Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Learn More Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
145
4,6 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:4,69 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. März 2013
Ich bin kein Bosse-Fan der ersten Stunde und habe seine Musik mit "Wartesaal" schätzen gelernt. Gute Stimme, tolle Texte, aber (noch) nicht angepasst und kommerziell. Musik, die Erinnerung weckt und die zum Interpretieren einlädt. Musik, die auch nach dem hundertsten Hören noch Spaß macht und neue Details zum Entdecken bereithält, einfach ganz anders.

Entsprechend groß waren meine Erwartungen, als ich von dem dem neuen Album hörte. Enttäuscht wurden meine Erwartungen nicht, allerdings bin ich auch nicht völlig begeistert. Alles hört sich ein wenig runder, glattgemachter an, als Bosse es eigentlich nötig hat. Man hat das Gefühl, dass man es der breiten Masse gefällig machen wollte und dadurch wirken einige Songs zu gewöhnlich. Ich spare mir das klischeehafte kommerziell; nein, es ist nicht kommerziell, aber auch irgendwie nicht so naiv kreativ, wie im "Wartesaal".

Bosse ist angekommen im Musikgeschäft, wird wahrscheinlich professioneller beraten und tritt nicht mehr als Vorband auf, sondern füllt mittlerweile selbst mit einigen hundert Gästen die Clubs und Hallen. Nostalgie, Leidenschaft, Gefühle - Dinge, die wie selbstverständlich in vielen früheren Bosse-Songs mitschwangen, wirken jetzt ein wenig aufgesetzt und arangiert. Streicher, Orchester, Zweitstimmen machen die Musik gewaltiger und rundern; das Bosse-Feeling leidet ein wenig, die Musik geht nicht mehr so ins Herz, sondern wird beliebiger, ist einfach nicht mehr so kantig und eckig.

"Wartesaal" war unglaublich, "Kraniche" muss es bei mir noch werden", deshalb bis jetzt 4 Punkte,
"Schonste Zeit" bekommt 10, auch wenn ich nur 5 vergeben kann.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2013
Manchmal wirkt Promo eben doch. Ich war nie ein Bosse Fan, doch nachdem Bosse vergangenen Sonntag bei Radio Hamburg zu Gast war und einige Stücke aus seinem Album "Kraniche" vorstellte, kann ich sagen, dass ich von Herzen ein großer Fan geworden bin. Das Album ist eine Mischung aus allem, was ich schon immer mochte. Es ist pop, es ist alternativ und lyrisch kein bisschen mainstream.

Absoluter Anspieltipp: Alter Affe Angst
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2014
Ich wollte mir schon lange Musik von Bosse zulegen und bin mit dem Kauf dieses Albums mehr als zufrieden. Das Lied Kraniche ist einfach wunderschön und man merkt seine Verbundenheit zu der Türkei im Lied Istanbul.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2014
... unsere Hymne für den Alltag. Selten wurde bei einem Lied der Nagel so auf den Kopf getroffen, Text und Musik 1A! Der Rest ist auch schön anzuhören, besonders die Akustik-Versionen gefallen mir sehr gut! Gut gemacht!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2013
Ich habe mich sehr auf dieses Album gefreut, konnte es kaum abwarten, endlich reinhören zu können. Ist ja auch normal, bei Bosse-Alben.
Aber ich kann die Rezension sehr gut verstehen, in der geschrieben wird, dass es wie eine Beziehung ist, in der man nun freundschaftlich auseinander geht. Genau dasselbe habe ich gestern auch gefühlt.
Ich höre Bosse schon sehr lange und ich gönne ihm von Herzen, dass er so einen Erfolg hat. Das hat jemand, der so hart kämpft und sich nicht unterkriegen lässt, wirklich verdient. Und ioh freue mich auch, dass es so viele Menschen gibt, die mit seiner Musik etwas anfangen können und sich angesprochen fühlen.
Aber wenn jemand schreibt, dass dieses Album so unglaublich viel Tiefgang hat und das Beste von allen ist, dann stelle ich mir manchmal wirklich die Frage, ob er schon mal Kamikazeherz gehört hat. Allein in Niemand vermisst uns steckt meiner Meinung nach mehr Tiefe als auf dem gesamten neuen Album.
Es gab für mich kein Bosse-Lied, das ich einfach so nebenbei hören konnte. Weil mich jedes Lied angesprochen hat. Es gab kein Lied, bei dem ich keine Gänsehaut bekommen habe. Und das hat sich auch in fünf Jahren nie geändert, egal, wie oft ich die Songs gehört habe.
Jetzt ist das neue Album da und schon bei Istanbul habe ich weggehört.
Es gibt kaum noch Zeilen, die mich zum Nachdenken anregen. Ich sehe den bisher gekannten Tiefgang nicht mehr.
Vier Leben kommt meiner Meinung nach am ehesten an alle vorangegangenen Songs ran.
Kraniche ist in der Akustikversion auch sehr schön, aber ich finde, dass der Beat die Magie des Liedes zerstört.
Und ich denke, dass diese ganze Electro-Unterlegung großen Einfluss darauf hat, dass ich mich nicht mehr angesprochen fühle. Ich finde, dass die Songs dadurch an Authenzität verlieren.

