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"The White Goddess" wurde im Rock Hard mit vollen zehn von zehn Punkten zum Album des Monats gekürt. Da jenes Magazin aber gerne mal diese oder jene Band nicht immer ganz gerechtfertigt über den grünen Klee lobt (wie z.B. The Devil's Blood), habe ich mir nicht allzu viel dabei gedacht. Als ich dann aber auf der Seite eines Online-Metalmagazins ebenfalls die volle Punktzahl unter dem Review zum neuen Album von Atlantean Kodex las, wurde ich doch neugierig. Sollte da etwas dran sein? Ist "The White Goddess" ein Meisterwerk? Ich besaß bereits zuvor das Debüt der Band, und das finde ich nur ganz okay. Teilweise wirkte die Band dort noch etwas unbeholfen. Und ich gebe ehrlich zu, dass ich mit Mühe versucht habe, auch beim neuen Album ein Haar in der Suppe zu finden. Aber das ist mir nicht gelungen. Atlantean Kodex haben große Fortschritte gemacht. Die fünf überlangen Songs, welche durch kleine Intermezzi verbunden sind, klingen wesentlich ausgereifter als noch auf dem Vorgänger. Zudem sind sie düsterer und melancholischer, was der Band gut zu Gesicht steht. "The White Goddess" ist tatsächlich der Inbegriff von Epic Metal: wunderschöne, unkitschige Melodien, gemäßigtes Tempo (teilweise driftet die Band sogar in langsame Doom-Gefilde ab), glasklarer Gesang. Rein musikalisch hat das alles recht viel von Bathory während der Viking-Phase, obwohl ich mich aus dem Fenster lehnen und behaupten möchte, dass der leider verstorbene Quorthon selbst mit "Hammerheart" nicht an "The White Goddess" herankommt; zumal es Quorthon auch nicht so wirklich mit dem Cleangesang hatte. Ich würde die Platte vielleicht nicht gerade als Album des Jahres abfeiern, aber sehr gut ist sie ohne Zweifel dennoch. Das geschmackvolle Artwork rundet die Sache ab.
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am 8. November 2013
Atlantean Kodex haben mit dieser Scheibe ein Hammeralbum eingespielt. Geile Melodien, toller, druckvoller Sound. Oft kommen Erinnerungen an alte Manowar und Bathory (allerdings hier mit cleanem Gesang) auf. Und doch ist alles eigenständig, eindeutig Stil von AK. Hört Euch einfach mal auf den bekannten Musikportalen "Twelve Stars And An Azure Down" an!! Diese Melodien, dieser Gesang! Besser gehts im Bereich Metal eigentlich nicht mehr. Meiner Meinung nach, muss man als Liebhaber des Genres diese Platte einfach besitzen. Und die Band hätte den großen Durchbruch auch mal verdient. Nicht nur weil sie Großes Erschaffen haben, sondern weil sie dabei auch noch bodenständig und ehrlich sind.
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am 29. Oktober 2013
Wenn sich die relevantesten Musikredaktionen der Republik beinahe vor Begeisterung überschlagen und die Jubelstürme für eine neue Scheibe überirdische, beinahe schon religiöse Ausmaße annehmen, dann muss darin schon ein klitzekleines Fünkchen Wahrheit stecken. In vielen Fällen lassen die Metal-Schreiberlinge hinter ihren Tastaturen die nötige Objektivität vermissen, um die einst so hochheilige Meinung irgendwann relativieren zu müssen. Das aktuellste Beispiel sind gewiss die süddeutschen Epic-Metaller von ATLANTEAN KODEX, die mit ihrem Longplayer "The white goddess" so viel Staub aufgewirbelt haben, dass es für die Wüsten Sahara, Gobi und Kalahari zusammen reichen würde. Oft liegt es am Hörer selber, die haushohen Wellen der Euphorie etwas zu glätten.
