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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 21. Oktober 2013
Drei Worte: 80er, Kindheit, "Masters of the Universe"! Kenner sind im Bilde, und Ihnen erscheinen mit absoluter Sicherheit die muskulösen, martialischen Actionfiguren rund um He-Man und Skeletor, Castle Greyskull und wie sie alle hießen vor Augen. Selige und unbeschwerte Zeiten, und was freute man sich seinerzeit, als es hieß es käme ein Kinofilm von den "Masters of the Universe". 1987 war es dann soweit, und der Streifen erblickte das Licht der Leinwände. An Bord Stars wie Dolph Lundgren, Frank Langella, Courteney Cox und James Tolkan.
Storymässig orientierte man sich jedoch nicht wirklich an der regulären Handlung auf dem Planeten Eternia, sondern verlegte den Hauptteil der Geschichte auf die Erde, wohin He-Man und seine Kampfgefährten gebeamt werden. Dort gilt es den magischen Schlüssel zu finden, der Skeletor die Macht über das Universum zutragen würde. Der Finsterling schickt seine Schergen also gleich hinterher, um He-Man und seinem Gefolge das Leben schwer zu machen.
Objektiv gesehen hat Regisseur Gerry Goddard hier ganz klar absoluten Edeltrash abgeliefert, der zudem völligst am Ziel vorbeigeschossen ist! Die Erde war nie Spielplatz der Masters-Charaktäre, und zudem kamen viele der Figuren gar nicht oder eben verändert zum Einsatz. Fans vermissten Battlecat und Orco, die Zauberin von Eternia sah komplett anders aus, und auch He-Mans Bekenntnis der Macht klang nicht wie im Vorbild. Subjektiv war mal als Kind und Besitzer der Spielzeuge natürlich entzückt! Endlich die Helden im Filmformat! Neben der zweckdienlichen Handlung gab es durchaus einige Figuren des Masters-Universums, die hohen Wiedererkennungswert hatten. Man-at-Arms, Gwildor, Skeletor, Evil-Lyn, Blade, Saurod, Teela und noch eine handvoll mehr. Zudem waren die Effekte teils ordentlich anzusehen, und Spaß macht das Ganze auch heute noch. Natürlich würde jeder Cineast angesichts dieses geballten Unfugs heutzutage den Kopf schütteln, aber Fans des Streifens dürfen sich nun auf eine Veröffentlichung dieses Werkes auf Blu-ray freuen, die technisch gesehen freilich kein HD-Wow Erlebnis darstellt, aber durchaus eine ordentliche Bildqualität inne hat. Der Ton ist leider nur in Stereo zu haben, allerdings wurde dieser original ja auch so gedreht, was damit auch kein Manko der Scheibe darstellt.
In diesem Sinne: Bei der Macht von Greyskull, ich habe die Macht... Euch zu sagen "gehet hin und kaufet"!
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TOP 500 REZENSENTam 13. Dezember 2013
Als Anfang der 80er Jahre die Spielzeug Reihe sowie die TV Serie “Masters of the Universe” Einzug in die Kinderzimmer auf der ganzen Welt nahm, war es letztendlich nur eine Frage der Zeit, bis ein Spielfilm mit realen Menschen folgen würde. Die Fans mussten bis 1987 warten bis eine Kinoadaption von Cannon Films produziert wurde. Allerdings war der Erfolg leider nur sehr gering. Bei einem Budget von zirka 22 Millionen US Dollar konnten in den USA nicht einmal 18 Millionen wieder eingespielt werden.

