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Kundenrezensionen

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am 20. September 2013
Lauscht man "The Dream", den ersten Tönen von "Lost", würden wohl die Wenigsten ein Trentemøller Album erwarten. Das liegt zum einen am langsamen Folk-Stil, aber auch an der weiblichen Gaststimme der Band Low. Wenn auch nicht auf Anhieb angetan, empfinde ich es nach mehrmaligem Hören und im Kontext des Albums als ein schönes und dramaturgisch sinniges Stück. Denn beide Punkte sind wegweisend für den Rest des Albums.

Organisches Arrangement findet sich auch im folgenden Highlight "Gravity", welches zugleich an Tempo und Synth-Unterstützung zunimmt. Zu Gast hier: Jana Hunter (Lower Dens), deren tolle Stimme sich perfekt in den Sound einfügt. Der 6-Minüter startet melancholisch und getragen, bis ein magisch anmutendes "Glöckchen"-Zwischenspiel leichte, aber dynamische Drums einführt. Gen Ende ertönt es wiederholt, bis der Song schließlich mit hoffnungsvollen Bläsern endet. Gleichermaßen schön und ähnlich gestrickt ist die Single "Candy Tongue": Spukige Keyboards und Gastsängerin Marie Fisker erzeugen hier eine geisterhafte Stimmung. Klingt fast ein wenig wie Portishead.

Die beiden Songs trennt "Still On Fire", das keinen besseren Titel tragen könnte. Düstere E-Gitarren und Synthesizer spielen sich hier die Diskokugel zu und Anders beweist, dass er immernoch die Tanzflächen füllen kann.

"Trails" erscheint zu Beginn fast etwas eintönig; krautrockig stampfen Drums und E-Gitarren störrisch davon. Nach etwa 4 Minuten folgt ein Stilbruch, der Trentemöller in selbstbewusster Höchstform zeigt. Das mögen wohl die unterhaltsamsten und euphorischsten 3 Minuten sein, die ich dieses Jahr gehört habe. Unbekümmert wird das Tempo variiert, Synthesizer tummeln hin und her - Ein weiterer, wahrlich magischer Moment.

Und so darf für mich auch mal ein Aussetzer folgen, auch wenn das vielleicht zu hart klingt. Da ich einfach kein Fan von The Drums bin, kann ich mich mit dem Auftritt des Frontmanns Johnny Pierce nicht allzu sehr anfreunden. Über den schmalzigen Chorus hinwegsehend ist "Never Stop Running" instrumentell aber durchaus hörenswert. Passend im modernen Pop-Bereich bleibt der Anschluss "River Of Love". Ghost Society singen hier über eine zügige Drum Machine; musikalisch wird hier mit einer Darkwave/Post-Punk/Synth-Pop Mischung der Zahn der Zeit getroffen.

Doch dort wird nicht lange verweilt - Die folgende Dosis "Morphine", eine monotone, fast okkulte Meditation tut dem weiteren Fluss des Albums gut. Mit "Come Undone" und zerbrechlichem Auftritt von Kazu Makino (Blonde Redhead) bleibt es atmosphärisch: Tolle Soundeffekte, Rascheln, Rauschen und mystische Keyboards verpassen uns einen kalten, aber sinnlichen Hauch.

Kurz vor dem Finale geht es zurück in den Club: Unterstützt von Sune Rose Wagners hypnotischem Hauchgesang im düsteren "Deceive" und im bezeichnenden "Constantinople", wo östliche Klänge einen rasanten Western-Soundtrack entfachen.

Das 13-minütige "Hazed" lässt das Album schließlich zur Ruhe kommen. Stille Drone-Teile ummanteln ein kurzes Club-Intermezzo. Nach kurzer Stille folgt dann der letzte Abspann: Ein versteckes Piano-solo holt den Hörer zurück in seine Welt.