Ich möchte voranstellen, dass ich mit dem Album-Vorgänger "The golden bough" seinerzeit nie richtig warm wurde, und ich daher mit großer Skepsis an die neue Scheibe herangegangen bin. Beim ersten Hördurchlauf des 55-Minüters sah ich meine ersten Zweifel zunächst bestätigt! Es ist unschwer zu überhören, dass die musikalischen Paten des bayrischen Quintetts nach wie vor in der großen Epic-Gilde zu finden sind: WHILE HEAVEN WEPT , MANOWAR , BATHORY , MANILLA ROAD und teilweise die dänischen Doom-Heads von CANDLEMASS. Ehrlicherweise klingen ATLANTEAN KODEX in kaum einem Punkt anders oder gar besser als diese genannten Bands, weswegen mein kritischer Gesichtsausdruck auch bei der zweiten "The white goddess"-Runde überwog. Ein gutes Epic-Album halt - nicht mehr und nicht weniger!
Nun, nachdem ich die Scheibe in den letzten Tagen wirklich unzählige male - und tatsächlich nichts anderes! - gehört habe, kann und muss ich meine arg vorbelastete Meinung zu ATLANTEAN KODEX jedoch über den sprichwörtlichen Haufen werfen. Mir ist in diesem Jahr wohl keine andere Platte begegnet, die mich im Nachgang (!) so gefesselt und mitgerissen hat wie dieser grandiose 8-Tracker. Denn auch wenn auf "The white goddess" gewiss keine musikalischen Bäume ausgerissen werden: Das Album macht süchtig! Es vergeht keine einzige Minute, in der mir nicht ein anderer dieser fünf großartigen Mammut-Kompositionen im Großhirn herumspukt und mich automatisch zum mitsingen zwingt. ATLANTEAN KODEX spielen nicht einfach nur so - sie zelebrieren! Ein Album, das niemanden kaltlässt.
Grandiose Longtracks wie "Sol invictus" , "White goddess unveiled" und die alle Herzen zerberstende Halbballade "Twelve stars and an azure gown" (einer der würdigsten Nachfolger von MANOWARs "Heart of steel"!) zerfließen vor Erhabenheit, Poesie, Dramatik und emotionaler Tragödie, sind aber kompositorisch wie spielerisch doch recht simpel aufgestellt. Der immerwährende Vergleich zwischen Musik und Kunst hat mit "The white goddess" ein neues Musterbeispiel gefunden.
Mit jeder Textzeile, mit jedem aufbrausendem Gitarren-Riff, mit jedem einzelnen Gefühlsschlenker wird der Hörer eingeladen, an dieser feierlichen Metal-Zeremonie teilzuhaben. Großes Lob, solch großartige Songs muss eine Band erst mal schreiben! Es geht aber noch besser. Während kurze Nummern wie "Trumpets of doggerland" , "Bilwis" und "Der Untergang der Stadt Passau" nur als verbindendes Intro/Outro-Beiwerk dienen, fahren ATLANTEAN KODEX vor allem bei zwei Songs die größten aller möglichen Geschütze auf: Der unfassbar eingängige Stampfer "The heresiarch" steigert sich (auch härtetechnisch!) von Minute zu Minute und entwickelt sich unbemerkt zu einem der gigantischsten Ohrwurm-Treffer des Jahres. Und spätestens beim göttlichen Doom-Monument "Enthoned in clouds and fire" wird die komplette MANOWAR-Diskografie der letzten beiden Jahrzehnte mit einem Handstreich weggewischt, um den beseelten Hörer in einem Meer aus Melancholie und Schönheit untergehen zu lassen. Soviel Feuer und soviel Eisen hat noch kein Mensch gesehen.
Fazit: Vom Saulus zum Paulus - von null auf hundert. Das neue Album von ATLANTEAN KODEX ist in der Tat sooo kolossal geworden, dass die Band selbst einen zweifelnden Dauernörgler wie mich zum Schweigen gebracht hat. Gern würde ich das Erfolgsrezept von "The white goddess" näher ergründen, muss mir aber erstmal die Freudentränen aus dem Gesicht wischen. Halleluja, hier haben fünf Männer aber echt verdammt viel richtig gemacht. Diese Scheibe muss man kennen!
55 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 15. Oktober 2013
Oftmals sorgt die Fachpresse bei allzu euphorischen Jubelrezensionen ja dafür, dass man als Leser schon fast gegen ein Album aufgebracht wird, bevor man sich das angeblich unerhört sensationelle Meisterwerk erstmals zu Gemüte führen konnte (The Devil's Blood, anyone?) - und manchmal stellt man trotzdem fest, dass an der überbordenden Begeisterung der Presse durchaus etwas dran ist.

