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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
79
4,2 von 5 Sternen
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am 28. September 2013
Wenngleich ich das grob umrissene Genre sehr gerne mag, so ist Tomte bisher ein wenig an mir vorbeigegangen. Vor einiger Zeit habe ich aber das erste Soloalbum von Thees Uhlmann für mich entdeckt – mit den Texten hat er sich gleich recht weit nach oben auf der Liste meiner Lieblingstexter gespielt (unerreicht bleibt allerdings »Clickclickdecker«). Wie schön, dass gerade jetzt sein zweites Soloalbum kommt. Leider kann es sich nicht wirklich mit dem ersten messen.

Mit einem Umfang von gerade einmal elf Liedern ist das Album mit Sicherheit nicht überfrachtet; die reine Quantität ist allerdings nicht wirklich wichtig, sofern der Inhalt stimmt. Das Album #2 ist kein schlechtes, es widmet sich nach wie vor schönen und interessanten Momentaufnahmen, liefert atmosphärische Bilder in einem ausdrucksstarken Textkleidchen. ABER ... es kann in all diesen Punkten bei weitem nicht mit dem Vorgänger mithalten. Die Texte sind - auch hinsichtlich Schema und Aufbau - weniger stark, weniger genial, weniger berührend, weniger verzaubernd, weniger - vielleicht ist das das Schlimmste? - inspiriert. Musikalisch fehlen mir hier die Ecken und Kanten. Alles wirkt recht glatt, eingängig und etwas poppiger.

Somit bleibt ein Album, das man gut hören kann, das aber zumindest mich deutlich weniger begeistert als der Vorgänger.
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am 12. September 2013
Rezensionen sind ja notgedrungen persönlich, da es schwerlich objektive Eindrücke beim Hören von Musik geben kann, zumindest was das Prädikat gut oder schlecht angeht. Daher wird auch hier kein Anspruch angemeldet, dieses Album objektiv bewerten zu können. Und wie ist es dann subjektiv?

Soloalbum Nummer eins zeigte sich in der Produktion schon wesentlich glatter, durchaus poppiger als die zuvor bekannten Tomteveröffentlichungen. Aber trotzdem wusste das Album nicht nur, aber grade auch wegen seiner teilweise starken Texte noch zu überzeugen. Und genau dieser Faktor fällt beim Album #2 weg. Uhlmann war stets bekannt für seine Stärke Gefühle, Stimmungen und Emotionen zu transportieren. Die Texte auf #2 vermögen das allesamt nicht mehr zu tun. Wie auch? Es werden Äußerlichkeiten beschrieben, die jeder mehr oder weniger kennt, die Texte werden dadurch aber nicht interessanter, sondern langweilig. Uhlmann beschränkt sich darauf Alltägliches zu beschreiben, als den alltäglichen Wahnsinn feinsinnig aufzugreifen, wie er es bisher so gut verstand.

Der Zug der Zugvögel, Tanker die vor Anker gehen (wirklich?) und Schafe ohne Hirten sind weder Sprachbilder, die geeignet sind Begeisterung hervozurufen, noch reichen sie lyrisch an alte Texte von Uhlmann oder gar Tomte heran. Schade, denn das Gespür für Themen ist Thees Uhlmann nicht verloren gegangen, aber die Vermittlung, die Darstellung ist uninspiriert wie nie.

Vielleicht liegt es auch daran, dass das Album nicht nur äußerlich ein ziemlicher Abklatsch von Soloalbum 1 geworden ist. Die rote #2 scheint die einzig relevante Nachricht zu sein, die das Cover vermitteln kann. Sonst nur grau in grau und das gilt leider auch für die Musik. Ein wenig mehr Zeit hätte hier vielleicht noch einiges bewirken können. So ist diese Veröffentlichung einfach nur enttäuschend. Wie passend (oder verwunderlich?), dass dies wohl das kommerziell erfolgreichste werden wird.

