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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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am 31. August 2012
oder With Us Until You're Dead? Archive lassen auf ihrem neuen Album beide Assoziationen zu und zeigen das in aller Deutlichkeit bereits im opener Wiped Out. Ist das eine Ballade? Ja, zumindest solange bis zum ersten Mal eine äußerst kreative und ebenso donnernde Drumarbeit einsetzt. Ich habe in knapp 40 Jahren erlebter Musikgeschichte noch nichts Vergleichbares gehört. Und selten etwas ähnlich Bewegendes. Was für ein Song.

Auch wenn Archive's 2009er Mammutwerk Controlling Crowds ein Konzept zugrunde lag, so ist doch With Us Until You're Dead ein weit kompakteres, in sich geschlosseneres Album geworden. Die Songs greifen eng verzahnt ineinander. Gesprochen, gesungen und geschrien von einer vielschichtigen Vokalistenfront in Bestform. Das eine Mal von balladesker Schönheit, das andere Mal elektronisch agressiv und fast untergehend in den eingangs erwähnten Drums.

Überhaupt braucht sich Drummer Steve Barnard, genannt Smiley, nicht über mangelnden Einsatz auf dem neuen Album des Kreativ-Kollektivs Archive zu beklagen. Was der Mann aus einem Schlagzeug herausholt (und gottseidank herausholen durfte)entbehrt jeden Vergleichs. Es mag technisch bessere Drummer geben. Kreativere kaum. Barnard benutzt die drums wirklich wie ein Instrument, setzt Akzente, poltert, tackert, zischt und baut immer wieder, wie in Track 4 Conflict, regelrechte Rhytmuswände auf. Grossartig.

Ich war enttäuscht, als ich die Tracklist des neuen Albums sah, denn die Songs sind für Archive ungewohnt kurz (zwischen 1:52 und 6:50 min). Nach mehrmaligem Hören muss ich allerdings gestehen, dass man davon nichts merkt. With Us Until You're Dead ist ein Ausnahmealbum, das nicht Titel für Titel Schluss macht, sondern erst nach Ausklang des letzten Tracks endet. Bis dahin hat man einen Titel gehört, der sich ständig verändert. 12 mal. Über eine Stunde lang. Und jede Menge Abwechslung, ein Wechselbad der Stimmungen erlebt.

Es fällt schwer DEN Song zu nennen, der herausragt. Das tun sie alle und sind damit wieder auf Augenhöhe. Das, schon wieder rhythmisch kreative, mit einer traumhaft schönen Melodie gesegnete und von Maria Q gesungene Silent könnte man nennen. Oder Calm Now, Ruhe jetzt, das tatsächlich einmal rhythmuslose, traurig-elegische Stück, das entgegen seinem Titel anfangs mit andauerndem Geflüster unterlegt ist. Die Vorabsingle Violently müsste ich auch noch erwähnen. Intensiv und emotional vorgetragen von Neuvokalistin Holly Martin, die sich überhaupt wie selbstverständlich in die Band einfügt. Bei dieser Band scheint alles zu funktionieren und bleibt doch stets Archive.

Und dann müsste ich noch Track 8, Twisting, erwähnen. Sagenhaft in Melodie, Vocals (mit einem gesänglich extrem gesteigerten Pollard Berrier) und Rhythmus. Überhaupt, diese Rhythmen, diese drums. Hab ich das schon erwähnt? Fantastisches Album.

