Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 16. Mai 2014
Als Student im Teilbereich der Informatik an einer modernen Hochschule, bei welcher die Skripte in digitaler Form ausgegeben werden, stand für mich von Anfang an fest dass ich einen Laptop oder ein Tablet benötige. Zudem musste ein keyboard vorhanden oder möglich sein da ich relativ viel Programmiere. Deswegen kam natürlich auch nur Windows als OS in Frage. Schnell habe ich mich für einen Hybriden also convertible Laptop entschieden, weil ich privat auch seit längerem auch gerne ein Tablet haben wollte. Ich bin der Meinung, dass es nur Lenovo durch den 360° Modus wirklich elegant hinbekommen hat solch einen Hybriden zu schaffen und da ich das Yoga schon bei einigen Kommilitonen sehen und testen konnte fiel die Wahl sehr schnell.

Das 11s hat für mich mit seinen 11,6" die ideale Größe. Ich muss dazu sagen, dass ich in meiner Wohnung einen PC und einen 23" Monitor habe wo ich auch mit größeren Grafiken oder Auflösungen arbeiten kann. Es ist etwas größer als ein normales Tablet und auch schwerer, jedoch wirkt es für mich nicht unhandlich und ist ständiger Begleiter auf Sofa und Bett. Vor allem war mir zudem wichtig, dass ich Mobil bin, ich das Gerät auch in meine Tasche bekomme und nicht so viel mit mir rum schleppen muss. Auch hier kann ich mich absolut nicht beklagen.

Von der Technischen Seite gibt es für mich absolut nichts zu meckern. Ich hänge mich nicht an unendlicher Rechenleistung oder Arbeitsspeicher auf, da für meine Zwecke die hauptsächlich Textverarbeitung und Programmieren sind, mehr als ausreichend davon vorhanden ist. Und die 4GB memory kann man bei Bedarf sogar auf 8 erweitern. Wer richtig zocken oder Videoschnitt machen möchte hat hier sicher seine Schwierigkeiten. der i3 mit 2x1,4 Ghz und Integrierter GPU ist extrem Stromsparend und das merkt man. Der Akku hält bei gedimmten Display fast 6 Stunden bei meiner Art von Tätigkeiten. Zum Display muss ich sagen, dass ich überrascht war wie hell es ist und man auch Tagsüber, draußen oder in der Bahn sehr gut arbeiten kann. Außerdem möchte ich die Toucheingabe nicht mehr missen. Es ist sehr praktisch und effektiv mit mouse, touchscreen und keyboard gleichzeitig arbeiten zu können. Die Speicherkapazität reicht für mich völlig aus, wobei ich alle Nutzdaten in meiner cloud oder extern speichere und nur Programme auf der 128GB SSD habe. Die SSD ist erwartungsgemäß schnell und das Yoga fährt Windows 8.1 in ca. 7 Sekunden hoch.

Auch im Privaten Bereich überzeugt mich das Gerät voll. Es bietet für mich alle Vorteile eines Tablets und erweist sich als sehr praktisch im Alltag. Videostreaming, Appspiele, Social Networks und sonstige Spielereien lassen für mich (und meine Freundin) nichts zu wünschen übrig. Durch das klappbare Display auch in jeglicher Lage.

Für Leute die den Fokus auf mobiles Arbeiten und Tabletersatz legen, absolut zu empfehlen, Ich werde das Gerät nicht mehr hergeben!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Mai 2014
Nach dem Lesen diverser Berichte habe ich mich für das Yoga 11s entschieden. Ich wollte etwas transportables, was ich auch gelegentlich als Tablet auf dem Sofa nutzen kann.