Istanbul empfinde ich fast wie einen Schlager, Vive la danse erinnert mich an die Atzen und Sophie wird ebenfalls durch die Beats massiv zerstört.
Es mag sein, dass diese Musik der Masse gefällt. Und es ist nicht so, dass ich diese Art von Musik schrecklich finde, aber ich finde sie in nicht passend in Songs von Bosse, vor allem, wenn alle 12 Stücke auf der CD so gestrickt sind.
Sie sind wirklich glatt, außer vielleicht Konfetti, wo die Kombination aus der aufgehenden Sonne und den Streichern wirklich gelungen ist.

Vor zwei Jahren hat er in einem Interview mal gesagt: Ich glaube, dass ich bei meinen Fans dafür stehe, dass ich ehrliche Worte spreche. Und dass er glaubt, dass man ihm ganz schnell vorwerfen würde, wenn er sich verbiegen würde.
Diesen Vorwurf mache ich ihm nicht, ich glaube nicht, dass er sich verbogen hat, sondern, dass er es einfach so machen wollte und das ist auch gut so.
Aber er hat auch gesagt, dass er es für möglich hält, dass viele sagen würden, dass sie darauf nicht stehen und dass sie sich das deswegen auch nicht anhören können.
Ich glaube, für mich ist mit dem neuen Album dieser Punkt erreicht.
Ich werde Bosse weiterhin hören, weil er für mich immernoch sehr wichtig ist. Und ich ihn für vier Alben liebe.

Die drei Sterne hab ich vergeben, weil ich Bosse nicht schlechter bewerten kann und weil es ja wirklich einige ganz schicke Songs gibt, auch, wenn die tiefgründigen Passagen meiner Meinung nach zu kurz kommen.
Vier Leben, Kraniche und Konfetti zum Beispiel.
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. April 2013
Bosse ist zurück! Nach "Wartesaal" kommt jetzt das nächste, aufwendig und liebevoll produzierte Popalbum des Sprachkünstlers und Weltenbummlers mit dem vielleicht sympathischsten Gesicht der Branche.

Ich habe Bosse irgendwann vor einigen Jahren entdeckt, als ich in Köln (ich glaube beim Ringfest) vor einer Bühne stand und auf irgendeine andere Band wartete. Ich hatte keines seiner Lieder jemals vorher gehört, aber ich war begeistert von dem Typen, der da auf der Bühne sein Ding durchzog, sauber auskomponierte Songs mit tiefgründigen Texten, ohne dabei auf Tanzbarkeit zu verzichten. Die Beine wollten nicht still halten, die Stimmung hob sich... und heute erinnere ich mich noch an den Auftritt von Bosse, aber nicht mehr an das, worauf ich eigentlich gewartet hatte.

Entsprechend hoch waren meine Ansprüche an seine Alben. Und bei allen Alben, die ich bisher gekauft habe, war ich im ersten Moment enttäuscht. Um spätestens beim zweiten oder dritten Hören dann hellauf begeistert zu sein. So auch bei "Kraniche".

