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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
54
4,4 von 5 Sternen
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am 20. Januar 2015
Mittelmäßig spannender Krimi mit wenig überraschenden Wendungen, Ermittlerteam besteht aus unterschiedlichen Charakteren, die sich aus meiner Sicht aber nicht sonderlich gut ergänzen. Die Handlung ist nicht besonders originell und die Rückblicke auf die Vergangenheit wenig schlüssig. Atmosphäre: na ja, die Beschreibungen vom Meer und Nebel ganz o.k., aber es kommt wenig Stimmung auf.
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am 30. Januar 2015
Im idyllischen Werlesiel an der Nordsee verschwindet in einer nebeligen Nacht die junge Vicki Rickmers. Femke Fokmers kleine Polizeiinspektion ist damit völlig überfordert. Zum Glück kommt ihr der berühmt-berüchtigte Tjark Wolf samt Partner Fred zuhilfe. Eindeutige Blutspuren und zudem die Entdeckung eines Serienmörder-Friehofs verhärten den Verdacht, dass dem Verschwinden von Vicki ein Verbrechen zugrunde liegt, und es sich nicht um einen einfachen Vermisstenfall handelt...

Sven Koch hat mit Tjark, Fred und Femke ein Ermittlertrio geschaffen, das nicht nur sympathisch rüber kommt, sondern mit ihren Ecken und Kanten auch noch sehr authentisch wirken.
Der Kriminalfall wird mit viel Recherche und nur wenig "glücklichen" Zufällen gelöst. Dass der Autor den Leser lange auf der Falschen Fährte herumtappen lies, machte das Ende nochmal so richtig spannend.
Die kurzen Kapitel und der spannende, flüssige Stil des Buches machen die Geschichte schnell zu einem packenden Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen will.

Fazit: Hochspannung an der Nordseeküste! Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle von Tjark, Fred und Femke! Absolute Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01. Dünengrab
02. Dünentod
03. Dünenkiller (Mai 2015)
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am 6. August 2013
Inhalt:
Eine junge Frau verschwindet im Fischerort Werlesiel und alles deutet auf ein Verbrechen hin. Bei der Suche nach der Vermissten werden drei Gräber in den Dünen gefunden, aber die junge Frau ist nicht dabei. Welcher Serienkiller treibt in dem kleinen Ort sein Unwesen...

Meine Meinung:
Nachdem ich Brennen muss die Hexe und Purpurdrache gelesen habe war es klar das das neuste Werk von Sven Koch auch auf meiner Wunschliste landete. Dazu klang die Kurzbeschreibung recht interessant und ein wenig nebulös.

So begann dieser Krimi auch echt spannend und mit einem Paukenschlag. Das Verschwinden der jungen Frau Namens Vicky Rickmers wurde mit viel Spannung und aufregend beschrieben. Dann gibt es allerdings für mich erstmal einen immensen Spannungsabfall bevor die Geschichte gegen Ende wieder Fahrt aufnimmt.

Sven Koch geht zunächst ziemlich genau auf die Protagonisten ein. Da haben wir Femke, die Polizistin aus dem Fischerort, die viel lieber bei der Kripo wäre sich aber nur ungern von der HEimat trennt und Tjark der Kripobeamte der in den Innendienst versetzt wurde weil er handgreiflich wurde bei Festnahmen. Beides Figuren mit Ecken und Kanten die man mögen kann oder sich dran aufreibt.
Femke war mir von Beginn an sympathisch, auch weil sie sich für einen Zeugen einsetzt der durch die Gerüchteküche zum Verdächtigen gemacht wird. Sie hat das Herz am rechten Fleck, versteht die Leute und ist nicht oberflächlich.
Tjark kommt da zunächst anders daher, er wirkt etwas oberflächlich und Eiskalt, wenn man die Figur aber besser kennen lernt merkt man was dahinter steckt. Als ich das sah wurde ich auch mit ihm warm.
Es gibt noch ein paar Figuren die mich ein wenig genervt haben. Da ist Torsten ein Kollege von Femke der öfter übers Ziel hinaus schießt und so eher die Ermittlungen behindert als ihnen zuträglich zu sein oder auch Fred, der Kollege von Tjark, der so mit Hausbau und mit seiner Frau beschäftigt ist das man selten was anderes von ihm liest.
Alle Protagonisten haben aber eins gemeinsam, sie sind wirklich gut ausgearbeitet und haben alle eine gewisse Tiefe. Niemand der am Fall in irgendeiner Weise beteiligt ist ist nur ein Nebenprodukt. Die Namen deuten schon darauf hin das Sven Koch sich viel Gedanken zu seinen Figuren gemacht hat.

