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  • #2
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
79
4,2 von 5 Sternen
#2
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TOP 1000 REZENSENTam 1. August 2017
Thees Uhlmann, der euphorieentfachende Charismatiker hat sein 2. Soloalbum veröffentlicht. Und er macht dort weiter, wo er mit seinem Debüt aufgehört hat. #2 ist ein springsteen-infiziertes Heartland-Rockalbum geworden, dass nachdenkliche, kritische und kryptische Texte mit mitreißenden Melodien verbindet. Großes Piano trifft auf satte Gitarren, während Thees "Zugvögel" am Himmel beobachtet oder über den "Sommer nach dem Krieg" philosphiert. Seine Lyrik, die auf den ersten Hinhörer manchmal zusammenhanglos erscheinen mag, ergibt im Gesamtkonzept der Songs ein großes Ganzes und es ist erstaunlich, wie einfach und gleichzeitig intensiv der (Ex)-Tomte-Frontmann seine Worte wählt. Sie wirken mal direkt ("Weisse Knöche") und dann wieder geheimnisvoll und bedeutungsschwanger ("Die Bomben meiner Stadt"), manchmal melancholisch und schön ("Der Fluss und das Meer"). Die Themen sind persönlich bis politisch, kleine Geschichten von Menschen, die vielleicht sonst keine Beachtung finden, wie bei Springsteen. Wenn Thees von einem tingelnden SPD-Politiker singt oder Geschichten am Rande des Castortransport beschreibt, dann möchte man "Danke" sagen, für so viel Nahegehendes. Wenn er vom "7. März" erzählt muss man lachen, über diesen typischen Thees-Humor und "Kaffee & Wein" möchte man am Liebsten mit ihm literweise trinken, um sich von seiner ansteckenden Jugendlichkeit durch die ersten Reihen seiner Konzerte tragen zu lassen.
#2 ist ein Meisterwerk der Rockmusik mit tollen Zitaten, das es so aus Deutschland noch nicht gegeben hat.
Thees hat Lust auf großen Rock, der ans Herz geht. Willkommen im niedersächsischen Heartland.
Schönster Song: "Der Fluss und das Meer"
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am 28. September 2013
Wenngleich ich das grob umrissene Genre sehr gerne mag, so ist Tomte bisher ein wenig an mir vorbeigegangen. Vor einiger Zeit habe ich aber das erste Soloalbum von Thees Uhlmann für mich entdeckt – mit den Texten hat er sich gleich recht weit nach oben auf der Liste meiner Lieblingstexter gespielt (unerreicht bleibt allerdings »Clickclickdecker«). Wie schön, dass gerade jetzt sein zweites Soloalbum kommt. Leider kann es sich nicht wirklich mit dem ersten messen.

Mit einem Umfang von gerade einmal elf Liedern ist das Album mit Sicherheit nicht überfrachtet; die reine Quantität ist allerdings nicht wirklich wichtig, sofern der Inhalt stimmt. Das Album #2 ist kein schlechtes, es widmet sich nach wie vor schönen und interessanten Momentaufnahmen, liefert atmosphärische Bilder in einem ausdrucksstarken Textkleidchen. ABER ... es kann in all diesen Punkten bei weitem nicht mit dem Vorgänger mithalten. Die Texte sind - auch hinsichtlich Schema und Aufbau - weniger stark, weniger genial, weniger berührend, weniger verzaubernd, weniger - vielleicht ist das das Schlimmste? - inspiriert. Musikalisch fehlen mir hier die Ecken und Kanten. Alles wirkt recht glatt, eingängig und etwas poppiger.

Somit bleibt ein Album, das man gut hören kann, das aber zumindest mich deutlich weniger begeistert als der Vorgänger.
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am 30. August 2013
Seit Wochen lese ich bei Facebook Thees Uhlmanns "Runter zum Album"-Posts und warte seit Monaten auf das Erscheinen von #2. Das muss Amazon gewusst haben - denn bei mir lag das Album schon gestern im Briefkasten.
Ich möchte diese Rezension direkt mit einem Fazit beginnen; wer möchte, kann den Rest noch lesen, wer nicht möchte, kennt das Fazit. Und das Fazit ist: #2 von Thees Uhlmann ist ein Album, indem Geschichten aus dem Alltag und dem Leben brillant dargestellt werden. Dieses wunderbare Album ist ein Muss für jeden, der deutsche Indie-Rock-Musik mag, nein, für jeden, der deutsche Musik mag. Also: kauft es, hört es, lernt davon!