Vorteile:
- Gute Verarbeitung

Nachteile:
- Nach dem Update auf 8.1 funktionierten nicht alle Treiber
- Das Display war bei mir an einer 6cm langen Stelle nicht korrekt angeklebt und löste sich ständig
- Schwache Displayauflösung (wer FHD gewohnt ist wird enttäuscht sein. Wer ein iPad kennt mit Retina Display wird dieses Display absolut nicht mögen)

Ohne Wertung:
- Nicht wirklich als Tablet geeignet aufgrund von Windows
- Als Tablet sehr schwer
- Lackierung (silber) recht empfindlich
- Keine Tastaturbeleuchtung (war allerdings vorher bekannt)

Aufgrund des Verarbeitungsproblems mit dem Display habe ich das Gerät zurückgeschickt. Ob ich es behalten hätte ohne Problem? Ich befürchte auch nicht.
Als portables Arbeitsgerät sehr gut. Als Tablet nicht geeignet. Oftmals gibt es keine angepassten APP's und der Shop ist nicht gerade sehr üppig. Die Displayauflösung trübt den Spass, wenn man das Gerät als Tablet benutzt und dichter ans Auge hält.

Ich denke ich werde als Spaßgerät zum Surfen auf dem Sofa bei meinem iPad bleiben und mir dazu noch einen billigen Rechner zulegen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Januar 2014
Genau der richtige Kompromiss aus klein und leicht (11,6 Zoll und ca. 1400g, schnell (i3), flexibel (convertible, 4 Positionen) und Windows 8.1.
Lediglich ein Tablet sollte man daraus auch noch machen können, durch Ausklinken
des Touchscreens! Guter Kauf, aber natürlich gibt es Alternativen!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. April 2014
Das Notebook ist handlich und relativ leicht, also ideal, wenn man viel reist. Es ist gut zu bedienen, der Bildschirm ist auch groß genug. Ich arbeite gerne damit.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. Juli 2014
.. fallen einem immer mehr kleine Schwächen auf die nicht sein müssten.

Ich nutze das Lenovo Yoga 11s nun seit etwas über einem Monat und das auch intensiv im Hochschul-Alltag.
Meine Ausführung ist die mit i5 / 256GB SSD / 8GB Ram.

Um fair zu bleiben muss ich sagen, dass ich im großen und ganzen zufrieden bin und gerne mit dem Yoga 11s arbeite.
Es fährt dank der SSD wirklich angenehm schnell hoch, ist also schnell einsatzbereit und ist von der Leistung her wirklich top.
Da die meisten Vor- und Nachteile, sowie technische Tatsachen schon in anderen Rezensionen zu genüge Erwähnung gefunden haben, möchte ich hier zwei Kleinigkeiten erwähnen die mir persönlich die Freude an meinem Gerät immer wieder nachhaltig trüben.

1)
Die beschriebene Akkulaufzeit von DURCHSCHNITTLICH 8 Stunden ist mir bisher im Alltag in der Fachhochschule noch nicht gelungen. Ich surfe täglich mit dem Gerät im Internet und verfasse schriftliche Dokumente und wenn der Akku etwa 6 Stunden Betriebs/Nutzzeit durchhält, dann ist das ungefähr das Maximum welches ich erreiche. Dabei ist die Displayhelligkeit dann auch konstant im unteren Drittel und der Energiesparmodus ständig aktiv.
Die beworbenen 8 Stunden sind mir noch nicht gelungen. Vielleicht gelingen sie mir wenn ich die Displayhelligkeit auf die niedrigste Stufe drehe und das W-Lan deaktiviere.
Wie man sich bei Lenovo die in dem Zusammenhang, durch Lenovo Energy Management angeblich möglichen 13 Stunden Betriebszeit ohne Steckdose vorstellt ist mir ein Rätsel. Ich vermute, dass dabei das Notebook halt einfach nicht wirklich nutzbar bleibt. Aber gut ich habe mich auch nie der Illusion hingegeben diesen Wert im FH-Alltag zu erreichen.

2)
Das zweite was mich wirklich stört, ist die Tatsache, dass bei meinem Display relativ schnell Geisterbilder entstehen. D.h. wenn ich z.B. den Browser über 20 Minuten offen habe um zu surfen, brennt sich die Adresszeile, welche ja die ganze Zeit über statisch am oberen Bildschirmrand angezeigt wird in das Display ein und ist nach dem Schließen des Browsers noch deutlich auf meinem Desktop, oder auch der Metro-Oberfläche von Win8.1 zu erkennen. Halt überall wo man einen etwas dunkleren Hintergrund hat. Genauso verhält es sich auch mit der ständig angezeigten Windowsleiste am unteren Bildschirmrand. Bei über Stunden angezeigten statischen Bildern könnte ich das gut nachvollziehen aber leider tritt dieser Effekt bei mir relativ schnell auf.
Nach einer Betriebspause (Notebook für ein paar Minuten aus) verschwinden diese Geisterbilder wieder, sind aber genauso schnell wieder reproduzierbar