Die Handlung beginnt spannend, das schrieb ich weiter oben bereits und nach dem kennen lernen der Ermittler, Zeugen etc. geht dann auch die Ermittlungsarbeit los. Auch da gibt es für mich Abschnitte die ich schon fast langweilig fand und durch die ich mich ein wenig durch quälte. Das lag dann an zu viel privatem als Nebenschauplatz.
Zum Ende hin stieg die Spannung aber wieder rasant an und brachte einen krönenden Abschluss. Danach erfährt man noch ein wenig von der Zeit nach dem Fall, was ich persönlich immer toll finde. So erfahre ich was aus den Figuren noch geworden ist und habe einen schönen Abschluss, auch wenn ich hier schon weiß das man einen Teil der Figuren wieder sehen wird.
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am 13. Dezember 2014
hmpf!!! Ich hatte das Buch als Hörbuch über Audible wobei ich sagen muss, dass ich 3 Anläufe gebraucht habe um mich a) an die Stimme des Lesers und b) an die komischen Namen der Protagonisten zu gewöhnen. Da ich irgendwann alle anderen Hörbücher in meiner App durch hatte, habe ich mich dann doch herangewagt.Das Ergebnis war mittelmässig. Vielleicht liegt es daran , dass ich passionierter Krimileser bin , aber ich wusste nach ca. 1-2 Stunden wer der Täter ist und habe nur durchgehalten um das bestätigt zu wissen und um zu erfahren ob die verschwundene Frau überlebt. Als Leser hat man immer das Gefühl 10 Schritte vorraus zu sein und das nimmt dem gar nicht mal schlecht inszenierten Ende den Effekt.
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Der Arzt Fokko Broer, der einst wegen angeblicher sexueller Belästigung, frühzeitig seinen Job verlor, auch wenn sich die Anschuldigungen letztendlich gegen ihn als haltlos entpuppten, traut seinen Augen und Ohren nicht, als er eines Nachts, während der Nebel ums Haus wabert, Geräusche vor der Tür hört. Vor der Tür steht eine verzweifelte und schrecklich zugerichtete junge Frau, die Hilfe sucht, aber so panisch ist, dass sie auch Fokko nicht als Retter erkennt. Bevor Broer jedoch eingreifen kann, wird die Frau plötzlich von einer nur schemenhaft zu erkennenden Person zurückgerissen und beide verschwinden wieder im Nebel und lassen einen aufgewühlten und ratlosen Fokko Broer zurück, der gleich die Polizei ruft.

Während Femke Folkmers Vorgesetzter diesem Vorfall nur wenig Bedeutung schenkt, glaubt Femke Fokko Broers Behauptungen und beginnt sogleich damit zu ermitteln. Als sie auch noch auf weitere Spuren in der Gegend stößt und die junge, Männern gegenüber sehr aufgeschlossene Vikki Rickmers als vermisst gemeldet wird, wendet sich das Blatt und durch eine glückliche Fügung des Schicksals wird ein Ermittlerteam aus Oldenburg hinzugezogen.
Tjark Wolf und sein Kollege Fred wurden eigentlich strafversetzt von ihren Vorgesetzten, denn nach gewissen Tätlichkeiten gegenüber festgenommenen Tätern von Seiten eines aufgebrachten Tjarks, ist dessen Ruf mehr als angeknackst. Und das obwohl Tjark zuvor einen fast popstarähnlichen Ruf bei der Polizei genoss, nachdem er ein Buch über seine Arbeit veröffentlichte. Dieses Buch hat auch Femke gelesen und ist dementsprechend freudig überrascht, als der Autor persönlich eines Tages in ihrem Heimatörtchen Werlesiel vor ihr steht um sich des Kriminalfalles anzunehmen.
Wie sehr die Zeit drängt, offenbart sich den Ermittlern, als sie in den Dünen auf mehrere, einem Mord zum Opfer gefallene, teilweise schon mumifizierte, vergrabene Leichen stoßen. Können Femke und Tjark Vikki Rickmers noch aus den Klauen des Killers retten?

