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TOP 1000 REZENSENTam 16. Januar 2015
Zwar fällt es mir nicht nicht leicht,einem so poppigen,zumindest teilweise auf Kommerz ausgerichteten Album (was MO ja selbst zugibt) eine gute Bewertung zu geben,jedoch befindet sich "Crises" mitten in der Pop/Pop-Rock-Phase von Mike Oldfield und macht innerhalb dieser Musikrichtung eine recht gute Figur,meine ich.
Das 8.Album des vielseitigen britischen Ausnahmemusikers erschien 1983 und sollte ein Mega-Erfolg werden.
Mit dem zugegebenermaßen platten "Moonlight Shadow" hatte er seinen größten Single-Erfolg,aber auch "Shadow On The Wall" war sehr erfolgreich.
Zugute halten muß man ihm auch,daß er die Hälfte der Scheibe wieder mit einem größtenteils instrumentalen Longtrack füllt,der aber aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt ist und nicht so homogen ausfällt,wie andere.
Auch erreicht "Crises" nicht die Wirkung älterer Longtracks,wirkt nicht sonderlich innovativ oder gar progressiv;von Instrumentals,wie "Ommadawn" ist der Track in jeder Hinsicht weit weg,dennoch hat er seine starken Momente und bildet einen netten Kontrast zu den Pop-Nummern im Single-Format der zweiten Hälfte,wobei man das nette Instrumental "Taurus 3" dort auch noch positiv erwähnen sollte.
Ansonsten hat MO die Musik allein geschrieben und eine bemerkenswerte Auswahl an Gastmusikern zu bieten.
Die Vocals übernehmen Maggie Reilly,Roger Chapman ,Jon Anderson (Yes) und er selbst.
Mit Pierre Moerlen am Vibraphon,Phil Spalding am Baß,dazu Rick Fenn und Ant Glynne an der E-Gitarre ist er gut besetzt.
Mike selbst übernimmt die Keyboards,spielt ua E-Gitarre,Harfe,Mandoline,Baß.
Dennoch bleibt es ein Pop-Album,auch der Longtrack "Crises" wirkt synthetisch,künstlich,auch für ungeübte Hörer leicht verdaulich.
"Crises" ist sehr,sehr leichte Kost,besitzt im Rahmen des Genres jedoch schon einen gewissen Charme.

