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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
40
3,7 von 5 Sternen
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am 1. Oktober 2014
k,muito bom,tudo certo,maravilha,espetacular,,ótimo,o que mais vcs querem saber.Já esta bom.Tchau e até amanhã,fiquem co Deus,até a próxima.Tr~es palavras e tchau
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am 21. Juli 2016
als Geschenk nicht schlecht, aber selbst tue ich mir so was lieber nicht mehr an. Dieser Artikel ist Geschmacksache. Mein Schwager hatte sich ihn zum Geburtstag gewünscht.
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am 5. Oktober 2013
Nachdem ich mich bereits bei meiner Shadowmaker" Rezi ausführlich über die Band, deren Geschichte und ihren Stellenwert in meiner kleinen Metalwelt geäußert habe, komme ich ohne großes Gelaber direkt zum Punkt:

1. Der Sound:
Zunächst einmal fällt der wirklich Bessere Sound im direkten Vergleich zum Vorgänger auf. Die Gitarren hören sich besser und rotziger an, so dass man einige Songs (Fireheart, The Drift) vom Sound her wirklich auf den älteren Alben hätte vermuten können. Dennoch stören mich hier zwei massive Sachen.
Zum einen der Drumcomputer. Ja, liebe Leute. Glaubt es oder lasst es bleiben, Rolf hat wieder einmal einen Drumcomputer eingesetzt. Das hört man nicht nur, sondern erkennt man auch in Aussagen, die der Gute in diversen Interviews zum Thema Drummer" von sich gibt. Produktionsinterna" Aaaah, ja, Alles klar.
Nun ja, wollen wir mal nicht so streng sein, denn es hört sich auf jeden Fall Besser an als auf den letzten Alben. Von daher lassen wir das Thema jetzt Mal.
Zweitens, der sehr nasale Gesang von Rolf. Sorry, aber der verdirbt mir immer wieder den Spass an der Platte und ich habe selbige, dank Promoversion, seit knapp 4 Wochen schon sehr viel gehört. Anscheinend versucht Rolf richtig" zu singen, was hier mal überhaupt nicht so zusammen passt. Da wäre mir der alte (Ja, früher war nun Mal Alles Besser!) rotzigere und bissl aggressivere Gesang wesentlich Lieber gewesen.

2. Das Artwork:
Das Artwork sieht für mich aus, als hätten die Bad To The Bone" und Wild Animal Singles sich einen schönen romantischen Abend gemacht und als Ergebnis ist dieses Teil rausgekommen. Nun ja, wirklich schlecht ist def. was Anderes aber dennoch Recht Einfallslos. Zu einem Guten RW Cover gehört in meinen Augen nun mal bissl mehr. Immerhin kein Totalausfall wie Shadowmaker"

3.
Die Songs (nur kurz)
Soldiers Of Fortune:
Guter Opener mit schönem old school RW Riff. Der Gesang verdirbt mir allerdings wie schon angesprochen bissl den Spass. Den Refrain finde ich auch ziemlich Einfallslos, aber das Solo ist wieder Top

Resilient
Für mich der einzige Totalausfall auf dem Album. Komplett uninspiriert, langweiliges Riff, langweiliger Refrain. Imo, neben Me & The Boys" der schlechteste RW Song bisher!

Adventure Highway
Hier wird's schon besser, dennoch ist auch hier wieder der Refrain bissl langweilig

The Drift
Na also, geht doch. Der Erste richtige RW Song auf dem Album. Geiles Riff, schöne Uptempo Nummer, tolles Solo. Für mich einer der 3 Besten Songs auf dem Album!

Desert Rose
Dieser Song ist mit Abstand der cheesigste, kommerziellste und ungewöhnlichste Song den Rolf je für RW geschrieben hat. Aber verdammt, er gefällt mir sehr. Erinnert mich ab und an an Thin Lizzy!
Er passt eigentlich gar nicht auf's Album und trotzdem ist er einer der meistgehörten Songs des Albums, schon komisch!