Meine Einschätzung:

Nachdem mir vor einiger Zeit Sven Kochs Roman „Brennen muss die Hexe“ durch eine glückliche Fügung in die Hände fiel, der sich im Großen und Ganzen als positive Krimileseüberraschung für mich entpuppte, war ich bereits im Vorfeld sehr gespannt auf den neuen Krimi des Autors, der diesmal in einem kleinen beschaulichen Örtchen am Meer spielt und in dessen Fokus eine junge, aber ehrgeizige Polizistin aus Werlesiel und ein bereits erfahrener Ermittler, der seit seinem Buch eine Art Vorbild für die junge Frau ist, stehen. Beide Hauptfiguren, sowohl Femke als auch Tjark sind Figuren mit Ecken und Kanten, wobei sich der Leser sicherlich etwas schneller mit der sympathischen Femke anfreunden wird, die alle Hebel in Bewegung setzt, um einen Verdächtigen vor dem Klatsch der Dorfbewohner zu bewahren. Tjark dagegen bleibt zunächst ein etwas undurchsichtiger Charakter. Man erfährt über Tjarks Leidenschaft für Superheldencomics, genauso wie über gewisse Schicksalsschläge in seiner Vergangenheit erst etwas später, aber ab diesem Zeitpunkt kann man auch Tjarks Handlungsweisen dann auch besser verstehen.

Der Krimi beginnt mit einer sehr starken und fesselnden Eingangsszene, flacht dann aber zur Mitte hin etwas ab, weil der Autor sich in diesen Romanpassagen ein wenig mehr Zeit für seine Hauptfiguren nimmt, um sie dem Leser besser vorzustellen. Während ich Vikkis Versuche ihrem Peiniger zu entkommen unglaublich spannend beschrieben fand, genauso wie mich Tjarks gemeinsame Momente mit seinem Vater berührten, hatte ich abermals ein paar Probleme mit der Angewohnheit des Autors, viele Figuren in seinem Roman in optischer Hinsicht mit bekannten Schauspielern oder Sängern zu vergleichen, was irgendwann einfach nur nervt, weil es mir ehrlich gesagt egal ist, ob eine Akteurin eine Frisur wie Amy Winehouse trägt. Da der Autor ansonsten einen sehr bildhaften Schreibstil besitzt, denke ich, dass er seine Figuren sicherlich auch etwas neutraler und trotzdem treffend beschreiben könnte ohne berühmte Vergleiche dafür heranzuziehen. Auch der Sprachjargon der männlichen Figuren geriet meiner Meinung nach ab und an ein wenig zu gewöhnlich für meinen Geschmack.

Das Showdown am Ende des Buches versöhnte mich dann jedoch wieder mit gewissen Kritikpunkten, da es wahnsinnig spannend geschrieben wurde und es drängt sich am Ende der Verdacht auf, dass „Dünengrab“ den Auftakt für eine neue Serie um Tjark Wolf bildet.

Fazit: Ein atmosphärisch dichter Küstenkrimi, der mit einem interessanten Ermittlerteam aufwartet. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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Der Küstennebel zieht über den friesischen Ort Werlesiel als nachts eine junge Frau verletzt vor Fokko Broers Haus erscheint und genauso schnell wieder verschwindet. In derselben Nacht geht in der kleinen Polizeistation der Hilferuf einer jungen Frau ein und am nächsten Morgen erreicht die Polizeiwache eine Vermisstenmeldung. Stehen diese Vorkommnisse in Verbindung zueinander? Die Polizeichefin Femke Folkmers vermutet dies, vor allem, da einige Indizien darauf hinweisen, welche Femke entdeckt. Die Vermisstenmeldung gerät durch Zufall an die Oldenburger Polizei und der Chef der Kripo schickt Tjark Wolf und seinen Kollegen Fred nach Werlesiel, um der Angelegenheit nachzugehen. Die Vermisstensache entwickelt sich schon bald darauf zu einem Mordfall, als in den Dünen der Friedhof eines Serienmörders entdeckt wird.

Der Prolog beginnt äußerst düster, geheimnisvoll und rätselhaft als eine junge Frau mitten im dicht wabernden Nebel vor der Haustür von Fokko Broer erscheint, offenbar schwer misshandelt und von rotglühenden Augen direkt nach ihrem Auftauchen in den Nebel zurückgezogen wird. Nach dem kurzen Prolog wechselt Sven Koch zur eigentlichen Story und stellt einem nach und nach seine Protagonisten Femke, Tjark und Fred vor.

Aber nicht nur das Leben im beschaulichen Werlesiel wie auch den Polizeialltag von Fred und Tjark lernt man früh kennen, auch den Serienmörder präsentiert der Autor seinem Leser schon bald. In wechselnden Handlungssträngen verfolgt man nunmehr die akribischen Ermittlungsarbeiten wie auch die Handlungen des Mörders, ohne hierbei jedoch dessen Identität zu erfahren. Wenn man allerdings der Story aufmerksam folgt, kann man schnell das Motiv erahnen wie auch die Identität des Mörders. Allerdings hat dies für mich keineswegs die Spannung aus dem Krimi genommen, da man sich hierüber bis zum Schluss absolut nicht sicher sein konnte.

