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am 12. April 2017
Ich hatte vor Beginn des Buches schon einige Meinungen zu der PAN-Reihe gelesen, daher hat es mich nicht gewundert, dass die Handlung dreiviertel des Buches vor sich hin plätschert und erst im letzten Viertel interessanter wird.

Die Geschichte wird größtenteils aus der Ich-Perspektive der 18-jährigen Felicity Morgan erzählt. In ihrer Schule ist sie der Underdog. Sie ist sich ihrer Außenseiterrolle bewusst, hat aber auch eine tolle Clique mit Freunden, die sie so akzeptieren wie sie ist. Ihre Familienverhältnisse sind alles andere als schön und bringen immer wieder Wirbel ins Geschehen.

Ich mochte Feli"City" (=die Stadt), auch wenn sie mir mit ihren Minderwertigkeitskomplexen öfter auf die Nerven ging. In meinen Augen ist man mit 63 Kg bei 1,70m kein Pummelchen, für das man sich schämen müsste. Außerdem hat mich gestört, dass sie für die Jungs erst interessant wurde als sie abgenommen hat, obwohl ja alle nur ihre inneren Werten lieben. (Die Botschaft ging irgendwie nach hinten los). Richtig unglaubwürdig fand ich die Schwärmerei des berühmten Filmstars Felicity gegenüber. Das war mir zu viel. Ein "normaler" Kerl hätte es doch auch getan oder?

Durch den Prolog weiß man über Leander (=Lee), dass er aus der Elfenwelt kommt. Seine erste Amtshandlung an der Schule (sich mit Felicity einzulassen) geht gründlich schief, als er dem falschen Mädchen nachläuft.
Den Rest des Buches bleibt er geheimnisvoll und unberechenbar. Seine Motive werden nicht so wirklich klar und das hat es spannend gemacht.
Lee ist ein echter Charmebolzen, dem kein weibliches Wesen wiederstehen kann. Niemand außer Fay (wie er Felicity mittlerweile nennt). Das scheint an seinem Ego zu kratzen, aber sie meint es wirklich ernst.

Der ständige Schlagabtausch zwischen Fay und Lee ist das Geheimnis des Buches. Es ist unterhaltsam und peppt die Geschichte auf. Ansonsten ist die Story leider eher lahm. Es gibt keinen roten Faden. Die Geschichte plätschert dreihundert Seiten vor sich hin, dann kommt alles ins Wanken, es gibt einen SuperGAU = Cliffhanger und dann ist das Buch zu Ende. Klar wird man weiterlesen, weil man einfach muss. Trotzdem gibt es bessere Geschichten.

Der Schreibstil ist wirklich fesselnd, daher stört einen der eher seichte Inhalt kaum. Die Charaktere können sich entfalten und machen eine Entwicklung durch.

Es ist eindeutig ein Auftakt einer Reihe, denn man bekommt kaum Antworten auf Fragen. Es gibt einen kurzen Ausblick auf Felicitys "Job" in der Geschichte, dazu wird sie Zeitreisen unternehmen. Wir können also gespannt sein, wie sie sich weiterentwickelt und was Lee unternehmen wird, um Fay an sich zu binden.

Fazit:
Insgesamt ist das Buch eine unterhaltsame Teeniegeschichte mit Wortwitz und einigen kleinen Spannungsfantasyelementen. Irgendwie fehlt der rote Faden, was die interessanten Charaktere aber sehr gut überspielen können. Als Auftakt einer Reihe ok. Von mir gibt es drei Sterne. Es darf sich gerne noch steigern.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. Juni 2016
Nachdem „Das Vermächtnis der Pan“ vor kurzem im Kindle-Deal war, musste ich einfach zugreifen. Schließlich habe ich schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt, die Reihe zu lesen. Das war mein Zeichen, dass ich es versuchen soll.

