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am 4. September 2013
Mir ist wahrlich schleierhaft, weshalb so viele Menschen angesichts dieses an Belanglosigkeit kaum zu übertreffenden, spätpubertären Machwerks über eine verzogene Rotzgöre, die es nicht schafft sich ihren dreckigen Hintern zu waschen, über Lebensweisheiten und Moral herumphilosophieren.
Doch entsteht offenbar im Zeitalter des Wohlstands und der dekadenten Langeweile, analog zur Sensationsgier aus der komplett medialen Überflutung von trivialen Pseudoreizen, auf Grundlage kluger PR, eben dieser "Kassenschlager" eines "Bestsellers", welcher wohl in Zeiten großer humanistischer Moral und Ethik bestenfalls in der Patientenakte einer geschlossenen Anstalt gelandet wäre.
Früher haben Pipi und AA nur gestunken - heute wird beides unter dem pseudo-künstlerischem Deckmantel feministischer Gegebenheiten auf den Massenmarkt geworfen und verkauft sich blendend. Wattn' Tabubruch.
Apropos: Nach Abzug all seiner angeblichen "Tabubrüche" offenbart sich diese hochkomplexe Zeitgeistsatire dann doch als substanzloses und langweiliges Machwerk, welches es ohne seinen Ausflug ins Pippi-Kacka-Land wohl niemals auf die Kinoleinwand geschafft hätte. Mich langweilt dieses Mädel mit schlechten Umgangsformen einfach nur. Hilflos, billig, uninspiriert lautet das Motto dann auch bloß: Provozieren! Doch ist Provokation ohne tieferen Sinn nur hohl und wer daran ernsthaft noch etwas glorreiches zu finden vermag, ist zu bedauern. Da grenzt es schon fast an Beleidigung, wenn David Wnendt (Regie) behauptet, er habe keinen Ekelfilm, sondern eine "erotisch-heitere Komödie mit ernstem Hintergrund" auf die Leinwand zaubern wollen...
Wer auf Furunkel steht, wird diesen Film lieben! Ansonsten tut man ihm aber zuviel der Ehre an, wenn man versucht diesem Streifen eine tiefere Botschaft zu unterstellen. Das Teil stinkt in jeder Hinsicht. Einen Stern vergebe ich in Anerkennung der durchweg guten Leistung der Hautdarsteller(in) und einen Weiteren für die obligatorische Warnung, dem Pizzalieferdienst besser nicht allzu blöde daherzukommen.

Fazit: Der schon lange überfällige, ganz große Befreiungsschlag in Zeiten von FEMEN und einer BILD-bloggenden Alice Schwarzer!
2121 Kommentare| 227 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2016
Normalerweise schreibe ich mangels Zeit keine Rezensionen, aber bei diesem speziellen Fall mache ich eine Ausnahme.
Schade, dass man keine Minussterne vergeben kann.
Dieser Film hat nicht einmal die Bezeichnung "Film" verdient.
Es ist eine inhaltslose Aneinanderreihung an widerlichen und abstoßenden Szenen einer Frau mit einer grob fahrlässigen Einstellung zu Hygiene.
Um etwas ins Detail zu gehen (auch wenn mir dabei wieder etwas übel wird), eine kurze Zusammenfassung der Handlung.
*Achtung Spoiler* (kann man bei einem nahezu storylosen Film spoilern? Egal.)
Eine junge Frau verletzt sich beim Rasieren an Ihrem mit Hämorrhoiden bewucherten Schließmuskel und wird daraufhin im Krankenhaus operiert. Achja, dazwischen erzählt sie von einer Freundin, die Ihrem Freund auf den Bauch kackt.
Sie tauscht mit einer anderen Freundin Tampons, was aufgrund mangelnder Intimhygiene bestimmt nicht besser wird.
Usw etc pp 109 Minuten lang.
Recht viel mehr kann und werde ich Ihnen jetzt nicht antun.
Kurzum:
Bitte kaufen Sie sich diesen Film nicht.
Warum?
Es gibt so viel schönere Dinge als, sich diesen ekelhaften Dreck anzuschauen.
Wie wäre es mit einem Spaziergang?
Oder mal wieder Opa und Oma besuchen?
Zusätzlich könnten Sie Ihr Geld sinnvoller verwenden:
Zünden Sie sich doch eine Zigarette mit einem Geldschein an, dann fühlen Sie sich wie ein reicher Mann…
Oder spenden Sie es doch an eine Filmakademie, damit nicht noch mehr so Mist produziert wird.
Das einzig Positive an dem Film war der Soundtrack, der durchaus gefiel.
Dies ist aber nur ein kleiner Trost für 109 Minuten verschwendeter Lebenszeit.
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am 28. Juli 2014
Da ist er also, der Film, der alle Tabus bricht. Der Regisseur bricht sogar das größte und schlimmste Tabu: nämlich keinen handlungslosen und sinnlos ekelhaften Film zu drehen. "Feuchtgebiete" ist genauso entbehrlich wie Charlotte Roches literarische (?) Vorlage und delektiert sich ebenso wie diese daran, Tabus zu brechen, die keine sind, und Schamgrenzen zu überschreiten, hinter denen nur noch infantile Provokationen auf uns warten.