Nach dem fesselnden Prolog ebbt die Spannung erst einmal wieder etwas ab, nur um im Verlauf der Story kontinuierlich immer mehr anzuziehen, sodass man recht bald einen hochspannenden Krimi in Händen hält. Die Ermittlungen verlaufen in einige Richtungen, die Story ist wendungsreich erzählt und versehen mit einem eingängigen, unterhaltsamen Schreibstil und Charakteren, die facettenreich ausgearbeitet sind und lebendig und überzeugend agieren. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Sven Koch den fiktiven Ort Werlesiel atmosphärisch dicht beschreibt, ohne hierbei zu ausschweifend zu werden und man sich hierdurch die friesische Küste wunderbar vorstellen kann. Hinzu kommen noch ein paar Schauergeschichten der friesischen Fischer über die Nordsee.

Fazit: "Dünengrab" bietet rundum beste Krimiunterhaltung: Spannende, komplexe und atmosphärisch dicht erzählte Story sowie originelle, überzeugend agierende Charaktere, deren Privatleben auch nicht zu kurz kommt.
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am 21. Oktober 2013
In dem verschlafenen Örtchen Werlesiel verschwindet an einem nebeligen Junitag eine junge Frau spurlos. Vikki Rickmers wurde zuletzt blutüberströmt von Fokko Broer gesehen, der dadurch ins Visier der Polizeibeamten gerät. Dass er kein unbeschriebenes Blatt für sie ist, verstärkt den Verdacht noch. Wurde er damals wirklich zu Unrecht beschuldigt? Femke Folkmer, die Chefin der örtlichen Polizeistelle, lässt sich nicht so leicht von den Gerüchten blenden, sie ermittelt weiterhin in alle Richtungen. Verstärkung bekommt sie von Tjark Wolf, einem Kripobeamten, der in seiner eigenen Behörde in Ungnade gefallen ist und zusammen mit seinem Kollegen Fred zu diesem Fall in die ländliche Gegend entsandt wurde. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie bald auf eine Ansammlung von Gräbern in den Dünen, den Friedhof eines Serienmörders.

"Dünengrab" stellt den Auftakt zu einer Reihe von Dünenkrimis aus der Feder von Sven Koch dar. Der Ort Werlesiel ist zwar eine Erfindung des Autors, aber die Atmosphäre an der friesischen Küste wird trotzdem gut eingefangen. Femke Folkmer und Tjark Wolf bilden ein interessantes Ermittlerduo. Femke ist eine junge aufstrebende Dienststellenleiterin, ehrgeizig, aber trotzdem sympathisch, die an ihrem Ort etwas unterfordert ist und mit den eingefahrenen Strukturen dort zu kämpfen hat. Tjark ist schon lange bei der Kripo, hat mit den Jahren einiges erlebt und diese Erlebnisse auch bereits in einem True- Crime- Buch veröffentlicht, im Gegensatz zu Femke fühlt er sich eher ausgelaugt und ausgebrannt. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und zeigen viel Entwicklungspotential. Die Nebenfiguren sind nicht so stark ausgearbeitet, aber vielleicht bekommen sie in den nachfolgenden Bänden noch mehr Kontur.

Das Buch liest sich flüssig, wenn man sich an die fremdklingenden, nordischen Namen der Personen gewöhnt hat. Die Handlung ist gut durchdacht und wirkt glaubhaft. Die raschen Szenenwechsel und kurzen Kapitel sorgen für durchgehende Spannung. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird das Geschehen beleuchtet und der Leser wird immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Der Mörder bleibt lange Zeit im Dunkeln, zwar kann man auch seine Handlungen verfolgen, aber erst zum Schluss ergeben die einzelnen Puzzleteile ein Ganzes. Besonders die Abschnitte mit Vikki sorgen für Gänsehaut und Nervenkitzel. Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal richtig an Tempo zu. Die actionreichen Szenen, besonders den heftigen Showdown könnte man sich auch gut verfilmt vorstellen, die nebelige Atmosphäre an der Küste böte sicherlich auch eine gute Kulisse.

"Dünengrab" – ein Kriminalroman, der die Leser lange im Nebel der Unwissenheit gefangen hält und ihnen erst zum Abschluss mit einem Paukenschlag die Augen öffnet.
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am 19. Juni 2014
bietet dieser Kriminalroman so ziemlich alles, was einen Krimileser erfreut bzw. unterhält:

Ein sympathisches, wenn auch leicht verkorkstes Ermittlerduo: Kriminalbeamter Tjark Wolf ( beim Chef in Ungnade gefallenen weil er mit Erfolg ein Buch auf den Markt gebracht hat) und Femke Folkmer, junge Polizei-Dienststellenleiterin der fiktiven friesischen Kleinstadt Werlesiel an der Nordseeküste, die die Kulisse für diesen Beinahe-Thriller abgibt.