Jetzt folgt der Teil für die, die weiterlesen wollen - und zwar die Einzelkritik zu den verschiedenen Songs, welche jedoch recht kurz ausfällt - ich gebe nur kurz meine Meinung ab, danach bin ich auch direkt wieder weg.

Das Album beginnt mit dem traumhaften Zugvögel: ein sehr geeigneter Opener; es entsteht direkt diese besondere Stimmung, dieses Kribbeln im Körper - man muss weiterhören, ist fasziniert von dem, was Uhlmann da macht. Man merkt sofort: das ist etwas Neues, etwas Anderes - und man wird in den Bann gezogen. Die Aufgabe, die ein Opener hat, erfüllt dieser Song also ganz bestimmt. Textlich wie musikalisch gut ausgebaut!

Es geht weiter mit Die Bomben Meiner Stadt: Wenn es nach mir geht, hätte man sich diesen Song sparen können. Er ist vor der Album-Veröffentlichung erschienen, man kannte ihn also schon. Was genau Uhlmann mir mit diesem Song sagen möchte, weiß ich nicht. Was wirklich schade ist, denn: textlich ist der Song gar nicht mal so schlecht. Meiner Meinung nach der einzige wirkliche Makel am ganzen Album - schade, aber wenigstens wird es danach noch besser! Und: Die Bomben Meiner Stadt ist immer noch hörbar, so ist es nicht, mich nervt es nur.

Im Sommer Nach Dem Krieg: Hier gibt es wieder einen typischen Uhlmann - und etwas Neues. Ein eigentlich etwas ruhigerer Song, welcher einen dennoch voll und ganz mit ins Geschehen zieht. Diesen Song kann man auf jeden Fall immer und immer wieder hören - und es wird wohl nie langweilig werden. Grundsolide und überzeugend: gut gemacht!

Es Brennt: Mein persönlicher Lieblings-Song vom Album! "Du warst allein / & ich hab' dich bewacht / Ich halt' die Wölfe fern in der Nacht" - ein schöner Song, mit einer wunderbaren musikalischen Ausgestaltung und einem tollen Text. Dieser Song hat mich vom ersten Anschlag an in seinen Bann gezogen - genau deswegen möchte ich Thees Uhlmann hören, genau das erwarte ich von ihm und dieser Musik - Es Brennt hat mir gezeigt, dass auch dieses Album dieses Potential hat; die Stimmung, die Atmosphäre ist großartig - unbedingt anhören, ein ganz wichtiger und exzellenter Song!

Am 07. März: Ein zukünftiger Klassiker. Auch dieser Song ist vorab erschienen, sogar mit Video. Mir gefällt er gut, weil ich die Idee echt pfiffig finde: Ein Datum wählen, dann alle möglichen Ereignisse heraussuchen und Verknüpfungen erstellen - gut gemacht, gar keine Frage. "Das Telefon hat Graham Bell heute patentiert / Ich sollte mich mal wieder melden, es ist einiges passiert" - ein Stimmungslied, einfach verdammt gut gemacht. Man tanzt schon mit, wenn man nur im Bett liegt, und sowas braucht man!

Der Fluss & Das Meer: Ein ruhigerer Song, melancholischer Text - eine abgedumpfte Stimmung entsteht beim Hören. Man achtet auf jedes Wort, so langsam kommt es daher. Und dann, dann setzt der Refrain ein - man zuckt erleichtert zusammen, bis dann die zweite Strophe wieder die Stimmung abklingen lässt. Ein ganz toller Text, ein ganz toller Song. Meiner Meinung nach einer der besten Songs des Albums - gerade wegen der ruhigeren Atmosphäre gibt es dem Album etwas.

Es geht weiter mit Weiße Knöchel: Neben Es Brennt mein Lieblings-#2-Song! Uhlmann besingt hier das Leben eines frustrierten, erschöpften SPD-Mitgliedes - wobei es kein politischer Song ist, ich denke eher, dass es gerade so gepasst hast. "Ich hab' alles versucht, aber es geht nicht mehr" - die weißen Knöchel schmerzen, die Blumen verwelken und er ist allein, nur der Irre in der Stadt redet mit ihm, der reichste Mann der Stadt bemitleidet ihn - keine Zukunft, keine Perspektive. Ganz, ganz großartiger Song, wirklich großartig!

