Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Learn More Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
3
4,3 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
1
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 24. Oktober 2013
Wenn Yuja Wang Rachmaninovs 3. Klavierkonzert veröffentlicht sind meine Erwartungen hoch: Am 10.11.2011 hörte ich sie dieses Stück live spielen, mit Dutoit und dem Royal Philharmonic Orchestra in der Philharmonie Berlin. Inspiriert, brillant, dialogisch mit einem kongenialen Orcherster und Orchesterleiter.
Wangs Qualitäten sind auf der CD tatsächlich hörbar. Das ist die gute Nachricht.
Alles andere enttäuscht: Das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela erklingt mit dem Charme eines Schulorchesters, und Dudamel hat manchen verschleppten Einsatz, sportliches Blech und vieles mehr wohlwollend überhört. Nicht nur in den Tuttis konnte der Tonmeister Stephan Flock diesen Klangsirup wohl nicht weiter ausdifferenzieren, und das hört man leider. Wie das alles hätte erklingen können kann man sich auf YouTube anhören in einem Mitschnitt von Arte (Xian Zhang ist die Dirigentin, Sächsische Staatskapelle Dresden das Orchester).
44 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2013
Yuja Wang veröffentlicht mit dieser CD ihr fünftes Album, das den Erwartungen nach den vier vorangegangenen mehr als gerecht wird. Die beiden Klavierkonzerte dieses Livemitschnittes sind nicht eben durch die Tatsache bekannt, daß sie einfach zu spielen wären, ganz im Gegenteil!
Das bekanntere der beiden Werke dürfte sicherlich das 3. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow sein. Der Komponist nannte es selbst ein "Konzert für Elefanten", in Anspielung auf den kräftezehrenden Solopart, der nicht nur mit technischen Höchstschwierigkeiten gespickt ist, der außerdem bei der ungewöhnlichen Länge des Konzertes (rund eine Dreiviertelstunde!) dem Solisten so gut wie keine Pausen läßt.
Yuja Wang, sicherlich einer der funkelnsten Sterne am Pianistenfirmament, meistert dieses Werk scheinbar mühelos, im Gegensatz zu ihrem Landsmann Lang Lang ist sie in der Lage, mit äußerster Hingabe und feinstem musikalischen Ausdruck zu spielen. Selbst eine bekennende Verehrerin des großen Wladimir Horowitz, wählt Yuja Wang im ersten Satz nicht etwa die spektakuläre "große" Kadenz, sondern wie Horowitz (und übrigens Rachmaninow selbst) die "kleine", die Nebenstimmen arbeitet sie ebenso sorgfältig heraus wie der große Ukrainer.
Das Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela unter Gustavo Dudamel begleitet beide Werke kongenial, Dudamel achtet sorgfältig darauf, die Solistin nicht "zuzudecken", gleichwohl gestattet er dem Orchester im Tutti die nötige Kraftentfaltung.

Das 2. Klavierkonzert von Sergej Prokoffiew, leider nicht so bekannt wie das dritte, ist ebenfalls ein unverschämt schweres Werk, nach meinem Dafürhalten eine der faszinierendsten Kompositionen des Autors. Wilde Motorik, klangliche Rauheiten und äußerste Kraftentladungen stehen hier im Kontrast zueinander.
Der erste Satz enthält eine extrem schwere Kadenz, die größtenteils auf drei Systemen notiert ist und zeitlich rund ein Drittel des Satzes einnimmt.
Überhaupt ist dieses Konzert eine der kühnsten Kompositionen von Prokoffiew, Yuja Wang hat offensichtlich (oder besser: unüberhörbar) großen Spaß an der Aufführung dieses Werkes. Auch hier versteht sie es auf überaus überzeugende Weise, technisch schwierigste Passagen mühelos zu bewältigen, wie sie ebenfalls in der Lage ist, lyrische Stellen mit zutiefst empfundenen Ausdruck zu spielen.
Ich selbst bin äußerst beeindruckt von dieser jungen Ausnahmekünstlerin, unlängst habe ich eines ihrer Konzerte besucht, eines der wenigen Male, daß ich ein Konzert wegen eines bestimmten Künstlers gehört habe.
Yuja Wang hat mir mit dieser CD einen heimlichen Wunsch erfüllt, eben genau mit diesen beiden Werken.
Unbedingte Kaufempfehlung!
33 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2015
Die mit Abstand intelligenteste und am tiefsten empfundene Einspielung dieser beiden genialen Werke, die zum Anspruchsvollsten der gesamten Klavierliteratur gehören. Das Orchester ist ein Genuss und Yuja Wang - wie immer - eine Sensation. Weder der grosse Horowitz noch Martha Argerich erreichen diese Virtuosität bei gleichzeitiger Leichtigkeit und Frische. Endlich eine Pianistin ohne schreckliche Grimassen und peinliche Verrenkungen. Ich bin selbst studierter Pianist und meine Professorin meinte : " Klavier spielt man mit den Fingern und nicht mit dem Gesicht ". Sie hätte ihre helle Freude an Yuja Wang.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
15,83 €