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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 14. August 2013
Go West heißt es für Steffiney O'Brian. Für ihre Zeit schon fast eine alte Jungfer, begibt sie sich
auf die Reise von Boston nach Colorado, um einen wildfremden Witwer zu heiraten.
In Green Hollow angekommen, erlebt sie eine bittere Überraschung. Da sie für die Reise ihre letzten
Geldreserven aufgebraucht hat, steht sie nun völlig mittellos im Wilden Westen.
Doch gar so wild ist der Westen gar nicht und dieses Green Hollow wird von freundlichen,
hilfsbereiten, aber auch kauzigen Menschen bewohnt.
Miss Finney, wie sie bald genannt wird, findet Arbeit, Wohnung und Freunde und natürlich findet sie
auch die Liebe.

Erfahrene Leser von Liebesromanen werden schon bei der ersten Begegnung ahnen, um wen es sich dabei
handelt, obwohl erst mal nichts dafür spricht. Einen Schurken gibt es natürlich und auch die
Nebenbuhlerin darf nicht fehlen. Dem zukünftigen Paar werden also genug Steine in den Weg gelegt,
zur Not legt man sie sich auch mal selbst dorthin, um einen schönen Roman daraus zu machen.

Das Lesen hat mir großen Spaß gemacht und ich war dabei meist am Schmunzeln.
Die Autorin kann auf humorvolle Art Geschichten erzählen und ihren Protagonisten liebevoll Leben
einhauchen. Es ist eine absolut jugendfreie Liebesgeschichte, erotischer Höhepunkt ist ein Kuss.
Vor allem aber ist es auch ein witziges Gesellschaftsporträt, gewürzt mit einer Prise Sarkasmus.
Die Einwohner des kleinen Städtchens Grenn Hollow wachsen einem ans Herz.
Deshalb ist es erfreulich, dass wir bald Neues aus Green Hollow zu lesen bekommen.
Der Roman ist aber eine abgeschlossene Geschichte. Hatte schon befürchtet wieder einen, derzeit
so beliebten, Fortsetzungsroman mit Cliffhanger erwischt zu haben.

Das Titelbild verdient einen extra Stern.
Die kostenlose XXL-Leseprobe, die die Hälfte des Romans enthält, halte ich für eine gute Idee.
Hier braucht niemand die Katze im Sack zu kaufen.
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2013
ich mag dieses Genre und freue mich,dass es eine neue Schriftstellerin gibt.
Für manche mag solche Geschichten langweilig sein, für mich ist das Entspannung pur
zwischen actionreiche Bücher.