Inhalt:

Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…
(Quelle liegt bei Carlsen Impress)

Meine Meinung:

Die Handlung:
Durch den lockeren Schreibstil der Autorin kommt man schnell in die Handlung hinein. Ungewöhnlich ist, dass der Anfang nicht aus der Sicht der weiblichen Protagonistin erzählt wird sondern von Lee. Erst danach lernen wir Felicity kennen. Anders, aber gut.
Die Handlung wird in einem angenehmen Tempo erzählt. Sie überschlägt sich nicht, aber es zieht sich nicht unnötig in die Länge. Jedoch merkt man, dass es sich lediglich um den Auftakt der Trilogie handelt, in dem es vor allem darum geht, die Charaktere kennenzulernen.
Stände es nicht im Klappentext hätte ich nicht damit gerechnet, dass es sich tatsächlich um eine Geschichte mit und um Elfen sein sollte. Denn die Fantasy-Elemente bekommen erst im letzten Drittel eine tragende Rolle. Ich fand es persönlich etwas schade, aber es erhöht auf jeden Fall die Spannung, weil ich nach dem Lesen des ersten Bandes immer noch nicht genau weiß, was es mit Pan oder dem Vermächtnis, nach dem das Buch benannt wurde, auf sich hat. Einiges wurde angedeutet, anderes hat man erfahren. Aber ein komplettes Bild habe ich noch nicht.

Die Charaktere:

Felicity ist nicht unsere gewöhnliche Protagonistin. Das war zur Abwechslung wirklich angenehm. Sie ist achtzehn, trägt noch eine Zahnspange und Kleidergröße L. Dazu verbringt sie ihre freien Abende in dem Pub ihrer Mutter. Ihre Freunde und sie bezeichnen sich selbst als die „Loser“.
Man konnte sich an vielen Punkten sehr gut mit ihr identifizieren. Durch die Freundschaft, die sie mit Lee aufbaut, gewinnt sie an Selbstbewusstsein, was sich auch auf ihre Freunde überträgt.
Die Veränderung ihres Charakters wurde an sich auf eine sehr realistische Weise erzählt. Allerdings gab es einige Momente, die ich nicht ganz so realistisch fand. Dazu gehörte ihr kleines „Umstyling“ von einem berühmten Modedesigner und ihre aufkeimende Freundschaft zu ihrem Lieblingsschauspieler, den sie prompt verzaubern konnte. Alles von Lee ermöglicht. Aber im Grunde konnte man mit einem Schmunzeln über diese Momente hinwegsehen.

Lee ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter. Für mich vor allem, weil ich ihn noch nicht ganz einschätzen kann. Auf der einen Seite ist er so perfekt und so einen Freund hätte jeder gerne. Er ist loyal und ermutigt. Er tut alles, um dich zu pushen und dich zu stärken.
Allerdings weiß ich noch nicht ganz, ob das alles so echt ist. Durch die Prophezeiung ist er irgendwie an Felicity gebunden, aber handelt er nur aus der Pflicht der Prophezeiung gegenüber oder weil ihm wirklich etwas an Felicity liegt? So ganz bin ich noch zu keinem Schluss gekommen und bin gespannt, was die Folgebände offenbaren.

Die Nebencharaktere waren allesamt ziemlich sympathisch. Wenn man von der „It-Clique“ einmal absieht, die aber auch nicht sympathisch sein sollte.
Was mich etwas verwundert hat, war, dass es in ihrer Klasse ausgerechnet zwei Felicitys gibt. Es ist ja nicht so, als sei es ein häufiger Name.

Der Schreibstil:
Es ließ sich alles flüssig, locker und leicht lesen. Mir hat er sehr gut gefallen.

Mein Fazit:
Insgesamt ein gelungener Trilogie-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich war ziemlich begeistert und freue mich darauf, die nächsten Teile zu lesen. Es ist sehr empfehlenswert.
4 Sterne gibt es von mir aufgrund der Tatsache, dass die Fantasy-Elemente erst spät in die Story eingreifen und man zuvor lediglich die Charaktere und die Beziehungen kennenlernt.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Januar 2017
Meine Einschätzungen zu Band 1 bis 3:

Objektiv betrachtet eine reichlich klischeebehaftete, naive Handlung: 18-jähriges Mauerblümchen (leicht übergewichtig, gesellschaftlich wenig angesagt, geringes Selbstwertgefühl, hilft in der Kneipe der Mutter aus) trifft absoluten Traumprinzen (optisch ein Supermodel, intelligent, beliebt und von Allen angeschmachtet, charmant, reich) und wird von diesem und danach noch weiteren Traumprinzen (u. a. ihrem Lieblings-Hollywoodschauspieler) umgarnt.
Felicity wirkte als Charakter unausgereift auf mich. Auf der einen Seite ist sie intelligent, humorvoll und schlagfertig. Dann lässt sie auf sich herumhacken, verhält sich naiv, abwartend oder verpeilt.
Die Veranlagung von Lee gerät doch sehr klischeehaft. Es war nervig, wie oft suggeriert wurde, was für ein supertoller Kerl er doch ist. Hätte er ein empathisches Auftreten und einen auch ansonsten tollen Charakter (z. B. Verzicht auf Flirten mit anderen Frauen) und ein nur leicht überdurchschnittlich gutes Aussehen gehabt, hätte das der Story mehr charakterliche Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen können. Das wurde immerhin mit dem Storyfortschritt immer besser.
Auch viele Nebendarsteller bedienen Stereotype, z. B. der dumme, nichtsnutzige Verwandte oder die oberflächliche Clique. Erfreulicherweise weisen Ciaran und einige Freunde etwas Tiefe auf und sorgen für angenehme Überraschungen.
Bei den Szenen am Londoner College fühlte ich mich an Highschool-Szenen in US-Filmen erinnert.
In einigen Fällen ist mir die Auflösung dramatischer Momente und Fragestellungen zu simpel geraten, z. B. das Auffinden von Lee nach dessen längerem Verschwinden.

