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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2013
Guter Pop ist immer in Töne verwandelte Illusion von Liebe und Hass, Glück und Leid für drei oder vier berauschende Minuten. Manchmal unvergesslich, unvergänglich gar, gestanzt in die Erinnerung eines Menschen an bestimmte Situationen seines und/oder in die einer ganzen Generation an eine bestimmte Phase ihres Lebens.

Die Pet Shop Boys haben mit ihrem Synthie-Pop Dutzende solcher Songs fabriziert, ganz besonders natürlich in ihrer magischen und erfolgreichsten Zeit zwischen 1985 und etwa 1993.

Neben den betörenden Melodien war Neil Tennant und Chris Lowe fast immer die Tanzbarkeit ihrer Stücke ein besonderes Anliegen. Sie liebten und lieben bis heute die Nächte in den Clubs, die magenrüttelnden Bässe, die Klangeffekte, die Laserstrahlen, das Licht überhaupt. Jeder kann für ein paar erschöpfende, aber selige Stunden schön und wichtig sein in diesem Licht, ehe der Hangover die Tänzer brutal mit ihren alltäglichen Zumutungen konfrontiert.

Das Spätwerk ELECTRIC beschwört die Illusion der Nacht noch einmal ganz mächtig herauf. Die Sehnsucht nach dem Schweben, der Schwerelosigkeit und der verlorenen Jugend. Letztere ganz besonders: 'And everything about tonight feels right and so young / And anything I'd want to say out loud will be sung' ("Vocal"). Das ist so wunderschön, dass man heulen möchte.

Das Cover-Artwork dieses Albums, dem ersten nach der (schmerzhaften?) Trennung von ihrer langjährigen Plattenfirma, verzichtet trotzig auf die Nennung des Bandnamens und des Plattentitels. So als wollten PSB der ganzen Welt zeigen, dass sie immer noch groß und bedeutend sind. Früher haben Megabands wie Pink Floyd so etwas gerne gemacht.

Die Musik fließt bassbetont und mächtig aus den Boxen. Schon die dramatische Introduktion des ersten Titels "Axis" verspricht Gewaltiges, und so kommt es dann auch: Zunächst folgen Sequencertöne wie 1982 bei der fetten Drag Queen Divine ("Shoot Your Shot"), bevor es dann ebenso 80er-lastig weitergeht. 'Electric Energy' beschwört Tennant das Tanzvolk immer wieder aus den Tiefen des Weltenraumes. Recht hat er!

"Bolshy" (zu Deutsch 'patzig' oder 'pampig') fängt gut an und lässt dann schnell stark nach. 'Bolshy, Bolshy, Bolshy-o' singt Tennant, und das nervt genauso wie irgendwie das ganze Stück. Schnell weiterdrücken.

Mit dem eingängigen "Love Is A Bourgeois Construct" wollen PSB eindeutig den Hit. Eine bekannte Tonfolge des britischen Komponisten Henry Purcell nutzen sie hier so unterschwellig wie Madonna einst die legendäre Keyboardphrase aus ABBAs "Gimme Gimme Gimme (A Man After Midnight)". 'Liebe ist ein bürgerliches Konstrukt, und darum lasse ich das Bürgertum hinter mir' prahlen die beiden Salonbolschewisten und grinsen sich eins dabei.

"Fluorescent" ist ein eher moderner Lounge-Dancetrack, erinnert aber auch ein bisschen an Visage. Kann man gut hören, ebenso wie das schwebende "Inside A Dream".

Mit "The Last To Die" wagen sich Tennant/Lowe mal wieder an eine unerwartete Coverversion heran: Die hedonistischen britischen Intellektuellen brillieren ausgerechnet mit einem Song des 'Anwaltes des kleinen Mannes' Bruce Springsteen aus New Jersey/USA. Aber warum nicht, denn schließlich machten sie einst ausgerechnet die alte Schnulze "Always On My Mind" von Elvis Presley zu einem ihrer allerbesten und allergrößten (Tanz-)Hits.

"Shouting In The Evening" changiert zwischen melodischem Eurodance und grausligen Scratch-Effekten. Eine reine Tanzschuppennummer.

