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am 28. Oktober 2014
In dem Buch geht es, wie der Titel schon sagt um den Hochstapler Felix Krull. Es wird seine Lebensgeschichte erzählt, besonders die Ereignisse, die ihn in seinem Aufstieg als Hochstapler vorantrieben.

Angefangen in der Kindheit, mit Diebstählen von Kleinigkeiten, schreitet er in seiner Karrierebahn voran und überspringt hier oft mehrere Stufen, bis er am Ende ein feiner Adeliger wird oder besser gesagt in seine Rolle schlüpft.

Besonders wichtig für seinen Aufstieg sind sein gutes Benehmen, Höflichkeit und poetische Ausdrucksweise. Kein Mensch zweifelt an seiner Existenz als Adeliger. So nimmt das Buch seinen Lauf und einige Dinge passieren, manche interessanter und manche weniger interessant, meines Erachtens.

Mann ist ein Perfektionist, ein Meister in seiner Sache. Er trifft zwar nicht immer meinen Geschmack, aber ich würde es nicht übers Herz bringen, ihm weniger als 5 Sterne zu geben. Das Lesen war für mich nicht immer leicht. Die Sprache ist doch sehr verschachtelt und oft wird Seitenlang über etwas berichtet, dass für mich uninteressant erscheint und so meine Aufmerksamkeit abschweift. Nichts desto trotz sind dann wieder Stellen, bei denen ich so richtig in die Geschichte und die Atmosphäre der Handlung eingetaucht bin.

Einen Mann zu lesen lohnt sich, ist aber nicht unbedingt leicht!

Zitate:

„Ich kann aber nach wiederholtem eindringlichem Nachdenken nicht umhin, mein träges und wiederwilliges Verhalten bei meiner Geburt, diese offenbare Unlust, das Dunkel des Mutterschoßes mit dem hellen Tage zu vertauschen, in Zusammenhang zu bringen mit der außerordentlichen Neigung und Begabung zum Schlafe, die mir von klein auf eigentümlich war.“ (S.10)

„Meine wachsende Abneigung gegen dies feindselige Institut noch besonders zu begründen, erachte ich für überflüssig. Die Bedingung, unter der ich einzig zu leben vermag, ist Ungebundenheit des Geistes und der Phantasie, und so kommt es, dass die Erinnerung an meinen langjährigen Aufenthalt im Zuchthause mich weniger unliebsam brührt als diejenige an die Bande der Knechtschaft und Furcht, in welche die scheinbar ehrenvollere Disziplin des kalkweißen, knastenartigen Hauses drunten im Städtchen die empfindliche Knabenseele schlug. Stellt man zum Überfluss meine Vereinsamung mit in Rechnung, deren Ursprünge ich auf früherem Blatte aufgedeckt habe, so wird es nicht wundernehmen, dass ich früh darauf sann, dem Schuldienst nicht nur an Sonn- und Feiertagen zu entkommen.“ (S. 37 Schule)

„Liebenswürdig ist nur der Verlangende, nicht der Satte“ (S. 56)

„Das Wort ist der Feind des Geheimnisvollen und ein grausamer Verräter der Gewöhnlichkeit.“ (S. 117)

…ein Gedanke, der mich zuweilen beschäftigte, wenn ich gerade, im Speisesaal oder in der Halle, die Hände mit der Serviette auf den Rücken, einige Minuten müßig stand und die von den Blaufräcken umschwänzelte und verpflegte Hotel-Gesellschaft überblickte. Es war der Gedanke der Vertauschbarkeit. Den Anzug, die Aufmachung gewechselt, hätten sehr vielfach die Bedienenden ebensogut Herrschaft sein und hätte so mancher von denen, welche die Zigarette im Mundwinkel, in den tiefen Korbstühlen sich rekelten – den Kellner abgeben können. Es war der reine Zufall, daß es sich umgekehrt verhielt – der Zufall des Reichtums; denn eine Aristokratie des Geldes ist eine vertauschbare Zufallsaristokratie. (S. 231)

"Mich verlangte nach keiner Beschäftigung, keiner Lektüre. Zu sitzen und zu sein, was ich war, - welcher Unterhaltung sonst noch bedurfte es?" (S. 267)

„Mutter und Tochter, - auch damit hat es eine greifende Bewandtnis. Ein Geschwisterpaar, gut, es hat gleichfalls oft großen Zauber. Aber Mutter und Tochter, ich sage es frei- und möge es auch etwas fiebrig klingen-, geben doch das reizendste Doppelbild ab auf diesem Sterne.“ (S. 320)

