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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
21
Fanfare
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. Mai 2014
Ein Meisterwerk aus der Ecke Westcoast-Folk-Psychedelia der 70er.
Ich habe Jonathan Wilson und Band Anfang Mai in der Kulturkirche in Köln gesehen.
Ein besonderes Erlebnis in dieser besonderen Location. Bin beim nächsten Konzert hoffentlich wieder dabei.
Meine Anspieltipps direkt hintereinander: Cecil Taylor und Illuminations.
Aber ein ganz besonderes Highlight war ein Fleetwood Mac-Cover anno 1974 zu Zeiten von Bob Welch: Angel
in einer top Live Version. Leider nicht auf Fanfare drauf oder auf sonst einem offiziellen Tonträger.
Fanfare - meine Top-Scheibe in 2013 nistet sich auch in 2014 weiterhin in meinen Gehörgängen ein ;-))
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. Dezember 2013
Fanfare is an amazing and inspired album. I've listened to it over and over again and I'm finding new moods and melodies all the time. Fantastic job Mr. Jonathan Wilson!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. September 2014
Es gibt Musik, die man kaum glauben kann. So vielschichtig ist sie.
Mittlerweile ist ja zu beobachten, dass mit dem Begriff "Meisterwerk" inflationär umgegangen wird.
Hier handelt es sich tatsächlich um ein Meisterwerk.
Ich will und kann diese Musik nicht beschreiben. Wer bis hierhin vorgestoßen ist, sollte die CD einfach kaufen und mit Muße auf einer qualitativ hochwertigen Anlage - also keinesfalls "nebenbei" oder abgelenkt, sondern ganz bewusst und aufmerksam - hören.
Ich verspreche: Es werden sich unzählige Schichten offenbaren und das Hören der CD wird so zu einem fantastischen Erlebnis.

Wie heißt es so oft: Keine "leichte Kost". Aber mal im Ernst - haben wir die nicht mittlerweile so richtig satt?
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Dezember 2013
einzig über die innenhüllen könnte man meckern...aber ansonsten rundum gelungen. perfekt gemachte musik die man zwar schon kennt aber trotzdem lieben lernt. die lps in hellblau(!) sehr gute schwere qualität und guter klang.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 14. Januar 2014
Wir alle kennen jenes märchenhafte Bild: In farbenprächtige Gewänder gehüllte Herolde heben im gleißenden Licht eines strahlend blauen Tages ihre goldenen, fahnenbehangenen Trompeten an die Lippen, um eine Fanfare zu blasen: es gilt, etwas Bedeutendes ankündigen.

Welche Botschaft will der kalifornische Musiker, Produzent und Gitarrenbauer Jonathan Wilson mit seinem dritten Album „Fanfare“ verkünden? Ganz einfach: Musik ist wichtig. Nicht mehr und nicht weniger. Zu wichtig, um sie all Jenen zu überlassen, die, nachdem sie ihre Seelen verkauft haben, dazu verdammt sind, in ihren Computern immer und immer wieder die gleichen öden Top-40-Hits zu fabrizieren – als Business Case am BWL-Reißbrett von Leuten entworfen, die zu Musik ungefähr dasselbe Verhältnis haben, wie der Wolf zum Lamm. Musik soll betören und umgarnen, verspielt sein und auf verschwenderische Weise einhüllen, glücklich machen, traurig machen, authentisch sein und sich selbst genügen. Oder wie es in Wilsons „Desert trip“ heißt: „Fill your heart with songs“.

Wie reflektiert das Ganze ist, zeigt bereits die Covergrafik: Dort, wo der flüchtige Betrachter nur eine verspieltes Zitat des berühmten Deckenfreskos „Die Erschaffung Adams“ aus der Sixtinischen Kapelle zu erkennen meint, entgeht ihm ein entscheidendes Detail: Beträgt noch bei Michelangelo der Abstand zwischen der Hand Adams und der Gottes nur wenige Zentimeter, sodass der Lebensfunke mühelos überspringen kann, so ist er auf dem Cover von „Fanfare“ um ein vielfaches größer – das Überspringen ist nicht länger selbstverständlich und wird zum ungewissen Ergebnis einer auf sich zu nehmenden Anstrengung. Feinsinniger lässt sich Zivilisationskritik grafisch kaum ausdrücken.

Natürlich kann man sämtliches intellektuelle Geschwurbel über die Musikrezeption (Frank Zappa, anybody?) auch schlicht überspringen und sich von der großartigen Musik verzaubern lassen. Jedes einzelne der dreizehn Stücke, mehr Rhapsodie als Song, ist handwerklich auf sehr hohem Niveau komponiert und eingespielt sowie opulent produziert. Und ja, „Fanfare“ rockt!