Fireheart
Und wieder ein old school Riff, sehr geil. So müssen sich RW Songs anhören, allerdings hat auch wieder hier Rolf beim Refrain leider nicht das Niveau des restlichen Songs halten können. Come on and take a ride on the fire site" Nee oder? Ist jetzt nicht Dein Ernst! Da vermisse ich doch gleich fire, higher, with desire!" Aber das Solo entschädigt hierfür wieder.

Run Riot
Startet auch mit einem schönen RW Riff, welches aber wieder Mal von einem langweiligen Refrain zerstört wird, der absolut nicht zum Rest passt

Down the Wire
Wieder bissl hardrockiger, gefällt mir der Song weniger. Da kommt einfach nix und hört sich für mich eher nach 2. Wahl an, sorry!

Crystal Gold
Auch wieder nur ein guter Song und hier passt der Refrain sogar Mal zum Rest.

Bloody Island
Auch einer der besseren Songs auf dem Album auch wenn ich ab und an das Gefühl bekomme, fast 10 Minuten das Gleiche Riff zu hören. Egal, der Song macht Spass, fängt super an und hat ein paar schöne Melodien.

Fazit:
Schwer, wirklich schwer hier eine objektive Bewertung meiner alltime Fave Band zu geben.

Es gibt eigentlich wieder zwei Möglichkeiten, wie man dieses Album bewerten kann:

Zum einen im direkten Vergleich mit den letzten 4 Alben.
Wenn man dies macht, würde ich persönlich dem Album 4 von 5 Sternen geben, da es mit Abstand das Beste seit der Rivalry" ist, sowohl was den Sound als auch die Songs angeht.
Zum Anderen, und ich denke das sollte man am Ende (bei jeder Band) machen, muss man das Album im Kontext mit Allen Alben der Bandhistorie sehen und da würde es von mir 2 von 5 Sternen bekommen.

Sorry, aber glaubt wirklich jemand, Resilient" könnte es Ernsthaft mit Port Royal", Death Or Glory" oder sonst einem Album der 80er/90er aufnehmen? Wohl kaum.

Von daher tu ich mir schon ziemlich schwer.
Ich gehe einfach Mal davon aus, dass Resilient" momentan das Optimum darstellt, was Rolf machen kann und will. Eine Enttäuschung, also ein Ein Sterne Album, ist das Teil von daher nicht, da ich nach dem Schattenmacher nicht wirklich viel erwartet habe. Aber auch kein 5 Sterne Album. Hier frag ich mich wirklich wieder (wie bei "Shadowmaker"), mit welchen Maßstäben manche Leute arbeiten.

Ein paar Songs sind wirklich gut, Andere ein Totalausfall. Ich verstehe einfach nicht, wie Rolf es immer wieder auf der Platte schafft, in der Basis Gute Songs durch einen öden Refrain komplett zu dezimieren. Was soll das? Wieso kann man hier nicht das Niveau vom restlichen Song halten? Das passiert mir leider etwas zu oft, Schade aber Wahr.

Von daher würde ich dem Album 3,5 Sterne geben, Tendenz nach oben.
"Resilient" ist ok, mehr aber auch nicht!

ABER, sorry, das muss ich jetzt sagen, ich gebe dem Album insgesamt am Ende 3 Sterne da es leider in direkter Konkurrenz mit BLAZON STONE's "Return To Port Royal" Album steht, dem Album einer schwedischen Band, dass sich am klassischen RW Sound der 80er und 90er orientiert und für die Die Hard Fans sehr interessant sein dürfte, nein ist! Die Jungs legen nämlich genau das Album vor, welches Rolf nach der "Pile Of Skulls" nie gemacht hat. Würde hier Rolf singen, das Album wäre perfekt. Testet es mal an!