Die Geschichte selber finde ich sehr stimmig, Vergangenheit und Charaktere
wurden gut wiedergegeben.
Allerdings dachte ich zwischendurch, dass Finney sicherlich viele andere
umwerbende Männer um sich gehabt haben müsste. Da stimmte die Realität nicht
so ganz weil es in dieser Zeit einen Männerüberschuss gab und viele Männer allein
bleiben mussten. Schließlich gab es tatsächlich gekaufte Bräute aus dem Osten.
Da wurden alle Frauen, egal wie sie aussahen, umworben.
Zwischendurch wirkte die Story manchmal wie eine Erzählung, störte aber nicht wirklich
weil es dadurch viele Informationen gab.
Als Erstlingswerk absolut fantastisch, werde auch den Folgeband lesen.
Ich wünsche Frau Staub viel Erfolg und dass ihre Schwester ihr den "nötigen Tritt" gibt
um weiterzumachen *gg*.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. November 2013
Ich stehe ja eigentlich nicht besonders auf den wilden Westen und Stories die darin spielen, aber dieser Roman hat mir trotzdem gut gefallen. Vermutlich liegt es an dem unaufgeregten Schreibstil der Autorin, der diese Geschichte zu etwas Besonderem macht. Wir erfahren viel von den einzelnen Akteuren, aber im Gegegensatz zu anderen Liebesromanen, wird hier nicht bis zum Erbrechen, deren langweilige Gefühlswelt breit gewalzt. Der Fokus liegt viel mehr in den kleinen Ereignissen, die sich in der neuen Heimat der Hauptakteurin Steffiney O'Brian abspielen. Diese landet nach einer misslungenen Heiratsvermittlung in einem Westernstädtchen in Colorado. Obwohl zunächst kein Ehemann in Sicht ist, bleibt Finney in dem Städtchen wohnen, und lebt und arbeitet, bei dem dort ansässigen Arzt und dessen Frau. Bald ist auch ein schöner Mann in Sicht, der sich für die fleißige Krankenschwester begeistert. Die Beziehung der beiden bahnt sich aber sehr langsam an und ist geprägt von vielen Missverständnissen. Wer hier Erotik und große Leidenschaft sucht, wir enttäuscht werden. Die Liebe kommt hier auf leisen Pfoten daher, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Die von der Autorin beschriebenen kleine Anekdoten die sich im Leben der Hauptakteurin zutragen, haben mich manchmal an den Erzählstil von Lucy Maud Montgomery erinnert. Nachdem ich diese Autorin sehr schätze, ist dieser Vergleich als großes Kompliment zu sehen. Ich glaube Frau Staub hat ein riesen Potential als Autorin.

Den Roman bewerte ich mit 4,5 Sternen. Ich runde aber auf 4 Stern ab und hebe den letzten Stern für die Autorin auf, als kleiner Anreiz für einen Folgeroman :-)
33 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2015
Die 26-jährige Steffiney O'Brian gilt bereits fast als alte Jungfer, denn sie ist noch immer nicht verheiratet.
In einem Anflug von Verzweiflung wendet sie sich an einen Heiratsvermittler, der in verdächtig kurzer Zeit einen geeigneten Kandidaten gefunden zu haben scheint.
Steffiney macht sich auf den Weg von Boston nach Green Hollow in Colorado. Doch hier erwartet sie ein Witwer, der nicht nur vier Söhne hat, sondern mit seinen sechzig Jahren auch noch ihr Vater sein könnte. Aber da gibt es ja auch noch den ältesten Sohn von Mr. Sullivan...

Dieser Kurzroman von Anna Staub ist wirklich überaus amüsante Unterhaltung für einen entspannten Nachmittag!
Das Buch hat sich durch einen flüssigen und wenig aufgesetzten Schreibstil hervorgetan und ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit durchgelesen.
Die Autorin schreibt aus einer beobachtenden Perspektive, sodass der Leser die Geschehnisse aus allen möglichen Blickwinkeln sieht. Hierbei verliert man aber nie die Protagonistin aus den Augen.
Was ich an diesem Buch als Kritikpunkt anbringen möchte ist, dass es sich um eine sehr klischeehafte und voraussehbare Geschichte handelt. Wenn man anfängt den Roman zu lesen, kann man sich bereits nach den ersten Seiten ausmalen, wie das Ende aussehen wird.
Und ich habe mit meiner Vermutung recht behalten ;)

Trotzdem, dieser kleine Liebes(kurz)roman von Anna Staub ist eine angenehme und leichte Lektüre, die mir des Öfteren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Daher gebe ich "Der bestellten Braut" gute drei Sterne.
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am 24. Februar 2014
eine nette, wenn auch vorhersehbare geschichte, die der sanften Unterhaltung dient. bis zum schluss des buches kann man allerdings schon gar nicht mehr hören, wie oft die Hauptdarstellerin "sanft errötet", "plötzlich errötet" oder immer und in eigentlich jedem fall immer wieder "errötet"....
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2013
Sehr lebendig wird hier die Geschichte einer jungen Frau im "wilden Westen" geschildert.
Allein und auf sich gestellt, entschließt sich Steffiney O'Brian und geht das Abendeuer ein, sich auf eine Heiratsannance aus dem fernen Westen einzulassen. Ihre letzten Ersparnisse wendet sie für die Reise auf und dann kommt alles anders...
Die Begebenheiten sind so geschildert, dass ich vom ersten Moment miterlebe, wie es Steffiney ergeht, vom Büro der Heiratsvermittlung über die Reise in der Postkutsche, bis zur Ankunft in Colorado...

