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am 7. Januar 2014
Ziemlich ausgiebige Beschreibung der Rückenschmerzen des Protagonisten, was irgendwann doch ein wenig langweilt. Erinnert sehr an Alltag und Alltagsprobleme. Ist nett zu lesen, aber ich würde es nicht nochmal lesen und auch nur begrenzt weiter empfehlen, da leider nicht so wirklich Spannung beim Lesen aufkommt.
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am 14. September 2013
Hat mit gut gefallen. Mit Humor ein ernstes Problem beschrieben und gelöst.
Aber Lösungen hätte es auch andere geben können.
Sollte man lesen.
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am 22. Dezember 2013
buch wurde mir von meiner viellesenden schwester empfohlen, ist nette unterhaltung ohne viel sinn, aber ganz gut gschrieben, lesbar, viel spass
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am 28. September 2013
Mitte Vierzig, verheiratet, 2 Kinder, 1 Haus in der Nähe von Paris, das ist er: Unser Ich-Erzähler dieses Buches. Sein Problem sind im Moment "nur" Rückenschmerzen, zumindest sind ihm keine anderen Probleme bewusst. Doch sämtliche Untersuchungen ergeben alle das Gleiche: Da ist nichts. Aber er traut dem Braten nicht, da muss doch etwas sein.
Während er sich immer weiter hinein steigert, nachts kaum noch schlafen kann und sich das Schlimmste ausmalt, stürzen wahre Probleme auf ihn ein. In der Firma wird er gemobbt und nach einer unerwarteten Handgreiflichkeit gekündigt, seine Frau will sich scheiden lassen, seine Kinder wollen auch nicht wirklich etwas mit ihm unternehmen und seine Eltern haben eh nur ständig etwas an ihm rumzumeckern. Zeit endlich etwas zu tun, und mal ordentlich auf den Tisch zu hauen.

Meine Meinung

Zuerst mochte ich ihn nicht, diesen namenlosen unscheinbaren Mann. Naja selbst Mann fand ich übertrieben, Weichei trifft es da wohl eher. Ich fühlte ihn förmlich, diesen schlaffen, wabbeligen Händedruck, nie wirklich eine eigene Meinung, immer ja sagen für die anderen, immer sich tiefer bücken als die anderen, kurz gesagt, keine Eier in der Hose. Ehrlich, davon würde ich auch Rückenschmerzen bekommen.
Aber im Verlauf der Geschichte änderte sich meine Meinung, denn der Herr begann sich zu wehren. Und man merkt gleich, dass ihm das gut tut.
So schafft es der Autor, dass man den Ich-Erzähler anders wahrnimmt. Mit vielen Kleinigkeiten werden so nach und nach rückenschmerzenmachende Probleme minimiert. Foenkinos hat dabei eine recht leichte, angenehme, aber doch sehr detailreiche Art an sich, den Leser mitzunehmen. Zu Beginn fand ich seinen Schreibstil irgendwie anstrengend, ich kam nicht so recht voran, wobei das auch an den endlosen Gedankengängen des Protagonisten liegen kann.
Was ich auf jeden Fall schade finde, ist die Tatsache, dass die im Titel erwähnte Pauline leider erst nach mehr als 300 Seiten in sein Leben tritt, bis auf einen winzigen Blick auf sie, weiter vorn im Buch.
Aber so oder so, Foenkinos hat aus einen unscheinbaren Bückling einen standhaften Mann gemacht, der endlich keine Rückenschmerzen mehr hat.

