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am 28. September 2013
Nach dem 1997er-Album "Uneven" geschah mit den deutschen Progressivos Sieges Even etwas Unerhörtes: Ein Stilwechsel! Weg vom verschachtelten (ohne jeden Zweifel bis dato hierzulande beinahe konkurrenzlosen) Kopfkino, hin zu mehr Gefühl, Wärme, Melodie und "Songs". Leider war nach zwei grandiosen Alben ("The Art Of Navigating By The Stars" und "Paramount" - beides verdammte Pflichtkäufe!) dann Schluss und die Herren Menses (v.) und Steffen (g.) gründeten SUBSIGNAL, deren zwei bisherige Werke die stilistischen Merkmale nahtlos fortführten.
Nun also "Paraiso". Die Platte klingt bereits nach den ersten Takten wunderbar vertraut, der Wohlfühlprog dringt wieder sofort in jede Pore, die Produktion ist abermals überwältigend gut (Leute, wenn ihr Alben zum Boxentesten benötigt, versucht es bitte mit den beiden letzten Alben von Sieges Even sowie dem Gesamtwerk SUBSIGNALS - viel größer können Platten kaum klingen!) und in die Melodielinien - bereits der Chorus zum Titeltrack (siehe Video unten) ist famos - möchte man sich am liebsten mit offenen Armen hineinfallen lassen. Probiert es aus mit dem Viereinhalbminüter "A Long Way Since The Earth Crashed", was einem trotz des Tites ein dickes Grinsen auf die Backen zaubert. Bei "The Blueprint Of A Winter" hat man sich die Dienste von Stream Of Passion-Sängerin Marcela Bovio gesichert, die ganz gut zu dem hochmelodischen Stil des Songs passt, den es übrigens tatsächlich auch als ganz echte Single auf der Bandhomepage zu kaufen gibt. Highlights hat, und das ist bei dieser Band nichts Neues, "Paraiso" zuhauf, schwächere Songs kann ich beim besten Willen keine finden. Mit dem Piano und der Akustikgitarre als allgegenwärtige melodieführende Instrumente muss man natürlich leben können, dann wird man mit Sicherheit auch an diesem Album monatelang seine Freude haben, zumal es bei aller vordergründigen Eingängigkeit einfach soviel zu entdecken gibt.

Also: wer die Band bisher verehrt hat, wird auch das Drittwerk lieben. "Paraiso", und dieses persönliche Fazit sei mir gegönnt, läuft mir gar noch besser rein als der beileibe nicht schwache Vorgänger "Touchstones". Tolles Album einer wirklich großartigen deutschen Gruppe!
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am 26. Januar 2015
Es ist bei diesem Album sehr von Bedeutung auf welcher Musikanlage gehört wird. Die Produktion ist im Bereich der Drums vorallem recht zaghaft ausgefallen. Ein dazu vorwiegend breiter und wenig knackiger Snaresound läßt das Schlagzeug ziemlich schlapp erscheinen.
Der Akzent liegt hier mehr auf den cleanen Gitarren und dem Gesang. Auch wenn die Gitarren mal verzerrt losbraten, hat man selten das Gefühl von "Härte" und somit wirkt das Album seitens des Sounds eher zahm.
Als ich die Scheibe die ersten Male im Auto hörte (bescheidene Anlage), kam einfach keine Freude auf. Die Refrains waren nett zu hören und manche sonstige Gesangsline ebenfalls. Die Band ging hier aber unter. Das änderte sich erst mit dem Kopfhörerkonsum auf dem Sofa. Da zeigte sich das Potential des Albums schon von einer ganz anderen Seite. Da waren plötzlich kräftige Gitarren und ein passabel klingendes Schlagzeug. Der Bass war nun auch gut vernehmbar und so wurde eine relative Vielschichtigkeit von "Paraiso" hörbar. Meine Musikanlage ohne Kopfhörer bringt mir das Album leider ebenfalls nicht nahe genug um von Begeisterung zu reden. Ich denke das liegt einerseits an der mangelnden Harmonie und Qualität meiner Stereoanlage und zum Zweiten an dem bewussten Entscheiden der Band gegen eine zeitgemäße "Überproduktion". (Die Snare dürfte aber dennoch gern knackiger sein.....).
Auffällig ist, dass "Paraiso" sehr melodieorientiert komponiert wurde. Spielerische Umwege, Ecken und Kanten wurden auf ein Minimum reduziert, so dass die Songs ein deutliches "Strophe-Bridge-Chorus Muster" erhalten. Es bleibt somit Geschmacksache, ob man dieses "schnell auf den Punkt kommen" oder eher ein ausschweifendes, tiefergehendes Songwriting bevorzugt.

Unfreundlich ausgedrückt geht "Paraiso" im direkten Vergleich zu den Vorgängern einen kommerzielleren Weg in Richtung "AOR".
Positiv ausgedrückt reduziert die Band ihre Musik auf das Wesentliche: Schöne Melodien in ansprechender Verpackung.