Das Kopfkino rollt und ich kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Was hat es mit der ersten Begegnung auf sich? Alles kommt anders, als sie sich ausgemalt hat und in dieser Katastrophe leide ich mit der Protagonistin, die sich Sorgen um ihre Zukunft macht.

Eine historische Romanze, die mit Vorhersagbarkeit spielt, jedoch einige Überraschungen bereithält. Außerdem punktet die Geschichte mit ihrer sympathischen Heldin.

Wer historische Liebesromane mag, kommt hier auf seine Kosten. In einem geschickten Spiel aus Klischees und fein geschriebenen Facetten werde ich hier in die Geschichte hineingezogen und muss einfach wissen, wie es ausgeht.
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am 17. Juni 2014
Herrliche Geschichte über ein unbedarftes Mädchen, die nach dem Verlust ihrer Familie so gerne heiraten möchte und in ihrer Not einen Heiratsvermittler aufsucht. Der vermittelt sie an einen Witwer mit 4 Kindern. Alle Ersparnisse aufgebraucht kommt sie in Green Hollow an und wird total überrascht, denn der Witwer entpuppt sich als 60 Jähriger.... Da sie keine Möglichkeiten hat, wieder zurückzukehren, nimmt sie eine Anstellung bei dem hiesigen Arzt im Ort an um so ihre Rückreise finanzieren zu können. Hier erlebt sie die Freuden und Sorgen des Alltags und lernt auch die Familie des Witwers immer besser kennen und lieben...
Hinzu kommt, dass sie sich in einen der Söhne verliebt, der selbst aber auch nicht so über seinen Schatten kann. So kommt es zu manchen Verwirrungen und auch im Dorf wird ordentlich nachgeholfen, denn die Bewohner haben schon längst gemerkt, wie die beiden zueinander stehen, es aber irgendwie nie gebacken kriegen. Erst ein schweres Unglück und eine verwöhnte frühere Dorfbewohnerin, die ins Dorf zurückkehrt und Luke ordentlich den Kopf verdrehen will, sorgen dafür, dass sie über sich nachdenken...
Ein süsser liebevoll geschriebener Roman, deren Charaktere man sofort ins Herz schließt und das Gefühl hat, selbst in diese Zeit versetzt worden zu sein... Absolut lesenswert
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am 17. Februar 2014
Sehr seichte Unterhaltung, vorhersehbare Story ohne Überraschungen. Sprachlich etwas holprig. Mich konnte die Geschichte vom armen Mädchen, das auf einen Betrüger hereinfällt und sich aufmacht in den Wilden Westen macht, nicht fesseln.
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am 24. August 2016
..aber dann wurde es noch gut und schön zu lesen. Da sie auf einem Schwindler rein fiel den Teil fand ich nicht so schön, aber als sich mehr und mehr die Liebe zu Luke heraus kristallisierte wurde es auch immer schöner, gab Höhen und Tiefen und mir gefiel es sehr und kann es daher weiter empfehlen und mir Teil 2 kaufen, schade nur das es nicht mehr Teile gibt, da es auch mehr Brüder der Familie Sullivan gibt.
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am 31. Dezember 2013
Eine wunderschöne Romantik Komödie, die zwar schon etwas vorhersehbar ist, aber trotzdem sehr nett geschrieben ist. Man fiebert mit den Hauptdarstellern mit und muss mehr als einmal schmunzeln. Ich finde die Geschichte gelungen und freue mich auf die Fortsetzungen.
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