Ich ringe mit mir, wie glaubwürdig ich die Liebesgeschichte finde. Auf der einen Seite gefällt es mir, dass es nicht – hoppla – die große Liebe ist, sondern die Entwicklung langfristiger angelegt ist und auf monatelangem Kennenlernen beruht, sodass man romantischerweise annehmen kann, er habe sich in ihre innere Schönheit verliebt und infolgedessen die schon immer existente äußere Schönheit erkannt. Auf der anderen Seite bleibt aber ein schaler Beigeschmack: Im ersten Eindruck empfindet Lee Felicity als unattraktiv und peinlich. Dann umgarnt er Felicity früh, auch als er sie noch nicht so gut kennt. Ergibt er sich in sein von der Prophezeiung suggeriertes Schicksal oder fällt sein Urteil anders aus, nur weil sie sich schminkt und wenige Kilos abgenommen hat? Beides nicht schmeichelhaft. Auslegungssache. Ich wünschte, die Autorin hätte eindeutigere Indizien für Variante 1 geschaffen.

Sieht man über so manche unglaubwürdige Szene hinweg und lässt das Analysieren sein, vermögen Grundidee und Handlung eine gewisse Faszination auszuüben, wenn man sich dafür öffnet. In der ersten Hälfte von Band 1 werden die Figuren eingeführt und alltägliche Probleme im Leben eines Teenagers thematisiert, was bei der richtigen Zielgruppe zu einer höheren Identifikation mit den handelnden Figuren beitragen kann. In der zweiten Hälfte des Bandes 1 nimmt die Handlung an Fahrt auf. Es werden Reisen in die Vergangenheit und an reale und magische Orte unternommen und vielfältige weitere (darunter auch ein paar neuartige) Fantasieelemente eingewoben, die meines Erachtens schön dargestellt sind, Spannung entfalten und neugierig auf die Fortsetzung machen. In den zwei Folgebänden geht es dann noch magischer zu: Elfen, Drachen …

Ich habe besonders die mit viel (nicht nur niedrigschwelligem) Humor versehenen Dialoge zwischen Felicity und Lee genossen sowie die Fantasieelemente und die hieraus resultierende zauberhafte Atmosphäre. Der Weltenaufbau hätte aber noch durchdachter sein dürfen. Meine Bewertung versteht sich mit Tendenz zu vier Sternen. Für mich haben alle drei Teile kurzweilige Unterhaltung geboten. Es muss eben nicht immer hohe Literatur zum Nachdenken sein.

Besonders gut geeignet für romantisch veranlagte weibliche Jugendliche, die auch "Twilight" mochten und ganz allgemein an Menschen gerichtet, denen es leicht fällt, sich in mit Magie angereicherte Geschichten hineinfallen zu lassen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. März 2018
Bei dieser Geschichte handelt es sich um einen, schönen Zeitreiseroman mit schniken, spitzohrigen „Jungs“ und paart sich somit hervorragend mit der Fantasy. Ich finde das Zusammenspiel der Genre klappt hier sehr gut.
Ein Grund warum ich Jugendromane so gerne lese (in diesem Fall höre) ist, das die Protas viel Zeit mit dem schulischen Tagesablauf verbringen. Das finde ich immer wieder spannend.
Toll fand ich auch, dass wir hier auch gleich ein bisschen Geschichtsunterricht der besonderen Art bekommen haben.
Die Protas fand ich alle klasse und die Antas wurden genau richtig dargestellt, das es mir ein Leichtes war, sie nicht sonderlich zu mögen, aber auch einiges zu hinterfragen und vielleicht auch die Meinung über ihn/sie zu revidieren.
Warum werden es trotzdem keine 5 Sterne?
Für mich hätte der Spannungsbogen etwas mehr angezogen werden können. Der erste Teil war ein vorsichtiges Herantasten in alle möglichen Richtungen, die es in dieser Reihe gibt. Meiner Meinung nach etwas zu vorsichtig.
Nach dem Ende denke ich aber, dass es in Teil 2 Fahrt aufnimmt.
Insgesamt ist es ein sehr schöner Einstieg in die Trilogie.
Da ich mir das Hörbuch angehört habe muss ich abschließend noch erwähnen, dass ich die Geschichte in einem Zug angehört habe. Die Stimme war sehr angenehm und hat mich schön durch die Story geführt.
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am 9. Januar 2018
„Das geheime Vermächtnis des Pan“ von Sandra Regnier ist der erste Band ihrer Trilogie.