Ein Album, das trotz der Zugänglichkeit mit der Zeit wächst. Details gibt es bei genauerem Hinhören durchaus. Das "Progepos" des Jahrhunderts liegt hier jedoch wahrscheinlich nicht vor. Auch wenn solche Aussagen eine Langzeitprüfung verlangen.
Der Vorgänger "Touchstone" war jedoch deutlich vielschichtiger und Komplexer. Es gab eine Anlehnung an den sogenannten "Progmetal" und die Kompositionen waren mit deutlichen Wendungen und Tiefen angereichert.

Gefällt Gut. Darf aber auch kritisiert werden. Das müssen Subsignal verkraften können.
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am 26. Januar 2016
Das Album besteht aus einem sehr schönen Giminik Cover. So etwas erinnert mich immer an, die guten alten Vinyl Cover. Die zweite CD "Live In Mannheim" ist eine schöne Zugabe. Auch wenn hier schon bemängelt wurde, dass man dadurch Titel von den Vorgängeralben doppelt hat. Tja, das soll bei Live Alben vorkommen. Und mal ehrlich für den Kurs...Zum Album "Paraiso" selbst ist hier schon viel Richtiges gesagt worden. Mir gefällt allerdings "The Beacons Of Somewehre Somtime besser", wodurch ich überhaupt auf Subsignal aufmerksam wurde. Aber alles Geschmacksache. Und die Vorgänger von Paraiso werde ich mir auch noch anhören. So wie die Alben der Vorgänger Band von Markus Steffen und Arno Menses "Sieges Evan".
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am 27. September 2013
Als erstes und unabdingbar vermeldet ist dies ein Album erster Güte, Ideenreichtum und Melodie die hier verwendet werden können so manche Bands in ihrer gesamten Geschichte nicht vorweisen. Es ist nicht Touchstones geworden, sollte es in meinen Augen auch nie werden. Alle Kritiker, besonders jene die nur einen Stern vergeben, sollten sich vielleicht kurz vergewissern, ob noch alle Lampen an sind, im Oberhaus.
Geboten wird hier deutscher ProgRock allererster Güte. Um noch einmal Bezug zu nehmen auf den Einsternspaken, was hat das mit Alter Bridge zu tun? Für alle Freunde von progressivem Rock: Zugreifen und Spass haben.
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am 5. Januar 2014
Jedes Jahr fällt ein neues Album ganz besonders auf. Für mich war es 2013 das Album "Paraiso" von Subsignal.
Nach dem ersten Hören habe ich mich über die Band informiert und auch in den bisherigen Rezensionen interessante Hinweise gefunden. Egal wie man die Musik einordnet, so besticht sie durch ein breites musikalisches Spektrum mit vielfältiger Instrumentierung und viel Liebe zum Detail. Nach einen heute fast obligatorischen Intro "Time and again" mit ersten Fingerübungen folgt der Titelsong "Paraiso". Hier wird ein Klangteppich ausgebreitet mit harmonischen Chorgesang getrieben von einer eingängigen stets vorwärts drängenden Melodie. Ein echter Ohrwurm! Das nächste Stück "A new reliance" nimmt ganz anders Fahrt auf und prescht mit harten Gitarrenriffs getrieben von einem Stakkato der Drums vor. Nach dem Vorspiel beginnt der Gesang im Reggae-Rhytmus, der immer noch von harten Riffs untermalt wird. Dabei wird immer wieder Reggae und Tempo gegeneinandergesetzt, was überraschender Weise gut gelingt und keinen Moment Langeweile aufkommen läßt. Lediglich den sperrigen Titel muss ich immer wieder nachlesen. Wäre Bob Marley ein Rocker geworden, hätte es sich genauso angehört. Im Folgenden wird auf ein leises Vorspiel erst mit Streichern und dann mit akustischer Gitarre und Piano gewechselt. "A heartbeat away" heißt das Stück. Ruhig baut es seine Klangfülle auf, um dann mit dem Einsetzen des Gesang deutlich an Tempo zu gewinnen. Erneut fällt die eingängige Musik auf. Dabei steht dem Lead-Gesang ein Background-Chor gegenüber, der einen wunderbaren Kontrast ergibt. Ein dichtex Klangbild wird entworfen, das einen sofort festhält und wie fast alle Stücke dieses Albums sich in den Gehörgängen festsetzt. "A long way since the earth crashed" folgt sodann. Mit Piano und Mandoline (?) eröffnet dieser Somg eine neue Klangwelt. Geprägt wird dieses Stück durch den Chorgesang und hymnischen Refrain unterstützt von dem Marschrhytmus der Drums. Anders als der Titel besagt wird eine neue Hoffnung musikalisch vermittelt. Den Anschluss bildet "A giant lap of faith". Wieder mit verschiedeen Gesangs-Ebenen gezaubert. Getragen von der Melodie des Piano geht es im Hintergrund mit Drums und Gitarren immer wieder zur Sache. Einmal mehr werden Kontraste harmonisch verbunden. "The stillnes benaeth the snow" schlägt geführt von einer akustischen Gitarre und untermalt durch harte Riffs eine ruhigere Gangart ein. Wenn danach "The blueprint af a winter" gemalt wird, handelt es sich um eines der herausreagenden Stücke. Im Duett mit Marcela Bovio wird eine poetische Liebesgeschichte erzählt,- bitte zuhören und träumen. Auf Poesie folgt heavy-metal Sound in "The colossus that bestrode the world". Wirklich heavy bleibt auch dieses Stück nicht sondern setzt erneut auf Geangsharmonien. Trotzdem ist es das dunkelste Stück. Zum Schluss wollen wir "swimming home". Es existiert nicht, doch es wird bleiben. Erneut ein poetischer Text getragen von Piano und etwas später zusätzlichen Streichern und ein wenig klassischer Gitarre. Zum Schluss ist es ein ruhiges Highlight.
