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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
47
4,2 von 5 Sternen
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am 18. März 2011
Habe gerade Sharon Bolton als Autorin neu entdeckt und zwei ihrer Bücher gelesen.
Hier geht es um TODESOPFER, ein abenteuerlich-spannender Krimi, der auf den zu Schottland gehörenden Shetland-Inseln spielt. Dort, denkt man, ist es ruhig und idyllisch; es leben nur relativ wenige Menschen dort, hauptsächlich Papageientaucher, Lummen und Basstölpel. Und doch geschieht auf den Inseln Unvorstellbares. Die Ärztin Tora, erst kürzlich mit ihrem Mann auf die Inseln gezogen, findet, als sie ihr Pferd begraben will, eine Frauenleiche ohne Herz. Und das ist nicht die einzige! Nach und nach und immer wieder in Lebensgefahr geratend, entdeckt Tora das grausige Geheimnis der Shetlands!

Was mir gefiel: fast alles.
- Die Einstiegsszene ist schon großartig, da ist Drama drin und Originalität.
- Die Idee, Sagen und Legenden der Shetland Inseln als Grundlage für eine spannende Story zu nutzen.
- Die Hauptfigur Tora, eine couragierte, wenngleich oft auch an sich selbst zweifelnde junge Ärztin. Sie ist sympathisch, menschlich, man kann sich gut mit ihr identifizieren.
- Obwohl die Kapitel meist ohne Cliffhanger enden und es im nächsten Kapitel nahtlos weitergeht, ist der Roman äußerst spannend, man kann ihn kaum aus der Hand legen!
- Die Geschichte ist nicht vorhersehbar, es gibt viele Wendungen, der Leser wird immer wieder überrascht.
- Der Schreibstil ist einfach und schnörkellos und gut zu lesen, die Übersetzung adäquat.
- Der Roman hat viel Atmosphäre und Lokalkolorit.

Was mir nicht gefiel:
Manchmal tut die Autorin etwas zu viel des Guten. Obwohl Tora Angst hat, ihr Leben wurde schon mehrmals bedroht, lässt sie sich nicht davon abhalten, unvernünftige Dinge zu tun, die gar nicht gut ausgehen können. Das ist etwas ärgerlich, denn es geht zu Lasten der Glaubwürdigkeit.

Insgesamt ist es aber ein rasantes, äußerst gelungenes Erstlingswerk, das Lust macht auf mehr.
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am 11. Januar 2010
Bolton schreibt spannend, die Geschichte ist gut konstruiert, nicht zu absurd. Geheimbündeleien sind derzeit (noch) modern, gewürzt mit Forensischem à la Beckett und einem guten Schuss Shetland-Düsteratmosphäre wird das Buch zum idelaen Sofazeitvertreib. Ich habe es ruckzuck weggelesen. Die untypische Ich-Erzählweise und die teilweise direkte Ansprache an den Leser lässt rasch eine Nähe zur "Ermittlerin" aufkommen. Einzig die Naivität, ja Dummheit Thoras gegenüber den Gegenern überrascht - ich persönlich fand diese (bewusst) inszenierte Kleinmädchenleichtgläubigkeit störend. Oftmals schießt es einem durch den Kopf: So doof kann man doch jetzt nicht sein, oder? Deswegen auch von mir nur 4 Sterne.
Viele Grüße
Stephan Peters
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2009
bilden den Hintergrund für Sharon Boltons Erstling, der ein wahrer Pageturner ist.

Erst kürzlich habe ich Becketts Kalte Asche gelesen und war von dem Setting der äußeren Hebriden sehr angetan. Hier sind es nun die Shetland Inseln, auf denen Bolten die Protagonisten die 33jährige Thora Hamilton einem ungewöhnlich grausamen Fall auflösen lässt...Das Insel-Feeling in Kombi mit einem Mord hat schon definitiv was...

Meine Meinung: Sehr gelungen.
Der Charakter Thoras ist ungemein sympathisch und ihre Schilderung aus der Ich-Perspektive reißt einen mit, man leidet und fiebert mit ihr und schmuzelt auch über Thoras Äußerungen. Selten hab ich einen Thriller aus der Ich-Perspektive so ungemein gut erlebt. Auch die Beschreibung von Land und Leuten ist TOP. Atmosphärisch dicht mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen.
Gleich die erste sehr traurige Szene hat mich in den Bahn gezogen und mich dann auch wieder ob, der impulsiven Äußerungen lachen lassen...
Auch hinsichtlich des Spannungsaufbaus gibt es nichts zu meckern, man blättert Seite um Seite weiter und dennnoch sind außer Andeutungen,die bzgl. des Geschehens gemacht werden nicht wirklich etwas vorhersehbar.
Die Autorin gibt auch dem geübten Thriller Leser eine harte Nuss zu knacken (hiervon könnte sich Beckett mal ne Scheibe abschneiden): Wie kann ein FRau, die tot ist, ein Jahr später noch Mutter werden? Hm- Rätsel über Rätsel.