Die Klangqualität ist erfreulich,der glatte,polierte Klang ist ja so erwünscht.
Die erste CD fiel gegen die Schallplatte aber hörbar ab.
Die 2000 erhältliche Remaster-Edition brachte deutliche Besserung.Simon Heyworth reduzierte die Dynamik zwar etwas,insgesamt klingt die CD jedoch ganz anständig.Wer über einen HDCD-tauglichen Player verfügt,darf sich über eine entsprechende Codierung und daher gesteigerte Dynamik und höhere Auflösung freuen.Klasse.
2012 wurde dann neu remastered.Paschal Byrne ließ der CD mehr Dynamik,die Arbeit von Heyworth klingt für mich aber leicht besser.Da beide gelungen sind,ist das wohl Geschmackssache.
Interessanter ist da das Bonusmaterial der verschiedenen Editions.
Während schon die 30th Anniversary CD mit zwei "neuen" Studio-Tracks und Maxi-und Unplugged-Versionen von "Moonlight Shadow" und "Shadow On The Wall",dazu einer Extended-Version von "Crime Of Passion" glänzt,kriegt man auf der Deluxe-Edition noch eine ganze CD mit Live-Tracks dazu.
Die vergriffene,limitierte Super Deluxe Ed. protzt sogar noch mit einer kompletten Neuabmischung in 5.1 Surround-Sound auf DVD,einer zusätzlichen Konzert-CD,einem Auftritt bei Top Of The Pops,noch mehr Live-Material auf DVD,einem Buch...
Was man davon (bezahlen) will,muß jeder selbst wissen,das Album selbst dürfte aber jedem gefallen,der auch "Five Miles Out","Discovery" oder "Islands" mag.
Wer aber diese Scheiben haßt und nie verwinden konnte,daß Oldfield ins Pop-Lager gewechselt war,sollte um "Crises" einen großen Bogen machen.
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am 17. November 2013
Wer die HDCD besitzt wird vielleicht enttäuscht. Die HDCD hat deutlich mehr Höhen und ist detailreicher. Paschal Byrne remastered die letzten Jahre das Oldfield Repertoire und davor ist sein Name schon bei diversen anderen Wiederveröffentlichungen aufgetaucht. Für die Deluxe-Ausgaben mit neuen Mixes empfehlenswert. Für Remastering von bestehendem Material eingeschränkt empfehlenswert. Sein Remaster von BJH - Eyes of the Universe von 2013 klingt bisher im Vergleich zu allen vorherigen CD-Auflagen am besten.
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HALL OF FAMEam 8. September 2013
Bereits der kurze, abgedämpft gespielte Gitarrenlauf ist unverkennbar, und wenn dann die sanfte Stimme von Maggie Reilly einsetzt, ist man auch nach 30 Jahren noch gefangen von diesem zeitlosen Popsong. Eine geschlagene Akustische setzt präzise Akzente, und dann folgen zwei hervorragende Soli, eines als Fortsetzung des Eingangslaufes, eines mit verzerrter Gitarre. Moonlight Shadow war einer der großen Hits von 1983, in einer Zeit, als noch Singles und Maxis verkauft wurden. Wann immer Wolfgang Neumann in der Schlagerrallye im WDR (für nicht-NRWler: siehe Wikipedia) die Maxiversion auflegte, müssen Tausende von Cassettenrekordern deutscher Jugendliche geklickt haben wie meiner, denn die Langversion - die heute ein wenig selbstverliebt klingt - stand an der Spitze der Wunschlisten vieler. Der Song hielt sich 74 Wochen in der Top 15 der Schlagerrallye und wurde zweimal in Folge Jahressieger. Das bedeutet für einen Teenager eine halbe Ewigkeit. Die Abstimmung erfolgte noch per Postkarte, da ging viel Taschengeld für Porto drauf (ich gewann allerdings auch zweimal per Auslosung eine Vinyl-LP). Persönlich verbinde ich das auch mit dem Ende der Neumann-Ära (der definitive ELO-Fan hatte nebenbei ein hervorragendes Buch über die Beatles geschrieben) und dem Einzug von immer seichteren Pop-Songs, die mit den Rock-Ursprüngen nur noch wenig zu tun hatten. Es folgten Aha, Europe, Pet Shop Boys und (o Graus - definitiv nach meiner Zeit) David Hasselhoff!

Mike Oldfield stand in den 70ern lange unter dem "selbstverschuldeten" Schock, mit 20 Jahren einen Klassiker der Musikgeschichte veröffentlicht zu haben. Sein Debutalbum Tubular Bells von 1973 ist auch heute noch, gerade im hervorragenden neuen Surround-Mix, ein wiederkehrend tolles Erlebnis. Die Folgealben waren zunächst durchwachsen, wobei ich Ommadawn (Deluxe Edition) und Incantations (Deluxe Edition) (zumindest in Teilen in empfehlenswerten neuen 5-Kanal-Mixen erhältlich) durchaus für gelungen halte. Aber erst als er eine etwas rockigere Seite entwickelte und gelegentlich kürzere, hitparadentaugliche Lieder schrieb, konnte er wirklich an den Anfangserfolg anknüpfen. Wie bereits der Vorgänger Five Miles Out (Deluxe Edition) bestand Crises aus einer langen Albumseite und kürzeren Stücken auf der Rückseite, und bereits der Vorgänger enthielt mit dem Titelsong eine prächtige Single-Auskopplung. Welches der beiden Alben man vorzieht, ist wirklich Geschmackssache. "Five Miles Out" hat einen erdigen, rockigeren Charakter, Crises hat vielleicht die eingängigeren Melodien und geht mehr in Richtung Pop (an sich nichts Schlimmes, nur in den Jahren danach wurde es dann leider poppiger und gleichzeitig seichter).