P.S. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch auch. Hier bei Amazon gibt es das Album mit 12 Tracks, den Download aber mit einem sehr hörenswerten Bonustrack (Invisible, ein völlig anderer Song auf der gleichen Basis wie Track 7, Silent) und beim französischen Händler Fnac gibt es das Album mit zwei anderen Bonussongs (Aggravated Twisted Fill und Soul Tired). Liebe Musikindustrie - geht's noch? Warum wird uns das, physische, Album nicht komplett mit allen 15, statt nur 12 Titeln angeboten? Musik ist Kunst, Kunst ist Wahrheit und die Wahrheit sollte man nicht stückchenweise verkaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Mai 2015
Auf dem 2012 auf Dangervisit Records erschienenen Album "With Us Until You`re Dead" der britischen Band Archive ist vieles so,wie man es von den Briten rund um die Masterminds Darius Keeler und Danny Griffiths mittlerweile gewohnt ist.
Es wird mit Kontrasten gearbeitet,die zu hochinteressanten,packenden Wechselspielen zwischen verschiedenen Stilen und ausgelösten Emotionen führen,was die Musik überaus reizvoll macht.
Da werden in düsterer Grundstimmung mit verzerrten,schrägen Sounds harmonische,feine Elemente eingestreut,da wird in gepflegte,mit experimentellen Klängen angereicherte Monotonie Leidenschaft,gefühlvolle Frauenstimmen,sphärische Electronics eingebaut,nur um dann wieder mit Breaks,Riffs zu schocken,ohne,daß eine sehr eigene,teils hypnotische Atmosphäre dabei zerstört wird.
Auch TripHop-Elemente sind anzutreffen,Streicher streiten sich mit wummernden Drum'n Bass Parts darum,wer hier eigentlich essentiell für die Musik scheint,nur um sich dann ganz schnell wieder zu versöhnen und den verblüfften Hörer von einem (Glücks-) Rausch in den nächsten zu jagen.
All das ist nicht neu bei Archive,dennoch gibt es leichte Unterschiede zu vorherigen Alben,die Band entwickelt sich stetig weiter,bringt neue Ideen unter,überrascht mit starken Variationen des Gewohnten.
Die Electronics,Loops spielen auf "WUUYAD" eine große Rolle,während die Gitarren diesmal weniger prägnant für die Musik wirken.
Die manchmal steife Rhythmik,die E-Drums,die Wiederholungen,die distanziert wirkenden,künstlichen Sounds stehen den schönen,emotionalen Facetten der Musik nicht im Wege,verstärken den Effekt oft sogar noch.
Für mich ist diese Musik einfach nur faszinierend,in ihrer vermeintlichen Einfachheit mal treibend,dann berührend und dann beides gleichzeitig,in perfekter Symbiose,und damit dann doch wieder komplex und subtil packend.
Für mich sind Archive zur Zeit zumindest mit das Aufregendste,was sich in der Musik gerade so abspielt.
Und das gilt auch für "With Us Until You`re Dead".
Den Titel nehme ich gerne für mich an;diese Musik werde ich mit Sicherheit hören,solange ich das irgendwie kann.
Mit einer Ausnahme ist die zuletzt bewährte Crew an Bord.
Neben Griffiths (Keyboards und Sound-Effekte) und Keeler (Keyboards/Programming) sind wieder Dave Pen,Pollard Berrier,Mariah Q für den Gesang zuständig;dazugestoßen ist nun noch Holly Martin,die mit ihrer tollen Stimme die Bandbreite im Gesang noch mal erweitert.
Ansonsten kommen auch,neben Pen und Berrier,Steve Harris und Mike Hurcombie an den Gitarren zum Einsatz,Jonathan Noyce spielt die Baßgitarre und Steve "Smiley" Dormand sitzt am Schlagzeug.
Von der neuen Sängerin erwarteten sich Keeler/Griffiths einen leichten,erwünschten Touch in Richtung Soul.

"With Us Until You`re Dead" ist ein typisches Archive-Album geworden.
Ein besseres Kompliment kann man der Scheibe eigentlich nicht machen.

Die Klangqualität ist grundsätzlich nicht schlecht,leider hat man beim Mastering für die CD die Dynamik gekillt und sehr hoch ausgesteuert.
Was in der Aufnahme an Klang steckt,ist auf der Vinyl-Ausgabe besser zu bewundern.
Ich bevorzuge diese klar.
Für den französischen Händler fnac gab es wieder eine Sonder-Edition auf CD,die zwei Bonus-Tracks enthält,die ärgerlicherweise auf den anderen Veröffentlichungen nicht enthalten sind.
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am 5. Mai 2014
Oft wird Archive als eine Mischung aus Bands wie Pink Floyd oder Massive Attack bezeichnet, ich tu mir eher schwer mit solchen Vergleichen, obwohl ich sicher bin dass einige der Bandmitglieder ausgiebig beide Bands gehört haben. Für mich ist es einfach eher gemäßigter elektronisch angehauchter Rock/Pop, der sehr atmosphärisch rüberkommt und einen Film vor meinem geistigen Auge ablaufen lässt, bei mir immer ein Zeichen von einem Album, dass mich viele Jahre begleiten wird.