Hier eine Melodie zum Mitsummen, da eine kurze Textzeile zum Innehalten, aber beim zweiten Hören ist auch das verpufft, sodass dieses Album bestimmt keinen Platz im Regal für die Ewigkeit finden wird.
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am 5. August 2014
Was soll man dazu sagen? Es ist Thees! Thees war mal Tomte und Tomte war wunderbar <3 Die Thees-Solo-Sachen haben trotzdem ihren ganz eigenen Sound. Den gewissen Schwung bringt der grandiose Tobias Kuhn mit, der in der Band Gitarre spielt und auch die Back-Vocals singt. Im Studio hat er beim Album auch kräftig mitgemischt. Das merkt man einfach. Sowohl auf der Platte, als auch bei einem Konzert.
Thees bleibt trotz erfolgreicher Solokarriere bodenständig und "der nette Junge von nebenan".
Die Songs erzählen vom Leben, der Liebe... das Übliche halt, aber schön verpackt in tolle Zeilen und mitreißendem Sound. Ich finde dieses Album ein bisschen "düsterer" als das erste. Mein Favorit ist "Es brennt".
Bei dem zweiten Live-Gig in Hamburg (der erste ist ja auf der zweiten CD mit drauf) war ich auch anwesend und die Stimmung, die auf der CD rüberkommt, beschreibt auch sehr gut mein Konzerterlebnis. Thees' Konzerte sind einfach immer einen Besuch wert. Daher gibt es hier nicht nur eine CD-Empfehlung, sondern auch den Tipp, sich das mal live zu geben. Denn das ist noch mal 6896896 % besser wie auf Platte. Über die DVD kann ich übrigens gar nichts sagen, weil ich sie bis heute noch nicht angeschaut habe :D vielleicht hole ich es gleich mal nach.
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am 8. Dezember 2013
Thees Uhlmann. Der Mann vor Tomte. Der Mann, der mit dem schier endlosen Titel "Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf" aus dem ersten Soloalbum einen Radiohit gelandet hat. Der Mann, der dem FC St. Pauli eine Hymne auf den sagenumwobenen Leib schrieb.

Nun hat er sein zweites Soloalbum, schlicht "#2" betitelt, unter die Leute geworfen. Und wer sich am Erstling des jungen Mannes aus Hemmoor schon nicht satt hören konnte, wird am Zweitwerk seine Freude haben. Das große Plus von Thees Uhlmann ist seine Authentizität. Hinzu kommt die Gabe, bewegende Geschichten aus dem Alltag oder auch faszinierende Zukunftsvisionen in packende, bildhafte Sprache zu wickeln und das Paket anschaulich ins Schaufenster zu stellen. Auch wenn "Im Sommer nach dem Krieg" von der fiktiven Situation eines Krieges innerhalb der deutschen Grenzen handelt, ist es doch ein unheimlich realistisches Szenario, welches Thees Uhlmann hier entwirft. Und die Träume der Menschen, die hier beschrieben werden, sind greifbar nahe.
Musikalisch bleibt der Tomte-Frontmann der Linie seines Solodebuts weitestgehend treu - was in keine Weise negativ zu bewerten ist. Erdiger, natürlicher Sound, teils rockend, teils balladesk - immer mit den Füßen auf den Boden, und manchmal mit dem Kopf in den Wolken. Nicht pathosfrei, aber darum so hörenswert. Der unverbesserliche Optimist scheint immer wieder durch, auch wenn die Geschichten hinter "Weisse Knöchel" oder "Ich gebe auf mein Licht" beispielsweise eher realistisch und ein Stück weit resignierend daherkommen. Auch "Zerschmettert in Stücke (Im Frieden der Nacht)" kokettiert mit einem ernüchternden Realismus. "Der Fluss und das Meer" ist eine bewegende Ode an die Heimat, "Kaffee & Wein" ein akustisches Schauspiel, sehr bewegend.