Mike Oldfield hat Stimmen schon immer mehr wie Instrumente eingesetzt, am Anfang gelegentlich seine eigene und die seiner Schwester Sally (und auch mal einen Chor). Nun hatte er mit Maggie Reilly eine Virtuosin gefunden, die zu seinen Liedern einen eigenen Charakter beisteuern konnte (auch wenn es wohl lange Studiostunden gedauert hat, bis er ihr den ihm vorschwebenden Sound für "Moonlight Shadow" entlocken konnte). Trotzdem setzte er auch diverse andere Sänger ein, so etwa Jon Anderson von Yes im ätherischen "In High Places" und die Rockröhre Roger Chapman, im kraftvollen "Shadow on the Wall". Mike Oldfield ist sicher kein großer Gitarrist, aber er hatte immer schon ein Talent für melodische, schnelle Läufe und fand interessante Klangfarben für seine Soli. Manchmal reichen schöne Melodien für einen erfolgreichen Popsong, aber Oldfield schuf durch geschicktes Arrangieren und interessante Soundvarianten einige wirkliche Perlen der Popmusik. Das gilt auch für das 22minütige Herz- und Titelstück, das in ausgefuchstem Ablauf Ideen für bestimmt ein halbes Dutzend Einzelsongs verarbeitet, Und zwischen den Liedern der zweiten Hälfte, fast beiläufig hingeworfen, zaubert er in "Taurus 3" atemberaubende Duelle zwischen spanischen Gitarren und Mandoline.