Trommlermann: Erinnert, gerade zu Beginn, an einen Song vom ersten Album - einige Unkenrufe werden jetzt bestimmt wieder rufen, "Na, der Uhlmann hat sich aber auch nicht weiterentwickelt", aber das ist vollkommen egal: Uhlmann ging es nicht darum, sich neu zu entdecken oder weiterzuentwickeln. Der Song ist gut, ein Ohrwurm, man hört ihn gerne, ohne so wirklich zu verstehen, worum es nun genau geht. Aber verstehen tut ihn jeder!

Zerschnitten In Stücke (Im Frieden Der Nacht): Der ruhigste Song der Platte, vielleicht der ruhigste Song, den Uhlmann je gemacht hat - am Anfang war er mir persönlich zu ruhig, weil er so unscheinbar daherkommt, aber beim zweiten, dritten Mal verliebt man sich. Ein sehr bedachter Text, eine neue musikalische Ausgestaltung - das relativ reife Alter des Thees Uhlmanns spricht aus diesem Album. Und er darf gerne weiterreden. "'Mein letzter Wille - Idylle', sagte Falco einmal / Wien ist alles & der Kaiser ist nichts".

Weiter geht's mit Kaffe & Wein: Nein, keine Einladung, aber ein toller Song. "Kannst nicht bleiben / musst immer reisen / Wir haben einen exzellenten Ruf zu verlieren in schlechten Kreisen" - wenn der Text stimmt, dann stimmt bei Uhlmann auch die Musik. Wie auch hier. Ein wirklich toller Song mit Ohrwurm-Charakter, dennoch vollkommen durchdacht und ausgestaltet. Übrigens auch ein ruhiger Song; die Melodie bleibt durchgehend gleich, nur die Stimme Uhlmanns sorgt für die nötige Stimmung. So macht man Musik!

Ich Gebe Auf, Mein Licht: Mit diesem Song endet das Album; noch einmal wird es stimmungsvoll - der Indie-Rock-Künstler zeigt noch einmal, warum die Fans so lange auf das Album warten. Süßer Text, schöner Refrain, die Musik passt auch - ein guter Song, ohne Wenn und Aber.

Die Deluxe-Edition beinhaltet zudem eine tolle DVD und eine Live-CD mit Songs vom ersten Album - lohnt sich also auf jeden Fall auch zu kaufen! Dann gibt es auch noch ein Rubbellos zu jedem Album (jedenfalls der Deluxe-Edition). Da kann man dann zum Beispiel eine von Uhlmann handsignierte Gitarre, ein T-Shirt, eine CD oder lebenslang freien Eintritt bei allen Uhlmann-Konzerten gewinnen - ich habe leider gar nichts gewonnen; alleine dafür: 0 Sterne. Aber nun, gut, ich habe das Album gestern und heute dennoch gefühlte 20 Mal gehört und diese Rezension geschrieben. Am Ende bleibt schlicht zu sagen: Uhlmann hat sich nicht vollkommen neu entwickelt, es ist kein vollkommen neues Album geworden - aber: Uhlmann hat Mut bewiesen, einige Neuigkeiten mit ins Album gepackt und den Fans große Freude bereitet. Alle, die noch keine Fans sind und dieses Album hören, werden spätestens danach Fan sein - überhaupt keine Frage: Thees Uhlmann ist einer der besten deutschen Rock-Musiker, diese Würdigung hat er verdient. Also: Kauft das Album, hört es, versteht es und lernt davon! Volle fünf Sterne für diese großartige Leistung! Wenn jetzt noch einmal jemand sagt: "Deutsche Musik ist nicht so gut; die deutsche Sprache kann man nicht singen", dann empfehle ich #2 und sage: "Doch, das ist alles sehr wohl möglich". Deutschland hat tolle Musik, Thees Uhlmann ist definitiv einer davon!
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am 12. September 2013
Rezensionen sind ja notgedrungen persönlich, da es schwerlich objektive Eindrücke beim Hören von Musik geben kann, zumindest was das Prädikat gut oder schlecht angeht. Daher wird auch hier kein Anspruch angemeldet, dieses Album objektiv bewerten zu können. Und wie ist es dann subjektiv?

Soloalbum Nummer eins zeigte sich in der Produktion schon wesentlich glatter, durchaus poppiger als die zuvor bekannten Tomteveröffentlichungen. Aber trotzdem wusste das Album nicht nur, aber grade auch wegen seiner teilweise starken Texte noch zu überzeugen. Und genau dieser Faktor fällt beim Album #2 weg. Uhlmann war stets bekannt für seine Stärke Gefühle, Stimmungen und Emotionen zu transportieren. Die Texte auf #2 vermögen das allesamt nicht mehr zu tun. Wie auch? Es werden Äußerlichkeiten beschrieben, die jeder mehr oder weniger kennt, die Texte werden dadurch aber nicht interessanter, sondern langweilig. Uhlmann beschränkt sich darauf Alltägliches zu beschreiben, als den alltäglichen Wahnsinn feinsinnig aufzugreifen, wie er es bisher so gut verstand.

