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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
51
4,3 von 5 Sternen
Das Schwarze Auge: Memoria
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:39,95 € - 64,99 €

am 30. Dezember 2015
Tolle rätsel und Story. Einziger Kritikpunkt ist das die Installation etwas Zeit beansprucht da das spiel aus mehreren CDs besteht. Das nimmt man aber gerne in kauf
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am 10. April 2015
So gerade Memoria durch und bin rundherum zufrieden mit dem Spiel...

Hatte der Vorgänger Satinavs Ketten noch ein paar kleinere und einen großen Kritikpunkte für mich ist Memoria hier (beinahe) völlig frei von Ärgernissen spielbar gewesen, erzählte eine fesselnde Geschichte (genauer Gesagt sogar 2) und überraschte doch mit der einen oder anderen Wendung...

Memoria spielt kurze Zeit nach Satinavs Ketten und erneut schlüpft man in die Rolle von Geron der eben sein Ziel vor Augen hat, und dafür bei einem Händler ein Rätsel lösen muß... Immer wieder wird sehr gekonnt in die Vergangenheit zurückgeleitet wo man in die Rolle von Sadja schlüpft die vor langer Zeit gegen Borbarad in den Krieg zog. Nun ist sie vergessen und alles was bleibt sind ein paar Träume von ihr, und ein Rätsel welches Geron lösen soll um seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt zu bekommen... Natürlich könnte man da jetzt noch viel mehr sagen, aber diese Geschichte sollte man möglichst unvoreingenommen erleben da eben auch der Überraschungsmoment in diesem Spiel eine nicht unbeträchtliche Wirkung auf mich zeigte.

Was mir sehr gut gefiel:
Optik - man fühlt sich sofort wieder in Aventurien, egal ob man durch Andergast oder Drakonia schweift, alles ist sehr liebevoll ausgearbeitet, und in Szene gesetzt
Charaktere - Man freut sich wirklich wenn man den einen oder anderen alten Bekannten wiedertrifft den man aus dem Vorgänger bereits kennt... Ebenso werden die neuen Charaktere gut eingeführt und wirken zu jeder Zeit so als hätten sie eigene Motivationen und würden nicht nur hier rumhängen um dem Spieler das Weiterkommen zu erschweren...
Story - Gerade die Geschichte vermochte es mich immer wieder zu fesseln, sie hat alles was in meinen Augen eine gute Geschichte braucht, angefangen mit Humor, Melancholie, Spannung, bis hin zu Wut auf den einen oder anderen Charakter im Spiel...
Synchronsprecher - Wie Satinavs Ketten sind die Sprecher auf durchweg hohem Niveau, die Stimmen der wichtigen Charaktere sind immer noch die gleichen und so fühlt man sich gerade in Gerons Haut sofort wieder heimisch
Rätsel - Die meisten Rätsel waren in meinen Augen leichter zu lösen als eben die aus Satinavs Ketten welche in der Feenwelt (ja auch irgendwie passend) meinem Verstand zuwiderliefen...
Das Ende - weil die Geschichte von Geron und Nuri ein würdiges Ende nimmt und man gleichzeitig einen Neuen Charakter vorgestellt bekommt welcher durchaus Neugierig macht mehr von ihm kennen zu lernen, und so hoffe ich dass es ein neues DSA Adventure aus dem Hause Daedalic gibt welches das bisherige Niveau halten kann...

Was ich nicht bewerte:
Grafik/Animationen - Einfach weil es für mich jetzt kein Kriterium ist
Musik - weil mir die meisten Tracks nicht im Gedächtniss blieben
Bugs - Hatte einige Abstürze was aber auch an meinem Systhem liegen kann so dass ich eben nicht weiß ob das jetzt ein Bug vom Spiel war oder eine unzulänglichkeit meines mittlerweile etwas angestaubten Rechners...

Was mir weniger Gefiel:
2 Rätsel stießen mir ein wenig sauer auf

Fazit: Kann Memoria nur wärmstens jedem Aventurienliebhaber, jedem Adventure-Fan und jedem der auf gute und Komplexe Geschichten abfährt nähestens empfehlen... Für mich war es wirklich ein besonderes Erlebniss dieses Spiel zu erleben und auch wenn ich es vermutlich so schnell nicht wieder spielen werde, wird es mir noch lange Zeit im Kopf herumgeistern...
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am 4. September 2013
Story:
Die Story von Memoria setzt einige Monate nach dem Ende des ersten Teils, Satinavs Ketten, an, setzt aber keine Vorkenntnisse voraus. Geron ist es nicht gelungen seine Freundin Nuri, welche am Ende des ersten Teils in einen Raben verwandelt wurde zurück in eine Fee zu verwandeln. Seine letzte Hoffnung stellt ein fahrender Händler namens Fahi dar. Dieser behauptet er könne Nuri zurückverwandeln verlangt von Geron aber, dass dieser zuerst ein Rätsel für ihn löst und erzält ihm darüber hinaus von der Prinzessin Sadja welche 450 Jahre zuvor in eine große Schlacht zog. Im weiteren Spielverlauf wechselt das Spiel regelmäßig zwischen diesen beiden Handlungssträngen. Die Handlung ist durchgänig spannend und merklich besser inszeniert als noch im Vorgänger. Außerdem sind alle Charaktere gut gezeichnet und die beiden Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz. Leider ist das Ende ein wenig offen geraten. Es ist also damit zu rechnen, dass es nochmal einen weiteren Nachfolger geben wird.

Gameplay:
Memoria ist ein Point&Click Adventure wie es klassischer nicht sein könnte. Die Rätsel sind dabei immer logisch und gerade gegen Ende teilweise wirklich anspruchsvoll. Darüber hinaus besitzen die beiden Protagonisten jeweils unterschiedliche Zaubersprüche, welche es geschickt für Rätsel einzusetzen gilt. Die Zauber verleihen dem sonstigen Adventuregameplay etwas mehr Tiefe und sorgen zudem für Abwechslung.

Grafik\Sound:
In Sachen Grafik liefert Memoria genau das ab was man von Daedalic erwartet: Wunderschöne Charaktermodelle bewegen sich vor handgezeichneten Hintergründen, welche einmal mehr unglaublich detailverliebt ausfallen. Die Animationen sind dabei wesentlich flüssiger als im Vorgänger und die Lippen der Charaktere bewegen sich wesentlich synchroner zum gesagten, auch wenn es hier noch etwas Verbesserungspotential gibt.
Die Vertonung ist dabei im deutschen Bereich fast konkurenzlos gut. Ausnahmslos jeder Charakter ist mit einer zu ihm passenden Stimme versehen. Abgerundet wird das hervorragende Gesamtbild von einem großartigen Soundtrack, welcher der Erstauflage des Spiels beiliegt, wenn auch nicht auf einer extra CD wie beim Vorgänger, sondern als Audiodateien im Verzeichnis des Spiels, was ein wenig schade ist.
Zudem wurde im Gegensatz zum Vorgänger Lobeswerterweise auf Steamzwang vezichtet.

Fazit:
Ich kann Memoria jedem Fan von Adventures, spannenden Geschichten oder dem DSA Universum uneingeschränkt empfehlen. Die vielen kleinen Schwächen welche den Vorgänger noch plagten (steife Animationen, schwächen im Rätseldesign) wurden in Memoria fast ausnahmslos ausgemerzt und es legt selbst in Punkten in denen der erste Teil schon überzeugen konnte (Story, Charaktere) noch eimal deutlich zu. Für mich ist Memoria das beste Adventure der letzten Jahre.
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am 9. September 2013
Ein gutes Adventure überzeugt wenn es an den PC fesselt und man bis in die Nacht weiterspiet um mehr von der Story zu erfahren.

-DSA Memoria hat eine angenehme Spiellänge: Waren die lezten Adventures an einem Abend leicht durchzuspielen fesselt Memmoria mindestems für ein Wochenende.

-Spannendes und befriedigendes Ende: Was von keinem der letzten Adventure der letzten Jahre erfüllt wurde macht Memoria besser: Ein überraschendes und bewegendes Ende, das für die Spielzeit belohnt und den Spieler über die Spieleit hinaus verzaubert.

-Rätsel vom Schweregrad perfekt und immer logisch.

-Kein einziges Minigame!

-Zurückhaltender und gleichzeitig charismatischer Soundtrack.

-Sehr angenehme Steuerung: Bildschirmwechsel durch Doppelklick, unterbrechen von Dialogen durch Klick, Inventar durch Mausrad: Alles Perfekt.

-Nur wenige Bugs und Glitches wie keine Spachausgabe oder falsche Sprache (alles nur 1 oder 2 mal im Spiel) Keine Hänger oder Abstürze im ganzen Spiel.

--> Startet etwas langsam aber entwickelt sich zu einer zuerst witzigen Kontroverse zwischen Prinzessin und magischem Stab, dann ungezwungen und angenehm liebevoll und romantisch, schließlich unglaublich tragisch und tiefgründig mit einem lezten Hoffnungsglimmer am Ende.

Auch Nuri und der Held finden je nach Entscheigung des Spielers ein traurig-schönes verdientes Ende.
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am 27. Juni 2014
Ein tolles Spiel mit unglaublichen, handgezeichneten Szenerien. Auch komplett ohne das Vorwissen aus "Satinavs Ketten" oder um die Welt aus DSA spielbar, auch wenn der erste Teil genauso empfehlenswert ist. Tolle Rätsel, die ein wenig Hirnschmalz erfordern aber doch lösbar sind, interessante Dialoge und eine wunderbar ausgefeilte Handlung. Nur zu empfehlen für alle, die Point and Clicks mögen!
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am 28. September 2013
Memoria ist der Nachfolger des Point & Click Adventures "Satinavs Ketten" und spielt einige Monate nach den Ereignissen des ersten Teils. Logischerweise wäre es angeraten, zuerst den Vorgänger zu spielen, falls man dies noch nicht getan hat, da man ansonsten anfangs nicht verstehen würde, worum es überhaupt geht. Sollte man dennoch keine Lust haben, den Vorgänger zu spielen, sollte man sich wenigstens im Handbuch unter der Rubrik "Was bisher geschah" informieren. Zu der Story werde ich so wenig wie möglich erzählen, da diese, meiner Meinung nach, der Hauptbestandteil eines Point & Click Adventures ist.

Grundlegend geht es darum, dass der aus dem Vorgänger bekannte Geron versucht, seine Freundin von dem Dasein als Rabe zu befreien. Dieses Mal schlüpft man jedoch auch in eine andere Rolle, nämlich in die von Prinzessin Sadja, welche 400 Jahrhunderte vor den Ereignissen von Memoria das Ziel anstrebt, die größte Heldin aller Zeiten zu werden. Was dies mit Gerons Geschichte zu tun hat, wird man in dieser großartig erzählten Geschichte nach und nach herausfinden.

Anzuschauen ist dies größtenteils ebenfalls sehr schön, vorausgesetzt, man mag den gezeichneten Grafikstil. Besonders die vielen verschiedenen Landschaften und auch die Charaktere sind sehr hübsch anzusehen. Leider passen die Sprechanimationen nur selten zum Sound, was besonders bei Nahaufnahmen ziemlich hässlich ist. Die Sprecher an sich haben jedoch großartige Arbeit geleistet und untermalen die tolle Atmosphäre des Spiels noch einmal. Leider wird diese Atmosphäre von den diversen Bugs gestört, denen man begegnen wird. Sie hindern einen zwar nicht am Weiterkommen, da es größtenteils Grafik- oder Untertitelbasierte Fehler sind, aber teilweise ist es doch schon recht nervig, wenn der Untertitel einfach so verschwindet, den falschen Text anzeigt oder auch die falsche Farbe hat. Abgesehen davon gibt es beim betreten eines anderen Raums manchmal einen schwarzen Rand, der erst nach einigen Sekunden verschwindet und einige namenlose Objekte. Mit diesen kann man zwar interagieren, doch der Protagonist wird sie nur mit einem typischem "Ich kann das nicht machen" Spruch quittieren.

Die Rätsel haben für gewöhnlich einen recht ausgewogenen Schwierigkeitsgrad und sind, bis auf wenige Ausnahmen, mehr oder weniger logisch. Sollte man dennoch nicht weiterkommen, kann man sich mit einem Druck auf die Leertaste alle Hotspots anzeigen oder sich vom Spiel einen Tipp geben lassen. Diese sagen einem teilweise jedoch nur etwas Offensichtliches, auf das man auch alleine kommen könnte oder das einem sogar schon gesagt wurde. Je nachdem wie klug man sich anstellt, wird man das Ende des Spiels nach 3-5 Tagen erreicht haben und ist um eine großartige Spielerfahrung reicher.

Fazit:
Memoria war ein grandioses Point & Click Adventure, mit dem ich viel Spaß hatte. Die Story zog mich vom Anfang bis zum Ende in ihren Bann und auch die Bugs, unter denen das Spiel leidet, konnten mir meinen Spaß nicht verderben. Dieses Spiel hat sich 4 von 5 Zauberstäben und die Hoffnung auf einen dritten Teil redlich verdient.

Diese Rezension hat mein Sohn geschrieben und befindet sich im Original auf dessen Blog.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Dezember 2013
Als ich vor ziemlich genau einem Jahr das erste Abenteuer von Geron und Nuri spielte ("Satinavs Ketten") war ich von der Handlung und dem Gesamtkunstwerk durchaus begeistert. Mit Fortsetzungen habe ich da im Regelfall ein Problem, da diese es meistens nicht so ganz schaffen, die herrlichen Momente des jeweiligen Erstlinges erneut einzufangen. "Memoria" bleibt in diesem Fall der Atmosphäre des Vorgängers treu und fing mich ganz schnell wieder mit seinem ganz eigenen Charme ein. Die Geschichte setzt fast nahezu da an, wo "Satinavs Ketten" endet. Geron ist immer noch auf der Suche nach einer Heilung für seine Feenfreundin Nuri und stößt dabei auf den fahrenden Händler Fahi, der anscheinend eine Lösung kennt. Doch um die Hilfe zu erhalten, muss er für diesen ein Rätsel lösen und stolpert dabei über die weit zurückliegende Geschichte der Prinzessin Sadja, die sich mit einem seltsamen Zauberstab auf den Weg macht, um in einem Krieg gegen ein Dämonenheer Ruhm und Ehre zu gewinnen.
Beide Handlungsebenen werden, wie kaum anders zu erwarten, geschickt miteinander verknüpft, auch wenn dadurch die eigentlich "wichtigere" Geschichte um Geron und Nuri etwas zu stark in den Hintergrund gedrängt wird. Da die Abenteuer von Sadja aber ebenfalls fesselnd erzählt sind und die Auflösung ein regelrechter Gänsehautmoment ist, sei dies ausnahmsweise verziehen :) . Die Rätsel gehen insgesamt in Ordnung, aber wo auch der Vorgänger einige Frustmomente bot (siehe Elfenreich), so zeigt sich auch "Memoria" manchmal von einer etwas störrischen Seite - insbesondere nervte mich irgendwann die Sache mit den Türmen und Brücken in der finalen Phase der Sadja-Erzählung. Das man trotzdem begeistert bei der Sache bleibt ist erneut ein Verdienst der liebevollen Gestaltung des Spieles, dem man das Herzblut der Entwickler an jedem Pixel anmerkt. Atmosphärische handgezeichnete Hintergründe, die verbesserte Figurenanimation (nicht mehr ganz so "abgehackte" Bewegungen wie im Vorgänger, bessere Lippensynchronität bei den Dialogen) und die an sich passenden Stimmen (selbst der Stab gefiel mir irgendwann ganz gut, ein zu durchgedrehte Stimme hätte die Atmosphäre wohl ruiniert) runden das Erlebnis ab.

Wer also den Vorgänger bereits kennt und liebt kann bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten unbedingt zuerst "Satinavs Ketten" spielen, denn obwohl man "Memoria" durchaus auch ohne diese Kenntnis spielen könnte, würde ein Großteil der Atmosphäre verfliegen. Insgesamt gibt es damit volle 5 Sterne und hoffen wir auf ein schnelles Wiedersehen mit unseren Freunden.
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am 11. Oktober 2014
Von Satinavs Ketten war ich sehr angetan, tolle Story, glaubhafte Charaktere und natürlich tolles Aventurienfeeling (zumindest für mich, der ich kurz nach der Thronbesteigung von Prinzchen Brin aus DSA ausgestiegen bin). Die Rätseldichte und -qualität fand ich alles in allem sehr schön. Und wenn man die ganzen schechten Bewertungen abzieht, die sich eh' nur auf den Steamzwang bezogen, waren wohl fast alle Spieler der Meinung, Satinavs Ketten war eines besten Adventures der letzten Jahre.

Memoria war für mich daher ein Pflichtkauf. Bevor ich auf das Spiel selber eingehe, seien zwei wichtige technische Aspekte vorweggeschoben:

- die schlechten Bewertungen des Vorgängers hatten gefruchtet, Memoria ist STEAM-frei
- die Darstellung der Charakter wurde verbessert (flüssigere Bewegungen und deutlich bessere Lippensynchronität).

Nun zum Adventure selbst: "Memoria" geht eigentlich eigene Wege und hätte irgendwo in Aventurien mit einem neuen Hauptcharakter angesiedelt werden können. Der Anschluss an den Vorgänger ist aber gut gelungen und Geron wird glaubhaft in die neue Story eingebunden. Seine persönliche Geschichte (NurI) wird aber eigentlich nicht weitererzählt sondern dient für ihn nur als Motivation, an dem neuen Abenteuer teilzunehmen. Entsprechend entwickelt sich Nuri nicht so, wie ich es Geron und der Fee selber wünschen würde. Das fand ich schade und hat einen etwas faden Geschmack zurückgelassen.

Die neue Geschichte spielt sowohl in Jetzt-Andergast als auch an verschiedenen Orten der Vergangehenheit. Die Vergangenheit wird durch erzählte Rübckblenden wieder lebendig und beschreibt die Geschichte des zweiten Hauptcharakters, der verstoßenen Prinzessin Sadya, die ihr Schicksal in der Schlacht über der gorischen Wüste erfüllen will. Das hat natürlich das Zeugs zu einem wahren Epos, und dieses Versprechen wird auch erfüllt. Zwischen versunkenen Mogul-Gräbern, verschollenen Magierkonzilen und schwebenden Festungen bleibt auch genug Zeit, die Prinzessin auf ihrer Reise durch wunderschöne Landschaften zu schicken. Das Adventure hat quasi zwei Finale, zum einen den Kampf in der gorischen Wüste, in die Rückblenden ihr Ende finden als auch das Finale im Hier und Jetzt, wo die Geschehnisse von damals mit dem Heute verbunden werden. Das eigentlich epischere Finale fand ich relativ unspektakulär (woran weniger die Story als eher die darin verarbeiteten Rätsel schuld waren), das zweite Finale war dafür umso gelungener, wirklich überraschend aber dabei durch und durch plausibel. Wirklich toll!

Die Rätsel fand ich insgesamt im Gegensatz zu den meisten anders hier insgesamt eher schlechter als beim Vorgänger. Es gab zwar einige sehr schöne und gelungene Kopfnüsse, aber doch recht viele Rätsel, bei denen die Lösung eigentlich relativ klar ist, man die nötigen Informationen aber erst noch mal nachträglich durch Rumlaufen zusammensammeln muss. Dennoch, auch wenn mir das Rätseldesign von Satinavs Ketten mehr lag, bleiben die Rätsel immer noch gelungen. Achja, und Daedelic hat ein echtes Labyrinth eingebaut, und zwar so, dass man nicht einfach einen "Plan des Schicksals" mitzeichnen kann. Sicher nicht jedermanns Sache, aber ich habe mich zurück in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt, als ich mich das erste mal durch den "Quell des Todes" gewühlt hatte - herrlich! :)

Als Extras wurden wieder Erfolge eingebaut. Ein paar sind zwar Selbstgänger, die man auf jeden Fall einsammelt, ein paar sind leicht erspielt, indem man vor einer offensichtlich storyrelevanten Abzweigung kurz speichert und dann einmal die eine, einmal die andere Entscheidung anwählt, ehe die Story kurze Zeit später wieder zusammenläuft. Ein paar Erfolge harren aber noch ihrer Entdeckung und machen Lust, nach anderen Lösungswegen zu suchen.

FAZIT: Mit Memoria hat Daedelic wieder eine saubere Arbeit geleistet. Kleinere technische Mängel wurden beseitigt, erfreulicherweise hat man dieses Mal auf Steam verzichtet. Auch wenn Memora eigentlich eine eigene Geschichte erzählt, haben die Storyschreiber sie geschickt mit Gerons persönlicher Geschichte verwoben und man die ganze Zeit über ein deutliches Aventurien-Feeling. Besonders der Schlusstwist wahr wirklich großartig. Für fünf Sterne reicht Memoria für mich dennoch nicht, da ich das Rätseldesign zwar gelungen, aber doch spürbar schwächer als im ersten Tel fand. Zum anderen - und das ist jetzt wirklich absolut subjektiv - hat mich die weitere Geschichte um Nuri doch etwas schwermütig gemacht. Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht.
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am 10. September 2014
Memoria hat nicht nur tolle Synchronsprecher und eine sehr liebevolle Gestaltung zu bieten, die sich in detaillierter Animation und schönen Hintergründen zeigt. Nein, worin dieses Spiel wirklich überzeugt - was es gleich hinauf in mein "Beste Spiele Ranking" geschossen hat - ist die Geschichte. Daedalus Entertainment hat bereits öfter unter Beweis gestellt, wie begnadet man dort mit dem Erzählen umgehen kann (siehe Edna bricht aus oder Satinavs Ketten), aber hier hat sich jemand selbst übertroffen. Charaktere werden sympathisch und vor allem menschlich vorgestellt, sie sind nicht einfach platte Klischees und Stereotypen (der arrogante Magier, die naive Fee, etc.). Sie haben Gründe für ihr Handeln, zeigen Schwächen und erleben Konsequenzen. Auch das Herz von Gender-Forschern wird höher schlagen, denn Frauen sind hier nicht einfach durch ihr Geschlecht charakterisiert als schönes Anhängsel. Die Lovestory-Elemente sind nicht verkitscht, sondern realistisch gehalten und rühren mit ihren unausgesprochenen Momenten mehr zu Tränen als das platte Runtererklären von Gefühlen.
Alles in allem kann - ich würde schon fast sagen, ich muss - ich das Spiel nur weiterempfehlen. Wer sich für 60 Euro die "Hollywood Class" der Spiele kauft (Uncharted und Co, viel Cineastic und wenig Hirn), der sollte einen Bruchteil seines Geldes investieren, um wenigstens einmal ein wirklich gutes Spiel zu erleben.
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am 8. September 2013
Mit Memoria bringen die Adventure-Großmeister von Daedalic ihr zweites Spiel aus der Reihe "Das Schwarze Auge" heraus. Der direkte Nachfolter von "Satinavs Ketten" bügelt einige der Schwächen aus dem Vorgänger aus und überzeugt mit einer großartigen Geschichte, wundervollen Hintergründen und interessanten Charakteren.

Story:
Seit Geron und Nuri in "Satinavs Ketten" den Seher besiegen konnten, ist Fee Nuri im Körper eines Raben gefangen. Vogelfänger Geron setzt nun alles daran, ihr ihren alten Körper zurück zu geben. Dabei helfen soll der Tulamide Fahi, der Geron einen Tausch anbietet: Die Lösung seines Rätsels gegen eine Transformation Nuris in ihr ursprüngliches Selbst. Was als harmloses Spruchrätsel beginnt, entwickelt sich schnell zu einem immer größeren Mysterium. Denn die Wurzeln dieses Rätsels reichen Jahrhunderte zurück, bis kurz vor die Entscheidungsschlacht gegen den Dämonenmeister Borbarad.
In dieser Zeit folgt die tulamidische Prinzessin Sadja ihrem Drang, sich zu beweisen, und findet zusammen mit ihren Gefährten in einem unterirdischen Magiergrab eine magische Maske und einen Stab, der nicht nur unbekannte Kräfte, sondern auch eine Seele besitzt. Mit beidem im Schlepptau macht Sadja sich auf den Weg in den Raschtulswall, um sich der Schlacht gegen Borbarad anzuschließen.
Es ist nur logisch, dass beide Fäden trotz des gewaltigen Zeitunterschieds zusammen laufen. Dabei entfaltet die Geschichte schnell eine größere Komplexität, als Satinavs Ketten sie an irgendeinem Punkt vorzuweisen hatte: Zahlreiche Wendungen halten die Story interessant und sorgen zeitweilig gar für Verwirrung. Nicht alle Stränge und Zusammenhänge zwischen den beiden Zeitebenen sind sofort zu durchschauen, für die Auflösung einiger Aspekte müssen wir uns sogar bis zum Ende gedulden.
Stichwort Ende: Was Daedalic hier gelungen ist, grenzt an ein kleines Meisterwerk. War die Geschichte in Satinavs Ketten noch beinahe belanglos, das Ende enttäuschend und unbefriedigend und schlecht inszeniert, wartet hier ein grandioses Finale auf, das für gleich mehrere Aha-Momente sorgt, sehr emotional und dabei gleichermaßen befriedigend ist, wie es Raum für eine Fortsetzung schafft - großartig!

Charaktere und Hintergrund:
Zu Geron und seiner Feenfreundin Nuri gesellen sich in diesem Abenteuer zwei weitere Hauptcharaktere: Prinzessin Sadja und ihr sprechender Stab. Das neue Duo ist dabei mindestens genauso unterhaltsam wie das alte, denn Sadja und ihr hölzerner Freund haben allerlei teils witzige, teils tiefgründige Dialoge spendiert bekommen, die sehr zur Atmosphäre beitragen. Um Geron und Nuri ist es dabei etwas stiller geworden: Oft ist Geron allein unterwegs und selbst wenn Nuri bei ihm ist, trägt sie weniger bei als noch im Vorgänger - was durchaus positiv auffällt, denn der Umschwung von der nervigen naiven Fee zu einem melancholischen Wesen, das zu vergessen droht, wer es selbst ist, weiß durchweg zu überzeugen und sorgt für bittersüße Spielmomente.
Da ist es umso trauriger, dass fast alle Nebencharaktere flach und farblos bleiben. Das betrifft ebenso Gerons und Sadjas Gegenspieler, die zwar Persönlichkeit haben aber dafür wenig Tiefe. Trotzdem bleiben einige davon aufgrund ihrer schön geschriebenen Dialoge und guten Sprecher im Gedächtnis.
Da das Spiel im Universum von "Das Schwarze Auge" angesetzt ist, möchte ich als langjähriger Pen&Paper-Rollenspieler auch hierzu noch einige Worte verlieren: In Satinavs Ketten wirkte das Spiel noch recht schlecht in die Fantasiewelt Aventurien eingebunden. Die Story war ersetzbar und bot kaum Anknüpfungspunkte an die bekannte Welt; in ihrer Form hätte sie in jedes beliebige Fantasy-Universum gepasst. Memoria macht das besser: Nicht nur werden spannende Teile des aventurischen Hintergrunds (Magiergräber, Borbarad, ...) ins Spiel eingebracht, auch bekannte Örtlichkeiten dürfen besucht werden (Drakonia, Wüste Gor, Raschtulswall, ...) und auch bei Kleinigkeiten gibt es immer wieder Verweise zum DSA-Lore: In Rätseln suchen wir magische Kraftspeicher, untersuchen magische Ströme mit einem Odem Arcanum, finden allerlei Artefakte, lernen einige Wörter der tulamidischen Sprache und erkennen Zauber wie den "Hartes Schmelze" oder den "Blick in die Gedanken" wieder. So gehört sich das für ein DSA-Spiel!

Rätsel:
Die Rätsel sind allesamt gut in den Spielverlauf eingebunden. Sie bremsen das Spiel kaum auf, sind motivierend, nicht zu leicht aber auch fast immer logisch. Zwar ist die Balance nicht gut gelungen (einige der meiner Meinung nach schwersten Rätsel kommen zu Beginn, während der Mittelteil und das Ende zu einfach werden), aber kaum ein Rätsel hält einen für länger als eine halbe Stunde auf. Ebenfalls positiv hervor zu heben sind die kurzen Laufwege, die durch schnelle Sprünge zwischen einzelnen Bildschirmen noch weiter verkürzt werden können.
Für wirklich dicke Brocken gibt es das "Questlog", das auf Wunsch auch Hinweise zu Lösungen anbietet. Diese schwanken jedoch zwischen nutzlos und dem kompletten Aufdecken der Lösung, sollten also mit Vorsicht genossen werden. Wenige Rätsel, wie zum Beispiel das Durchqueren eines Labyrinths im Raschtulswall, sind auf Wunsch auch überspringbar.
Schön eingebunden sind die zahlreichen Zauber, die beide Hauptcharaktere über das Spiel hinweg lernen. Sie bieten interessante Mechaniken, zum Beispiel müssen wir Personen durch Gedankenbilder beeinflussen oder kleine Tiere und Pflanzen in Stein verwandeln. Alle Fähigkeiten sind sinnvoll und werden im Spielverlauf häufig genutzt.
Dialogrätsel kommen dagegen kaum vor: Dialoge treiben zu 99% die Geschichte voran. Wir bekommen zwar oft Auswahlmöglichkeiten, bestimmen damit aber meist nur die Reihenfolge der Themen. Die Alternativen haben so gut wie nie eine Konsequenz auf die Geschichte, die damit sehr linear verläuft und wenig Wiederspielwert bietet.

Technik:
Die Hintergründe sind, wie von Daedalic gewohnt, wunderschön gezeichnen und zeigen Aventurien äußerst stimmig. Auch die Charaktere sind hübsch gezeichnet, die Animationen wirken aber manchmal etwas befremdlich.
Auch die Musikuntermalung weiß zu überzeugen, kommt aber leider zu selten zum Einsatz. Zudem sind einzelne Stücke wenig eingängig - positiv hervor sticht jedoch das sehr kraftvolle Intro- und Credits-Theme, das Gänsehaut-Feeling verursacht.
Die deutschen Sprecher leisten gute bis hervorragende Arbeit und bringen Emotionen meist sehr passend herüber. Leider wirken die Dialoge manchmal ein wenig hölzern, da sich Stimmen nicht überschneiden. Manch ein Lacher der Charaktere oder eine hitzige Diskussion wirken dadurch gekünstelt und entfalten nicht die volle Wirkung.

Fazit:
Trotz einiger spielerischer und geringer technischer Mängel vergebe ich für Memoria volle fünf Sterne. Das liegt zum größten Teil an der fantastischen Geschichte, die bis zum Ende motiviert und im Kopf bleibt, sowie an der tollen Dynamik zwischen Sadja und ihrem Stab. Eine so komplexe Story kommt nach Satinavs Ketten doch unerwartet und macht Lust auf mehr. Das Ende ist eines der besten im Adventure-Genre und kann locker mit dem von Perlen wie "The Whispered World" mithalten.
Leider ist Memoria für seinen Preis zu kurz. Adventure-Veteranen können dem Spiel beim erstmaligen Durchlauf in guten 7-9 Stunden den Garaus machen. Mit weniger Erfahrung und ohne die Nutzung von Hinweisen kann es auch etwas länger dauern. Trotzdem füllt es diese Zeit sehr unterhaltsam und ist damit für Adventure- wie DSA-Fans ein Muss.
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