THE WHITE GODDESS der bayerischen ATLANTEAN KODEX ist für mich so ein Fall von "der Jubel der Presse ist berechtigt", und nach zehn Tagen des fleißigen, intensiven Hörens bin ich mir sicher, dass hiermit zumindest ein echtes Highlight des Jahres 2013 vorgelegt wurde. Soweit, dass Album nun auf eine Stufe mit Werken wie "Awaken The Guardian", "Hammerheart" und "Hail To England" zu stellen möchte ich nun nach zehn Tagen nicht gehen - nicht, weil diese Vergleiche aus der Luft gegriffen wären, sondern schlichtweg weil THE WHITE GODDESS im Gegensatz zu den genannten den berühmten "test of time" logischerweise noch vor sich hat.

Aber darauf kommt es ja eigentlich gar nicht an - was zählt, ist auf dem Platz, und hier liefern ATLANTEAN KODEX mit diesem Album definitiv echte Qualität ab, und sie steigern sich im Vergleich zum starken Vorgänger "The Golden Bought" nochmals deutlich, wobei sie aber ihren Trademarks treu bleiben.

Allen Songs auf THE WHITE GODDESS wohnt die für ATLANTEAN KODEX typische Atmosphäre inne: das Material ist episch, erhaben, melancholisch und wirkt oftmals geradezu entrückt... wo andere vermeidlich ähnlich gelagerte Bands auf Sword & Sorcery Themen setzen wirken die Songs von ATLANTEAN KODEX nicht nur textlich wesentlich eigenständiger und nachdenklicher, was der Eingängigkeit allerdings nicht im Wege steht.

Musikalisch gibt's ebenfalls die Höchstnote von mir - die von Zwischenspielen verbundenen fünf überlangen Stücke sind toll gespielt und gesungen, die Produktion hat Druck und ist gleichzeitig klar. THE WHITE GODDESS ist eines dieser Alben, welches man auch aufgrund der durchgehenden Stimmung ganz klar am besten am Stück genießt, und trotz vieler eingängiger Ohrwurm-Momente geht die Band alles andere als vorhersehbar zu Werke... und eine klassische um einen Mitsingrefrain gestrickte Hymne wie "The Atlantean Kodex" sucht man hier auch vergebens, wenn auch Songs wie "Sol Invictus" oder "Heresiarch" schlichtweg unfassbar mitreißen. Ich muss auch feststellen, dass THE WHITE GODDESS spannend bleibt, auch beim öchzigsten Durchlauf entdeckt man noch Neues und Originelles.

Alles in allem: definitiv eines der bemerkenswertesten, spannensten und interessantesten Alben des Jahres 2013, und ein Werk, bei dem es mich nicht wundern sollte, wenn es seinen Weg unter die Klassiker des Genres findet.
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am 7. Oktober 2013
Ich bin kein Musik-Kritiker oder Musik-Journalist, deswegen halte ich mich mit Aussagen wie "Bestes Metal-Album des Jahres / Jahrzehnts" zurück.

Mit "The White Goddess" legen Atlantean Kodex aber ein absolutes Hammer-Album hin. Technisch perfekter Metal - in jeder Hinsicht. Perfekt gespielt, perfekt gesungen vom Begga, perfekt gemischt.
Das Resultat ist ein episches Feuerwerk was ewig in den Gehörgängen nachhallt.
8 tolle Tracks, zwischen einer guten Minute und rund 11 Minuten lang.

Einfach nur genial. Ich bin hellauf begeistert.

Klarer Kauftipp an alle Freunde gepflegten Metals. Eigentlich ist das sogar ein "Pflichtkauf".
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am 9. Dezember 2013
Ich hab jetzt extra ein paar Wochen und zig Durchläufe (ca. 100) gewartet, um ja nicht zu vorschnell ein Album abzufeiern, das es dann doch nicht verdient hat.

Bei diesem zukünftigen Klassiker bin ich mir allerdings sehr sicher. "The white goddess" ist DAS Metal-Album 2013 und zwar genreübergreifend. Wer nicht gerade ausschließlich auf Gegrunze oder Ballermann-Metal steht, muss das hier eigentlich mögen, lieben, vergöttern!!!

