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Kundenrezensionen

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am 31. Dezember 2014
Ich hatte gedacht, da kommt ein augenzwinkerndes Feuerwerk und wurde überrascht. Diese Kapitalismuskritik kommt leise und ernst daher. Ich glaube der Film drückt aus was viele Denken. Hier werden die Folgen des Handelns von Typen wie in Wolf of Wall Street so schonungslos (gut, vielleicht etwas plakativ) gezeigt, das man wirklich Mitleid mit dem Protagonisten hat und noch mehr Wut auf die Banker und Börsenheinis bekommt. Es kann immer noch schlimmer kommen und irgendwann flippt man halt aus.
Aber ich bin dann auch immer wieder froh, dass wir in Deutschland noch einigermaßen funktionierende Waffengesetze haben.
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am 15. September 2013
Was mir bei einigen anderen Rezensionen auffällt ist, dass weniger der Film im Vordergrund steht als vielmehr der Regisseur Uwe Boll. Ehrlich gesagt habe ich noch nie von diesem Namen gehört, geschweige denn einen anderen Film gesehen. Umso unvoreingenommener habe ich nun den Film "Assault on Wall Street" geschaut und muss sagen, dass dieser Film der Beste des Jahres 2013 ist. Die schauspielerische Leistung (mir ebenfalls völlig unbekannte Namen) ist absolut brillant. Dominic Purcell spielt den Verzweifelten in den Mühlen der Finanzkrise derartig glaubwürdig, dass es einen kalt den Rücken herunterläuft. Die Handlung ist zwar weitgehend vorhersehbar, aber die Inszenierung ist derartig dicht, dass nie Langeweile aufkommt. Im Vergleich zu "Wall Street 2" oder gar "Der große Crash - Margin Call", in denen die Finanzkrise ernsthaft quasi nur aus der Sicht der "Täter" dargestellt wird, zeigt dieser Film das Schicksal der Geopferten und der wahren Verlierer der "Finanzindustrie". Absolut sehenswert!
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am 21. September 2013
Ich habe mir den Film (ganz klassisch) in der Videothek ausgeliehen. Als echter Moviejunkie bin ich von den meisten Neuerscheinungen eher gelangweilt. Man hat alles schon mal gesehen, echte Highlights gibt es für mich leider nur noch selten.

Assault on Wall Street ist überraschenderweise so ein Highlight. Ein Film, wie ich ihn mag. Von vorne bis hinten klar strukturiert, dramatisch und tragisch. Bis zum blutigen Ende, das ich SO nicht erwartet hätte. Ein Film mit einer HANDLUNG, die man nachvollziehen kann, die nicht an den Haaren herbeigezogen ist.

Man leidet mit dem Hauptdarsteller mit, kann sich in dessen Situation versetzen. Durch die Finanzkrise verliert er seine gesamten Ersparnisse, die er dringend für die Therapie seiner schwerkranken Frau braucht. Ohne diese wird sie sterben. Er arbeitet nahezu rund um die Uhr, aber es reicht nicht.

Ein Freund leiht ihm viel Geld für einen Anwalt, damit will er gegen die Banker, die sein vermeintlich sicher angelegtes Geld verspekuliert haben vorgehen, doch der "Staranwalt" lässt ihn ebenfalls im Stich.

Verzweifelt stellt er die Banker zur Rede, diese reagieren eiskalt. Zusätzlich zu seinen verlorenen Finanzen muss er nun noch "60 Riesen" zahlen (kumulierte Zinsen?)! Geht natürlich nicht! Er versucht, Kontakt zu einem Staatsanwalt aufzunehmen, dieser ignoriert ihn völlig.

Die Therapie seiner Frau ist finanziell jetzt nicht mehr möglich, er verliert seinen Job bei der Security (sein Boss mag ihn, aber er kann keinen Mitarbeiter beschäftigen, dessen Lohn nun gepfändet wird).
Seine geliebte Frau bringt sich am selben Tag um, da sie keine Chance mehr auf Heilung sieht.

Vollkommen am Boden, wird ihm jetzt auch noch sein kleines Haus gepfändet...

Über eine Stunde lang erlebt man auf dramatische Weise mit, wie ein Mann vollkommen unverschuldet in eine verzweifelte, ausweglose Lage gerät. Wie ein ganz normaler Mensch von heute auf morgen abstürzt und mit nichts dasteht...und eiskalt von Behörden, Ärzten, Anwälten und in erster Linie von den schuldigen Bankern abserviert wird.

Getrieben von Rache richtet der Mann in der letzten halben Stunde schließlich ein Blutbad an. Systematisch geht er dabei vor, schließlich war er früher beim Militär.

Ein Film, den ich durchaus empfehlen kann, weil er nicht durch Blutrünstigkeit und Rachsucht, sondern durch Empathie für das Drama des Hauptdarstellers überzeugt.
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am 20. Juli 2013
Ich war heute in der Sondervorstellung des neuen Streifens von Uwe Boll genannt "Assault on Wall Street" (Originaltitel: Bailout: The Age of Greed).
Dies war nicht nur eine einmalige Vorführung, Uwe Boll war auch noch persönlich anwesend :)
Nach einer kurzen Einleitung was ihn zu diesem Film bewegt hatte und einigen Fragen aus dem Publikum ging es dann auch schon los.

Inhalt:

Jim (Dominic Purcell) ist ein ganz normaler Amerikaner, der allerdings zum Opfer der Finanzkrise wird. Als Security arbeitet er jeden Tag hart, um seine schwer kranke Frau Rosie (Erin Karpluk) zu versorgen. Doch dann stellt die Versicherung die Zahlungen ein und kommt nicht mehr für die nötige Behandlung auf, worauf sie sich schlussendlich dramatischerweise das eigene Leben nimmt. Zudem verliert Jim all seine Ersparnisse, weil ihm sein Finanzberater eine desaströse Anlage empfiehlt. Nun hat Jim absolut nichts mehr zu verlieren und möchte diejenigen, die für sein schweres Leiden verantwortlich sind, bezahlen lassen. Fortan macht er gnadenlos Jagd auf die skrupellosen Investmentbanker...

Kritik:

Mir persönlich hat der Film sehr gefallen.
Ich ging da es ein Boll-Film war ohne allzu großen Erwartungen ins Kino und wurde sehr positiv überrascht!
Die nicht allzu bekannten Schauspieler spielen äußerst überzeugend und Eric Roberts ist ebenfalls in einer kleineren Rolle zu sehen.
Herr Boll hat sich sehr viel Zeit genommen die Charaktere vorzustellen und Stück für Stück vom dramatischen Teil in den Action geladenen Schlussteil über zuleiten.
Ich würde mir den Film später auch nochmal Zuhause auf der blauen Scheibe anschauen.
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am 18. September 2014
Saß ich hier der größten Scharade des modernen Films auf? Milli Vanilli der Kinowelt? Unmöglich kann dieser Film vom Stümper aus Tradition, Uwe Boll, verantwortet sein. Denn das Werk ist im Gegensatz zur bisherigen Bollschen Filmographie durchaus sehenswert. Die professionelle Synchronisation, ausgezeichnete und glaubwürdige Darsteller (auch in den Nebenrollen - z.B. die Cop-Freunde), durchdachte Dialoge (keine 3-Worte-pro-Satz-Schwachsinnigkeiten wie früher), weitestgehend gute Kameraführung, passende Schnitte und keine deplatzierte Musikuntermalung können nur "Ghostwritern" oder tauglichen Assistenten Bolls zugeschrieben werden. Die ersten 80% des Filmes funktionieren als existenzielles Drama der Beteiligten jedenfalls wunderbar.
Einzig der mentale Umschwung vom trauernden Ehemann zum eiskalten Rächer der Enterbten hätte meiner Meinung nach noch detaillierter heraus gearbeitet werden können.

Zwar versucht Boll sich durchschaubar dem linksliberalen Medien-Mainstream anzupassen - seine Filme der letzten Jahre berührten so ziemlich alle Themen, für die er sich positiv gehaltene Journalisten-Rezensionen erhoffte: Das Elend in Afrika, KZs, Knast-Milieu-Studien und nun auch die böse, böse Wall-Street. Doch wenn das Ergebnis stimmt erscheint, und das ist mit "Assault on Wall Street" meiner Meinung nach durchaus der Fall, dann soll es mir recht sein. Wobei das große Finale auch aufwendiger und spannender hätte gestaltet werden können.
Ein Treppenwitz übrigens, dass Boll damit vorgeblich gegen das ausufernde und unreglementierte Finanzsystem agitiert, finanzierte er seine schrecklichen Filme doch jahrelang dank gesetzlicher Steuerschlupflöcher und Abschreibungsmöglichkeiten...
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am 21. Dezember 2014
Gute Story, die Hintergründe des Banken(un)wesens hervorragend in kurzen Einschnitten vermittelt, toller Hauptdarsteller. Einfach ein absoluter Klasse-Film zu einem günstigen Preis!
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am 14. September 2015
Cooler Film!!! ist das bescheuert mit diesen verbleibenden erforderlichen Wörtern. blalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalala ist das bekloppt. Das müsste man abschaffen. Noch 2...endlich!!!
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am 18. September 2013
Wer Uwe Boll kennt, wird den Film lieben. TIPP: seine Audio Kommentare zum Film (set up)!!! seehr geil!!!
Jeder weiss ,dass Uwe den Nagel auf den Kopf trifft. Mit diesem Film verpasst er das, was schon längst hätte passieren solln. Die geldgierigen f***Banker,Investoren und Co. das Fadenkreuz auf die Stirn nageln! Man kann sich gut in den Charakter des Hauptdarstellers versetzen. (Mischung zwischen "Falling Down" und "Der grosse Crash"). Man sollte kein hochproduktieves Filmprodukt erwarten (UweBollStyle).Der Kernaussage stimmt! Der Uwe-Humor is unverkennbar! Wer sich bisschen mit Bankenpolitik anfeinden will und mit Selbstjustiz liebäugelt is hier gut beraten -->bitte zugreifen und nich vergessen--> audiosound uwe boll ;)
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am 26. Oktober 2013
Auch wenn ich Uwe Boll nicht gerade für den besten Regiseur halte, ist dieser Streifen doch sehr inspirierend und unterhaltsam.
Einem wird der ganze Ausmass unseres kaputten Systems offenbart. Die Story entwickelt sich recht langsam, aber steigert sich signifikant zu den Höhepunkt.
Es sind einige bekannte Schauspieler dabei, die auch ihre beste Seite gezeigt haben.