Hoffe ich konnte Euch ein bisschen mit meiner Rezi helfen?
Die Fans werden das Album eh kaufen, Neulinge steigen lieber mit den 90er Jahre Alben ein.

Kleiner Zusatz: 2013-10-10:
Der Preis für die limitierte Box ist in meinen Augen nicht ok.
Diese beinhaltet wie bereits aufgelistet:
- CD im Digipak incl 2 Bonus Tracks
- Fahne, 150x100cm
- Patch 9,5x7cm
- Poster, 35x59cm
- Sticker, 9,8x9,8cm
- Photokarte A6

Ich muss mich da wirklich fragen, ob Alles ausser der CD einen Aufpreis von mehr als 15 Rechtfertigt, zumal die Box ansich doch sehr lieblos ist.
Hätte man die Doppel-LP noch dazugepackt, dann wäre es ok gewesen.
Aber hier hätten 20-25 auch dicke gereicht.
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TOP 100 REZENSENTam 13. August 2016
Nach dem es für "Shadowmaker" doch so einige Ohrfeigen einzustecken gab, hat sich ROCK`N`ROLF das wohl zu Herzen genommen und "Resilient" wieder etwas mehr rauer und ungeschliffener klingen lassen. Das ist mir bereits beim Opener "Soldiers of Fortune" aufgefallen und zieht sich so auch durch das ganze Album. Für den einen oder anderen Hörer ist das eventuell immer noch zu glattgebügelt, mir gefällt das sehr gut, wohl auch weil die Songs in bester RUNNING WILD-Tradition daher kommen. Mitreißende Melodien, eingängige Refrains - mehr brauch ich nicht! Die Produktion ist auch gelungen, da gab es schon viel schlechtere Alben von KÄPT`N KASPAREK zu hören. Der Käpt'n macht auch aus "Resilient" eine Ein-Mann-Show, außer dem Songwriting und den Vocals, hat er natürlich auch die Gitarren und den Bass selber eingespielt. Das Schlagzeug hämmert wahrscheinlich wieder aus dem Computer, ich finde das jetzt nicht so schlimm, wenn ich es nicht wüsste, mir würde es nicht auffallen. Ich glaube da ist bei ganz vielen auch so eine Portion "Wichtigtuerei" dabei, die Wenigsten würden wohl merken das es sich bei den Aufnahmen um einen Drumcomputer handelt - ich gebe zu, ich gehöre da auch dazu! Zumal ich ein fleißiger Konzertgänger bin und da schon wirklich schlimme Sachen gehört habe, manchmal hätte ich mir gewünscht die hätten einen Drumcomputer auf die Bühne gestellt! ;-)
Wie auch immer, Songs wie der Opener "Soldiers of Fortune" und der Titelsong "Resilient" gehen gleich richtig gut ab, das ist traditioneller Metal wie man ihn von RUNNING WILD gewohnt ist. "Soldiers of Fortune" steht für die rasanten Nackenbrecher und "Resilient" für die kernigen Midtempo-Stampfer!
Die rasanten Nummern haben mir persönlich am besten gefallen, bei "Adventure Highway", "The Drift" und "Fire Heart" sollten doch eigentlich alle Headbanger auf ihre Kosten kommen.
Auch "Desert Rose", "Crystal Gold" und "Run Riot" sind grundsolide Nummern, weit davon entfernt als Lückenfüller abgestempelt zu werden - für mich ist eigentlich fast alles in Ordnung! Lediglich "Down to the Wire" hat mir nie gefallen, die Nummer hat bei mir einfach nicht gezündet - geht nicht!
Abschließend gibt es mit "Bloody Island" noch den inzwischen schon traditionellen Long-Track zu hören, episch angehaucht, sehr abwechslungsreich und eingängig - eine starke Nummer!
Wer sich die Limited Edition zugelegt hat, der bekommt mit "Payola & Shenangians" und "Premonition" noch zwei feine Rocker obendrauf, mir gefällt's, ich bin rundum zufrieden!