Ein Grund dürfte dabei wohl gewesen sein, dass der Film mit der Masters of the Universe Welt von den Zeichentrickfilmen oder den Comics kaum etwas gemeinsam hatte. Ok, es gibt He-Man, der Protagonist, dazu Man-at-Arms (der in der deutschen Synchronisation als Waffen Man bezeichnet wird), Teela, Evil-Lyn, Skeletor oder Beast Man. Allerdings weichen die Kostüme nahezu komplett von der Originalvorlage ab. Dazu gibt es einige Figuren, die etwa „das Messer“, „Saurod“ oder „Karg“. Gwildor war zunächst ebenfalls eine Figur, die nur für den Film erfunden wurde, wobei Mattel zum Film eine Spielzeug Figur auf den Markt brachten. Es war sogar ein lebensgroßer Kosmischer Schlüssel geplant, wobei es nie zur Produktion kam.
Obendrein wurde die erste Idee, die Handlung auf Eternia spielen zu lassen, über den Haufen geschmissen. Letztendlich sollte Budget gespart werden, da irdische Kulissen weniger Geld kosteten. Der Film war ohnehin bereits die teuerste Produktion aus dem Hause Cannon Films. Allerdings ist ein Masters oft he Universe Film ohne fantastischen Kulissen von Eternia mit den farbenfrohen Wäldern, der Burg Grayskull, der Snake Mountain oder den zahlreichen technischen Kampfgefährten nicht sonderlich authentisch, wobei das Fehlen Battle Cat und vor allem Orko alleine schon ein No-Go ist.
Wie dem auch sei, denn abgesehen davon ist „Masters oft he Universe“ eine doch annehmbare Verfilmung, die über die Jahre unabhängig von der Zeichentrickserie eine Menge Fans für sich gewinnen konnte. Gerade die stellenweise selbstironischen Dialoge sorgen für gute Unterhaltungswerte. Gerade die CGI Effekte waren für damalige Zeiten wirklich sehr gut und sehen sogar in der heutigen Zeit nicht einmal so schlecht aus. Die Geschichte ist zwar recht eindimensional und simpel aufgebaut, aber dafür dennoch sehr kurzweilig und unterhaltsam.
Dolph Lundgren („Red Scorpion“, „The Expendables“) konnte mit seiner Rolle als He-Man seine Bekanntheit trotz mangelndem Erfolg weiter steigern, auch wenn er den Film nachträglich in Interviews als den Tiefpunkt seiner Karriere bezeichnete. An seiner Seite sind mit Frank Langella („Die neun Pforten“) und Courtney Cox („Scream“ Filmreihe) zwei weitere bekannte Gesichter zu sehen. Die weiteren Nebendarsteller wie etwa Meg Foster als Evil-Lyn, Robert Duncan McNeill (der später sich häufig als Regisseur verdingte) als Kevin, Chelsea Field als Teela oder Jon Cypher als Man-at-Arms sind zwar weniger bekannt, erledigen aber insgesamt einen guten Job.
Tipp: Den Film unbedingt bis nach dem Abspann anschauen.

Bild
Codec: MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 1,78:1
Der Film hat mittlerweile über 25 Jahre auf dem Buckel und sieht mittlerweile nicht mehr ganz frisch aus. Dennoch kann sich das Bild durchaus sehen lassen. Man kann davon ausgehen, dass Winkler Film für diese Veröffentlichung auf das Master von Warner für die amerikanische Veröffentlichung zurückgegriffen haben. Für einen Katalogtitel mit dieser Historie ist wohl kaum eine aufwändige Restauration zu erwarten, wobei der Transfer sehr sauber ausgefallen ist. Die Farben sind zwar etwas matt aber dennoch recht natürlich. Der Kontrast ist gut eingestellt. Der Schwarzwert ist kräftig und bildet ein sattes Schwarz ab. Die Schärfe erreicht nie Referenzwerte, bietet aber sowohl bei Nahaufnahmen wie auch in der Totalen einen wirklich guten Detailgrad. Nur in wenigen Momenten ist die Darstellung etwas weicher. Das Filmkorn ist fein ausgefallen und fällt keineswegs negativ auf, im Gegenteil, denn gerade das verleiht dem Film seinen typischen cineastischen Look. Kompressionsspuren oder weitere Beeinträchtigungen sind zu keinem Zeitpunkt aufgefallen.