Im Nachwort erfolgt die Info hinsichtlich des Backgrounds des Falles, der in der Sagen- und Mythenwelt der Inseln angesiedelt ist & hier für einne leichten mystery-touch sorgt, den man aber nicht zu ernst nehmen sollte (denn es ist doch reichlich fantastisch (ohne hier mehr verraten zu wollen).

FAZIT: SEHR EMPFEHELENSWERT super setting & Atmosphäre, sympathische und menschliche Charaktere vor einem sehr spannenden Fall, der bestens unterhält. Hiervon können sich etliche etablierte Thriller Autoren, deren Serien in den letzten Jahren stark schwächeln eine Scheibe abschneiden.
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am 31. August 2008
Sharon Boltons Erstling hat mir überraschend gut gefallen. Sie fängt gleich mit einer starken Szene - atmosphärisch wie auch inhaltlich - an, und ebenso schnell muss der Leser feststellen, dass sie es drauf hat, einen in die Irre zu führen. Es geht um eine Frau, die gerade mit ihrem Mann auf eine der Shetlandinseln gezogen ist. Sie arbeitet als Ärztin und tut sich schwer, mit den Leuten warm zu werden. Ihr Mann, der aus der Gegend kommt, ist zu viel unterwegs, um ihr eine Hilfe zu sein. Als eine tote junge Frau gefunden wird, die auf ihrem Grundstück begraben wurde, kommt sie auf die Spur eines grausigen Geheimnisses, in das so einige auf den Inseln verstrickt sind. Sie weiß schnell nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, nicht mal, ob sie ihrem Mann noch trauen kann.
Der Thriller wird erzählt aus der Perspektive der jungen Heldin, die in ein Abenteuer stolpert und die Wahrheit finden muss, was sie zunächst in tödliche Gefahr bringt, am Ende aber rettet. So weit, so konventionell. Aber diese Konvention verbindet sich mit solidem Erzählhandwerk, interessanten Figuren, packenden Actionszenen und einer guten Beschreibung der Inselstimmung.
Vielleicht kein Meisterwerk, aber ein guter Thriller zum Schmökern und Gruseln und Rätseln.
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am 31. Januar 2014
Ich habe schon lange nicht mehr so einen fesselnden & spannenden Krimi gelesen!
Mir waren die Charaktere sympathisch, der Handlungsstrang war logisch aufgebaut und die Geschichte so völlig nervenaufreibend, daß ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Das verschaffte mir den nötigen Nervenkitzel, der sich wirklich bis zum Ende des Buches hielt. Und ich bin froh, daß die Szenerie an keiner Stelle zu übertrieben war.
Ich bin so angetan von dieser Autorin, daß ich mir sogleich ihr nächstes Buch zulegte...
Fazit: Klare Kaufempfehlung von mir!
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am 25. März 2014
Ich würde mich schon als kritischen Leser, gerade bei Thriller,
bezeichnen. Mit was für einer Spannung dieses Buch daherkommt, ist einfach unglaublich. Bei vielen Büchern dieses Genre ist es zumeist so, dass gerade in den ersten Kapiteln die Story seicht daher plätschert, nicht so bei Todesopfer. Das Buch zieht einen sofort zu Beginn in den Bann und kann dies auch bis zur letzten Seite fortführen. Kompliment....der nächste Titel von sharon Hilton wurde soeben auf mein Kindle geladen.
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am 22. Mai 2015
Dies ist das erste Buch der englischen Autorin Sharon Bolton und für mich das zweite nach Schlangenhaus, welches ich aus Feder lesen darf/gelesen habe.
Hierbei widmet sich die Autorin einer etwas subtileren Thematik, als es noch in Schlangenhaus der Fall war.
Die Story findet zum größten Teil auf den Shetlandinseln statt, entgegen vieler anderer Thrillerautoren, setzt Sharon Bolton auf eine ganz normale und mitten aus dem Leben gerissene Ermittlerin, die damit eigentlich gar nichts zu tun haben möchte. Denn Tora Hamilton ist erst vor kurzem auf die Shetlandinseln gezogen und eigentlich Ärztin, bis sie eine Leiche auf ihrem Grundstück entdeckt.
Für mich gerade sprachlich ein toller Thriller, aber auch die Story ist spannend und absolut packend erzählt. Mit der mysteriösen Atmosphäre, kann einen dieses Buch von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen.
Mal wieder ein Volltreffer und von mir gibt es 5 von 5 Sternen !
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am 14. Januar 2014
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestossen und habe es nicht bereut. Eine spannende Geschichte, angesiedelt auf den Shetland Inseln - das verbindet die Autorin sehr gelungen und durch die raue aber wunderschöne Landschaft bleibt viel Raum für Mysthik und Schwermut.
Von mir gibt es eine eindeutige Kaufempfehlung für Krimifans und daher fünf Sterne.
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am 8. Juli 2010
Der Klappentext machte mich sehr neugierig und hoffnungsfroh, war doch ein Krimi auf den wilden Shetlands angekündigt! Doch "Todesopfer" erweist sich über weite Strecken als solider Rohrkrepierer und eignet sich vor allem für hartgesottene Anhänger von abstrusen Verschwörungstheorien. Dabei lässt sich die erste Hälfte des Krimis noch halbwegs gut an; im eigenen Garten findet die Ärztin Tora Hamilton eine Leiche begraben, und es verdichten sich Hinweise auf einen Ritualmord. Trotz Mahnungen von Ehemann, Polizei und Vorgesetztem ermittelt Tora auf eigene Faust und entdeckt, dass regelmäßig Frauen auf den Shetlands verschwinden. Schade nur, dass die zweite Hälfte des Romans mit einer hanebüchernen Geschichte aufwartet (mehr soll hier nicht verraten werden), die an Unglaubwürdigkeit und unfreiwilliger Komik kaum zu überbieten ist. Dabei fand ich es dann schon wieder schade, als ich den letzten Satz gelesen hatte, denn da fragte ich mich ernsthaft, wie es denn wohl weitergehen würde - ich kann mir nämlich null Zukunft für die handelnden Personen vorstellen, denn die gesamte Situation ist einfach so außerirdisch absurd!