Ich weiß natürlich nicht ob die Beschriebenen "Probleme" auch bei anderen auftreten, ich konnte sie ausschließlich bei mir beobachten.
Ansonsten komme ich allerdings super klar mit dem Yoga 11s und benutze es sehr gerne. In Sachen Mobilität und Leistung ist es wirklich top.

Zu erwähnen sei noch kurz, dass ich das Yoga 11s nicht über Amazon gekauft habe. Zudem habe ich eine Skandinavische Ausführung mit deutschem Sprachpaket und QWERTY-Tastatur, was für mich aber kein Problem ist, da ich zum schreiben eh äußerst selten auf die Tastatur gucken muss.

Edit 007.10.2015

Hier nochmal ein Update, denn ich arbeite noch immer mit dem Yoga 11s und nach über einem Jahr möchte ich nochmal auf die ein oder andere Kleinigkeit eingehen.

Die Akkuleistung
Nachdem die rosarote Brille weg ist, da mein Yoga 11s nun nicht mehr neu ist, möchte ich die Akkuleistung gerne als Trauerspiel bezeichnen. Die 6h Betriebszeit habe ich schon lange nicht mehr erreicht. Seit dem Windows Update auf Windows 10 ist es sogar noch schlimmer geworden. Ich schätze so 4h aktive Arbeitszeit sind drin. Für ein Gerät das sich Ultrabook nennen möchte ist das ernüchternd.

Der Tablet-Modus
Seit dem Update auf Windows 10 funktioniert außerdem der Tablet-Modus nicht mehr wie gewohnt. Zwar schaltet Windows 10 dann auf die erleichterte Bedienung um, und auch umklappen lässt sich das 11s, aber die Tastatur wird nicht mehr automatisch deaktiviert und auch der Bildschirm rotiert nicht mehr, wenn man das Tablet dreht.
Das führt erstens zu dem Problem, dass man ständige Eingaben hat weil man beim Festhalten des Tablets auf der Rückseite die Tastatur bedient und zweitens zeigt die Lüftung des Yogas dank der fehlenden Möglichkeit das Tablet zu rotieren ständig auf den Bediener. Wenn man also das Tablet auf dem Schoß benutzen möchte verdeckt man die Lüftung und staut die Wärme.
Ich werde da nochmal auf die Suche gehen ob es Abhilfe bei Lenovo selber gibt, aber ich bin noch skeptisch.

Die Leistung:
Zu beginn war ich noch recht begeistert von der Leistung des 11s. Aber leider hat sich auch das geändert.
Der i5 in der verbauten Stromsparvariante ist so schwach auf der Brust, dass er noch von meinem 6 Jahre alten Desktop PC abgezogen wird.
Das habe ich vor einem Jahr noch gut beiseite schieben können. Man möchte sich nur schwer eingestehen, dass man womöglich falsch investiert hat. Mittlerweile nervt das aber nur noch.Programme wie Photoshop Lightroom, die zwar anspruchsvoll aber machbar sein sollten, machen mit dem 11s wirklich keinen Spaß. An Spielen ist auch nicht zu denken, aber gut, das war eh nie mein Anspruch.

Nach über einem Jahr muss ich mir eingestehen, dass ich lieber noch etwas gespart hätte um dann in ein ausgewachsenes Ulrabook zu investieren. Damit hätte ich sicher heute noch Vergnügen.
Mein Fazit nach dieser Zeit mit intensiver Nutzung: Ich würde das Yoga 11s auf keinen Fall nochmal kaufen.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Juni 2014
Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem neuen Convertible mit ordentlicher Rechenleistung. Nach einem Intel Atom hatte ich die Nase voll von ruckelnden Programmen, auch wenn die Akkulaufzeiten z.T. traumhaft waren.