Ton
Deutsch LPCM 2.0, Englisch DTS-HD Master Audio 2.0
Der deutsche Stereo Ton liegt verlustfrei unkomprimiert in LPCM 2.0 vor. Allerdings fehlt zur Höchstpunktzahl doch noch ein Stück. Die Dynamik ist dem Alter entsprechend ganz ok. Der Klang ist recht natürlich und ausgewogen. Gelegentlich sind die Stimmen leicht verzerrt oder neigen leicht zu Zischlauten, was aber erfreulicherweise nicht sehr oft auftaucht. Bässe sind nur ansatzweise vorhanden. Wenn Kevin beim Soundcheck den kosmischen Schlüssel über die PA Anlage spielt sind immerhin einige gute Bässe zu vernehmen. Aber gerade bei Explosionen fehlt es an Kraft; da wäre etwas mehr Wumms wünschenswert gewesen. Wenigstens ist die Stereoseparation ganz gut und erzeugt wenigstens in der Front ein wenig Räumlichkeit. Der englische Originalton klingt im Direktvergleich natürlicher und auch weiträumiger, wobei stellenweise die Dynamik schwächer erscheint als in der deutschen Synchronisation. Übrigens: in der Szene im Musikladen ist eine kurze Einstellung der Ton asynchron.

Bonusmaterial :
Audiokommentar von Regisseur Gary Goddard (englisch mit deutschem Untertitel)
Trailer (SD; 1:42)
Bildergalerie
Wendecover
Das Bonusmaterial ist leider nur sehr knapp ausgefallen. Immerhin wurde der Audiokommentar mit Regisseur Gary Goddard auf die Blu-ray gepackt. Dieser liegt in Englisch mit deutschen Untertiteln vor. Dazu gibt es noch eine Bildergalerie mit einigen Promo Postern sowie den Original Kinotrailer. Zwar sind einige entfernte Szenen bekannt, doch diese fehlen unerfreulicherweise, was aber höchstwahrscheinlich darin liegt, das diese lediglich nicht mehr vorhanden sind. Als Entschädigung gibt es ein alternatives Wendecover, das nostalgische Erinnerungen weckt und gerade Fans begeistern wird.

Fazit:
Winkler Film veröffentlichen den 80er Jahre Fantasy Klassiker „Masters of the Universe“ exklusiv für den deutschsprachigen Markt und liefern damit wohl das bestmögliche Ergebnis ab, was momentan mit den vorliegenden Voraussetzung überhaupt machbar ist. Zwar lassen Bild und Ton noch deutlich Raum nach oben, hinterlassen aber dennoch einen mehr als zufriedenstellenden Eindruck. Auf Blu-ray wird es wohl ein kaum besseres Ergebnis geben.
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am 23. Dezember 2015
Für mich ein Klassiker da ich mit He-Men aufgewachsen bin musste ich natürlich auch die Verfilmung haben die ich zu Letzt auf einem Video gesehen habe und ich würde mir wünschen das He-Men noch einmal auf die Leinwand zurück kommt
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am 26. Februar 2013
Wollte den alten Science Fiction Film immer schon in DVD Qualtät besitzen, hatte ihn früher nur auf VHS.
Die DVD ist ordentlich gestaltet, das Startmenü ist schnell erreicht und läßt den alten Film sehr passabel aussehen.
Der Ton ist ordentlich in AC3 2.0 abgemischt, dadurch läßt sich sehr gut Dolby Prologic Movie anwenden, die
alte original Synchronfassung ist gut verständlich und hört sich auch auf heutigen Anlagen gut an.
Das rauschfreie tolle Bild ist perfekt in anamorpher Qualtät auch heute noch eine angenehme Sache, das keinen
Punkt zur Kritik gibt. Für Fans dieser Art von Filmen ein absoluter Kauftipp.
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am 18. Juni 2016
Über dem Master of the Universe oder Dolph Lundgren muss man hier nicht viel sagen. Der Film ist hervorragende 1980er Jahre Kost mit beinah all' seinen Stereotypen.

