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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2013
Der Dokumentarfilm "Jäger des Augenblicks" von Regisseur Philipp Manderla zeigen in wirklich fesselnden Bildern, wie drei deutsche Freikletterer zum Mount Roraima aufbrechen um eine 600 Meter hohe Felswand zu bezwingen.

Schon der Weg zum Anfang der eigentlichen Mission ist ein Abenteuer für sich. Die drei Kletterer sind stets ohne hoch technisierte Ausrüstung unterwegs und werden so durch den Dschungel mit seinen Schlangen und Krokodilen nur von ein paar einheimischen Gepäckträgern begleitet, die sie aber bald verlassen werden. In beeindruckenden und vor allem spannenden Bildern zeigt das Team den Weg bis zum Fuße des Berges. Was will jetzt noch besseres kommen, hab ich mich gefragt. Noch einiges... :-)

Mögen die Namen Albert und Glowacz den wenigsten nicht-kletteraffinen Menschen etwas sagen, sind sie in der Szene so etwas wie Leitwölfe. Der Franke Albert gilt als Wegbereiter der Freikletter- und Erfinder der Rotpunkt-Bewegung, der Oberbayer Glowacz gewann 1987 die erste inoffizielle Weltmeisterschaft, das Rock Masters im italienischen Arco, und wiederholte diesen Erfolg noch zweimal. Holger Heuber, obwohl immer etwas im Schatten seiner Kollegen stehend, nahm ebenfalls an zahlreichen spektakulären Erstbegehungen teil. Philipp Manderlas Dokumentarfilm zeigt die drei Männer als Lebens- und Überlebenskünstler, die ihrem sicheren heimischen Hafen immer wieder aufs Neue entfliehen. Es sei für sie nicht wichtig, "wo er ist, sondern als was er zurückkommt", sagt eine der Ehefrauen über ihren Gatten.

Nicht nur für Kletterer, sondern auch für Menschen, die ansonsten nichts mit diesem Sport zu tun haben, ist auch der weitere Verlauf des Dokumentarfilms ungemein faszinierend. Ob er das Leben nicht an sich vorbeiziehen sehe, wenn er solch einsame Expeditionen eingeht, wird Kurt Albert gefragt. Leben - und zwar intensiv. Der Film möchte keine Wertung abgeben. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er die Männer beneidet oder für Fanatiker hält.

Natürlich wurde der Film inszeniert, um diese Expedition positiv zeigen zu dürfen. Aber dennoch finde ich, dass genug Distanz aufgebaut wird zu diesen Kerlen, die mit schmerzverzerrten Gesichtern ihre Ausrüstung in die Höhe schleppen, die sich tagelang an Schlüsselstellen aufhalten, ohne beim erneuten Abrutschen zu resignieren... Die Bilder lassen den Zuschauer Höhe erleben, Tiefe fürchten und Freiheit spüren.

Neben einem Wendecover liegen der DVD u. a. ein umfangreiches und informatives Making of, ein Gedenkfilm für Kurt Albert, ein Audiokommentar sowie verschiedene Spots und Trailer bei.

EDIT

Mit großer Begeisterung habe ich nun entdeckt, dass mittlerweile sogar eine Extended Edition auf den Markt gebracht wurde. Die musste ich mir natürlich (auf blu ray) sofort zulegen. :-)

Enthalten sind hier zusätzlich die Expeditionen "Into the light" und "7 Giants". Und diese beiden Expeditionen reihen sich nahtlos in die qualitativ sehr hochwertige Dokumentation ein. Es macht einfach riesen Spaß, noch mehr des Materials sehen zu dürfen. Als Bonusmaterial liegen der Extended Edition u. a. ein umfangreiches Making of, der Gedenkfilm für Kurt Albert, ein Audiokommentar sowie zwei TV-Spots bei. Desweiteren liegt die blu ray in einem schönen Schuber bei.

Fazit:

Ein faszinierender Dokumentarfilm, eindrucksvoll in Szene gesetzt - ein echtes Abenteuer. Empfehlenswert!
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am 14. Oktober 2013
Es ist nur knapp zwei Monate her, dass ich „Bavarian Direct“ gesehen habe, den grossartigen Baffin Island-Film der Huberbuam (bei Amazon inzwischen unter dem seltsamen Titel "Close Call with Mt. Asgard" erhältlich), daher lag die Messlatte diesmal bei mir schon ziemlich hoch. Aber – auch wenn ich mich der überschwänglichen Begeisterung einiger anderer Rezensenten nicht ganz anschließen kann – ich fand „Jäger des Augenblicks“ ebenfalls schön und spannend, und kann den Kauf der DVD durchaus empfehlen.