Ich war beim letzten Konzert in Wien Ende 2012 und obwohl ich das Album schon mehrere Monate davor hatte konnte ich bis zu dem Abend nicht viel damit anfangen, ab da hat es aber gezündet und es ist mittlerweile mein Lieblingsalbum von Archive, besonders die erste Hälfte bis "Calm Now" hat es mir angetan.

Ich kann jedem der diese Musik mag nur empfehlen einmal ein Archive-Konzert zu besuchen, tolle Band, einmalige Atmosphäre!
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am 31. August 2012
Da können weiterhin Musikjournalisten und Kritiker eine Band wie Archive ignorieren oder an ihr herummäkeln.
Tatsache ist, With us until you're dead ist wieder ein Meisterwerk dieser Band.
Mit meinen 62 Jahren kann ich nur sagen, Archive sind die Pink Floyd der Neuzeit.
Was für eine fantastische Ausnahme-Band. Wer Ohren hat, der höre.
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am 18. November 2012
Fantastische Musik, auch live - gefällt mir ähnlich gut wie Controlling Crowds, die neue Sängerin Holly Martin ist eine Bereicherung. Also eigentlich 5 Sterne. Ich frage mich nur, ob bei der Aufnahme etwas schief gegangen ist, das Schlagzeug ist teils deutlich übersteuert/verzerrt. Das fällt besonders bei Violently und Twisting unangenehm auf.
Da ich einen B&W P5-Kopfhörer habe und von verschiedenen Quellen abgespielt habe, kann es daran eigentlich nicht liegen, zumal ich dieses Problem sonst nicht habe. Ich habe per Amazon MP3-Download gekauft, ist es auf den CDs auch so? Feedback dazu würde mich interessieren.

Update 14.5.2013: Offenbar haben sie dazugelernt, die Stick me in your Heart-Single ist richtig ausgesteuert...
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am 20. Januar 2013
Nach wie vor ist es schwierig Archive in ein Genre einzuordnen. Elektronik mit etwas progressive Rock oder umgekehrt. Musik die sofort ins Ohr geht und auch manchmal seine Zeit braucht sich dort zu entfalten. Das aktuelle Album zeigt viele Facetten von Archive - jedoch dieses mal ohne Hip Hop Tracks (Rosko John). Ich finde es etwas weniger komerzieller als z.B. Part IV, aber das ist Geschmackssache. Alles in Allem ein gelungenes Werk, das in keinem Archive Fan-Archive fehlen sollte.
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am 12. September 2012
Wer Archive noch nicht kennt, aber Lust hat auf etwas Neues, Packendes und in seiner Art Einzigartiges, der sollte hier zuschlagen. Natürlich gibt es noch andere großartige Musik von dieser Band, aber hier legen sie Neulingen ein Album hin, das sich schnell erschließt und das den Einstieg in die ungewöhnliche Welt von Archive vergleichsweise leicht macht. Ein Song wie "Silent" hat dabei geradezu Hitpotential. Dennoch bleibt das Album durch und durch ungewöhnlich in seinem Mix aus Pop, Noise, elektronischen Beats, mächtigen Drums, überraschenden Gitarren, starken Vocals und Texten - eine großartige Band imt einem tollen neuen Album.
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am 20. November 2012
Die Band Archive begleitet mich nun schon seit "You all the same to me" und sie hat ab da an meinen musikalischen Horizont immer wieder erweitert.

Archive war schon immer anders als alle anderen Bands und Musiker. Nichts was im Musikzirkus rum kreucht und fleucht kann sich mit der Herangehensweise von Archive vergleichen. Die Band wird immer wieder mit Namen wie Radiohead, Massive oder Pink Floyd oder Supertramp genannt und das nicht zu unrecht. Archive ist immer auch ein Konzept, immer gut für Überraschungen, nie ausrechenbar, sehr dynamisch und inentsiv, verquer und oft auch fordernd, hat dabei aber(und das ist heut zu Tage viel schwerer als zu den Zeiten der Beatles) einen eigenständigen Sound, der hohen Widererkennungswert besitzt.

Das Archive immer eine Aufgabe ist, nie etwas fürs nebenbei Hören, das macht es der Band und auch dem Fan nicht unbedingt leichter, dafür im Falle eines platzenden Knotens um so nachhaltiger und intersiver. Die Idee eines Kollektives ist auf der einen Seite spannend, da viele Einflüsse ebenso viele Möglichkeiten und Richtungen ermöglichen, andererseits kennt man ja auch den Spruch: "Zuviele Köche...",.