Hier gibt's genau den zeitlosen, ausgereiften und intelligenten Stoff, den man einfach nicht besser machen kann. High-End-Kompositionen wie man sie nur alle paar Jahre mal zu hören bekommt.

Man stelle sich einfach mal vor, die alten Helden der 80er (von Maiden über Manowar bis Metallica) würden tatsächlich qualitativ noch mal an ihre Uraltklassiker anknüpfen können, die komplette Szene würde heiß laufen. Atlantean Kodex hätte genau das ebenfalls verdient, nur scheitert es eben an ihrem Bekanntsheitsgrad und einer mächtigen Plattenfirma im Rücken. Zu viele Metaller kaufen eben lieber die 100ste Motörhead oder Saxon, statt die 15 Euro in eine relativ unbekannte Band zu investieren.

Tja, dann eben nicht.

Euch entgeht nur die beste, packendste und unkitschigste Epic-Metalscheibe seit langem. Große Hymnen, Songs für die Ewigkeit. Die großen Epic-Helden des letzten Jahrhunderts haben auch auf ihren Göttergaben nichts besser gemacht als ATLANTEAN KODEX!

10 von 10. Alles andere wäre ein Witz!
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2013
musikalisch wie optisch ein meisterwerk! frühe manowar treffen bathory der hammerheart/twilight of the gods era. wenn man genau hinhört, erkennt man beim opener "sol invictus" sogar maiden-anleihen (rime of the ancient mariner!). nichtsdestotrotz alles komplett eigenständig, facettenreich und von epischer erhabenheit. einzig, sänger becker könnte (für meinen geschmack) etwas mehr dreck in die stimme legen. aber das ist tatsächlich geschmackssache.
darüber hinaus wurde die vinyl-ausgabe mit liebe zum detail gestaltet. das booklet kommt in buchform, in welchem die texte in anlehnung an mittelalterliche handschriften und mit verzierungen abgedruckt sind.
zum lyrischen konzept und dessen umsetzung muss sich der/die hörer_in selbst ein urteil bilden, dies würde hier zu weit führen.
unterm strich vielleicht nicht die beste platte der letzten 20 jahre (wie boris kaiser im rock hard geschrieben hatte), denn solche kategorien haben keinen sinn. zu sehr klammern sie den entstehungskontext aus. aber 9,5/10 punkten sind's allemal. mindestens!
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am 4. Oktober 2013
Wer schon mit seinem Debütalbum bei Kritikern und Fans gleichermaßen abräumt, hat nicht nur viele Neider gegen sich, sondern auch gleich das Problem mit dem Nachfolger ein ebenbürtiges Werk abzuliefern. Im Fall der bayrischen Epic-Metaller kommt noch hinzu, dass die Band im Underground schon jetzt Kultstatus genießt, was den Druck auf den Nachfolger “The White Goddess” zusätzlich erhöht haben dürfte. ATLANTEAN KODEX lassen sich aber keinen Druck von außen auferlegen. Das war schon klar, als die Band bekannt gab, nur ausgewählte Konzerte zu spielen. Genau diese Gelassenheit lässt “The White Goddess” genau da anknüpfen, wo das Debüt “The Golden Bough” endete.

Abermals sind die teils überlangen Songs mit kurzen Interludien, beziehungsweise Instrumentals verbunden, was erneut diese einmalige Atmosphäre unterstützt, die man schon auf dem Debüt bei jeder Note spüren konnte. Auch “The White Goddess” strahlt zu gleichen Teilen Erhabenheit und Kraft aus, ist dabei aber noch ein Stück weit zwingender als das Debüt. Majestätische Riffs harmonieren hier perfekt mit elegischer Melodieführung der Gitarren und eindringlichen Refrains, die ob ihrer melancholischen Note die Krone eines jeden Songs bilden. ATLANTEAN KODEX wirken auf “The White Goddess” noch entschlossener und auch fokussierter, was man grandiosen Stücken wie dem unschlagbaren Opener “Sol Invictus” - hier dürften MANOWAR vor Neid platzen - oder “Twelve Stars And An Azure Gown” zu jeder Sekunde anhört. Die Band schafft es mit jedem Song den Hörer zu packen und in eine Welt voller Mythen und Legenden zu entführen, die er so schnell nicht wieder verlassen will.

