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am 9. Dezember 2017
...mag für manche verlockend scheinen und die Vorstellung daran appelliert an das Kind in uns.

Nach der Lektüre dieses Buches wird die Verlockung bestimmt von einem etwas blutigem, schaurigem und morbidem Geschmack zersetzt sein.
Joe Hill schreibt auf eine packende, leichte und (familientypisch) auch zeitweise humorige Art.
Das Buch besitzt alles, was ich mir von einem guten Schauerroman erwarte.

Einziges Manko ist die fürchterliche Zeichensetzung der Kindle-Version, welche im ersten Drittel den Lesefluss erheblich behindert. Also hier der dringliche Aufruf, auf die klassische, gedruckte Version zurückzugreifen um voll in Joe Hill‘s Ingestalt unserer Welt einzutauchen.

Einen 5-Sterne-Applaus für den Autor und ein Buh-Konzert für die lieblose Kindle-Umsetzung der Verantwortlichen.
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am 25. November 2017
Ob da keiner mal drüber schaut, wenn ein Buch als Ebook ausgegeben wird? Wahnsinnig viele Rechtschreibfehler. Manche Namen werden bis zur Mitte des Buches einfach in der Mitte getrennt. Liegt aber nicht am Autor. Joe Hill hat meines Erachtens gute Ideen, treibt sie voran, aber verzettelt sich dann häufig. Spannungsbogen wird aufgebaut, flacht ab, kommt wieder... immer auf und ab. Dennoch lesenswert.
Zu den Rechtschreibfehlern: Das ist bereits das dritte Ebook von Hill, dass solche Macken hat. Schade, bremst beim lesen. Deshalb nur 3 Punkte
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am 22. September 2015
ICH fand es gut. Ehrlich. Manchmal schwer zu ertragen wegen der Gewaltdarstellung und schwer zu glauben, denn niemand hält so viel aus wie die Titelheldin - nicht mal Iron Man. Aber die Story an sich war wirklich klasse. Mag sein, dass die innere Welt etwas weit hergeholt ist, mag sein, dass manche Beschreibung von Gewalttätigkeiten etwas zu lang ausfiel, aber ich habe mich jeden Abend aufs Lesen gefreut.
Joe Hill hat viel von seinem Vater gelernt und sich mittlerweile rein schriftstellerisch von ihm abgenabelt. Trotzdem erinnert mich sein Stil an den guten alten King, der "Es", "Shining" und "Das letzte Gefecht" verfasst hat. War toll zu lesen, und das nächste kaufe ich wieder. Gerne 5 Sterne.
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am 14. Oktober 2013
Charlie Manx ist ein sehr, sehr böser Mann mit einem sehr, sehr bösen Auto. Er entführt Kinder ins Christmasland, in dem ewige Weihnacht herrschen soll. Die Kinder erwartet dort jedoch etwas Schreckliches, und es gibt keinen Weg zurück. Vicky, für ihren Vater einfach nur »das Gör«, hat die geheime Gabe, Dinge zu finden – verlorenen Schmuck, verlegte Fotos, Antworten auf unbeantwortbare Fragen. Dazu muss sie sich einfach nur mit ihrem Fahrrad über eine Brücke fahren. Doch je älter sie wird, umso schwieriger wird es für sie, ihre erlebte fantastische Realität als Realität wahrzunehmen und droht an ihrer Gabe zu zerbrechen. Auch Charlie Manx hat diese Gabe. Er jedoch nutzt diese Gabe, um sein Leben zu einem immerwährenden Albtraum für alle um ihn herum werden zu lassen. Und da Vicky immer wieder Ärger anzieht, ist es kein Wunder, dass sich ihre Wege und die von Charlie irgendwann einmal kreuzen.

Der Roman fesselt und begeistert und man findet sich in einer halbrealen, halb faszinierenden Welt wider, in der die Grenze zwischen Wahrnehmung und Vorstellung durchbrochen und vorübergehend aufgehoben wird. Hill gelingt es, einen wunderbaren Horror-Roman hinzulegen, der nicht ins Blutige oder Widerliche führt, sondern immer genau an der Stelle unscharf wird, wo die Fantasie des Lesers benötigt wird. Ich habe den Roman in wenigen Nächten verschlungen.

Fazit: wer sich gerne mit Tripps in die eigene Fantasiewelt befasst und sich mit dem Abgrund des Menschens - wozu ist er fähig? - auseinandersetzt, ist hier genau richtig. Es gibt einen Stern Abzug für ein etwas flaches Ende und für eine etwas (meines Erachtens) zu kurz kommende Aufklärung rund um das Christmasland.
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am 6. Oktober 2013
Diese und weitere Reviews finden sich auf meinem Rezensionsblog medienspritze.blogspot.com

Charlie Talent Manx fährt einen magischen 1938er-Rolls Royce mit dem Kennzeichen NOS4A2. Das Auto ist ihm eine große Hilfe dabei, Kinder zu entführen und diese ins Christmasland zu verschleppen, einem Ort, an dem Kinder auf ewig Kind sein können – zum Preis ihrer unschuldigen Seele. Bilderbuchautorin Victoria McQueen ist die einzige, die ihn aufhalten kann.