Mein Fazit: Es ist auch auf "Resilient" nicht alles Gold was glänzt, dennoch überwiegen die lichten Momente doch eindeutig. Mir gefällt "Resilient" sehr gut, der Albumtitel ist wohl auch Programm, denn RUNNING WILD scheinen tatsächlich "unverwüstlich" zu sein. Musikalisch schließt sich dieses Album lückenlos an den Vorgänger an, mit dem kleinen Unterschied das sich die Songs wieder etwas rauer und nicht so glattgebügelt anhören wie noch auf "Shadowmaker".
Wer den Vorgänger mochte, der kann auch hier zuschlagen - für mich ist "Resilient" ein Album in bester RUNNING WILD-Tradition!

Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten.
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am 7. März 2016
"Resilient" erschien im Oktober 2013 und ist das 15. Studioalbum von Running Wild aus Hamburg. Eingespielt wurde es von Rolf Kasparek (Vocals, Guitars, Bass Guitar) und Peter Jordan (Guitars). Um das Drumming hat Rolf Kasparak wieder ein Geheimnis gemacht. Ich tippe auf programmierte Drums. Rolf Kasparak (Rock `n` Rolf) hat "Resilient" auch produziert. Das Album erschien auf Steamhammer Records.

Los geht es mit `Soldiers of fortune`. Der flotte Titel ist ein guter Opener. Der Titelsong `Resilient` ist ein typischer Running Wild-Stampfer. Bei `Adventure highway` wird es wieder flotter. Auch `The drift` ist recht flott. Schon jetzt fällt eine gewisse Gleichförmigkeit beim Songwriting auf. `Desert rose` punktet mit melodischer Gitarre. `Fireheart` ist dann wieder flotter, unterscheidet sich aber kaum von `Adventure highway` und `The drift`. `Run riot`, `Down to the wire` und `Crystal gold` sind alle nur mittelprächtig. Erst `Bloody island` mit einer Laufzeit von 10 Minuten ist dann wieder deutlich besser. Die beiden Bonussongs `Payola & Shenanigans` und `Premonition` sind ganz o.k., sind aber keine Band highlights.