Unterm Strich

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten nimmt die Geschichte ihren Lauf und ich konnte mich gut darauf einlassen.
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am 27. September 2013
Charaktere:
Der Protagonist wird nicht namentlich genannt. Er hat die 40 schon überschritten und arbeitet in einem Architekturbüro. Er ist mit Èlise verheiratet und hat zwei Kinder. Plötzlich bekommt er heftige Rückenschmerzen, die nicht körperlich bedingt sind.
Sylvie und Édouard ist ein befreundetes Ehepaar von dem Protagonisten und seiner Frau.
Alice ist die Tochter von dem Protagonisten und Élise. Sie ist ca. 20 Jahre alt und vor einigen Wochen mit ihrem Freund zusammengezogen.
Paul ist deren zweites Kind. Er ist 17 Jahre alt und studiert in den USA.
Meine Meinung:
Die Geschehnisse in Zum Glück Pauline" werden von dem Protagonisten in der Ich-Form beschrieben. Dadurch erfährt der Leser mehr über die jeweilige Situation, da die Hauptperson neben Gefühlen auch oft Erklärungen über eine Person oder ein Geschehen gibt.
Der Roman ist in 5 Teile aufgeteilt worden, wobei ich diese Aufteilung überflüssig finde, da nach der Ankündigung eines neuen Teils nichts Außergewöhnliches geschieht. Weiterhin wird der Roman auch in Kapitel aufgeteilt, die mit Ziffern betitelt sind. Ab dem 2. Kapitel wird abwechselnd ein richtiges" Kapitel und ein 2-zeiliges Kapitel mit Intensität der Schmerzen" auf einer Skala von 1 bis 10 und Gemütslage" eingefügt. Die Gemütslage wird oft so beschrieben, dass der Leser schmunzeln muss. Unter anderem waren in dem Buch auf Achterbahnfahrt", marokkanisch" oder irgendwo im Nirgendwo" zu finden. Durch diese Beschreibung der Gemütslage und auch des Grades der Schmerzen weiß der Leser schon zu Beginn des Kapitels, wie sich der Ich-Erzähler fühlt.
Auch wenn der gesamte Inhalt des Buches schon im Klappentext enthalten ist, so ist die Geschichte über das Leben des Protagonisten nicht langweilig zu lesen, denn es passieren noch so viele andere Dinge. David Foenkinos beschreibt anschaulich, wie der Protagonist seine Probleme im Leben zunächst erkennt und sie daraufhin lösen kann. Vorerst erscheint dem Leser das Leben des Protagonisten idyllisch und vollkommen okay, doch nach einigen Seiten erkennt man, dass so manches hinter der Fassade nicht mehr perfekt ist. Auch die Lösung seiner Probleme gehen nicht so einfach von der Hand, da der Protagonist entweder keine Ahnung hat, wie er es angehen soll oder nicht über seinen Schatten springen kann.
Der Schreibstil bewirkt, dass man Seite um Seite flüssig lesen kann. David Foenkinos schafft es mit vielen sprachlichen Mitteln, wie rhetorischen Fragen oder Ellipsen, das Geschehen noch besser zu beschreiben. An einigen Stellen ist werden die Beschreibungen der Ereignisse jedoch etwas langatmig.
Fazit:
Zum Glück Pauline" ist ein unterhaltsamer Roman über das Leben des Protagonisten, das seit einiger Zeit nicht mehr perfekt ist. Um seine Rückenschmerzen zu lindern, muss er seine Probleme lösen, wobei ihn der Leser von Anfang bis Ende begleitet. David Foenkinos schafft es, diese Geschichte realistisch und humorvoll darzustellen, auch wenn das Lesevergnügen an einigen Stellen durch die Langatmigkeit gebremst wird.
3,5 von 5 Sternen
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am 11. November 2013
Meine Meinung

Schmerzen sind manchmal einfach da und gehen auch nicht mehr fort. Der Grund? Es kann viele geben, doch manchmal ist es auch ein Signal. Ein Zeichen unseres Körpers oder auch ein Warnsignal. Der Schmerz muss nicht immer negativ sein, hört ihm zu und handelt danach.

Unser Protagonist führt ein normales Vorstadtleben mit Frau, Kindern und einer Arbeit, die er schon viele Jahre nachgeht. Doch von heute auf morgen plagen ihn schlimme Rückenschmerzen. Er besucht viele Ärzte, doch es gibt keine Ursache. Doch die Schmerzen lassen ihn handeln, ihn Dinge tun, die er sonst nicht getan hätte. Damit ändert sich alles und die Schmerzen werden besser. Dann taucht Pauline auf, so ganz einfach aus dem nichts, zwischen den Rückenschmerzen.

Eine Geschichte über einen Mann, der denkt, sein Leben hat alles was es braucht, doch manchmal verstecken wir uns auch nur in diesem Leben, ohne der Realität ins Gesicht zu sehen. Der Weg unseres Helden ist lang und voller Schmerzen, doch es kann sich lohnen und man fühlt sich plötzlich wieder wie man selbst.

Der Schreibstil von Foenkinos ist typisch französisch, mit einer Leichtigkeit und Melancholie, wie man es erwartet. Mit dem Protagonisten durchlebt man viele unterschiedliche Gefühlsmomente: Schmerz, Trauer, Freundschaft und Liebe. Ein Leben an einem Wendepunkt.