"Thursday (Featuring Example)" ist sehr typisch Pet Shop Boys, doch leider stört eine Rap-Einlage das Vergnügen.

Das letzte Stück heißt "Vocal" und verklärt im Text die oben erwähnte Liebe zu den Nächten in den Clubs und zu den Sänger/inne/n, die den Tanznummern dort erst ihre wahre Tiefe verleihen: 'I like the singer / He's lonely and strange / Every track has a vocal / And that makes a change'. Rhythmisch kommt der Titel ein wenig sperrig daher, doch vor ca. zwanzig Jahren war dieser Stil sehr verbreitet. Tennant/Lowe bedienen sich ja immer wieder gerne bei allem, was seit den 70ern bis heute in den Tanzhallen angesagt war und ist.

Insgesamt wirkt ELECTRIC wie die Kurzfassung einer abwechslungsreichen Nacht in einer guten Disco, wobei man nach solchen Nächten ja meistens auch nicht mehr so ganz genau weiß, welche Stücke da nun alle gespielt wurden. Soll heißen: Dieses Album entfaltet seine Wirkung eher als Gesamtwerk denn durch einzelne, überragende Songs. Und dieses Gesamtwerk macht verdammt viel Spaß.
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am 12. Juli 2013
Das letzte Pet Shop Boys-Album "Elysium" ist noch nicht mal ein Jahr alt...

...und nun bringen Neil Tennant und Chris Lowe bereits das Nachfolge-Werk heraus. Sie haben bei EMI/Parliaphone "gekündigt" (Wie es heisst, in gegenseitigem guten Einvernehmen) und ein eigenes Label mit dem Namen x2 gegründet.

Vor einigen Monaten, als die Neuigkeit des Label-Wechsels und das baldige Erscheinen eines neuen Albums die Runde machte, wurde fast zeitgleich ein neuer Track namens "Axis" veröffentlicht – und DAS war ein Knaller! Eine neue Stilrichtung in der ungefähr siebenundzwanzigjährigen Karriere der Pet Shop Boys war erkennbar: kaum Gesang, nur ein paar Wortfetzen, die Stimme von Neil Tennant gerade noch so erkennbar, dafür viel instrumentales und verspieltes, härtere Techno-Kläne und Synthie-Flächen in einem Track, der bis zum Schluss spannend und abwechslungsreich bleibt: analog knallt mit digital zusammen, genial produziert von dem 35jährigen Stuart Price, mit dem Pet Shop Boys unter Anderem gegen Jahresende 2012 die Neubearbeitung des Liedes "Memory of the future" als Single herausgebracht hatten.

Es folgte ein knallbuntes, schnell geschnittenes Video mit vielen Laserstrahlen, Lichteffekten, schamanistisch wirkenden Tanz-Tieren und den Pet Shop Boys als Silhouetten mit grossen Hüten, was ein wenig an die "Very"-Zeit erinnert.

Gar nicht lange darauf wurde der nächste grossartige Song "Vocal" online gestellt: das Video hierzu ist wieder sehr schön geraten, zäumt das Pferd aber wieder von einer anderen Seite auf: anstatt moderner Technik ist hier Original-Footage aus der legendären Manchester-Disco "Hacienda" und deren Umfeld zu sehen: Super-8-Filme, zusammengeschnitten aus den späten Achtzigern und frühen neunzigern mit Leuten, die sorglos tanzen und die Anfangs-Phase von (Acid-)House, Techno und der neuen Variante von Clubkultur zelebrieren.

Nach diesen beiden fulminanten Auftakten blieb es natürlich spannend, wie das bereits länger angekündigte Album "Electric" sein würde. Hie und da gab es ein kleines Häppchen im Internet zu bestaunen: mal 30 Sekunden von einem neuen Track hier, mal eine halbe Minute dort.

Und nun ist es also endlich da: das neue Album "Electric": 9 Songs in 50 Minuten.

Der erste Eindruck: die Produktion ist herausragend. Es tut den Pet Shop Boys gut, Stuart Price als Produzenten zu haben.