Die Bluray ist sowohl was Bild als auch Ton betrifft (kann aber nur zu Englisch Stellung nehmen) Spitze. Ich konnte kein Bildrauschen o.ä. feststellen und freute mich wie die Mattpaining Hintergründe auch bei HD sehr gut aussehen. Besitzer der DVD können hier bedenklos zugreifen.
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am 25. August 2011
dass ich diesen Film das letzte Mal gesehen habe. Ich glaube, dass ich damals um die 10 Jahre alt gewesen bin. Vor kurzem stieß ich beim stöbern auf Amazon auf die DVD und habe sie natürlich sofort bestellt. Man weiß bei diesen alten "Schätzchen" halt nicht, wie lange sie noch erhältlich sind und ob sie überhaupt eines Tages auf Blu-Ray aufgelegt oder überhaupt noch einmal auf DVD veröffentlicht werden.
Dem Film selber sieht man die 80er Jahre in fast jeder Szene an. Ich denke, zur Story muss nicht viel gesagt werden. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass viel mehr der spannenden und interessanten "Figuren" aus dem Masters of the Universe-Universum mitgespielt hätten. Aber auch ohne diese, schafft es der Film auch in der heutigen Zeit noch mühelos, für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen. Die Schauspieler machen einen guten Job und die Bild- und Tonqualität ist wirklich außergewöhnlich gut für eine DVD. Eine interessante Kindheitserinnerung, welche in keiner guten Sammlung fehlen sollte.

Kleiner Tipp: Mal den Abspann ganz bis zum Ende durchgucken! Dann erlebt man eine Überraschung!
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am 13. Mai 2016
Den Film finde ich klasse und würde im 4 Sterne geben. Allerdings bekommt man wenn man die Blu-ray bestellt nich das in der Produktbeschreibung gezeigte Produkt geliefert sondern die Blu-ray mit dem altbekannten Cover. Finde ich so nicht in Ordnung und sollte angepasst werden.
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am 25. Dezember 2015
Einfach ein cooler Film !
Ja es fehlen viele Elemente aus der Serie, aber mal ehrlich, die Serie kann ich mir heutzutage kaum ansehen, ohne mich zu fragen, wie ich als Kind so begeistert sein konnte 😉

PS: Ich finde es immer wieder eine frechheit, wenn andere ihr Unverständnis über Sehr gute Bewertungen in die Welt schreien müssen.
Gebt eure Bewertung ab, wie auch immer sie aussieht und alles andere behaltet bitte für euch.
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am 1. Mai 2008
Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren! 9 von 10 Comicverfilmungen sind minder gesagt müll! Umso schöner das Masters of the Universe, und diesen Film muss man heutzutage als oldie ansehen, trotz seines Alters und der eingeschränkten technischen Möglichkeiten der 80er, ein reiner Genuss ist! Mit Liebe zum Detail wurde hier gearbeitet und die Besetzung kann man nur als sehr gelungen ansehen! Auch heute sehe ich mir den Film immer gern an. Einfach weil ich mit MOTU aufgewachsen bin und der Film zu meinen ersten Kino-HIGHLIGHTS zählte!

Grundsätzlich war die damalige Zeit sowieso eine Klasse besser was das Angebot an Anime und Zeichentrickserien anging!!! Die DVD ist schwer zu bekommen, vor allem am deutschen Markt! Wer aber die Chance hat, ZUGREIFEN!!!!
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am 13. Juni 2014
In wie fern meine Rezension ''unvoreingenommen'' verfasst wird kann ich nicht sagen, war doch He-Man meine absolute Nr.1 unter allen Cartoon-Serien in meiner Kindheit. Neben Galaxy Rangers und Saber Rider mein Pflichttermin im kindheitlichen Nachmittagsprogramm vor dem Fernseher!

Die Zeichentrickserie zur weltweit erfolgreichen Actionfigurenreihe von Mattel hat es auch mir angetan! Nichts (sorry Star Wars) erschloss sich mir mehr als Kampf zwischen Gut und Böse als He-Man's Duell mit Skeletor. Natürlich war ich mehr als begeistert als ich zum ersten mal Mitte der 80er Jahre von einer Realverfilmung hörte. Nichts konnte man da für mich falsch machen und obwohl ich eine Spur zu jung für das Abenteuer im Kino war ließ ich nicht locker und bekam den Film danach so schnell wie möglich auf Videokassette!!! (Halleluja, was für ZEITEN!) Mein Problem war tatsächlich das die Kassette durch zu häufiges ansehen sogar an Qualität verlor!!! Ja ich liebte den Film einfach. Nur werden/wurden wir alle erwachsen und man kommt im wirklichen Leben an und Dinge wie diese geraten in Vergessenheit, selbst wenn man über sie hin und wieder im TV stolpert. Trotzdem war ich jahrelang hinter einer vernünftigen DVD/BR von Masters of the universe her, erfolglos! Bis sie jetzt vor einigen Jahren neu aufgelegt wurde und ich vor ein paar Tagen darüber stolperte! Gesehen, gekauft, eingelegt und schon wieder war ich 6 Jahre alt! TRAUMHAFT!