Der Zug der Zugvögel, Tanker die vor Anker gehen (wirklich?) und Schafe ohne Hirten sind weder Sprachbilder, die geeignet sind Begeisterung hervozurufen, noch reichen sie lyrisch an alte Texte von Uhlmann oder gar Tomte heran. Schade, denn das Gespür für Themen ist Thees Uhlmann nicht verloren gegangen, aber die Vermittlung, die Darstellung ist uninspiriert wie nie.

Vielleicht liegt es auch daran, dass das Album nicht nur äußerlich ein ziemlicher Abklatsch von Soloalbum 1 geworden ist. Die rote #2 scheint die einzig relevante Nachricht zu sein, die das Cover vermitteln kann. Sonst nur grau in grau und das gilt leider auch für die Musik. Ein wenig mehr Zeit hätte hier vielleicht noch einiges bewirken können. So ist diese Veröffentlichung einfach nur enttäuschend. Wie passend (oder verwunderlich?), dass dies wohl das kommerziell erfolgreichste werden wird.

Hier eine Melodie zum Mitsummen, da eine kurze Textzeile zum Innehalten, aber beim zweiten Hören ist auch das verpufft, sodass dieses Album bestimmt keinen Platz im Regal für die Ewigkeit finden wird.
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am 5. August 2014
Was soll man dazu sagen? Es ist Thees! Thees war mal Tomte und Tomte war wunderbar <3 Die Thees-Solo-Sachen haben trotzdem ihren ganz eigenen Sound. Den gewissen Schwung bringt der grandiose Tobias Kuhn mit, der in der Band Gitarre spielt und auch die Back-Vocals singt. Im Studio hat er beim Album auch kräftig mitgemischt. Das merkt man einfach. Sowohl auf der Platte, als auch bei einem Konzert.
Thees bleibt trotz erfolgreicher Solokarriere bodenständig und "der nette Junge von nebenan".
Die Songs erzählen vom Leben, der Liebe... das Übliche halt, aber schön verpackt in tolle Zeilen und mitreißendem Sound. Ich finde dieses Album ein bisschen "düsterer" als das erste. Mein Favorit ist "Es brennt".
Bei dem zweiten Live-Gig in Hamburg (der erste ist ja auf der zweiten CD mit drauf) war ich auch anwesend und die Stimmung, die auf der CD rüberkommt, beschreibt auch sehr gut mein Konzerterlebnis. Thees' Konzerte sind einfach immer einen Besuch wert. Daher gibt es hier nicht nur eine CD-Empfehlung, sondern auch den Tipp, sich das mal live zu geben. Denn das ist noch mal 6896896 % besser wie auf Platte. Über die DVD kann ich übrigens gar nichts sagen, weil ich sie bis heute noch nicht angeschaut habe :D vielleicht hole ich es gleich mal nach.
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am 8. Dezember 2013
Thees Uhlmann. Der Mann vor Tomte. Der Mann, der mit dem schier endlosen Titel "Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf" aus dem ersten Soloalbum einen Radiohit gelandet hat. Der Mann, der dem FC St. Pauli eine Hymne auf den sagenumwobenen Leib schrieb.

Nun hat er sein zweites Soloalbum, schlicht "#2" betitelt, unter die Leute geworfen. Und wer sich am Erstling des jungen Mannes aus Hemmoor schon nicht satt hören konnte, wird am Zweitwerk seine Freude haben. Das große Plus von Thees Uhlmann ist seine Authentizität. Hinzu kommt die Gabe, bewegende Geschichten aus dem Alltag oder auch faszinierende Zukunftsvisionen in packende, bildhafte Sprache zu wickeln und das Paket anschaulich ins Schaufenster zu stellen. Auch wenn "Im Sommer nach dem Krieg" von der fiktiven Situation eines Krieges innerhalb der deutschen Grenzen handelt, ist es doch ein unheimlich realistisches Szenario, welches Thees Uhlmann hier entwirft. Und die Träume der Menschen, die hier beschrieben werden, sind greifbar nahe.
Musikalisch bleibt der Tomte-Frontmann der Linie seines Solodebuts weitestgehend treu - was in keine Weise negativ zu bewerten ist. Erdiger, natürlicher Sound, teils rockend, teils balladesk - immer mit den Füßen auf den Boden, und manchmal mit dem Kopf in den Wolken. Nicht pathosfrei, aber darum so hörenswert. Der unverbesserliche Optimist scheint immer wieder durch, auch wenn die Geschichten hinter "Weisse Knöchel" oder "Ich gebe auf mein Licht" beispielsweise eher realistisch und ein Stück weit resignierend daherkommen. Auch "Zerschmettert in Stücke (Im Frieden der Nacht)" kokettiert mit einem ernüchternden Realismus. "Der Fluss und das Meer" ist eine bewegende Ode an die Heimat, "Kaffee & Wein" ein akustisches Schauspiel, sehr bewegend.

