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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 6. September 2013
Das verspricht ein sehr spannender Herbst zu werden. Eine Vielzahl von Bands, die vor ziemlich genau zehn Jahren die Musikwelt durcheinander wirbelten, gehen in ihr zweites Jahrzehnt. UND beglücken den geneigten Indierockhörer fast zeitgleich mit Neuveröffentlichungen im August und September. Bloc Party mit der EP „The Nextwave Session“ haben den Anfang gemacht, Franz Ferdinand letzte Woche und jetzt Arctic Monkeys.

Allerdings sind die Ansätze unterschiedlich, während Bloc Party und Franz Ferdinand die Zeit zurück drehen und zum Stil ihrer Debütalbum zurückgehen (in beiden Fällen übrigens sehr gelungen) setzen die Arctic Monkeys ihre Entwicklung fort. Album 5 ist düster und aufheizend geworden, voller unheilvoller aber auch aufregender Beats. Am deutlichsten wird das vielleicht in ARABELLE, das sich anhört wie ein Hip Hop Remix eines Led Zepplin Klassikers. Es gibt keine Grenzen und Schubladen auf ‚AM‘, es gibt Pop, es gibt Glam (der herrlich gelungene I WANT IT ALL) und es Verbeugungen vor den Großen der Rockmusik: vor Lennon (NO. 1 PARTY ANTHEM) und Velvet Underground (MAD SOUNDS) sowie mit freundlicher Unterstützung von Josh Homme auch vor den Stones, ONE FOR THE ROAD borgt sich die „who whoos“ von ‚Sympathy for the Devil‘ aus

Alex Turners Texte sind immer noch bedrohlich, ätzend und scharf, und gleichzeitig komplex in ihren Details und Bildern. Trotz der musikalischen Irrungen und Wendungen macht gerade dieser Eklektizismus ‚AM‘ zu einem sehr belebenden Stück Musik. Das Album setzt setzte die stylistische Entwicklung und Kursänderung von ‚Humbug‘ und ‚Suck it and See‘ konsequent fort. Es lässt einen aufgeregt und gehetzt zurück, Zeit zum Durchatmen gibt es nicht. Vielleicht ist eine Textzeile aus NO 1 PARTY ANHTEM eigentlich Message: “I just want you to do me no good.”
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TOP 500 REZENSENTam 6. September 2013
Da hat sich natürlich auch optisch einiges getan bei den Jungs aus Sheffield, die ja jetzt eigentlich Männer sind. 2006, die Zeit also von „I Bet You Look Good..“, trug man noch Kapuzenhoodies, Chucks und blasse Pilzkopfgesichter und von Coolness und Lässigkeit war man noch weit entfernt. Heute, vier Platten später, muß es feiner Zwirn sein, Alex Turner gibt mit ernstem Blick, Ray Ban und Schmalztolle das Model für die Titelseite, man ist jetzt wer und weiß das auch. Und das liegt vornehmlich daran, dass die Arctic Monkeys nach über zehn Jahren Bandgeschichte das haben, wonach sich viele Bands schon wieder sehnen: nämlich Relevanz.

Beim letzten Album „Suck It And See“ konnte man ja durchaus den Eindruck gewinnen, das Quartett stecke noch mitten drin im Findungsprozeß, der Sound sollte sich ändern, unklar war allein noch das „wie“. Nun, mit „AM“ scheinen sie ihren Wunschvorstellungen etwas näher gekommen zu sein – der elektrische Bluesrock hat wohl das Rennen gemacht und so stehen gleich zu Beginn des Albums fünf Stücke, die man ohne weiteres auch auf der neuen Queens Of The Stone Age hätte unterbringen können. Was wiederum kein so großes Wunder ist, stand doch schon beim Vorgänger Buddie Josh Homme auf der Gästeliste, ebenso durfte sich Turner auf besagtem „...Like Clockwork“ austoben.

Es stampft und röhrt und dengelt also gewaltig am Start, „Do I Wanna Know?“, „R U Mine?“ bis hin zu „Arabella“ sind satte, kantige Vorwärtsnummern. Auffällig: Ab der Mitte schleichen sich die ersten gutgelaunten „Schuwab-Schuwab“-Chöre dazwischen, Turner gönnt sich eine Verschnaufpause (No. 1 Party Anthem) und für die nächsten drei Songs wird die zuvor ausgegebene Richtung kurzzeitig unterlaufen. „Mad Sounds“ schunkelt zur 60’s-Orgel, für „Fireside“ dürfen die Drums auch gern mal synthetisch pluckern und zur Frage Nummer drei des Albums „Why’d You Call Me...?“ federn und glitzern die Gitarren ungewohnt poppig.

Anders als bei „Suck It...“ fangen die Monkeys aber „AM“ vor Toresschluß wieder ein – Favorit „Knee Socks“ mit fabelhafter Bridge wünscht man sich auf der Bühne zusammen mit Beyonce, der Song ist zweifellos der sehnsüchtig erwartete Volltreffer, den man sich, in guter Tradition, von der Band wünschen durfte. Und der in dem grundsoliden Rahmenprogramm den Unterschied macht, den – das hatten wir schon – das Gros der Mitbewerber eben nicht zustande bringt. Und wenn Turner sich am Ende zum Staubsauger der Herzen ausruft („I wanna be your vacuum cleaner, breathing in your dust“, I Wanna Be Yours), verzeiht man ihm dies gern, man sollte es ja mit der Coolness auch nicht übertreiben. Nach den Babyshambles in der Woche zuvor gilt jedenfalls einmal mehr: Britannia rules! mapambulo:blog
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am 3. Januar 2015
Meiner Meinung nach ist dieses Album komplett anders als die anderen AM Alben, die ich bisweilen gehört habe. Nicht nur anders, sondern besser. Einige Songs sind extrem ausdrucksstark und werden von Mal zu Mal eindrucksvoller. Die gesamte Abmischung der Sounds und Instrumente als auch die Vocals sind eine fantastische Kombination.