Mein Fazit

Ein Buch das einen daran erinnert, dass unser Körper manchmal viel mehr wahrnimmt als wir selbst. Hört auf ihn und handelt auch danach, er wird es euch danken. Eine Geschichte, die vom Finden des Glücks berichtet, dass bestimmte Dinge passieren müssen, damit wir einen neuen Weg einschlagen können. Wer französische Literatur mag und gerne Einblicke in das Leben wirft, wird an diesem Buch seine Freude haben.
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am 10. August 2013
Ich habe dieses Buch aufgrund einer Empfehlung gekauft- und bin absolut gelangweilt!

Wenig Handlung- dafür umso mehr Erklärungen, Gedanken und Phantasien bezüglich alltäglicher/normaler Situationen.
(etwa einen Besuch seiner Eltern)

Sehr langatmig und absolut langweilig geschrieben.
Verstanden habe ich weder ihn, noch seine Frau, noch seine Freunde...(deswegen die Fragezeichen)
trotz der vielen Worte die hier gemacht werden.

Die Geschichte ließe sich in "3 Sätzen" schreiben,- hier wird viel "gefüllt" mit unsortierten Gedanken, die sich der Protagonist macht.
Zu gerne würde sich seinen Gedanken folgen- wenn sie nicht so gähnend langweilig geschrieben wären!!!

Vielleicht haben andere Freude an solchen Ausführungen- ich habe lieber eine Handlung und Dialoge- als hauptsächlich Gedankenerzählungen...

Einen Punkt für die Idee, die dahinter steckt- die Umsetzung ist schlicht für mich "unlesbar".
Langeweile hoch 10!