„Schreiben ist kein Selbstgespräch. Folge, Besonnenheit und ein unüberstürztes Heranführen an den Gegenstand sind dabei unerlässlich.“ (S. 383)
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am 1. September 2010
In einem amüsant verschnörkelten und überkorrekten Idiom, das der Erzähler Felix Krill wohl für distinguiert hält (er stammt ja "aus feinbürgerlichem Hause"), und welches, angesichts des von ihm Berichteten, um so grotesker wirkt, schildert der Filou, nach einem Gefängnisaufenthalt, sein Leben.
Mit sympathischer Selbstsicherheit zeichnet er seinen abenteuerlichen Werdegang und breitet seine politisch unkorrekte Überzeugungen aus: " Nach meiner Theorie wird jede Täuschung, der keinerlei höhere Wahrheit zugrunde liegt und die nichts ist als bare Lüge, plump, unvollkommen, und für den erstbesten durchschaubar sein. Nur der Betrug hat Aussicht auf Erfolg und lebensvolle Wirkung unter den Menschen, der den Namen Betrug nicht durchaus verdient, sondern nichts ist als die Ausstattung einer lebendigen, aber nicht völlig ins Reich des Wirklichen eingetretenen Wahrheit mit denjenigen materiellen Merkmalen, deren sie bedarf, um von der Welt erkannt und gewürdigt zu werden."
Seit seiner frühester Kindheit entdeckt Felix Freude an und Talent zu Verstellung und kleinen Gaunereien: er simuliert, stiehlt Süßigkeiten, fälscht Unterschriften (und wehrt sich nachdrücklich gegen Gleichmacherei der plumpen beschuldigenden Begriffe, die seine Handlungen in eine Reihe mit Tausend anderen stellen und "die lebendige, ursprüngliche, ewig junge, ewig von Neuheit, Erstmaligkeit und Unvergleichlichkeit glänzende Tat" nivellieren. Er ist erhaben über Konventionen, weiß genau, was er will, und steuert zielstrebig darauf zu.
All dies herrlich humorvoll beschrieben: abstruse Handlung plus nuancierte (gleichwohl jeder Selbstironie bare) An- und Einsichten des Erzählers. Ein Brüller ist die Szene seiner (Aus-)Musterung, die zu einem der Höhepunkte des Buchs gehört.
Souverän meistert Felix Krull die Wechselfälle des Lebens in einem selbstlosen Streben nach Luxus und gesellschaftlichem Erfolg. Worum es ihm eigentlich geht, ist die wahrgenommene Perfektion und Harmonie einer solchen Existenz. Nennen wir das züchtig "Spannung zwischen Künstlertum und Bürgertum", wie es auf dem Buchumschlag heißt.
Ich kann mir vorstellen, dass Thomas Mann die Figur Krulls ausgedacht hat, um die dem Protagonisten innewohnende subversive - aber durchaus menschliche - Eigenschaften auf der belletristischen Spielwiese auszuleben. Der Leser folgt dem Geschehen so vergnüglich, weil er ja mit dem Protagonist Empathie empfindet, ihm das Gelingen wünscht. Ein anarchisches Buch, dessen Held sowohl eingebildet und grillenhaft, aber auch - na ja, doch - humanistisch ist. Widersprüchlich wie das Sein.
Der Text ist nicht frei von einer Art Strukturunebenheit, der humorvoll-kuriose Moment geht gegen Ende zugunsten opulenter Beschreibungen und Reflexionen etwas zurück, Felix Inneres wirkt auf einmal "positiver" (im herkömmlichen moralischen Sinne) und, für mein Geschmack, etwas zu weise für seine Jugend. Dies ist wohl auf die lange Entstehungsperiode des Romans zurückzuführen, die einzelne Teile entstanden in einem Abstand von vierzig Jahren.
Dennoch vergebe ich fünf Sterne. Thomas Mann hier muss einer erst mal nachmachen.
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„Felix Krull" ist das beste Buch, das Thomas Mann geschrieben hat. Inhaltlich ähnelt es den beiden bekanntesten Romanen Manns „Der Zauberberg" und „Buddenbrooks". Im Gegensatz zu den eben genannten, ebenfalls sehr empfehlenswerten Titeln, ist „Felix Krull" aber viel eleganter und nicht so schwer. Nicht Schwer auch im wörtlichen Sinne, denn angenehmer weise hat dieser Roman nur 400 Seiten, was aber auch daran liegt, daß es nur der erste Teil der Geschichte ist, die dann nicht fortgesetzt wurde. Aber das ist kein Verlust, denn die Geschichte verliert durch das offene Ende nichts von ihrer Schönheit. Anders als bei Manns dicken Schwarten ist in diesem Roman kein Wort zu viel gesetzt. An manchen Stellen, wenn er droht zu weit auszuschweifen, weißt Mann mit Selbstironie darauf hin, daß diese Passage unbedingt notwendig ist, um die Geschichte zu erzählen. Humor ist eine ganz wesentliche Stärke der fiktiven Autobiographie des Hochstaplers Felix Krull.
Manns Charaktere in diesem Roman sind durch und durch deutsch, im guten wie im schlechten Sinne. Einmal mehr geht es um die zwei Welten, in denen sich Mann bewegt hat, die künstlerische und die bürgerliche. Obwohl dieses Thema bereits in den „Buddenbrooks" bis ins kleinste Detail abgehandelt wurde, findet Mann doch immer wieder neue, originelle Worte für diesen Dauerkonflikt seines Lebens. Des weiteren geht es die Verlockungen des Reichtums und den Umbruch der alten Gesellschaftsordnung durch den naturwissenschaftlich-technischen Fortschritt. Es dauert etwas bis die Erzählung in Schwung kommt, aber dann bleibt sie fesselnd bis zum Schluß.
