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Kundenrezensionen

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am 27. Juli 2015
Robert Redford wird zwar auch nicht jünger, aber sein Handwerk versteht er noch gut. Mit diesem Film liefert er als Regisseur und Hauptdarsteller ein Werk ab, das deutlich im Stil der 70er Jahre inszeniert wurde. Der Film nimmt sich viel Zeit für Personen, Handlungen, verzichtet auf unnötige Action, die hier auch fast schon unangebracht wirken würde.

Die Darsteller sind grandios ausgewählt und erfüllen ihre Rollen fast perfekt. Dies betrifft vor allem die "Alten", wobei den jüngeren ein wenig die Qualität zu fehlen scheint mit dieser hochrangigen Garde mithalten zu können. Dennoch sind sie keinesfalls schlecht besetzt.

Die Handlung ist spannend genug um die zwei Stunden zu füllen, auch wenn vielleicht der ein oder andere die ganz großen Verschwörungen vermissen mag, denn darum geht es hier ausnahmsweise einmal nicht. Die Politik wird dezent und durch die Menschen und deren Schicksale vermittelt. Dass der Film dabei nicht eindeutig Stellung bezieht, kann man heutzutage auch als Pluspunkt werten.

Alles in allem einfach ein solider und guter Film.
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... sagt der Anwalt Jim Grant nicht nur einmal, er sagt es insbesondere dann, als er als Nick Sloan enttarnt worden ist, einem Mitglied der "Weather Men". Mit zunehmender Verfolgung durch das FBI wird seine familiäre Bindung bzw. die Verantwortung als Vater immer wichtiger.
Die Weathermen waren eine linksextreme Gruppierung, die sich aus dem sozialistisch orientierten Studentenbund heraus während der Proteste gegen den Vietnamkrieg abspaltelten und ab 1970 im Untergrund operierten, wo sie hauptsächlich Bombenanschläge gegen Regierungsgebäude verübten. Diese und andere Details werden durch den jungen Zeitungsreporter Ben Shepard (dargestellt von Shia LaBeouf) in den Recherchen ans Tageslicht gebracht. Er versucht zu verstehen, warum Menschen, die jahrzehntelang als normale Bürger in den Staaten lebten, nun plötzlich vom FBI gejagt werden. Auslöser für seine Recherchen war die Verhaftung von Sharon Solarz (gespielt von Susan Sarandon), die wegen eines abgehörten Telefons enttarnt werden konnte bzw. die auf diese Weise (da sie von der angezapften Leitung wusste) sich selbst auslieferte. Sie scheint irgendwie mit dem Bürgerrechtsanwalt Jim Grant (Robert Redford) in Verbindung zu stehen. Entscheidendes Ereignis war ein Banküberfall vor mehr als dreißig Jahren, bei dem ein Wachmann erschossen wurde. Grant wiederum begreift nach einem Gespräch mit dem jungen Reporter sehr schnell, dass seine Enttarnung nur eine Frage der Zeit ist. Er muss seine Tochter in Sicherheit bringen und dann, um seiner Tochter aber auch um seiner selbst willen, Licht in das Dunkel der Ereignisse um die Weathermen vor dreißig Jahren bringen. Dazu geht auf die Suche nach einer Frau, die damals nicht nur seine engste Kampfgefährtin sondern auch die Frau, die er liebte , gewesen ist. Um Mimi Lurie (Julie Christie) zu finden, bedarf es aber einiger alter Kontakte. Nach und nach trifft er seine Weggefährten aus der Vergangenheit, die nicht immer erfreut darüber sind. Dabei bleibt ihm nicht nur der Reporter Sam Shepard, sondern auch das FBI dicht auf den Fersen.

Robert Redford war schon immer ein politischer Filmemacher, aber er war dabei immer ein Regisseur, der die traditionelle und eher ruhige Filmsprache bevorzugte. Er dreht klassische Dramen, die vom Kampf der Landbevölkerung gegen große Konzerne (Milagro - Der Krieg im Bohnenfeld), vom Verlust der Unschuld in der TV-Unterhaltung (Quiz Show) , von der Skrupellosigkeit, Krieg als Mittel der Politik einzusetzen (Von Löwen und Lämmern) oder die zuletzt von historischen Beispielen der Rechtsbeugung handeln, die auf heutige Zustände wie "Gantanamo" übertragbar sind (Die Lincoln Verschwörung). Gelernt hat Redford sein Handwerk noch in seiner Zeit als Schauspieler von anderen großen Filmemachern der Branche, die Politisches zu sagen hatten: Sydney Pollack (Die 3 Tage des Condor), Alan J. Pakula (Die Unbestechlichen [Special Edition] [2 DVDs]) oder auch Stuart Rosenberg (Brubaker).