Die Stücke, die stilistisch von Folk über Westcoast-, Gitarren- und Prog Rock bis zu Jazz reichen, stecken voller Reminiszenzen an eine Zeit, die der 39-jährige Wilson einmal als die „goldene Ära der Musikproduktion“ bezeichnet hat, ohne dabei in ein bedeutungsloses Kopieren abzugleiten. Wilson gelingt es vielmehr, die vielfältigen Einflüsse zu etwas Neuem zu verschmelzen. Hier sollte sich niemand täuschen lassen: Diese Musik ist nicht „retro“, sondern im Gegenteil modern. So kann populäre Musik im 21. Jahrhundert klingen, die sich nicht mit Wiederholung begnügen will.

Nietzsche hat einmal notiert, dass ein Leben ohne Musik ein Irrtum sei. „Fanfare“ setzt hinter diesen Satz ein Ausrufezeichen. Album des Jahres. Mindestens.
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. Februar 2014
Für Vinyl-Fans: Kauft die Version "Fanfare (2lp+CD)", das ist die blaue. Die Version "Fanfare (180gram) -das ist die weiße -und auch teurere- ist schlecht gepresst (starke verwellungen und viele Knackgeräusche die auch nach mehrmaligem Waschen nicht
weniger wurden), auch liegt keine CD bei und billige Innenhüllen. Auch eine Ersatzlieferung brachte keine Besserung.

Die "blaue" Version (mit blau meine ich die Farbe des Vinyls) ist ebenfalls eine 180g Pressung, das Klappcover hat eine viel bessere Qualität und die Innenhüllen aus Pappe sind mit diversen Fotos und Liner-Notes versehen. Ich habe den Platten allerdings Innenhüllen von MFSL spendiert -das haben sie sich verdient.

Die Platten selbst sind absolut sauber gepresst, plan und ohne Nebengeräusche.

Ich habe den Verdacht das Amazon hier ein Fehler unterlaufen ist, und diese Version eigentlich mehr kosten müsste.

Die Musik selbst finde ich grandios!

Ein Lob an Amazon für die schnelle Lieferung und anstandslose Rücknahme der weißen Version.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Februar 2018
Mittlerweile schwarzes Vinyl mit vielen Pressrückständen. Dadurch und durch die engen Hüllen waren die Lps schon zerkratzt. Schade. Komm heutzutage öfter mal vor...
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am 26. Januar 2014
Seit Anfang Jänner hab ich mich in dieses Album eingehört und mich davon verzaubern lassen und fühlte mich nun endlich bereit es gebührend zu rezensieren, nur um festzustellen dass William Kite mit seiner Rezension (unbedingt lesen!) bereits alles auf den Punkt gebracht hat - FANFARE ist auch für mich schon jetzt das Album des Jahres und ich bezweifle ernsthaft dass mir in den restlichen 11 Monaten noch etwas Gleichwertiges unterkommen wird.

Ich habe Jonathan Wilson 2011 im Vorprogramm von WILCO in München kennengelernt, und sein Song "Desert Raven" hatte sich sofort in meinen Gehörgängen festgesetzt woraufhin ich mir gleich vor Ort sein Debütalbum zulegte. Und während GENTLE SPIRIT ein hervorragendes & anspruchsvolles Album war, so war es doch nicht makellos. Einerseits waren da sperrige Oden wie "Natural Rhapsody" und mit "Woe is me" oder "Don't give your heart to a rambler" enthielt die Platte doch auch ein paar schwache Songs.

Dasselbe kann man über FANFARE wahrlich nicht behaupten. Bereits mit den ersten Klavierakkorden des Titelsongs zieht einen die Platte in ihren Bann und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Jeder Song ist eine wahre Schatzkiste, sei es aus musikalischen oder produktionstechnischen Gründen. Bei "Dear Friend" ist von einem sanften Eröffnungswalzer über einen jazzigen Mittelteil bis zu einem Lights-Out Gitarrenriff am Ende alles dabei. "Love to Love" ist einfacher gestrickt, der wohl eingängigste Song auf dem Album, eine Liebeserklärung an Los Angeles, die einen sofort dazu verleitet den nächsten Flug nach LAX zu buchen. "Moses Pain" ist ein wunderschöner Folkrock-Song mit Beteiligung von 2/5 der Heartbreakers, Mike Campbell & Benmont Tench. "Cecil Taylor" (mit Harmony-Vocals von Graham Nash & David Crosby) geht mit seinem sparsamen Gitarren- & Percussion-Einsatz ebenfalls unter die Haut. Nach gut einem Monat mit der Platte kann ich mit Überzeugung sagen: hier ist wirklich jeder Song ein Treffer! Auch bei der Auswahl von Coverversionen beweist Jonathan Wilson wieder ein sicheres Händchen: nach dem hervorragenden Gordon-Lightfoot-Cover auf GENTLE SPIRIT serviert er uns diesmal mit "Fazon" ein Stück der eher obskuren Band Sopwith Camel. Man lernt also musikalisch auch immer etwas dazu bei seinen Alben, und Fortführen von musikalischen Traditionen bzw. das Weitergeben alter Klassiker an die junge Generation ist Wilson auch ein besonderes Anliegen. Seine Songs bieten eine enorme Stilvielfalt und als renommierter Musikproduzent Analogfetischist weiss Jonathan Wilson sie auch ins rechte Licht zu rücken.

