzen kann, denn obwohl das Szenario lediglich 90 Minuten dauert hat man das Gefühl, hier eine quälende Ewigkeit mit dem Protagonisten zu verbringen. Das bedeutet nun aber keinesfalls, das ein langweiliges Szenario vorliegt sondern viel eher, das man sich immer mehr mit der Lage und der Hauptperson identifiziert und jegliches Zeitgefühl verliert. Es ist regelrecht zermürbend mit anzusehen, das sämtliche Rettungsversuche des Vaters scheinbar zum scheitern verurteilt sind und es überkommt einen ein Gefühl der Ohnmacht und der absoluten Hilflosigkeit, die einen selbst richtig fertig macht.

Lediglich einige eingestreute Flashbacks sorgen für ein wenig Entspannung, werden doch des Öfteren Rückblicke eingefügt, in denen Walker mit seiner Ehefrau in glücklichen Tagen zu sehen ist. Diese Momente geben einem wieder Hoffnung, das sich doch noch alles zum Guten wendet und man zieht ebenso wie der Vater seine Kraft und Hoffnung aus diesen kleinen Momenten. Dennoch verspürt man durchgehend den immensen Druck, der sowohl physisch wie auch psychisch auf dem Mann liegen muss, der nicht auch noch sein Kind verlieren will. Es ist wirklich fast so, als wenn man die Ereignisse selbst durchleben muss und insbesondere im letzten Drittel offenbaren sich dann noch einmal kritische Passagen, als einige Plünderer in das Krankenhaus kommen. Auch an diesen Stellen kommt es zu keinerlei überzogenem Aktionismus, es ergeben sich viel eher glaubwürdige Situationen, die relativ nüchtern gelöst werden, so das die Ereignisse jederzeit ihren authentischen Eindruck behalten. Nun mag manch einem das enthaltene Ende ein wenig kitschig und ausgesetzt vorkommen, doch ehrlich gesagt hinterlässt es den Zuschauer nach den ganzen Strapazen mit einem sehr befriedigenden Eindruck aus einem Film, den man erst einmal richtig verdauen muss und der spürbare Folgen hinterlässt. Denn wenn man sich auf das dargestellte Geschehen einlässt, dann müsste man eigentlich nach der Sichtung fix und fertig sein, aber dennoch mit einem Gefühl zurückgelassen werden, das man soeben etwas ganz Besonderes gesehen hat, das man nicht so schnell vergessen wird.

Und so hat ein Paul Walker in seinem letzten Film noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, das er doch ein weitaus vielseitigerer Darsteller war, als es ihm viele Leute zugetraut haben. Seiner grandiosen Performance ist es größtenteils zu verdanken, das man hier mit einer Geschichte voller Tragik-und Drama konfrontiert wird, die definitiv nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben wird. Gleichzeitig muss man auch Eric Heisserer zu einem Regieerstling gratulieren, der sich wirklich gewaschen hat. Denn einmal mehr bekommt man hier den eindeutigen Beweis geliefert das es zumeist die eher unscheinbaren-und kleineren Produktionen sind, die letztendlich den größten Eindruck hinterlassen. "Hours - Wettlauf gegen die Zeit" ist somit ein in allen Belangen absolut empfehlenswertes Werk das man sich in aller Ruhe anschauen sollte, um auch die ganze Kraft und Intensität einer Geschichte zu verspüren, die einem gerade zum Ende hin sogar die Tränen in die Augen treiben kann.

Fazit:

Ich bin wirklich absolut begeistert von diesem ruhig erzählten Drama, das durch die gegebene Situation eine unglaubliche Kraft entfaltet, der man sich unmöglich entgegenstellen kann. Bewegend, teils schockierend und unglaublich einfühlsam schildert Eric Heisserer eine Situation, um die man die Hauptfigur keinesfalls beneidet. Mit Paul Walker ist die Hauptrolle perfekt besetzt und ehrlich gesagt hätte ich dem guten Mann niemals zugetraut, eine dermaßen brillante Performance an den Tag zu legen.
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am 31. Dezember 2013
Dies ist sicherlich Paul Walkers wahres Vermächtnis. Die Hingabe an die Familie. Diesen Stoff wollte er sicherlich nicht ohne Grund produzieren und auch spielen.

Das Cover ist denkbar schlecht gewählt, daher von mir nur 4 Sterne, denn es gaukelt Fans von gepflegter Überlebensaction in apokalyptischer Umgebung, den Alleingang eines Helden vor.
Was man dann bekommt ist ein brilliant gespieltes Drama. Paul Walker kämpft sich hier als Nolan durch eine One-Man-Show, die durchaus sehr stille Momente hat. Was der Film zeigt ist die Verzweiflung eines Vaters der plötzlich alleine mit einem Frühchen von einer Naturkatastrophe "überrannt" wird.
Langweilig für die Einen, authentisch für die Anderen. Während des Films dachte ich mir oft, "was würde ich nun tun?". Allein die Gespräche mit "Sherlock" finde ich absolut genial für den Film. Sie zeigen wie sehr ein Mensch sich Normalität im Wahnsinn wünscht.
Doch auch die wahren Schattenseiten im Chaos nach Katrina werden angeschnitten. Plünderei, Mord und die Rolle der Tiere.
Nolan muss erst lernen die ganze Härte der Situation zu erkennen und geht dabei am Ende auf dem Zahnfleisch.

Die meisten Frauen werden diesen Film sehr mögen, denn am Ende ist eine emotionale "Heulorgie" fast garantiert. Männer haben hier sicher so ihre Probleme mit dem fehlenden Tempo und dem einseitigen Schauplatz.

Im Grunde bietet der Film alles was das Herz begehrt, dennoch sei hier der Käufer gewarnt der sich angesichts des Covers Falsches verspricht!
Hours ist kein Actionfilm, die Kulisse ist ein Krankenzimmer, es wird nicht pausenlos geballert und es fallen auch keine coolen Sprüche, der Kern ist der Kampf mit der Zeit um das Leben eines Kindes;

Absolut zu empfehlen für: Fans von Drama, Leute die Paul Walkers wahres Talent fernab von ransantem Popcornkino geniessen möchten, Liebhaber von emotionalen Filmen, Zuschauer von Independant Werken;

Möge Paul Walker in Frieden Ruhen.
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am 4. November 2015
Lange hat man darauf gewartet, jetzt ist endlich ein Film da, der die unendliche Liebe eines Vaters zu seinem Kind zeigt - ein Thema, das in unserer feministischen Gesellschaft ja fast immer vernachlässigt wird.
Dieser Film ist extrem spannend und empfehlenswert.
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