"Lost" wird für mich mit jedem Hören besser. Es beinhaltet sowohl "Instant"-Momente als auch Stücke, die ihre Zeit brauchen. Die vielen Gäste verderben den Brei meiner Meinung nach keineswegs und stellen die Arbeit des ambitiösen Produzenten auch nicht in den Schatten. Vielmehr fügen sie reichlich Abwechslung hinzu und passen stimmlich erstaunlich gut zusammen. Ebenso steht Trentemøller das organischere Soundgewand wie angegossen. Das hebt ihn von manchen Kollegen positiv hervor, die dieses Jahr auf völlig elektronischen Sound gesetzt haben.

Hut ab!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Januar 2014
Anders Trentemøller geht neue Wege. Er verwendet Dance-Music-Themen, bewegt sich aber auch in Independent-Rock-Gefilden und ist auch nicht abgeneigt, klassische Songwriter-Strukturen einzubinden. Von Haus aus ist der Däne Techno- und House-Music-Produzent sowie Remixer. Er tummelt sich also hauptsächlich in der Dancefloor-Club-Szene. Bisher wurde man auf ihn durch etliche Singles und EP`s, zwei Volle-Länge CDs und einige Compilation-Beiträge aufmerksam. Darunter seine Zusammenstellung für die LATE NIGHT TALES-Reihe, die sein weites Spektrum zeigt. Hier findet man 60er Jahre Girlgroup-Sound (Remember von den Shangri-La`s) neben Velvet Underground. Und ein introvertierter Songwriter wie M. WARD wird zwischen allerlei sphärischen, atmosphärischen Klängen und dunklen Indie-Rock-Beigaben platziert. Besonders reizvoll ist dabei seine eigene geheimnisvolle Cover-Version von CHRIS ISAAK`s BLUE HOTEL. Eine besondere Verbindung hat er anscheinend zu den Slow-Core-Musikern von LOW. Diese berücksichtigt er in seinem LATE NIGHT TALES Mix und sie begleiten ihn auch im Eröffnungstrack von LOST (THE DREAM). Das Ergebnis hätte auch ohne negativ aufzufallen, auf einem LOW-Album untergebracht werden können. Hier herrscht tempomäßig zunächst fast Stillstand, die Atmosphäre ist überwiegend düster. Glockenähnliche Effekte hellen das Bild ein wenig auf und die Geschwindigkeit wird im Verlauf immer mal wieder etwas angezogen, versinkt dann aber erneut in Tristesse. Schon der nächste Titel GRAVITY deutet die andere Seite von Trentemøller an. Im Hintergrund des verhaltenen Gesangs der Gastsängerin JANA HUNTER von LOWER DENS geben maschinenartige Rhythmus-Verzierungen den Takt an. Das wirkt wie eine Light-Version moderner House-Music-Tracks, die auch Indie-Rock-Jüngern gefallen kann. Beim instrumentalen STILL ON FIRE kommen die elektronischen Zutaten heftiger zum Einsatz. Der Rhythmus ist brutal hart und wird stoisch eingesetzt. Man hat daher den Eindruck, dass ein früher Einfluss für Trentemøller NEW ORDER gewesen sein könnten. Jeder gute DJ weiß, dass er nicht ständig auf Volldampf fahren darf. Dementsprechend folgt mit CANDY TONGUE eine Nummer, die im Grunde genommen besinnlich ist, zum Ende hin aber an Druck und Dramatik gewinnt. Gesanglich wird die Komposition hauchzart und bestimmend von MARIE FISKER unterstützt.

Den Spagat zwischen dröhnenden, hoch pulsierenden Dancefloor-Takten in LCD SOUNDSYSTEM-Nähe und beinahe meditativen Szenarien zieht Trentemøller über das gesamte Album durch, ohne dass der Spannungsbogen in sich zusammen fällt. Der Reiz liegt in den jeweils abgeänderten Formen der Darstellung. Das Album ist gespickt mit verschiedenen Gesangsgästen. Diese tragen genauso zur Abwechslung bei, wie die Variationen bei der Rhythmus-Begleitung. Trentemøller versucht stimmungsmäßig zwei völlig verschiedene Welten miteinander zu verbinden. Die kühle, berechnende, exakte Elektronik mit der emotionalen, akustischen, warmen, verletzlichen menschlichen Seite. Und wer die Lust und die offenen Ohren hat, Neuland zu entdecken, der wird auf einen anregenden Erfahrungsaustausch mitgenommen.

