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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
29
4,1 von 5 Sternen
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am 11. Oktober 2013
Mit dem Album "North" hat John Lees Barclay James Harvest ein hervorragendes, überraschendes Werk abgeliefert. Wer großorchestrale Stücke sucht, wie sie auf früheren Produktionen oft zu finden waren, wird vielleicht enttäuscht sein. Es gibt jedoch viele neue Facetten zu entdecken. Die Musikstücke würde ich dem Folkrock im weiteren Sinne zuordnen, wobei das Cover und das bebilderte Booklet ebenfalls entsprechende Assoziationen wecken. Die Texte haben den gewohnten Tiefgang, beim letzten Song handelt es sich um ein gesprochenes, mit Musik untermaltes Gedicht, welches nicht aus der Feder von John Lees stammt. Letzterer überlässt dem Bassisten Craig Fletcher des Öfteren das Mikrofon, was ebenfalls dazu beiträgt, dass das Album nicht nach einem typischen BJH-Album klingt. Die Musiker spielen hervorragend zusammen, so dass der Eindruck eines Gemeinschaftswerks entsteht. Für BJH-Fans's ist das Album ein "Muß". Wer mehr die "Musik von Hand gemacht" liebt, wird vermutlich ebenfalls nicht enttäuscht werden.
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am 11. Oktober 2013
John Lees hätte sich mit seinen 66 Jahren auch in den Sessel setzen, Staub von den goldenen Schallplatten blasen und ab und zu ein Nostalgie-Konzert geben können.

Aber er hat sich mit seiner Truppe eng zusammengetan und war kreativ. Die entstandene CD ist mit Sicherheit die beste und innovativste Platte jeder BJH-Formation seit "Gone to earth". Das Album ist vielfältig und abwechslungsreich, zugänglich und trotzdem interessant, witzig und trotzdem melancholisch - und ein echtes Gemeinschaftswerk. Ungewöhnlich sind für BJH die Ausflüge in eher Jazzrock-artige Gefilde ("If you were here now" und v.a. "In Wonderland"), Neuland auch ein Song, der mit einem Blasquartett begleitet wird ("On Top of the World" - das ist zum Heulen schön) und die Rezitation eines Gedichtes mit Klavier und Streichern unterlegt ("The end of the day").

Dazu gibt es natürlich auch ein paar BJH-typische 'große' Stücke ("Ancient waves", "On leave", eine Erinnerung an den verstorbenen Keyboarder Woolly Wolstenholme), etwas geraden Rock ("The real deal") und ein Folk-Stück, den Single-Hit "Unreservedly yours" (war bei Amazon #1 der Classic Rock Charts). Höhepunkt der CD ist aber der Title-Track, der düsteres Gemälde und strahlende Hymne in einem ist.

Man erkennt BJH noch wieder, aber sie haben nicht die sichere Nummer gewählt. Das war ein Risiko - und sie haben gewonnen!