Durch einen Arbeitskollegen stieß ich auf das Lenovo Yoga 2 Pro, welches wirklich schön dünn und gut verarbeitet ist, mir allerdings zu groß und definitiv zu teuer war (ca. 1200 Euro).

Hier kommt also der kleine Bruder, der Yoga 11S ins Spiel, der letztes Jahr released und Ende letzten Jahres mit den neuen 4. Generation Haswell CPU's ausgestattet wurde.
Mittlerweile gibt es auch den Yoga 2 11; warum dieser nicht halb so toll ist, wie dieses Gerät, erläutere ich.

Meine Hardware:
=============
Yoga 11S, silber mit Core i3 4020 1,5 GHz, 8GB DDR3 RAM, 128GB Samsung SSD, Grafik: HD4200

Material / Verarbeitung:
==================
Außenhaut und Innengehäuse sind leicht gummiert. Außen sieht es wie Metall aus, Innen wie gebürstetes Metall. Die Tastatur ist aus glattem Plastik, das Touchpad ebenfalls. Das Display ist von einer dünnen Gummi-Lippe umgeben (wie beim Macbook) und selbst komplett mit einer Glasplattte überzogen.

Ich finde, das Gerät sieht nicht nur sehr wertig und teuer aus, es fühlt sich auch so an ! Die Ballenauflage ist hart aber angenehm für langes Tippen.

Maße / Abmessungen:
=================
Das Gerät wiegt gute 1,3 KG und ist somit sehr leicht. Die Maße sind größer als beim Macbook Air, trotzdem ist es handlich und verschwindet schnell in der Umhängetasche / Rucksack..

CPU:
====
Der Core i3 4020Y hat keinen Turbo-Boost und bleibt IMMER auf seinen 1,5 GHZ sitzen. Das spart Strom, kann aber bei Photoshop und Spielen Leistungseinbußen verursachen. Da ich unterwegs nur Indie Games zocke, lange Texte verfasse und programmiere entschied ich mich für Akkulaufzeit und nicht maximale Performance.
Trotzdem ist die CPU wirklich flott, hat nämlich gute 3MB Cache und vorallem: Ist Hyper-Threading fähig. Dadurch wird aus dem 2 Kerner ein 4 Kerner, was gerade bei mehreren offenen Tabs oder Programmen ein flüssigeres Bedienen ermöglicht. Mehr-Kern optimierte Programme laufen ebenfalls schneller.

Die "Y" und "U" CPU's sind extreme Energiespar Prozessoren; Wer einen Desktop-artigen Prozi sucht, sollte nach einem "M" Modell Ausschau halten.

Arbeitsspeicher:
=============
Auch wirklich "geil" sind die 8GB DDR3 1600MHz RAM, dadurch kann man ohne Bedenken auch mal eine virtuelle 64 Bit Maschine auf dem Rechner laufen lassen, die dann locker ihre 4GB Ram bekommt. Ich mache das oft, um Linux Distributionen zu testen.
Es ist ein einziger RAM Riegel verbaut (Single Channel), dadurch bekommt man einen leichten Leistungsverlust (ist der kompakten Bauart geschuldet). Dieser lässt sich tauschen, der Chipsatz unterstützt bis 16GB RAM.

Grafikkarte:
=========
Die HD4200 Grafikeinheit macht ihren Job super und genehmigt sich wenns drauf ankommt "mächtige" 800MB von dem RAM. Die Leistung reicht für einfache oder alte Spiele wie SWAT4 oder Civilisation 5 (sehr cooles Spiel, mit Win 8 Touch Unterstützung) aus. Vmware läuft ebenfalls schnell, genau wie Office 2013.

Festplatte / SSD:
=============
Den letzten großen Leistungsschub bekommt das Yoga durch die ab Werk eingebaute SSD von Samsung. Diese ist bei mir 128 GB groß, es bleiben ~90GB übrig. Die SSD wird mit dem mSATA Anschluss betrieben, weit verbreitet bei schmalen Ultrabooks, allerdings nicht so schnell wie eine PCIe SSD (wie im Macbook Air).
Unterm Strich: Es gibt durchaus schnelle und langsame SSD's und Schnittstellen, aber letztlich sind alle diese Lösungen 1000mal schneller als jede herkömmliche Festplatte (und dazu lautlos).
Der Rechner bootet in 8 Sekunden und es gibt kaum Ladezeiten => Super !