Vom ersten Moment an ist die Scheibe spannend: der Opener "Axis" ist nun schon allgemein bekannt. Von dem Kaliber sind noch einige Songs enthalten. "Bolshy" wartet mit housigen Dance-Klängen auf, und "Love is a bourgeois construct"...wow...hier haben wir ihn: den grosse Hit vom Kaliber "It's a sin" oder "Rent": eine zündende Melodie, welche sich sofort im Ohr festkrallt, dazu Samples von einer Michael-Nyman-Melodie, welche wiederum auf Henry Purcell zurück geht - und vor allem ist großartig, wie Stuart Price mal wieder den Sound durch die Hintertür nach vorne in die Stube reinschiebt, wo er sich fett ausbreitet (ist bei "Axis" und "Vocal" auch schon in ähnlicher Weise zu hören).

Textlich ist bei diesem Dance-Album wenigstens teilweise nicht ganz so viel Tiefgang zu erwarten, auch sind die Lyrics meist kürzer geraten wie bei allen vorherigen Alben. Hiervon gibt es zwei Ausnahmen: das bereits erwähnte "Love is a bourgeois construct", welches mit einem durchtriebenen, lustigen, Tongue-in-cheeck-Text aufwartet, in dem auch Tony Blair kurz mal wieder sein Fett abbgekommt. Interessant ist die Frage, ob diese hymnische Nummer es als Single schaffen wird. In den letzten Jahren waren die Pet Shop Boys nicht sehr einschätzbar, manchmal wurden offensichtliche Hits dann doch nicht ausgekoppelt. Dazu kommt, das Chris Lowe in einem Interview vor einigen Jahren erwähnte, das Lieder mit sehr ironischen Texten nicht unbedingt die Favouriten von ihm und Neil zum Rausbringen als Single sind, da man sich an diesen oft relativ schnell "abgehört" hat.

Es bleibt keine Zeit zur "Erholung", denn mit "Fluorescent" und "Inside a dream" stehen gleich die zwei nächsten Highlights in den Startlöchern. Diese Lieder sind ebenfalls stark dance-orientiert, haben jedoch beide wieder einen komplett anderen Charakter als die ersten Lieder. "Fluorescent" erinnert in gewisser Weise an den 80er-Hit "Fade to grey" von Visage, ist etwas hart und düster, dabei nicht besonders schnell und fällt mal wieder durch diverse Sound-Spielereien auf. "You were living in a looking glass sea, since you were seventeen" und "Every scandal has it's price" singt Neil Tennant.

Auch "Inside a dream" ist stark auf die Instrumentierung bezogen. Flächige Synthies ohne Takt dominieren den Einstieg, es folgt eine quadratisch-kühl wirkende Klangfolge mit Sprachsamplen, bevor Neil Tennant loslegt: "Inside a dream...Living a world I`ve never seen..."

Die zweite Ausnahme Lied mit langem Text folgt: es handelt sich um eine Cover-Version von Bruce Springsteen: "The last to die". Etwas mysteriöser, vieldeutiger Text, super Refrain und ein schöner Chor bohren sich sogleich in die Gehörgänge. Die Machart des Liedes erinnert ein bisschen an "Viva la vida" von Coldplay, welches Pet Shop Boys vor wenigen Jahren für ihre "Pandemonium"-Tour und für die Weihnachts-Single "It doesn't often snow at Christmas" coverten.

Bei "Thursday" verbeugen Pet Shop Boys sich vor den Achtzigern - oder vor sich selbst. Denn das Lied - mit einer Rap-Einlage von Sänger Example - klingt schon recht deutlich nach "West End Girls", auch ein wenig wie "Love comes quickly" - und lässt die Achtziger mehr als deutlich auferstehen, wobei das Ganze - mal wieder durch die Produktion und das Zusammenbringen von oldschool-analogen und neuen Computer-Sounds - frisch und eigen klingt.