Man hat aber den Eindruck, dass LOST erst den Anfang einer Entwicklung aufzeigt, denn es ist noch nicht alles voll ausgegoren, was man hier hört. Das zeigt sich zum Beispiel an dem mit über 13 Minuten doch zu lang geratenen HAZED. Hier geht der Spieltrieb mit dem Musiker durch. Weniger wäre mehr gewesen, denn die verwendeten Ideen reichen nicht aus, um die Aufmerksamkeit über die gesamte Zeit aufrecht zu halten. Aber alleine der Versuch, stilbildend tätig zu werden, trotz der Gefahr, sich zwischen alle Stühle zu setzen, nötigt Respekt ab.

Konzeptionell orientiert sich LOST an solchen zerrissenen Übergangsalben wie ANOTHER GREEN WORLD des ROXY MUSIC-Gründungsmitglieds BRIAN ENO. Dieser kombinierte bei seiner Musik poporientierte Songs mit instrumentalen Miniaturen und elektronischen Klangtapeten. Jene Experimente führten ihn später zur Entwicklung des Ambient Sounds. Trentemøller erschafft Ähnliches, indem er dunkel schimmernden Songs eine Mischung aus pochenden, aber nicht überkochenden Dancefloor-Beats und cineastischen Soundlandschaften gegenüberstellt. Womöglich befindet sich der Künstler auch auf dem Weg zur Entwicklung eines neuen Stils.
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am 9. Oktober 2013
Ich bin ja schon seit einer Weile eingefleischter Trentemøller Fan, daher hab ich sein neues Album natürlich mit großer Spannung erwartet. Die erste Singleauskopplung "Never Stop Running" mit der einnehmenden Stimme von Jonny Pierce von The Drums hat mich schon ziemlich neugierig gemacht auf alles, was folgt. Das repetitive "Never Stop Running" wollte einfach nicht mehr aus meinem Kopf heraus. Herrlich! Mit "Lost" ist Trentemøller definitiv eine große Überraschung gelungen. Der dänische Produzent bewegt sich hier mehr auf Indie-Pfaden, als sich dem Clubsound zu widmen - und das gefällt mir durchaus gut! Für "Lost" hat sich Trentemøller auch echt tolle Musiker an Bord geholt, hochkarätige Künstler wie Low, Sune Rose Wagner von The Raveonettes und Marie Fisker reichen sich hier die Klinke in die Hand. Meine Favoriten sind definitiv Come Undone mit der einnehmenden Stimme von Kazu Makino von Blonde Redhead und Constantinople - verdammt, der Song erinnert einen doch ganz schwer an The Doors. Brilliant! Und wie es mich freut, dass der Künstler bald auf Deutschlandtour unterwegs ist. Ich kann es kaum erwarten, Trentemøller live mit Band in Berlin zu erleben!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Oktober 2013
Wie schön das es immer wieder Künstler gibt, die zu überraschen wissen. Mit dem dritten Album "Lost" hat sich Anders Trentemoller fast ganz aus dem elektronischen Club/Minimal-Geklacker rausgezogen und taucht nun, geprägt mit seiner elektronischen Handschrift ein in die unendlichen Shoegaze/Dark Wave Welten. Hier höre ich gerne die Cocteau Twins, This mortal coil raus...doch an der nächsten Ecke grüsst schon David Lynch, bizarr, düster...spannend. Viele Gast-Vocals.....zwischendurch atmosphärische Instrumentals aus dem Zauberwald...schön. Hier wechselt sich fragile, dunkle, dezente Schönheit ("come undone") ab mit tanzbarer, düsterer Elektronik ("deceive").
Den letzten Schliff allerdings erhält das Album mit "constantinople". Die Doors lassen grüssen. Hammer!! Unterm Strich: Klasse Krasse Platte! Kaufen!!!
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am 23. September 2013
Ich bin schon lange ein großer Trentemoller-Fan. Es hat mich noch keine seiner Produktionen enttäuscht. So bin ich an dieses Album dann aber doch mit einiger Skepsis rangegangen, da es irgendwann ja einfach mal schieflaufen muss. Tja, Pusteblume. Von allen seiner Alben ist dieses tatsächlich das stärkste. Trotz des großen Rock bzw. Punk bzw, Grunge-Gehalts (kein Plan, nicht so mein Métier) sind seine Wurzeln nach wie vor klar und deutlich rauszuhören. Ich bin total begeistert und höre es nun schon das vierte Mal. Mir wird nicht langweilig dabei und ich entdecke immer wieder etwas neues, das mir vorher noch gar nicht aufgefallen ist. Für mich dieses Jahr eine der besten Platten.
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am 23. September 2013
Ich bin seit "The Last Resort" ein Riesen-Fan von Trentemøller und konnte das neue Album kaum abwarten. Habe es mir sofort gekauft und bin mehr als begeistert. Die Songs mit den Featured Artists wie The Raveonettes gefallen mir besonders gut, aber auch die Instrumentals sind einfach klasse. Trentemøller schafft es immer wieder sich neu zu erfinden und trotzdem seinem eigenen, einzigartigen Stil treu zu bleiben. Das Album läuft bei mir jetzt on Repeat. Freue mich schon auf den Live-Auftritt mit Band im November. :)
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am 23. September 2013
Ich bin seit "The Last Resort" ein Riesen-Fan von Trentemøller und konnte das neue Album kaum abwarten. Habe es mir sofort gekauft und bin mehr als begeistert. Die Songs mit den Featured Artists wie The Raveonettes gefallen mir besonders gut, aber auch die Instrumentals sind einfach klasse. Trentemøller schafft es immer wieder sich neu zu erfinden und trotzdem seinem eigenen, einzigartigen Stil treu zu bleiben. Das Album läuft bei mir jetzt on Repeat. Freue mich schon auf den Live-Auftritt mit Band im November. :)
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am 30. September 2013
Als langjähriger Depeche Mode-Fan bin ich während der "Delta Machine"-Tour auf Trentemøller gestossen, der nicht nur ihren Hit "Wrong" neu arrangiert hat sondern auch mit seiner Band als Vorgruppe auf der Tour dabei war. Dort hat er mit seiner Liveshow, grossem Bühnenaufbau und Wave-angelehnten Stücken mächtig vorgelegt und sich in mein Herz gespielt, so dass ich das Album ungehört gekauft habe.