Für mich müßte dieses Album eigentlich einen ganz anderen Namen tragen,- z.B. „Destroy“ oder "Licht und Schatten", denn ich erkenne wieder und wieder Momente auf dieser Scheibe die mir die Tränen der Begeisterung ins Auge schiessen lassen, aber genauso viele Momente, in denen ich keinen Zugang finde, ich zwar verstehe, was die von mir wollen, sie es aber nicht schaffen mich auf diese Reise mitzunehmen.
Was mich sehr überrascht, ist die Tatsache, dass gerade das Archivetypische mir auf dieser Scheibe ziemlich auf den Sack geht. Einige haben die Drumsets gelobt. Verstehe ich überhaupt nicht, ehrlich gesagt. Die Drumsets hören sich fast durchgängig künstlich und programmiert an. Was mich sonst nie gestört, sondern begeistern hat, finde ich auf dem neuen Album einfach nur nervend,- ständige Brüche und Richtungswechsel. Die beiden Masterminds haben mal in einem Interview auf die Frage "was der archivetypischste Song sei" geantwortet,- Lovesong(Noise). Gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsnummern, ich verstehe jedoch was die beiden damit meinen.

DAs Album WUUYD bietet eine Menge solcher Schlenker und Richtungswechsel, wie ich aber finde zu viele. Es gibt wenige Momente, in denen genau das nicht der Fall ist, die sind jedoch rar, dafür aber umso kostbarer.

Was ich auf jeden Fall hier noch einmal ansprechen möchte, weil mich dieses Thema sehr beschäftigt ist die Soundqualität.
Ich bin nicht einaml ein HighEnd-Hörer, aber was einem da teilweise um die Ohren gepfeffert wird ist unzumutbar und eigentlich nur eines: schlecht!!!
Was früher als musikalisches Mittel verwendet wurde(z.B. bei Waste) zieht sich hier wie ein roter Faden durch die ganze Scheibe,- ich spreche von Übersteuerung und Verzerrung. Gerade die Drumsets und auch immer wieder die Gitarre klingen matschig und breiig und häufig in Songs die entweder mit einer unheimlich schönen Klarheit anfangen oder diese irgendwann mal innerhalb eines Stücks aufweisen. WARUM??? Da wünschte ich mir dann wirklich mal, sie würden klingen wie Pink Floyd, denn die hatten immer einen Ultrasound und nicht so einen Übersteuerungswahn,- grausam.

Der Sound ist teilweise unerträglich, Brei, Brei und nochmals Brei. Das, was früher ein Stilmittel war, ist nun ein Selbstzweck.
Zu den positiven Dingen:

Orchester: Grossartig, was für einen Sound die Entwickeln, toll, toll, toll
Pollard: Er ist momentan DIE Stimme, der die SCheibe trägt, mal zärtlich, mal bluesig, mal klingt er wie John Lennon, mal wie ein verletztes Tier.
Holly: WOW, WOW, WOW!!!
Sie hat so eine aussergewöhlich gute Stimme, die bräuchte Archive gar nicht, so groovig wie kein anderer von den anderen Sängern. Genau das hat der Band auch mal gefehlt, jemand der groovt. Freu mich schon sehr sie live sehen und hören zu können.

Zu den Songs:

Wipped Out: Hab ich mich reingehört, ganz OK

Interlace: Wunderschön von Dave gesungen. Auch live hat er diese Kopf/Falsettestimme unheimlich gut drauf. Gefällt.

Stick me in my heart: Hier ist mal ein Paradespiel für wie stelle ich mir selber ein Bein. Pollard fängt sehr gefühlvoll an, die Instrumentalisierung dazu lässt aufhorchen, man ist so gespannt wohin man geführt wird, fast zärtlich wird man entführt. Dann, VÖLLIG unpassend ein Beat dazu, der nicht nur nicht passt und ziemlich belanglos ist, sondern JEGLICHE Magie, die sich vorher aufgebaut hat ad absurdum führt bzw. zerstört. Unverständlich!!!

Conflict: Das Ende des Songs hat mich sofort begeistert, denn was das Orchester hier hinlegt ist schon gewaltig, Größtenwahn pur, aber genau da geh ich fliegen. Dave macht seine Sache gut und mittlerweile mag ich den Song richtig.