Ein Meisterwerk!
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am 11. Januar 2000
Die klassische Verkörperung des Hochstaplers ist zweifellos Felix Krull. Der Inbegriff der Skrupellosigkeit und der Unverschämtheit, ist es fast schon amüsant zu beobachten, wie er sein Leben meistert. Als Sohn relativ wohlhabender geboren, hat er schon als Kleinkind gewisse Allüren. Diese können jedoch nicht mehr beachtet werden als der Vater stirbt und die Familie von nun an ein ärmeres Leben führt. Doch Felix hat ein Ziel im Leben: so zu leben wie die Großen der Gesellschaft. So schaut er sich Gesten und Höflichkeiten ab, um später um so erfolgreicher damit angeben zu können. Wie weit man es als überzeugender Schwindler bringen kann, dies zu zeigen, ist Thomas Mann hervorragend gelungen. So manch einer würde sich nur ein kleines Stückchen des Selbstbewußtseins eines Felix Krulls wünschen. Wieviel leichter hätte man es im Leben! Und wie einfach doch die Menschen einzuwickeln sind. Eigentlich hat man es schon vorher gewußt, aber nach diesem Buch wird es einem erst recht bewußt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 18. März 2014
"Felix Krull" wurde mir als Einstiegslektüre in die Thomas Mann Bücher geraten. Als "leichtester" Mann wurde mir Felix angepriesen und so führt auch Herr Krull im Buch ein beschwingtes, ja, leichtes Leben, ähnlich dem Taugenichts von Joseph Eichendorff, den ich vor wenigen Monaten erst gelesen habe. Er nimmt das Leben leicht, auch wenn es oft bittere Begebenheiten bereit hält. Mit Witz, Verstand und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein, das häufig in Selbstüberschätzung gipfelt, macht sich der Leser auf die Lebensreise mit Felix, dem Hochstapler.
Thomas Manns verschachtelte Sätze zu verstehen ist mühsam, aber man wird voll entlohnt. Ich habe noch nie einen Schriftsteller so schreiben gesehen. Er hat mich förmlich in eine andere Literaturebene gehoben. So kann Man(n) also auch schreiben! Wie viele Schriftsteller haben wohl voller Frustration ihr Werkzeug beiseite gelegt, wenn sie Thomas Mann gelesen haben?
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am 12. Oktober 2004
Einfach wunderbar, wie sich Felix durch's Leben schlägt und dabei nie mit Arglist oder bösen Absichten zu Werke geht. Seine oftmals ironischen Schilderungen machen augenzwinkernd glaubhaft, dass sich die Dinge nun mal so fügen, wie es ihnen bestimmt ist und er selbst wohl ein Narr sei, die sich bietenden Gelegengheiten dem Schicksahl auszuschlagen. Wie so oft bei Thomas Mann (ich kenne ansonsten nur "Die Buddenbrooks" und "Der Zauberberg") ist der Weg das Ziel. Viele Dinge werden mit unglaublicher Detailverliebtheit beschrieben und machen sie gerade deshalb so lesens- bzw. hörenswert. Da ist z.B. die wirklich fantastische Schilderung der Musterung für den Militärdienst, bei der Felix - ohne es vorher geplant zu haben - einen epilleptischen Anfall vortäuscht oder die Beschreibung der akrobatischen Leistungen der Artisten bei einem Besuch im Zirkus. Das alles präsentiert von Gert Westphal, der - wo immer nötig - den Charakteren zu den ihnen gebührenden Stimmen verhilft und Felix, der als Erzähler seine Bekenntnisse ablegt und nie um ein, seine eigene Person lobendes, Wort verlegen ist, seine Stimme leiht. Dieses Hörbuch ist ein wirklich bemerkenswerter Genuss!
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am 19. November 2016
Felix Krull ist ein selbstverliebter Betrüger, er betrügt meist Menschen die betrogen werden wollen.
Er stammt aus einem fein bürgerlichem, aber liederlichem Haus und sein Vater produziert Sekt, dem die Polizei verbieten sollte.
Was ist Felix Krull tatsächlich und was will er unbedingt nach außen gelten?
Er ist nur ein dümmlicher Knabe, aber nach außen will er vollkommen-glücklich wirken. Man will ja bewundert und beneidet werden.
Er lebt selbst in einer Scheinwelt und betrügt sich selbst.
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am 26. Februar 2014
Schon in der Schule behandelten wir die 'Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull` ausführlich. Nun, gut 2 Jahrzehnte später, fiel mir der Roman durch Zufall erneut in die Hände. Waren es zu Schulzeiten noch Zwang und Unlust dem geschriebenen Wort gegenüber, die mir keinen Zugang zu dem Werk gewährten, so begeisterte mich jetzt in reiferem Alter dieser Klassiker umso mehr. Die feine Sprache Thomas Manns lässt nichts zu wünschen übrig. Manns Wortwitz und der wunderschöne Ausdruck sind ein Genuss. Auch wenn die Sätze vielleicht zu lang und sein Stil etwas verschraubt erscheinen, so überzeugt der brilliante Plot auf ganzer Linie.
Erzählt wird die Geschichte des, von der Natur mit blendendem Aussehen gesegneten, Titelhelden Felix Krull, der es durch Besonnenheit und Charme, Zielstrebigkeit und ein ausgeprägtes Talent zur Verstellung und Rollenaneignung vom Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten zum anerkannten Mitglied der besten Gesellschaft bringt.