Fazit: Das harte, aber melodische Riffing hat Rock `n` Rolf nicht verlernt. Aber die Songs insgesamt können nur teilweise überzeugen. Einige Titel sind schon recht langweilig. Auch nervt das einfallslose Drumming (Drumcomputer hin oder her). Ich würde Rock `n` Rolf empfehlen, einen Produzenten von ausserhalb zu verpflichten. Oder sich beim Songwriting hilfe zu suchen. 3 Sterne und eine bedingte Kaufempfehlung ist aber trotzdem auszusprechen.
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am 16. August 2015
endlich mal wieder ein Album von Running Wild das komplett hörbar ist und auch noch Laune macht. Was Rolf hier mal ganz "spontan" aus dem Hut gezaubert hat übertrifft die letzten Alben um Längen. Klar nach dem Geniestreich von Death or Glory ging die Genialitätskurve kontinuierlich nach unten (dasselbe Problem wie bei den Scorpions oder Bonfire). Das Teil hier ist bei weitem nicht "amtlich" aber es ist ein richtig gutes Rockalbum geworden. Die Platte hält das Niveau großflächig und es gibt keine direkten Lückenfüller. Besonders hörenswert sind Run Riot und Crystal Gold mit einem echten Killerriff. Der Song würde bei mir definitiv auf einem Best Of Sampler von Running Wild landen.
Man sollte also Rock'n Rolf und seiner Band weiterhin auf dem Schirm haben...
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am 19. Oktober 2013
Shadowmaker war jetzt sicherlich nicht das erwartete bärenstarke Comeback, jedoch hatte es doch einige ganz brauchbare Hardrock-Kracher zu bieten. Ich sehe jetzt, im Gegensatz zu vielen Vorrednern hier, Resilient qualitativ nicht so weit von Shadowmaker entfernt, auch hier gibt es wieder hauptsächlich recht simplen stark groovenden Hardrock zu hören, allerdings ist der Anteil am typischen Piraten-Metal wieder etwas gestiegen und als Totalausfall gibt es mit dem leblosen langweiligen "Down to the Wire" diesmal nur einen Song. An die Hochzeit von Death or Glory(1989) bis zum absoluten Glanzstück Black Hand Inn(1994) kommt auch Resilient nicht ansatzweise heran. Was oft fehlt sind einige interessante, geniale, clevere Ideen um die plumpen Songaufbauten etwas spannender und gewitzter zu gestalten und mehr zu variieren, woran man dann doch deutlich merkt dass hier nicht viele Köpfe einer Band an den Songs herumbasteln, sondern es eben leider doch nur noch ein Ein-Mann-Projekt ist. Die Melodien sind deswegen nicht schlecht, aber irgendwie fehlt so eine gewisse weltmännische Herangehensweise, denn irgendwie hört man dem Material doch deutlich diesen Ur-Deutschen typischen Heavy Metal-Stempel aus dem Running Wild-Setzbaukasten an, ich glaube kaum dass sich Metal-Hörer in Japan, Australien, England oder den USA für diese Musik erwärmen können, was bei den genannten Alben aus den 90ern doch mal ansatzweise anders war. Man muss davon ausgehen, dass Herr Kasparek möglichst günstig aufnehmen möchte und aus diesem Grund auf ein echtes Schlagzeug verzichtet, was aber bei diesem Album aber das erste mal seit Angelo Sasso ganz gut kompensiert wurde und nicht weiter ins Gewicht fällt. Leider hören sich aber auch die Gitarren etwas blechern und plastisch an, auch da könnte ich mir gut vorstellen, dass einiges vom Computer entstammt und nicht richtig auf einer E-Gittare eingespielt wurde, überhaupt kommt der gesamte Sound recht matschig aus den Boxen, da könnte man sich wirklich etwas mehr Transparenz wünschen. Trotzdem ist Resilient eigentlich ein relativ gutes eingängiges Hardrock-Album geworden mit einem höheren Anteil an Piraten-Heavy Metal als auf dem Vorgänger, natürlich alles andere als innovativ.

Das hochgelobte 10-minütige "Bloody Island"4/5 soll natürlich an "Treasure Island" und an "Genesis" erinnern, leider ohne den interessanten cleveren Songaufbau dieser facettenreichen epischen Bombast-Glanzwerke Konkurrenz zu machen. Der Song beruht auf einem guten Grundriff und wird letztlich auf 10 Minuten gestreckt, 7 Minuten hätten es zur Not auch getan, aber wir haben ja Platz auf dem Album. Beginnen tut das Album standesgemäss mit dem dem flotten Piraten-Kracher "Soldiers of Fortune"3/5, der mich jetzt nicht unbedingt begeistert. Der Titelsong "Resilient"4/5 ist ein riffbetonter groovender stoischer Midtempo-Stadion-Rocker mit einem angenehmen eingängigen Refrain, "Adventure Highway"4/5 geht in eine ähnliche Richtung. Beim soliden, etwas plumpen "The Drift"3/5 wird dann wieder die Piraten-Fraktion zufrieden gestellt, der gefühlvolle, und doch hymnische Refrain bleibt im Ohr kleben, das muss man sagen, klingt aber so tierisch vorhersehbar wie schon tausendfach von der Band gehört. Das prachtvolle, sehr melodische single-geeignete "Desert Rose"4/5 ist dann wieder gemässigter schmissiger Schunkel-Hardrock-Stampfer im langsamen Midtempo, wohl der Vorzeigesong des Albums. Das schnelle wildere Running Wild-typische "Fireheart"3/5 kann da qualitativ nicht ganz mithalten, ein recht durchschnittlicher Song, der mich stark an das Victory-Album(2000) erinnert. Das rockig-schmissige gut gelaunte spitzbübische "Run Riot"4/5 verschafft einem ein Lächeln und lässt den Fuss mitwippen, ein einfach gestrickter Song der spass macht. Das lahme hüftsteife "Down to the Wire"1/5 ist dann wie schon erwähnt der Rohrkrepierer des Albums. Dafür rockt es bei dem durchschnittlichen "Crystal Gold"3/5 wieder ganz anständig. Die beiden eher verzichtbaren 2 Bonus-Songs schreien nicht zwingend nach dem Kauf der teureren Limited Edition.