Die Texte, die Axel Bosse schreibt und singt, sind eine Wucht. Manches muss man mehrfach hören, um alle Sinnebenen zu erfahren, um alle sprachlichen Feinheiten zu erfassen. Das ist Musik, die man (zumindest beim ersten Mal) nicht nebenbei hören kann, sondern auf die es sich lohnt intensiv zu hören.

Viele Rezensenten werfen Bosse vor, spätestens mit Wartesaal und Kraniche zu poplastig geworden zu sein, zu weit weg von der direkten und persönlichen Art, die er auf der Bühne rüber bringt. Da ist was dran. Aber das ist für mich keineswegs ein Kritikpunkt. Auf Platte wirkt die liebevolle, wunderbar auskomponierte Instrumentierung auf eine Art und Weise, die live in einer normalen Konzerthalle nicht zu verwirklichen wäre. Klar ist das Popmusik nach allen Regeln der Kunst, nicht mehr der Liedermacher von der Straße, der allein mit seiner Gitarre sein Publikum in Bewegung bringt. Aber das ist gut umgesetzt, es ist nicht die 08-15 Rhythmusmaschine mit den immer gleichen Akkorden, die den Großen der englischsprachigen Musikindustrie Chartserfolge sichert. Charakteristisch ist, zumindest bei den schnelleren Songs, die treibende Bassdrum, dazu dann ein feines Arrangement, dass sich rund um eine einfache Klavier- oder Gitarrenstimme legt, oft kommen Streicher zum Einsatz. Insgesamt klingt die Sache rund und stimmig, jeder Song hat etwas eigenes und lohnt, mehrmals gehört zu werden.

Die Schallplatte kommt mit einem Downloadcode, mit dem man das gesamte Album, inklusive der 6 Akustik-Versionen von "Kraniche", "Schönste Zeit", "So oder so", "Istanbul", "Alter Affe Angst" und "Sophie", als mp3 herunterladen kann. Damit entspricht der Umfang dem der Limited Edition der CD, wobei die Bonus-Tracks nicht auf Platte gepresst sind. Das Artwork ist nicht weltbewegend, die Platte kommt im einfachen Pappschuber, der relativ rau und recycelt wirkt, also kein weißer Hochglanz, aber passend zum Zeitgeist mit ökologischem Anstrich. Die innere Papierhülle ist mit einigen kleinen Fotos und sämtlichen Texten des Albums bedruckt.

Kleiner Tipp für Sportler: Man kann zu "Kraniche" wunderbar laufen (oder sich anders bewegen), allerdings setzt ab "Müßiggang" (übrigens einer meiner Lieblingssongs) ein deutlicher Tempowechsel ein... mein Laufrhythmus hat sich von einer Sekunde auf die andere spürbar verändert. Beim nächsten Mal würde ich daher nur die ersten 9 Songs in der Playlist lassen.

Meine Songtipps:

Familienfest (keine leichte Kost), Müßiggang (hilft bei Stress), So oder so, Istanbul.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2013
Dieses Album ist langsam gereift und immer noch ein bisschen besser, als die Alben davor. Beim ersten Hören fällt auf, dass es Lieder gibt, die direkt ins Ohr gehen und auf jeden Fall Hitpotenzial haben. "Schönste Zeit" und " Vier Leben" gehen auf jeden Fall ab. Dann gibt es aber auch wie immer die Song, die beim ersten Hören etwas sperrig wirken ("Vive la Danse", "Brilliant"), die aber auf den zweiten und erst recht auf den dritten Lauscher ihre Wirkung entfalten.

Das erste Lied auf der CD, das auch Namensgeber des Album ist ("Kraniche") gefällt mir als Akkustikversion sogar noch besser.