Das Buch ist in Ordnung. Nicht überragend gut, aber auch nicht schlecht. Am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte reinzukommen. Ich denke, dass lag an den vielen verschiedenen Personen.

Die Sprache und Wortwahl ist für den Leser leicht, spannend, elfenhaft und mystisch. Dazu kommt, dass die einzelnen Kapitel eine gute und angenehme Länge haben. Die Welt, in der die Trilogie spielt, ist von der Autorin schön beschrieben worden, so dass der Leser sich beim Lesen alles gut vorstellen kann.

Das Thema. In der „PAN“-Reihe geht es um Elfen und ihre Welt. Mit diesem Buch bin ich zum ersten Mal in die Welt der Elfen abgetaucht und ich war schnell bezaubert. Die Elfen, ihre magischen Fähigkeiten und ihre Geheimnisse fand ich angenehm spannend und vor allem hochinteressant. Die Reihe dreht sich allerdings auch noch um andere Fabelwesen. Die Drachen sind in dieser Geschichte die Feinde der Elfen und somit lernt der Leser auch einen Teil der Drachenwelt kennen.

Der Schreibstil von Sandra Regnier ist angenehm, flüssig und schön zu lesen. Ich muss allerdings sagen, dass es Jugendbücher gibt, die durchaus auch etwas für junge Erwachsene sind, doch dieses Buch wird meiner Meinung nach wirklich nur Jugendliche ansprechen. Es ist schon noch recht kindlich geschrieben.

Die Protagonistin Felicity ist mit Sicherheit nicht die typische Heldin, die man sich so vorstellt. Sie ist eher ein Außenseiter, riecht ständig nach Pub und sieht auch sonst nicht besonders ansprechend aus. Und doch merkt man, dass es sich lohnt, gerade solche Menschen kennen zulernen. Sie ist im Inneren eine sehr angenehme und sympathische Persönlichkeit. Was können wir also von dem Buch lernen? Die Innerenwerte zählen und nicht wie jemand aussieht! Oberflächlichkeit ist hier fehl am Platz.

Fazit
Ich gebe dem Buch drei Sterne, da ich nur so mittelmäßig begeistert war. Für Jugendliche ist diese Geschichte bestimmt sehr schön, doch mich hat die Autorin nicht richtig einfangen können. Die Welt hat mir zwar sehr gut gefallen, doch die Handlungen der Protagonisten waren mir zu vorhersehbar.

Weitere Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.
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am 29. März 2016
Dieser Roman hat alles, was man von einem romantischen Fantasy-Jugendbuch erwartet: eine jugendliche Heldin, die eher eine graue Maus ist; einen strahlend schönen Neuen an der Schule; eine sympathische Freundesclique und die dazugehörigen oberflächlichen Zicken in der anderen Clique; mystische, nicht ganz erklärliche Momente; Figuren, die nicht menschlich erscheinen; unerwartete Ausflüge in andere Welten.

Was der Roman außerdem zu Hauf hat, ist Humor. Nicht nur der Plot ist reichlich gespickt mit witzigen Szenen, auch die Sprache ist locker, bisweilen sogar flapsig, mit der einen oder anderen Prise Ironie. Vieles, was man in diesem Buch liest, kennt man schon aus anderen Geschichten. Doch die Art und Weise, wie es präsentiert wird, machen den Roman sehr lesenswert. Besonders gelungen finde ich beispielsweise Sandra Regniers famose Hommage an Robert Pattinson…oder war es doch Richard Cosgrove?