Ich finde das Album eigentlich ganz brauchbar, es fehlen halt die absoluten Höhepunkte. Die Songs sind super einfach gestrickt, aber haben alle einen unheimlich schmissigen Groove, auf die Art kann es gerne weitergehen. Nicht annährend genial, aber doch für mich Ok, auch wenn der frühere Tiefgang absolut fehlt und das ganze so ein wenig was von seichtem, allzu simplen, leicht konsumierbarem "Kindermetal" hat. Ich fand aber auch Shadowmaker nicht ganz so schlecht wie es Viele hier beschrieben haben. Ich komme allerdings auch mehr aus der Hardrock-Ecke und mir waren reine Piraten Alben wie Port Royal(1988) eh immer ein wenig zu eintönig und zu albern. Also mir kommt die jetzige eher groovende Hardrock-Herangehensweise eigentlich mehr entgegen. Ich bin auch kein reiner Running Wild-Fan, verfolge die Band aber seit 1994.
Mir macht das Album zum grossteil spass und von daher sind 3 Sterne auf jeden Fall gerechtfertigt. Nur der sterile billige(Computer?)-Plastiksound der Gitarren und Schlagzeug stört mich manchmal ein bisschen. Habe mich mit anderen angeblich künstlerisch hochwertigeren Alben(Stichwort: Iron Maiden) schon mehr abquälen müssen.
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am 29. Dezember 2016
Und ich weiß nicht warum alle was an dieser Scheibe was auszusetzen haben 😣😣😣
Ich find sie klasse😊😉😎
Typisch Typisch Running Wild
Tolle Melodien Super Gitarren Arbeit und ne fette Produktion
I like it😝😜😛
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am 10. Oktober 2013
Yippie, Running Wild are back…glaubt man dem PR-Piraten „Rolf K.“, dann wieder besser denn je….natürlich viel besser als auf dem letztjährigen Output obwohl ja die PR-Stanzen schon damals ähnliches verhießen…ginge es danach geht es immer nur steil nach Oben…hat man also die Messlatte in fast 20 Jahren gefühlte 10cm angehoben, nach dem sie wohl, Mitte der 90er, gerissen wurde…

Schnee von gestern, aber jetzt wird ja wohl Niemand auf die Idee kommen bei „RW“ dieses letztjährige Ausschuss-Album ernsthaft als Messlatte für künftige Bewertungen zu benutzen? Nostalgie oder verquere Vergleichs-Reflexe am unteren Qualitätsspektrum des neuesten Outputs scheinen aber irgendwie ein verbreitetes Phänomen…ich hoffe ich kann dem widerstehen.

Ich meine, in meinen Ohren muss ein richtig gutes HM-Album, welches sich anschließend als gut bis sehr gut erweist, erstens nicht nur ein paar gute Songs haben, sondern, so gut wie keinen Schwachen und dazu vielleicht sogar noch als in sich geschlossenes Werk funktionieren. Das macht den Unterschied zwischen den besten RW-Alben und Dem was so jetzt bzw. schon viel länger, unter diesem Banner, rauskommt. Ist schließlich nicht diese Pop-Schleim-Kacke wo es reicht, mit bisschen Fortuna, einen Single-Hit fürs Radio zu landen und man ist der gemachte Mann. Nö… der stetig wachsende Erfolg des Metal gründete einst nicht auf großen PR-Ansagen, sondern darauf ein metallisches Album-Feuerwerk zu entfachen…den Fan-Enthusiasmus in die Musik zu übertragen und mit wahrhaftig furiosen Live-Auftritten zu promoten. ^^