Violently: Erste Nummer der Ausnahmesängerin Holly. Vielen war/ist die Stimme von Maria Q oft zu glatt, zu schön. Holly bietet hier eine echte Alternative. Einen der schönsten Momente ist der Schluss des Songs, uuuuunheimlich gefühlvoll von Holly UND dem hervorragenden Orchester.
Calm now: Eigentlich ein Highlight auf der Scheibe. Nicht, weil niemand singt, sondern weil hier nicht wieder irgendwas mit mit Beats oder Übersteuerung verhunzt wird. Tolle Streicher und die Synthezisersounds sind passend und ergänzend. Erinnert mich irgendwie an die Michel Vaillant

Silent: Das, was man Maria oft vorgeworfen hat, kann ich hier auch bestätigen. Schön, aber glatt und relativ belanglos. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht.

Twisting: Schade, schade. Pollard singt hier einfach hammergeil. Wie ein Tier; bissig, gefährlich und schön zugleich. Der Sound jedoch versaut alles, was die Nummer eigentlich verdient hätte. Der Chor ist so verzerrt, dass zuhören einfach nur noch wehr tut. Drums, Gitarren, Chor verzerrt und breiig und dann noch Gesang und Streicher rein,- nur unerträglich. Was könnte das ansonsten für eine gute Nummer sein.

Things going down: Kennt man, aber macht immer wieder Spass. Maria wie man sie kennt und mag. Streicher öffnen Räume,- schön.

Hatched: DER Hit auf der Scheibe. Sowohl der Rythmus als auch Holly grooven sich so dermaßen gut durch die Nummer, das man tanzen möchte. Dies ist bei Archive eher ungewöhnlich, sonst ist eher Zombiemove angesagt. Diese Nummer ist auch deswegen noch einmal ungewöhnlich weil, wenn auch nur kurz, ein endlich mal straight und live eingespieltes Schlagzeug zu hören ist, ohne Filter, ohne Verzerrungen oder Overdrives,- AAAAAHHHHHH, dieser Moment ist ein Moment der Befreiung, warum nicht öfter?!

Damge: Welch eine Energie, verquer aber dennoch Kopf – und Bauchkino. Grossartig. Auch hier wirken die Chöre wie schon einige male auch bei CC ein wenig wie bei Brian Wilson, immer wieder Anleihen bei den Beach Boys und das gepaart mit Archive- SEHR spannend. Pollard singt excellent.

Rise: Schön und eine totale Entspannung, War live überrascht, dass Dave das singt, dachte erst es sei Pollard, HOCHACHTUNG. Dann die Zweistimmigkeit ist so WUNDERSCHÖN.

Avvraved Twisted Fill: Auch hier wieder ein solch zerstörter Sound, der wirklich grenzwertig ist. Pollard goes John Lennon. Er singt fantastisch und unheimlich vielseitig.

Soul Tired: Gefällt mir, auch hier macht Dave einen tollen Job.

Invisible: Pollard goes Doors(am Anfang). Ganz nett, aber auch nichts, was die Welt unbedingt braucht.

Mein Hoffnung, live würde das ganze dann noch mal eine eigene Dynamik und Authentizität kriegen hat sich voll und ganz erfüllt. Archive macht auf der Bühne einen aufgeräumteren und Sinn machenden Kollektivgedanken wie nie zuvor, daher(für mich) erstaunlich, warum das bei der aktuellen Scheibe nicht gelang.
Gegenüber dem, was uns die populäre Musik jedoch im Ganzen bietet(Ausnahmen bestätigen die Regel) war, ist und bleibt Archive jedoch eine Klasse für sich!!!
Ich würde jeden „Wettbewerb“, -welche Band ist die beste- mit dieser Band und ihrem Schaffen eingehen und meine Meinung immer mit guten Gründen unterfüttern können.
Mit mir auf jeden Fall bis ich den Löffel abgeb :)

dude
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am 9. September 2012
....das beste Album im Moment auf dem Markt und zudem ein Album für die Ewigkeit. Hätten mehr Leute den Zugang dazu wäre es Number one in den Charts. Aber vielleicht ist es besser so......Archive yeah!!!!
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am 28. Juni 2013
Die Scheibe unterscheidet sich von allen Vorgängern.
Mir persönlich fehlt der Ohrwurm eines Songs.
Durchgängig gute, zum Teil sehr gute Songs, aber eben nix, was mich diesmal sofort kickt.
Bleibt abzuwarten, wie sich die Songs live anhören.
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