(Die Zusatz-CD ist ein Mitschnitt eines Konzerts, das ungeplant zum Farewell-Konzert für Woolly wurde. Sehr bewegend - und es sind die ganz großen Titel aus den frühen 70ern, die ohnehin unzerstörbar sind. Super Sound übrigens.)
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am 11. Oktober 2013
Man verzeihe mir eventuelle Anflüge von Unwissenheit: Ich bin jetzt kein "Fan" dieser Band und bin auch mit dem Backkatalog der Band nicht vollstens vertraut. Ich bin ein genereller Fan klassischer Rockmusik und gestern durch Zufall über diese CD gestolpert.Der Name "BJH", das tolle Cover - habe ich einfach mal ungehört auf Verdacht mitgenommen! Ich habe natürlich mitbekommnen dass sich BJH geteilt haben; die Les Holroyd-Formation tingelt auch hier in meiner Gegend alle Naselang mal vorbei...."Revolution Days" hatte ich mir auch zugelegt; so richtig warm wurde ich damit nie. Hier bei diesem Kauf hatte ich die Hoffnung auf schöne Melodien und weniger Pop - und genau das ist eingetreten. Die Songs sind von zauberhafter Grundstimmung, tolle Melodien, der Gesang unaufdringlich und abwechslungsreich - die Musiker scheinen sich abzuwechseln bei den Vocals (das war jetzt so ein Fall von Unwissenheit). Der Hammer ist für mich "On Leave" - obwohl ich kein Prog-Liebhaber bin bin ich von diesem Stück begeistert - zunächst ein wunderschöner Song der bei ca. 6 Minuten in Soloteile wechselt - aber nicht nervig sondern einfach nur toll zum Zuhören. Ich bin froh diesen Zufallstreffer gelandet zu haben: "Erwachsene" Musik zum Zuhören die nie langweilig wird und mit herrlichen Melodien und unaufdringlicher klassischer Bandinstrumentierung aufwartet. Von der Stimmung her die ideale Herbstplatte!
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am 26. Dezember 2013
Ich hätte niemals geglaubt, dass ich mal sowas über meine Lieblingsband schreiben würde. Ich bin seit 1979 Fan der Band und kein einziges Album von 1970 bis 2003 war so langweilig und uneinprägsam wie dieses. Mit "North" wird an die unerfolgreichste Zeit der Band, ( Frühe 70er ) angeschlossen und erinnert am meisten an "Baby James Harvest" oder "A Major Fancy" von John Lees wobei "A Major Fancy" trotzdem noch einige gute Lieder hatte. Mit "North" hat sich die Band keinen gefallen getan da jemand, der dieses Album kauft nicht mehr so bereitwillig ein weiteres kaufen wird. Es ist für mich absolut nicht nachzuvollziehen wie sich hier einige die erfolgloseste Phase von BJH zurück wünschen. BJH erreichten erstmals 1974 nennenswerte Charterfolge. Hier wird Musik für eine Minderheit gemacht, wobei die BJH-Fans, die die Zeit von 1975 bis 2003 mochten maßlos enttäuscht werden. Und zu behaupten das BJH ja nur von 1970 bis 1972 richtig BJH waren kann doch wohl kaum ernst genommen werden. Waren die ganzen Jahrzehnte danach etwa eine große Lüge ? Wenn ja, wäre das Betrug am langjährigen Fan. Mich hat Johns DVD-Interview sehr enttäuscht als er sagte, dass er die 80er BJH-Platten nicht mochte. Ein großteil seiner inzwischen vergraulten Fans mochte sie. Sorry, ich hoffe das John sich nun wieder angespornt fühlt, den Ruf von BJH wieder herzustellen. Wenn Progrock, dann aber bitte guten wie z.B. auf "Gone to earth". Ich habe früher fast jeden Song von John gemocht, weil er es wirklich drauf hatte, deshalb kann ich mir diesen Leistungsabfall nicht erklären oder waren die Produzenten damals so maßgeblich am komponieren beteiligt ? Jemand der mit dem Gedanken spielt sich ein BJH-Album zu kaufen, dem kann ich "XII","Gone to earth", "Turn of the Tide","Face to Face","Welcome to the Show" oder "River of dreams" empfehlen. Da kann man nichts falsch machen. Und wenn jetzt einer mit der Begründung kommt, dass Synthie-Pop seelenlos wäre, dem muß ich auf`s schärfste wiedersprechen. Synthiepop wurde erst Ende der 80er durch den Einsatz von rein digitaler Synthies in Kombination rein digitaler Effekte seelenlos. Bei BJH allerdings nicht.
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am 15. Oktober 2013
Die Besprechungen von "North" fallen bislang fast durchweg sehr euphorisch aus. Auch ich bin positiv überrascht von diesem Output, den man so nicht unbedingt erwarten konnte. In jedem Fall gebühren John Lees & Co jede Menge Sympathiepunkte für dieses ehrliche und liebvolle Werk.