2 Sterne, denn der Roman ist trotz grusliger Handlung handwerklich spannend geschrieben.
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TOP 500 REZENSENTam 27. August 2009
bilden den Hintergrund für Sharon Boltons Erstling, der ein wahrer Pageturner ist.

Erst kürzlich habe ich Becketts Kalte Asche gelesen und war von dem Setting der äußeren Herbirden sehr angetan. Hier sind es nun die Shetland Inseln, auf denen Bolten die Protagonisten die 33jährige Thora Hamilton einem ungwöhnlch grausamen Fall auflösen lässt...Das Insel-Feeling in Kombi mit einem Mord hat schon definitiv was...

Meine Meinung: Sehr gelungen.
Der Charakter Thoras ist ungemein sympathisch und ihre Schilderung aus der Ich - Perspektive reißt einen mit, man leidet und fiebert mit ihr und schmuzelt auch über ihre Äußerungen. Selten hab ich einen Thriler aus der Ich-Perspektive so ungemein gut erlebt. Auch die Beschreibung von Land und Leuten ist TOP. Atmosphärisch dicht mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen.
Gleich die erste seht traurige Sezen hat mich in Bahn gezogen und mich dann auch wieder ob, der impulvien Äußerungen lachen lassen...
Auch hinsichtlich des Spannungsaufbaus gibt es nichts zu meckern, man blättert Seite um Seite weier und dennnoch sind außer Andeutungen,die bzgl des Geschehens gemacht werden nicht wirklich etwas vorhersehbar.
Die Autorin gibt auch dem geübten Thriller Leser eine harte Nuss zu knacken (hiervon könnte sich Beckett mal ne Scheibe abschneiden). Wie kann ein FRau, die so ist, ein Jahr später noch Mutter werden? Hm- Rätsel über Rätsel.
Im Nachwort erfolgt die Info hinsichtlich des Backgroundes des Falles, der in der Sagen- und Mythenwelt der Inseln angesiedelt ist & hier für einne leichten mystery-touch sorgt, den man aber nicht zu ernst nehmen sollte (denn es ist doch reichlich fantastisch (ohne hier mehr verraten zu wollen).

FAZIT: SEHR EMPFEHELENSWERT super setting & Atmosphäre, sympathische und menschliche Charaktere vor einem sehr spannenden Fall, der bestens unterhält. Hiervon können sich etliche etablierte Thriller Autoren, deren Serien in den letzten Jahren stark schwächeln eine Scheibe abschneiden.
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