Insgesamt fühlt sich das Buch an wie eine niedergeschriebene Fernsehserie, was mein größter Kritikpunkt an "Das geheime Vermächtnis des Pan" ist. Gerade im ersten Teil wiederholen sich die immer gleichen Tagesabläufe doch recht häufig. Felicity kommt zu spät zur Schule, wird von den Mädels im Star Club gehänselt, von ihren Freunden wieder aufgebaut, und der geheimnisvolle, atemberaubend gutaussehende neue Schüler Lee setzt sich neben sie, obwohl er doch eigentlich eher bei den Reichen und Schönen sein sollte. Dieser Alltag wiederholt sich in beinahe jedem Kapitel, mit kleinen Abweichungen. Im Laufe der Geschichte bekommt der Leser zwar immer wieder neue Infohappen über Lee und seine geheimnisvolle Hintergrundgeschichte, aber meiner Meinung nach hätte man diesen ersten Teil kürzen und dafür bereits früher mit den Zeitreisen beginnen können.

Aber in der zweiten Hälfte wird dann auch spätestens klar, dass es sich bei diesem Roman tatsächlich um ein Fantasybuch handelt, und die Handlung gewinnt an Fahrt. Ein fieser Cliffhanger am Ende des Buches sorgt dafür, dass man auf alle Fälle weiterlesen möchte.

Fazit
Für mich ist das Buch eine Art Best-of des Fantasy-Liebesromans. Fast alle gängigen Elemente sind enthalten, bahnbrechend Neues findet man nicht. Das ist aber auch nicht weiter nötig, denn das, was der Roman macht, macht er einfach gut und mit einem Augenzwinkern. Die Charaktere sind sympathisch, die Schauplätze gut beschrieben und die Sprache locker-flockig und unterhaltsam.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. August 2015
Ich hatte von dem Buch vorher noch nichts gehört und bin auch eigentlich zu alt wahrscheinlich – aber genau dennoch war ich absolut positiv überrascht. Eine schöne geschriebene, fantasievolle Geschichte, die in diesem Band zumindest im Umfeld der Highschool spielt und weniger in der Welt der Feen. Man ahn schnell worauf das ganze hinausläuft, aber das mindert nicht die Spannung und die Autorin lässt einen ja auch ziemlich zappeln, was die Hauptfiguren angeht.

Leichte Spoiler-Gefahr: Felicitys Verhalten ist manchmal nicht ganz nachvollziehbar, einerseits wird sie recht offensiv umschwärmt, andererseits glaubt sie manchmal, dass Lee kein echtes Interesse an ihr hat – das ist schon etwas merkwürdig. Aber die Autorin gibt schon genug Gründe, dass Felicity eben nicht eine von vielen sein möchte, warum sie ihm so lange widerstehen soll. Mich haben manchmal die vielen Referenzen auf echte Schauspieler und Filme gestört, aber das ist sicherlich Geschmacksache. Trotzdem: absolut 5 Sterne für diese nette, unterhaltsame Geschichte, ich werde bestimmt weiterlesen.
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am 31. Mai 2015
Auf Pan bin ich aufgrund des Covers aufmerksam geworden. Nachdem ich mir einige sehr gute und eine wirklich schlechte Rezension durchgelesen habe, musste ich es lesen.

Den Inhalt erläutere ich nicht, da es schon andere getan haben. Daher komme ich sofort zum Punkt.

Die grausige Beurteilung des Buches kann ich nicht verstehen. Ich bin an die Geschichte ohne große Erwartungen rangegangen und wurde wirklich überrascht. Eine Geschichte mit Elfen und Drachen als Jugendroman zu schreiben, ist eine geniale Idee und ich hätte nicht geglaubt, dass es auch ohne großes Gemetzel und Düsternis funktioniert.

Das Einzige, was mich am ersten Band dieser Trilogie gestört hat, war die viel zu oft wiederholte Beschreibung, wie toll doch Lee ist. Ansonsten habe ich wirklich gut gelacht. Der Auftakt der Pan Trilogie überzeugt durch Schlagfertigkeit, Witz und gut gelungene Metaphern.

Die Figurenzeichnung ist gelungen, zumal die Protagonistin ihre Verwandlung langsam, stetig und überzeugend durchmacht. Lee wird im gesamten ersten Band als geheimnisvoll und unnahbar gezeichnet, was ebenfalls passt. Hätte die Autorin zu viel von ihm preisgegeben, wäre es langweilig geworden. Ich finde nicht, dass dieses Buch, wie in der schlechtesten Bewertung, kitschig ist. Wenn man die Figurenentwicklungen über alle drei Bände sieht, wird man zwar nichtwirklich überrascht, freut sich aber dennoch.