Es bleibt abzuwarten, ob Thees Uhlmann das Niveau seiner beiden Soloalben weiter halten kann - ich hoffe es für ihn und wünsche es mir sehnlichst! Dieser Mann ist wundervoll sympathisch und geerdet, die Musik ist herrlich ehrlich und voller Herz. Mache er so weiter, herr Uhlmann - ich bin entzückt.
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am 10. Dezember 2013
Grandiose Platte von dem grandiosesten Thees! Wenn ein von mir geschätzter Künstler oder eine von mir geschätzte Künstlerin 1. was allein versucht (Bandextern quasi), dann ist das schon mal aufregend, und wenn er oder sie es dann 2. einfach nochmal macht! dann mischen sich immer die Gefühle der freudigen, euphorischen, entzückten Erwartung und der Angst davor enttäuscht zu werden in mir. Im Falle Thees überwiegen glücklicherweise jedes Mal Freude, Entzücken und Euphorie. Auch dieses Mal. Die Platte brennt, Thees brennt, Bremen brannte, ich brenne, alle brennen.
Thees erzählt Geschichten, malt Bilder, befiehlt zu tanzen, zu singen und zu springen. Wenn ich Thees' Songs höre, bin ich hinterher immer ein bisschen glücklicher als vorher und das ist was ganz schön Gutes! Und nun erwarte ich freudig #3 und natürlich das Hurricane 2014!
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am 11. Dezember 2013
Eines vorweg...
Tolles Album.
Ich kann die 1 Stern-Bewertungen nicht nachvollziehen.

Wer die Musik von Thees mag wird auch dieses tolle Digipack mögen.

Ich mag seine Art und seine Musik.
Ich bin jetzt kein Fan aber ich höre es mir gerne an.
Deutsche Musik die wirklich Jahrelang Spaß machen kann.

Ganz klar 5 Sterne.
1 Stern ist einfach nur unfair wie ich finde.

Ich versteh irgendwie nicht wieso man sich ein Album von Ihm kauft wenn man ihn nicht mag.

Ich kauf mir ja auch nicht zb. die Bravohits obwohl ich weiss das ich die Musik nicht höre und Bewerte dann die Bravohits mit einem Stern...

Danke Thees für dieses tolle Album.
Ich hoffe da kommt noch mehr.
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am 18. Oktober 2013
Für Thees Uhlmann dürfte eigentlich auch der Satz gelten: Man liebt oder hasst ihn. Zu eintönig sein Gesang, zu eintönig die musikalischen Outputs. Zumindest auf Albumlänge. Das erste Solo-Album habe ich noch als sehr erfrischend altbackenen Springsteen-Rock mit `ner ordentlichen Brise Indierock empfunden. Der Nachfolger ist musikalisch der gleiche Abklatsch. Nur sind die zuvor gefundenen Pfade nun zu sehr ausgetreten. Zumal auch noch die Texte belangloser sind. Immer die selben Gesangsharmonien geht für mich auf 2 Alben gar nicht. Alles genauso, nur halt ein Ticken schlechter. Als wären die Songs von der ersten Session übrig geblieben. Lediglich "Zerschmettert In Stücke" bricht mal aus dem üblichen Schema aus. Braucht man das wirklich? Ich auf jeden Fall nicht. Schade.
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am 11. November 2013
Leider hat dieses Album im Gegensatz zum ersten etwas nachgelassen. Es fängt zwar gut an, doch in der zweiten Hälfte verliert es sich etwas im Einheitsbrei. Lediglich der letzte Song "Ich gebe auf mein Licht" spricht dann wieder an. Für die Texte und dafür, dass es Thees ist, gibt es dann aber doch die vier Sterne.
Besondere Empfehlungen:
Zugvögel
Es brennt
Ich gebe auf mein Licht
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