Da überrascht es auch nicht dass die Vinyl-Ausgabe mehr als ansprechend daherkommt: 2 massive, hellblaue Schallplatten mit 3 Songs pro Seite (wie gewohnt enden Wilson's Songs nur selten unter der 6-Minuten-Marke) in einem aufklappbaren Karton mit jeweils eigener Kartonhülle und ansprechendem Artwork (welches den aktuellen Trend zur Rückkehr der Schambehaarung bestätigt). Zusätzlich ist auch das komplette Album (inklusive einem Bonus Track!) auf CD beigelegt, bei aller Liebe zu Vintage-Sounds versteht es Jonathan Wilson also durchaus seine Musik auch gekonnt im Hier & Jetzt zu platzieren. Nicht falsch verstehen: FANFARE klingt gerade auf Vinyl fantastisch, aber die Möglichkeit das Album einfach mal vom Anfang bis zum Ende durchhören & geniessen zu können ohne 3x aufstehen und die Platten wechseln zu müssen hat auch etwas für sich! :)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Oktober 2013
Was haben John Lennon, Bob Dylan, Pink Floyd, Jackson Brown, Crosby, Stills & Nash, Neil Young und Tom Petty und die ganze Galerie der Westcoast-Musiker gemeinsam? Ihnen allen ist mit diesem Album ein Denkmal gesetzt. Von Jonathan Wilson. Seine wunderschönen Songs zitieren sie alle und doch gelingt es Jonathan Wilson, dabei eine völlig eigene Handschrift zu zeichnen. Als Musiker (Gitarre, Klavier), als Sänger, als Komponist und Texter. Vor allem aber als Arrangeur und Produzent.
Diese Platte ist von etlichen namhaften Kritikern in den Staaten sofort zur Platte des Jahres erkoren worden. Zurecht - denn sie ist es mit weitem Abstand zu allen anderen gelungenen Werken des Jahres. Weil sie zum einen die Musikkultur der Westcoast der 70er-Jahre eine wunderbare Hommage setzt, zum anderen weil das (Doppel-)Album voll im Hier und Jetzt lebt.
Jonathan Wilson versteht es wunderbar alle Songkorsetts zu sprengen. Er wagt in jedem Song unendlich viel. Er wagt Kitsch, Harmonie, er wagt krasse Gitarrenriffs, breites Orchester und abrupte Klang- und Rhythmuswechsel. Und dann diese Vielfalt an Stilrichtungen: Westcoast, Gitarrenrock, Prog, Folk - udn auch wunderschöner Jazz. Bei jedem anderen Musiker und Arrangeur würde so etwas schnell schwer verglücken. Jonathan Wilson weiß aber aus jeder Klang- und Songsituation die wahrlich perfekte, manchmal sogar geniale Lösung. Und dabei steckt er so viel Ideen, Kniffe, Instrumente (klassisch, elektronisch - aus allen Jahrzehnten bis heute)und Sounds. Ein wahres Meisterwerk. Mit jedem Hören entdeckt man neue schöne Momente und Ideen - und liebt die zuvor entdeckten noch ein weiteres Mal mehr.
Ach ja, John Lennon, Bob Dylan, Pink Floyd, Jackson Brown, Crosby, Stills & Nash, Neil Young und Tom Petty etc. wären froh, heute noch einmal solch frisches, intelligentes und tief emotionales Songmaterial komponieren oder wenigstens singen bzw. instrumental unterstützen zu dürfen. Jackson Brown, Crosby & Nash und u.a. Musiker von Tom Petty haben sich den Spaß daran nicht nehmen lassen und haben das tatsächlich getan.
Dringende Anspieltipps: "Dear Friend", "Cecil Taylor", "Lovestrong".
P.S. Ich war nie ein besonderer Freund der Westcoast-Musik. Aber in dieser frischen, überraschenden Mixtur bin ich es seit "Fanfare".
25 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Oktober 2013
Diese Doppel-LP ist unbedingt zu empfehlen. Musikalisch hat mich lange nicht mehr ein Album so angemacht. Soviele Stilrichtungen elegant vermischt, dass es sich neu anhört. Für 70!er Fans ein Muss. Die Aufmachung ist auch großartig. Do-Lp zum aufklappen in hellblau. CD liegt bei. Super.
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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