Der Blindkauf hat sich gelohnt, denn Trentemøller ist in der Lage, den Hörer in andere musikalische Welten zu entführen. Toll!
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am 21. September 2013
Mein Vorschreiber (batabid) hat schon alles geschrieben was man über das Album schreiben kann, ich schließe mich seiner Bewertung fast vorbehaltlos an. Das Album lässt mich zeitweise zurückfallen in die Wave und Dark Wave Zeit aus den 80igern. Perfekt umgesetzt und gute Arrangements. Zwar erreicht das Album nicht ganz die Perfektion von "the last resort" aber das war auch nicht zu erwarten und ist auch schwer zu toppen, da es teilweise auch in eine andere Musikrichtung geht.

Hier meine Bewertung der einzelnen Tracks (bezieht sich auf die Vinyl)

A1 The Dream
3,5 / 5
A2 gravity
4 / 5
A3 still on fire
5 / 5
B1 candy tongue
4 / 5
B2 trails
5 / 5
B3 never stop running
4,5 / 5
C1 river of life
5 / 5
C2 morphine
5 / 5
C3 come undone
4,5 / 5
D1 deceive
4 / 5
D2 constantinople
4,5 / 5
D3 hazed
5 / 5

Technisch ist das alles sehr gut umgesetzt, mir fehlen in manchen Tracks ein wenig die Feinheiten. Klanglich wäre sicher noch ein wenig mehr möglich gewesen. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Musik: 4,5 / 5

Klang: 4,5 / 5
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am 25. Mai 2014
Gewohnter Trentemøller Stil. Der dänische Electrokünstler hat mit Lost eine grandios gute Platte kreeirt. Gravity ist mein Lieblingstrack. CD wird als Papierexemplar in Hardpaper "Buch" geliefert. Sehr cool. Texte sind dort gedruckt. Auch sehr cool.
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