Die gerade neu erschienene Deluxe-Box etwa im Format einer Doppel-DVD enthält ein Büchlein mit auch für ältere Augen gut lesbaren Detailinformationen zu den Aufnahmen und eine kleine Rekapitulation der entsprechenden Phase von Oldfields Karriere. Dazu kommt eine CD mit einem aktuellen Stereomix und Bonustiteln, u.a. die Singles "Mistake" und "Crime of Passion" sowie die Maxiversion von "Moonlight Shadow". CD 2+3 enthalten Live-Aufnahmen von 1983 (Wembley). Des weiteren gibt es eine DVD mit einem Auszug des gleichen Live-Konzerts (Crises + Tubular Bells Part 1), drei Musikvideos sowie der vergnüglichen Top-of-the-Pops-Aufnahme des Hits (die allerdings die herrlich überzogene Playback-Vorstellung von "Five Miles Out" aus der ebenfalls empfehlenswerten Deluxe-Ausgabe des Vorgängeralbums nicht übertreffen kann). Die Bildqualität der Live-DVD (im TV-Format 4:3) ist nicht überragend, aber gemessen am Ausgangsmaterial wohl in Ordnung. Interessant ist es allemal zu sehen, wie diese komplexen Stücke durch eine achtköpfige Band interpretiert wurden. Am wichtigsten für mich die weitere DVD mit dem Surround-Mix in wahlweise DD5.1 und DTS, der wirklich fast eine Neuentdeckung der Platte ermöglicht. Leider gibt es keinen hochauflösenden Stereomix. Statt der beiden DVDs hätte man ruhig eine Blu-ray beilegen können, die locker alle Inhalte plus einen Stereomix in DTS-Master-Audio fassen könnte. Die Marktdurchdringung der Blu-ray mag in Deutschland erst bei 50 Prozent liegen, aber bei der Zielgruppe für diese etwa 42 Euro teure Box liegt dieser Wert bestimmt deutlich höher...
66 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
1983 brachte Mike Oldfield dieses tolle poig gehaltene Progressiv Rock Album heraus. Hierfür möchte ich insbesondere das Titelstück „Crises“ hervorheben, welches mit 20:57 Minuten Spieldauer wahrlich als Longtrack bezeichnet werden kann. Hier gibt es wunderbare friggelige Passagen. Erwähnenswert ist aber vor allem das tolle Schlagzeugspiel des Herren Simon Phillips, der ja den meisten auch als Drumer von „Toto“ bekannt sein dürfte. Alleine für dieses Stück lohnt sich die Anschaffung des Albums. Zu „Moonlight Shadow“ und „Shadow On The Wall“ muss eigentlich nicht mehr viel geschrieben werden. Maggie Reilly und besonders Roger Chapman haben sich hiermit ein popiges Denkmal in der Musikgeschichte gesetzt. Eigentlich kann man diese beiden so erfolgreichen Songs schon nicht mehr hören, da sie auch heute noch häufig im Radio gespielt werden. Wären da nicht die tollen Alternativversionen auf dem 30th Anniversary Album. Besonders die Version von „Shadow On The Wall“ mit dem grandiosen Roger Chapman ist ein wahrer Kracher. Diese Fassung ist um Welten besser, als die Hitparadenversion. Aber das Album hat mit „In High Places“ noch einen Leckerbissen zu bieten, denn niemand anderes als Jon Anderson von Yes gibt sich hier sein Stelldichein. Mit „Taurus 3“ kommt Mike Oldfield mit der akustischen Gitarre flott und sehr ansprechend daher. Mit „Crime Of Passion“ ist noch ein weiteres rockig gehaltenes Schmankerl zu hören.
„Crises“ entstand in den von mir musikalisch weniger geschätzten 80ziger Jahren und für diese Zeit wahrlich ein absolutes Highlight. Aus den genannten Gründen hat „Crises“ einen festen Platz in meiner umfangreichen Musiksammlung sicher. Fünf Sterne hat es allemal verdient.
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am 6. April 2001
Auf "Crises" machte Mike Oldfield zum ersten Mal einen Spagat zwischen Kommerz und Konzept. Durch seine früheren Stücke wie "Ommadawn", "Incantations" oder "Tubular bells" war Mike Oldfield für die meisten Radiostationen tabu, denn wer möchte schon gerne ein 20-minütiges Opus in sein Programm aufnehmen? Auf "Crises" bietet Oldfield mit dem Titelstück "Crises" sowohl ein langes Monumentalopus, als auch mehrere kurze Titel, die allesamt Hitqualitäten hätten. Die beiden Songs mit Maggie Reilly ("Moonlight shadow" und "Foreign affair" zeichnen sich durch perfekt arrangierte Melodien und samtweiche Stimme der Sängerin aus. Im krassen Gegensatz hierzu "Shadow on the wall" (mit Reibeisenstimme Roger Chapman). Auch "In high places" mit Yes-Frontman Jon Anderson kann voll und ganz überzeugen. Sicherlich auch ein Höhepunkt ist "Taurus III", eines der schnellsten und besten Gitarreninstrumentals, das ich kenne. Schade, dass Oldfield eigentlich nur "Moonlight shadow" und "Shadow on the wall" als Singles ausgekoppelt hat. Ansonsten: Sicherlich ein Meilenstein in der Karriere Mike Oldfields, öffnete er sich mit "Crises" doch einem breiteren Publikum. Meines Erachtens ein gelungener Spagat und eines der besten Alben der gesamten 80er Jahre.
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am 9. Februar 2014
Über die Musik Oldfields, seine intelligenten und teils ungewöhnlichen Kompositionen muss man keine Worte verlieren. Ich hatte mich über die Neuauflage gefreut, um meine Vinyl-Sammlung zu ergänzen, insbesondere wegen Roger Chapman. Klanglich allerdings ist die Auflage kein großer Wurf, viel zu schlank, farblos bis dünn tönt sie; immerhin sauber differenziert. Was jedoch völlig inakzeptabel ist, sind die massiven Störgeräusche, Knackser und Plopps durch eine offensichtlich sehr schlechte Pressung und/oder fehlende Nachreinigung. Da helfen auch 180 Gramm nicht. Ich hatte bereits eine Rezension gelesen, in der der Autor die Problematik angesprochen hat, dachte aber, es wird sich um ein Einzelphänomen handeln. Dem ist nun gewiss nicht so. Von daher – Finger weg von der LP und eher die CD wählen. knut isberner
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am 4. September 2013
Ich liebe das Album seit 30 Jahren und war sehr erfreut als ich erfahren hatte, dass Mike Oldfield das Album (zum 30jährigen Jubiläum) selbst geremastered hat und neu veröffentlichen wird. Nun, gestern ist das Meisterwerk bei mir eingetroffen und ich bin mehr als nur begeistert davon! Insgesamt 3 CDs und 2 DVDs gibts in einer formschönen großen Box, worin auch noch ein kleines Buch mit allen Details zur Entstehung von Crises zu finden ist. Manche werden sicher bemängeln, dass die 5 Discs einzeln in Kartonhüllen sind, aber das tut doch nichts zur Sache. Manche werden auch bemäkeln dass die Bildqualität des Wembley Konzerts 1983 - obwohl gestochen scharf - sichtbar von einem Video übertragen wurde, aber man hat zumindest eine sehr rare Konzertaufnahme von Mike Oldfield! Die andere DVD bietet das Werk im Surround Sound 5.1... wirklich ganz toll! Tja, und es sind auch noch die Videoclips von Moonlight Shadow, Shadow on the Wall und Crime of Passion mit auf der Konzert-DVD enthalten. Verschiedene Mixes (unplugged) auf den CDs runden das Gesamtpaket noch ab...