Der neueste Joe Hill-Roman „Christmasland“ wird Fans des Autors uneingeschränkt gefallen, kommt er doch mit allen üblichen Stärken (und Schwächen) daher. Das erste Drittel ist mal wieder der eigentliche Höhepunkt, denn die Einführung der Grundsituation und Charaktere ist sehr fantasievoll und hilft dem Leser schnell dabei, sich sämtliche Vorgänge zu Herzen zu nehmen. Rasch stellt sich wieder das typische Joe Hill-Feeling ein, bestehend aus fiesen Gefahren und unheimlich sympathischen, aber trotzdem echt wirkenden Figuren. Diese Authentizität gelingt vor allem durch die vielen Eigenheiten, die den Figuren mitgegeben werden. Die Charaktere sind wie immer das große Plus, kaum ein Autor charakterisiert seine Figuren so effektiv.

Auch die Handlung weiß zu begeistern. Besonders der Beginn überrascht durch einen intelligenten Umgang mit erzählter Zeit und Erzählzeit. Ich liebe Joe Hill dafür, dass er nicht bloß reine Horrorromane schreibt, sondern auch (in der Realität verortete) fantastische Elemente einbringt. Solch ein Element gibt es auch bei Christmasland und zieht sich durch die gesamte Handlung. Dies hebt den Roman deutlich von anderen Büchern gleichen Genres ab. Von Hills Romanen gleicht Christmasland dadurch noch am ehesten seiner genialen Comicreihe Locke & Key.
Zum Schluss hin wird die Handlung wie immer etwas actionreicher und auch linearer, Offenbarungen und Reprisen findet man leider nicht. Das ist zwar schade, da gerade der Beginn mit seinen vielen Charakteren, Orten und Erzählzeiten begeistert, dafür gewinnt der Plot zum Ende hin aber unheimlich an Fahrt und Spannung. Die letzten Seiten fliegen geradezu davon.

Auch Christmasland zeichnet sich durch den typischen Joe Hill-Schreibstil aus – und er wird immer besser! Bereits mit den ersten Seiten kommt das nur schwer zu beschreibende Feeling seiner Werke auf. Am ehesten ist sein Stil wohl zu bezeichnen als „Horror mit dem Herz am rechten Fleck“. Hills Wortwahl ist wie immer äußert präzise, Stimmungen und sogar ganze Welten werden durch nur wenige, aber umso effektivere Vokabeln beschrieben. Fremdwörter sind zwar vorhanden, wirken aber nie wie beabsichtigt ausgewählt, sondern gliedern sich perfekt in die flüssige Sprache ein.
Da ich mich nie bei Horrorromanen gruseln kann (dabei habe ich schon sehr viele gelesen), kann ich nicht hundertprozentig in Ausblick stellen, ob man sich auch bei Christmasland erschrecken wird. Zumindest führt Joe Hill zum ersten Mal eine sehr dynamische Sprache ein, die den zeitlichen Ablauf etwaiger Gruselstellen sehr detailliert beschreibt. Meines Empfindens nach ist Christmasland daher gruseliger als seine anderen Bücher.

Joe Hill enttäuscht auch mit dem neuesten Buch mal wieder nicht, stattdessen steht Christmasland auf einer Stufe mit seinen anderen Romanen. Die Genialität von Locke & Key scheint bereits durch, faltet sich aber nie komplett aus. Man kann also gespannt darauf sein, was uns als nächstes erwartet. Fans von Horrorbüchern der Marke Stephen King, Peter Straub oder Neil Gaiman sollten unbedingt zuschlagen – es lohnt sich!

9.0/10
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am 10. Dezember 2013
Vorab, ich habe auch die anderen beiden Bücher von Joe Hill gelesen. Die waren ziemlich schräg und unterhaltsam geschrieben, das war es aber auch für mich. Dieses Buch konnte ich, nachdem ich mich eingelesen hatte, nicht mehr aus der Hand legen. Ich muss dazu sagen, dass ich ein großer Stephen King Fan bin und alle seine Bücher gelesen habe. Ob dem Sohn der Vergleich mit dem Vater gefällt, weiß ich leider nicht, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass ich einen Stephen King der älteren Generation lese. Das Buch hat mir vom Anfang bis zum Ende sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Buch von diesem Autor.
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am 5. November 2015
Ich habe mir aufgrund der positiven Bewertungen das Buch gekauft und wurde nicht enttäuscht. Zum Inhalt wurden schon ausreichend Kommentare geschrieben, deswegen beschränke ich mich auf eine allgemeine Beurteilung. Die Geschichte ist zwar irgendwie ganz schön irre und krank, aber liest sich gut. Es ist spannend geschrieben und wird kaum langweilig, demnach auf jeden Fall empfehlenswert
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am 5. September 2015
Nicht zu überlesen,wessen Vaters Sohn da geschrieben hat!Ich vergass immer wieder,dass ich keinen King verschlang...Spannung pur - und das über 800 Seiten lang!
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am 29. Januar 2016
Joe Hill, der Sohn des Best Seller Autors Steven King, steht seinem Vater in nichts nach, dieses Buch strotzt vor Spannung und ist sehr fesselnt.
Es war schwer dieses aus der Hand zulegen, da man unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
Definitiv nicht mein letztes Buch von Joe Hill
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am 6. Mai 2014
Mein erstes Buch vom Sohn des berühmten Stephen King.

Hier erwartet einen eine unheimlich großartige Geschichte, die auf keinen Fall zu lang gezogen ist, sondern jedes Detail dieser Geschichte gehört einfach dazu. Sie ist stimmig, spannend, emotional, hat einen flüssigen Stil und ein gelungenes Ende. Es war für mich ein wahres Lesevergnügen und ich bin sehr begeistert, Joe Hill hat mich hier voll überzeugt!
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