Die BR kommt in guter Qualität, der Sound ist top, das Bild etwas aufgeputzt und klar, man muss aber bedenken das der Film nur Mitte 80er Technik zur Verfügung hatte. Auch über die Special effects wird man heute eher schmunzeln, damals beeindruckten mich diese noch enorm! Generell liebe ich den Charme der Klassiker. Der Thronsaal Schloss Grayskull's wurde damals eben noch komplett aufgebaut, kein CGI. Dieser ''plastische'' Charme ist was mir heute durch die ganzen blue/green Screens längst abhanden gekommen ist. Schade. Aus der damaligen Technik hat man rausgeholt was rauszuholen war. Zu den Extras zählen lediglich der offizielle Trailer, eine Bildergalarie und ein Audiokommentar von Regisseur Gary Goddard während des Films! TOP! Die Geschichte aus Sicht der Producer zu erfahren ist mir ein liebgewonnenes Highlight zu jedem Film geworden.

Zur Story will ich nicht viel sagen. Es handelt sich um ein Fantasy-Epos auf dem fernen Planeten Eternia. Dieser wird vom bösen Skeletor und seinen Schergen überfallen und besetzt. He-Man und einige andere Krieger Eternias leisten Widerstand und treffen auf den sonderbaren Erfinder Gwildor der ihnen von einem magischen Schlüssel erzählt den er erfunden hatte. Mit diesem Schlüssel gelang es Skeletor auch so überraschend auf Eternia zuzuschlagen. Gwildor hat allerdings noch einen dieser magischen Schlüssel und mit seiner Hilfe nehmen sie den Kampf mit Skeletor auf, der sie letztendlich auch auf unsere Erde verschlägt....!

Dolph Lundgren spielte He-Man, damals erst seine zweite große Rolle nach Rocky 4! Deshalb freute ich mich auch auf die BR, da ich den Film gerne komplett in Englisch sehen wollte wegen Dolph's damals starken Akzent! Über seine schauspielerischen Fähigkeiten kann man immer streiten, aber LOOK-LIKE contest hätte er als He-Man jeden gewonnen! Er passt einfach in die Rolle. Getragen wird der Film natürlich von Frank Langella (Skeletor). Schan damals ein Schwergewicht in Hollywood und seiner Klasse lässt er als Erzfeind He-Man's freien Lauf! Highlight. Auch der restliche Cast ist stimmig, egal ob eine blutjunge Courteney Cox, die schöne Chelsea Field als Teela oder die einmaligen Augen von Meg Foster als Evelyn. Durch die Bank gut gewählt.

FAZIT: Sicher scheiterte der Film an den hohen Erwartungen einer gigantischen Fangemeinde und vor allem den Problemen des Filmstudios Cannon!! Gary Goddard schafft es aber uns einen kurzen Einblick in die Welt der Masters of the universe zu geben und liefert einen Film ab in dem merklich viel Herzblut von ihm selbst steckt! Trash-Kult? Vielleicht! Aber auf jeden Fall KULT!!! Nun endlich auch im passenden Format erhältlich!

TIPP: Für alle Interessierten. Es gibt auf YouTube ein 10 1/2 minütiges Making-of von MOTU mit vielen Infos von Gary Goddard und der Crew die auch beleuchten wie Cannon Films (ging Anfang der 90er nicht umsonst Pleite) das Projekt bei Halbzeit fallen lassen wollte und Budgetkürzungen jeden Tag an oberster Stelle standen. Dort wird auch gezeigt wie sehr Goddard und seine Crew ''zaubern'' musste und der finale Schlusskampf sehr improvisiert in EINER Szene abgedreht wurde um den Film fertig zu bekommen. Sehr sehenswert und in dieser Form nicht auf der BR/DVD enthalten!
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