Der Preis ist für diese Box wirklich nicht hoch, aber man sollte rasch zugreifen weil Limited Edition BoxSets meist schnell vergriffen sind.
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am 7. September 2013
Crises ist prinzipiell für mich ein Höhepunkt in Mike OldfieldŽs Schaffen; Traumwandlerische Sicherheit bei der Auswahl der GastsängerInnen, warme Synthies, die bis heute nicht antiquiert klingen, harmonieren mit MikeŽs singender E-Gitarre und am Ende dieser melodische Hardrock-Song, dessen Text von der Anordnung der Konsonanten für Roger ChapmanŽs Vibrato regelrecht maßgeschneidert ist. Als ich mir 1989 die derzeit handelsübliche CD von Virgin kaufte hätte ich nie gedacht, 24 Jahre später diese Wahnsinnsbox in Händen halten zu können. Merkwürdig, daß die Single "Mistake", die noch zur "Five miles out"-Phase gehört, hier enthalten ist während die B-Seite "Waldberg" ordnungsgemäß auf der besagten CD ist, aber egal. Ein echter Wermutstropfen ist dennoch enthalten; Warum hat Mike "Rite of man", die B-Seite von "Moonlight Shadow" nicht draufgepackt? Erst vor 2 Jahren habe ich bei eBay die 3-Zoll-Single-CD von "Moonlight..." für viel Geld ersteigert, da dies neben der "Elements"-Box die einzige Möglichkeit ist, diesen Song auf CD zu bekommen. Vermutlich ist es derselbe Grund, aus dem auf bisherigen Wiederveröffentlichungen Songs wie "Froggy went a-courting", "Don Alfonso" und "Sally" fehlten; Es handelt sich um eine Art Kinderlied im bretonischen Stil, welches MikeŽs humorvoll-folkloristisch-kindlich-bewußt naive Seite zeigt, die er leider seit vielen Jahren völlig abgelegt hat. Ich glaube, sein letzter, diesbezüglicher Ausdruck war sein demonstratives Gähnen neben dem singenden Kevin Ayers im Videoclip zu "Flying start". Vielleicht glaubt er, daß diese Art von Songs das ernste Gesamtbild des jeweiligen Albums zerstören, ich allerdings bin der Meinung, daß er einfach sämtliches Material der jeweiligen Periode auf die CD packen und das Aussortieren den Fans überlassen sollte, die diese Alben einschließlich der ursprünglichen Vinylausgaben mittlerweile zum 4. Mal kaufen...
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am 31. August 2013
Ich kann mich der Rezension von Frank Rittberger "PSB for all life" (Essen Deutschland)nur anschließen!

Ein Vorredner sprach von "Hülle aus Pappe,...." und so. Aber... ist es wirklich so wichtig!? Erstmal, für den Preis von ca. 42€ ist es nicht zu teuer. (Wenn man überlegt, dass die Tubular Bells Box weit über 70€ kostet und... Nur Mixe,und irgendwie.... nix neues :/ !)