Bei "Electric" ist während jeder Sekunde zu hören, wie die Pet Shop Boys sich von altem Ballast entledigt und einen offensichtlichen Befreiungs-Schlag veröffentlicht haben, was auch an der veränderten Tour- und Veröffentlichungspolitik zu merken ist: die "Electric"-Tour war angekündigt, bevor irgend jemand eine Note vom Album kannte, und sie war gestartet, als die Fans lediglich "Axis" als einziges Lied wahrgenommen hatten. Physische Tonträger gibt es als Singles bisher nicht (diese sind aber in Arbeit, zum Beispiel "Axis" als Vinyl-Version mit dem Original und der Bearbeitung von Boyz Noise) und das Album wurde in der Mitte der laufenden Tour veröffentlicht.

Auf jeden Fall eine 5-Sterne-Veröffentlichung. Mit Auszeichnung. Aber locker...Ich freue mich schon sehr auf das Konzert beim Berlin-Festival. Jeden Tag juckt es mich in den Fingern, mir Footage von den bisher stattgefundenen Konzerten rund um den Erdball auf Youtube anzuschauen, aber ich lasse es, denn ich möchte noch einige Überraschungen erleben... :o)
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am 22. Juli 2013
Der Fachmann staunt,der Laie wundert sich: Nur 10 Monaten nach dem Erscheinen von "Elysium" folgt schon das nächste Album der Pet Shop Boys. Dabei erschaffen die beiden sonst in 3 Jahres Rhythmus ihre neuen Werke. Die Trennung von EMI scheint dafür der Grund zu sein,denn ohne "Elysium" zu denunzieren,wies dieses Album jedoch die eine oder andere schwäche auf. Frei nach dem Motto"Ach,komm,wir zeigen EMI jetzt mal,was ne Harke ist..." Naja,rein spekulativ. Oder liegt hier ein Wiederholungschema vor,wie in der Dekade "Behaviour" und das darauf powervolle folgende Album "Very"?

Letztendlich egal,man konnte sich also auf ein schnelles,neues Album freuen. Und das hat es in der Tat in sich.
Im Vergleich zum Voralbum gibt es hier keinen einzigen Langweiler. Überhaupt erstaunlich,das doch im gediegen Alter von Ende 50 die beiden noch so ein dance- und technolastiges Album hinlegen können. Man gehört schließlich doch noch nicht zum alten Eisen. Und das ist mehr als erfreulich.

Mit "Axis" gibt es auch endlich mal wieder einen richtigen Opener (siehe "Two devided by Zero" oder "One more chance") den die Pet Shop Boys auch auf ihrer aktuellen Tour als solches nutzen (später mehr dazu). Während Track 2 und 3 noch unter der Kategorie"ganz nett" fällt, nimmte die CD mehr und mehr an Fahrt auf. Herausragend sind hier vor allem"The last to die" ( ein großartiger Song,ob es ein gutes Cover ist,weiß ich nicht,denn ich kenne das Orginal von Bruce Springsteen gar nicht),dann der absolute Oberhammer "Shout in the evening" Für alle diejenigen,die immer noch glauben PSB ist für den Supermarkt und für den Fahrstuhl. Einfach großartig. Das ist genau das,was ich an dieser Musik so schätze. Von eingängigen Melodien mit Chor,mit Orchester,Intstrumenten bis hin zu satten Beats und krassen Sounds. Dieser Track könnte in jedem Techno-Tempel laufen und keiner würde merken, das es die Pet Shop Boys sind.Nice! Der Track "Thursday" wie hier schon mehrmals gelesen,ist eine Homage an die 80er und ist mit der Einlage von Example mein absoluter Favorit auf "Electric",nicht minder "Vocal" auf dessen Remixe ich mich jetzt schon freue.