Alles beginnt mit einer Vermisstenanzeige. Eine junge Frau ist verschwunden. Femke wird gerufen und schon nach kurzer Zeit wird ihr klar dass aufgrund der vorgefundenen Hinweise es eher Richtung Mordermittlung geht. Also schickt man Tjark Wolf, den sein Chef aus seinem Blickfeld haben möchte (die internen Streitigkeiten, Intrigen etc. sind gut herausgearbeitet und lesen sich sehr realistisch) in die Einöde.
Nach einigen Ermittlungsleerläufen und weiteren internen Behinderungen nimmt die Geschichte aber weiter an Spannung zu und , ja ich war gezwungen den Schluß vorweg zu lesen, weil ich nicht erraten konnte, wer nun der perfide Mörder sein sollte.

Dazu gibt es noch, für mich als Binnenländer sehr interessant, Information über das Watt und diese gefährliche, plötzliche
Nebelbildung - die düster und unheimlich in die Geschichte miteingebunden wird.

Ich werde auf jeden Fall auch den Nachfolgeband lesen
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am 22. September 2013
Mit "Dünengrab" ist Sven Koch ein grundsolider, spannender Krimi gelungen, der an der sonst als etwas langweilig verschrieenen Küste Ostfrieslands spielt. Besonders authentisch stellt er die ostfriesische Bevölkerung dar, die so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann. Mit dem überarbeiteten, gerade so am Burn-Out vorbei schlitternden Tjark Wolf stellt er einen Ermittler in den Vordergrund, dem seine Fälle mittlerweile persönlich an die Nieren gehen. Als Pendant fungiert die aufstrebende, sympathische Polizistin Femke Folkmer, die mit ihrer sonst so unerschütterlichen Art in diesem Fall aber ebenfalls an ihre Grenzen kommt. Und auch sie muss lernen, dass die Nordsee mit ihren Tücken nicht zu unterschätzen ist. So ist "Dünengrab" ein weiterer spannender Krimi von der nordwestlichen Waterkant. Aber Achtung: Wer dort Urlaub macht, wird den Ort Werlesiel nicht finden, denn es gibt ihn nicht - oder nur nicht unter diesem Namen?
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am 4. September 2013
Bereits der Prolog von Dünengrab konnte mich fesseln. In diesem erscheint eine junge Frau verletzt an der Haustür von Fokko Broer, einem ehemaligen Arzt, und bittet ihn um Hilfe. Doch als er sie bei sich aufnehmen will, bekommt sie es mit der Angst zu tun und flüchtet. Kurz darauf wird sie von einem mysteriösen Etwas mit rotglühenden Augen in den aufkommenden Nebel gezogen und verschwindet spurlos...

Die Geschichte selbst spielt im fiktiven Örtchen Werlesiel an der Nordsee. Sven Koch versteht es, dem Leser diese mitunter rauhe Gegend bildhaft und anschaulich zu schildern. Als Protagonisten agieren die dortige Polizeirevierleiterin Femke Folkmers, die von einer Karriere bei der Kripo träumt und die beiden Oldenburger Ermittler Tjark Wolf, der mit seinem True Crime-Roman Im Abgrund zu gewisser Popularität gelangt ist, und sein Kollege Fred.

Die verschiedenen Handlungsstränge berichten von den Ermittlungsarbeiten Femkes, Tjarks und Freds, ebenso erfährt man die Handlungsweise des Serienmörders, der relativ lange unklar bleibt. Sein Motiv jedoch ist recht schnell zu erraten, was der Spannung aber keinerlei Abbruch tut. Allerdings hatte der Roman für mich einige Längen bis so richtig Fahrt in die Geschichte kommt. Danach jedoch kann Dünengrab durchaus fesseln, was auch an den sympathischen Charakteren, die jeder für sich ihre Ecken und Kanten haben, liegt. Ein weiteres Plus ist der fiktive Handlungsort, der durch Sven Kochs plastische Beschreibungen punktet.

Mich konnte Dünengrab gut unterhalten, da es eine recht komplexe Story bietet und die Charaktere durchweg interessant gestaltet sind. Auch wenn Tjark Wolf anfangs etwas kalt und unnahbar erscheint, wurde er mir dank einer Szene mit seinem Vater Harald sympathisch. Eine Fortsetzung dieser Reihe wäre von meiner Seite aus wünschenswert.
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