Analfissuren, die mit dem Naßrasierer behandelt werden, brechreizerregende Toilettenbrillen, die die Protagonistin mit der Vagina säubert, verschmutzte Unterwäsche, bekotete Liebhaber, Lesben-Sex im Puff, Pizzen mit Spermabelag... - "Feuchtgebiete" arbeitet sich an Unterleibsthemen ab, deren bisherige "Tabuisierung" uns kaum aufgefallen war. Tatsächlich werden hier nur zum Zwecke der Provokation und Gewinnmaximierung Pseudo-Tabus gebrochen. Die sexuelle Liberalisierung der Gesellschaft ist längst so weit fortgeschritten, dass es die angstbesetzten Tabus früherere Tage schon längst nicht mehr gibt und quasi jeder es mit jedem treiben kann, wie er/sie will. Soziale Stigmatisierungen/Repressionen oder Tugendterror von kirchlicher Seite aus sind kaum noch zu befürchten.

Der Film "Feuchtgebiete" tut sein bestes, um seine billigen Provokationen möglichst frech, bunt und selbstironisch an den zahlenden Zuschauer zu bringen, wirkt aber durch seine aufdringlichen Tabubrüche schnell monton und kindisch. Hauptdarstellerin Carla Juri streckt dazu ausgiebig den nackten Hintern in die Kamera, was nach kurzer Zeit ermüdend wirkt. Auch ein paar soft- bzw. pseudo-pornographische Szenen inklusive Erektionen, Ejakulationen und Cunnilungus machen den bemüht flippigen Film nicht aufregender.
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am 4. April 2016
Obwohl ich das Buch schon zuvor gelesen habe, waren meine Erwartungen nicht sehr hoch. Dennoch würde ich den Film nicht noch einmal gucken und schon gar nicht kaufen. Manche Dinge sind visuell zwar noch mal ekeliger als in der Phantasie (wer es mag...), aber auch das schauspielerische Können hat mich überhaupt nicht überzeugt. Ganz im Gegenteil. Die ganze Geschichte kommt dümmlich und stellenweise ekelig rüber. Mehr leider nicht.
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am 25. Juli 2016
Der Film spielt regelmäßig an der Grenze der kleinen Abscheulichkeiten des Alltags. Tolle nuschelnde Hauptdarstellerin (Frau Tschiller?). Die Krankenhausszenerie ist etwas lang geraten. Ansonsten: Toller Film!
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am 16. Mai 2015
der Film ist nichts für Hygiene bewusste Menschen. Man kann sich den Film anschauen aber weiterempfehlen kann ich den Film nicht. Habe mir mehr von den Film erhofft, nach der Ankündigung die gemacht wurden. Ich denke hier wird auch das weibliche Geschlecht etwas in Verruf gebracht. In dem Film geht es fast ausschließlich nur um das Thema Hämorriden und wie man sie behandelt und weg bekommt.
Ich empfehle den Film nicht weiter, zart gesottene sollten den Film auch meiden.
Gruß Stromer0815
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am 15. Juli 2016
Der einzige negative Punkt steht schon in der Überschrift.
Das Buch ist an dieser Stelle ausfühlicher und lässt sich mehr Zeit.
Außerdem wird die Hauptdarstellerin zum Ende hin etwas zu Psychopatisch.
Der Rest ist aber sehr gut umgesetzt. Hätte ich so nicht gedacht.

Aber was ist Feuchtgebiete eigentlich und was will es mir sagen?:

Feuchtgebiete (Buch und Film) will nicht gefallen, es will Provozieren.

Das schafft es mit spielender Leichtigkeit und genau deshalb ist es
ein wahres Meisterwerk.
Eine Gratwanderung zwischen Ekel und Faszination.

Alleine all die negativen Rezensionen sind schon ein Beweis dafür.
Einerseits das starke Bedürfniss seinen Missmut und Ekel in Form
von schlechten Rezensionen kund zu tun und andererseits das Buch
gelesen und dann noch den Film zu Ende geschaut.
Manipulation in Reinform.

Feuchtgebiete schafft es den Zwiespalt eines Scheidungskindes auf den
Kunden zu übertragen, so daß dieser sich in ein negatives extrem Flüchtet.
Der beginn der Emo-Welle damals bestand ja auch nur aus Scheidungskindern die sich mit
Rasierklingen oder Glasscherben "Geritzt" haben.
Ist da die Idee von mangelnder Hygiene oder das Manipulieren von Menschen so abwägig?
Nein ist es nicht. Es ist nur eine Metapher zu Selbstmordgedanken und dem
Wunsch nach einer Heilen Welt.

Wie gesagt, ein Meisterwerk in Textform und eine passable Umsetztung in Bild und Ton.
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am 11. Mai 2015
Ich habe den Film auf DVD gekauft, da ich schon hörte, dass dieser etwas "hart" sein soll.
Alles eine Frage des Geschmacks, jedoch sind manche Szenen einfach zu widerlich dargestellt.

Ich würde ihn nicht wieder kaufen.
Lieferung etc. war aber problemlos
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am 12. Mai 2015
Nach dem Lesen der Zusammenfassung dachte ich mir der Film könnte interresant sein.....
Als ich ihn dann sah war die überhaupt nicht der Fall, ganz im Gegenteil.
Die zum Teil für mich brechreizfördernden Szenen und der langweilige Inhalt der sich nur ums Thema "Furunkel am Hintern" dreht macht diesen Film völlig überflüssig.
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am 7. November 2015
Leider kann man keine 0 Punkte vergeben 😩 - wie schräg muss man sein, um sich so was auszudenken?? Alltagsgeschehen einer in die Psychiatrie gehörenden Hauptperson ( am besten noch inkl. Mutter)- absolute Zeitverschwendung, den Film anzuschauen ( wir dachten im Verlaufe des Films, dass es schon irgendwann mal besser wird- aber da lagen wir irgendwie falsch 😖)
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