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am 25. Januar 2009
Ich hab das Buch von knapp 400 Seiten heute an einem Nachmittag ausgelesen. Es ist spannend und fesselnd, wie kaum eins der Vorgängerbücher und obwohl mich das Ende ein wenig unbefriedigt ließ, gelang es Anne Holt doch wieder mich zu begeistern.
Ihre Darstellungen der Polizeiarbeit sind realistisch und nachvollziehbar, wie ich es selten bei Krimis erlebe. Ihre Figuren sind so charakteristisch und voller Ecken und Kanten und dennoch wecken sie Sympathien.
In diesem Band nimmt auch die "lesbische" Problematik weniger Raum ein, so daß sie mir nicht so auf den Wecker ging, wie in Band 3. Da empfand ich dieses Hickhack und Geheimniskrämerische nämlich als ziemlich nervig. Dieser Band ist lockerer, angenehmer und aktueller aus meiner Sicht.
Den Hauptpart übernehmen hier auch eher Billy T. und Tonne Marit, die wir ja aus den letzten Bänden bereits kennen und mögen.
Kurz: Ich fands super sehr spannend und verwickelt und dennoch klärt es sich am Ende schlüssig und nachvollziehbar auf, wenn es mir auch keine wirkliche Freunde bereitete, dieses Ende.
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am 27. Dezember 2001
Die Story fängt sehr gut an sodass sich der Leser sehr rasch in das Geschehen einlesen kann. Die Anfänge erinnern in der Beschreibung der Tat, der beteiligten Personen sowie im Aufbau der Charaktere sehr stark an die Ausführungen und an den Stil von Henning Mankell. In der Mitte zieht sich die Handlung etwas in die Länge und mündet in einen sehr enttäuschenden Schluß. Tatsächlich mußte ich diesen mehrmals lesen um die Banalität, die sich dahinter verbarg zu realisieren. Hatte ich nun wirklich 400 Seiten gelesen um diese triviale Auflösung des Falles hinnehmen zu müssen? War die unzureichende Beschreibung des Motivs nun der Dank für all diese Nachmittage, die ich mit dem Buch verbracht hatte? Nun, das kann es nicht gewesen sein, dachte ich mir - doch ich war tatsächlich auf der letzten Seite angelangt! Nach dem gut durchdachten, spannenden Beginn hätte ich der Autorin durchaus mehr Phantasie in der Auflösung des Rätsels zugetraut - auf falschen Fährten verhungern ist für Krimifans nicht unbedingt erstrebenswert.
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am 12. September 2009
Nachdem die Ministerpräsidentin Birgitte Volter erschossen in ihrem Büro aufgefunden wurde, rotiert die Osloer Polizei erwartungsgemäß. Zahlreiche Arbeitsgruppen werden gebildet, die Kommunikation untereinander wird schwierig. Billy T. ist weitgehend auf sich selbst gestellt, da Hanne Wilhelmsen ein Jahr Karrenz genommen hat und mit ihrer Lebensgefährtin Cecilia in Kalifornien weilt. Aber sie kann es dann doch nicht lassen, fliegt kurz zurück nach Norwegen und nimmt inoffiziell an den Ermittlungen teil.
Zusätzlich verworren wird die Situation, als einer der Wächter des Gebäudes in einer Lawine in Tromsö ums Leben kommt. Er hat einen ausgelösten Alarm untersucht, verstrickt sich aber in Widersprüche.
Und der letzte Besucher der Ministerpräsidentin, der Richter am Obersten Gericht Benjamin Grinde, begeht Selbstmord. Nach seinem Abgang war niemand mehr in Volters Büro. Was hat er mit dem Mord zu tun, und was verbirgt er?
Außerdem gibt es noch eine Schlüsselkarte, ein Pillendöschen und einen Schal, die allesamt verschwunden sind. Und alles hängt irgendwie mit einer Untersuchung zu einer Häufung von unerklärlichen Todesfällen bei Kleinkindern im Jahr 1965 zusammen.
Holt, die ja selbst eine kurze Zeit Justizministerin war, gibt auch einen Einblick in die Politik Norwegens und seine Sozialdemokratische Partei. Wen sie wohl mit dem wenig schmeichelhaften Porträt der Gesundheitsministerin meint, vielleicht sogar sich selbst?
Fazit: Eine Ministerpräsidentin, die erschossen in ihrem Büro aufgefunden wird, ist ein gewagter Plot der Autorinnen. Aber sie zeigen sich dieser Herausforderung gewachsen. Und durch die Koautorin gewinnt der Roman an psychologischer Schärfe und Tiefe, hat erstmals auch politisches Profil. Vielleicht nicht der spannendste Krimi, aber die unerwartete Lösung entschädigt.
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am 4. August 2006
Die norwegische Ministerpräsidentin wird ermordet in ihrem Büro aufgefunden. Als Täter kommen nur vier Personen in Frage, die eigentlich kein offenkundiges Motiv haben. Somit kommt viel Arbeit auf die Osloer Hauptkommissare Billy T. und Hanne Wilhelmsen zu, die sich außerdem noch mit einer lästigen Journalistin herumärgern müssen.