Auch hier gilt: Die SSD lässt sich tauschen und gegen eine größere ersetzen. Das ist zukunftssicher.

Display:
======
Es handelt sich um ein 11.6 Zoll großes IPS Display mit HD Auflösung (1366*768) und 10 Finger Touch-Funktion.

Die Farben, Blickwinkel und Helligkeit des Display sind für diese Preisklasse wirklich super. Das Display hat auch einen besseren Kontrast als Mitbewerber. Das Magazin "Tested" hat das Display mit dem einfachen TN-Panel des MacBook Air verglichen und dem Yoga ganz klar den Punkt gegeben.

Es ist nicht matt, wird aber ausreichend hell um damit auch draußen arbeiten zu können. Der Touchscreen reagiert prompt und arbeitet tadellos. Hier wurde ich von Win 8 Geräten noch nie enttäuscht.

Tastatur:
=======
Die von Lenovo getaufte AccuType Tastatur ist eine der besten Notebook-Keyboards, die ich bisher benutzen durfte. Der Anschlag ist etwas härter, aber dafür der Hub ausreichend und der Druckpunkt klar und deutlich. In der Mitte des Keyboards sind die Tasten T, Z, und 7 etwas "hohl". Hier ist wohl ein Hohlraum unter den Tasten, es biegt sich leicht durch. Aber alles kein Problem und stört nicht beim Schreiben. Diese Rezension wird komplett auf dem Yoga verfasst.

Touchpad:
========
Auch super und genauso gut wie bei meinem alten MacBook Pro Late 2008. Endlich mal ein anständiges Touchpad in der Windows Welt und in der unteren Preisklasse. Es ist NICHT gummiert sondern glatt, reagiert prompt und kann Mehr-Finger Kommandos wie zoomen, drehen, scrollen. Die beiden Tasten sind integiert und laufen tadellos. Nicht schwammig sondern knackig.

Der Windows Button unter dem Display ist ein Hardware Button ohne Sensor oder Vibration. Der Druckpunkt ist perfekt im Tablet Mode !

Leider ist das Keyboard nicht beleuchtet, eine Idee für die übernächste Generation.

Hotkeys liegen auf den F-Tasten, man muss für Lauter / Leiser nicht ständig FN + F1 drücken, sondern nur F1. Finde ich entspannter, bin ich von den Mac's seit Jahren gewohnt. Sinnvoll sind Hotkeys wie "F4 = Programm schließen" oder "F5 = reload page" ....sehr cool gemacht und nachgedacht !

Anschlüsse:
=========
Fast Standartkost: USB2.0, USB3.0, eigener Stromanschluss (Stecker kann immer reingesteckt werden, egal wie rum => Sehr gut!, Lädt zügig in 2 Std. voll!), SD Karten Slot, Kopfhörerbuchse.

Was ist das Besondere: FULL SIZE HDMI. YES! Selbst der große Yoga 2 Pro hat den doofen Micro HDMI, bei dem wieder ein teurer Adapter fällig ist. Hier: Ich kann ohne Probleme einfach den Beamer anschließen und loslegen. Danke Lenovo !

Tablet Mode:
==========
Die Scharniere sind aus Metall und wirklich robust (halten wahrscheinlich länger als das Yoga selbst). Der ON/OFF Button sitzt vorne, also im Tablet Mode oben, genau wie die Lautstärkewippe. So kommt man besser an diese Tasten.

Ich benutzt den Mode erstaunlich selten, eher abends im Bett oder im Zug, wenn wenig Platz ist. Der Modus ist eher zum Konsumieren gedacht (Filme gucken, Surfen). Die CPU taktet im Tablet Mode herunter, sodass weniger Abwärme entsteht, der Lüfter weniger dreht => leiser ist.
Das funktioniert nicht immer, gerade Youtube kostet einiges an Leistung.
Trotzdem super von Lenovo umgesetzt, aufgrund des dünnen Gehäuses ist das Gerät immer noch handlich.

