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am 10. April 2014
Ich habe bereits das Buch „Spätes Tagebuch“ der Autorin rezensiert und mir auf Grund einer am 4.3.2014 in der ARD ausgestrahlten,sehr bewegenden Dokumentation über Erika Pluhar „Trotzdem.Mein Leben.“ (absolut sehenswert) ihr neues Werk zugelegt. Ich muss schon eingangs sagen,dass es mir geholfen hat,die Dokumentation vorher gesehen zu haben,um dieses Buch besser verstehen zu können,denn man darf sich keine Autobiografie im klassischen Sinn erwarten,sondern hat es mit Lebensfragmenten zu tun,die oft aus dem Zusammenhang gerissen wirken,es jedoch nicht sind. Dazu sind jedoch einige Vorinformationen sicherlich sehr nützlich.

Es wundert mich daher auch nicht,dass es bis jetzt hier noch keine längeren Rezensionen über dieses Buch gab und versuche auch ich mich einfach nur heranzuwagen an eine das Buch am besten beschreibende Rezension.

Das Buch in Händen lese ich auf der Rückseite: „Erika Pluhar hat mit „Die öffentliche Frau“ eine andere Art der Autobiografie geschrieben: Zwischen Fiktion und Realität.Persönlich,berührend und fesselnd.“
Der Inhalt des Buches ist so aufbereitet,dass ein Redakteur ein großes,biografisches Interview mit einer Schauspielerin in deren Haus führt,um es in einer Zeitung zu veröffentlichen. Letztlich wird aus dem Interview ein Buch-das hier vorliegende. Das Buch ist nicht in der Ich-Form geschrieben,sondern es wird von einem Beobachter aus erzählt,der die Interviewte und den Redakteur beschreibt,was sie sagen und tun. Direkte Reden zwischen den Interviewpartnern lockern das Geschehen auf und die Lebensfragmente werden auch persönlich erzählt. Es wird nicht explizit erwähnt,dass die interviewte Schauspielerin Frau Pluhar selbst ist. Damit soll wohl der Punkt „Fiktion“ seine Berechtigung finden.

Der Schreibstil ist sehr abgehackt und schnell-lebig. Man „läuft“ als Leser durch Szenen,die einen gerade zu Beginn des Buches nicht verweilen lassen. Man taucht nicht ein in diese Geschichte,in dieses Interview. Ich war nach Lesen der ersten Seiten sehr enttäuscht und fragte mich unweigerlich,worin meine Ent-täuschung eigentlich besteht. Dennoch ließ ich mich auf das Buch ein und…..wurde letztlich doch nicht enttäuscht. Wenn man versteht,dass es hier nur um Fragmente geht,um verschiedene bunt gemischte Szenen aus einem bewegten Leben,dann kann man sich auch letztlich gut auf den etwas ungewohnten Schreibstil einlassen. Es lohnt sich wie gesagt,durchzuhalten.

Zu Beginn wirkt der ganze Stil ungewohnt oberflächlich,schnell und mitunter sogar „fahrig“,beruhigt sich jedoch im Laufe der 280 Seiten. Gleich auf den ersten Seiten fällt mehrmals die Bemerkung: …ich habe ein Leben lang schon viel zuviel gesagt ( S 10),….Obwohl ich noch anmerken möchte,daß meine Lebensgeschichte der Öffentlichkeit kaum noch neu zu erzählen sein wird,denn alles,was ich lebte,wurde bereits reichlich veröffentlicht ( S 11)……..Lassen wir das,sagt die Frau, davon habe ich schon viel zu oft berichtet,immer wieder…..(S 14). Seite 60: „Die Öffentlichkeit braucht alles schnell,kurz und gut,keine beschwerenden Details,möglichst Plattitüden,möglichst Sätze,die man schon kennt,Schlagworte,nur nicht in die Tiefe gehen,bitte nur Oberfläche,also Oberflächlichkeiten.“ Man fragt sich daher unweigerlich: Warum dann dieses Buch? Und: Was wird da kommen auf 280 Seiten?

Ich war etwas durcheinander-und das war scheinbar gut so (Zitat Seite 82: „…durcheinanderbringen kann einen nur das,worauf man sich eingelassen hat…“,denn ja,ich ließ mich trotzdem auf das Buch ein. Und „sie“ beginnt dann doch zu sprechen,jedoch sind die umrissenen Szenen aus ihrer Kindheit, ihrem Besuch in Prag bei Tante Hedda und Onkel Tontsch, ihren Beziehungen zu Männern,Freunden/Freundinnen,Journalisten,Regisseuren, ihrem Theaterleben,ihren Auslandsaufenthalten, das „Frauen-und Männerbild“ in der Gesellschaft, usw. zu Beginn zunächst dermaßen flüchtig und unemotional (fast oberflächlich),wie man es von der Autorin überhaupt nicht gewohnt ist. Allerdings werden die Erzählungen -wie schon erwähnt- im Laufe des Buches intensiver,ruhiger,weniger hektisch und dann beginnt man auch als Leser,sich endlich darauf einzulassen. Ich muss ehrlich sagen,dass ich das Buch wirklich nach den ersten Kapiteln eigentlich zur Seite legen wollte. Gut,dass ich es nicht getan habe.