Es bleibt abzuwarten, ob Thees Uhlmann das Niveau seiner beiden Soloalben weiter halten kann - ich hoffe es für ihn und wünsche es mir sehnlichst! Dieser Mann ist wundervoll sympathisch und geerdet, die Musik ist herrlich ehrlich und voller Herz. Mache er so weiter, herr Uhlmann - ich bin entzückt.
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am 2. September 2013
Thees Uhlmann, der euphorieentfachende Charismatiker hat sein 2. Soloalbum veröffentlicht. Und er macht dort weiter, wo er mit seinem Debüt aufgehört hat. #2 ist ein springsteen-infiziertes Heartland-Rockalbum geworden, dass nachdenkliche, kritische und kryptische Texte mit mitreißenden Melodien verbindet. Großes Piano trifft auf satte Gitarren, während Thees "Zugvögel" am Himmel beobachtet oder über den "Sommer nach dem Krieg" philosphiert. Seine Lyrik, die auf den ersten Hinhörer manchmal zusammenhanglos erscheinen mag, ergibt im Gesamtkonzept der Songs ein großes Ganzes und es ist erstaunlich, wie einfach und gleichzeitig intensiv der (Ex)-Tomte-Frontmann seine Worte wählt. Sie wirken immer direkt ("Weisse Knöche") und gleichzeitig geheimnisvoll und bedeutungsschwanger ("Die Bomben meiner Stadt"), manchmal melancholisch und schön ("Der Fluss und das Meer"). Die Theman sind persönlich bis politisch, kleine Geschichten von Menschen, die vielleicht sonst keine Beachtung finden, wie bei Springsteen. Wenn Thees von einem tingelnden SPD-Politiker singt oder Geschichten am Rande des Casortransport beschreibt, dann möchte man "Danke" sagen, für so viel Nahegehendes. Wenn er vom "7. März" erzählt muss man lachen über diesen typischen Thees-Humor und "Kaffee & Wein" möchte man am Liebsten mit ihm literweise trinken, um sich von seiner ansteckenden Jugendlichkeit durch die ersten Reihen seiner Konzerte tragen zu lassen.
#2 ist einfach ein schönes Meisterwerk der Rockmusik mit tollen Zitaten, das es so aus Deutschland noch nicht gegeben hat.
Wer Thees Uhlmann vorwerfen möchte, dass er den Indie-Rock von Tomte verraten hat, der darf weiter den Wiebuschs zuhören, die sich ja nicht so richtig (schlimm) weiterentwickelt haben.
Thees hat Lust auf großen Rock, der ans Herz geht. Willkommen im niedersächsischen Heartland.
Schönster Song: "Der Fluss und das Meer"
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am 10. Dezember 2013
Grandiose Platte von dem grandiosesten Thees! Wenn ein von mir geschätzter Künstler oder eine von mir geschätzte Künstlerin 1. was allein versucht (Bandextern quasi), dann ist das schon mal aufregend, und wenn er oder sie es dann 2. einfach nochmal macht! dann mischen sich immer die Gefühle der freudigen, euphorischen, entzückten Erwartung und der Angst davor enttäuscht zu werden in mir. Im Falle Thees überwiegen glücklicherweise jedes Mal Freude, Entzücken und Euphorie. Auch dieses Mal. Die Platte brennt, Thees brennt, Bremen brannte, ich brenne, alle brennen.
Thees erzählt Geschichten, malt Bilder, befiehlt zu tanzen, zu singen und zu springen. Wenn ich Thees' Songs höre, bin ich hinterher immer ein bisschen glücklicher als vorher und das ist was ganz schön Gutes! Und nun erwarte ich freudig #3 und natürlich das Hurricane 2014!
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am 11. Dezember 2013
Eines vorweg...
Tolles Album.
Ich kann die 1 Stern-Bewertungen nicht nachvollziehen.

Wer die Musik von Thees mag wird auch dieses tolle Digipack mögen.

Ich mag seine Art und seine Musik.
Ich bin jetzt kein Fan aber ich höre es mir gerne an.
Deutsche Musik die wirklich Jahrelang Spaß machen kann.

Ganz klar 5 Sterne.
1 Stern ist einfach nur unfair wie ich finde.

Ich versteh irgendwie nicht wieso man sich ein Album von Ihm kauft wenn man ihn nicht mag.

Ich kauf mir ja auch nicht zb. die Bravohits obwohl ich weiss das ich die Musik nicht höre und Bewerte dann die Bravohits mit einem Stern...

Danke Thees für dieses tolle Album.
Ich hoffe da kommt noch mehr.
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am 18. Oktober 2013
Für Thees Uhlmann dürfte eigentlich auch der Satz gelten: Man liebt oder hasst ihn. Zu eintönig sein Gesang, zu eintönig die musikalischen Outputs. Zumindest auf Albumlänge. Das erste Solo-Album habe ich noch als sehr erfrischend altbackenen Springsteen-Rock mit `ner ordentlichen Brise Indierock empfunden. Der Nachfolger ist musikalisch der gleiche Abklatsch. Nur sind die zuvor gefundenen Pfade nun zu sehr ausgetreten. Zumal auch noch die Texte belangloser sind. Immer die selben Gesangsharmonien geht für mich auf 2 Alben gar nicht. Alles genauso, nur halt ein Ticken schlechter. Als wären die Songs von der ersten Session übrig geblieben. Lediglich "Zerschmettert In Stücke" bricht mal aus dem üblichen Schema aus. Braucht man das wirklich? Ich auf jeden Fall nicht. Schade.
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am 11. November 2013
Leider hat dieses Album im Gegensatz zum ersten etwas nachgelassen. Es fängt zwar gut an, doch in der zweiten Hälfte verliert es sich etwas im Einheitsbrei. Lediglich der letzte Song "Ich gebe auf mein Licht" spricht dann wieder an. Für die Texte und dafür, dass es Thees ist, gibt es dann aber doch die vier Sterne.
Besondere Empfehlungen:
Zugvögel
Es brennt
Ich gebe auf mein Licht
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am 9. April 2015
Ich habe überlegt, ob ich 4 Sterne geben soll. Ich persönlich finde das Album nicht ganz so stark wie das erste von Thees Uhlmann. Aber verglichen mit anderen Alben sind das immer noch glatte 5 Sterne. Super Album, kann man zu jeder Zeit hören.
Daher meine Empfehlung:
1. Dieses Album kaufen!
2. Falls noch nicht geschehen: Auch das erste Album von Thees Uhlmann kaufen!
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