Insbesondere den Aufbau des Films fand ich sehr gelungen. Auf den ersten Teil, der die Anreise im Frühjahr 2010, den sehr schwierigen Anmarsch zum Berg und das Klettern in den ersten Seillängen zeigt, folgt ein Schnitt zu Szenen in Deutschland im Herbst desselben Jahres. Kurt Albert ist tödlich verunglückt, und Stefan Glowacz muss, so sieht es zunächst aus, das Roraima-Projekt auch ohne Holger Heuber durchziehen. Aber es gelingt ihm schließlich, den Freund zum Mitkommen zu überreden. Auf der Basis der zuvor gewonnenen Erfahrungen wählen sie diesmal eine andere Taktik, und das führt schließlich zum Erfolg. Damit verarbeiten sie – und das wird in sehr schönen, einfühlsamen Szenen gezeigt – schließlich auch bis zu einem gewissen Grad den Verlust des gemeinsamen Freundes.

Die Kletterszenen sind spannend und gut gefilmt, auch wenn für meinen Geschmack zu viele Schnitte drin sind (und es in der Folge zu ärgerlichen Fehlern betreffend der Kontinuität kommt – Stefan rutscht z.B. an der Schlüsselstelle schon mal im schwarzen T-Shirt weg und hängt dann in grüner Jacke im Seil). Aber die Größe dieser Wand, ihre Struktur und wie weit sie überhängt, wird (jedenfalls soweit das im Film möglich ist) für den Zuseher durchaus erkennbar, und ganz besonders im letzten Drittel des Films sieht man auch die Ausgesetztheit dieser Route, und die Isolation der beiden Kletterer, sowohl in der Wand, als auch an diesem Berg, der tatsächlich wie ein Schiffsbug aus dem ihn umgebenden, scheinbar endlosen Dschungel aufragt.
Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen, namentlich der Wasserfälle, die vom Plateau herunterrauschen, möchte ich als einen weiteren dicken Pluspunkt erwähnen. Auch der Anmarsch zum Berg, der Urwaldfluss, der Dschungel - das alles wurde von den versierten Kameraleuten Kolja Brandt und Franz Hinterbrandner sehr gut ins Bild gesetzt.

Die Idee der Regie, in einer Szene dem Gebet der Träger nach dem Aufstehen den morgendlichen Workout der Kletterer gegenüberzustellen, fand ich überaus originell und gelungen!

Zwischen den Kletterszenen finden sich Erklärungen, Interviews und einzelne persönliche Szenen, sowie reichlich Rückblenden – einige davon über Kurt Albert und sein Leben, in erster Linie aber solche über Stefan Glowacz und die Höhen und Tiefen seiner Kletterkarriere. (Über Holger Heuber erfährt der Zuseher nur sehr wenig, d.h. ein „Porträt dreier Extremsportler“ gibt es leider nicht.)

Zwei Specials sind dem Hauptfilm beigefügt: ein Making Of (12 Min.) und ein „Gedenkfilm“ über Kurt Albert (6 Min.). Beide sind gut gemacht, wenn auch enttäuschend kurz. Außerdem gibt’s eine Trailerauswahl.
Ich habe gelesen, dass es eine englische Tonspur geben soll – ich hab’ sie nicht entdeckt (obwohl der Abspann des Films in englisch ist). Dafür gibt’s aber Kommentare von Stefan & Holger, die ich teilweise sehr interessant und oft auch richtig lustig fand.

Die Schwäche des Films liegt meines Erachtens in den oben erwähnten Rückblenden auf Stefan Glovacz’ Erfolge, da sie den Fluss der Erzählung ständig unterbrechen, ohne dass mir der Grund dafür klar wurde. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen diesen Szenen und den Geschehnissen im Film. Die Auseinandersetzung zwischen klassischen Bergsteigern und Sportkletterern war bei der Roraima-Expedition nie ein Thema – weshalb also die Szenen aus „Schrei aus Stein“? Auch für die Rückblenden zu diversen RockMasters- und anderen Kletterbewerben gab es keinen wirklichen Anlass, außer vielleicht den, dass der „Superstar der Sportkletter-Szene“ (Originalton Amazon-Kurzbeschreibung) vorgestellt werden sollte.

Ich war an einem solchen Porträt aber nur in zweiter Linie interessiert – ich hatte den Film um des spannenden Abenteuers und um der Kletterei willen gekauft! – und kann daher (auch wegen des dürftigen Bonusmaterials) nur 3 Sterne vergeben.
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am 12. Februar 2016
Zum Inhalt des Filmes kann ich nichts sagen, da wir bereits nach 10 Minuten abgeschaltet haben. Die völlig misslungene Tonmischung lässt leider kein Fernseherlebnis zu. Die sehr nervige Hintergrundmusik ist sehr laut, die Sprache dafür so leise, dass man schlicht nichts versteht. Hier ist entweder die Prime-Variante fehlerhaft oder - viel wahrscheinlicher - wieder mal an der falschen Stelle gespart worden. Schade für so eine Dokumentation
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am 7. Januar 2016
Die Tonspur ist wirklich jenseits von gut und böse, aber nun gut.
Der Film wurde ja nicht im Studio gedreht, sondern unter eher erschwerten Bedingungen.
Trotzdem ist die ( gute) Musik zu laut.
Teilweise versteht man die Jungs nicht.