Dann gibt es noch die wirklich tiefgründigen Lieder, die vom Text her richtig reinhauen und lange nachwirken. ("Alter Affe Angst", "Familienfest" und "Sophie") Als ich Familienfest zum ersten Mal hörte, dachte ich erstmal: Das kann er nicht ernsthaft bringen!!! Sowas kann man ja nie auf einem Konzert live performen, ohne dass da der eine oder andere Zuhörer in Tränen ausbricht.

Aber das kann er, er zeigt in seinen Lieder die ganze Bandbreite der Gefühle und trifft voll auf den Nerv. Wenn einen eines der Lieder so richtig niedergrissen hat, empfehle ich zum Abschluss und zur Vermeidung von depressiven Verstimmungen "Brilliant" und "So oder so", weil dort doch etwas Hoffnung mitschwingt, dass auch jede schlechte Erfahrung auch ihr Gutes hat. Letztlich ist dies auch die Kernaussage von "Schönste Zeit": "Was wir nicht können, ist irgendwas wiederholen, [...] aber warum sollten wir auch?"

"Konfetti" ist so ein Lied, da weiß ich noch nicht so ganz, was ich davon halten soll...

Und wie immer gibt es auch auf diesem Album das obligatorische Entschleunigungslied aus der guten alten Tradition von "Weit weg", "Roboterbeine", "Gegen Murphy", "Vereinfachen" und "Augen schließen" aus den vergangenen Alben. Auf diesem Album heißt es nun "Müßiggang" und auch "Vier Leben" geht in diese Richtung. Wenn man einmal auf einem Konzert von Bosse war und sich ansieht, wie er sich selber auf seiner Tour verausgabt, kann man schon verstehen, warum er sich stets hart an der Grenze zum Burnout bewegt.

"Istanbul" ist ganz klar davon geprägt, dass er dort eine zeitlang gelebt und (wie ich mich erinnere) auch dort einen Teil der Songs geschrieben hat. Seine Frau hat wohl türkische Wurzeln und so hat er sich mit diesem Lied musikalisch und textlich auf diese Kultur eingelassen, konsequenterweise auch mit landestypischen Instrumenten (wie die genau heißen - keine Ahnung). Aber es lädt dazu ein, in den Strophen bauchtanzmäßig die Hüften kreisen zu lassen. Im Refrain kommt allerdings der Punk wieder durch. Tanzen muss man da aber auch... das Lied macht derbe Lust auf Urlaub.

Es sei noch erwähnt, dass die verwendeten Instrumente mal wieder der Hit in Tüten sind: Ganz groß die Kombination von Streichern, elektronischen Beats und den mexikansich angehauchten Bläsern bei "Alter Affe Angst". Und dann noch der Chor dazu... einfach faszinierend. Der Mann traut sich was!

Fazit: Dieses Album ist auf keinen Fall ein eingängiges Popalbum, es ist viel mehr! Wer Sun, Fun und Party erwartet, könnte von dem Album textlich etwas überfordert werden. Und dennoch sind richtig tanzbare Lieder dabei, wo das Publikum auf dem Konzert wieder mal ausflippen wird. Aber was solls... am höchsten springt eh der Sänger selbst!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2013
Der begabteste Songschreiber Deutschlands und einen weiteren Beweiß hält man mit dem Album Kraniche in der Hand! Und das coolste dabei, er wird immer fröhlicher mit seinen Texten. Also mir gefällts = 6 Sterne!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2013
Es ist für mich super spannend, die Entwicklung dieses Künstlers zu verfolgen. Ja, dieses Album mag mehr Mainstream sein als die ersten, doch das ist nicht immer schlecht.

Es besteht absolute Ohrwurmgefahr, bei diversen Stücken. Auch die Texte sind ungeheuer intensiv, Bosse eben.

Vielen Dank und wir sehen uns live!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2013
Zum Teil sehr schöne Lieder mit guten Texten. Wir hatten auf 2monatiger Afrikareise leider nicht ausreichend Musik dabei. Das Bosse Album haben wir dadurch vielleicht zu oft gehört und hing - jedenfalls mir - irgendwann "zu den Ohren raus". Da dies zwar für viele andere Alben auch galt - allerdings nicht für das Moritz Krämer und London Grammar-Album - nur 4 Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,89 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken