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am 23. August 1999
Welchen Einfluss die Persoenlichkeit, die Werte und Stile, die einen Menschen ausmachen, auf eine gelingende Kommunikation? Dieser Frage geht der Professor fuer Psychologie an der Universitaet Hamburg, in dem zweiten von drei Baenden nach. Er beschreibt dazu acht unterschiedliche Kommunikationsstile (beduerftige Stil; helfende Stil; selbst-lose Stil; agressiv-entwertende Stil; sich beweisende Stil; bestimmend-kontrolierende Stil; distanzierende Stil und der mitteilungsftreudig-darmatisierende Stil), in der Menschen miteinander reden. Sehr ausfuehrlich, in einer anschaulichen und leichtverstaendlichen Sprache, unterstuetzt von Karrikaturen, wird jeder Stil in seinem Erscheinungsbild beschrieben. Nach einem "systemischen Blickwinkel" werden Perspektiven fur eine Persoenlichkeitsentwicklung aufgezeigt. Dieses Buch zeichnet sich, wie die anderen beiden Baende, durch eine hohe Alltagstauglichkeit aus.
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am 24. August 2002
Der zweite Band der Reihe "Miteinander reden" bietet dem interessierten Leser einen Einblick in 8 verschiedene Kommunikationsstile. Das Grundlagenwissen vom ersten Band wird dabei vorausgesetzt.
Das Überzeugendste an diesem Buch ist, dass Schulz von Thun nicht nur bei der Beschreibung der einzelnen Stile und deren Hintergründe stehen bleibt. Er zeigt auch Richtungen für die persönliche Weiterentwicklung auf. Die Gefahr bei jeder Typologisierung besteht jedoch darin, dass nur sehr wenig Menschen einem Typus in absoluter Reinform entsprechen. Dies gilt es immer zu beachten!
Ganz konkret beschreibt der Autor die folgenden 8 Pesönlichkeits- und Kommunikationsstile:
1. Der bedürfig-abhängige Stil
2. Der helfende Stil
3. Der selbstlose Stil
4. Der aggressiv-entwertende Stil
5. Der sich beweisende Stil
6. Der bestimmende-kontrollierende Stil
7. Der sich distanzierende Stil
8. Der mitteilungsfreudig-dramatasierende Stil
Insgesamt ein gut lesbares Buch für Laien und Profis.
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am 18. Februar 2004
Hatte sich Schulz von Thun im ersten Band mit den Ursachen von Kommunikationsproblemen beschäftigt und erklärt wie man damit umgehen könnte so schlägt er hier einen anderen Weg ein. Es geht hier darum die unterschiedlichen Kommunikationsstile der Menschen zu untersuchen, systemisch zu analysieren und Tipps zu geben, wie man sein eigenes Spektrum erweitern kann.
Was also kann man sich unter diesen unterschiedlichen Stilen vorstellen. Dazu sei kurz ein Beispiel gegeben: Wenn der Autor vom selbstlosen Stil spricht, so meint er jenen Personentypus, der permanent durchklingen lässt, dass seine einzige Lebensaufgabe sei, dem anderen zu Diensten zu sein. Hier wird dann eben erläutert wie es kommt, dass dieser Stil in einem Menschen entsteht, dann wird untersucht wie dieser Stil dazu führt, dass er bei entsprechenden Partner immer weiter verstärkt wird. Abschließend zu jedem Kapitel versucht Schulz von Thun Anregungen zu geben wie man diese Teufelskreise durchbrechen kann und wie jemand der sich dieses Kommunikationsstils bedient, weitere Optionen erhalten kann um sein eigenes Handlungsspektrum zu erweitern.
Das Buch ist ganz bestimmt interessant, im Vergleich zum ersten Band jedoch ist der Praxisbezug weniger deutlich zu spüren. Es ist dazu geeignet Menschen besser zu verstehen, aber weniger gut geeignet, dieses Wissen auch unterstützend umzusetzen. Konnte ein Pädagoge bzw. Manager aus dem ersten Band wirklich viele Tipps mitnehmen, so ist dieser Band wohl weniger deutlich in diese Richtung ausgeprägt. Das Buch entstand einige Jahre nach dem ersten Band, und insofern haben sich teilweise auch schon andere Sichtweisen für Spezialfälle ergeben. Schulz von Thun ist weniger dogmatisch geworden und ist auch offen genug, Fehler zu korrigieren. Wurden im ersten Band Du-Botschaften noch absolut verdammt, so wird dieses Dogma hier nun relativiert.
Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, Sie sollten jedoch wissen was Sie erwartet. Sehr viel interessante Theorie und damit verbunden auch mehr Verständnis für Situationen und Menschen. Eine wesentlich Erweiterung der Handlungsoptionen, die man aus dem ersten Band zweifellos mitnehmen kann, wird man hier aber nicht mehr finden.
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am 20. Dezember 2013
Mich hat dieser zweite Band - im Vergleich zum ersten - etwas enttäuscht. Die Zusammenfassung verspricht Strategien, mit verschiedenen Kommunikationsstilen umzugehen. Dieses Versprechen wird eigentlich nicht gehalten. Es wird ausführlich erklärt, wie Kommunikationsstile entstehen (wer kein Fan der Tiefenpsychologie ist, dem empfehle ich, hier die Zähne zusammenzubeißen...), was Vorteile und Nachteile dieser Stile sind, und wie wir, sollten wir eine solche Verständigungsart in uns selbst entdecken, mit ihnen umgehen. Mir gefällt der systemische Ansatz, auch, wenn ich die Vorstellung solcher Teufelskreise einschränkend finde, denn schließlich gibt es viele Menschen, die mit schwierigen Gesprächspartnern sehr gut umgehen können, und dieser Teufelskreis somit nicht zwingend entstehen muss.
Damit wären wir auch schon bei meinem Problem mit diesem Band: Wie wir mit jemanden effektiv kommunizieren, der sich in seiner Kommunikation uns gegenüber schwierig gestaltet, da wird in den meisten Kapiteln nur wenig angeboten. Überhaupt ist der einzige Teil, der sich ausführlich mit Lösungsansätzen für die Schwierigkeiten des Senders und Empfängers auseinandersetzt, das Kapitel über den "sich distanzierenden Stil". Hier wird über 60 Seiten alles bis ins kleinste Detail durchleuchtet - im Vergleich dazu sind die anderen Kapitel mit 20 Seiten recht mager. Ist es Zufall, dass der Autor sich hier als distanzierender Kommunikationspartner outet, er also ein persönliches Interesse an diesem Stil hat? Ich hätte mir eine ähnlich fundierte Beschreibung von Lösungsansätzen in allen Kapiteln gewünscht - nicht nur in bezug auf den Kommunikationsstil, mit dem der Autor offensichtlich selber zu kämpfen hat.
Der erste Band war logisch und klar strukturiert. Mir kommt dieser zweite Teil schwammig und ohne eine klare Linie vor. Ich habe bei der Lektüre durchaus viele interessante Impulse bekommen, hatte mir insgesamt aber mehr erhofft.
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am 11. Oktober 2014
Der Autor schreibt anschaulich über die wesentlichen Aspekte menschlicher Kommunikation. Das Buch ist lesenswert für alle, die mit Menschen zu tun haben und zeigt dazu, dass Psychologie keine Geheimwissenschaft ist oder ein Thema, bei dem alle beliebig mitreden können. Das Buch vermittelt solides wissenschaftliches Fachwissen in einer gut lesbaren Sprache. Lesen Sie es und schauen Sie immer wieder rein. Und vor allem: Nehemn Sie bitte ernst, was in diesem Buch fachlich vermittelt wird. Und wenn Sie ncoh mehr davon profitieren wollen: wenden Sie das Wissen an in Ihrem Leben und lassen Sie sich überraschen.
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am 16. September 1999
Der zweite Band "Miteinander Reden" von Schulz von Thun erschien 1989. Er befaßt sich intensiv mit den psychischen Implikationen des Sprechens. Was passiert in einem Menschen, wenn er sich äußert? Was passiert mit dem Gegenüber? Die Kommunikationsspychologie ist gefragt: Wie kann die Wahrnehmung für zwischenmenschliches Gesprächsverhalten geschärft werden? Da ist auf der einen Seite der Gesprächsleiter oder die Leiterin, die den Ratsuchenden die Augen öffnen für ihre Art und Weise sich auszudrücken und Anweisungen geben für das Gelingen des Sprechakts, wobei nicht jedem Menschen die gleichen Ratschläge gegeben werden können. Es gibt nicht den richtigen Stil; es gibt kein allgemein gültiges Rezept für das Gelingen einer Kommunikation. Auf der anderen Seite steht der Mensch, der sich äußert. Nun wird die Kontaktgestaltung genau beleuchtet. Schulz von Thun hat acht Stilformen gefunden, die zum besseren Verständnis des Gesagten beitragen: den bedürftig-abhängigen Stil, den helfenden Stil, des selbst-losen Stil, den aggressiv-entwertenden Stil, den sich beweisenden Stil, den bestimmt-kontrollierenden Stil, den sich distanzierenden Stil und den mitteilungsfreudig-dramatisierenden Stil. Diese acht unterschiedlichen Ausdrucksformen werden uns anhand von Übungen und bildhaften Beiträgen nahegebracht.Unglaublich viel "Untergrundarbeit", Wühlarbeit unter der Oberfläche des Gesagten ist geleistet worden von den Studentinnen und Studenten der Uni Hamburg. Eine Materialfülle breitet sich vor uns, den Leserinnen und Lesern, aus, in der wir eintauchen können, um als Selbsterfahrene wieder auftauchen zu können.
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am 5. Juni 2013
der zweite teil ist aus meiner sicht wirklich gut strukturiert aufgebaut und ein tolles werkzeug für das psychosoziale arbeitsfeld, aber auch in der lehre oder berufen mit viel zwischenmenschlicher komponente gut einsetzbar. vorallem finde ich den ansatz passend, die beschriebenen acht kommunikations- und interaktionsstile zum einen als situationsabhängig und keinesfalls absolut zu betrachten und andererseits die erarbeitung mit den beschriebenen werkzeugen (nachrichtenquadrat, systemischer ansatz des kreislaufes, werte- und entwicklungsquadrat).
stimme nicht mit jedem punkt des buches überein, dennoch ein guter ausgangspunkt vorallem für menschen, die sich genügend selbst wert sind, sich weiter zu entwickeln und mehr über sich selbst zu erfahren, um so im umgabng mit anderen noch erfolgreicher zu kommunizieren.
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am 26. Mai 1999
Die Beschreibung von acht Kommunikationsstilen dient als Basis zur Erklaerung von zwischenmenschlichen Problemen, die oft weit ueber reine Kommunikationsprobleme hinausgehen. Schulz von Thun zeigt, wie leicht man sich in einem Teufelskreis aus sich ergaenzenden Kommunikationsstilen verfaengt. Das Buch besticht vor allem durch seine verstaendliche Darstellung und die zahlreichen Beispiele aus dem Alltagsleben. Angenehm auch die kritische Distanz zum 'Therapeutentum'. Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man die naechste kommunikative Sackgasse zumindest mit einem Schmunzeln des Verstaendnisses ertragen.
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am 20. Juli 2016
Ich habe alle drei Bände, weil sie spannend geschrieben sind und viele Aha-Momente verschaffen. Zumindest ging es mir vor vielen Jahren so, als ich diese Bücher empfohlen bekommen habe.

Wer ein wenig Lust darauf hat, sich mit sich selber und dem schwierigen Beziehungs-Miteinander zu beschäftigen, und wer sich danach besser fühlen möchte - einfach zugreifen, gemütlich irgendwo hinsetzen und mit dem Lesen beginnen.

Spannend wird es meiner Meinung nach aber erst, wenn Schulz von Thun sich in einem seiner weiteren Bücher mit dem "Inneren Team" beschäftigt und es coole Zeichnungen dazu gibt. Da habe ich für begriffen, dass diese drei erste Bände nur das Fundament waren. Also wichtig.
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am 9. August 2012
Das Buch 'Miteinander reden: 2 - Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung - Differenzielle Psychologie der Kommunikation' ist eine bereichernde Vertiefung zum ersten Band von Schulz v. Thuns Buchreihe. Gestützt auf die bereits bekannten Inhalte werden Kommunikationsstile im Detail beschrieben. Gerade für Menschen die im Beruf immer mit gewissen 'Typen' und Situationen konfrontiert werden, ist hiermit eine gute Weiterbildungsmöglichkeit enthalten.
Es kommt das bewährte Vier-Seiten Modell von Schulz von Thun zum Einsatz. Daneben wird als neue Illustrations- und Vertiefungsmethode, das Wertequadrat und der Teufelskreis-Schema, eingesetzt.
Im Großen und Ganzen beleuchtet das Buch 8 Kommunikationsstile. Es wird bewusst von Stilen gesprochen, da jede Person mehrerer dieser Stile in sich trägt und auch auslebt. Eine genaue Zuordnung von Persönlichkeitstypen zu deren Kommunikationsstilen ist einfach nicht passend.

Folgende Kommunikationsstile werden beleuchtet:
' Bedürftig-abhängiger Stil
' Helfender Stil
' Selbst-loser Stil
' Aggressiv-entwertender Stil
' Sich beweisender Stil
' Bestimmend-kontrollierender Stil
' Sich distanzierender Stil
' Mitteilungs-freudig-dramatisierender Stil

Die einzelnen Kommunikationsstile wurden in folgenden Kategorien untersucht:
' Erscheinungsbild, Grundbotschaft und seelischer Hintergrund
' Systemischer Blickwinkel
' Richtungen der Persönlichkeitsentwicklung

Die ersten beiden Kategorien versuchen den jeweiligen Kommunikationstypen allgemein zu beschreiben. In der letzten Kategorie werden Tipps und Wertequadrate sowie Motivationen für eine persönliche Veränderung vorgeschlagen und erläutert. Die erwähnten Beispiele stammen zu einem sehr großen Teil aus Interviews mit Studenten, Ehepaaren und Erfahrungen aus Seminaren. Generell werden alle Seiten beleuchtet: Die Seite der Person die den Kommunikationsstil auslebt und die Seite die davon 'betroffen' ist. Es wird gezeigt, dass man als erstes in sich selbst reinsehen muss um das eigene Verhalten verstehen zu können. Versteckte Ängste, Zwänge und für einen selbst nicht erträgliche Eigenschaften bedingen die Anwendung gewisser Kommunikationsstile.

Dieses Buch entstand etwas später als Band 1. Die vorher verpönten Du-Botschaften erscheinen in weiterer Folge doch besser geeignet als hergeleitete Ich-Botschaften. Typische Situationen und Begründungen dafür werden im Buch nachvollziehbar beschrieben.
Am Ende bleibt noch stehen: Es handelt sich um Kommunikationsstile die inhomogen und dynamisch in jedem Menschen mehr oder weniger stark verankert sind und je nach Situation und Gewohnheit zum Vorschein kommen.
Der Autor bezieht sich bei seinen Ausführungen auf die Standardwerke von Watzlawick, Tausch und Tausch, Alder, Cohn, Thomann, Riemann und weiteren Quellen.

Fazit:
Insgesamt kann man die nachvollziehbare Schreibweise und die wertvollen Illustrationen nur lobend erwähnen. Es entsteht ein guter Eindruck über verschiedene Kommunikationsstile und auf die Wirkungsweise unserer Kommunikationspartner. Wer etwas über sich selbst herausfinden möchte und sich an gewissen eigenen Reaktionen stört, kann in diesem Buch ein paar Denkanstöße finden.
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