Die erste Strecke fand ich eher fade und gekünstelt, mit/nach dem tragischen Tod von Kurt Albert erfährt der Film jedoch eine 180 Grad Wendung.
Stefan Glowacz und Holger Heuber werden plötzlich durch den Tod/die Trauer zu lebendigen Wesen, die einen mitnehmen in die Wand und teilnehmen lassen an der Faszination des eigentlich Unmöglichen.
Und sie haben den Tafelberg gerockt!!!!
14 Tage in der Steilwand, krieg ich nicht mal gedanklich hin.

Gut, Die Huber Buam san irgendwie fotogener ( ;-)) , aber dieser Film hier ist authentischer.
Mein Höhepunkt vor einem gefühlten Jahrhundert war der Jubiläumsgrat......Der hat mir gereicht.

Sehenswert mit Abstrichen.
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am 30. Dezember 2014
Der Film ist eigentlich nicht schlecht, wenn die dauernden Rückblenden im Film nicht wären., was aber noch viel schlimmer ist, dass die Musik das gesprochene zu oft überdeckt. In machen Szenen hatten wir überhaupt kein Wort von den Personen verstanden.
So eine schöne DOKU am Stück wäre wünschenswert gewesen.
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am 3. November 2013
Im Kino hatte ich den Film verpasst, und konnte es nicht erwarten ihn als DVD zu kaufen.

Ich erwartete eine eindrucksvolle Dokumentation mit herrlichen Aufnahmen. (Wie man es in der Werbung sah)
Sehr oft wird im Film eine sehr nervende Musik eingespielt, die so laut ist, dass man kaum versteht, wenn gesprochen wird. Der Film wird andauernd unterbrochen durch Rückblenden, also keine durchgängige flüssige Doku.
Das eigentliche Klettern und das Leben dort ist zu kurz gehalten; hätten dafür eher die ganzen Rückblenden weg lassen sollen. Schade, hatte mir mehr erwartet....
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am 11. September 2015
Tolle Story, aber dürftige Kameraführung und ganz schlechte Audioqualität; wir hatten anfangs Mühe zu folgen, da die Untermalungsmusik den gesprochenen Text deutlich übertönt. Sehr schade. Dennoch schöne Bilder
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am 30. Dezember 2015
An sich ist der Film sehr sehenswert, tolle Bilder und gute Geschichte, jedoch ist die Tonmischung für das Wohnzimmer nicht geeignet. Die Musik ist im Vergleich zum Dialog zu laut, so dass man nur selten alles verstehen kann. Dazu kommt noch die sehr schlecht zu lesende Schrift. Diese Kombination hat es dann auch schwer gemacht den zahlreichen Zeit- und Ortswechseln während des Films zu folgen.
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am 11. April 2016
Den Roraima zu besteigen ist eine tolle Sache und als Zuschauer dorthin mitgenommen zu werden, hätte wahnsinnig spannend und schön sein können.

Es ist kein richtiger Erlebnis- oder Reisebericht. Denn er ist nicht ordentlich kommentiert, sondern besteht aus O-Ton / Live-Mitschnitt, Genuschel und Gemurmel, unwichtige Kumpelgespräche und Gesinge während des Kletterns. Sehr oft mit Hintergrundmusik die das Gesprochene schwer verständlich macht. Unterbrochen wird das Ganze öfter mit irgendwelchen Interviews. Diese und der ganze Film scheinen eher eine Beweihräucherung der Bergsteiger zu sein. Diese stehen ständig im Mittelpunkt, über den Berg und die Landschaft erfährt der Zuschauer gar nichts.

Generell ist die Musik viel zu laut! Bzw das Gesprochene viel zu leise. Dazu kommen viel zu hektische Schnitte, Kameragezoome, Rumgewackel. Ich habe den Film nur mit Skippen aushalten können. Einer der schlechtesten Berichte der letzten Jahre.
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am 16. September 2014
Mehr Spielfim / Abenteuerfilm as Kletterfilm ist er sehr gut gemacht.
Auch weil hier Kurt Albert noch einmal zu sehen ist. Teilweise hintergründig und ohne unnötige Effekthascherei wird hier die Story erzählt und in tolle Bilder umgesetzt.
Auch die offenen und auch teilweise hintergründigen Kommentarte von Stefan Glowacz gefallen mir gut.
Auf jeden Fall sehenswert, nicht nur für Kletterer
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