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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
3
3,3 von 5 Sternen
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Preis:8,99 €

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am 20. Oktober 2013
Diese Art eine Oper auf Klavier zu transkribieren ist nicht zu unterschätzen! Für Wagnerkenner ist natürlich die Original-Fassung das Höchste der Gefühle. Aber für Neulinge und diejenigen, die etwas tiefer in die Klangschichtung und Motivarbeit Richard Wagners eindringen wollen, ist diese Art der Transkription hervorragend. Die Motivarbeit, die starke Kontrapunktik und die Harmonien lassen sich hier viel klarer hören.
Man muss dazu wissen: Das Klavier war Wagners Kompositionswerkzeug!
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am 28. April 2013
Drei Sterne = nicht schlecht - aber auch nicht mehr. Ich neigte sogar fast dazu, nur zwei Sterne zu geben, aber das wäre wohl nicht nett von mir. Im Gegensatz etwa zur wunderschönen Wagnertranskriptionen-CD von Tal und Groethuysen ist diese CD nur für Parsifal-Freaks der Sammlungsvollständigkeit halber zu empfehlen. Nun, ich denke, der wundervolle Parsifal eignet sich auch nicht wirklich zur Transkription aufs Klavier: Die Musik lebt von langen, getragenen, meditativen Tönen, die auf dem Klavier nicht so reproduzierbar sind. So muss das Projekt eben scheitern. Vielleicht wäre eine "Rettung" dieser Transkription aber dennoch durch eine erstklassige Interpretation möglich gewesen, wer weiss. Das Duo Markovina/Garben spielt es allerdings nicht so, wie ich mir den Parsifal vorstelle. (Den Vergleich zu guten Originaleinspielungen des Parsifal muss die CD schon herhalten, wofür wäre die CD sonst da?) Also: Die Tempi sind zu straff, das Meditative, Gewichtige, Weihevolle kommt, wie ich finde, so gut wie nicht durch. Die Aufnahme kann keine Atmosphäre oder Spannung aufbauen, und der Parsifal ist doch voll davon. Schon das Vorspiel klimpert verloren wie an einem Regentag im Kurpark, der Einzug in die Gralsburg ist nicht majestätisch sondern klingt irgendwie beliebig (er geht eher als dass er schreitet)... Liegts am Duo? Kann man Pianisten vorwerfen, dass sie "Wagner nicht können"? Wann könnte sich ein Klavierduo je auf Wagner "spezialisieren"? Normalerweise machen Leute gute CDs, wenn sie sich als Spezialisten der jeweiligen Musik erwiesen haben oder interessante neue Gesichtspunkte bieten können. Furtwängler, Knappertsbusch, Karajan, Solti, Levine... da kommt was rüber, bei jedem auf seine Weise. Und dann spielt ein Klavierduo halt mal die Klaviertranskription des Parsifal ein, weil wir ja auch alle Transkriptionen hören wollen, die ja historisch gesehen ihre Berechtigung haben, und wir erwarten trotz allem die richtige Atmosphäre... (Ich hatte allerdings auch meine liebe Note mit der Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien mit Idil Biret...) Nun, wie würde die gleiche Musik bei Tal/Groethuysen klingen? - Oder ists doch nur die Unmöglichkeit, gerade den Parsifal adäquat fürs Klavier zu adaptieren? A vous de juger vous-même...
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am 26. August 2013
Hätte ich mal auf meinen Vor-Rezensenten gehört: eigentlich kann man sich die CD mit der Humperdinck`schen Transkription von Wagners Parsifal, genrehaft in kleine Appetithäppchen zerlegt: z.B. "Der Schwan", "Die Blumenmädchen", "Titurels Todtenfeier", getrost schenken. Humperdinck gelingt es nicht - horribile dictu - im 4-händigen Klavierton die Besonderheit des Parsifal herauszuarbeiten. Die Komposition ist voller schrecklicher Tremoli, die Haltetöne simulieren sollen, und die nach einem gemeinen Bonmot einer unbekannten Liszthasserin, an Telefongeklingel erinnern, und nach einer Weile schrecklich nerven. Das Klavierduo Markovina/Garben kann die Sache nicht retten, im Gegenteil: ihr Spiel klingt belanglos, gelangweilt und runtermusiziert. Wirklich ambitioniert und lesenswert fand ich hingegen den Beitrag im Booklet über Transkriptionen und Hausmusik. Ich werde deswegen - eingedenk Wagners Brünnhilde - den eigentlichen Willen meines Vorgängers vollstrecken, und dieser - dem Kuriositätenkabinett oder dem CD-Schrank des wirklich perfekten Wagnerianers angehörigen - Produktion zwei Sterne verleihen, und keinen mehr.
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