Denn plötzlich blitzen sie wieder durch die schönen Lebensmethaphern in der Frau Pluhar so eigenen Ausdrucksweise. Nicht so emotional wie in anderen ihrer Werke und auch nicht so geballt. Auch der immer noch gegenwärtige Schmerz über den Verlust ihrer Tochter wird nie explizit voyeuristisch aufgerollt,ist jedoch wie ein roter Faden das ganze Buch über fühlbar.

Eine Anmerkung noch zur Grammatik. Ich weiss nicht,ob es beabsichtigt war (ich denke schon!),sich bei vielen Worten auf die alte Rechtschreibung zu fixieren. Da es sich jedoch durch das ganze Buch zieht, gehe ich davon aus und es würde mich nachträglich interessieren,warum das so gemacht wurde. Es stört nicht wirklich,fällt jedoch sofort auf. Alle dass sind mit scharfem ß geschrieben,wie auch alle Wörter,die man jetzt mit ss schreibt immer mit scharfem ß geschrieben wurden. Beispiele: gehißt, mußte,unerläßlich,wußte,genoß, usw.

Auf Seite 20 steht der Satz: „zu wenig ist nicht gut,aber zu viel ist um nichts besser“. Weiters auf Seite 45: "Sich selbst in dieser Weise zu erproben,fängt,wenn du für die Öffentlichkeit arbeitest, ja schon bei Rezensionen an……Immer wieder schlechte Kritiken,ein Leben lang.Egal….Tun auch weh,klar. Aber dieser Schmerz ist nützlich. Härtet ab.“

Nun,mein Resümee: In diesem Buch findet man wirklich nicht zu wenig,aber auch nicht zu viel und meine Rezension fällt nicht hart aus. Das Buch ist jetzt vielleicht keines,das man sich ein zweites Mal durchliest,aber wenn man die Autorin schätzt,wie ich das mittlerweile mache,dann war es auch absolut keine Zeitverschwendung,es gelesen zu haben. Unschlüssig,wieviele Punkte ich vergeben soll,entscheide ich mich nun für 3,da mir Frau Pluhars andere Werke und auch der darin angewandte Schreibstil einfach besser gefallen.
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am 19. Dezember 2013
Wir haben dieses Buch nicht selber gelesen, aber es soll gut sein!
Ideal als Geschenk!
Wer die Autorin kennt, wird dieses Buch mögen.
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am 23. April 2014
Die öffentliche Frau. Ein autobiographischer Roman von Erika Pluhar ist eine Hommage an das Leben dieser faszinierenden, außergewöhnlichen Künstlerin, Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin Erika Pluhar! Ich mag und bewundere diese Frau, diesen Menschen Erika Pluhar! Danke, ich werde ihr Konzert im Mai genießen! <3
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am 15. Oktober 2013
Langweilig, Erzählung plätschert nur dahin, der Leser muß sich aus diffusen Andeutungen zusammensuchen, wer überhaupt gemeint ist. Schlicht und einfach ein Reinfall.
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am 29. Oktober 2016
Grund des Erwerbs war Interesse an der Autorin. Das ausgezeichnet und insbesondere spannend geschriebene Buch eröffnet einen bewegenden Einblick in das Seelenleben der "öffentlichen Frau".
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am 6. Februar 2014
Die Lebens- und Liebesgeschichte einer wunderbaren Frau, die ihr Leben gemeistert hat.
Sie schreibt gut und interessant, wer derartige Studien oder " Lebenserzählungen " mag, findet er hier alles.
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am 2. Juni 2014
ein autobiografischer Roman, interessant zu lesen, Erika Pluhar erzählt dem Redakteur aus ihrem Leben, das Gespräch wird aufgezeichnet, zu empfehlen dem Leserkreis, der sich für Erika Pluhar interessiert
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am 27. Februar 2014
Da dieses Buch ein Geschenk für meine Freundin war kann ich nur ihre positive Beurteilung mitteilen.das Buch hat sehr gefallen.
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am 24. Juni 2014
Meine Frau hat ein Intervew im NORD-WEST RADIO von der Pluhar gehört und bat mich das Buch sofort zu bestellen.
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am 25. Oktober 2013
Der literarische Stil ist nicht voll überzeugend. Interessante Lebensläufe, Beschreibung der Beziehung zu André Heller fehlt mir.
Interessant, muss man aber nicht haben.
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