Mit "If you were here now" gibt sich das Album zunächst gar nicht als "BJH" zu erkennen. Der Song wird, so weit mir bekannt, vom Bassisten Craig Fletcher gesungen, dessen Stimme eine für "BJH" völlig neue Klangfarbe hat. Daran muss man sich gewöhnen, aber es passt. Stilistisch würde der Song auf "Time Honoured Ghosts" oder "Everyone Is Everybody Else" passen. Überhaupt kann man das Album am Ehesten mit dieser Phase vergleichen. "Ancient waves" ist ein getragenes und schon typischeres John Lees Baby, dass sich gut in die klassische Bandphase einpassen würde. "In Wonderland" dürfte nicht jedem BJH Fan zusagen. Es kommt in Teilen etwas "funky" daher. Eine nette Idee, die aber nicht ganz zum Sound der Band passen will. Trotzdem kein Ausfall. Es folgt der klare Höhepunkt des Albums. "On leave" ist ein melancholischer Epos in Erinnerung an Woolly Wolsteholme (RIP). Zunächst in typischer John Lees Manier (Vgl. Memory of the martyrs) vorgetragen, geht der in eine wunderbare Coda über, die ein wenig an Marillions Seasons end erinnert. Alleine dieser Song ist den Kauf des Albums wert. Danach folgt mit "The real Deal" leider eine schwache Nummer, die zudem auch produktionstechnisch sehr dünn ausfällt. Gradeaus-Rock ist bei BJH auch in dieser Besetzung der Schwachpunkt. Das pastorale "On Top of the world" versöhnt aber wieder den verstörten Hörer. Die sogenannte Single "Unreservedly yours" in ihrem 3/4 Schunkel-Rhythmus mag verzeilich sein. (passend der Auftritt im ZDF Fernsehgarten :-)). Nötig gewesen wäre sie nicht. Neben "The real deal" ist das der schwächste Song des Albums.
Mit dem Titelstück "North" und dem anschließenden "End of the day" schließt das album dann aber noch mit einem echten Höhepunkt. Diese eindringliche Ode an Englands Norden steht ohne Zweifel zusammen mit "On leave" für das kompositorische Können dieser Truppe. Ein weiterer abschließender Höhepunkt.

Die Klangqualität des Albums ist gut, wenn auch für das heutige Hörempfinden etwas ungewöhnlich. Das Schlagzeug klingt sehr "Retro", was ich persönlich ganz sympathisch finde. Manche Gitarrensounds sind für meinen Geschmack etwas "dünn". Warum man Akustik-Gitarren nicht mit Mikrophonen abnimmt, wird mir immer ein Rätzel bleiben.
Sicher wird das Produktions-Budget den einen oder anderen Kompromiss gefordert haben.

Das Live Album der "Special-Edition" ist eine nette, wenn auch nicht essentielle Beigabe, da die enthaltenen Songs schon in zahllosen Versionen vorliegen. Interessanterweise beschränkt man sich dabei komplett auf die frühe EMI Harvest Phase der Band.