Kleine Anekdote: Habe so ziemlich alles von den Pet Shop Boys nur eines noch nicht: Sie live erlebt. Also einen Tag im Hotel in Dortmund gebucht und ab in die Westfallenhalle. Geistegegenwärtig noch eine Vinylscheibe zum unterzeichnen mitgenommen,wer weiß ob man die beiden mal trifft. Ich also eingecheckt und wer steht neben mir am Empfang? Chris Lowe. Ich gucke so von der Seite und dacht"das gibts doch nicht" Ich sprach in höflich an und fragte ob er das Cover unterzeichnen würde. "Yes of course" meinte er.Wir plauderten ein bischen,dann hörte ich eine Stimme hinter mir,ach was nicht eine Stimme,sondern DIE Stimme : Oh ,Chris,thats a nice one, I will signed that,too". Ich war so perplex,das ich nur noch "Thank you" und "See you this evening" stammeln konnte. Die beiden grinsten,gaben mir die Hand. Dann hörte ich noch einmal Neil : "Chris,its late. We had to go to the soundcheck now" (oder so ähnlich), sprachs und mit einem "Bye,Bye" entschwanden die beiden aus dem Hotel. Von fanscheue keine Spur. Das Konzert war übrignes große Klasse,viel Laser,wenig Bühnenshow,die Songs stark vorgetragen. "Electric" halt.....
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am 4. August 2013
Und wieder einmal überraschen und die PSB. Einige Songs hätten schon auf ältere CDs gepasst, einige sind sehr modern und absolut State of the Art für den Dancefloor 2013. Und mit "Love is..." Ist ein absoluter PSB Klassiker enthalten. 9 kurzweilige Songs, die sicherlich nicht die beste CD in der Karriere von Neil und Chris markieren, die aber trotzdem klasse sind und den Kauf lohnen.
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am 22. Juli 2013
Nachdem die Jungs mit "Elysium" in Würde alterten, zeigen sie uns jetzt, dass sie trotzdem noch power haben. Ein Album ohne Lückenfüller, aber für mich leider auch ohne echtes Highlight. Irgendwie erinnert mich das ganze etwas an "Relentless" (dem Bonus-Album" von der "Very", wobei "Electric" alleine durch den Gesang deutlich poppiger und besser ist.

"Axis" hätte ein Highlight sein können, wenn es nicht instrumental wäre. (3,5 von 5)
"Bolshy" fehlt es an einem schönen Refrain, ist aber sehr clubtauglich. (3,5 von 5)
"Love is a Borgeois Construct" ist recht poppig und hat interessante Zwischenteile hat. Obwohl auch hier ein echter Refrain fehlt, erinnert mich der Track etwas an "Red letter Day" oder "Go West". (4 von 5)
"Flourescent" lebt von seinen sehr elektrischen Sounds irgendwo zwischen "Kraftwerk" und "Human League" (3,5 von 5)
"Inside a dream" sehr nett anzuhören. (3,5 von 5)
"The last to die" sehr schöner Pop-Song mit tollen Melodien (4 von 5)
"Shouting in the evening" ist mir zu verzerrt. Die Stimme würde mich nicht einmal stören, aber die sounds sind mir auch zu modern und teilweise sehr nervig. Vielleicht bin ich dafür aber einfach zu alt. Die schönen Melodien zwischendrinnen retten die 3 Punkte. (3 von 5)
"Thursday" klingt irgendwie wie ein modernes "West End Girls/Paninaro" Medley. Für mich der beste Titel des Albums (4 von 5)
"Vocal" ist mir persönlich zu sehr "Eurodance". Trotzdem ganz nett (3,5 von 5)