Fazit: Diese Trilogie reiht sich bei in meinem Bücherregal problemlos neben Kerstin Gier ein. Großartig!!!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Mai 2014
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …

"Das geheime Vermächtnis des Pan" von Sandra Regnier ist ein Jugendroman mit fantastischen Elementen. Das Buch lässt sich mehr oder weniger in zwei Abschnitte untergliedern, denn die ersten 300 Seiten (und damit 3/4 der gesamten Handlung) erzählen Felicitys Alltagsleben und ihr Kennenlernen von Lee, während das letzte Viertel endlich in die Fantasygeschichte einsteigt. Deshalb fällt es mir auch ziemlich schwer, das Buch zu bewerten, denn die ersten 3/4 sind sehr durchschnittlich, während mir das letzte Viertel super gefallen hat.

Die Geschichte wird hauptsächlich (mit ein paar wenigen Ausnahmen) aus der Sicht von Felicity erzählt. Diese ist eine mollige, wenig selbstbewusste Schülerin mit Zahnspange, die aus eher ärmlichen Verhältnissen stammt und regelmäßig ihrer Mutter in deren schlecht laufendem Pub aushelfen muss. Sandra Regnier wollte mit Felicity eine typische graue, unbeliebte Maus erschaffen, allerdings war mir Felicity dafür oftmals zu selbstbewusst. Schüchtern ist sie nämlich nicht, auch wenn sie und ihre Freunde eher zu den "Uncoolen" gehören. Am Anfang der Geschichte spart die Autorin leider nicht an Klischees. Angefangen bei der typischen Unterteilung der Schüler in den coolen "Star Club" und die Loser-Clique. Auch bei den Figuren konnte ich oftmals nur mit den Augen rollen, denn Felicity ist wie schon erwähnt ein typisches Mauerblümchen, während Leander/Lee - der männliche Part - wahnsinnig attraktiv, charmant und reich ist. Gähn - das kennen wir doch alle schon zig-fach aus anderen Jugendbüchern, oder? Auch die sich anbahnende Liebesgeschichte Felicitys mit einem berühmten Schauspieler und Mädchenschwarm fand ich bei den Haaren herbei gezogen und so unglaubwürdig, dass ich das Buch am liebsten in die nächste Ecke gepfeffert hätte. Wäre das Buch nach den ersten 300 Seite zu Ende gewesen, hätte es von mir nur 2 Sterne bekommen.

Dann aber plötzlich wandelt sich die Geschichte um 360 Grad. Es kommt endlich Action in die Handlung, die von nun an richtig interessant wird und fesselt. Ich hatte ungelogen das Gefühl, dass der Roman plötzlich von einer anderen Autorin weitergeschrieben wurde oder es sich sogar um ein komplett anderes Buch handelt! Nun endlich kommt die Fantasy ins Spiel, wobei ich dazu aber nicht mehr verraten möchte, das müsst ihr nämlich selbst lesen. Auch hat nun endlich der witzige Schreibstil zur Geschichte gepasst und ich wurde erstklassig unterhalten. Ich musste an mehreren Stellen laut loslachen, so lustig waren manche Szenen. Schade, dass der Roman dann 100 Seiten später auch schon zu Ende war, denn dann hätte ich liebend gerne weiter gelesen. Das letzte Viertel der Handlung hat also volle 5 Sterne verdient!

Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Das geheime Vermächtnis des Pan" ein durchaus unterhaltsamer Jugendroman ist. Wenn man sich erst einmal durch den zähen Anfangsteil gequält hat, wird man plötzlich mit erstklassiger Unterhaltung belohnt und bekommt Lust auf den nächsten Band. Alles in allem kann man das Buch gut lesen, wenn man nicht mit allzu großen Erwartungen heran geht. 3 Sterne für den ersten Band!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. Mai 2017
Anfangs war ich aufgrund des Titels etwas skeptisch. Der Titel hattestiert mich nicht gerade vom Hocker gerissen. Eine gute Freundin riet mir allerdings dazu. Als ich das e- Buch las, konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Spannend aufgebaut, romantisch, lustig. Für Fantasy Fans, die ein leicht jugendlicher Schreibstil nicht stört , ein absolutes muss.
Fazit : klare Kaufempfehlung
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