Das Album enthält keinen schlechten Song. Am besten gefallen mir folgende sechs Titel, die allesamt hammer sind:

Why you only call me when you're high
I want it all
Do I wanna know
R u mine
Fireside
I wanna be yours

Es gibt gelegentlich Alben, deren Sound so speziell ist, dass er einen einfach umhaut und zwar ganz ohne besonders speziell zu sein. Es ist einfach ein perfektes Zusammenspiel von Tönen und Klängen, welche fast schon eine magische Wirkung zu haben scheinen. Dieses Album fällt für mich in diese Kategorie.
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am 22. Mai 2016
Die Schrumpfschläuche scheine sehr gut zu sein und halten auch im Außenbereich sehr gut dicht und machen zumindest aktuell keine Probleme. Man sollte aber eine Quetschzange haben, so wie diese um Stromkabel zu konfektionieren.....
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am 17. April 2015
falls irgendwann aliens auf unserem planeten landen und alles auslöschen, dann bleibt nur noch dieses album übrig.

in song nummer zwölf spricht gott: "i wanna be your ford cortina / i won't ever rust."
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am 10. September 2013
Da ist sie endlich, die neue Platte der Arctic Monkeys. Wie hoch waren die Erwartungen, denn diese Jungs haben ja schon mit den vorherigen Alben solch hohe Maßstäbe an sich selbst gesetzt, dass es eigentlich immer schwieriger sein muss dies ein weiteres Mal zu toppen.

Mit AM ist Ihnen aber ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere geglückt. Alles in allem überzeugt das Album schon beim ersten Hören und wird natürlich von Mal zu Mal schöner, weil man die richtigen Juwelen erst nach merhmaligem Hören herauskristallisiert.

Der Stil hat sich natürlich leicht verändert, wie das bei den Arctic Monkeys aber von Album zu Album immer schon war. Nicht nur das schwarze Cover, sondern auch die tieferen, basslastigeren Songs tragen zu einer düsteren Stimmung bei, die meines Erachtens aber sehr gut zur Band passt. Wie Josh Homme ja schon gesagt hatte: Ein sexy Album für nach Mitternacht. Besser hätte man nicht sagen können.

Der Einsteiger "Do I Wanna Know?" finde ich spitze gewählt und hat auch bei den letzten Konzerten (unter anderem am Southside im Juni) perfekt für die Eröffnung der Show gepasst. Die Texte sind wie immer einfach nur herrlich zu lesen und zu analysieren. Man findet sich, meine Meinung, oft selbst in den Texten und mal ganz ehrlich unter Männern: Wer hat beim Song "Why'd You Only Call Me When You're High?" kein Déjà-vu ;)

Ein weiteres Mal ein fünf Sterne Album hingebrettert, ganz große Klasse!
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am 13. Juli 2016
Alles Geschmackssache, doch gibt es auch Parameter, die eine objektivere Sicht auf das Werk einer CD zulassen. Aus diesem Grund möchte ich hier nur die Aufnahmequalität bewerten und diese ist einfach hervorragend, exellent.
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am 30. September 2013
Ich muss zugeben - es dauerte einige Durchläufe bis ich wirklich alle Songs verinnerlichte, aber das Album wuchs mit jedem Mal! Es gibt eigentlich keine "Skip-Nummern". Also: Geduld haben, auch wenn es beim ersten Mal hören noch nicht so vielversprechend klingt, dran bleiben lohnt sich!
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am 5. Mai 2014
Ich bin wirklich ein großer Fan der Arctic Monkeys , daher darf ich natürlich die Vorgängeralben auch mein eigen nennen.
Ich hatte wirklich zugegeben hohe Ansprüche an das Album und wie soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht sondern geflasht.
Nach den ersten 4 Songs dachte ich wirklich nicht das sie dieses hohe musikalische Niveau das ganze Album über halten können........ konnten sie doch ;) !
In diesem Sinne ... dieses Album ist zwar erst gute 9 Monate alt aber ich kann ihre folgenden Werke kaum erwarten !
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am 13. Oktober 2014
angefixt vom Auftritt beim Hurricane (leider nur TV) musste ich diese Scheibe auf Vinyl haben.
schweres Vinyl: schon mal geil! auch sonst ein wertiger Gesamteindruck. Ich fahr ja momentan voll auf 60ies angehauchten Sound ab und meinen Nerv trifft diese Scheibe total. Ein Vergleich mit "whatever people say.." macht kein Sinn - diese Scheibe hier ist weit weniger hibbelig, dafür aber groovy und in der nach meinem Geschmack richtigen Stimmung für diesen Stil. Dass es sich Mr. Homme nicht hat nehmen lassen, dort mitzuwirken kann man ihm nicht verdenken (und ein wenig seinen Stempel hat er auch hier und da hinterlassen)
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