Dabei bleiben ATLANTEAN KODEX sich und ihrem Stil auf der einen Seite treu, was die Rezeptur des Songwriting angeht. Die doomigen Passagen sind ebenso präsent, wie das epische Moment von BATHORYs “Hammerheart” und “Twilight Of The Gods”. Andererseits hat sich das Quintett innerhalb ihres Spektrums weiter entwickelt. Die Riffs sind noch ein Stück weit härter als noch auf dem Vorgänger (“Sol Invictus”), die Chöre noch zielsicherer eingesetzt (“Enthroned In Clouds And Fire”) und die Arrangements sind mit noch mehr Liebe zum Detail entstanden. Man glaubt der Band, dass sie ihre Musik aus voller Überzeugung und ohne Kalkül spielt. Anders wäre es auch nicht möglich, besitzen die Alben dafür doch viel zu viel Gefühl und Tiefgang.

ATLANTEAN KODEX setzen dem im Prinzip schon perfekten Songwriting von “The Golden Bough” doch noch einmal die Krone auf und legen mit “The White Goddess” das Album vor, an dem sich jede andere Band des Genres in Zukunft messen lassen muss. “The White Goddess” ist Epic-Metal in Perfektion, der in seiner ganz eigenen Liga spielt. Falls MANILLA ROAD eines Tages Geschichte sind, brauchen sie sich um den Nachfolger auf dem Epic-Metal-Thron keine Sorgen zu machen. Der steht spätestens nach “The White Goddess” fest und niemand wird ATLANTEAN KODEX den Titel ‘Könige des Epic-Metal’ streitig machen können. In den Staub und huldigt dem Kodex, ihr Narren!

5 Sterne (10/10 Punkte)
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am 4. November 2015
Einfach nur episch! Dieses fulminante Album löste bei mir schon beim ersten Hören feinstes Kopfkino und Gänsehaut aus. Ich bereue zutiefst dass ich mich noch nicht früher an diese grandiose Band herangewagt habe. Die Lorbeeren sind auf jeden Fall alle gerechtfertigt.

Ansonsten wurde von anderen Rezensenten alles gesagt... Wie gesagt ich bin ein Nachzügler und habe viel zu lange gebraucht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Juli 2016
Mit meinen nun 51 Jahren habe ich schon viele Bands kommen und gehen sehen aber es gibt immer einmal wieder Bands/Alben, die einen so beeindrucken, dass sie einen über Jahre oder Jahrzehnte begleiten. Eines der Alben, die mich auch heute noch emotional berühren, ist die, 1984 erschienene LP von WARLORD „And the cannons of destruction have begun“. Epische Riffs, epischer Gesang/Texte und ein absoluter Meilenstein der Metal-Geschichte. Ein Album, welches auch nach über 30 Jahren nichts aber auch rein gar nichts von seiner magischen Wirkung verloren hat.
Lange Zeit hatte ich gedacht, dass mich kein Album mehr so berühren würde, wie diese LP von WARLORD. Dann erschien im Herbst 2013 das Album „The White Goddess“ von der bayrischen Band Atlantean Kodex . Und diese schlugen mit diesem Album genau in die epische Kerbe, die WARLORD mit ihrem Meilenstein ca. 30 Jahre zuvor gelegt hatten. Epische Songs, geniale Instrumentalisierung, fesselnder Gesang und interessante Texte. Gänsehaut pur! Ich kannte schon die zuvor erschienen Alben/EP der Band, die mir gut gefielen aber mit „The White Goddess“ hatte ich nicht gerechnet- ein Meilenstein im epischen Metal.
Nun, im Sommer 2016, ca. 3 Jahre nach dem Release, hoffe ich, dass die Band bald einen würdigen Nachfolger nachschiebt und nicht wie WARLORD anno 1984 erst einmal für Jahre in der Versenkung verschwinden. Das wäre wirklich ein riesen Verlust, für alle Epic-Metal-Fans. Vergesst MANOWAR- ATLANTEAN KODEX rules :o)
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