Was dieses Restgebilde „RW“ angeht: Es gibt nicht nur keinen Drummer, sondern es gibt einfach keine Band, die sich, nach Release, mit dem neuen Zeug auch live beweisen darf. Gerade HM...funktioniert einfach nicht, wenn es so aus der Retorte kommt und hätte nie den Erfolg produziert, wenn nicht schwitzende Typen auf der Bühne, vor schwitzenden Typen vor der Bühne, zeigen wo der Hammer hängt. Sich im Studio ein paar Songs nach Strickmuster RW zu klöppeln und nur auf einen Markt zu werfen, um sich dann nicht mehr blicken zu lassen, zeugt nicht gerade von Überzeugung des Machers zu seiner Kunst. Für die CD-Promotion wird verbal Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, aber das eigentlich Interessante bei lebendiger Musik, die öffentliche Vorführung der/ des Erzeuger/s…bleibt man schuldig…sorry, fehlende Identifikation ist kein gutes Argument, um den metallisch veranlagten Hörer zu überzeugen, von seiner Mucke, die eigentlich über die Vitalität eines wilden Raubtieres, entfesselt in freier Wildbahn, verfügen sollte…

„Resilient“

Ein paar Dinge sind anders gegenüber den letzten oder dem letzten Album, zuerst die robustere, straightere Produktion und ein um mehr Abwechslung bemühteres Songwriting, aber…der Zahn der Zeit nagt sehr am Organ des Retortenschiffskapitäns, wofür er zwar nix kann, es dadurch trotzdem insgesamt nicht hörenswerter wird.

Immerhin, der Song-Schrauber K. war nicht völlig blind oder taub, als die Wertungen letztes Jahr aus aller Herren Länder eintrudelten. Also wurde ein wenig hier und da geschraubt oder auch eine bessere D-Maschine angeschafft und heraus kam ein weniger schwaches Album, als „Shadowmaker“. Gut oder viel besser anhörlich? Nun Musik und deren Bewertung liegen jeweils im Ohr jeden Hörers…

Mein Eindruck: Hört sich an als hätte man eine bessere Demoaufnahme im Player und zwar das gesamte Album über. Selten so sterile und übereinander gelegte Tonspuren gehört. (exemplarisch: „Bloody Island“) Die Gesangsspur die Herr K. insgesamt recht einfallsarm bewandert lässt sehr stark zu wünschen übrig. Das kann nicht wirklich gehobenen Ansprüchen genügen die man an einen Profimusiker stellen mag, selbst unter altersmilderen Aspekten einfach das größte Manko dieser Veröffentlichung. Wie schon in einer sehr guten Rezension von Alex P. erwähnt, vermurkst Herr K. so gut wie alle Refrains bzw. werden, für mich, die limitierten Sangeskünste an diesen Stellen besonders schmerzhaft. Ganz schön übel und fordert mindestens 2 Sterne Abzug, da man ja den Gesang permanent miterleiden muss! Dazu diversen textlichen Banalitäten die eher leidlich überflüssig sind.

Produktion zwar straighter aber zu steril bis, wie von mir empfunden, besseres Demotape. Wenn man mal über diese sterile Demo-Produktion hinweghört sind schon ein paar lichte Momente auszumachen, die sich in ein paar gefälligen und fetzigen Riffs oder Solis ausgehen, aber wie schon erwähnt hört es sich letztlich in den Songs eher nach Demo an, als perfektes Produktions-Endstadium, geschweige denn da spielt eine Metal-Combo ein Album ein. Das wirkt irgendwie tatsächlich oft wie schlecht zusammengeschraubtes Songmaterial.