ON/OFF Button:
============
Ein Wort zum Knopf: Dieser sitzt vorne und leuchtet weiß, allerdings nicht störend hell. Dieser blinkt wenn zugeklappt / Standby. Daneben ist eine Batterie-Leuchte, diese blinkt beim Aufladen und verfärbt sich rot, wenn der Akkustand unter 20% fällt. Auch diese LED nervt nicht und leuchtet NICHT den ganzen Raum aus => Top!

Lüfter / Lautstärke:
===============
Beim Schreiben / Office = unhörbar. Der Lüfter sitzt hinten rechts und pustet nach hinten heraus. Beim Surfen / Youtube ist nur ein sehr sehr leises Rauschen zu vernehmen, da die Grafikkarte dann schwer ackern muss (Flash sei dank :-)). Aber absolut nicht nervig.

Bei Spielen dreht der Lüfter voll auf und ist selbst dann noch wirklich leise. Es ist ein leises durchgängiges Rauschen.

Toll ist: Der Laptop reagiert sofort und drosselt die Lüfter SOFORT, sobald die Leistung sinkt bzw. die Temp's wieder stimmen. Das spart Akku und schont die Nerven auf Dauer.

Auch fiept / piept / pulsiert das Gerät nicht!!

Akkulaufzeit:
=========
TIPP: Bitte deinstalliert nicht den Lenovo Energy Manager ! Nur dieser kann dem Yoga zu seinen 7-9 Stunden Akkulaufzeit verhelfen. Dieser lässt auch die Lüfter deutlich langsamer drehen. Dies ist mir beim Installationsprozess Win 8 => 8.1 => Update 1 aufgefallen, nachdem ich die komplette Lenovo Software heruntergeschmissen hatte.

Der Energy Manager kann verschiedene Programme einstellen:

- Stabil: Für's Musik hören, downloaden, wenn der Rechner stundenlang an bleiben, aber NICHT in den Standby gehen soll.

- Täglich: Bester Kompromiss aus Leistung und Akkulaufzeit, benutze ich zur Zeit und bringt gute 8 Stunden.

- Video und Spiele erklärt sich von selbst: Max. Leistung

Ich habe schon die 9 Stunden Akkulaufzeit hinbekommen; zugeklappt verliert das Yoga über Nacht gute 10%. Ich habe das Gerät brandneu erworben und für einen jungfräulichen Akku sind das super Werte. Der neue Haswell Prozessor tut sein übriges.

Auch installiert lassen sollte man die Intel Rapid Storage Technology, diese versorgt die SSD nur dann mit Strom, wenn diese gebraucht wird. Dies spart ebenfalls Strom.

Der Helligkeitssensor regelt aggressiv, aber alltagstauglich und nicht so schlimm wie bei DELL (das war mir zu dunkel).

Bei Nicht-Benutzung schiesst regelmäßig die Akkulaufzeit in die Höhe => Man merkt, wie energie-effizient dieses Gerät arbeitet !

NEGATIV:
========
- die vorinstallierte Software ist bis auf den Energy Manager nur Spielkram
- Kein Auto-Updater für Lenovo Treiber verfügbar (wie bei Dell)
- keine Tastaturbeleuchtung

Der Nachfolger:
===============
Mittlerweile wurde der offizielle Nachfolger, das Yoga 2 11 released. Dieses Gerät ist in vielen Punkten sogar schlechter als der Vorgänger:
- langsamer Atom Prozessor (auch Pentium Genannt)
- nur 4GB RAM
- kleinerer Akku (warum?)
- Tastatur nicht so wertig
- Gehäuse ebenfalls billigere Haptik
- langsame 500GB Festplatte anstatt einer SSD
+ etwas leichter

Keine Ahnung, was Lenovo sich bei diesem Gerät gedacht hat. Mein Tipp: Lieber zum Vorgänger greifen.

FAZIT:
=====
Würde ich diese Gerät wieder kaufen? Definitiv: Ja!