P.S Wer hier u.a eine romantische Liebesgeschichte vermutet, wird enttäuscht werden!!!
Die Romanze zwischen dem Hauptakteur und Pauline nimmt gerade mal die letzten 3 Kapitel ein :-(
Alles andere davor ist ein "Selbstfindungstrip" wie er einschläfernder und öder nicht geschrieben werden kann!
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Oktober 2013
Der Held in David Foenkinos neuestem Roman hat es nicht leicht: Er wird in der Arbeit gemobbt, seine Frau Élise will die Scheidung, sein Vater meckert nur an ihm herum, sein Verhältnis zu seinen Kindern ist auch nicht das Wahre und seit kurzem leidet er an fürchterlichen Rückenschmerzen.
Für den Ich-Erzähler ohne Namen steht nun fest, dass er sein Leben umkrempeln muss. Vielleicht werden dann auch seine Rückenschmerzen besser.
„Zum Glück Pauline“ war mein erstes Buch von David Foenkinos und der Titel passt so gar nicht.
Ich fand ihn sogar sehr irreführend, da er etwas suggeriert, das fast gar nicht vorhanden war – Pauline.
Das französische Original „Je vais mieux“ passt dabei deutlich besser. Der Ich-Erzähler, von dem man den Namen nicht erfährt, versucht sein Leben umzukrempeln und alles besser zu machen und auch alles zu tun, um eben diesen fürchterlichen Rückenschmerzen zu entfliehen und sich besser zu fühlen.
Erzählt wird dieses Vorhaben sehr unterhaltsam und witzig, teilweise satirisch, teilweise sehr tiefgründig.
Der Hauptprotagonist ist dabei ein durchschnittlicher Mann mittleren Alters und durch seine oft unbeholfene Art äußerst sympathisch. Nur will man ihn auch manchmal schütteln, wenn er sich wieder zu viel gefallen ließ.
Die Geschichte plätschert so dahin mit vielen witzigen Stellen und netten Anmerkungen des Erzählers, markiert mit einer Fußnote.
Die Atmosphäre ist typisch französisch und erinnert etwas an die Bücher von Anna Gavalda. Auch Foenkinos schafft es einfühlsam und mit französischem Charme den Leser in seinen Bann zu ziehen.
„Zum Glück Pauline“ ist ein gutes Buch, das mich gut unterhalten, aber nicht 100% überzeugen konnte – vielleicht auch gerade wegen meiner Erwartungshaltung bezüglich des Titels.
Dennoch ließ es sich gut, schnell und flüssig lesen und hat mir schöne Lesestunden bereitet.
Foenkinos Schreibstil und seine Ideen gefielen mir dabei sehr gut und ich werde auch noch alle anderen Bücher von ihm lesen.
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am 18. Mai 2014
tatsächlich passiert in dem Buch nicht allzuviel, aber es ist so toll geschrieben, dass ich sofort gefesselt war und immer weiter lesen musste. Eine schöne, ruhige Geschichte mit viel Humor. Ich war so begeistert, dass ich mir auch die anderen Bücher des Autors besorgt habe. Ich finde, er schreibt ganz toll, ist aber bestimmt nicht jedermann/jederfraus Geschmack. Sehr französisch, sehr intelligent.
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am 8. Oktober 2013
Rückenschmerzen sind was ganz schlimmes und so ist unsere Hauptfigur am Anfang dieses Romans mehr als unglücklich. Aber woran liegt es? Er geht zum Arzt und macht mehrere Untersuchungen, mit keinem anderen Ergebnis, als das er völlig gesund ist. Aber wie kann das sein! Auf Empfehlung von seinem Freund geht er zum Osteopathen, aber auch dieser kann nicht helfen. Also probiert er als nächstes eine Magnetfeldtherapeutin aus, diese sagt ganz klar zu ihm, das sie ihm ebenfalls nicht helfen kann und er doch einen Psychoanalytiker aufsuchen sollte. Unser leidender Patient ist ganz verzweifelt und je mehr er mit seinen Rückenschmerzen zu kämpfen hat, umso mehr bricht sein bisheriges Leben auseinander. Seine Tochter lebt mit einem älteren Mann zusammen, schwer zu verkraften. Sein Sohn ist in New York und studiert, mit 18 schon aus den Haus, was ist nur schief gelaufen. Seine Eltern geben ihm nicht das Gefühl geliebt zu sein und bemängeln ihn in einer Tour. Das Schlimme ist nur, er wehrt sich nicht. Das bringt wieder seine Frau auf den Plan, die nach dem Tod ihres Vaters, ihr Leben überdenkt und die Scheidung möchte. Das ist aber alles noch nicht genug, in seinem Beruf hat er noch einen fiesen Kollegen der in mobbt und das so geschickt, das er auf die Strafbank muss. Wir sehen, das da doch so einiges nicht stimmen kann und der Verdacht liegt da doch nahe, woher die Rückenschmerzen rühren. Jetzt bleibt nur noch die Frage, schafft unser Protagonist den Knoten zu lösen und alles wieder in eine vernünftige Bahn zu bringen, und seinen Rückenschmerzen zu besiegen?
David Foenkinos neuster Streich und diesmal nimmt er sich eines Themas an, was uns alle betrifft. Hören wir auf unseren Körper und seine Signale!
Unser Ich-Erzähler ist so einer, der alles in sich rein frisst und statt der Auseinandersetzung immer den Rückzug bevorzugt. Somit machte er am Anfang einen sehr leidigen und auch unsympathischen Eindruck. Man hat beim lesen manchmal das Bedürfnis ihn zu schütteln und möchte ihn ab und zu gern den Marschblasen. Aber wir alle kennen das doch auch, der Druck von außen ist so groß und unweigerlich verschliesst man sich. Nur leider kann der Körper da nicht alles verkraften und gibt eben doch Wahnsignale ab. Genau hier steigen wir ein und erleben eine Verwandlung in fünf Akten erzählt. Zuerst der Schmerz und der total Absturz, sein komplettes Leben löst sich auf und dann versucht er Schritt für Schritt sein Leben neu anzugreifen und Herr seiner Schmerzen zu werden.
Der Schreibstil von diesem Autor ist einfach wunderbar und lässt sich so weg lesen, obwohl das Thema nicht unbedingt einfach ist. Er lässt seinen Protagonisten, sein Leben neu betrachten und dies beschreibt er so gefühlvoll mit nostalgischen Rückblenden. Dann nimmt er vieles mit Humor und Ironie auf die Schüppe und lässt einen manchmal mit melancholischen Gedanken zurück. Ich glaube jeder findet ein Stück von sich selbst in diesem Buch wieder und obwohl viele noch nicht in dem Alter sind, erkennt man sich selbst, oder seine Umgebung. Das Buch und seine Geschichte machen aber sogleich auch Mut, denn ein Neuanfang ist immer Möglich und man sollte einfach mehr auf seinen Körper hören.
Das Einzige was mich ein bisschen gestört hat, war der Titel und meine Vorstellung dazu. Ich finde das dieser nicht ganz so gut gewählt war, denn ich hatte eigentlich eine Liebesgeschichte erwartet und das nicht erst in den letzten 50 Seiten. Das fand ich ein bisschen mager und dabei hatte ich mir soviel drunter vorgestellt.
Trotzdem ein wunderbares Buch, zu unserer unbeständigen Zeit.
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