Die gefälligsten Songs sind vielleicht „The Drift“ und „Desert Rose“, die kann ich einigermaßen schmerzfrei hören, aber dann geht schon eine ziemliche Schere zum Rest auf und ich müsste größere Anstrengungen unternehmen, dauernd die erwähnten Defizite neben den Gefälligkeiten in den Songs auszublenden. „Adventure Highway“ oder „Run Riot“ mit 08/15-Riffing, 1a Schweinegesang, lächerlich bis zum geht nicht mehr. Ganz großer Ausschuss, wie auch diese Marketing-Bonussongs…

Milde in der Wertung werde ich mir mal verkneifen. Ein bisschen Licht und zu viele Schatten, wenn da, ernsthaft, „Running Wild“ prangt und wenn Herr K. meint das reicht um große Käuferschichten dafür zu erwärmen oder in diesem Genre weiter solo im „Ghost-Modus“ zu überleben…bitte schön. Passable 2,49 Sterne (Abzug für miesen Gesang und Demo-Produktion) kann ich durchaus vertreten, was dann allerdings heißt Abzurunden.

Fazit: „Resilient“ ist nur gemessen an dem was Herr Kasparek schon länger mehr oder weniger als Solist abliefert gut. Von mir aus, dann, ein „Meilenstein“ oder „Quantensprung“…aber trotzdem ein ziemlich dürftiger Vortrag, wenn man sich ein wenig der wirklichen Maßstäbe eines guten HM-Albums besinnt, die ich eingangs erwähnte. Letztlich aber manövriert hier nur noch Käpt‘n „Rock‘n’Rolf“ das Wrack…“Running Wild“…ziellos, ohne Perspektive…Richtung Untergang…

Nimmt man Rücksicht auf seine Lauschlöffel und seinen Geldbeutel, legt man das Geld zurück und investiere voller Überzeugung in bekannte Qualitätsalben. Besser nicht in solch einen „Künstler“ mit der Vorstellung Metal-Music wäre ein in der Retorte zu züchtendes Kulturgut. 5 Sterne hierfür? Ein schlechter Scherz angesichts sehr vieler fulminanter Alben im breiten Genre HM oder im eigenen RW-Back-Katalog.
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am 5. Oktober 2013
... um wieder auf Kurs zu kommen. Noch ist Rolf mit dem Beiboot unterwegs, auf der Suche nach einem Schiff und einer Mannschaft, um auf Kaperfahrt zu gehen. Gegenüber dem Totalausfall Shadowmaker, das aus meiner Sicht nun überhaupt nichts mit Running Wild zu tun hatte, geht es hier schon schrittweise in die richtige Richtung, wenn auch noch nicht wie zu alten Zeiten. Sicherlich werden hier einige wütende Kommentare gegen mich schreiben, aber Meinungsverbieter und Nörgler gibt es immer. Was positiv auf dem neuen Album erscheint, ist der Sound und teilweise auch die Melodien, sowie die Solis. Ebenso versuchen sich die Songs an früheren Alben zu orientieren. Was aber fehlt ist eine Band! Denn Running Wild ist leider zu einem Soloprojekt geworden und das merkt man. Es fehlen die Ideen und der richtige Piratenmetalsound. Warum auch hier wieder alles im Alleingang gemacht wurde, verstehe ich nicht. Musiker für eine Band wie Running Wild würden sich finden und mit Sicherheit keine unbekannten. Und es muß ein Drummer aus Fleisch und Blut her, kein dumpfer Drumcomputer mit sterilem Sound. Hoffen wir auf 2014, das Running Wild seine ersten Live Konzerte gibt und sich daraus eine Band formiert, die gemeinsam ein Album aufnimmt. Leider wird Resilient bei mir wie Shadowmaker im Regal verweilen und die alten Platten weiterhin den Vorzug finden.
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