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Kundenrezensionen

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am 24. November 2013
Schön daß HEAD wieder mit an Bord ist.... schön auch daß KORN mit diesem Album eine Art Revival / Reflektion an ihre Frühzeit von -sagen wir mal- 1994 bis 2002 vorlegen, allerdings erfinden KORN das (zugegebenerweise ihr eigenes) Rad nicht neu....

Mit knapp 43 Minuten ist das Album nun nicht gerade verschwenderisch aber gerade noch o.k. Das Cover-Artwork etwas "befremdlich": erinnert mich am ehesten an Predator vs. Predator...??? Auf der "HABEN-SEITE" finden wir endlich wieder wundervoll drückende tief gestimmte Riffs wie in alten Zeiten, gerade die ersten 3 Tracks gehen mächtig voran. Erst ab Track NR. 4 wird es ruhiger, aber auch schöne Reminiszenz an ihr geniales wenn auch Schwergeburt- Album "Issues". Track Nr. 7 (Never never) hätte man sich wirklich ersparen können, ein überflüssiger massenkompatibler Feuerzeugschwenkender DumDum-Refrain/Melodie-Gassenhauer à la Limp Bizkit und Konsorten.
Track Nr. 8 geht zum Glück wieder mächtig voran und läßt den vorigen Totalausfall schnell vergessen, klingt wie in alten Zeiten, zitiert (bzw.kopiert...) aber frühere Melodie-/ Harmoniefolgen z.T. eins zu eins...

Hier kommen wir zu der " Nicht-Haben- Seite" des Albums: man merkt dem Album bei fast jedem Track an, daß hier auf Experimente bewußt verzichtet wurde, das Riffing und die Vocalbearbeitung sind vorhersehbar, neue Aspekte wurden nicht genutzt, die Genialität und (wenn auch teilweise mühsam erzwungene) Spontanität der ersten 4-5 Alben wird bei weitem nicht erreicht, das Album hört sich leider relativ schnell ab.... Insgesamt aber trotzdem eine erfreuliche druckvolle Trendwende bei KORN aber nichts Neues, für jemanden der KORN neu kennenlernen will empfehlen sich eher weiterhin ihre früheren Alben, für jemanden wie mich der alle bisherigen KORN-Alben sein eigen nennt aber ein Muß fürs CD-Regal.

Fazit: gute 3,7 Sterne, macht aufgerundet 4, aber mein Lieblings-Album von KORN wird es definitiv nicht!
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am 28. Januar 2014
Das darf doch nicht wahr sein, daß ich DAS noch erleben darf. KORN waren in den 90er bahnbrechend, eine von diesen Bands, wo du auf ein Konzert gehst, ohne eine Nummer zu kennen und nach wenigen Sekunden anfängst, zu headbangen und blöd herumzuhüpfen. Bis zum Ende des letzten Jahrtausends hatten KORN diesen Drive, diese Wucht. Dann ging es allerdings abwärts. Sicher, absolute Hardcore Fans fressen alles, was man ihnen hinwirft. Das war ich allerdings nie - für mich persönlich "gab es" die Band nach dem Album "Untouchables" musikalisch, nach dem endgültigen Ausstieg von Head schließlich überhaupt nicht mehr. Ständige Drummerwechsel, seltsame Ausschweifungen Davis' und halbherzige Soloprojekte (Fieldy mal ausgenommen) oder Gastauftritte, sowie Alben, die einfach nicht zündeten, irgendwie hilflos gruppierte Nummern ohne Identität, angesammelt und meist eine halbwegs hörbare Single. Somit schön, danke, war mal gut, bei sentimentalen Gefühlen schmeißen wir halt "Follow the leader" oder "Issues" rein. Oder klicken sie am PC an, wie es ja heute hip ist.

Live habe ich dann Korn in Wien 2012 seit langem wiedermal gesehen und muß sagen, da klangen sie schon wieder so, als ob sie auf dem richtigen Weg wären. Gut, okay, zum Großteil wurden tatsächlich auch nur alte Nummern der obigen Ära gespielt, aber diese dann auch ohne übertriebene Sample- oder Loop Effekte. War nett.. leutemäßig auch bummvoll, die Halle (da hätten wir wieder diesen "Hardcorefan-Effekt" :-) Ich selber hatte das Ticket geschenkt bekommen.