Ein Muss für Jeden heutzutage.
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am 26. August 2013
Der vielgehasste Uwe Boll hat eine neue Art von Film in sein Repertoire aufgenommen. Neben trashigen und lieblos heruntergekurbelten Computerspielverfilmungen (Bloodrayne 3, Far Cry), die Geld bringen und seinen Herzensprojekten (Rampage, Darfur), die kontrovers und brutal daherkommen, gesellt sich nun das Genre Drama hinzu. Das soll wohl ein Scherz sein meint ihr nun? Nein, eher eine positive Überraschung.

Für den Film hat er selbst einiges an Hintergrundwissen angesammelt, am Drehbuch gearbeitet und als Hauptaussage angegeben, dass er zwar nicht zum Erschiessen von geldgeilen Bankern aufrufen möchte, doch ihnen durchaus Angst machen will, damit diese anfangen zu überlegen, ob diese nicht auch ohne skrupellose Geschäftemacherei zum Erfolg kommen können. Natürlich bleibt Boll sich aber auch hier treu. Den Showdown des Filmes werden einige Moralapostel sicher sofort als bedenklich einstufen.

Was aber vorher passiert, ist eine gute Stunde Handlung, eine Mischung aus Sozialstudie und Familiendrama, technisch sehr gekonnt gefilmt und geschnitten und einigen Boll-Hassern darum sicherlich ein Dorn im Auge. Für mich aber wieder mal ein eindeutiger Beweis, dass er nicht nur kann wenn er will, sondern insgesamt auch einiges dazu gelernt hat. Einen ruhigeren Film mit so wenig Action, der sich auf Story und Darsteller verlässt, habe ich von Mister Uwe wirklich noch nie gesehen.

Als Zuschauer fühlt man klar mit Jim mit und wenn er gegen Ende das Böse in anzugtragender Form beseitigt, dann hat man null Mitleid mit ihnen. Klar wird hier auf moralische Grautöne verzichtet, Gut und Böse sind klar abgesteckt und das Ganze wirkt eher weniger wie eine Actionorgie, als wie die offensichtliche öffentliche Auswirkung des totalen inneren Chaos unseres Antihelden. Die für ihn an seiner Situation schuldigen Menschen zu bestrafen, bleibt so seine einzige ihn ausfüllende Lebensaufgabe.

Was Boll ja sehr sympathisch macht, ist sein Umgang mit Schauspielern. Er wählt gerne die, die sich nicht mehr oder nie auf der Sonnenseite Hollywoods befanden und setzt diese auch gerne gleich in mehreren Projekten ein. Sowohl Dominic Purcell (Killer Elite), der außerhalb der Momente mit seiner Frau eigentlich immer wütend wirkt, als auch Erin Karpluk, die man nach ihrer hier gezeigten Performance einfach gerne haben muss, spielen in Boll's nächsten Projekten mit.

Wieder mit dabei ist auch Edward Furlong (Siegburg) als Partner von Jim, Michael Pare (Tunnel Rats) als Polizist, Lochlyn Munroe (In the Name of the King 2) als zweifelhafter Geldanleger und sogar Bloodrayne selbst – Natassie Malthe – hat einen Miniauftritt als Kellnerin. Mit Keith David (Chain Letter) als Cop, Eric Roberts (The Expendables) als schleimigen Anwalt und John Heard als arroganten Oberbanker, sind dann auch noch ein paar bekannte Namen mehr als Neuzugänge im filmischen Boll-Universum mit dabei. Allesamt hatten sichtlich ihren Spass und geben sich keine Blöße.

Angeblich ist der Meister sehr zufrieden mit seinem Werk und hält es für eines seiner besten Arbeiten. Dem kann ich nur zustimmen. Ganz ohne Provokation kommt zwar auch dieser Film nicht aus, was ja nichts Schlechtes ist, doch es geht offensichtlich auch anders im Hause Boll. Natürlich werden sich Actionfans hier langweilen und Dramafreunden wird das Ende zu brutal sein, doch ich bin mir sicher, dass dieser Film sein Publikum finden wird, immerhin sind böse Banker ein prima Feindbild in der heutigen Zeit, nicht nur für Amerikaner.

Assault on Wall Street aka. Bailout: The Age of Greed bekommt von mir 3/5 Geldverlust mit Bleigewinn wieder ausgleichende Empfehlungspunkte.
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