Die Nr. 4 (DVD) Die Live DVD.... Grandios!!! Super, klares Bild. Und das für eine 30 Jahre alte Aufnahme!(Leider nicht komplett... Lieder, die nicht zu dem Album gehören, haben sie einfach ausgelassen...CD ja, (Nr.3) aber nicht DVD! Tipp: Mal bei YouTube schauen... da gibt es ein Video, leider nicht mit original Aufnahmen, aber GANZ... mit einer Spieldauer von fast 2 Stunden...)
Dann noch Videos von: "Moonlight Shadow","Shadow on the Wall","Crime of Passion" (Obwohl, 1984) und "Moonlight Shadow" bei TOP 1983....
(Naja... normale, wie sonst bei der "Elements" DVD auch. Dachte, wie bei der "FMO", es sind andere)

Ich habe es nicht bereut und so wie ich es gelesen habe von seiner Seite, sollen die Auflagen limitiert sein. Also, schnell kaufen, bevor sie weg sind!

Nur.... "Shine"'86 mit Jon Anderson fehlt mir noch auf einem Album (Kein "Best Of" Album!)... Genau wie "Picture in the dark"'85....

Mal Abwarten, was die aus "Discovery"'84 und "Island"'87 machen ;) ("OST" "Killing Fields" lassen wir mal aus.... ;) )
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am 28. August 2011
Mit "Crises" führte Oldfield das Format von "Five Miles Out" weiter: ein langes Stück, im wesentlichen instrumental auf einer Seite (ja, damals hatten die Platten noch zwei Seiten) und Pop-Songs auf der zweiten Seite, unterbrochen von dem kurzen Instrumental-Stück "Taurus 3".

Man merkt, dass Oldfield viel Spass mit den zu dieser Zeit aufkommenden Synthesizern hatte, der Fairlight kommt auf fast allen Stücken zum Einsatz. Das 20-minütige "Crises" fängt mit einer Verbeugung vor "Tubular Bells" an. Danach pendelt es zwischen sphärischen Sound-Konstruktionen und rockigen Gitarren-Parts, bei denen Oldfields unverwechselbare E-Gitarre dominiert. Am Schluss schwingt sich das Werk wie bei einem Bergaufstieg nach und nach zu immer neuen Höhen auf, bevor es dann nach dem Erreichen des Gipfels mit einem Echo verhallt.

Direkt danach kommt Oldfields grösster Radio-Hit "Moonlight Shadow". Ja, absolut poppig, absolut radio-tauglich, aber eben auch perfekt. Für Maggie Reilly war es der Beginn ihrer erfolgreichen Karriere. Vor allem das Gitarren-Solo gehört für mich zu Oldfields Besten und drückt dem Monster-Hit noch seinen Stempel auf.

"In High Places" ist der Grund, warum ich keine 5 Sterne vergeben wollte. Ich kann mit Jon Andersons Stimme einfach nicht viel anfangen und bei dem Titel klingt sie irgendwie noch schiefer. "Foreign Affair" ist auch nicht so richtig mein Fall, auch wenn es durch Reillys Stimme veredelt wird. Aber für mich etwas zuviel Synthesizer-Geschwurbel.

Drum gleich weiter zum bereits erwähnten "Taurus 3", für mich das Schmuckstück der Platte. Es bildet den Abschluß der auf "QE2" und "Five Miles Out" begonnenen Trilogie. Und wo die Vorgänger noch recht langgestreckte Instrumentals waren, ist T3 kurz und knackig. Nachdem man von einer gefälligen, leicht kitschigen Melodie eingelullt wird, türmt Oldfield plötzlich alles aufeinander, was Saiten hat und lässt ein Flamenco-Gewitter auf den Hörer los, in dem ausser dem treibenden Rhythmus kaum noch Melodie zu erkennen ist. Das Gewitter kommt zweimal über einen, dann ist einen Moment Ruhe bis ...

mit "Shadow On The Wall" der zweite Ohrwurm die Platte beschliesst. Roger Chapman und Oldfield lassen die Sau raus, aber das geht nur, weil am Schlagzeug mit Simon Phillips ein absolutes Drum-Genie sitzt. In Deckung gehen vor seinen Drum-Attacken :-)

Und dann ist die Platte auch schon vorbei ... oder auch nicht, weil ich mir unbedingt nochmal "Taurus 3" reinziehen muss. Und nochmal, und nochmal ...
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