Robert Redford ist für die Hauptrolle in die "Akte Grant" zwar schon etwas zu alt, aber durch das allgemeine All-Star-Aufgebot, welches neben den oben genannten Personen auch noch Nick Nolte, Richard Jenkins, Brendan Gleeson und Stanley Tucci umfasst, wirkt sein Charakter durchaus passend. Man mag seine Art zu inszenieren und die Story zu entwickeln, als altmodisch bezeichnen, aber das hat nichts an Faszination verloren. Es ist schlichtweg intelligentes, gut erzähltes und gespieltes Schauspielerkino auf hohem Niveau. Dass der politische Konflikt schließlich auf einen eher privaten Konflikt - nämlich die Beziehung zur Tochter - zurück schrumpft, ist kein Rückzug ins Private, sondern die konsequente Fortführung der bisherigen Personenzeichnungen - sowohl bei Redford als Schauspieler als auch bei Redford als Regisseur. Er war nie ein Mann, der zu radikalen Lösungen neigte, sondern seine Figuren und Geschichten behalten immer etwas Warmherziges, sehr Persönliches.

Man kann diese Art von Filmen altmodisch nennen, ich nenne sie solide und authentisch. Robert Redford macht in diesem Sinne ehrliche Filme, die vielleicht etwas naiv wirken mögen, aber sicher auf der Höhe der Zeit und vor allem sehenswert sind... und ganz sicher nicht langweilig!
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am 30. Juli 2015
Dialoge sind Klasse. Nachdenkenswert. Kein Actionfilm. Und man merkt, das die Schauspieler Alt sind. Stört aber nicht.
Die Jungen Schauspieler können noch etwas besser Mimiken. Aber schon passabel.
Die Geschichte ist klasse! Aktuell zu jeder Zeit.
Die Fotographie ist schön. Solche Filme mag man.
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am 12. September 2015
Ich mag Robert Redford als Regisseur und Schauspieler. Der Trailer hat allerdings zu große Erwartungen geweckt. Es war ein handwerklich guter Film, aber leider ohne größere Überraschungen. Der Film war leider nur durchschnittlich.
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am 15. Januar 2016
Sehr gelungener Thriller von und mit Robert Redford. Die Story ist vielleicht nicht besonders explosiv oder überraschend, aber die Rollen sind sehr gut besetzt, der Film hat Herz, spiegelt eine gewisse politische Meinung wieder, ohne zu starkt zu polarisieren. Dabei wird auf unangebrachte oder übertriebene Action verzichtet. Auf jeden Fal sehenswert.
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TOP 500 REZENSENTam 16. April 2016
Über diesen Film von Robert Redford, der Kinolegende, die man dem linken Gewissen der USA zuordnen kann, hat nicht nur die ZEIT, sondern sogar die FAZ vordergründig wohlwollend berichtet. Dort heißt es mit leicht spöttischem Unterton: "Und es tut gut, zu sehen, wie der Mann, der Jay Gatsby und Bob Woodward und Sundance Kid war, hier noch einmal alles riskiert, um als Jim Grant die Ehre des linksradikalen Untergrunds zu retten. Auch das ist Kino: Geschichtsschreibung in Bildern".

WAS, WENN DIE REVOLUTIONÄRE ALT WERDEN?
Basierend auf The Company You Keep setzt sich Redford mit der Frage auseinander, was aus den bewaffneten Idealisten der Anti-Kriegs-Bewegung geworden ist, deren Überzeugungen zum Unrecht und seinen Ursachen in der Welt sich im wesentlichen nicht geändert haben und die zwar nun das Rentenalter, aber immer noch nicht das erstrebenswerte Ziel des Weltfriedens erreicht haben. Im Dialog zwischen Robert Redford als Jim Grant/ Nick Sloan und Julie Christie als Mimi Lurie kommt das ganz gut zum Ausdruck:
□ Mimi Lurie: The struggle doesn't end just because you got tired of it.
■ Nick Sloan: I didn't get tired of it. I grew up.
□ Mimi Lurie: Well, we promised each other we weren't going to do that.
■ Nick Sloan: Yeah, but it happened.

WAS IST RECHT, WAS IST UNRECHT?
Bezüge zu aktuellen Kontroversen über Militäroperationen werden nicht hergestellt. Hier ist Redford zurückhaltender als erwartet. Neben dem völkerrechtswidrigen Irakkrieg hätte Libyen ein Bezugspunkt sein können. Dabei wird der gescheiterte Versuch, Libyen mit Bombardierungen in eine Demokratie zu transformieren, mittlerweile selbst vom scheidenden US-Präsidenten Barack Obama kritisch bewertet. Nach der westlichen Militärintervention und dem Sturz Gaddafis war das Land in Chaos und Bürgerkrieg versunken. Mit der Zerschlagung der staatlichen Strukturen und dem Machtvakuum hatte der Westen de facto den Nährboden für den IS bereitet. In einem Interview vom 7.4.2016 bezeichnete Obama Libyen als seinen größten Fehler.