Ich verbrachte sehr vergnügliche Stunden mit diesem Buch. Einzig der nicht mehr zeitgemäße Schreibstil hinderte mich an der Vergabe von 5 Punkten. Aber dafür ist es ja ein Klassiker.
Trotzdem sehr lesenswert!
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am 10. April 2009
Dieses BUch ist zweigeteilt. Einerseits verwendet Thomas Mann ein manchmal langatmiges Deutsch und auch schweres, aber andererseits kann man sehr oft nur schmunzeln und lachen, wenn man es verstanden hat.
Für jeden der etwas mehr zeit und auch etwas zum lachen will nur zu empfehlen. Dierses BUch enthält nicht alles ,aber sehr viel an Humor. Angefangen von einem Schule hassenden jungen mann, über eine sich nach erniedrigungen sehnende Liebhaberin zu einer jungen verzweifelten Frau die mit ihm ein Kind haben will nur um mit ihm zusammenbleiben zu können und vieles mehr und ähnlicherweise zieht sich die Geschichte durch das Buch. Nur was für gekonnte Leser und für ruhige Musestunden.
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am 13. Mai 2005
Thomas Mann hat mit "Felix Krull" eine Parodie auf den klassischen Bildungsroman geschrieben: Der Protagonist kann den typischen Eigenschaften eines sich entwickelnden Helden nicht entsprechen, vielmehr kehrt er sie alle um. War der Künstler in den anderen Werken Manns (wie z.B. "Tonio Kröger") der seltsame, ja kriminelle, Außenseiter, ist Felix Krull der nicht mehr dekadente Künstler, der auf eine moralische Weltdeutung verzichtet und doch die Welt als ästhetische genießt. Damit war verbunden, dass Thomas Mann sich ganz und gar von Wagner löste, besonders durch Nietzsches wagner-feindliche Schriften.
Liebevoll und detaliert ist jedes Buch des Werkes komponiert, ob nun die Kindheit des Hochstaplers und die äußerst anspruchsvolle Begegnung mit dem Professor Kuckuck: Immer wieder werden Philosophien bekannter Denker (Schopenhauer, Nietzsche..) verarbeitet und neu interpretiert. So zum Beispiel, wenn der Professor zwar das Sein nicht als Wohlsein bezeichnet, Schopenhauer aber nicht vollkommen in seinem Pessimismus folgt und meint: "...unwert der Sympathie seinur das Nichts...".
Immer wieder geht es um das Sich-Finden in anderen, Doppelbilder, das Problem der Identität,die Begründung der Identität durch das Vorstellungsmuster und schließlich um die Auflösung der Identität in der Alleinheit des kosmischen Seins, deren Elemente die Allsympathie und die Liebe sind.
Vielleicht könnte man es auch so beschreiben: "Die Welt will betrogen werden".
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