Mir fehlen die Titel wie "Theatre", "Integral", "I don't know what you..." oder "King's Cross". Für mich müßte es wohl die Melancholie von Elysium gepaart mit der Power von Electric sein. Trotzdem ein tolles Album, das jedem PSB-Fan gefallen wird. Es sei denn, er steht ausschließlich auf die Balladen :-)
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am 17. Juli 2013
Ich schreibe die Rezension unter dem Eindruck des umwerfenden Konzertes der 2013-Tour. Die 4 gespielten Songs von "electric" waren die Eckpfeiler. Ganz zu Beginn "Axis", später "Last to to die" & "Thursday" und der krönende Abschluss "vocal". Die Boys sind PopArt/Künstler; sie haben immer schon höchst unterschiedliche Alben hintereinander produziert und waren doch stets die Pet Shop Boys. Sie lassen sich nicht auf "home and dry" oder "go west" reduzieren. Sie hatten stets eine helle Freude daran, anspruchsvolle Dancefloor-Musik zu liefern. Und das tun sie mit "electric" vortrefflich. Die Dreiviertelstunde katapultiert mich in ein Parallel-Universum. Neil geht stramm auf die 60 zu, Chris 54. Allein die Tatsache, dass das alles völlig ohne Fremdschäm-Moment auskommt, ist aller Ehren wert. Von daher einfach der Tipp: Wer denkt ein Fan zu sein, weil "suburbia" und "it's a sin" noch immer ganz toll sind, der sollte die "reinhören"-Funktion nutzen. Ich verstehe, dass das Album nicht jedem gefällt. Schlimm finde ich aber dann doch solche Ergüsse wie "nicht so wie früher" "keine Balladen" "kein Single-Hit" "ich als Fan bin enttäuscht". Ganz ehrlich, wer solche Fans hat, braucht keine Feinde mehr. Lasst Euch drauf ein und weint nicht ständig alten Zeiten hinter her !
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am 31. Juli 2013
Das ist ein PSB Album wie es sein muss, 9 gewaltig geladene Elektrosounds die sich gewaschen haben, nach dem letzten Album Elysium hätte ich nicht gedacht, das dieses Album so gut klingen würde, da ich Fan der PSB seit den 80ern, seit Westend Girls, aber 9 super Dancesongs, kann man stundenlang hören, macht immer wieder Spass, man fühlt sich gut 20 Jahre jünger. Eine Band für die Ewigkeit, einfach kult weiter so.
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am 4. Juli 2014
Die Pet Shop Boys bleiben ein Phänom. Fast 30 Jahre im Geschäft und trotzdem nicht ausgeleiert. Die beiden erfinden sich immer neu und trotzdem bleibt alles beim alten! Electric ist einfach gut! Alles im Trance und Techno Gewand überzeugen die Engländer durch Sound und Energie. Was Depeche Mode vereiert rücken die beiden wieder gerade. Trotzdem klingts nach Pet Shop Boys als wäre nie etwas gewesen! Wow! Sound und Idee genial!
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am 14. Juli 2013
Also okay beim ersten durchhören war ich auch noch leicht erstaunt und wußte nicht was ich von der neuen Cd der Pet Shop Boys halten soll. Nach mehrmaligen Durchläufen kann ich nur sagen das dieses Album spitze ist und gar nicht so dem Sound der Pet Shop Boys entfernt ist. Dance & Electronic vermischen sich zu einem Sound der die Ohren umschmeichelt und sich dort als musikalischer Ohrwurm festsetzt. Bitte macht nicht den voreiligen Fehler das Album nach einmaligem Hören zu bewerten. Seine wahre musikalische Pracht entfaltet sich bei mehrmaligen Durchläufen. Anspieltipps: "Axis" ;"Fluorescent"( ähnelt Visage mit "Fade to Grey") und "THe Last to die".
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am 12. Juli 2013
Ich kann mich den bisherigen Rezensionen nur anschließen.
Als langjähriger Fan der PSB ist jedes neue Album immer ein Ereignis, schaffen sie es doch immer wieder, melodische und auch anspruchsvolle Musik zu kreieren.
Das letzte Album "Elysium" hat gute Momente, wirkt aber eher blass und müde, obwohl ich es gerne höre.
Was für ein Gegensatz zum neuen Album!
Schon auf dem Konzert in Dortmund am 1.7. konnte man die "neuen" PSB erleben, mit einer gigantischen Lichtshow und einer insgesamt eher tanzlastigen Titelauswahl; auch Songs von "Electric" wurden gespielt, neben "Axis" auch das wirklich gute "Thursday" (Single-Tipp), das ein wenig an West End Girls erinnert.
Auch wenn die Singles chartstechnisch ein wenig schwächeln seit 2009, die Alben laufen immer noch gut und das zurecht.
"Electric" ist ein wieder sehr gutes Album mit dancefloorlastigem Sound ohne Verschnaufpause. Vielleicht ein wenig schade, dass eine Ballade wie "Being Boring" oder "I get along" fehlt, aber ruhig war ja schon "Elysium".
Also, "keep your hands off my power supply" (geiles Slade-Album übrigens) und "put the needle on the record". Power pur!
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