Zunächst plätschert alles so vor sich hin: Zwischen irgendwelchen Erlebnissen aus dem Privatleben der Ermittler bekommt man hin und wieder ein Häppchen Krimi. Also nicht gerade besonders spannend. Auf den letzten hundert Seiten treten allerdings dann doch einige interessante Wendungen auf. Das überraschende Ende macht den eher schwachen Rest fast wieder wett.

Was immer für Anne Holt gilt ist, dass man am Ende das Gefühl hat, das Buch im Prinzip umsonst gelesen zu haben, weil die Auflösung fast nichts mit den Ermittlungen zu tun hat.

Wer dieses Buch lesen will, sollte sich auch nicht an logischen Mängeln stören.

Interessant jedoch ist der Einblick in die politischen Vorgänge im Hintergrund.

Fazit: Das Ende entschädigt nur teilweise für die langatmige Story (3 Sterne).
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am 8. Oktober 2000
Mit der fiktiven Schilderung des Todes der norwegischen Ministerpräsidentin betritt Anne Holt ein schwieriges Feld, zumal die Erinnerung an die Ermordung des schwedischen Ministerpräsident Olof Palme im Jahr 1986 noch vielen in Erinnerung ist. Packend beschreibt die Autorin das SPannungsfeld von Privatsphäre, Parteienklüngel und Macht. Es fällt schwer, das Buch während der Lektüre wegzulegen.
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am 2. Juli 2014
Ein klassisches Buch von Anne Holt,in dem sie die Krimireihe rund um die Ermittlerin Hanne Wilhelmsen fortsetzt.
Wie immer spannend, intelligent und mit interessanten Charakteren.
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am 12. Mai 2002
Auf der Suche nach einer Mankell-Alternative bin ich auf Anne Holt gestossen. Bin zwar nach wie vor Wallander-Fan, aber irgendwie werden die Romane von Mal zu Mal gruseliger. Meine "Blut"-Grenze ist langsam erreicht. Da war ich sehr froh, die etwas subtileren Krimis von Anne Holt gefunden zu haben. Mir hat speziell dieser sehr gut gefallen, da die Geschichte ähnlich komplex ist wie bei Mankell, aber nicht so offenkundig brutal. Die Lösung des Falls verheddert sich allerdings am Ende etwas. Trotzdem: echt empfehlenswerter Urlaubsschmöker
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Anne Holt ist - diesmal mit ihrer früheren Mitarbeiterin im Ministerium als Co-Autorin - wieder ein spannender und ungewöhnlicher Plot gelungen. Allerdings hat mich dieses Buch nicht ganz so gepackt wie die vorhergehenden; und dies hat zwei Ursachen: Zum einen ist die überaus sympathische Hauptkommissarin Anne Wilhelmsen nicht die dominierende Hauptermittlerin in diesem Buch (sie hat Urlaub!), zum anderen erinnert der Aufbau etwas an eine Dokumentation (relativ kurze Kapitel mit Orts- und Zeitangabe). Trotzdem ein empfehlenswertes Buch!
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am 11. September 2001
Dieses Buch war spannend bis auf die etwa letzten dreißig Seiten. Anne Holt hat alle möglichen denkbaren Konstellationen angerissen. Als sie sich aber entscheiden musste, auf welche Weise die Premierministerin und der Richter - ein Jugendfreund - ums Leben gekommen waren, hat sie geschludert. Das war psychologisch nicht überzeugend. Schade, da war mehr drin. Der engagierte Leser mag sich eine überzeugende Auflösung ausdenken. Stand Frau Holt unter Zeitdruck ihres Verlegers oder wären die anderen denkbaren Lösungen zu aufwändig gewesen?
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