Wer ein leichtes kompaktes Ultrabook sucht, dass die Option des Tablet-Modes offen lässt und ordentlich Leistung unter der Haube hat, wird mit dem Yoga 11S glücklich. Der Preis und die Verarbeitung stimmen ebenfalls mittlerweile, bei Release kostete dieses Schätzchen gute 900 Euro!

Eine Tastaturbeleuchtung ist aber längst überfällig und hätte in dem doch größeren Gehäuse (im Vgl. MacBook Air) Platz gefunden.

Auch könnte die Akkulaufzeit vll. noch ein bischen höher ausfallen, ich denke, dies wird mit künftigen Windows 8.1 Updates einher gehen. Dieses Gerät muss im jetzigen Stand aber NICHT ständig an die Steckdose und hält einen Arbeitstag durch. Und es ist fast lautlos.

Mein Highlight: Die Möglichkeit, schnell den Boden zu öffnen und eine neue SSD einbauen zu können. Damit wird das Gerät noch länger in Benutzung bleiben. Für Käufer ohne Desktop PC ist diese Option sicherlich noch wichtiger.

Ich finde das Yoga sehr schön und bin Tablet / Ultrabook - Technisch endlich angekommen, nachdem ich den Acer W510 hatte und dann den HP Pavilion 11 X2, Acer Switch 10, Dell Venue 11 Pro und MS Surface Pro 2 getestet hatte und für nicht Alltagstauglich befunden habe.

EDIT 23. September 2014:
=========================
Mittlerweile haben sich erste Macken bemerkbar gemacht; Vorab => Das Gerät ist für den Preis immer noch sehr attraktiv, dennoch merke ich jetzt, wo gespart wurde bzw. warum einige Händler im Netz das Gerät für sehr wenig Geld verramscht haben:

- Display-Rahmen löst sich unten an der Gummifalz, dort wo die Windows Hardware-Taste ist; fällt erst bei genauem Hinsehen auf, dass die Linie unter dem Display nicht ganz plan ist => Ein häufiges Problem bei ALLEN Yogas !

- weißer Pixelfehler in der Mitte des Display; Dieser fällt nur bei starker Sonneneinstrahlung auf und ich bemerke ihn mittlerweile nicht mehr => Auch ein häufiges Problem bei Yogas bzw. Lenovos Qualitätssicherung !

- Display-Rahmen löst sich oben unter dem Rand der Gummilippe => Fällt auch erst auf den dritten Blick auf; Beeinträchtigt das Gerät in keinster Weise

- Die Tasten D und E prellen manchmal bzw. sehr sehr selten. Ich habe beobachtet, dass dies mit der Zeit immer seltener wird, als ob die Tasten sich erst einspielen müssen.

- Geisterbilder im Display; Teilweise "brennen" sich Icons kurzzeitig ein => auch ein typisches Yoga Problem, Lenovo hat wohl billigere Displays verbaut.

FAZIT #2:
=========
Für den Preis von ~600 Euro verschmerzbare Macken, aber auch nicht besonders toll ! Hier wird Lenovo das Klischee vom Billig-Heimer doch noch nicht ganz los.

Unterm Strich: Für mich ist das Yoga ein "workhorse", also ein Arbeitstier mit dem besonderen Wohlfühlfaktor zum auf der Couch liegen und surfen. Von daher kann ich die Macken gerade noch so verschmerzen. Auch der Preis (599) war seinerzeit sehr gut, von daher behalte ich das Gerät (geht jetzt eh gar nicht mehr anders, aber ein Verkauf kommt auch nicht in Frage, es gibt keine Alternative).

Lenovo könnte sich trotzdem in Zukunft ruhig noch mehr Mühe geben. Selbst die teuren Yoga Pros haben o.g. Probleme! Wenn man aber guckt, welche Hardware für diesen Preis angeboten wird, relativiert sich das etwas (8GB Ram sind auch nicht immer selbstverständlich!).
44 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. September 2014
Habe es zum absoluten Spitzenpreis bekommen und bin seit drei Monaten total begeistert von dem Gerät. Prima für Office und auch um auf der Couch u surfen. Lässt sich einfach umklappen und fühlt sich wertig an. Ein echter Hingucker.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 3 beantworteten Fragen anzeigen

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)