Vielleicht ist die Scheu Redfords vor aktuellen Bezügen verständlich angesichts der gespaltenen Haltung der westlichen Gesellschaften in den Fragen zu Krieg und Frieden, Überwachung durch den Staat und die Rolle der Presse. Diese Haltung schlägt wohl auch in der Bewertung bei IMDb und Amazon durch: Beidesmal ausgedrückt in Amazon-Sternen sind es nur 3,6 bzw. 3,3 bei 25508 bzw. 57 Stimmen.

FAZIT
Die Filmkritikerin Katja Nicodemus trifft in bezug auf die "Akte Grant" den richtigen Punkt: "Und wie steht man zu seinem Gewissen, wenn alle um einen herum anders denken?" In seinem Film habe Redford manche Frage aufgeworfen, die sich auch Edward Snowden gestellt haben dürfte. Und allein für die Tatsache, daß er es tut, möchte sie sich vor ihm verneigen. Recht so.
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am 18. August 2015
Gute Dialoge, gute alte Schauspieler, passable Handlung ... aber etwas wenig Drive. Habe ich in "die Unbestechlichen" (Robert Redford, Dustin Hofman) oder (wer konnte es ahnen) "die Unbestechlichen" (Kevin Costner, Sean Connery) auch schon besser gesehen. Dieser klassische Thriller hat zwar Tiefgang, der nachdenklich philosophischen Art, jedoch reicht er nicht an "The Hunter" mit William Defoe heran der mit Film noch einmal bewiesen hat wieso er einer der Top Charakter Schauspieler ist.

Ich würde ihn auf dem Niveau von Michael Clayton (George Clooney) ansiedeln ... gute Unterhaltung, jedoch reicht er bei weiten nicht an LA Confidential (Russell Crowe) heran, dafür haben die Nebencharaktere einfach zu wenig Platz sich zu entfalten. Letztendlich jedoch einer der interessanteren Filme der letzten Zeit, auch wenn Redford hier kein Meisterwerk abgeliefert hat. Das lieg unter anderem daran das seine eigene Schauspielleistung ist bei weitem nicht so facettenreich ist, wie ich ihn schon gesehen habe u.a. in "Die Drei Tage des Condors". Viel verschenktes Potential also und mit Shia LaBeouf zusätzlich noch eine Fehlbesetzung.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. August 2016
Betagte Schauspieler schauen sich gegenseitig schön an, damit sie vor der Kamera nicht schlecht aussehen. Wenn es sich um ein Seniorendrama handeln würde, in dem die Tragik und Würde des Alters thematisiert wird, wären die Schaupieler angebracht. Aber in einem Streifen, wo Rentner mit getarnter Identität aufgescheucht werden, um daraufhin miteinander lange Palaver zu führen, wie sie sich aus dem Schlammassel rauswinden, taugt nicht als Thriller - und es ist auch keiner. Es ist höchstens ein Drama eines verkrampft bemühten linkskritischen Robert Redford, der mit einer Art letzten Aufgebots alles daransetzt, um die Greisenhaftigkeit der Proganonisten mit Gewalt kompensieren zu wollen. Er rennt, sie segelt, dieser lenkt Auto, jene tankt selbstbedienend, der da sitzt am PC, alle sind ewig Junggebliebene - keinen hat das Alter eingeholt. Peinlich die elfjährige Tochter des damals 76-jährigen Redford (Alles Gute zum Geburtstag Red!). Und alles irgendwie, um das eigene Alter zu vertuschen, als ob Alter etwas zu Kaschierendes, um nicht zu sagen Karrikierendes wäre.
Mladen Kosar
PS: leider kann ich auf Kommentare nicht antworten.
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am 1. September 2015
Spannender Thriller, aber im Vergleich zu anderen Produktionen ein wenig ruhiger im Handlungsfluss, was für Authentizität sorgt, denn die Protagonisten sind alle schon im fortgeschrittenen Alter. Großartige Schauspielerauswahl. Obwohl nicht meine Generation, ist Robert Redford ein echtes Erlebnis.
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am 3. August 2016
ein gut gemachter Polit Thriller, den Robert Redford hier abliefert, mit sichtlich in die Jahre gekommenen Stars. Susan Sarandon, Nick Nolte, Julie Christie wirken hier alle etwas zu 'alt', dazu die etwas zu junge Tochter, das ganze ist nicht wirklich stimmig. Wirklich kein schlechter Film, aber vom Hocker haut er einen auch nicht. Die BR Qualität ist sehr gut, in den Extras noch ein zweigeteiltes Making-of und Trailer.
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