Und nun. Ende 2013. BUMM. So, auf den Hintern gefallen erstmal. Nachdem ich KORN ja nicht mehr irgendwie aktiv getracked hatte, bekam ich auch die wundersame Rückkehr von Head nicht wirklich mit, der ja bereits 2012 im Rahmen eines Gigs zu 'Blind' auf die Bühne geholt wurde und sich in der Folge mit der Band aussöhnte. Und der alte Brian muß ja einen rieeesigen Sack fast 10 Jahre lang mit Ideen vollgefüllt haben. Diesen Sack hat er im Studio wohl ausgeleert, heraus kam nun "Paradigm Shift", ein UNGLAUBLICHES Album, genau DIE KORN, die mich früher weggefegt haben, genau dieser Sound, der kompromißlos ins Hirn fährt, (endlich) wieder die 2 vertrauten 7saiter von Head und Munky im Katakombentuning, die gemeinsam einen bedrohlichen Soundbrei kreieren, der nachwievor (wieder) seinesgleichen sucht.

Gleich der Opener 'Prey for me' erinnert unweigerlich an z.B. 'got the life' oder 'a.d.i.d.a.s.'. Danach ohne luftholen zur Single 'love & meth', auch die treibt einem Oldie-Kornler Freudentränen in die Augen. Kurzum - es geht weiter, da finden sich keine Filler oder Durchhänger, über teils langsamere, teils brutalere Nummern prügeln einen die 5 Buben 13 Nummern lang vor sich her. Davis' Gesang so gut wie schon lange nicht, die 3 Saiteningenieure Munky, Fieldy und Head kreieren den perfekten KORN-Soundteppich und vor allem - das muß ich herausheben - ist das Drumming von Ray Luzier wirklich sensationell. Hoffentlich ist er jetzt wirklich die drummerische Endlösung für KORN.

Die 5 Sterne sind redlich verdient! KORN macht es möglich: 1994 = 2013
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Die große Frage vor der Veröffentlichung von "The Paradigm Shift" lautete: Wird durch die Rückkehr von Gitarrist Brian "Head" Welch der Sound von Korn wieder wie früher klingen? Die Antwort ist ein klares Jein. Die Dubstep-Elemente des Vorgängers wurden glücklicherweise zwar auf ein gesundes Mindestmaß zurückgefahren, so wütend und zerstörerisch wie in den 90ern klingen Korn allerdings nicht mehr. Dazu trägt auch der zu glattgebügelte Sound bei, der beispielsweise ein großes Markenzeichen des Fünfers, nämlich Fieldys bis aufs Tiefste heruntergestimmten, klackernden Bass, kaum herausstechen lässt. Das nimmt der Musik vieles ihrer Radikalität. Die Songs selber gefallen mir ziemlich gut, obwohl die aus alten Tagen bekannte Dissonanz nur an ganz wenigen Stellen noch auftaucht. Viele Passagen, allen voran natürlich die Refrains, lassen sich direkt mit dem Schimpfwort "poppig" beschreiben. Das ist aber nicht weiter schlimm, eher im Gegenteil; an eingängigen Liedern habe ich nichts auszusetzen. Das sehen vielleicht einige Korn-Fans der ersten Stunde anders. "The Paradigm Shift" ist also kein zweites "Issues" geworden, aber damit hat doch wohl auch niemand ernsthaft gerechnet.
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am 10. März 2015
Tja, irgendwie bin ich bei der Entdeckung von Kult Bands immer zu spät und steige erst dann ein, wenn deren Zenit bereits überschritten ist und der Stern langsam verglüht. Wahrscheinlich fehlte mir zum entsprechenden Zeitpunkt einfach die Reife :-) und genau an solch ein Publikum richtet sich wohl dieses Album ... ich höre seit Wochen die alten Werke von KoRn im Dauerlauf und bin durch Zufall hier gelandet. Nicht mehr ganz so rüde, wie zu Zeiten von Issues, etwas seichter und zeitweise sogar poppig, ABER alles kein Grund zur Kritik. Das Album reißt einen vom ersten Titel an mit, versumpft kurz und nimmt dann wieder Fahrt auf. Alles in allem empfehle ich den Kauf, auch um die Band zu supporten und noch lange am Leben zu erhalten :-) ... Ich bete darum, dass es ein KoRn² gibt, das wäre was ... ach, oder eine Zeitmaschine :-) ... viel Spaß beim hören, aber bitte LAUT.
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am 3. November 2013
Super geiles Album aller Korn.
Die Songs sind der absolute Hammer und auch die beigefügte Dokumentation gibt tiefe Einblick in die Band History/Krise.
Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2013
Da kann ich QuickNick nur zustimmen, "solide" ist wirklich das beste Wort, um die 11. Korn Platte zu beschreiben. Vor 15 Jahren wäre so eine Beschreibung eine Beleidigung gewesen, aber heute, mit dem Wissen, dass Korn schließlich ein ganz neues musikalisches Genre miterfunden haben ist das „solide“ absolut positiv zu verstehen.