Die Musik ist verspielt und verknüpft gekonnt Widersprüchliches mit einer außerordentlichen Liebe zum Detail. Jeder Ton sitzt, alles passt. Wenn man dazu die guten Texte liest und die liebevolle Artwork des Albums nimmt, wird es für mich zum Album des Jahres 2013. Geschenkt erhält der geneigte Hörer eine Live-CD als Bonus. Mit diesem dritten Album hat Subsignal verglichen mit der beiden vorherigen Werken eine deutliche Steigerung erreicht. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht das letzte Album bleiben wird.
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am 4. Oktober 2013
Dies ist keine Rezension im eigentlichen Sinn. Die LP, die ich heute geliefert bekommen habe, hat auf Seite D (oder 4) einen Fehler. Die Rillen sind nicht zentriert, sodass der Tonarm sich immer leicht hin und her bewegt. Das führt zu hörbaren Gleichlaufschwankungen. Ich gehe davon von aus, dass das die komplette Auflage betrifft. Daher frage ich mich, ob ein Umtausch Sinn macht.
Haben andere Kunden diesen Fehler ebenfalls entdeckt?

Die 5 Sterne für das Album sind anhand des gegenwärtigen Bewertungsmittel ausgewählt.
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am 4. November 2013
Nach mehrmaligen Hören , muss ich gestehen, die ersten 2 Alben gefallen mir besser. Vor allem die Schnulze "A Blueprint of Winter" ist schrecklich. Das passt eigentlich gar nicht zu Subsignal. Trotzdem ist der Rest von Paraiso noch überragend im Vergleich, was der Mainstream aus sonst aus D. liefert. Aber es liegt ja noch eine 2. CD dabei, "Live in Mannheim", die schon den Kauf lohnt. Live werden die Songs noch einen Tick aggressiver gespielt und Subsignal sprühen vor Spielfreude. Das ist für mich das Highlight von Paraiso.
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am 9. Oktober 2013
Well, I really loved the previous two albums so much that I was awaiting the third feverishly - full of hope, but also anxiety. How can they possibly live up to my expectations? But they did - big time! I fell in love with the baby instantly. "A new reliance" had the strongest hook and electrified me, but then it was "Swimming home" that stuck in my head for days. This song has a magical effect on me, even after hearing it over and over again. It still gains more depth every time. And then there is "A giant leap of faith". Man, this song is such a killer. So full of musical ideas and power that unfold like chinese fireworks. You think: "Wow...wow...WOW!!!" And live on stage, it was even better. These are my favorites although I like the other songs a lot, too, and second everything Scott said. Buy this album, folks, you won't regret it.
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am 3. November 2013
Wer Subsignal kennt und die ersten beiden CD's zu schätzen weiß, der macht mit dem Kauf dieser Scheibe bestimmt keinen Fehler.
War "Touchstones" eine Ausgabe, die die Herzen der Metal-Fans etwas höher schlagen ließ, so ist "Paraiso" wohl als Schnittmenge von "Beautiful & Monstrous" und "Touchstones" einzuordnen. Wunderschöne Melodien, getragen von einer fantastischen Stimme und begleitet von all den anderen hervorragenden Musikern. Auch der neue Schlagzeuger Danilo Batdorf spielt, als ob er schon immer dabei gewesen wäre. Da wundert man sich schon, ob des immensen Airplay-Potentials einiger Lieder (Paraiso, A Heartbeat Away, The Blueprint of a Winter), wie sich alle Radiostationen dieses Landes so hartnäckig gegen ein Spielen eines dieser Lieder zur Wehr setzen. Diese Jungs hätten es mit Sicherheit verdient, gehört zu werden.
Ich freue mich schon auf das nächste Konzert...
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am 5. November 2013
eines der besten Alben die ich in letzter zeit gekauft habe. Wunderbar abwechslungsreich und bei jedem durchhören immer besser. Auch die live CD bei der limitierten Ausgabe kommt klasse, macht weiter so.
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