Zusammenfassend kann man sagen, dass nach vielen (spätestens seit "Ring of changes") halbgaren und eher enttäuschenden Alben , wieder mal ein wirklich hörenswertes BJH-Album gelungen ist. Es ist den Kauf in jedem Fall wert. Ich gebe 4 Sterne, wer will kann gerne einen Sympathiestern drauflegen.
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am 21. Oktober 2013
Nach langen Jahren endlich mal wieder ein neues Album von BJH, von der Originalbesetzung ist natürlich nur noch John Lees an Bord. Die Aufmachung des Covers finde ich sehr ansprechend. Musikalisch gesehen hat das Album bei mir einen geteilten Eindruck hinterlassen. Sehr gut gefallen hat mir gleich der Einstieg mit If You were here now, eine sehr engagiert und erfrischend gespielte Nummer. Das nachfolgende Ancient Waves, On Leave und der Titeltrack würden von der Stimmung und vom Songaufbau auch gut auf Alben der Anfangszeit bis Mitte 1970 passen. Der Rest des Albums gefällt mir allerdings nicht so sehr. Wonderland (Jazzrock ?!) und the real deal (schnörkelloser Rock) klingen einfach nicht nach BJH, was an sich nicht schlimm wäre, aber m. E. einfach nicht zu BJH passt. Die beiden anderen Titel sind mir persönlich zu ruhig und getragen, was aber natürlich auf die jeweilige Stimmung ankommt. Produktionstechnisch ist mir das leider etwas zu verwaschen und undifferenziert, hier ist heute deutlich mehr möglich. Positiv aufgefallen ist mir noch der Einsatz vom Schlagzeug, dass irgendwie eine tragendere Rolle als auf den älteren Alben bekommt (gut zu hören gleich bei Track 1).
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am 13. Mai 2014
Eine Perle der Popmusik. John Lees präsentiert hier noch einmal eine Quintessenz seines doch sehr vielschichtigen musikalischen Schaffens. Zum Glück hat er sich ganz besonders seiner musikalischen Wurzeln [Barclay James Harvest von 1969 -1976] besonnen, ignoriert aber auch nicht die musikalische Entwicklung der letzten zwanzig Jahre, von der er sich mächtig inspirieren lässt. Er macht Musik, wie sie ihm gefällt – ohne Rücksicht auf irgendwelche kommerziellen Aspekte. Hätte er noch mit Woolly Wolstenholme an dem Album arbeiten können [gemeinsame Basisarbeit fand wohl im Jahre 2002 statt], es wäre sicherlich noch großartiger geworden.
Es lohnt, sich die zumeist fein komponierten Stücke hörtechnisch zu erarbeiten. Einzig Fans der musikalisch sehr schlichten 80/90er BJH-Jahre werden tief enttäuscht sein. Welch' ein Glück.
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am 25. November 2013
Gleich vorneweg: 3 Sterne sind keine schlechte Wertung für ein Spätwerk von John Lees' BJH. Das Album kommt nicht ganz an die BJH-Alben der 70er (von "Once again" bis "Octoberon") heran, und die habe ich zumeist mit 4 Sternen bewertet.
"North" klingt nicht immer klassisch nach BJH, sondern greift verschiedene Einflüsse auf (z.B. etwas Soul/Jazz in "If you were here now" und "In wonderland", gerader Rock in "The real deal"). Das Album hat auch keinen Durchhänger.
Meine Highlights sind "Ancient waves" (klingt etwas nach den späten Dire Straits), die Bergarbeiter-Hymne "On top of the world" (mit Posaunenkapelle) und das fröhliche "Unreservedly yours" im Dreivierteltakt.
Fazit: sympathisches Album, sicher auch live gut hörbar.
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am 21. Oktober 2013
...bin ich von der aktuellen BJH Scheibe. Die John Lees Version der ehemaligen BJH Mannschaft fand
ich schon immer besser, da ich die Kompositionen von John Lees auch aus der gemeinsamen Zeit immer
bevorzugt habe. Schön, dass es nach langer Pause neues Material (und nicht nur wie in "Nexus" ein
Mix aus neuen Songs und Neuaufnahmen) gibt. Wer, wie ich, in den 70ern zum BJH Fan geworden ist,
wird positiv überrascht sein über Abkehr vom Kommerz, wie er seit dem Weggang von W. Wolstenholme und
in den frühen 80ern leider immer mehr in den Vordergrund gestellt wurde.

Als langjähriger Fan ist es schwer, neutral zu rezensieren, ich freue mich einfach über neues und gutes
Material einer Band, die mich einen Großteil des Lebens begleitet hat.

Wer die Alben von "Once again" bis "Time hounoured ghosts" gut fand, wird die aktuelle CD mögen.
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am 30. November 2013
Endlich möchte man sagen. Fast schon nicht mehr erwartet, meldet sich John Lees mit einem eindrucksvollen Album zurück und knüpft an die klassische und progressive Bandepoche bis Mitte der 70er Jahre an. Vergessen ist der Mainstream-Pop und der kommerzielle Zwang. Dieses Album ist vielleicht nicht massentauglich aber besticht durch seine Vielseitigkeit. Rockig, jazzig und geprägt von der Melancholie des Nordens. Ein Muss für Liebhaber poetischer Musik.
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