Der Albumtitel lässt vielleicht noch einiges an Experimenten vermuten, aber nein, es findet musikalisch kein Paradigmenwechsel statt. Während „Path to Totality“ noch bei modernen Clubsounds wilderte (und diese Dubstep Anleihen nicht bei jedem Fan gut ankamen) ist „Paradigm Shift“ wieder ein Schritt zurück. Und zwar für mich ziemlich klar in die Phase zwischen den Alben „Follow the leader“ und „Untouchables“. Also klassisch Korn! Das beste Beispiel ist der Song LOVE AND METH, sehr eingängig, aber auch richtig brutal in seinen Riffs. Da kommt direkt die Erinnerung an ‚Here to stay‘ hoch. SPIKE IN VEINS ist ähnlich, man fragt sich ein wenig, ob man auf einem Best Of gelandet ist, Davis‘ Gesang ist himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. Auch in diese „Klassiche“ Kategorie fällt MASS HYSTERIA, ein Riffmonster, metal pur, mit einem klasse Chorus. Natürlich gibt es aber auch weniger geradlinigeres, wie das verstörende Intro zu PARANOID AND AROUSED oder die elektronisch Spielereinen in VICTIMIZED.

Und das sind nur die ersten Eindrücke … wie gesagt, richtig gut solide Korn!
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am 15. Januar 2015
Nachdem ich ein paar Alben ausgesetzt habe, kaufte ich nun wieder ein Vinyl von Korn. Nur noch ein-zwei Dubsteb-Nummern, der rest ist der "gewohnte" New Metal.
Die LP ist absolut fehlerfrei!

Zuerst bekam ich eine falsche Vinyl, nach einem sehr fruchtbaren Telefonat mit Amazon wurde dies aber innerhalb von einem Tag ausgetauscht!
So macht das Spaß!
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am 2. November 2013
Quasi alle sagen es ja: Dieses Album ist richtig gut, weil hier ziemlich viele Kracher drin sind! Diese Platte kann man wirklich rauf und runter hören, es ist vor allem kein "schlechtes" Lied drauf! Ein Fakt noch zu "Never Never": In Amerika fahren sie alle auf Dubstep ab. Das ist nun einmal so, eben andere Musikkultur. Also ist es nur logisch und auch klug, dass die Plattenfirma und/oder Korn auch Never Never als erstes auskoppeln.
Wir Deutschn fragen uns, wieso ausgerechnet das, aber die Amis fahren total drauf ab, es wird öfter im Radio und auf MTV gespielt und die Leiute werden auf das Album aufmerksam, die Zahlen steigen. Natürlich ist das nicht KoRn, wie wir sie kennen! Aber Never Never ist tasächlich nur der Köder, der gesamte Rest des Albums ist Old School Korn. Also unbedingt kaufen und geniessen! :-)
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am 19. Mai 2014
Nach den nur ok en Alben der letzten Jahre war ich gespannt auf dieses Werk. Korn hat mich endlich wieder fest in den Bann gezogen, genau wie ich es wollte! Die Songs klingen deutlich kompromissloser als noch die exrem melodiösen Vorgänger, was mir persönlich genau zusagt. Mit diesem Album machen Metal Fans nichts falsch, das Album befindet sich auf Augenhöhe mit "issues"!
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am 4. Oktober 2013
Schon vom ersten Song an merkt man das Korn wieder vollzählig sind...
denn den Vorgängeralben fehlte immer das gewisse Etwas!
Der frische Gesang Jonathan's und das perfekte Zusammenspiel zwischen Munky und Head bringen Korn wieder an die Spitze der Besten Metal-Bands, wo sie meiner Ansicht nach auch hingehören!

Ich denke "Paradigm Shift" gehört zu den besten Alben der Band zusammen mit "Korn", "Issues" und "Untouchables".
Meine Favoriten auf dieser Scheibe sind "Prey for me", "Love & Meth", "What we do", "Spike in my Veins", "Never never" und "Victimized".
Somit gibt es meinerseits 5 Sterne!
Also kann ich dies Album bedenkenlos jedem Fan der Band und auch jedem/jeder Liebhaber/Liebhaberin des Metal empfehlen!
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